Markus P. Stähli neuer Chefredaktor von Jagd & Natur

Der Wildfotograf und Jagdjournalist Markus P. Stähli aus Grabs (SG) wird neuer Chefredaktor der Zeitschrift Jagd & Natur. Er tritt am 1. Oktober ein und wird nach Einarbeitung ab der Januarausgabe 2013 die Verantwortung übernehmen.

Karl Lüönd, der Jagd & Natur mitgegründet und fünfzehn Jahre lang geleitet hat, tritt dann zurück, um sich vermehrt seinen Buchprojekten zu widmen. Der 43-jährige Stähli ist gemäss Mitteilung nicht nur als Wildfotograf und mehrfach als Buchautor hervorgetreten. Er ist seit 1991 als Gemeinderatsschreiber, Rechtskonsulent und Mediensprecher für die Gemeinde Grabs (SG) tätig. Nach einer kaufmännischen Lehre hat Stähli er das Fachdiplom für öffentliche Verwaltung erworben und zahlreiche Weiterbildungen., unter anderem im Führungsbereich und am Maz Luzern, durchlaufen. Er ist seit Jahren freier Mitarbeiter von Jagd & Natur und verschiedener ausländischer Jagdzeitungen. Sein Buch «Rothirsch» wurde 2010 mit dem Literaturpreis der internationalen Jagdvereinigung CIC ausgezeichnet.

(Bild: Jagdnatur.ch)

Indirekt identifiziert: Presserat heisst Beschwerde gegen AZ gut

Ein Buchhalter, der vor Gericht der Veruntreuung angeklagt war, beschwerte sich beim Presserat: Die Aargauerzeitung habe ihn in ihrer Gerichtsberichterstattung indirekt identifiziert. Der Presserat heisst die Beschwerde gut.

Die Nennung des Wohnorts des Angeklagten sowie die Erwähnung der früheren ehrenamtlichen Tätigkeit für einen namentlich genannten Sportverbands sei für die Berichterstattung nicht zwingend gewesen. Ein regionaler Bezug hätte auch mit der Erwähnung der Wohnregion hergestellt werden können und für das Verständnis des Delikts sei die genaue Bezeichnis des Verbands nicht entscheidend. Die «Aargauerzeitung» habe deshalb die Ziffer 7 der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» (Identifizierung) verletzt.
 

Zu guter Letzt: Gesichtsverpachtung

Es waren einmal zwei Studenten, die sich irgendwie ihr Studium finanzieren mussten. Sie überlegten, wie sie zu Geld kommen könnten. Und hatten dabei eine aussergewöhnliche Idee.

Die Lösung für ihre Geldsorgen heisst Buy my Face – ein Gesichterverpachtungsunternehmen. Benötigt haben die Studenten nur einen guten Makeup-Koffer, weiter nichts. Zu Beginn boten sie Verwandten und Bekannten mit Geschäftsverbindungen an, sich für 1 Pfund pro Tag Logos und Werbeslogans auf das Gesicht zu malen. Bald schon sprach sich der Dienst herum, und grössere Fische bissen an. Den Durchbruch schafften sie mit dem Wettbüro Paddy Power der Steuerberatungsfirma Ernst & Young. Nun wurden sie sogar auf Reisen, in die Oper oder auf eine Skitour geschickt. Auch aus Deutschland und aus den USA sollen sie schon Anfragen haben. Natürlich kostete die Dienstleistung bald nicht mehr bloss 1 Pfund – unterdessen sollen der Ökonom und der Chirurg bereits über 30‘000 Pfund mit der Verpachtung ihrer Gesichter verdient haben.

Ganz neu ist die Idee, den eigenen Körper als Werbefläche zu verkaufen, nicht (siehe beispielsweise hier). Aber es scheint nach wie vor zu funktionieren – wieso also nicht …

(Quelle: Tages-Anzeiger)
 

Goldbach Group: Gewinn gesteigert

Die Goldbach Group hat im Geschäftsjahr 2011 einen Gewinn von 6 Millionen Franken erzielt. Das sind 19 Prozent mehr als im Vorjahr. Deutlich mehr Geld nahm das Unternehmen mit der Werbung auf den privaten Radio- und Fernsehsendern ein.

Auch das Betriebsergebnis (Ebit) fiel 2011 mit 30 Millionen Franken fast 30 Prozent höher aus als im Vorjahr. Der bereits früher bekannt gegebene Nettoumsatz betrug 446 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte die Goldbach Group mit 329,4 Millionen Franken 35 Prozent weniger umgesetzt.

87 Prozent des Umsatzes stammen aus dem Schweizer Geschäft, wie die Werbevermarkterin in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Der Umsatz mit dem Fernsehgeschäft nahm um 70,7 Prozent zu. «Das Fernsehgeschäft demonstriert damit eindrücklich seine Resistenz gegenüber allgemeinen Konjunkturtrends», schreibt die Werbevermarkterin. Immer häufiger werde die Bewegtbild-Werbung zudem auch auf Online-Plattformen eingesetzt.

Umsatzzunahmen im einstelligen Bereich erwartet

Mehrumsatz generierte die Goldbach Group bei der Fernsehwerbung in der Schweiz nicht nur mit den Werbeblocks auf 3+ und den Schweizer Werbefenstern der deutschen Sender Sat.1 und Kabel eins, die sie seit Anfang 2011 vermarktet. Auch mit dem bestehenden Senderportfolio sei mit rund 20 Prozent ein markantes Wachstum erzielt worden.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Goldbach bei einem sich nicht weiter abkühlenden Wirtschaftsklima eine Umsatzzunahmen im einstelligen Prozentbereich. (Goldbach Group/SDA)

 

RTL Group mit Gewinnschub

Gute Geschäfte in den Niederlanden und bei der Produktionstochter Fremantle haben der RTL Group im vergangenen Jahr einen Gewinnschub beschert.

Der Überschuss stieg 2011 um 14 Prozent auf 696 Millionen Euro, wie Europas grösster Fernsehkonzern am Dienstag mitteilte. Die Dividende, die hauptsächlich an den Grossaktionär Bertelsmann geht, solle um 0,10 Euro auf 5,10 Euro je Aktie angehoben werden. Der Umsatz zog um vier Prozent auf 5,77 Milliarden Euro an.

«Aufgrund der hohen Volatilität der verschiedenen TV-Werbemärkte in Europa und der kurzfristigen Buchungszyklen kann gegenwärtig noch keine verlässliche Aussage für das Gesamtjahr 2012 getroffen werden», sagte Konzernchef Gerhard Zeiler. Die RTL Group habe aber wiederholt gezeigt, dass sie auch in wirtschaftlich schwierigen Umfeldern erfolgreich operieren könne, erklärte der Chef des ProSiebenSat1-Rivalen. (SDA/RTD)

 

Schneiter Meier: Aduno Gruppe neu im Portfolio

Im Rahmen einer Agenturevaluation hat sich die Aduno Gruppe für die Zusammenarbeit mit der Zürcher Markenagentur Schneiter Meier entschieden. Das Mandat umfasst Markenführungs- und Corporate Publishing-Aufgaben.

Gestartet wird die Zusammenarbeit gemäss Mitteilung mit der Neukonzeption des Geschäftsberichts.

Die Aduno Gruppe bietet alle Produkte und Dienstleistungen für das bargeldlose Zahlen aus einer Hand und deckt mit den drei Dienstleistern Viseca Card Services, Cashgate Credit & Leasing sowie Aduno Payment Services das ganze Spektrum von der Kreditkarte über Zahlterminals bis hin zum Privatkredit ab.
 

CAS «Nachhaltiges Tourismus-Management» neu an der Hochschule Luzern

Die Hochschule Luzern bietet neu den Weiterbildungskurs «Nachhaltiges Tourismus-Management» an. In drei auch einzeln buchbaren Modulen lernen die Teilnehmenden die Funktionsweise und Entwicklungsinstrumente eines wirtschaftlich sinnvollen und ökologisch nachhaltigen Tourismus kennen und anwenden.

Die Nachfrage nach umweltverträglichem, sozial gerechtem und wirtschaftlich sinnvollem Tourismus nimmt ständig zu, wie es in einer Mitteilung heisst. Touristiker und Touristikerinnen stehen vor der Aufgabe, bereits bestehende Angebote nachhaltig zu verbessern oder neue zu entwickeln, die dieser Nachfrage gerecht werden. Die Hochschule Luzern – Wirtschaft, die bereits Tourismus-Ausbildungen auf den Stufen Höhere Fachschule, Bachelor und Master anbietet, reagiert auf die Nachfrage und bietet ab Juni 2012 das CAS (Certificate of Advanced Studies) «Nachhaltiges Tourismus-Management» an. Inhalte des Kurses werden Themen wie Angebotsentwicklung, Vermarktung und Kommunikation sein, besondere Beachtung wird dabei jeweils den praxisorientierten Instrumenten und Lösungen geschenkt. Der Kurs soll die notwendigen Schlüsselkompetenzen vermitteln, um das Potential des nachhaltigen Tourismus-Managements aus wirtschaftlicher Sicht erfolgreich zu erschliessen und dabei gleichzeitig positive Wirkungen für Mensch und Umwelt zu erzielen.

Der Studiengang wird zusammen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW (Basel/Olten) und Sanu (Biel) in enger Kooperation mit den wichtigsten Schweizer Tourismusverbänden angeboten. Das CAS richtet sich an Führungskräfte, Projektleitende, Nachhaltigkeitsverantwortliche oder Beratende in Destinationen, bei Transportunternehmen, Reiseveranstaltern, in der Hotellerie und Gastronomie sowie in Eventorganisationen.

> Weitere Informationen

 

APG|SGA mit neuer Key Account Managerin International

Manuela Ivone wird neu Key Account Managerin International der APG|SGA. Sie wird ihre neue Stelle per 1. Mai 2012 antreten.

Die 34-Jährige übernimmt die Funktion gemäss Mitteilung von Tony Mandingorra, der das Unternehmen im Februar 2011 verlassen hat. Die Führungsfachfrau mit eidgenössischem Fachausweis arbeitet seit fünf Jahren bei der Affichage. Ihren Einstieg gab sie bei der ehemaligen Sportart, einer früheren Tochtergesellschaft der APG|SGA, wechselte später zum Corporate Center der Holding und ist momentan im Stab von CEO Daniel Hofer als Leiterin Projekte tätig.

Auslandserfahrung holte sich Manuela Ivone intern bei der Koordination der Übergangsregelungen für die verkauften internationalen Beteiligungen von Affichage. Vor ihrer Tätigkeit bei Affichage war sie als Mitarbeiterin des EDA im konsularischen Dienst in Frankreich, Marokko, Österreich und der Slowakei tätig. Momentan absolviert sie bis Herbst 2012 eine Weiterbildung zum «Master of Advanced Studies» in Projektmanagement. Sie rapportiert direkt dem Leiter Werbemarkt & Segmentgesellschaften.

Continue: Gesamtkommunikation für Spitex Basel realisiert

Für Spitex Basel realisierte Continue zusammen mit Hans Peter Brugger, Text/Konzept eine durchgängige Gesamtkommunikation.

Unter der Headline «Am liebsten daheim.» informieren Tramplakate, Kinodias, Anzeigen und Flyer über das Dienstleistungsangebot der Spitex Basel, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Dabei zieht sich die Umsetzung mit dem blauen Balken einheitlich durch das ganze Corporate Design durch.

Verantwortlich bei Spitex Basel: Ortrud Biersack. Verantwortlich bei Continue: Frank Bernhardt, Matthias Pauwels (Art Direction/Konzept) zusammen mit Hans Peter Brugger (Text/Konzept). Fotos: Armin Roth und Michel Matthey de l'Etang.

spitex
 

20 Minuten schafft gemeinsame Verkaufsorganisation für Online und Print

Der Medienverbund 20 Minuten bündelt die Kräfte im Verkauf und schafft eine gemeinsame Verkaufsorganisation für Online und Print. Die neue Organisation tritt auf den 1. Mai 2012 in Kraft.

Die Gesamtleitung der Vermarktung der Pendlerzeitungen, Nachrichtenportale, von 20 Minuten Friday und Tilllate.com übernimmt Marco Gasser, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die beiden Verkaufsteams Print National und Online werden unter der Leitung von Séverine Hörler zu einer nationalen Verkaufsorganisation zusammengeführt. Sandro Albin verantwortet neu alle strategischen Vermarktungsprojekte, inklusive der Monetarisierung neuer Medien wie zum Beispiel mobiler Angebote. Séverine Hörler und Sandro Albin berichten direkt an Marco Gasser.

Steven Goodman übernimmt die neu geschaffene Stelle Unternehmensentwicklung und befasst sich mit produkt- und medienübergreifenden, strategischen Projekten. Er berichtet direkt an Marcel Kohler.

 

Jahrbuch der Werbung: Band 49 ab 9. März erhältlich

Euro RSCG Zürich wird zu Havas Worldwide Zürich

Euro RSCG Zürich heisst ab 1. September 2012 Havas Worldwide Zürich und die Westschweizer Niederlassung entsprechend Havas Worldwide Genève.

Der Namenswechsel von Euro RSCG zu Havas Worldwide sei schon seit einigen Jahren diskutiert worden, da der Markenname der an der Pariser Börse kotierten Holding Havas einfacher sei und auch die Philosophie «think global, act local» des mit 233 Agenturen in 75 Ländern tätigen Netzwerks besser zum Ausdruck bringe, heisst es in einer Mitteilung. Der richtige Zeitpunkt sei nun gekommen, nicht zuletzt auch, um die einfache Struktur aufzuzeigen.

Die Havas-Gruppe wird aus Havas Worldwide bestehen, welche das Euro-RSCG-Netzwerk umfasst, und aus Havas Media, welche alle globalen Media-Agenturen beinhalten wird. Zudem ist man auch daran, eine neue Dachmarke, Havas Digital, zu kreieren, welche sowohl über Media als auch Digital operiert. Diese neue Marke soll hervorheben, dass Digital das Herzstück der Agenturen und der Strategie ist.

get_footer();