Patrick Knecht übernimmt Verkauf bei Mediaforum.ch

Der Verlag DPI Publishing Service, welcher die drei Onlineportale Mediaforum.ch, Medienwoche.ch und Medienjobs.ch herausgibt, baut seine Verkaufsabteilung aus und holt dazu Patrick Knecht mit an Bord.

Der 42-jährige Patrick Knecht hat gemäss Mitteilung 15 Jahre Erfahrung im Medienverkauf und war zuletzt als Leiter Kino National bei Cinecom tätig, wo er massgeblich an deren Sanierung beteiligt war. Zuvor war er bei Axel Springer und Jean Frey zuständig für den Anzeigenverkauf der TV-Zeitschriften. Zudem verantwortete er dort die Zusammenlegung der Titel Tele, TV-Star, TV zwei, TV vier und TV Digital in eine Verkaufsabteilung. Neben Erfahrungen im Zeitungs-Anzeigenverkauf war er bei TV3 für den Verkauf von TV-Werbung zuständig.

Mediaforum.ch ist ein brachenspezifischer Informationsdienst und richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Medien, Medienproduktion, Kommunikation und Werbung. Die Pressespiegel-Redaktion fasst wöchentlich die interessantesten Hintergrundberichte, Analysen, Kommentare und Interviews der deutschsprachigen Fach- und Publikumsmedien zusammen. Medienwoche.ch ist ein digitales Medienmagazin. Die unabhängige Redaktion verfolgt die Entwicklungen in der Medienwelt, widmet sich ihren Ereignissen und ordnet sie ein. Weiter betreibt der Verlag auch die bekannte Online-Jobplattform Medienjobs.ch, welche sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Medien, Medienproduktion, Kommunikation, Werbung und Web/ICT richtet.
 

Aus Buureradio.ch wird Radio Tell

Buureradio.ch heisst neu Radio Tell und geht am 1. März mit neuer Website, neuem Sponsoringkonzept und neuen redaktionellen Inhalten als reine Internetplattform auf Sendung.

«Wir stehen zu den Werten der Schweiz, zur Bodenständigkeit, fühlen uns den Wurzeln verpflichtet, und sind trotzdem zukunftsorientiert», erklärt Alexander Dal Farra, Programmleiter von Radio Tell. «Das heisst: Angesagteste Formationen wie Hujässler oder Willis Wyberkapelle finden bei uns ebenso Platz wie die Newcomer Quartett Waschächt, dr Eidgenoss, Alphornistin Eliana Burki, oder legendäre Volksmusiker wie Dolfi Rogenmoser oder Carlo Brunner.»

Der Volksmusik verpflichtet sind gemäss Mitteilung auch einige redaktionelle Gefässe, die bereits ab Sendestart im Wochenrhythmus ausgestrahlt und unter Woche zu unterschiedlichen Zeiten wiederholt werden. So besucht Radio Tell-Moderator Geri Kühne einmal pro Woche Vertreter aus der Volksmusikszene und entlockt ihnen in seiner Sendung «zu Besuch bei…» manch' Unbekanntes. Jeweils donnerstags sendet Radio Tell Veranstaltungshinweise, die über Anlässe des kommenden Wochenendes informieren. Im  interaktiven Wunschkonzert der können Hörerinnen und Hörer zudem viermal pro Tag aus dem Fundus von vielen Titeln auswählen und diese jemandem wünschen. Weil Radio Tell auf der ganzen Welt Hörer hat, wird auch Morgens um 3 Uhr ein Wunschkonzert gesendet.

Inhalte, die auf Swissness setzen

Martin Horat, Muotathaler Wetterprophet, erzählt einmal pro Woche Geschichten vom Wetter. Radio Tell-Moderator Yves Kilchör verbindet sich in seiner Sendung Heimatland mit Hörerinnen und Hörer aus aller Welt. Ab dem 1. April geht Radio Tell Kolumnist Marco Fritsche wöchentlich aus einem anderen Ort der Schweiz den Spannungsfeldern zwischen Stadt und Land auf den Grund. Im Sendegefäss Aus der Region schliesslich vermittelt Radio Tell in Zusammenarbeit mit der Migros Informatives rund um die Schweizer Landwirtschaft, besucht Produktionsbetriebe oder stellt Menschen aus verschiedenen Regionen der Schweiz vor.

Die Sendeformate von Radio Tell werden in den nächsten Wochen und Monaten kontinuierlich ausgebaut, ebenso sucht das Radio nach wie vor Sponsoren und Partner. Radio Tell als reine Internetplattform setzt ganz auf die Neuen Medien. Auf der Website Radiotell.ch kann das Radioprogramm in bester CD-Qualität eingeschaltet werden. Eine spezielle Version für Mobile Geräte steht ebenfalls zur Verfügung, damit auch unterwegs niemand aufs Radio verzichten muss. Sämtliche Sendungen können auf der Website als Podcasts abonniert werden. Wer eine Veranstaltung plant, kann diese kostenlos im Veranstaltungskalender eintragen. Radio Tell ist auch bei Facebook sowie bei Twitter präsent. Die Plattform wird in den nächsten Wochen kontinuierlich ausgebaut.

 

NZZ: Vertriebskooperation mit Globus am Bellevue

Die NZZ und der Globus am Bellevue lancieren eine neue Vertriebskooperation. Seit dem 11. Februar 2012 können die Kunden der Food Hall im Globus am Bellevue die Neue Zürcher Zeitung und NZZ am Sonntag auch digital lesen.

Gegen Abgabe eines Ausweises können sich die Globus-Kunden ein iPad kostenlos ausleihen und die NZZ E-Paper lesen. Gemäss Globus-Geschäftsführer Peter Koller ist dieser Service sehr beliebt: «Ein Grossteil unserer Kunden gehört seit Jahren zu der NZZ-Leserschaft und viele von Ihnen lesen sie tagtäglich in unserer Food Hall. Dass ihnen nun auch die Möglichkeit geboten wird, sie als E-Paper auf dem iPad kennenzulernen, schätzen sie sehr. Das Angebot ist in der Testphase auf reges Interesse gestossen und daher führen wir es gerne weiter.»

Laut Markus Will, Leiter Lesermarkt NZZ, bestätigt der erste Testeindruck die bereits gemachten Erfahrungen mit dem E-Paper: «Der Wunsch nach digitaler, zeit- und ortsunabhängiger Nutzung unserer Inhalte nimmt zu und unser E-Paper trifft da genau auf dieses Bedürfnis. Die Kooperation mit Globus ermöglicht uns, die neuen digitalen Angebote noch besser bekannt und live erlebbar zu machen.»

Die Kooperation umfasst auch den Zeitungsverkauf vor Ort. So können sich die Globus Kunden ihr ganz persönliches Exemplar zum Mitnehmen gleich bei der Konsumation an der Kasse sichern.
 

NZZ-Campus-Magazin in neuem Design

NZZ-Campus erscheint am 29. Februar 2012, fünf Jahre nach der Lancierung, in neuem Kleid. Die neuen Rubriken sowie der stärkere Servicecharakter mit Tipps und Hintergrundinformationen sollen Studierende noch besser auf ihrem Weg durch das Studium unterstützen.

Neu ist auch die Distribution des Magazins, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. NZZ-Campus wird nicht mehr der Neuen Zürcher Zeitung beigelegt. Studierenden mit einem Abonnement der NZZ oder der NZZ am Sonntag wird das Magazin per Post zugestellt. Zusätzlich werden 30‘000 Exemplare an allen Deutschschweizer Hochschulen verteilt. Mit der neuen Distribution soll eine direktere Verteilung ohne Streuverluste gewährleistet werden.

Für das Gestaltungskonzept, die Art Direction und die Bildredaktion ist die Agentur Raffinerie für Gestaltung aus Zürich verantwortlich.  Im Jahr 2012 erscheint das Magazin insgesamt viermal: Ende Februar, Anfang Mai, Ende September, Ende November.

Verantwortlich bei Raffinerie für Gestaltung: Nenad Kovacid. Verantwortlich bei NZZ-Campus: Ronald Schenkel (Leiter Redaktion NZZ-Campus), Anna Chudozilov (Redaktion NZZ-Campus), Andreas Häuptli (Leiter PM Zeitschriften-Marketing), Milena Andretta (PM Zeitschriften-Marketing).

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«Best of Swiss Web»: Die Abstimmung ist eröffnet

Die «Best of Swiss Web»-Jury hat sich entschieden: Von den insgesamt 404 eingereichten Projekten hat sie zwölf für die Masterwahl nominiert.

Ab sofort bis 15. März um 15 Uhr kann hier darüber abgestimmt werden, welches Projekt den Titel «Master of Swiss Web 2012» verdient hat. Die Preisverleihung findet am 29. März 2012 im Kongresshaus Zürich statt.

> Zu den nominierten Projekten

«Best of Swiss Web» ist eine Initiative der Simsa – Swiss Internet Industry Association und der Netzwoche. Die Jurierung erfolgt in neun regulären Kategorien: Business Efficiency, Creation, Digital Performance Campaigns, Digital Branding Campaigns, Innovation, Online Marketing, Public Affairs, Technology, Usability sowie einer jährlichen Sonderkategorie.

 

«Rundschau»: Sandro Brotz wird neuer Moderator

Der stellvertretende Chefredaktor des Sonntag, Sandro Brotz, wird neuer Moderator des Politmagazins «Rundschau» auf SF 1. Er ersetzt Urs Leuthard, der im Februar die Leitung der Redaktion «Tagesschau» übernommen hat.

Sandro Brotz präsentiert neben Sonja Hasler die «Rundschau» ab Sommer 2012, wie SRF am Dienstag mitteilte. Er war bereits zwischen 1997 und 1999 für die «Rundschau» als Reporter tätig. Der 42-jährige Brotz arbeitete für verschiedene Medien in diversen Funktionen. Zuletzt als stellvertretender Chefredaktor von Der Sonntag. Davor war er Redaktionsleiter von Radio 1 und von 2000 bis 2008 Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredaktor beim Sonntagsblick. Seine journalistische Karriere startete der Medienprofi 1988 bei der «Vorstadt» und Radio Zürisee. Weitere Stationen waren Radio Z und Tele Züri.

Sandro Brotz: «Die 'Rundschau' ist eine herausragende Sendung. Ich freue mich sehr darüber, dieser Redaktion wieder anzugehören und somit an den Ort zurückzukehren, der mich journalistisch stark geprägt hat.» Jacqueline Schwerzmann, Redaktionsleiterin Rundschau: «Sandro Brotz ist ein erfahrener Journalist. Er wird das Team als kompetenter Moderator und starker Recherche-Journalist verstärken.»
 

Swiss App Awards: Die Finalisten

Am 21.März 2012 werden im Marriott Hotel in Zürich zum ersten Mal die Gewinner der in der Schweiz entwickelten Mobile Phone Applikationen in sechs verschiedenen Kategorien erkoren.

Eine Expertenjury hat aus über 130 Einreichungen in jeder Kategorie die folgenden fünf Finalisten ausgewählt:

Best User Experience App
o Koubachi, Koubachi
o Memory pour enfants Bimbadaboum, Atipik Creative Factory
o Pilotifant, Millform
o SBB Mobile, SBB
o Stations – Swiss Public Transport , André Horstmann

Most Downloaded App
o 20 Minuten Online .ch, 20 Minuten
o local.ch, local.ch
o SBB mobile, SBB 
o Swisscom Fan-Glocke, Swisscom
o TCS, Touring Club Schweiz

Best Web App
o AppAware – A Social Network for App Discovery, 42matters
o Kooaba Déjà Vu, Kooaba
o Mobility Car, Mobility Cooperative
o Quentiq Tracker, Quentiq
o Spocal, Spocal

Best Game App
o Herbert the Misanthropical Fly, Etite
o Memory pour enfants Bimbadaboum, Atipik Creative Factory
o MonsterUp, Kariosgames.com
o Pilotifant, Millform
o Pingwin Adventures, Feinheit

Best Bank App
o BudgetBook, Noidentity 
o MoneyBook, Noidentity
o Swissquote, Swissquote
o UBS Mobile Banking, UBS
o UBS KeyClub, UBS

App of the Year
o Koubachi, Koubachi
o Memory pour enfants Bimbadaboum, Atipik Creative Factory
o Monster Up, Kariosgames.com
o Pilotifant, Millform
o SBB mobile, SBB 

An den Swiss App Awards werden in jeder Kategorie die drei Erstplatzierten prämiert sowie sämtliche Finalisten gekürt.  Die Swiss App Awards werden zum ersten Mal vergeben. Einreichungen konnten nur von Schweizer Firmen oder Schweizer Entwicklern getätigt werden und mussten sich auf im vergangenen Jahr entweder neu gemachte, geänderte oder verbesserte Apps beziehen.

Weitere Informationen: Swissappawards.ch.

 

Advico Y&R: Annamarie Schneeberger geht in Pension

Annamarie Schneeberger war 46 Jahre lang bei Advico Y&R tätig. Nun geht sie in Pension.

Advico Y&R dankt der Mitarbeiterin in einem Communiqué für ihren langjährigen Einsatz:

«1966 ist ein ereignisreiches Jahr. John Lennon prahlt, die Beatles seien grösser als Jesus. Heinz Schenk übernimmt die Sendung «Zum Blauen Bock». Indira Ghandi, Leonid Breshnev und Annemarie Schneeberger treten Ihre Ämter an. In Indien, in der Sowjetunion und bei Advico.

Als die meisten der heutigen bekannten Gesichter der Schweizer Werbung allenfalls erste Kritzeleien zu Papier brachten und Ihre Kreativität mit Gemüsebrei auslebten, war Annamarie Schneeberger bereits mittendrin in der Zeit der echten Madman, so die Agentur weiter. Die Zeit der Martinis, der lockeren Sprüche und der kettenrauchenden Agenturchefs ist – sollte es sie denn je gegeben haben – schon lange vorbei.

Annamarie Schneeberger ist immer noch da. Bis heute. Fast ein Jahr nach ihrer ordentlichen Pensionierung am 31. Juli 2011 wird sie heute zum letzten Mal an der Reception der Agentur sitzen. Dort hat sie in 46 Jahren alles erlebt, was es in einer Agentur zu erleben gibt: Fusionen, Umzüge, Besitzerwechsel, unzählige Erfolge und fast so viele Dramen.

Das heutige Team von Advico Y&R wünscht Annamarie Schneeberger alles Gute für die Zukunft und wird ihre ruhige Präsenz und Ihr herzliches Wesen vermissen.

Falls ihr jemand von den hunderten von Personen, die im Laufe der Zeit mit Annamarie zusammengearbeitet haben, ein paar nette Worte zum wohlverdienten Ruhestand schreiben möchte, kann er dies auf der Facebook-Seite ‚Danke Annamarie‘ tun.»
 

HD-Qualität: SF hat Schminktechnik weiterenwickelt

Ab Mittwoch müssen die Maskenbildner und Dekor-Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens noch genauer arbeiten als bisher. Die SRG sendet die sechs Hauptsender dann auch in HD-Qualität. Die Zuschauer können jeden falsch gezogenen Lidstrich erkennen.

Was bisher in einer schmeichelhaften Unschärfe verschwand, wird ab Mittwoch schonungslos in die Wohnzimmer übertragen: Jede Pore, jeder kleine Krähenfuss wird wegen der fünf Mal höheren Auflösung zu erkennen sein. Damit die Wahrheit nicht ganz so hart ausfällt, hat das Fernsehen nun seine Schminktechnik weiterentwickelt.

Konventionelles Make-up werde zwar nach wie vor angewendet, heisst es beim Schweizer Fernsehen auf Anfrage. Je nach Hauttyp werden die Moderatoren und Moderatorinnen aber auch mit Airbrush, also Sprühnebeln, geschminkt. Von den Geschminkten werde diese Technik als angenehm empfunden, heisst es zumindest von offizieller Seite.

Auch die Studiobauer stehen wegen der neuen Bildqualität vor Herausforderungen: Konnten sie bisher mit einigen Pinselstrichen eine Mauer simulieren, wird ab Mittwoch deutlich sichtbar sein, dass es sich doch nur um angemalten Karton handelt. Es müssen deshalb häufiger plastische, echte Bauten angefertigt werden.

Spielfilme und Serien werden in HD eingekauft

Die grösste Änderung passiert jedoch bei der Technik. Seit 2005 wurden bei Neuanschaffungen, etwa bei Kameras, Übertragungswagen und Schneideplätzen, in allen Sprachregionen ausschliesslich HD-taugliche Produkte gewählt. Geräte in einem anderen Standard sind mittlerweile ohnehin nicht mehr erhältlich. Dasselbe gilt für den Einkauf von Spielfilmen und Serien, die heute jeweils in HD-Qualität erworben werden. Auch internationale Sport-Live-Übertragungen werden seit längerem grösstenteils in HD produziert.

Handybilder aus Syrien werden auch mit HD nicht scharf

Aufgeschaltet werden am Mittwoch die HD-Sender der sechs SRG-Hauptsender, also von SF1, SF zwei, TSR1, TSR2, RSI LA1 und RSI LA2. SF info wird erst ab 2015 in HD verbreitet. SF plant, in diesem Jahr 50 Prozent der Sendungen in der Primetime in HD-Qualität zu produzieren. Bis Ende 2015 sollen es über 90 Prozent sein.

Am längsten bei der alten Technik bleibt das SF mit den Nachrichtensendungen, also etwa mit der «Tagesschau» und «10vor10». Hauptgrund dafür ist, dass das Bildmaterial dieser Sendungen meist nicht in HD produziert wurde. Handyfilmchen aus Syrien werden auch mit fünf Mal besserer Auflösung nicht scharf.

Ein zweiter Grund sind die News-Studios, die bis jetzt noch nicht HD-Ansprüchen genügen und gemäss Umbauplan aber erst 2014 oder 2015 aufgerüstet werden. Obwohl die Newssendungen bis dann noch mit «alter» Technik produziert werden, werden sie aber auf den neuen HD-Sendern übertragen. Das Fernsehen rechnet dazu die Sendungen hoch, was eine deutlich bessere Qualität ergibt als die bisherige Verbreitung. Wer einen grossen Bildschirm hat, wird – verglichen mit «echter» HD-Qualität – aber wahrscheinlich einen Unterschied erkennen.

Schweiz-Argentinien erstmals gestochen scharf

Welche Mehrkosten dem Schweizer Fernsehen durch die Umstellung bei der Technik und der Requisite entstehen, will der Sender nicht publik machen. Zahlen zu einzelnen Projekten gebe die SRG aus Prinzip nicht bekannt, heisst es auf Anfrage. Eine erste SF-Sendung, bei der die gestochen scharfe HD-Qualität gut sichtbar wird, ist das Fussball-Spiel Schweiz-Argentinien vom Mittwochabend aus dem Stade de Suisse in Bern. (SDA)
 

Katja Murmann und Martina Frei wechseln zur Sonntagszeitung

Katja Murmann Amirhosseini wird neue Redaktorin beim «Fokus»-Bund und Verantwortliche für das «Ausland» der Sonntagszeitung. Martina Frei wird Redaktorin im Ressort «Wissen».

Katja Murmann Amirhosseini stösst am 1. Juni 2012 neu zum «Fokus»-Bund der Sonntagszeitung aus dem Tamedia-Verlag und wird die Verantwortung über das Ressort «Ausland» übernehmen, das bis jetzt von Matthias Halbeis geleitet wurde. Sie ersetzt Nadja Pastega, die per 1. April 2012 die Ressortleitung des «Fokus» übernimmt. Murmann ist zur Zeit als Redaktorin beim Sonntag tätig. Zuvor war sie als Reporterin beim Blick, bei der Süddeutschen Zeitung, beim Tages-Anzeiger sowie bei «Spiegel-TV».

Martina Frei übernimmt am 1. März 2012 die freigewordene Stelle von Sabine Olff im Ressort «Wissen». Frei studierte Humanmedizin, wirkte als Chefredaktorin der Tierwelt und war unter anderem auch als Redaktorin beim Tages-Anzeiger tätig.

Ferner übernimmt Matthias Halbeis per 1. März 2012 die Ressortleitung des «Nachrichten»-Bundes von Oliver Zihlmann, der die Ressortleitung des Recherche Desk der Sonntagszeitung/Le Matin Dimanche übernommen hat. Reza Rafi ist neu stv. Ressortleiter «Nachrichten» und Balz Spörri stv. Ressortleiter «Fokus».
 

Zu guter Letzt: Die Welt braucht mehr Frauenklos

Die Frauen unter Ihnen werden das Problem kennen: Man muss mal kurz, doch aus kurz wird lang: Denn vor der Damentoilette ist die Warteschlange so lang, dass man sich ernsthaft überlegt, sich hinter den nächsten Baum zu begeben. Passanten hin oder her.

Oder aber man zieht in Betracht, das Männerklo zu benutzen. Denn dort ist von einer Warteschlange weit und breit keine Spur. Aber da sind meistens die Pissoirs demonstrativ gleich beim Eingang platziert, so dass frau kaum eine Chance hat, die Toiletten zu erreichen, ohne Dinge zu sehen und zu hören, die sie eigentlich lieber nicht sehen oder hören möchte. Es sei denn, die eigene Wahrnehmung ist bereits durch ein paar Stangen Bier etwas getrübt. Dann geht’s.

In China formiert sich gemäss Welt.de gegen diesen unhaltbaren Zustand nun ein breiter Protest. Eine Gruppe Studentinnen hat dazu aufgerufen, die Herrentoiletten im Land zu besetzen, um das drängende Problem der Warteschlangen vor den Damentoiletten endlich aus der Welt zu schaffen. Das Grüppchen besetzte ein Männerklo im öffentlichen Yuexiu Park in Guangzhou, verteilte Flugblätter und erklärte den überraschten Klogängern die anatomischen Unterschiede, die bei Frauen einfach zu mehr Zeitaufwand führten. Und scheinbar trifft die Aktion die allgemeine weibliche Gemütslage in China. Frauen aus anderen Städten wollen ebenfalls bei der Aktion mitmachen. Die Werbewoche-Onlineredaktion unterstützt diese Aktion und überlegt sich, sie nach Europa zu holen.

(Bild: Keystone)

 

PPN – Premium Publisher Network startet am 1. März 2012

Das gemeinsame Online-Werbenetzwerk PPN – Premium Publisher Network der NZZ-Mediengruppe, Ringier und Tamedia geht am Donnerstag, 1. März 2012 online. Die Eid. Wettbewerbskommission Weko hat der Gründung zugestimmt.

Das Premium Publisher Network kann ab sofort von allen Mediaagenturen, Vermarktern und Direktwerbeauftraggebern gebucht werden, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Angeboten werden im Netzwerk einerseits Text- und Text/Bild-Anzeigen auf Abrechnungsbasis Kosten pro Klick (CPC) und andererseits die IAB Standardwerbeformen Leaderboard, Skyscraper und Rectangle geschaltet nach Interessen, Soziodemographien oder bereits erfolgten Website-Besuchen (Re-Targeting).

Das Netzwerk erreicht gemäss Netmetrix Profile monatlich 74 Prozent aller Schweizer Internet-Nutzer und basiert auf der Technologie-Plattform der norwegischen Firma cXense, die unter der Leitung von John Markus Lervik entwickelt wurde. Die Vermarktung von PPN übernimmt unter der Führung von Marco Billeter und Tony Hrnek PPN Schweiz, eine Tochtergesellschaft von cXense AS. Die NZZ Mediengruppe, Ringier und Tamedia sind mit je einem Verwaltungsratssitz bei PPN Schweiz vertreten.
 

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