Alea Iacta: Michaela Silvestri neu an Bord

Ab Mitte März verstärkt Michaela Silvestri das Tean der St. Galler Kommunikationsagentur Alea Iacta. Sie folgt als Projektleiterin auf Sandra Vogler, die sich beruflich neu orientiert.

Die 43-jährige ausgebildete Kulturmanagerin FH wechselt mit ihrem Eintritt bei Alea Iacta zurück in ihr «angestammtes» Tätigkeitsgebiet, nachdem sie während vier Jahren das «Open office» des Vereins Dreischiibe geleitet hat. Zuvor hatte sie unter anderem während fünf Jahren als Geschäftsstellen- und Marketingleiterin die erfolgreiche Entwicklung des Open Airs St. Gallen wesentlich mitgeprägt.

Silvestri unterstützt die Alea Iacta-Gruppe namentlich in der Umsetzung von Grossprojekten, der Führung von Geschäftsstellen und Kampagnen sowie der Public Relations. Sie arbeitet seit Herbst 2009 als Co-Projektleiterin der Arge Gallusjubiläum 2012 eng mit Gesamtprojektleiter Iwan Köppel zusammen, der Alea Iacta PR & Consulting als Inhaber führt. Dieses Mandat führt sie bis zum Projektabschluss neben ihrem 70 Prozent-Pensum bei Alea Iacta unverändert weiter.
 

Kreativ-Ranking 2012

Zusammen mit einer hochkarätigen Delegation von BSW und ADC hat sich die Werbewoche auf eine Liste für das Kreativ-Ranking 2012 geeinigt.

(in Klammern der jeweilige Gewichtungsfaktor)

Cannes (5)
Clio (5)
D&AD (5)
One Show (5)
The Cup (5)
ADC*E (4)
Eurobest (3)
ADC Schweiz (3),
Effie (2)

Aus den nachstehenden Awards kann jede Agentur für sich zwei auswählen, die ebenfalls für das Ranking zählen sollen:

Epica (1)
London International Award (1)
Die Klappe (1)
Spotlight-Festival (1)
Swiss Poster-Award (1)
Edi (1)
DM-Award (1)
Crossmedia Award (1)
Best of Swiss Web (1)

Zusätzlich wurde beschlossen, dass nur die höchste vergebene Auszeichnung gilt, wenn eine Kampagne in derselben Jurykategorie eines Wettbewerbs mehrere (für mehrere Einzelsujets) Auszeichnungen gewonnen hat. Auszeichnungen für mehrere Einzelsujets in der gleichen Kampagne und Kategorie gelten als ein Preis. Auszeichnungen für Spezialpreise wie Clio Healthcare oder andere Unterwettbewerbe zählen nicht für das Ranking.

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Media Trend Journal: Apple mischt den Markt auf

Die KommTech-Studie 2012 dokumentiert, wie sich unter anderem dank iPhone und iPad die Mediennutzung verändert. Im Vordergrund steht dabei die mobile Internetnutzung. Von Ueli Custer.

Ende letzten Jahres nannten bereits 19 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren das iPhone als ihr meistgenutztes Mobiltelefon. Das sind 3,5 Mal mehr als zwei Jahre zuvor. Der Abstand zur nach wie vor führenden Marke Nokia hat sich in dieser Zeit von 42 auf 19 Prozent mehr als halbiert, denn Nokia ist auf dem gegenteiligen Weg. Aber auch Sony-Ericsson ist auf dem absteigenden Ast. Lag es 2010 noch auf Rang zwei, musste es 2012 auch noch Samsung an sich vorbei ziehen lassen.

> Zum Artikel aus der aktuellen Printausgabe (PDF)

Magazin Blickpunkt: KMU mit neuem Konzept

Das Magazin Blickpunkt: KMU hat seinen Namen zu Blickpunkt – das Wirtschaftsmagazin für KMU geändert und ist soeben in neuem inhaltlichen und optischen Kleid erschienen.

Nachdem der Titel Anfang 2011 von der Business Verlags AG des Basler Verlegers Dominique Hiltbrunner übernommen worden war, ist die Publikation von Grund auf erneuert und neu positioniert worden. Neben den bisherigen Abonnenten erhalten nun weitere 55‘000 KMU in der deutschsprachigen Schweiz dieses Magazin auf dem Postweg. Das Blatt erscheint zehn Mal im Jahr mit einer Auflage von rund 60'000 Exemplaren. Verleger ist Dominique Hiltbrunner.

Inhaltlich und optisch orientiert sich der neue Blickpunkt am modernen Magazinjournalismus, wie es in der Mitteilung heisst. Die Titelgeschichte behandelt jeweils anhand eines «KMU des Monats» einen unternehmerisch relevanten, für KMU allgemeingültigen Business-Case. In der ersten Ausgabe ist dieser dem Schweizer Traditionsunternehmen Rivella und seinen Expansionsplänen nach Deutschland gewidmet. Ein Fokusthema leuchtet eine aktuelle Problematik a fonds aus. In der ersten Ausgabe behandelt dieses die Frankenstärke und geht der Frage nach, was KMU dagegen tun können. Ein KMU-Gespräch mit zwei Persönlichkeiten, die etwas zu sagen haben, rundet das journalistische Angebot ab. In der ersten Ausgabe sind dies Starkoch Jacky Donatz und Dave Dollé, Ex-Leichtathlet und heutiger Personaltrainer, die sich über die Fitness von Führungskräften unterhalten. Weiter schreiben in einer speziellen Rubrik «Expertenwissen» diverse Fachleute zu Themen, die für KMU eine hohe Bedeutung haben – Fachknowhow aus erster Hand für KMU.

Das Konzept wurde von Blickpunkt-Chefredaktor Tobias Wessels in Zusammenarbeit mit der darauf spezialisierten Lüchinger Publishing entwickelt und umgesetzt. Als Verlagsleiterin fungiert Sabine Andersch, die in gleicher Funktion auch «Women in Business – Das Wirtschaftsmagazin für die Frau» verantwortet, welches im gleichen Verlag erscheint.

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Messlatte für Mobile Marketing

Beim Fokus auf Mobile-Werbung zeigen wir, was im Ausland mustergültig ist, und starten zum Thema eine Community-Plattform.

Die letzten November verliehenen MMA Global Mobile Marketing Awards 2011 – The Smarties – zeigen, wo die Messlatte für Mobile-Werbung international liegt. Wir präsentieren einige bemerkenswerte Beispiele und fangen gleich mit dem Gewinner an: Old Navy. Weil sie nur auf dem amerikanischen Kontinent tätig ist, kennt bei uns kaum jemand die zum grössten US-amerikanischen Bekleidungseinzelhändler, The Gap, gehörende Kleidermarke mit eigener Ladenkette. Der Fokus liegt auf Discount und richtet sich an ein Publikum, das dennoch modebewusst ist. Weil Musik und Fashion Hand in Hand gehen, wurde für eine neue Kampagne mit dem Thema «Old Navy Records» ein Auftritt mit eigenen Hit-Songs gewählt. Damit sollte die Zielkundengruppe von Old Navy, Frauen zwischen 25 und 35 Jahren, die typischerweise auch Mütter sind, angesprochen werden. Was nicht sonderlich ausgefallen erscheint, hat einen Clou: Es wurde deshalb Musik eingesetzt, um Shazam, den Musik- Identifikationsdienst für Mobiltelefone und Smartphones, nützen zu können. Gestartet war dieser Dienst aus London vor zehn Jahren, um mittels einer Datenbank mit akustischen Fingerabdrücken Musiktitel identifizieren zu können. Wer also am Radio einen gefälligen, aber unbekannten Song hört, ruft die Shazam-Nummer an (so kommt das Geld rein), lässt den Dienst kurz mithören und erhält die Antwort per SMS. Wer nun mit Shazam einen Old Navy Song identifiziert, kann mit der dazugehörigen App die im Spot präsentierten Modeartikel sofort per Mobiltelefon einkaufen, erhält Spezialangebote und Werbegeschenke sowie Styling-Tipps. Das funktioniert bei TV- und Radio-Spots, aber auch in den Old-Navy-Läden, auf Facebook und auf YouTube.

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App zur Markenpflege

Auf Augmented Reality setzte der amerikanische Sportartikelanbieter Converse bei seiner Kampagne, die im Bereich Markenpflege ausgezeichnet wurde. Mit der «The Sampler App» können Sportschuhe virtuell ausprobiert werden. Es genügt, die Kamera des Smartphones auf den eigenen Fuss zu richten, die Schuhgrösse anzupassen, und schon können verschiedene Modelle ausprobiert, das heisst eingeblendet werden. Ist ein passendes Modell gefunden, kann ein Schnappschuss abgespeichert und zum Beispiel mit Freunden auf Facebook geteilt werden, um deren Meinung einzuholen. Selbstverständlich können die Schuhe auch per App gekauft werden.

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Kreativ bis zum Vertragsabschluss

Eine der grössten Banken in der Türkei, die Garanti Bank, wollte, dass mehr ihrer Kunden das Online-Banking benutzen. Über die Jahre hatte die Bank 1,6 Millionen Online-Kunden gewonnen, doch es gelang nicht, die Zahl weiter nach oben zu bringen. Also wurden in der Kundendatenbank Kunden gesucht, die zwar eine E-Mail-Adresse, aber noch nie das Online- Banking benutzt haben. Mit Angaben zu ihrem Namen, ihrer E-Mail-Adresse und Mobiltelefon- Nummer wurde für jeden dieser Kunden eine personalisierte E-Mail erstellt, die diese eines schönen Morgens in ihrem Posteingang vorfanden. Darin enthalten war ein Link auf ein Video mit einem News-Spot, in dem in aller Ernsthaftigkeit vom letzten Menschen auf der Welt, der noch nicht Online- Banking benutzt, berichtet wird: Und es ist der Empfänger selber – der eingeblendete Namen lässt daran keinen Zweifel. Doch es kommt noch besser: Während das Video läuft, wird der betreffende Kunde auf dem Handy angerufen, damit die News-Präsentatorin ihn befragen kann. Meldet sich der Angerufene, geht der Spot mit der Frage weiter, was dieser denn dazu sage. Und dann kommt die Frage: «Versprechen Sie, Garanti-Online-Banking zu benutzen, um Zeit und Geld zu sparen. Ja oder Nein?» Diese Antwort geht an ein Spracherkennungssystem, das sie auswertet und dem Kunden anschliessend eine passende E-Mail schickt. Ergebnis: 21 Prozent der so befragten Kunden gaben eine technisch erkennbar positive Antwort und kamen zu einem Online- Banking-Vertrag.

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Mobile Marketing zur Promotion

Einen Smartie erhielt die «Find Red»-Kampagne für M&M (ein Konkurrent zu den als Smarties benannten Schokolinsen) in Kanada. Dabei suchen die fünf bunten Sprech- Bonbons ihren unverblümten Kollegen Red. In Erwartung der Streetview-Aufnahmen von Google haben die Werber dreissigmal ein etwa Kopf-grosses Porträt von Red im Grossraum Toronto so versteckt, dass er von den Kamera-Fahrzeugen aufgenommen werden sollte. Bei dreien klappte es und sie waren auf Google-Maps abrufbar war. Nur wo? Das war die zentrale Herausforderung der Kampagne. Über Social-Media-Kanäle wie Twitter und Facebook konnten die neusten Hinweise ausgetauscht und diskutiert werden. Und Red checkte per Foursquare an verschiedenen Orten in der Stadt ein und hinterliess Hinweise auf seinen Verbleib. Dazu gehörten auch wilde Plakate mit QR-Codes, die per Smartphones für weitere Hinweise ausgewertet werden konnten. Und von den Strichcodes auf der Verpackung konnten weitere Andeutungen ausgelesen werden. Den Teilnehmern dieser digitalen Schatzsuche winkte ein roter Smart (sic!) als Hauptgewinn. Gewonnen hat aber auch die Kampagne: Nicht nur drei Löwen in Cannes, sondern in dreissig Tagen auch 15,6 Millionen Impressions über alle Medienkanäle. Das Bemerkenswerte an dieser Kampagne ist indes, dass kein Dollar in herkömmliche Medien (TV, Radio, Print etc.) investiert wurde, sondern sie dort abgewickelt wurde, wo die Zielgruppen am häufigsten unterwegs sind: in Social Media und auf der Strasse.

Maddy bringt Branchenübersicht

Wie vergleicht sich Mobile-Werbung in der Schweiz mit den Vorzeigebeispielen aus dem Ausland? Um dieser Frage journalistisch nachgehen zu können, wurde Maddy geschaffen. Auf dieser Web-Plattform (www.maddy.ch) können sich Macherinnen und Profis, die auf Mobile-Werbung spezialisiert sind, zusammen mit ihren Unternehmen und Kampagnen eintragen. So entsteht im Netz eine Übersicht zu den verschiedenen Mobile Advertising Playern und ihren Aktivitäten, die für die ganze Branche nützlich ist. Tauchen auf Maddy besonders interessante Aspekte oder Einzelfälle auf, sollen diese in künftigen Beiträgen zum aktuellen Schwerpunktthema Mobile in separaten Artikeln vertieft dargestellt werden. Wir hoffen, dieser Crowdsourcing-Versuch finde eine breite Unterstützung, und werden auf der Online News Website der Werbewoche über Maddys Fortschritte berichten.

Christoph J. Walther
 

Die aktuellen Social-Media-Überflieger

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Luzerner Kulturmagazin mit neuer Redaktionsleiterin

Die 27-jährige Martina Kammermann übernimmt die Redaktionsleitung der in Luzern erscheinenden Monatszeitschrift 041 - Das Kulturmagazin. Sie ersetzt Jonas Wydler, der das Magazin nach zwei Jahren Redaktionsleitung Ende April 2012 verlässt.

Martina Kammermann hat laut Medienmitteilung vom Donnerstag Germanistik studiert und einen Master in Kulturpublizistik abgeschlossen. Sie arbeitete bis jetzt für die Berner Zeitung sowie für einen jungen Verlag in Hamburg.

041 – Das Kulturmagazin wird von der IG Kultur Luzern herausgegeben, dem Dachverband von über 200 Kulturoganisationen aus den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden. Die monatlich erscheinende Zeitschrift berichtet über das kulturelle Leben in Luzern und in der Zentralschweiz. Sie enthält auch einen ausführlichen Veranstaltungskalender. (SDA)

> Jonas Wydler verlässt Luzerner Kulturmagazin

Der Motz von Butz: Trams anmalen? Aber bitte mit Sahne!

Das Wort «Shitstorm» ist laut geworden. Voll bemalte Trams sind ja keine Neuigkeit. Sunrise hat mit ihrer Gestaltung der Idee mehr geschadet.

Um was geht es geht: Seit mehreren Jahren macht die VBZ mit vollbemalten Fahrzeugen Werbung für Institutionen. Das Energietram, das Ewigi-Liebi-Tram, das Frauentram und viele mehr. Jetzt kommt das Sunrise-Tram, und die meisten sind empört. 

Meine Theorie: Es gibt Kritik, dass man für die Werbung eingespannt wird und erst noch dafür bezahlen muss. Ich glaube, dass das nur vorgeschobene Gründe sind. Der wahre Grund dafür ist, dass die Gestaltung dieser Cobra «grottenhässlich» ist, wie ein Facebook-Nutzer meinte. Da liegt das ganze Problem begraben. Nicht nur bei den stationären, öffentlichen Plakaten, sondern jetzt auch hier, bei den rollenden, regen sich die Ästheten auf, und das sind eben viele. «Sunkotz-Tram» nennt es die Interessengemeinschaft Plakat/Raum/Gesellschaft, die gegen die Werbeflut im öffentlichen Raum kämpft. Wiederum hat ein Unternehmen die erst beste Lösung getroffen. Wenn die Identity, die wahrlich kein Highlight ist, eins zu eins auf die Cobra übertragen wird, ist das ein Armutszeugnis für unsere Branche. Keine Anstrengung wurde unternommen, um auf dieser grossen Fläche origineller, frecher und witziger aufzutreten. Jetzt kostet so ein Teil 480 000 im Jahr, und weil’s so was von unoriginell ist, hagelt es Kritik und ist somit Antiwerbung. 

Seit 1965 bin ich im Werbe- und Gestaltungs- Business tätig. Früher war es enorm wichtig, was auf einem Werbeträger platziert war. Heute ist dieses Handwerk verloren gegangen. Mit dem Computer hat man die Sunrise-CI-Farbschattierungsstreifen auf die Cobra-Vorlage geknallt. Super sieht das aus. Ist aber eben keine Idee! Vielleicht hat das ja auf einem A4-Blatt gut gewirkt (was ich aber bezweifle). Dass man sich nicht überlegt hat, wie so was in Gross auf genau 36 x 3,6x 2,5 Metern aussieht und ein ganzes Jahr vom umworbenen Betrachter geliebt werden soll, ist dumm. 

Das nächste vollbemalte Tram soll im März auf die Schienen kommen. Ich hoffe, dass dieser Kommunikationschef nicht wie Andreas Gregori von Sunrise schon von einer unkonventionellen Lösung spricht, indem er die Tatsache, ein Tram zu bemalen, als unkonventionell bezeichnet. 

Ich wiederhole mich: Ob es darum geht, einen TV-Spot, ein Plakat oder eine Doppelseite zu schalten: Auf den Inhalt kommt es an. Ich empfehle Sunrise, das ganze Tram nochmals neu zu gestalten. So sind die 480 000 Trameinsatz für meinen 20-jährigen Sohn kein Anreiz, sein Abo zu wechseln. Lieber Heinz Vögeli, wir haben doch schon vor vier oder fünf Jahren eine solche Tram-Aktion vorgeschlagen. Damals war eine solche aber noch zu auffällig. 

Der Aufsteller der Woche kann für einen Basler nur sein, im Joggeli miterlebt zu haben, wie der FCB den Bayern die Lederhosen ausgezogen hat. 

Theophil Butz, einst Starwerber (Ringier), heute Inspirator und ab jetzt auch noch Motzer. «Nicht eine einfache, aber eine notwendige Rolle, die ich hier alle 14 Tage wahrnehme.» Sachdienliche Hinweise bitte an [email protected].

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Renzen Communications: Launch für KWC Shower Culture

Für KWC, Schweizer Hersteller von Armaturen für Küche und Bad, hat Renzen Communications in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden unter dem Begriff «Shower Culture» eine international einsetzbare Leitidee entwickelt.

Diese soll die verschiedene KWC Produkte für die Dusche unter einem Dachbegriff mit Brand-Charakter zusammenfassen. Vom Naming über die Umsetzung unterschiedlichster Print-Massnahmen bis hin zum Packaging Design war Renzen Communications von A bis Z für den Kreationsprozess verantwortlich.

Verantwortlich bei KWC, Unterkulm: Roland Gloor (CEO), Cheril Kaufmann (Leiterin Marketing Kommunikation), Sabrina Küng (Marketing Kommunikation). Verantwortlich bei Renzen Communications, Aarau: Hanno Lietz (CD/Text), Thomas Mischler (AD), Desirée Agostino (Beratung). Fotografie: Jean-Jacques Ruchti, Aarau. Bildbearbeitung: Stefanie Kühni-Grusche, Pink Gecko, Hunzenschwil.

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Wirtschaftsmagazin Punkt in neuem Design

Pünktlich zum Frühlingsbeginn präsentiert sich das Wirtschaftsmagazin Punkt mit der März/April-Ausgabe im neuen Kleid. Die Leser erwartet ein aufgefrischtes Layout und erweitertes Inhaltsangebot.

Nach sechs Jahren sei es Zeit für frischen Wind, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Wirtschaftsmagazin Punkt erscheine ab der März/April-Ausgabe mit einem neuen Desgin-Konzept. Das moderne Layout soll für eine bessere Übersicht und mehr Lesefluss sorgen. Auch inhaltlich wartet Punkt mit Neuerungen auf, wie es weiter heisst. So zum Beispiel mit der Rubrik «L’Entrepreneur», in der Unternehmer und ihr Wirken vorgestellt werden. Nach dem Motto «Wirtschaft ist mehr» greift das Magazin zudem im Zweimonatsrhythmus Themen aus Wirtschaft, Invest und Lebensart auf und ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen. Abseits von der Tagesaktualität finden immer wieder wirtschaftspolitische Meinungen und (neue) ökonomische Konzepte ihren Weg ins Heft.

Punkt wird vom unabhängigen Medienhaus Financialmedia in Zürich publiziert und erreicht heute mit einer Auflage von 12‘500 Exemplaren pro Ausgabe knapp 40‘000 Leser.

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Fan Base Drives Performance

Gesponserte Facebook-Anzeigen erzielen beim Gewinnen von neuen Fans (und Kunden) einen signifikant höheren ROI als konventionelle Facebook Ads. Mit einer grossen Facebook Fan Base lassen sich neue Fans mit gesponserten Anzeigen zu einem attraktiven Cost per Lead gewinnen.

Marketing-Verantwortliche lieben es, wenn Konsumenten auf ihren Facebook-«Like»-Button klicken. Mit Recht! Sie gewinnen nicht «nur» Fans, sondern auch vernetzte Konsumenten und Markenbotschafter, die effizient für Werbung auf Facebook genutzt werden können. 

Den Nutzen der Fan Base möchte ich mit einem Praxisbeispiel untermauern: Wir wurden im letzten Jahr beauftragt, auf Facebook Fans für eine Zürcher Boutique zu gewinnen und über ein Incentive als Neukunden zu akquirieren (wer Fan der Facebook-Seite der Boutique wird, erhält einen Gutschein von 15 Prozent Rabatt für seinen nächsten Einkauf). Mit einem Budget im dreistelligen Bereich ist es uns gelungen, über 1000 Facebook- Fans zu gewinnen und für einen Einkauf in der Boutique zu aktivieren. 

Fans vermitteln günstige Leads 

Anfangs Jahr wurde wieder eine Facebook-Kampagne lanciert, um neue Fans und Kunden zu gewinnen, die interessante Resultate erzielt hat: Die Gesponserte Facebook-Anzeigen erzielen beim Gewinnen von neuen Fans (und Kunden) einen signifikant höheren ROI als konventionelle Facebook Ads. Mit einer grossen Facebook Fan Base lassen sich neue Fans mit gesponserten Anzeigen zu einem attraktiven Cost per Lead gewinnen. 1000 Fans wurden für Sponsored Ads (Weiterempfehlung) genutzt und gegen konventionelle Facebook- Anzeigen getestet. Die Performance der beiden Kampagnen, die sechs Tage «on air» waren, zeigt signifikante Unterschiede: 
 

  • Bei den gesponserten Anzeigen war die Klickrate dreimal höher und die Konversion sechsmal höher als bei den konventionellen Ads. 
  • Über die gesponserten Anzeigen wurde ein Fan für 14 Rappen, über die konventionellen Anzeigen für 1.18 Franken gewonnen. 
  • Innerhalb von sechs Tagen wurden über 2000 Fans gewonnen. 
  • 10 Prozent der neuen Fans haben einen Gutschein ausgedruckt. Von den 200 Gutscheinen wurden bereits 35 eingelöst. 

Mit den ursprünglichen 1000 Fans der Boutique hatten wir im Grossraum Zürich eine soziale Reichweite von 85 000 (jeder Fan hat im Schnitt 85 Freunde, die die Anzeige gesehen haben). Jedem Freund eines bestehenden Fans wurde die Anzeige der Boutique im Schnitt fünfzehnmal eingeblendet. Sie haben unterschiedliche Anzeigen gesehen, da wir festgesellt haben, dass die Klickrate nach zehn Einblendungen deutlich abfällt. 

Unsere Beobachtung zeigt, dass die Qualität der Fans, die über Fans gewonnen werden, tendenziell besser ist. Sie bleiben der Marke eher treu als solche, die über konventionelle Facebook Ads gewonnen wurden. 

Fans sind Akzeleratoren 

Im Schnitt verfügt ein Facebook-Mitglied über 150 Freunde, die seine Meinung und seinen Geschmack sehr oft teilen und somit interessante Konsumenten für eine Marke sind. Unternehmen, die Facebook- Werbung professionell nutzen wollen, können ihre Reichweite über eine solide Fan Base schon fast potenzieren. Darum sind Überlegungen und Massnahmen zum Aufbau und der Pflege der Fan Base ein wichtiger Bestandteil der Facebook- Strategie. 

Imre Sinka 

 

Somexcloud und ZHAW School of Management and Law spannen zusammen

Somexcloud Social Media Akademie geht eine Partnerschaft mit dem Zentrum für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law in Winterthur ein.

Für Inhaber des Somexcloud Social Media Manager-Zertifikates bietet das Zentrum für Marketing Management der ZHAW School of Management and Law neu die Möglichkeit, die im Lehrgang erworbenen Kompetenzen in einer nach wissenschaftlichen Grundlagen abgefassten Diplomarbeit unter Beweis zu stellen. Dabei steht die kritische Reflexion der eigenen Social Media-Praxis im Vordergrund. Die durch die Diplomierung angestrebte Spezialisierung der Somexcloud-Absolventen folgt gemäss Mitteilung einem klaren Marktbedürfnis nach gut ausgebildeten Social Media-Professionals.
 

Sohn von Rupert Murdoch tritt von britischer Verlagsspitze ab

Der Sohn von Medienzar Rupert Murdoch, James Murdoch, tritt als Verwaltungsratschef der britischen Verlagsholding News International zurück. Das gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt.

Der Verlag gab bis Mitte Juli 2011 die Skandalzeitung News of the World heraus, dann wurde das Sonntagsblatt eingestellt. In dem Verlag erscheint auch das Boulevardblatt The Sun, das zuletzt wegen Bestechung von Polizisten und anderen Beamten in die Schlagzeilen geraten war. (SDA/DPA)

(Bild: Keystone)

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