Schweizerische Post: Marco Imboden ist neuer Leiter Kommunikation

Marco Imboden ist der neue Leiter Kommunikation der Schweizerischen Post. Der heutige Kommunikationsleiter des Konzernbereichs Post Mail tritt per 1. Juni 2012 die Stelle als Nachfolger von Daniel Mollet an.

Nach seinem Studienabschluss in Deutsch und Geschichte an der Universität Fribourg war Marco Imboden ab 2000 in verschiedenen Funktionen bei der Zurich Financial Services Group tätig. Er verantwortete bei der Finanzdienstleisterin unter anderem die Kommunikation der Division Kontinentaleuropa und leitete später die Kommunikation des Bereichs Europe General Insurance. 2006 wechselte Imboden zur SR Technics Group, wo er ab 2008 als Vice President
Corporate Communications die Gesamtverantwortung für interne und externe Öffentlichkeitsarbeit, Marketing-Kommunikation, Markenführung und Public Affairs trug. Ende 2010 übernahm erdie Kommunikationsleitung bei Post Mail, dem mit rund 19‘000 Mitarbeitenden grössten Konzernbereich der Schweizerischen Post.
 

Social TV macht Professoren

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Flop der Woche: Rückgang der Inserateeinnahmen im Februar

Das Unternehmensergebnis konnte im Geschäftsjahr 2011 mit 14,9 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr mehr als vervierfacht werden. Das Ergebnis aus operativer Geschäftstätigkeit stieg auf 36,6 Millionen Franken (+25%).

Der Gruppenumsatz liegt mit 238,8 Millionen Franken um 4,4 Millionen Franken höher als im Vorjahr. AZ Medien erwirtschafteten das beste Ergebnis in ihrer Firmengeschichte. Das erfreuliche Geschäftsergebnis resultiert vor allem aus einem Umsatzwachstum in den regionalen Werbemärkten, Optimierungsmassnahmen von Abläufen im Bereich Systeme&Services und der Medienproduktion. Die seit Mitte 2011 rückläufigen überregionalen Werbeeinnahmen, insbesondere bei den Tageszeitungen, und das rückläufige Segment der Stellenanzeigen verhinderten ein signifikantes Umsatzwachstum auf Gruppenebene. Der Betriebsertrag bei den Zeitungsverlagen hat sich gegenüber Vorjahr um 0,4 Millionen Franken (+0.3%) verbessert. Zeitschriften und Bücher verzeichnen ein Minus von 1,0 Millionen Franken (–2,8% gegenüber Vorjahr). Druck und Vertrieb erwirtschafteten 5,3 Millionen Franken mehr als im Vorjahr (+12,4%), ebenso Radio und Fernsehen mit einem Plus von 1,3 Mio. (+10,1%) gegenüber Vorjahr

 

«Das ist keine Verlegenheitslösung»

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«Das ist keine Verlegenheitslösung»

Seit März ist die Talksendung «Focus» von DRS 3 auf SF zwei zu sehen. Pascal Scherrer, publizistischer Leiter DRS 3, erklärt im Gespräch, was es bedeutet, wenn Radio im Fernsehen kommt.

WW: Herr Scherrer, auf SF zwei wurden die ersten «Focus»-Sendungen ausgestrahlt. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden?
Ich bin sehr zufrieden.

Was gefällt Ihnen an «Focus», wie es im Fernsehen gezeigt wird?
Mir gefallen die zusätzliche Komponente Bilddimension und der Erkenntnisgewinn. Hört man «Focus» mit Christoph Blocher am Radio, könnte man sagen: Der Gesprächsleiter Dominic Dillier hält sich etwas zurück. Schaut man es danach im Fernsehen und sieht, wie Dillier nonverbal mit Blocher kommuniziert, wenn dieser das eine oder andere Argument ausbreitet, bekommt man einen anderen Eindruck. Das Fernsehinterview hat meiner Meinung nach auch keinen redundanten Charakter. Mir wird nicht langweilig, selbst wenn ich die Radiosendung bereits kenne.

Ich nehme aber an, mit dem Fernsehformat wollen Sie Personen ansprechen, die «Focus» nicht bereits auf DRS 3 hören?
Richtig…

Welches Zielpublikum wollen Sie im Fernsehen erreichen?
Wir haben keine eng definierten Zielpublika. Gerade auf SF zwei. Sehr salopp ausgedrückt: Unsere Kunden sind Allesfresser. Wir servieren ein neues Menu und schauen, wer essen kommt. Wir glauben, dass uns die Fernsehübertragung völlig neue Zielpublika eröffnet. Und indem eine neue Nutzergruppe hinzu kommt, wird die Marke «Focus» gestärkt.

Besteht die Hoffnung, dass Personen über die TV-Sendung zur Radiosendung gelangen?
Selbstverständlich. Auch umgekehrt. Aber: Wir müssen ehrlich sein. Wir reden hier von sehr kleinen Dimensionen und haben sicherlich nicht das Gefühl, diese Richtung steuern zu können.

Lesen sie das vollständige Interview in der aktuellen Printausgabe.
 

Renault mutet den Konsumenten werbewertlose Werbung zu

Erfolg dank Second View

Bundesliga auf Al Dschasira

Katar greift nach dem französischen Fussball – auch im Fernsehen. Und die Frauen sollen bald mit Kopftuch spielen dürfen. Frankreich wird zum Übungsplatz vor der WM in der Wüste. Gastbeitrag von Jürg Altwegg, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Genf.

Die Entlassung des Trainers war noch seltsamer als jene von Fischer in Zürich: Nach langen Jahren der Krise hatte Antoine Kombouaré den Pariser PSG an die Spitze geführt. Doch für den Herbstmeister gab es weder Erfolgsprämie noch Gnadenfrist. Kombouaré ist nicht sexy genug, kein Selbstdarsteller, kein rhetorischer Showman für die Medienkonferenzen. Deshalb wurde er in die Wüste geschickt, aus der die Ölscheichs kamen, die den PSG kurz zuvor ausgekauft hatten.

Die neuen Eigentümer aus Katar holten den smar¬ten Italiener Carlo Ancelotti. Während Wochen wurde das Engagement von David Beckham angekündigt. Der dann doch nicht kam, was dem Spiel des PSG so wenig gebracht hätte wie es von Ancelotti verbessert wurde. Offensichtlich hatte Beckham eine Garantie für eine minimale Spielzeit in jedem Match gefordert. Aber der Transfer soll auch gar nicht daran gescheitert sein. Denn ebenso wichtig wie die Siege und Zuschauerzahlen im Prinzen-parkstadion sind die Einschaltquoten in China, die Beckham verbessert hätte. Das Kürzel PSG steht für die zweite globale «Pariser Spass-Gesellschaft» neben Euro-Disney.

Der Offensive aus dem Morgenland ist der Fernsehsender CFoot zum Opfer gefallen. Die Liga hatte ihn aufgebaut, um nicht verkaufte Rechte selber verwerten zu können. Mit der Krise der National¬mannschaft in Südafrika und dem Wegfall von Orange Sport war das Pay-TV-Programm Canal+ der einzige Kandidat und nicht mehr bereit, die horrenden Summen zu bezahlen. Im Februar konnte CFoot abgeschaltet werden: Al Dschasira hat achtzig Pro¬zent aller Spiele der französischen Meisterschaft erworben für die Verwertung in Frankreich! Zuvor schon kaufte der Sender aus Katar 133 Matches der Champions League, praktisch die gesamte Europa-Liga und mehrere ausländische Landesmeister¬schaften zur Ausstrahlung in Frankreich. Bundesliga, Spanien, Italien. Die Konkurrenz ist ein Segen für Verbände und Klubs, die statt der befürchteten Einbussen satte Gewinnsprünge verbuchen. In Frankreich geht sie zu Lasten von Canal+, der nicht mehr mithalten kann, und des grössten europäi¬schen Privatsenders TF1, für den der frei empfangbar Fussball ein Verlustgeschäft geworden ist.

Die Schlacht gegen Canal+ hat Katar nicht davon abgehalten, bei der Muttergesellschaft Vivendi einzusteigen. Und bei Lagardère mit dem grössten Magazinverlag der Welt, Hachette. Lagardère hat seine Aktivitäten in den Bereich des Sports diversifiziert, Katar ist bereits der grösste Aktionär.

Die Vergabe der Weltmeisterschaft wurde mit der Ausweitung des Einflussbereichs begründet. Zu den unerschlossenen Kontinenten der planetarischen Sportart schlechthin gehören auch die Frauen: In Frankreich will man erreichen, dass sie mit Kopftuch spielen dürfen. Für die Vereinigten Staaten hat Al Dschasira die Rechte der spanischen Liga gewon¬nen. Frankreich ist lediglich die Startrampe für die Expansion in andere europäische Länder. Die Spiele werden nicht auf Al Dschasira gezeigt, noch ist man in Paris mit dem Aufbau zweier Sender beschäftigt. Be in sport B werden sie wohl heissen. Aber gekauft wird weiter. Die Rechte für die im Juni beginnende Europameisterschaft wurden für Frankreich nicht vergeben, der Uefa waren die von TF1 gebotenen 50 Millionen nicht genug. Dieser Tage soll endlich die Entscheidung fallen. Al Dschasira soll ein Angebot von 120 Millionen Euro eingereicht haben.
 

Euro RSCG Zürich: Grossartige Bilder für grosse Gefühle

Das Zürcher Kammerorchester präsentiert sein neues Saisonprogramm. Der vor einem Jahr neu eingeführte visuelle Auftritt wurde dazu weiterentwickelt.

Das aktuelle Programmheft wird zur Bühne für die Musiker des Zürcher Kammerorchesters und soll sie zeigen, wie man sie noch nie gesehen hat. Auf Basis eines Bildkonzepts der langjährigen ZKO-Agentur Euro RSCG Zürich schuf der Künstler und Fotograf Peter Hebeisen eine Porträtserie, welche das musikalische Spiel in den Vordergrund stellt. Auf den Aufnahmen sind Musiker und Musikerinnen mit Lichtspuren zu sehen – aber keine Instrumente.

Die Musiker wurden in der tatsächlichen Position fotografiert, in der sie ihr Instrument halten. Die Instrumente wurden später per Retusche entfernt. Die Lichtspuren entstammen je einer weiteren Aufnahme, für die die Musiker Leuchtdioden an allen 10 Fingern trugen. Während der Belichtungszeit von einigen wenigen Sekunden spielten sie eine Passage aus einem persönlich ausgesuchten Stück.

Verantwortlich beim Zürcher Kammerorchester: Michael Bühler, Bianca Veraguth. Verantwortlich bei Euro RSCG Zürich: Frank Bodin (Gesamtverantwortung), Axel Eckstein (Creative Direction), Florian Birkner (Text), Inken Rohweder (Art Direction), Luca Schneider (Grafik), Paul Zinniker (d+p), Milena Elias (Beratung), Cara Anne Specker (Art Buying). Peter Hebeisen (Fotografie), Simon Ianelli (Composing)
 

Top der Woche: AZ Medien mit bestem Ergebnis in der Firmengeschichte

Das Unternehmensergebnis konnte im Geschäftsjahr 2011 mit 14,9 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr mehr als vervierfacht werden.

Das Ergebnis aus operativer Geschäftstätigkeit stieg auf 36,6 Millionen Franken (+25%). Der Gruppenumsatz liegt mit 238,8 Millionen Franken um 4,4 Millionen Franken höher als im Vorjahr. AZ Medien erwirtschafteten das beste Ergebnis in ihrer Firmengeschichte. Das erfreuliche Geschäftsergebnis resultiert vor allem aus einem Umsatzwachstum in den regionalen Werbemärkten, Optimierungsmassnahmen von Abläufen im Bereich Systeme&Services und der Medienproduktion. Die seit Mitte 2011 rückläufigen überregionalen Werbeeinnahmen, insbesondere bei den Tageszeitungen, und das rückläufige Segment der Stellenanzeigen verhinderten ein signifikantes Umsatzwachstum auf Gruppenebene. Der Betriebsertrag bei den Zeitungsverlagen hat sich gegenüber Vorjahr um 0,4 Millionen Franken (+0.3%) verbessert. Zeitschriften und Bücher verzeichnen ein Minus von 1,0 Millionen Franken (–2,8% gegenüber Vorjahr). Druck und Vertrieb erwirtschafteten 5,3 Millionen Franken mehr als im Vorjahr (+12,4%), ebenso Radio und Fernsehen mit einem Plus von 1,3 Millionen Franken (+10,1%) gegenüber Vorjahr

Advico Young & Rubicam zeigt für Basler Versicherungen Vorteile von Sicherheitsbausteinen auf

Die Basler Versicherungen und die Baloise Bank Soba haben Advico Young & Rubicam mit einer Kampagne beauftragt. Diese soll die neuen Zusatzleistungen bekannt macht.

Entstanden sind mehrere kurze Spots, die einfach und greifbar erklären sollen, wozu die sogenannten «Sicherheitsbausteine» gut sind. Und zwar mit auffälligen, gelb-schwarz gestreiften «Sicherheitsbausteinen», die den Protagonisten wertvolle Dienste im Alltag erweisen – zum Beispiel als praktisches Selbstverteidigungs-Training, als dringend benötigtes Rückflugsticket oder als sicherer Garant für einen guten Schlaf.

Inserate, Kleinanzeigen, Messestände, Onlinemassnahmen und Give-Aways runden die Kampagne ab. Die Arbeiten sind ab 26. März in der ganzen Schweiz zu sehen. Weitere Massnahmen sind geplant.

Verantwortlich bei Basler Versicherungen: Marc Hallauer (Leiter Marketing-Kommunikation), Frederic Poppenhäger (Werbeleiter). Verantwortlich bei Advico Young & Rubicam: Markus Gut (CCO), Dominik Oberwiler, Martin Stulz (CD), Oliver Glutz von Blotzheim (AD), Julia Brandstätter, Patrick Bucher (Text), Sandro Tissi, Nora Bertoli (Grafik), Christoph Schwarz, Ramun Knapp, Rabea Müller (Beratung); Rafael Tucev, Manuel Meier (Programmierung), Matthias Triet (3D); Cem van der Schaar (FFF-Producer), Marc Schölermann (Regie). Filmproduktion: Markenfilm. Sprachaufnahmen: Jingle Jungle.
 

Einmal Weltall und zurück

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