Nasenspray-Werbung sorgt für Aufruhr auf Facebook

In Cannes bekam der Werbespot von Saatchi & Saatchi Gold, auf der Facebook-Seite von Otriven hingegen hagelt es Kritik. Der eigentlich witzige Werbespot sei diskriminierend und pietätlos.

Wer kennt das nicht? Die Nase ist aufgrund einer Erkältung ständig verstopft, zuhause bleiben möchte deshalb aber niemand. Man kämpft sich mit erschwerter Atmung durch den Tag und atmet letzten Endes einfach durch den Mund. Dass ein offener Mund nicht wirklich schön aussieht, kann man sich vorstellen. Genau diese Idee hat die Agentur Saatchi & Saatchi in ihren Werbespots für das Nasenspray Otriven von Novartis umgesetzt.

Ein Mädchen sitzt mit offenem Mund – sichtlich erkältet – in der Schule und bekommt zum Basteln nur eine kleine Schere. Ein Mann steht an der Bushaltestelle – sein Mund ist ebenfalls geöffnet – und bekommt seinen offenen Schuhbändel von einer Frau gebunden. Der Werbeslogan «You look dumber with your mouth open» steht am Ende der beiden Clips. Dieser soll erklären: Wenn man mit offenem Mund herumsitzt oder steht, sieht man blöder aus und deshalb bekommt man auch eine kleinere Schere oder eben die Schuhe von jemandem gebunden.

Dies wäre kein Problem, hätte es auf Facebook nicht einen Boykott gegen die Videos gegeben. Mehrere Personen kommentierten den Clip als pietätlos und diskriminierend gegenüber Menschen mit Down-Syndrom. Diese hätten oft Probleme mit dem Atmen und deshalb den Mund offen. Otriven hat diesen Boykott nun auch ernst genommen und die Werbefilme vom Netz genommen. Zwar haben sie niemanden beleidigen wollen, wie Otriven auf Facebook erklärt, jedoch nehme man sich die Kritik zu Herzen und lösche die Filme.
(Quelle: wuv.de)
 

Seed: Für Swiss Life fünf Filme realisiert

Swiss Life geht neue Wege in der audiovisuellen Unternehmenskommunikation. Anstelle eines in sich geschlossenen Unternehmensfilms hat Swiss Life einen modularen Ansatz gewählt.

Ein Animationsfilm liefert die wichtigsten Fakten, während vier Kurzfilme die Markenwerte des Unternehmens zum Ausdruck bringen sollen. Zum Beispiel die Geschichte eines Geigenbauers, der die perfekte Geige bauen will: Die Story steht für die Ambition von Swiss Life, in ihrer Branche immer wieder neue Massstäbe zu setzen.

Die Filme werden im Rahmen der externen und internen Kommunikation eingesetzt. Im neuen Webauftritt von Swiss Life erscheinen sie prominent auf der Startseite. Seed hat in der Rolle des Generalunternehmers das Gesamtkonzept entwickelt, die Drehbücher geschrieben und die Filme realisiert.

Verantwortlich bei Seed: Alexandra Fisher (Buch, Regie), Michael Saxer (Kamera), Dani Keller (Schnitt), Aiko Fukushima (Musik), Kompost (Animationsfilm), Bettina Frymerman (Produktionsleitung), Felix Courvoisier (Produzent).

> Zum Animationsfilm

> Zum Kurzfilm «Zukunft»
> Zum Kurzfilm «Referenz»
> Zum Kurzfilm «Unabhängigkeit»
> Zum Kurzfilm «Swissness»

Newcom Solution setzt neuen Webauftritt von Adelboden-Lenk um

Die Berner New Media Agentur Newcom Solution hat für das Schneesportgebiet Adelboden-Lenk im Berner Oberland eine neue Website realisiert

Das Design der Website sei einheitlich und ziehe sich wie ein roter Faden durch die gesamte Webseite, heisst es in einer Mitteilung. Dies führe einerseits dazu, dass man sich die Seite gerne ansehe, andererseits finde man so den gesuchten Inhalt rasch und werde nicht durch überflüssige Effekte abgelenkt.

Inhaltlich biete der Webauftritt einiges für die Besucher, heisst es weiter. Sämtliche möglichen Aktivitäten würden inklusive Preislisten und Unterkünften vorgestellt. Diverse Webcam-Ansichten zeigten den aktuellen Zustand des Gebietes. Einen interaktiven Pistenplan finde man ebenfalls auf der Seite. Desweiteren werde das aktuelle Wetter inklusive Detailprognosen angezeigt. Auch die sozialen Netzwerke seien nicht vergessen worden, diese seien jeweils am Ende der Seite vertreten.

Die Webseite wurde zweisprachig – in Deutsch und Englisch – umgesetzt.

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Neue Studienrichtung Camera Arts an der Hochschule Luzern

Innert weniger Jahre sind analoge Aufnahmetechniken fast völlig vom Markt verschwunden: Fotografie im 21. Jahrhundert ist digital und verändert damit die fotografische Arbeit wie auch deren Rezeption. Die Hochschule Luzern – Design & Kunst bietet neu ab Herbst 2012 die Studienrichtung Camera Arts an, die diese Entwicklung aufgreift.

Dank der digitalen Fotografie werden Bilder heute innert Sekunden produziert, verändert und in alle Welt verbreitet, wie die Hochschule Luzern in einer Mitteilung schreibt. Durch Web-Plattformen und soziale Netzwerke sehen sich Bild-Autorinnen und -Autoren einem Markt gegenüber, der stets neue Kommunikations- und Erzählstrategien verlangt. Die Hochschule Luzern bietet ab kommendem Herbst die neue Studienrichtung Camera Arts an, die Studierende befähigt, mit den neuen Entwicklungen Schritt zu halten: «In unserer Ausbildung ist die Kamera nicht nur Werkzeug, sondern wird auch als Konzept digitaler Ausdrucksformen verstanden, die es zu hinterfragen und zu nutzen gilt», erläutert Vizedirektorin Ursula Bachman.

Im dreijährigen Bachelor-Studium mit dem Abschluss in visueller Kommunikation werden die Studierenden mit traditionellen und neuen Anwendungen vertraut gemacht und in digitale Produktionsketten eingeführt. Im Fokus steht auch das multimediale Zusammenspiel von Kamera, Ton, Text, Licht und Bewegung. Im letzten Jahr konzentrieren sich die Studierenden in Praxisprojekten auf die Entwicklung medienübergreifender Konzepte auf künstlerisch-gestalterischer Ebene.

Handwerk und künstlerischer Ausdruck für verschiedene Berufsfelder

Das im Studium Camera Arts vermittelte Know-how in den Bereichen Dokumentation, Didaktik und Kunst ist gefragt und kommt in verschiedenen Medienkontexten – von Print bis hin zu Social Media – zur Anwendung. «Absolventinnen und Absolventen können im Journalismus, in der berichtenden Fotografie, in Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und Verwaltungen, in Museen sowie Kulturinstitutionen tätig sein oder auch freischaffend künstlerisch arbeiten», so Ursula Bachman.

Im März wird das neue Studienangebot an vier Info-Veranstaltungen vorgestellt: Am 8. März in Basel (Unternehmen Mitte, 18 Uhr), am 13. März in Bern (PROGR – Zentrum für Kulturproduktion, 18 Uhr), am 16. März in Luzern (Hochschule Luzern – Design & Kunst, 17 Uhr) und am 27. März in Zürich (Cabaret Voltaire, 18 Uhr).

> Weitere Informationen
 

Trade Doubler verstärkt Team

Der Anbieter von digitalem MarketingTrade Doubler verstärkt das Team im Campaigns-Bereich mit Patrick Stüssi und Thmim Ayubi.

Patrick Stüssi ist für Publisher Relations sowie für den Ausbau des Premium Netzwerkes zuständig, wie es in einer Mitteilung heisst. Zuvor arbeitete er als Leiter Media bei Instanz und war in dieser Funktion für die Betreuung der Websites sowie das Wachstum des Online-Marktes verantwortlich.

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Thmim Ayubi verstärkt als Campaign Manager das Trade Doubler-Team und bringt ein fundiertes Fachwissen aus seinem abgeschlossenen Business Communications Studium von der Hochschule für Wirtschaft und Kommunikation in Zürich mit ein, wie es weiter heisst. Einige interessante berufliche Erfahrungen konnte er im Bereich Marketing, interne Kommunkation und Public Relations bei Sony Overseas sammeln.

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Zu guter Letzt: Wie Ihre Affäre garantiert geheim bleibt

«Bei uns bleiben Ihre Affären garantiert geheim». Mit diesem Slogan wirbt das Fremdgeh-Portal Ashley Madison für seine Dienste. Als wohl unfreiwilliges Testimonial muss dabei ein alter Bekannter herhalten.

Es ist der deutsche Bundespräsident Christian Wulff – zur Zeit wegen der sogenannten «Mailbox-Affäre» in aller Munde – der das Sujet des Untreue-Dienstes ziert. Sehr originell, die Vermischung von erotischer mit politischer Affären. Gute Werbung stellen wir uns irgendwie anders vor. Aber gerade deshalb wollen wir Ihnen das Kunstwerk nicht vorenthalten:

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(Bild: Wuv.de/Taz)

Who is Who in Basel

Neuerdings wird es auch in Basel ein Who is Who geben. Die Jahrespublikation mit den 200 prominentesten Persönlichkeiten des Jahres 2012 sagt, wer top ist im Raum Basel.

Am 31. März ist es auch in Basel soweit: Die Publikation WW Who is Who erscheint. Darin werden die 200 prominentesten Persönlichkeiten aus dem Jahr 2012 vorgestellt. Wer sich dazu zählen darf, wird vom WW Komitee ermittelt. Darunter befinden sich Personen wie Moritz Conzelmann, der Chefredakteur von Radio Basilisk, Heinz Margot, Moderator und Schauspieler oder Willy Surbeck, der Chefredaktor von Tele Basel.

Präsentiert und vorgestellt werden die 200 prominentesten Basler am 30. März an der WW Release Party im Grand Hotel Les Trois Rois in Basel.
 

Futurecom: Für MSD Notizblock-App entwickelt

Die Agentur Futurecom hat für das pharmazeutische Unternehmen MSD eine App entwickelt, welche Ärzte im Alltag unterstützen soll.

Nach der medizinischen Untersuchung eines Patienten stellt sich Ärzten oft die Herausforderung, wie sie einen Befund oder eine Diagnose dem Patienten erklären sollen, damit dieser den meist komplizierten Sachverhalt im Körperinnern auch versteht. Dabei greifen Ärzte häufig auf medizinische Modelle zurück oder üben sich in Handzeichnungen auf einem Stück Papier. Nicht selten erinnern sich die Patienten zuhause dann nicht mehr detailliert an die Demonstrationen am Modell in der Praxis oder können die Ärzte-Notizen nicht mehr entschlüsseln.

Im Auftrag von MSD (Merck Sharp & Dohme), einem der grössten pharmazeutischen Unternehmen der Welt, hat Futurecom deshalb eine iPad-App entwickelt, die Hausärzte und Spezialisten in den Sprechstunden bei der Arzt-Patienten-Kommunikation unterstützt. In der einem Notizblock nachempfundenen «Sketchbook App» stehen vorgefertigte medizinischen Zeichnungen der zehn wichtigsten Organe zur Verfügung, die der Arzt als Grundlage für Erklärungen gegenüber dem Patienten nutzen kann. Neben der Auswahl von Strichdicke und Strichfarbe fürs Freihandzeichnen lassen sich auch editierbare Textboxen platzieren. Mit wenigen Fingerstrichen lässt sich so eine Patienten-spezifische medizinische Skizze erstellen, die zudem direkt aus der App hinaus per E-Mail an den Patienten geschickt werden kann.

Die MSD Sketchbook App ist kostenlos im App Store erhältlich.

Verantwortlich bei MSD: Urs Arnet (Multichannel Communication Manager), Alain Denzler (Brand & Customer Manager versified Brands). Verantwortlich bei Futurecom: Marcel Berberich, Cédric Demièrre (Programming), Julia Miller, Sandro Kümin (Design), Thomas Steiner, Rea Rageth (Beratung & Projektleitung).

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Basler Politiker lanciert Zeitschrift Statements

Der Basler Jurist und Politiker Daniel Ordas lanciert unter dem Titel Statements eine vorerst kostenlose Zeitschrift, in der nur Politiker zu Wort kommen sollen.

Erscheinen wird Statements erstmals am 3. Februar 2012, wie 20 Minuten Online schreibt. Die Zeitschrift ist ein Forum für Politiker, die sich darin kontrovers zu aktuellen politischen Themen äussern sollen. Herausgegeben wird es vom Basler SP-Politiker und Juristen Daniel Ordas und seinen Kanzleipartnern Domenico Giglio und Roman Hänggi sowie der Magazindesignerin Monica Subietas. Es werde eine Mischung zwischen ‹Arena› und Abstimmungsbüchlein sein, so Ordas. Der werdende Verleger will gemäss dem Sonntag damit in der Deutschschweiz mehrere zehntausend Menschen erreichen und ist vom Erfolg überzeugt. Die Schweiz sei ein hochpolitisches Land mit über 300'000 parteipolitisch engagierten Bürgern, sagt er gegenüber 20 Minuten.
 

Grayling eröffnet Büro in Shanghai

Grayling hat ein Büro in der chinesischen Metropole Shanghai eröffnet. Damit ist die Agentur erstmals auch auf dem chinesischen Festland vertreten und verfügt jetzt zusammen mit Singapur, Hong Kong und Thailand über insgesamt vier agentureigene Niederlassungen im asiatisch-pazifischen Raum.

Die Lage des neuen Grayling Offices im Stadtbezirk Jingan biete ideale Voraussetzungen für das Management strategischer Kommunikation in ganz China, einschliesslich Peking, Chengdu, Guangzhou sowie einer Vielzahl mittlerer und kleinerer Zentren, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Die neue Niederlassung wird von Harriet Gaywood geleitet, die direkt an Bruce Shu berichtet, den Regional MD für den Raum Asia Pacific. Harriet hat über 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen PR und Public Affairs. Zuletzt war sie für MSL China als Head des Shanghaier Office tätig.
 

Diesel: neue Frühlings-Sommer-Kampagne

Wer jetzt schon genug vom Winter hat, kann sich auf die neue Kampagne von Diesel freuen. Diese zeigt bereits die neue Frühlings-Sommer-Mode. Gekonnt mit hübschen Models in Szene gesetzt.

Eine Frau knuddelt mit einem Roboter, eine weitere steht in einem Blumentop und wieder eine sitzt auf einem gigantischen Vogelei. Was das ist? Die neue Werbekampagne von Diesel für den Frühling und Sommer 2012. Wer es lieber etwas normaler mag, kann sich such das Plakat mit den zwei jungen Männern ansehen, die einen Riesen-Hammer tragen oder zwei Frauen beim Seilziehen zuschauen. Natürlich gibt es zusammen zur neuen Kampagne auch eine neue Modekollektion.
 

Publicis: Orange-Mitarbeiter bewerben sich bei KMUs

Die neue Kampagne von Publicis zeigt Orange-Mitarbeiter auf der Strasse, auf der Suche nach einem KMU, welchem sie als persönliche Ansprechspartner dienen können.

Orange bietet einem KMU den gleich Service wie einem Grossunternehmen. Schon ab einem Abo bekommt man beim Kundendienst seinen persönlichen Ansprechpartner für alle Kommunikationsanliegen. Diese Ansprechpartner, respektive Orange-Mitarbeiter, treten nun auch in Inseraten auf und bewerben sich für ihren kostenlosen Service persönlich bei den KMUs. Die Inserate erscheinen in Fachzeitschriften für einzelne Berufsgruppen und werden von einer Microsite unter Orange.ch/kmu begleitet.

Verantwortlich bei Orange: Pia Hurni-Schmid (Senior Communication Project Manager), Michael Klötzli (Director Enterprise Service). Verantwortlich bei Publicis: Peter Rettinghausen (Creative Director), Grischa Rubinick (Senior Art Director), Tom Kees (Art Director), Nicolo Giunta (Grafik), Marianne Zweifel, Res Matthys (Text), Melanie Auerbach (Art Buying), Alexandra Stojanovic, Gabriel Bodmer, (Beratung), Jonathan Heyer (Foto).

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