Migros und Webguerillas Zürich lancieren Osterspiele

Die Webguerillas sind für die Konzeption und Umsetzung der Online-Osterkampagne der Migros verantwortlich. Unter anderem haben die Zürcher Werber verschiedene Osterbräuche spielerisch umgesetzt. Das erste Flash-Game und die Oster-Microsite sind bereits online.

Die Osterspiele sind eröffnet: Mit selbst gestalteten Ostereiern kann man sich ab sofort im virtuellen «Eiertütsche» messen. Vor dem Ernstkampf entscheiden sich die Kontrahenten für eine Strategie. Wer es auf jemanden Bestimmten abgesehen hat, fordert den Wunschgegner per Facebook oder Mail zum Duell heraus. Erfolgreiche «Tütsche» schaffen es gemäss Mitteilung nicht nur in die Hall Of Fame der Osterspiele, sondern gewinnen auch attraktive Preise.

Das «Eiertütsche» ist aber erst der Auftakt: Bereits am 11. März startet ein neues Spiel. Wenn beim «Eggo Shooter» die Eier fliegen, ist volle Konzentration gefragt. Die Woche darauf können die Spieler beim «Bibeli-Gotchi» Mutter- und Vaterqualitäten unter Beweis stellen. Zum Finale in drei Wochen laden die Webguerillas und die Migros zum «Eierlaufen».

Auch Familie Felix darf an Ostern nicht fehlen, wie es in der Mitteilung weiter heisst: Auf der dreisprachigen Oster-Microsite präsentiert Vater Peter als leidenschaftlicher Koch die besten Oster-Rezepte. Mama Eveline ist die Finanzministerin der Familie und weiss, welche Migros-Angebote zur Zeit besonders attraktiv sind. Die kleine Anna ist fürs Dekorieren zuständig und stellt Bastelideen vor, während Luca am liebsten zockt und Tipps für die Osterspiele parat hat.

 

Trend-Zeichen: Online ist das neue Radio

Allein auf Facebook haben Mitglieder vom letzten September bis im Januar 5 Milliarden Musikstücke gehört und geteilt. Merke: Radio wird Teil von Social Media.

Die Zahlen von Facebook sind nur ein Beispiel, das auf einen grundlegenden Trend hinweist: Immer mehr Zeitgenossen beziehen ihren Musikteppich nicht mehr von Radiostationen, sondern stellen diesen gemäss den eigenen Vorlieben im Netz zusammen und konsumieren Musik über das Internet. Angebote dafür gibt es seit langem und offenbar werden sie nun zunehmend breit akzeptiert. Da sind einmal die Streaming-Angebote, mit denen lineare Programme übers Netz verteilt werden. Zum einen herkömmliche Radiostationen mit ihren Programmen, zum anderen reine Internet-Angebote. Diese Auswahl ist so gross, dass ohne weiteres jeder Geschmack und alle Stimmungslagen mehrfach befriedigt werden können. Reine Online-Angebote sind werbefinanziert, wobei in letzter Zeit bei internationalen Anbietern auch Schweizer Spots eingeblendet werden. Dann gibt es Anbieter, bei denen einzelne Songs gemäss unterschiedlichen Preismodellen genutzt oder auch heruntergeladen werden können. Dazu gehören Spotify (das eng mit Facebook verbunden ist), Simfy, last.fm, Simfy, Pandora oder Rdio. Bei der Spielart mit Social Media geht es darum, dass die aktuell gehörten Musikstücke dem virtuellen Freundeskreis mitgeteilt werden, womit eine virale Verbreitung möglich wird.

Ein wichtiger Aspekt des Online-Trends beim Radio ist Mobile: Wer, vor allem mit dem Auto, unterwegs war, hatte bisher kaum eine Alternative zum Radio. Dank der Verbreitung von Smartphones mit Tarifplänen für einen unlimitierten oder grosszügigen Datenverkehr werden die Audio-Angebote aus dem Netz nun auch unterwegs problemlos zugänglich. In neuen Automodellen können iPhones integriert werden oder die Hersteller versuchen, sich mit eigenen Lösungen für die mobile Vernetzung unterwegs zu profilieren. Dabei sind vor allem Spracherkennungssysteme wichtig, mit denen die Geräte ohne Ablenkung bedient werden. (cjw)

(Bild: Keystone)
 

SF sendet umstrittenen Sunrise-Spot

Die Sonntagszeitung hat vor zwei Wochen publik gemacht, dass das Schweizer Fernsehen einen Werbespot von Sunrise für ihr TV-Angebot abgelehnt hat. Seitdem ist Bewegung in die Sache gekommen.

Seit dem 28. Februar sendet SRF den umstrittenen Werbespot, der auf die Rückspulfunktion bei Sunrise aufmerksam macht. Martin Schneider, Chef von Publisuisse, welche die publizistischen Angebote der SRG exklusiv vermarktet, bestätigt gegenüber der Sonntagszeitung: «Die Kampagne von Sunrise mit den TV-Spots, worunter eines von drei Spot-Sujets die Funktion Comeback-TV ist, wird seit Ende Februar in den Programmen der SRG ausgestrahlt.» Doch der Knatsch zwischen Sunrise und dem Schweizer Fernsehen ist mit diesem teilweisen Einlenken noch nicht ausgestanden, wie die Sonntaszeitung weiter schreibt: Die Telecomfirma möchte besagtes Spot-Sujet auch beim Sponsoring der Sendung «Meteo» schalten. Dies lehnt das Schweizer TV aber nach wie vor ab: «Sponsoring ist – wie gemäss Gesetz festgelegt – redaktionelles Programm, entsprechend kommen strengere Auflagen zur Anwendung als bei TV-Spots», so Schneider. Laut Sprecher Michael Burkhardt prüft Sunrise nach wie vor, gegen diese Beschränkung juristisch vorzugehen.

> SF: Sunrise-Spot abgewiesen

L’Agefi: Martin Schaedel ist neuer Direktor

Martin Schaedel heisst der neue Direktor der Lausanner Wirtschaftszeitung L'Agefi. Der bisherige Verkaufschef der Agefi-Gruppe löst auf diesem Posten den Basler Verleger Dominique Hiltbrunner ab; dieser verbleibt im Verwaltungsrat der Tageszeitung.

L'Agefi-Chefredaktor François Schaller, Delegierter des Verwaltungsrats, bestätigte am Samstag auf Anfrage eine Mitteilung auf der Westschweizer Internetplattform La Méduse. Schaedel trat seinen Posten am 1. Februar an. Hiltbrunner hatte letztes Jahr von der Tamedia die Automobil Revue und ihr französischsprachiges Pendent sowie die Zeitung Schweizer Bauer übernommen. (SDA)
 

Zu guter Letzt: Immer mehr «mehr»

«Mehr» ist seit Januar 2012 das meist genutzte Wort in deutschen Werbeslogans. Dies zeigt der von Slogans.de erstellte Slogometer, dem Ranking der Werbesprache.

Unternehmen würden immer häufiger den Begriff «mehr» in ihren Markenslogans nutzen, heisst es im Newsletter von Slogans.de. Angesichts einer immer größeren Angebotsvielfalt erscheine die Betonung eines konkreten Mehrwerts heute zunehmend als geeignetes Mittel, um sich von den Angeboten der Mitbewerber abzugrenzen.

Das doch eher langweilige Wörtchen «mehr» verweist dabei die expressiven Wörter «Leben» und «wir» auf die Plätze zwei und drei. Hier ein kleiner Auszug aus dem Slogometer 02/2012:

1. Mehr
2. Leben
3. Wir
4. Neue
5. Deine

Wirft man einen Blick auf ein paar Beispiele von Slogans, die das Wörtchen «mehr» enthalten, wird einiges klar – da ist von «Mehr Flüge. Mehr billig.» (Flugsuchmaschine Swoodoo) über den zweideutigen Ausdruck «Mehr Wagen» (Suzuki Swift Sport) bis «Mehr einfach machen» (Fidelity International) alles vorhanden. Hauptsache «mehr», der Rest spielt keine Rolle. Kein Wunder, hat es da das Wörtchen auf den ersten Platz geschafft.
 

Billag: Bald Mehreinnahmen von bis zu 200 Millionen Franken?

Unternehmen mit mehr als 500'000 Franken Jahresumsatz sollen künftig eine Billag-Gebühr entrichten. Dies schlägt das das Bakom gemäss Informationen der Sonntagszeitung der Landesregierung vor.

Die Inkassostelle würde demnach nach Bakom-internen Hochrechnungen gesamthaft 150 bis 200 Millionen Franken pro Jahr aus der Wirtschaft erhalten. Der Bund hat damit eine Entscheidung in einem zähen Streit vorweggenommen. Die Wirtschaft fühlt sich hintergangen. Recherchen zeigen, dass die Vorlage im Stadium des Mitberichtsverfahrens ist – der Vorschlag liegt demnach bereits allen sieben Departementen zur Diskussion vor.

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) hat sich in Bern für einen andern Verteilschlüssel eingesetzt, der weniger Betriebe trifft. Die Definition von kleinen Betrieben war bis anhin ein Zankapfel. Priorität der KMU war die Anzahl Mitarbeiter. Sein Verband sei bis jetzt allerdings nie angehört worden, so SGV-Direktor Hans-Ulrich Bigler gegenüber der Sonntagszeitung. Der Bund missachte damit den Willen des Parlaments. In der Tat hatten National- und Ständerat die Billag-Befreiung für kleinere Firmen gutgeheissen. Mit den Bakom-Kriterien seien jedoch «nur gerade Kleinstbetriebe mit wenigen Mitarbeitern» ausgenommen. Laut Bigler wären demnach 140'000 Betriebe betroffen. Bakom-Direktor Martin Dumermuth will den laufenden Gesetzgebungsprozess nicht öffentlich kommentieren. Aber natürlich mache man Berechnungen. Auf die Mehreinnahmen angesprochen, betont Dumermuth zudem, dass es nicht darum gehe, die Gesamteinnahmen der Billag zu steigern: «Wenn mehr Nutzer einzahlen, kann die Gebühr gesenkt werden», wird er in der Sonntagspublikation zitiert.
 

Markus Ehrle: «In der Schweiz sind keine neuen Ausschreibungsregeln nötig»

Aufgrund einer Umfrage kam der Preisüberwacher Anfang Februar zum Schluss, dass der Wettbewerb bei der Plakatierung auf öffentlichem Grund nicht genügend spielt. Er verlangt von den Gemeinden ein anderes Vorgehen bei der Ausschreibung von Plakatkonzessionen.

Während Clear Channel Schweiz die Forderungen grundsätzlich begrüsst, enthielt sich die APG bisher einer klaren Stellungnahme. Anlässlich der Affichage-Bilanzpressekonferenz vom 29. Februar wollte es die Werbewoche nun von APG-Marketingchef Markus Ehrle genauer wissen.

Herr Ehrle, der Preisüberwacher fordert mehr Wettbewerb bei der Plakatierung auf öffentlichem Grund. Was sagen Sie dazu?
Markus Ehrle: Wir nehmen die Anregungen des Preisüberwachers interessiert zur Kenntnis, sind aber generell der Überzeugung, dass bei öffentlichen Ausschreibungen in Schweizer Städten und Gemeinden der Wettbewerb bisher bestens gespielt hat: Die Prozesse und Kriterien waren klar, und selbst Firmen aus dem Ausland konnten mitmachen. Wir haben die Konzessionen jeweils erhalten, weil wir im Rahmen dieser Ausschreibungen den Städten die überzeugendsten Angebote gemacht hatten.

Der Preisüberwacher fordert unter anderem, dass Konzessionen in grösseren Städten in Lose aufgeteilt und einzeln ausgeschrieben werden. Wie steht die APG dazu?
Unklar ist, was der Preisüberwacher unter Los versteht, aus dem vorliegenden Dokument ist dies nicht ersichtlich. Grundsätzlich macht es aber weder für die Städte noch für den Werbemarkt Sinn, ein homogenes Angebot an Plakatflächen aufzuteilen. Dies führt nicht nur zu Mindererträgen für die Kommunen, sondern macht es für Werbekunden auch äusserst kompliziert, stimmige Kampagnen zu realisieren.

Der Preisüberwacher will ferner Konzessionsabgaben, die fix sind und nicht nach Umsatzprozenten bemessen werden.
Das gibt es in der Praxis bereits: Einige Städte vergeben ihre Konzession einfach dem Meistbietenden, was für sie Vor- und Nachteile hat. Einerseits können sie beim Budgetieren mit einer fixen Einnahme rechnen, andererseits können sie nicht partizipieren, wenn die Konjunktur und das Geschäft gut läuft. Wir selber finden es grundsätzlich für beide Seiten interessanter, wenn ein Abgabeteil variabel ist.

Der Preisüberwacher wünscht auch kürzere Vergabeintervalle, zum Beispiel alle drei Jahre.
Eine Ausschreibung ist in der Regel sehr komplex und der Aufwand seitens Gemeinden und Anbieter ist erheblich. Ausserdem sind die vom Anbieter erbrachten Dienstleistungen – etwa die Kulturplakatierung – sehr aufwändig. Kürzere Vergabeintervalle hätten deshalb zur Folge, dass die Abgaben für die Kommunen tiefer und handkehrum die Preise für die Werbekunden höher liegen würden, da Investitionen innert kürzester Zeit abgeschrieben werden müssten.

Der Preisüberwacher schlägt weiter vor, dass das Trägermaterial nach Ablauf der Konzession an die Gemeinde gehen soll.
Dagegen wehren wir uns schon seit Jahren vehement. Wir sind der Meinung, dass es in einer funktionierenden Marktwirtschaft nicht zur Aufgabe des Gemeinwesens gehört, Werbeträger zu halten oder zu entwickeln. Die Anbieter investieren heute sehr viel ins Design von urbanem Mobiliar oder in ökologisch optimierte Produkte, ebenso in den Aufbau des Trägermaterials und in dessen Unterhalt. Dieses Qualitätsstreben ist doch ganz im Sinne der Städte. Das alles würde aber wegfallen, wenn das Trägermaterial den Städten gehört.

Falls eine Gemeinde ihre Konzession doch nur an einen Anbieter vergibt, verlangt der Preisüberwacher, den tiefsten gebotenen Endkundenpreis als ein Kriterium bei der Vergabe zu berücksichtigen.
Das ist einer der heikelsten Punkte, denn was ist der Endkundenpreis? Auch hier gibt der Vorschlag des Preisüberwachers keine Antwort. Es gibt heute schon viele Formen der Preisdifferenzierung: Brutto, Netto, Mengenrabatte, Rabatte für politische Kampagnen, Verkaufsförderungsaktionen und so weiter. Zudem ist der Endkundenpreis abhängig vom inter- und intramedialen Wettbewerb: Es spielt eine wichtige Rolle, in welchen Märkten man mit welchen andern Medien um die Werbegelder kämpft. Die Festschreibung des Preismodus würde zudem einer Verzerrung im Intermediawettbewerb gleichkommen, denn keine anderen Medien (auch nicht die gebührenfinanzierten) kennen solche Einschränkungen. Aus all diesen Gründen halten wir dies für eine problematische Forderung, zumal wir der Überzeugung sind, dass der Wettbewerb sehr wohl spielt und es nicht die Aufgabe des Staates ist, die Preise in einem kompetitiven Markt zu regeln.

In Genf hat die APG 2011 aber ihre Preise erhöht, kurz nachdem sie den neuen Exklusivvertrag in der Tasche hatten. Das ist doch ein Beweis, dass der Wettbewerb nicht wirklich funktioniert.
Nein. Denn mit dem neuen Vertrag reduzierte die Stadt Genf das Flächenangebot deutlich, je nach Kategorie und Format um 10 bis 30 Prozent. Entsprechend haben wir das Werbeangebot optimiert. Dass man dann das Pricing entsprechend anpasst, ist doch völlig normal. Zudem bieten wir neu einen Early-booking Discount von 10 Prozent an. Zu berücksichtigen ist ausserdem, dass wir unsere Preise seit 2008 schweizweit nicht mehr angepasst haben – trotz Bevölkerungswachstum und ausgewiesener Mehrleistung.

So oder so – übers Ganze gesehen entsprechen die Forderungen des Preisüberwachers ziemlich genau jenem Verfahren, das die Stadt Zürich 2006 durchführte und an dem auch die APG erfolgreich teilnahm: Sie gewann damals zwölf Stadtzürcher Lose, vier gingen an Clear Channel Schweiz (CCS). Waren denn die letzten fünf Jahre in Zürich so schlimm?
Zürich hat eine eigene Geschichte, gerade punkto Lose. Zudem hat sich ja das Zürcher Modell in der Schweiz nicht durchgesetzt. Entscheidend ist aber, dass die Spielregeln sowohl wettbewerbsrechtlich funktionieren als auch dem Marktbedürfnis entsprechen. Beides trifft heute in der Schweiz zu, es sind deshalb keine neuen Regeln nötig. Dagegen muss uns die Entwicklung in Deutschland zu denken geben: Dort hat der Flughafen Berlin Brandenburg ausgeschrieben – und alle Aussenwerber verzichteten aufgrund wirtschaftlich nicht tragbarer Konditionen auf eine Teilnahme; der Betreiber hat nun gar nichts.

Wenn aber das Modell Preisüberwacher überall zur Anwendung käme, käme das auch der APG zu Gute: Etwa beim Flughafen Zürich, der seine Plakatkonzession seit Jahren quasi unter der Hand immer wieder an CCS vergibt – was die APG ja auch schon moniert hat.
Wenn es dort zu einer Ausschreibung käme, würden wir natürlich gerne mitmachen. Wir sind auch überzeugt, dass wir Einiges an eine positive Entwicklung beitragen könnten.

Interview: Markus Knöpfli
 

Draftfcb/Lowe Group: Sujets für Cailler realisiert

Draftfcb/Lowe Group hat für Cailler Anzeigen kreiert, welche Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Cailler-Produktion in den Mittelpunkt stellen. Sie sind von März bis April 2012 als breite Zeitschriftenkampagne zu sehen.

Das Commitment von Cailler für nachhaltige Produktion existiere seit langer Zeit und sei nicht einfach ein aktueller Trend, heisst es in einer Mitteilung. So verwende man im Maison Cailler in Broc-Gruyère hauptsächlich Milch von Bauernbetrieben aus der Region und verkürze damit die Transportwege. Das gleiche Nachhaltigkeitsprinzip gelte auch für die Kakaobauern. Um positive Grundlagen zu schaffen, sei Cailler Teil des Nestlé Cocoa Plans. Dieser setze auf eine verbesserte Lebensqualität durch Schulungen vor Ort, die Einrichtung von Trinkwasserstellen oder auch die Bereitstellung von zwölf Millionen hochwertiger Kakaopflanzen bis 2020.

Verantwortlich bei Cailler: Cornelia Brechbühl (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Draftfcb/Lowe Group Zürich und Paris: Vincent Behaeghel (CD), Jean-Marc Izaure (AD), Marie-Theres Ott, Elodie Caucigh, Isabelle Servol (Beratung), Serge Guerand (Fotograf).

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The Sun: Militärkorrespondentin festgenommen

Wenige Tage nach dem Erscheinen der neuen Sonntagsausgabe der Sun ist die Militärkorrespondentin der britischen Zeitung wegen des Verdachts der Bestechung festgenommen worden. Die 32-Jährige soll Beamte für Informationen bezahlt haben.

In einer E-Mail an die Mitarbeiter bestätigte der Verlag News International die Festnahme. Sie ist die erste Militärkorrespondentin der Sun und hatte vergangenes Jahr unter anderem aus Libyen berichtet.

Der Verdacht gegen die Journalistin habe sich aus Beweisen ergeben, die die Konzern-interne Untersuchungskommission von Rupert Murdochs News Corporation – dem Mutterkonzern von News International – an Scotland Yard weitergegeben habe. Zuvor waren bereits insgesamt zehn aktuelle und frühere Sun-Mitarbeiter festgenommen worden, weil sie mit illegalen Methoden recherchiert haben sollen. Darunter waren der stellvertretende Chefredaktor und der Chef des Auslandsressorts. Auch ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums gehört zu den Verdächtigen. Alle wurden auf Kaution freigelassen, die Verfahren laufen.

Während sich der Skandal zunächst um das mittlerweile eingestellte Murdoch-Blatt News of the World gedreht hatte, untersucht die Polizei auch andere Medien auf kriminelle Aktivitäten. Bei der News of the World waren über Jahre Handy-Anrufbeantworter etwa von Mordopfern und Prominenten abgehört worden. Murdoch hatte die traditionsreiche Zeitung daraufhin im Sommer 2011 eingestellt. Vergangenen Sonntag brachte er zum ersten Mal den Nachfolger, die Sonntagsausgabe der Sun, heraus. (SDA/DPA)

 

Weltweiter Markenrelaunch für Medianetzwerk OMD

Das weltweite Medianetzwerk OMD (Omnicom Media Group) hat zum 1. März 2012 einen gross angelegten Markenrelaunch unternommen. Am auffälligsten ist dieser am neuen Logo zu sehen.

Verschiedene Variationen des neuen OMD-Logos sollen eine Philosophie der kreativen Dynamik, die die Agenturgruppe auszeichnet und die in Zukunft noch stärker fokussiert werden soll, verdeutlichen, heisst es in einer Mitteilung. Der globale Markenrelaunch, der ab sofort in den über 100 OMD-Ländern weltweit stattfindet, gehe allerdings weit über eine veränderte Optik hinaus. So sei er konsequenter Startpunkt einer Reihe von Produktinitiativen, mit denen OMD kontinuierlich noch besser werden wolle. So wolle die Agenturgruppe beispielsweise mit «Vision» in den nächsten Monaten ein weltweit implementierbares «Operating System» lancieren, das den bisherigen OMD-Planungsprozess «Checkmate» ablösen soll.

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Martin Fricker wird Partner bei BD Consulting

Die auf Unternehmensberatung für Kommunikation und Reputation spezialisierte Agentur BD Consulting verstärkt sich auf Partnerebene mit Martin Fricker und baut ihr Leistungsspektrum in den Bereichen Finanz- und Unternehmenskommunikation weiter aus.

Martin Fricker nimmt seine Tätigkeit als Partner per 1. März 2012 auf und wird mit seiner langjährigen Branchenerfahrung die Expansionsstrategie des Unternehmens weiter vorantreiben, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Martin Fricker ist seit 1999 in der Kommunikationsbranche tätig, unter anderem hat er während über fünf Jahren als Senior Consultant und zuletzt Leiter des Fachteams Finanzkommunikation bei Farner Consulting nationale und internationale Finanzinstitute, Unternehmen sowie Verbände betreut und war 2010/2011 als Geschäftsführer von Knobel Corporate Communications für die Integration des Traditionsunternehmens in die Hotz Gruppe verantwortlich. Er ist spezialisiert auf Unternehmens- und Kommunikationsberatung mit Fokus Finanzkommunikation sowie Kapitalmarkttransaktionen und verfügt über ein Lizentiat der Universität Basel sowie einen Executive Master of Science in Communications Management der Universität Lugano.
 

CR Basel: Kampagne für AZ Medien kreiert

CR Basel hat für die AZ Medien eine Positionierungskampagne realisiert. Die Botschaft: Wann, wo und wie immer Sie wollen, erhalten Sie dank den Tageszeitungen der AZ Medien alles Wissenswerte aus Ihrer Welt.

Die Botschaft wurde von CR Basel in wenig Wort und viel Bild umgesetzt. Die ersten Sujets sind bereits als Anzeigen zu sehen.

Verantwortlich bei den AZ Medien: Christoph Marty, Tanja Laube. Verantwortlich bei CR Basel: Gabriel Heuberger (CD), Dominique Wegmann, Philipp Schweizer (Text/Konzept), Philipp Kropf (Grafik), Thomas Fux (Beratung).

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