Mobile-Vermarkter Adello mit neuem CEO

Anfang Januar hat Sandor Laczko die Geschäftsführung von Adello übernommen. Um den 2012 stark wachsenden Markt von Mobile Advertising bedienen zu können, wird das Team jetzt deutlich verstärkt. Gleichzeitig ist Adello in grössere Büros im Zürcher Seefeld umgezogen.

Sandor Laczko war in den vergangenen vier Jahren als Head of Sales von Cinergy für den Ausbau der Vermarktung von Cineman und Teleboy zuständig. Der Wechsel zu Adello gründet auf dem Bewusstsein, dass die Musik in den nächsten Jahren im Mobile- Bereich spielen wird. Der Trend zu mobilen und immer kreativeren Werbeformen hat sich in den vergangenen Monaten verstärkt, hat in der Schweiz aber nach wie vor einen Pionier-Status.

«Was bisher in der Schweiz in Sachen Mobile Advertising gelaufen ist, könnte man als Beta-Test bezeichnen», meint Laczko. «Wir glauben daran, dass sich die Umsätze dieses Jahr in der Schweiz weit mehr als verdoppeln werden.» Die bisher guten Resultate zeigen, dass Mobile Advertising gerade auch in Hinblick auf Kosteneffizienz bereits eine sehr zuverlässige Werbeform ist. Sowohl hohe Reichweite wie auch selektive Zielgruppenansprache sind möglich. Die Möglichkeiten werden sich mit neuen Werbeformen und Technologien exponentiell erweitern. Der Spezialist Adello will den Werbetreibenden diese neue Welt einfacher zugänglich machen.

Das Sales- und Operations-Team wird mit dem Betriebsökonomen Aaron Salzgeber verstärkt. Auch der Verwaltungsrat wird neu aufgestellt. Tobias Asch dürfte im digitalen Umfeld vielen bekannt sein; der Jurist und Online-Pionier hat als Mitgründer von Cinergy und Bureau G9 langjährige Erfahrungen im Online- und Mobile-Bereich sammeln können. Software-Ingenieur Rudy Pfister, der mit Visiontec hochverfügbare Lösungen anbietet, bringt seine IT-Kompetenz als Verwaltungsrat und CTO ein. Adello-Gründer Mark Forster wird als Präsident des Verwaltungsrates das Business-Development vorantreiben.

Huffington Post: Sinclair wird Chefredaktorin

Die einflussreiche US-Onlinezeitung Huffington Post erscheint ab Montag auch in Frankreich. Die Journalistin Anne Sinclair übernimmt die Leitung, wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten.

Die 63-jährige Sinclair hat sich in Frankreich seit Jahren als Journalistin einen Namen gemacht. Sie ist die Ehefrau des früheren Generaldirektors des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn. Die französische Ausgabe der Huffington Post wird wie ihr US-Vorbild eine Mischung aus Meinungsartikeln, News, Blogs und Unterhaltung anbieten. Auch bekannte Persönlichkeiten sollen zu den Autoren zählen. Partner der Huffington Post in Frankreich ist die Mediengruppe Le Monde.

Anne Sinclair, Arianna Huffington, die Gründerin der Hufftington Post, David Kessler, Direktor der französischen Ausgabe, und Redaktionsleiter Paul Ackermann werden die französische Ausgabe am Montag den Medien vorstellen. Ackermann ist ein ehemaliger Reporter des Westschweizer Wochenmagazins L'Hebdo. Er arbeitete unter anderem am «Bondy Blog» der Zeitschrift mit, der über die Jugendunruhen in Frankreichs Vorstädten berichtete. Bondy ist ein Pariser Vorort. Die Mediengruppe Le Monde und die Huffington Post unterzeichneten Anfang Oktober ein Abkommen für die Gründung der französischen Ausgabe der HuffPo.

Der dritte Partner ist der Banker Matthieu Pigasse. Das neue Online-Portal in französischer Sprache wird mit der Blogger-Plattform Le Post fusionieren, die von Le Monde kontrolliert wird. Die Hufftington Post besteht seit 2005. Im Februar 2010 wurde sie vom Online-Portal AOL für 315 Millionen Dollar übernommen. Neben den USA betreibt die Hufftington Post bisher eigene journalistische Angebote in Kanada und Grossbritannien. (SDA)

 

Kobalt: Enterprise ist gestartet

Der Kampagnenstart zur Vermarktung der Büro- und Gewerbeflächen im Business Center Enterprise in Sursee erfolgte anfangs Januar. Entwickelt hat die Sujets die Luzerner Agentur Kobalt.

Mit Plakaten, Inseraten, Onlinemassnahmen, einer Website, einer Vermietungsdoku und einer grossen Vermarktungstafel werden auf die demnächst frei werdenden Büroflächen aufmerksam gemacht. Das Thema Star Trek wurde mit verschiedenen Motiven aufgegriffen.

Verantwortlich auf Kundenseite: Martina Hediger (Suva Abteilung Immobilien, Luzern), Claudio Züger (Redinvest Immobilien Luzern). Verantwortlich bei Kobalt Luzern: Oliver Stadelmann (Beratung), Norbert Brunner (AD), Patricia Ghilardi (Grafik).

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Tatjana Meichtry und Peter Broder verstärken die Webguerillas Zürich

Die Webguerillas, mit ihrem Hauptsitz in München, haben in ihrem Standort in Zürich zwei Neuzugänge bekommen. Tatjana Meichtry und Peter Broder können ihr weites Erfahrungsspektrum bei den Webguerillas einsetzen.

Tatjana Meichtry stösst als Senior Beraterin zu den Webguerillas. Zuletzt war die 33-Jährige für die Werbeagenturen Contexta und Spillmann/Felser/Leo Burnett tätig. Die Kommunikationsleiterin und Social Media Managerin arbeitete zudem für Schweiz Tourismus sowie Wallis Tourismus. Tatjana Meichtry bringt mehrjährige Erfahrung in der Projektleitung und Kundenberatung mit.

Peter Broder ist neuer Junior Berater. Zuvor arbeitete der 25-Jährige im Bereich E-Marketing für Chur Tourismus. Weiter sammelte der gelernte Marketing- und Tourismusfachmann Berufserfahrung im Projektmanagement in der Bankenbranche und in einer Marketing-Agentur für Golf-Reisen.

Die Agentur Webguerillas wurde im Jahr 2000 in München gegründet. Seit Oktober 2011 bieten die Webguerillas das komplette Spektrum Alternativer Werbeformen auch an ihrem zweiten Standort in Zürich an. Derzeit beschäftigen die Webguerillas über 90 Experten, davon sind 20 in der Schweizer Dependance tätig.
 

Zu guter Letzt: Piraten verschlafen Protest

In den USA protestieren Google, Wikipedia & Co. gegen die zwei umstrittene Anti-Piraterie-Gesetzesentwürfe «Sopa» und «Pipa», in Deutschland hat sich unter anderem die Piratenpartei angeschlossen. Nur blöd, dass sie ihren eigenen Protest verpennt haben.

Google zensiert in den USA sein Logo mit einem schwarzen Balken, Wikipedia geht gleich ganz offline, und auch die Seite von WordPress ist schwarz. Sie alle erheben sich gegen die geplanten Anti-Piraterie-Gesetze Stop Online Piracy Act (Sopa) im Repräsentantenhaus und den Protect IP Act (Pipa) im Senat. In Deutschland hat sich unter anderem die Piratenpartei dem Protest angeschlossen. So kündigte sie auf ihrer Website gross an: «Die Piratenpartei Deutschland nimmt am Mittwoch, den 18. Januar, ihre Webseiten für 24 Stunden aus dem Netz». Doch die Seite funktionierte den ganzen Vormittag, wie Sueddeutsche.de mit einem Screenshot beweist. Und wie es heutzutage so läuft, verbreitete sich die Panne wie der Blitz auf Twitter & Co. – und natürlich wurde die Partei nicht vor hämischen Kommentaren verschont. «Also, wenn ich meine Augen gaaaaaanz fest schliesse ist auch die #Piraten Webseite schwarz», hiess es beispielsweise. Oder «Die Admins der Piratenpartei stehen erst um 12 auf». Gegen halb zwölf war es dann doch soweit: Auch die Seite der Piratenpartei ward schwarz – «Admin aufgewacht und Site eingeschlafen», hiess es nun auf Twitter. Ende gut, alles gut – lieber spät als nie protestiert.
 

Neuer Client Service Director bei Publicitas International

Fabrizio Tudisco ist seit 1. Januar 2012 neuer Client Service Director im Zürcher Verkaufsbüro von Publicitas International.

Fabrizio Tudisco übernahm gemäss Mitteilung zum Jahresbeginn 2012 die Nachfolge von Heinrich Jung, langjähriger Client Service Director bei Publicitas International, der per Ende 2011 in den Ruhestand getreten ist. Als Client Service Director berät er Schweizer Werbekunden bei der Realisation von multi- und crossmedialen Kampagnen in ausländischen Medien. Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Medienindustrie verfüge er über ein umfassendes Know-how in der Mediaberatung, heisst es.

Seine berufliche Laufbahn begann Fabrizio Tudisco im Jahre 1994 bei Publicitas International, wo er unter anderem für den Aufbau des Bereichs «Digitale Medien» zuständig war. Von 2005 bis 2009 arbeitete er als Key Account Manager für national werbende Kunden bei der Publimedia in Basel. Danach wechselte er zu IN-Media, einem Tochterunternehmen der Direct Mail Company und der Schweizerischen Post, bis er im April 2011 als Sales Director zu Publicitas International zurückkehrte.

Erweiterte Redaktionsführung bei Schlussgang

Schlussgang, die unabhängige Fachzeitung für den Schwingsport, hat Verstärkung erhalten: Seit Beginn des Jahres bekleidet der 43-jährige Flavian Cajacob das Amt des stellvertretenden Redaktionsleiters.

Zusammen mit dem 26-jährigen Redaktionsleiter Manuel Röösli zeichnet er verantwortlich für den journalistischen Auftritt der Fachzeitung aus dem kleinen Luzerner Medienhaus Bewe Medien, wie es in einer Mitteilung heisst. Flavian Cajacob ist seit 1990 im Journalismus tätig. Stationen waren unter anderem die Luzerner Zeitung, SF und NZZ. Schlussgang erscheint 19 Mal im Jahr und weist aktuell 8'000 Abonnenten aus.

Dem Umstand, dass immer mehr Schweizer den Schwingsport und dessen Begleiterscheinungen für sich entdecken, trägt Bewe Medien mit einem umfangreichen Relaunch der Website von Schlussgang sowie der Lancierung eines neuen Magazins Rechnung, wie es weiter heisst. Beides ist auf den nächsten April geplant.
 

Contexta: Neuer Webauftritt für Appenzeller-Käse

Die neu entwickelte Website von Appenzeller-Käse nimmt ihre Besucher mit auf eine virtuelle Entdeckungsreise durchs Appenzellerland und verblüfft mit innovativen Elementen.

Grüne Wiesen, malerische Dörfer, imposante Berge: Auf Appenzeller.ch breitet sich die ganze Schönheit des Appenzellerlands aus. Der von der Agentur Contexta entwickelte Webauftritt für Appenzeller-Käse ist eine Hommage an dessen Heimat, eine virtuelle Entdeckungsreise, auf welcher der Besucher alles Wissenswerte über den würzigen Käse der Schweiz erfährt.

Bei der Konzeption des Webauftritts ist darauf Wert gelegt worden, die Identität der Marke zu stützen. Mittels Parallax-Technik ist beim Herstellungsprozess und auf der Startseite die Illusion von Bewegung erzeugt worden. Die Bilder und Inhalte verschieben sich beim Scrollen unterschiedlich schnell, wodurch eine Art 3D-Wirkung entsteht.

Eine intuitiv nutzbare Menüführung sorgt dafür, dass sich jeder Besucher trotz der vielen Angebote gut zurechtfindet. Zu entdecken gibt es einiges: Das gesamte Sortiment von Appenzeller-Käse wird vorgestellt sowie in Wort, Bild und Film erklärt, wie Käse entsteht. Wer sich für die Traditionen des Appenzellerlands, Käserezepte, die geheimnisvolle Kräutersulz oder Werbung von Appenzeller-Käse interessiert, wird auf Appenzeller.ch ebenfalls fündig.

Verantwortlich bei Appenzeller-Käse: SO Appenzeller Käse GmbH, Appenzell. Verantwortliche bei Contexta: Contexta AG, Werbeagentur bsw, Bern; Umsetzung: Arillo Schweiz GmbH, Bern.
 

Schaffhauser Fernsehen baut Programmangebot aus

Das Schaffhauser Fernsehen baut das Programmangebot aus: neue Sendungen kommen dazu und bestehende Sendungen erscheinen im neuen Gewand.

Seit Juni 2011 sende das Schaffhauser Fernsehen aus dem neuen Studio, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. In einer zweiten Phase gehe es jetzt darum, das Programm zu diversifizieren und attraktivieren. Speziell hervorzuheben sei dabei das Konzept der Politiksendung: Florian Hotz und Florian Keller wurden eingeladen, als aktive Politiker die Rolle des Gastgebers zu übernehmen und mit Gästen Aktualitäten und Hintergründe aus der Politik zu diskutieren. Die Gäste laden sie sich gegenseitig ein und beleuchten die Themen so von zwei politischen Seiten.

Ebenfalls interessant werden sollen gemäss Mitteilungen die vorerst vier Spezialsendungen im Rahmen der Sendung «Heute im Gespräch». Matthias Wipf lädt prominente Gäste ins Schloss Laufen zur Diskussion und anschliessend zum Abendessen. Die Sendungen sind öffentlich.

Zusätzlich zum regulären Programm wird das Schaffhauser Fernsehen an wichtigen Anlässen präsent sein und vermehrt in Zusammenarbeit mit freien Mitarbeitenden oder anderen Sendern/Firmen Produktionen verwirklichen.
 

David Rohde als «Held der Weltpressefreiheit» geehrt

Der US-Journalist und zweifache Pulitzer-Preisträger wurde mit dem Titel «Held der Weltpressefreiheit» ausgezeichnet. Für seine Recherchen hat David Rohde schon einiges riskiert.

Das Internationale Presseinstitut (IPI) hat den US-Journalisten David Rohde zum diesjährigen «Helden der Weltpressefreiheit» erklärt. IPI würdigte damit Rohdes Berichterstattung über das Massaker an tausenden bosnischen Muslimen in Srebrenica und die Rolle der USA in Afghanistan.

Rohde sei «über die Grenzen seines eigenen Landes hinausgegangen, um Licht auf einige der wichtigsten Probleme unserer Zeit zu werfen», hiess es in einer Erklärung von IPI-Direktorin Alison Bethel McKenzie am Dienstag.

Der 44-jährige Rohde ist Kolumnist der Nachrichtenagentur Reuters und arbeitete früher für die New York Times. Der zweifache Pulitzer-Preisträger wurde 2008 bei Recherchen in Afghanistan von Taliban-Kämpfern entführt und befand sich mehr als sieben Monate lang in Gefangenschaft. (SDA)

Etextera: Claudia Näf wird Leiterin Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsleitung der Textagentur Etextera hat Claudia Näf zur Leiterin Geschäftsentwicklung gewählt. Sie beginnt ihre Tätigkeit am 23. Januar.

Für das neue Jahr habe sich die Textagentur Etextera einiges vorgenommen, heisst es in einer Mitteilung. Nachdem das Geschäftsjahr 2011 sehr positiv verlaufen sei, wolle man 2012 im Wirtschaftsraum Zürich weitere Marktanteile gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde mit Claudia Näf eine ausgewiesene Fachperson ins Boot geholt, wie es weiter heisst. Diese übernimmt ab 23. Januar die neu geschaffene Stelle «Leiterin Geschäftsentwicklung». Die gebürtige Münchnerin hat unter anderem bei renommierten Werbeagenturen wie Mc Cann Erickson sowie Jung von Matt gearbeitet und verfügt über ein grosses Fachwissen und Netzwerk.
 

Museum für Kommunikation blickt auf erfolgreiches 2011 zurück

Knapp 61'000 Personen haben im vergangenen Jahr das Berner Museum für Kommunikation besucht. Das seien etwas weniger als im Vorjahr, aber mehr als im mehrjährigen Vergleich, erklärten die Betreiber am Dienstag an der Jahresmedienorientierung.

Die Wechselausstellungen über Handys und die Gefahren der Kommunikation seien auf grosses Interesse gestossen, ebenso die drei Dauerausstellungen. Die Schau «Warnung: Kommunizieren gefährdet», die sich mit der Kommunikationsflut auseinandersetzt, ist noch bis Mitte Juli zu sehen.

Ab Herbst gewährt das Museum «Einblick in den Mythos Thorberg». Die Kammerausstellung über den Alltag in der Strafanstalt Thorberg wird parallel zum Kinostart eines Dokumentarfilms von Dieter Fahrer gezeigt. Die Ausstellungsinstallation soll die Isolation in der Zelle erahnen lassen, in der ein TV zum Fenster der Welt wird.

Zusammen mit dem Naturhistorischen Museum arbeitet das Haus zudem an der Wechselausstellung «Bin ich schön?», die ab kommenden November zu sehen sein wird. Mensch, Tier und Umwelt sollen unter dem Aspekt des ewigen Themas «Schönheit» inszeniert werden.

Wie die Museumsverantwortlichen weiter ankündigten, beginnen in diesem Frühling die Bauarbeiten für die Sanierung des Depots in Schwarzenburg. In den Räumlichkeiten des ehemaligen Kurzwellensenders unterhält das Museum bekanntlich ein Depot zur Aufbewahrung von Kulturgütern.

Bauliche Mängel machen laut Museum die Sanierung notwendig. Diese kostet 3,6 Millionen Franken und soll bis Ende 2014 andauern. Zunächst wird die alte Aussenhalle ersetzt, danach sollen die Depoträume im ehemaligen Kurzwellensender saniert werden. (SDA)
 

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