Draftfcb/Lowe Group: Für Theater Rigiblick Bananen verteilt

Lou Reed feiert am 3. März seinen 70. Geburtstag. Im Theater Rigiblick sind dazu die bekanntesten Songs des Ex-Masterminds aus den Zeiten von The Velvet Underground bis heute zu hören.

Neben Klassikern wie «Perfect Day», «Walk on the Wild Side» oder «Heroin» werden auch Anekdoten von ehemaligen Weggefährten, Bandkollegen, Roadies, Journalisten und Freunden nacherzählt. Für das Programmsujet hat Draftfcb/Lowe Group eine Hommage an Andy Warhols Kultcover von The Velvet Underground umgesetzt. Als kleine Promotion wurden zudem 500 Bananen mit Lou Reed-Stickers und dem Theaterprogramm in der Stadt verteilt.

Verantwortlich beim Theater Rigiblick: Daniel Rohr (Theaterleitung), Brigitta Stahel (Stellvertretende Theaterleitung). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group: Dennis Lück (ECD), Frédéric Nogier (AD), Tizian Walti (Text).

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FBM: Komplettauftritt für Viva Verdi realisiert

Die Opernshow Viva Verdi feiert im Dezember 2012 Welturaufführung im Hallenstadion Zürich. FBM Communications war verantwortlich für das gesamte Art Work inklusive Kreation eines Logos. Ausserdem ist die Zürcher Agentur für die Medienarbeit zuständig.

Verdis Musik sei mitreissend, die Melodik leidenschaftlich und seine Musik sei unter der strahlenden Sonne Italiens entstanden, so die Agentur in einer Mitteilung. Auf diesen Kriterien basiere die Gestaltung der Wortmarke und das grafische Design für die Kommunikation zu Viva Verdi: Kraftvoll, intensiv und berührend. Beim Logodesign sei auf eine klare Linienführung gesetzt worden, bei der Farbwahl auf warme, feurige Töne, die zur Musik von Verdi passen.

Das Ausführen der Medienarbeit einer Show, die zuvor noch nirgends zur Aufführung gekommen sei, gestalte sich als besondere Herausforderung, heisst es weiter. Im Vergleich zu etablierten Gastspielen sei eine unmissverständliche Kommunikation mit dem genauen Inhalt von grosser Bedeutung.

Verantwortlich bei Mobile Productions: Heinrich Nüssli (Executive Producer). Verantwortlich bei Rent a Show: Angelo Stamera (Managing Director), Susanne Notter (Marketing). Verantwortlich bei FBM Communications: Carmen Schiltknecht (Gesamtverantwortung), Marianne Kieser (Graphic Designer), Lana Lamesic (Junior Graphic Designer), Marcel Theiler (Public Relations), Nathalie Blumer (Public Relations).

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LZ Fachverlag stellt Schweizer Touristik ein

Per März 2012 stellt der LZ Fachverlag die Herausgabe des Fachmagazins Schweizer Touristik ein. Die letzte Ausgabe des Magazins erscheint am 2. März.

Damit reagiere man auf die stark rückläufigen Inserateerträge und die schlechten Aussichten im B-to-B-Markt der Reisebranche, schreibt das Medienunternehmen in einer Mitteilung vom Freitag. Trotz verschiedener Restrukturierungsmassnahmen sei es nicht gelungen, das Objekt erfolgreich im Markt zu halten und weiterzuführen.

Die Einstellung der Schweizer Touristik hat die Kündigung von sieben Stellen zur Folge, wie es weiter heisst. Den Betroffenen wurde Unterstützung angeboten, damit Härtefälle vermieden werden können.
 

SF setzt «Benissimo» ab

«Benissimo» mit Moderator Beni Thurnheer läuft Ende 2012 nach gut 20 Jahren aus. Ab 2013 haben die Zuschauer neu während der Sendung «Happy Day» die Chance, mit einem Los von Swisslos eine Million Franken zu gewinnen.

Die Unterhaltungssendung «Benissimo» geht am 1. Dezember 2012 mit ihrer 103. Ausgabe zu Ende. Dies teilte SRF am Freitag mit. Die Lotterie, bei der die Besitzer eines «Benissimo»-Loses die Chance auf den Gewinn einer Million Franken haben, wird ab 2013 in die Sendung «Happy Day», integriert. Darauf haben sich SRF und Swisslos gemeinsam verständigt.

Unterhaltungschef Christoph Gebel: «'Benissimo' hat während 20 Jahren und in über 100 Sendungen Schweizer TV-Geschichte geschrieben. Für SRF ging es jetzt darum, die strategische Partnerschaft mit Swisslos für die Zukunft zu sichern. Deshalb haben wir uns gemeinsam für die Integration der Millionenziehung in 'Happy Day' entschieden, das inhaltlich hervorragend zur Lotterie passt. Mit den freiwerdenden Sendeplätzen kann SRF die eingeschlagene Eventstrategie weiter verstärken.»

«Benissimo» mit Gastgeber Beni Thurnheer zählt zu den erfolgreichsten regelmässig ausgestrahlten Sendungen von SRF und wurde seit 1992 von über 100 Millionen Zuschauern gesehen. Beni Thurnheer: «Jeder Moderator ist enttäuscht, wenn seine Sendung zu Ende geht. Das ist natürlich auch bei mir so. Ich habe in den letzten 33 Jahren mit 'Tell-Star' und 'Benissimo' 335 Unterhaltungssendungen mit einem Millionenpublikum moderieren dürfen. Das macht mich stolz und glücklich.»

«Happy Day» wird auf die Partnerschaft mit Swisslos hin angepasst und ab 2013 neu fünf Mal jährlich ausgestrahlt. Die Geschichten von Menschen, deren Traum in Erfüllung geht, bleiben dabei weiterhin wichtiges Grundelement der Sendung. Röbi Koller: «'Happy Day' erfüllt auch in Zukunft Herzenswünsche, überrascht Menschen und bereitet ihnen unvergessliche Momente. Dass wir zusätzlich in jeder Show eine Million verschenken dürfen, passt hervorragend zur Sendung und wird für weitere Emotionen sorgen.»

Swisslos gibt «Happy Day»-Lose aus

Die «Benissimo»-Lose bleiben unverändert im Verkauf bis kurz vor der letzten «Benissimo»-Sendung am 1. Dezember 2012. Die unverkauften Lose werden danach umgehend durch neue ausgetauscht, mit denen das Publikum um die Million in «Happy Day» spielen kann. Die Lose für das Millionenspiel in «Happy Day» kosten wie bei «Benissimo» zehn Franken und beinhalten neben dem Haupttreffer von einer Million Franken viele attraktive Sofortgewinne.

Zusätzliche Sendeplätze für Events

Warum setzt das Schweizer Fernsehen gerade eine so erfolgreiche Sendung wie «Benissimo» ab? Gegenüber Blick.ch äussert sich Christoph Gebel, SF- Unterhaltungschef, dazu: Die Quote sei nicht das wichtigste Merkmal, um solche Entscheidungen zu fällen. Mit dem Ende von Benis Shows erhalte das SF fünf zusätzliche Sendeplätze für Events. Künftig werde ohnehin verstärkt auf Events und Eventstaffeln gesetzt, weniger auf Showreihen und Sendungen. «Zudem möchten wir ‹Benissimo› auslaufen lassen, solange die Sendung erfolgreich und beliebt ist, und nicht zuwarten, bis der Zenit der Show überschritten ist», erklärt Gebel gegenüber dem Portal.

 

Sonntagsblick: Dirk Ruschmann ist neues Mitglied der Chefredaktion

Verstärkung im Newsroom der Blick-Gruppe: Der 40-jährige Dirk Ruschmann ist neu Mitglied der Chefredaktion des Sonntagsblick. Er ergänzt das Team um Sonntagsblick-Chefredaktor Karsten Witzmann.

Dirk Ruschmann hat seine neue Stelle per 1. März übernommen, wie Ringier in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Ruschmann studierte an der Universität Hamburg Politische Wissenschaft, Rechtswissenschaft und Neuere Deutsche Literatur. Nach dem Studium arbeitete er beim Norddeutschen Rundfunk NDR, als Redaktor bei der Wirtschaftswoche sowie anschliessend als freier Journalist unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Stern und Die Zeit.

Ab 2002 war der Deutsche als Wirtschaftsredaktor beim NDR Hörfunk, dann als Korrespondent des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin mit Schwerpunktthemen Finanz- und Wirtschaftspolitik tätig. Seit Juni 2005 arbeitete Ruschmann als Redaktor beim Wirtschaftsmagazin Bilanz.
 

Media Trend Journal: Apple mischt den Markt auf

Die KommTech-Studie 2012 dokumentiert, wie sich unter anderem dank iPhone und iPad die Mediennutzung verändert. Im Vordergrund steht dabei die mobile Internetnutzung. Von Ueli Custer.

Ende letzten Jahres nannten bereits 19 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren das iPhone als ihr meistgenutztes Mobiltelefon. Das sind 3,5 Mal mehr als zwei Jahre zuvor. Der Abstand zur nach wie vor führenden Marke Nokia hat sich in dieser Zeit von 42 auf 19 Prozent mehr als halbiert (siehe Grafik «Meistgenutztes Handy»), denn Nokia ist auf dem gegenteiligen Weg. Aber auch Sony-Ericsson ist auf dem absteigenden Ast. Lag es 2010 noch auf Rang zwei, musste es 2012 auch noch Samsung an sich vorbei ziehen lassen. In der Zielgruppe der Digital Natives (15 bis 24 Jahre) kommt das iPhone mit 32 Prozent sogar auf den doppelt so hohen Wert wie die Nummer drei und liegt 12 Prozentpunkte vor der Nummer zwei. Ganz bös sieht die Zukunft der Marke Nokia aus, die nur noch von knapp 15 Prozent der Jungen am meisten genutzt wird (siehe Grafik «Meistgenutztes Handy nach Alter»). Vor zwei Jahren waren es noch mehr als doppelt so viele. Ob das neue Lumia 800 eine Trendwende einleiten kann, muss sich noch zeigen.

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Aufgefallen

Die vielen Gesichter der Kunst

«Mummenschanz mit seinen vielen Gesichtern – eine Kunstaktion für mich und dich», so heisst eine Aktion von Mummenschanz, die jetzt parallel zur ihrer Theatertournee anläuft. Ab sofort kann man in 27 Einkaufszentren selber Gesichter kreieren – fröhliche, traurige, zerknirschte, alte und junge. Die Kunstwerke können elektronisch erfasst werden und man kann sich seinen Beitrag per E-Mail nach Hause senden lassen. Die Termine, aber auch der Ablauf der Aktion, lassen sich über eine eigens dafür eingerichtete Homepage nachverfolgen.

aufgefallen

Der Impact-Check der Werbewoche

Wir zeigen, wie aktuelle Kampagnen bei den Konsumenten abschneiden.

Hier geht es zum Impact Check und zum detaillierten Ergebnisbericht.
 

Marken brauchen Geschichten und Bilder

Neutral betreut von Zürich aus internationale Kunden und überschreitet mit ihren Arbeiten auch die Grenzen der klassischen Werbung mit Laden-Architektur oder zum Beispiel Verkaufs-Strategien als Gesamtlösung.

Die Zusammenarbeit mit Künstlern gehört für die Kreativ-Werbeagentur Neutral zum Konzept. Neben David Shrigley für Pringle of Scotland sind dies zum Beispiel Ryan McGinley für Puma oder der in New York lebende Schweizer Olaf Breunig für Bally. Dieser hat mit seinem kräftigen Rot, Grün und Gelb der aktuellen «Bally Love 2»-Kollektion seinen Stempel aufgesetzt.

«Marken brauchen Geschichten und Bilder, um begehrenswert zu sein oder es zu werden. Wir arbeiten deshalb mit den besten Bildermachern der Welt», erklärt CD Rudolph Schürmann. Darüber hinaus entwickelt Neutral Ideen und Brand-Storys, «die nicht nur Kommunikation sind, sondern intelligente Modelle, die das Geschäft wachsen lassen», meint Michelle Nicol. Die Kunstfachfrau hat schon in diversen Projekten die Grenzen zwischen Kunst, Lifestyle und Marketing in kreativer Weise aufheben können und dabei aus Brand Content Branded Entertainment entstehen lassen. Neben dem einzigen Gold für die Schweiz beim ADC Europe wurde Neutral mit dieser Art von Kommunikation für Pringle und Bally in diesem Januar auch mit einem silbernen und zwei bronzenen ADC-Würfeln in den Kategorien Gesamtkampagne, Fotografie und Design ausgezeichnet.

Neutral wurde 2001 gegründet und ist inhabergeführt von Rudolph Schürmann und Michelle Nicol. Der CD und Marketing-Stratege Schürmann machte den Graphic-Design-Abschluss an der Hochschule Luzern, bevor er an der Staatlichen Hochschule der Bildenden Künste Malerei in Düsseldorf studierte und Konzept-Künstler wurde. Nach seinem Wechsel als Texter in die Werbung wirkte er für WHS, Scotti, Advido Y&R, Saatchi & Saatchi, Euro RSCG und auf Kundenseite als Executive CD bei Media Markt international. Michelle Nicol studierte Kunstgeschichte und Film an der Universität Zürich, arbeitete als Modekritikerin und machte sich einen Namen als Kuratorin für verschiedene renommierte Sammlungen von zeitgenössischer Kunst. Sie arbeitete für die Berlin Biennale sowie das Museum Ludwig in Köln und schrieb Texte unter anderem für das Kunsthaus Zürich.

Als Zeichen eines frischen Aufbruchs hat Neutral vor wenigen Monaten neue Büros im Zürcher Langstrassen-Quartier bezogen. Die Fullservice-Agentur beschäftigt zwölf feste Mitarbeitende. «Um die bezahlte Werbung zu maximieren», eröffnet Neutral im Sommer 2012 eine eigene PR-Abteilung mit internationalen Partnern.

Andreas Panzeri

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Facebook bringt Werbung auf mobile Geräte

Kurz vor dem geplanten Börsengang kurbelt Facebook sein Geschäft an. Auf einer Veranstaltung mit hunderten Werbespezialisten in New York kündigte das Unternehmen am Mittwoch an, künftig Werbung auf mobilen Geräten zuzulassen.

Bislang war das mobile Facebook werbefrei – und wirft damit praktisch kein Geld ab. 425 Millionen Nutzer und damit etwa die Hälfte aller Facebook-Fans halten sich aber über ihr Smartphone über die Geschehnisse in ihrem Online- Freundeskreis auf den Laufenden. Damit lockt eine riesige Einnahmequelle für Facebook.

Erst am Vortag hatte der Kurznachrichtendienst Twitter seine Pläne für die Werbung auf mobilen Geräten verkündet. Smartphones boomen weltweit, und damit auch die Möglichkeiten für Facebook und andere, hier Geld zu verdienen. Laut US- Medien soll es auf dem mobilen Facebook vorerst aber keine grafischen Anzeigen geben.

Facebook steht unter dem Druck, genügend Investoren für seinen Börsengang zu gewinnen. Nach bisherigen Plänen will das Unternehmen mit der Aktienplatzierung 5 Milliarden Dollar einnehmen. Zusammen mit den Anteilen, die bei den Alteigentümern wie Zuckerberg verbleiben, wird der gesamte Firmenwert auf 100 Milliarden Dollar taxiert. (SDA/DPA)

 

Plattform für Kommunikationsprofis von Spitälern gegründet

Mit der Gründung der Swiss Communications and Marketing Associaton of Public Health (Scaph) schaffen die Kommunikationsleiter von sechs Schweizer Spitälern eine Organ für die Professionaliserung ihrer Aufgaben.

Scaph ist eine Networkingplattform für die Kommunikationsprofis der Spitäler, wie es in einer Mitteilung heisst. Scaph dient dem persönlichen Erfahrungsaustausch und soll die informellen Kontakte unter Berufskolleginnen und -kollegen fördern. Ziel ist eine weitere Professionalisierung der Kommunikationsfunktion in den Spitälern, ein gegenseitiger Qualitätsvergleich und  eine Profilierung der Corporate-Communications-Funktion.

Nach der Gründung durch die Leiter Kommunikation von sechs Spitälern (Kantonsspital Nidwalden, Kantonsspital Winterthur, Solothurner Spitäler, Stadtspital Waid, Zuger Kantonsspital und Forel Klinik) steht der Verein weiteren Interessierten aus der Corporate Communication von Spitälern auf Anfrage offen. Scaph ist als Verein organisiert.
 

Gemi Goldbach-Index

Nach einem Einbruch des Werbedrucks im Dezember 2011 können Adscreen und Internet zu Beginn des neuen Jahres wieder optimistischere Daten schreiben. Der Gesamtmarkt und die elektronischen Medien insgesamt zeigen sich stabil.

Während Adscreen und Internet im Dezember 2011 mit einem Minus von 19 bzw. 14 Indexpunkten zu den grossen Verlierern zählten, gehören sie im Januar 2012 zu den eigentlichen Gewinnern. Die beiden Medien fahren zwar nach wie vor Verluste ein, jedoch weit weniger als im Vormonat. Adscreen büsst mit 415 (417) nur noch 2 Indexpunkte ein, während Internet bei 661 (668) mit 7 Indexpunkten schwächer abschneidet. TV legt mit 593 (592) einen Indexpunkt zu und Radio kann seinen Werbedruck mit 344 (341) sogar um 3 Indexpunkte steigern. Teletext verliert 2 Punkte und ist mit 103 (105) Indexpunkten wie schon im Vormonat rückläufig. Der Gesamtmarkt und die elektronischen Medien insgesamt präsentieren sich stabil: Im Gegensatz zum Gesamtmarkt, der mit 223 (224) Indexpunkten einen Punkt verliert, gewinnen die elektronischen Medien mit 584 (583) Indexpunkten einen Punkt dazu. 

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