Wirz gewinnt Gesamt-Etat der PKZ-Gruppe

PKZ Burger-Kehl & Co. hat sich nach einer Konkurrenzpräsentation für Wirz als neue Leadagentur für sämtliche Marken entschieden.

Dazu zählen PKZ, Feldpausch, Blue Dog, Burger, Paul Kehl sowie der neue Fashion-Onlineshop Thelook.com. «Wirz konnte uns mit seiner breiten Palette von Leistungen und seinem integrierten Ansatz überzeugen, der von pointierten strategischen Einblicken in den Markt und unsere Marken bis hin zu anregenden Ideen auch aus der digitalen Welt reichte», kommentiert Ph. Oliver Burger den Entscheid für die Agentur von der Zürcher Uetlibergstrasse.

Die Entscheidung für Wirz trifft PKZ nicht zum ersten Mal, da die Agentur schon in den 50er und 70er Jahren für das Schweizer Mode-Unternehmen gearbeitet hat. Die ersten Ergebnisse der erneuten Zusammenarbeit mit vielen Elementen im On- und Offlinebereich werden ab Mitte des Jahres zu sehen sein.

 

Speck Print mit neuem Verkaufsleiter

Speck Print mit Sitz in Baar organisiert sich neu. Ernst Diggelmann übergibt die Verkaufsleitung an Daniel Brenzikofer, der zusätzlich Mitglied der Geschäftsleitung wird.

Ernst Diggelmann wird weiterhin als Key Account Manager seinen Kunden zur Seite stehen, wie Speck Print in einer Mitteilung von Montag schreibt. Daniel Brenzikofer verstärkt das Unternehmen seit April 2012. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen innerhalb der grafischen Branche tätig.

Gegründet am 15. Dezember 1911, beschäftigt Speck Print heute 45 Mitarbeitende und vier Lernende und bietet einen Full-Service in der Beratung, Gestaltung, Produktion und Versandaufbereitung gedruckter Kommunikationsmittel.
 

Radio 24: «Leiterlispiel» an der Hotelfassade

Zum Wochenbeginn hing ein als Spiderman verkleideter Fensterputzer hoch oben an der Fassade des Hotels Marriott. Dabei handelte es sich um den neuen Radio 24-Morgenshow-Moderator.

Dominik Widmer, neuer Radio 24-Morgenshow-Moderator, beendete letzte Woche sein «Trainingscamp» mit Patrick Hässig und durfte an seinem ersten Arbeitstag gleich einmal beweisen, dass er sich für nichts zu schade ist, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. So stieg er mit Eimer und Wischer in den Fassadenlift des Marriott Hotels. Seine Kollegin Elena Bernasconi spielte derweil live im Studio ein «Leiterlispiel»-Quiz mit den Hörern. Bei richtig beantworteten Fragen ging es für Dominik einige Meter hinab, bei falsch beantworteten Fragen wieder in die Höhe. Auf 24 Meter Höhe durfte Dominik einmal verschnaufen und sich kurz stärken: mit einem stadtbekannten «Ufsteller-Brötli». Ziel war es schliesslich, Dominik wieder sicher auf den Boden zu bringen. Über einen Live-Videostream konnten sich die Zuhörer auf Radio24.ch überzeugen, wie es dem neuen Moderator in luftiger Höhe erging.

> Radio 24: Dominik Widmer ersetzt Patrick Hässig

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Suisa-Mitglieder fordern Wertanerkennung in der digitalen Welt

An der GV der Suisa vom 23. Juni 2012 in Bern hat die Genossenschaft ein «Manifest der Suisa-Mitglieder» lanciert. Mit der Grundsatzerklärung fordern die Mitglieder die Anerkennung des Wertes ihrer Arbeit insbesondere auch in der digitalen Welt.

Nach der Lancierung wird die Unterschriftensammlung online unter Suisa.ch/manifest weitergeführt. Bei Ersatzwahlen in den Vorstand der Genossenschaft wurden die Verlegerin Irene Kunzelmann, der Produzent und Verleger Christian Siegenthaler (unter anderem Patent Ochsner) sowie der Musiker und Komponist Christian Wicky (Favez) gewählt. Zurückgetreten sind Beat Lüthi, Jean-Pierre Mathez und Thierry Mauley-Fervant.
 

Zu guter Letzt: Lufthansa lässt antiquierte Rollenbilder fliegen

Die Lufthansa hat eine Werbepost der besonderen Art verschickt: Die Karte hat im Internet Empörung hervorgerufen, wurde als sexistisch und altbacken bezeichnet.

In den letzten Tagen wurde ein Werbebrief der Lufthansa verschickt, der männliche Kunden der Miles&More-Karte anspricht – mit «Lieber Schatz». Weiter bietet die Briefschreiberin ihren «Lieben Schatz» darum, mit seiner Kreditkarte die Lufthansa-Karte für sie zu bestellen, damit sie unter anderem von einem Abo der Vogue profitieren kann. «Du weisst doch, wie gerne ich in solchen Magazinen stöbere». Abschliessend endet die Briefschreiberin mit der Unterschrift «Deine Special Women», darunter ist ein Kussmund gesetzt. Die ganze Aktion ist in so vielerlei Hinsicht sexistisch und versetzt den Leser zurück in die 50er-Jahre, dass eine solche Kampagne schon gar nicht mehr ernst genommen werden kann. Das muss sich auch Lufthansa gedacht haben, denn dort entschuldigte man sich und betonte gemäss Focus.de: «Es sei nicht die Absicht gewesen, überholte Rollenbilder zu bedienen». Die Reaktion der Lufthansa folgte auf einen Proteststurm bei Facebook und Twitter. Die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung reagierte gemäss Focus.de mit einem Antwortbrief an die Lufthansa. Darin bedankt sich die Autorin im Namen der Männer: «Nach dem ersten Schock durch die Lektüre dieses Briefes durften sie voller Erleichterung feststellen, dass sie eine Frau haben, die ihr Geld selbst verdient, ihre eigene Kreditkarte hat und sogar selbst Flugmeilen sammelt.»

Bei Pressetext.ch wird diese Aktion nicht so eng gesehen. Hier wird die Werbepost als «vermeintlich sexistische Werbekampagne» bezeichnet. Einige Frauen hätten sich über das antiquierte Frauenbild, das dieser Brief vermittelt, «echauffiert». So befragte Pressetext den Markenexperten Thomas Otte. Dieser meint: «Die Werbekampagne der Lufthansa ist vorsichtig originell und besitzt keinerlei Polarisierungspotenzial. Diese Entrüstung ist ein interessantes Beispiel für künstlich entfachte Empörungskultur». Und weiter meint er: «Diese übertriebene, politische Korrektheit vonseiten frustrierter Empörungskünstler erstickt jede Kreativität, Originalität sowie Individualität in unserer Gesellschaft. Das führt dazu, dass nur mehr der Mainstream akzeptiert wird.»

Da Herr Otte sich für die plumpe Art eher begeistern kann, und die feinen Unterschiede nicht zu erkennen in der Lage ist, haben wir genau das richtige Filmchen für ihn gefunden:

Four. gewinnt Complementa als Neukunden

Als Ergebnis einer Agenturevaluation hat sich Complementa für eine Zusammenarbeit mit Four. entschieden. Die Zürcher Agentur hat im Rahmen des ersten gemeinsamen Projektes Anzeigen entwickelt, die sich an institutionelle und grosse private Investoren richten.

Hierbei werden im Finanzdienstleistungsbereich übliche Motive wie Leuchttürme und Strassen durch kleine Verfremdungen mit einem Augenzwinkern dargestellt. Die Anzeigen erscheinen in der NZZ am Sonntag und in Fachtiteln wie Finanz und Wirtschaft, Schweizer Personalvorsorge, portfolio institutionell und Schweizer Bank.

Verantwortlich bei Complementa: Jelmer van der Meulen (Head of Client Relations & Investment-Controlling), Claudia Gast (Head of Marketing & Sales). Verantwortlich bei Four. Werbeagentur: Björn Brinkmann und Philipp Sträuli (CD), Christian Hansen (Beratung), Claudio Hagmann (DTP und Bildbearbeitung).

 

Branders: Rebranding für die Thurgauer Kantonalbank realisiert

Die Thurgauer Kantonalbank hat Branders mit der Betreuung eines umfassenden Rebranding Prozesses beauftragt. Dazu hat das auf Branding spezialisierte Beratungsunternehmen ein ganzheitlicher Change Prozess lanciert.

Dieser soll neben dem Markenauftritt die langfristige Einbindung der Marke in Mitarbeiter-schulungen und damit ins Mitarbeiterverhalten gewährleistet. In einer ersten Phase wurden gemeinsam mit dem CEO und der Geschäftsleitung basierend auf der neuen Unternehmensstrategie die Grundlagen zur Markenstruktur, Markenpositionierung und Markenpersönlichkeit definiert. Ziel der Bank ist es, als führende Universalbank im Kanton künftig mehr denn je die Kundenorientierung und das Beratungserlebnis ins Zentrum seiner Aktivitäten zu stellen.

Dies widerspiegelt sich im neuen Claim «Mehr vom Leben». So lautet das Kernversprechen. Die Bank kümmere sich um die Bedürfnisse der Kunden in allen Lebensphasen, sie überzeuge mit einer umfassenden Kompetenz, sei stark engagiert im Kanton und verfolge ein nachhaltiges Geschäftsmodell. Alles Qualitäten, die dem Kunden das gute Gefühl «Mehr vom Leben» vermitteln sollen, so die Agentur zum Claim. Dieser solle auch die hohe Lebensqualität des Kantons zum Ausdruck bringen: Kurze Wege, viel Natur und doch in Stadtnähe gelegen.  Im Markenauftritt werden spezifische Grün-Farbkombinationen verwendet. Dadurch soll er frisch wirken, die Bildwelt soll eine emotionale Nähe schaffen. Ein Fokusrahmen hilft, auf Kernbotschaften zu fokussieren.

Die Kampagne wird umfassend und konsistent umgesetzt in Printmedien und Broschüren, in der Kennzeichnung, in Online-Applikationen wie einer i-Phone App und Mobile Website bis hin zu Korrespondenzmitteln, Newslettern und Factsheets. Damit die Marke nachhaltig Wert schafft, wird sie auch auf dem externen Arbeitsmarkt sowie nach innen positioniert. «Miteinander mehr bewirken», so lautet dasVersprechen für potentielle und bestehende Mitarbeitende. Extern ist der Auftritt ab Mitte Juni auch über eine Markenkampagne erlebbar. Verantwortlich für die Markenkampagne ist die Neue LGK.

Verantwortlich bei der Thurgauer Kantonalbank: Thomas Siegrist (Leiter Unternehmensentwicklung und Projektleiter Branding). Verantwortlich bei Branders: Pascal Geissbühler (Strategy Director), Stephanie Kriesel und Manuela Tröndle (Brand Consulting), EdwinSchmidheiny (Creative Director), Maria Fahringer und Christian Dick (Brand Design). Fotografie: Michel Jaussi.
 

Sportsemotion vermarktet Spiele der Schweizer Fussball Nationalmannschaft

Die Sportmarketing-Agentur Sportsemotion hat sich umfassende Werberechtpakete an den Spielen der Schweizer Fussball Nationalmannschaft während der WM-Qualifikationsphase 2012-2013 gesichert. Dies betrifft die vier WM 2014 Qualifikationsspielen Slowenien - Schweiz, Island - Schweiz, Zypern - Schweiz und Albanien – Schweiz, sowie den Testmatch gegen Euro 2012 Teilnehmer Kroatien.

Die Umsetzung der verschiedenen Werbepakete findet mit LED/Videobanden statt, welche neben einfachen Logopräsentationen auch animierte Werbebotschaften erlauben. Dies schreibt die Agentur in einem Communiqué vom Freitag. So könne die Begeisterungsfähigkeit der Schweizer Nati auch benützt werden, um laufende Kampagnen der Werbekunden an das Schweizer Zielpublikum zu tragen.
 

Gemi Mai 2012: Adscreen überrascht weiter

Im Mai ist Adscreen das einzige Medium, das im leicht rückläufigen Gesamtmarkt seinen Werbedruck steigern kann. Somit setzt Adscreen seine positive Entwicklung der letzten Monate fort.

Adscreen verzeichnet im Mai eine Zunahme von 20 Punkten und landet bei 509 (489) Indexpunkten. Die übrigen elektronischen Medien bleiben stabil oder müssen Punkte abgeben: Radio hält sich wie im Vormonat bei 424 Indexpunkten, TV verliert mit 600 (603) Indexpunkten 3 Punkte und Teletext büsst mit 96 (97) Indexpunkten ebenfalls einen Punkt ein. Internet muss mit 665 (675) Indexpunkten sogar 10 Punkte abtreten.

Im leicht rückläufigen Gesamtmarkt mit 238 (239) Indexpunkten, nimmt auch der Werbedruck der  elektronischen Medien insgesamt mit 605 (607) Indexpunkten um 2 Punkte ab.
 

Facebook muss Vermarktung von «Sponsored Stories» einschränken

Facebook steht vor neuen Schwierigkeiten bei der Werbevermarktung. Nutzer können künftig verhindern, dass sie sich in «Sponsored Stories» als unbezahlte Werbebotschafter wiederfinden, wenn sie beispielsweise ein Produkt oder Unternehmen erwähnen.

Das hat das Online-Netzwerk in einem Vergleich zugesagt, mit dem es eine Sammelklage vor einem Gericht in Kalifornien beilegt. Zudem muss Facebook den Nutzern künftig deutlich mitteilen, dass es bestimmte Äusserungen vermarktet. Da die «Sponsored Stories» als wirksames Werbeinstrument gelten, könnte die Einigung zu empfindlichen Einbussen beim Umsatz führen.

Mit dem Anfang 2011 eingeführten Instrument können Unternehmen im Rahmen von
Werbekampagnen bestimmte Facebook-Einträge von Nutzern hervorheben – hauptsächlich wenn diese bei einer Marke oder einem Produkt auf die «Gefällt-mir»-Schaltfläche klicken. Die Einblendung mit Name und Foto des Mitglieds bekommen die jeweiligen Facebook-Freunde prominent angezeigt. Das Unternehmen muss nun in seinen Nutzungsbedingungen auf die Funktion hinweisen und nicht näher beschriebene Mechanismen zur Kontrolle der «Sponsored Stories» bieten.

Facebook trägt die Anwaltskosten der Kläger bis zu einer Höhe von 10 Millionen Dollar und spendet weitere 10 Millionen Dollar an nicht-kommerzielle Organisationen. Das Unternehmen hat für die Umsetzung des Vergleichs sechs Monate Zeit. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hatte persönliche Empfehlungen von Freunden – wie sie mit den gesponsorten Anzeigen gegeben werden – einmal als «heiligen Gral der Werbung» bezeichnet. Die Einigung erschwert somit die Vermarktung der grossen Reichweite des Sozialen Netzwerks. (sda)
 

Neuer Vizepräsident für die SRG Bern Freiburg Wallis

An seiner ersten Sitzung in der neuen Legislatur hat der Vorstand der SRG Bern Freiburg Wallis Walter Langenegger zum neuen Vizepräsidenten gewählt. In den Sektionen Freiburg FRF und Oberwallis RFO wurden die Vizepräsidenten Hans-Ulrich Marti und Léander Jaggi bestätigt.

Der neue Vizepräsident der SRG Bern Freiburg Wallis, Walter Langenegger, ist Leiter des Informationsdienstes der Stadt Bern. Er ist seit 2008 Mitglied der Programmkommission. im Mai vergangenen Jahres wurde er in den Vorstand der SRG Bern Freiburg Wallis gewählt.

Die aktuell 17 Mitglieder umfassende Programmkommission und ihr Präsident Ueli Scheidegger wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt. Dies schreibt die SRG Bern in einer Mitteilung vom Freitag. Aufgabe der Programmkommission sei es, Radio- und Fernsehsendungen von und über die Region Bern, Deutschfreiburg und Oberwallis zu beobachten und zu kommentieren sowie Vorschläge und Anregungen anzubringen.
 

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