Facebook und Yahoo begraben Kriegsbeil

Facebook und Yahoo haben sich versöhnt: Statt sich vor Gericht um die Nutzung von Patenten zu streiten, werden die beiden Internetgrössen künftig enger denn je zusammenarbeiten.

Die neu geformte Allianz erstreckt sich auf die lebenswichtige Werbung und die Verbreitung von Inhalten. Die Patente – Stein des Anstosses – dürfen gegenseitig genutzt werden. «Ich bin zufrieden, dass wir das in einer positiven Art und Weise gelöst haben, sagte die bei Facebook fürs Tagesgeschäft zuständige Managerin Sheryl Sandberg am Freitag. Die Nutzer würden durch grossartige Produkte profitieren, versprach sie. Yahoo-Interimschef Ross Levinsohn erklärte: «Wir sind begeistert über die engere Partnerschaft mit Facebook.»

Ein Vergleich erspart beiden Seiten ein langwieriges und teures Gezerre vor Gericht. Mit der Partnerschaft im Werbegeschäft erhöhen sie zudem ihre Schlagkraft. Yahoo leidet unter der Marktmacht des Rivalen Google und Facebook muss nach seinem Börsengang beweisen, dass das soziale Netzwerk ordentlich Geld verdienen kann. Zusammen sind sie eine Macht im Internet: Facebook kommt auf mehr als 900 Millionen Nutzer, Yahoo auf um die 700 Millionen.

Yahoo hatte den Streit Ende Februar vom Zaun gebrochen und damit kurz vor dem Börsengang von Facebook. Der Internet-Pionier warf seinem jüngeren Rivalen in einer Klage vor, Ideen abgekupfert zu haben.

Facebook reagierte mit einer Gegenklage. Um die eigene Position zu stärken, kaufte das Soziale Netzwerk für 550 Millionen Dollar Patente auf, die ursprünglich AOL gehört hatten. (SDA/DPA)
 

Ringier: Berner Bellevue-Suite gekündigt

Das Schweizer Verlagshaus Ringier hat gemäss Recherchen der Sonntagszeitung den langjährigen Mietvertrag mit dem Hotel Bellevue Palace auf Ende Jahr aufgelöst.

Wie die Sonntagszeitung in ihrer aktuellen Ausgabe schreibt, trennt sich Ringier nach dreissig Jahren aus finanziellen Gründen von ihrer Berner Nobel-Dépendance. Über die Höhe der Einsparungen wird geschwiegen, sie werden aber jährlich im sechsstelligen Bereich vermutet. Die Suite stehe für den Aufstieg der Ringier-Blätter und ihres Politjournalisten Frank A. Meyer in Bundesbern, so die Zeitung.

Seit 2010 werden die Räumlichkeiten von Ringier-Publizist Hannes Britschgi genutzt. Die Kündigung wurde von Konzernchef Marc Walder persönlich angeregt und ist eine Folge des Spardrucks an der Dufourstrasse. Die Sonntagszeitung interpretiert den Entscheid als Wendepunkt in der jüngeren Schweizer Mediengeschichte: «Im Kommunikationssektor ist die Zeit des Klotzens vorbei, auf Repräsentation wird nicht mehr viel Wert gelegt. Sparen und Effizienz sind die neue Währung der Medienmanager.»
 

NZZ am Sonntag kritisiert Beitrag auf Infosperber.ch

Die NZZ am Sonntag kassiere nicht nur für Anzeigen, sondern auch für redaktionelle Empfehlungen, die in der Lifestyle-Beilage «Stil» publiziert seien, so die Unterstellung in einem Artikel auf Infosperber.ch. Dies lässt NZZ am Sonntag-Chefredaktor Felix E. Müller scharf reagieren.

Der pensionierte Medienmanager Christian Müller rechnet gemäss der Zeitung Sonntag auf der Onlineplattform Infosperber vor, dass die neu im Magazin-Format gestaltete Beilage «Stil» der NZZ am Sonntag ein Verlustgeschäft sein muss. Er zählte im Monat Juni die Anzeigen aus uns stellte die Erträge dem geschätzten Aufwand gegenüber. Müllers Fazit: «Stil» sei ein «Fass ohne Boden». Pro Ausgabe belaufe sich der Verlust auf 13‘000 Franken. Man kassiere Geld nicht nur für die Anzeigen, sondern auch für die redaktionellen Empfehlungen mit Verkaufsstellen-Adressen, wird auf Infosperber.ch vermutet.

Mit einer solchen Unterstellung, für die der Autor jeden Beleg schuldig bleibe, werde er in seiner «persönlichen beruflichen Ehre massiv verletzt», wird Sonntagszeitung-Chefredaktor Felix E. Müller im Sonntag zitiert. Der Anwalt der NZZ am Sonntag verlangt nun die Entfernung dieser «Behauptung» aus dem Internet sowie eine schriftliche Unterlassungserklärung, weil sie das Ansehen der Zeitung und der NZZ als Herausgeberin «in schwerer Weise» verletze. Zudem verstosse sie gegen das Gesetz über den unlauteren Wettbewerb. Christian Müller von Infosperber will aber nicht kuschen und eine juristische Auseinandersetzung in Kauf nehmen.
 

Neue Tablet-Applikation von Ringier Studios

Ringier Studios hat im Auftrag von Schweiz Tourismus die Applikation «Wunderland Schweiz» erstellt. Die App soll zu Reisen in die Schweiz anregen.

In sieben Kapiteln werden bekannte und unbekannte Attraktionen der Schweiz vorgestellt: Der grösste Gletscher der Alpen, der Aletschgletscher, die Uhrenfabrik Jaeger-Le Coultre, die Confiserie Sprüngli in Zürich, die Albula-Bernina-Bahnstrecke, die grösste Dampfschiffflotte der Schweiz auf dem Vierwaldstättersee und weiteres mehr. Die Tablet-Applikation enthält Hintergrundreportagen, Diashows, Animationen, Videos, Interviews, Panoramafotos und viele weitere interaktive Möglichkeiten. Ausserdem bietet sie in einem umfangreichen Service-Teil Links zu zahlreichen Angeboten des Ferienlandes Schweiz, präsentiert von Schweiz Tourismus.

Die App ist ab sofort in Deutsch, Englisch und Chinesisch gratis erhältlich für iPads im iTunes-Store und für 10“-Galaxy-Tablets bei Google Play. Produziert wurde sie von Ringier Studios.
 

Werbeteam gestaltet Website mit Möbel-Auktion

Ulrich «Erlebnis Wohnen» in Sursee hat eine neue Website mit einer Möbel-Auktion lanciert. Nebst dem neuen Design mit Bildergalerien wurden auch die Social-Media-Plattform sowie ein YoutTube-Chanel miteinbezogen.

Die Auktions-Plattform bietet Möbel an, die bereits ab 1 Franken ersteigert werden können.  Die Kampagne ist eine Co-Produktion von Werbeteam Sursee und Login Network in Littau.

Verantwortlich bei Möbel Ulrich: Walter Ulrich, Karin Kaufmann (Verantwortung). www.werbeteam.ch
Stefan Amrein, Marvin Felder (Social-Media), Markus Felder (CD, AD, Beratung, Konzept), Stefan Amrein (Konzept). Verantwortlich bei Login Networtk, Littau: Véronique Nanchen (Web-CMS Umsetzung und Programmierung).
 

Frontwork gestaltet neues Kompetenzzentrum für Shopper Marketing

Das neue Kompetenzzentrum für Shopper Marketing steht in Cham und heisst «Shopper Marketing Insight». Im Auftrag der Shop Promo hat Frontwork die Bebilderung für die 200 Quadratmeter grosse Shoppingwelt realisiert.

Diese soll die Wirkung von Massnahmen am Point-of-Sale aufzeigen und Promotionswissen transferieren. Im neuen Kompetenzzentrum verschmelzen echte Produkte, Mobiliar und Wandbilder zu einer real wirkenden Einkaufsumgebung, so die Agentur. Man habe das Bebilderungsprojekt innert Rekordzeit ausgeführt: Von der Beratung und Projektplanung über das Fotoshooting und die Bildbearbeitung bis zur Produktion, Konfektion und Montage.
 
 

Marbet verlegt Hauptsitz

Die Marbet Marion & Bettina Würth verlegt ihren Schweizer Hauptsitz von Küsnacht nach Rorschach an den Bodensee. Eine Dependance, aus den Bereichen Events & Incentives wie auch Sales & Key Account, betreut weiterhin von Zürich aus die Kunden.

Die neuen Marbet Räumlichkeiten befinden sich ab April 2013 im Bürogebäude der Würth Gruppe in Rorschach. Wenn die Bauphase im kommenden Jahr abgeschlossen ist, wird das Gebäude mehrere Würth Unternehmungen, das Forum Würth Rorschach, in dem ein Teil der Sammlung Würth präsentiert wird, wie auch einen höchstmodernen, multifunktionalen Eventsaal, in dem 500 Personen Platz finden, beherbergen. Dies schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Die Vermarktung des neuen Würth Eventsaals übernimmt die Marbet und ergänzt damit ihr Portfolio durch einen neuen Geschäftsbereich.
 

Agenturwachstum bei Matter & Gretener

Nach einer 6-monatigen Übergangsphase ist es nun definitiv: Victor Rosser, Mitinhaber von Wacker und Rosser WundR, wechselt mit seinen Kunden zu Matter & Gretener. WundR stellt nach 27.5 Jahren das operative Geschäft grösstenteils ein.

Daher diene diese Nachfolgelösung sowohl den Kunden als auch den Agenturen, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. Bei Matter & Gretener betreut Victor Rosser als Client Service Director neben neuen Kontakten seine langjährigen Kunden EKZ Neuwiesen Winterthur, Immoclass, Ladenpassage Uschter 77, Mibag, Volland, Waldmeier sowie die Turicum Hotel Management Group mit diversen Hotels.

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SFLB: Neues Corporate Design für Klubschule Migros

Im Rahmen eines Markenstrategie- und Branding-Projekts hat Spillmann/Felser/Leo Burnett für die Schweizer Erwachsenenbildnerin einen neuen Markenauftritt gestaltet. Der neue Klubschule-Look wurde diese Tage mit der Veröffentlichung der neuen Broschüren und Informationsmedien und der von Grund auf überarbeiteten Website lanciert.

Das Kursangebot erstreckt sich über fünf Angebotsbereiche der beruflichen und persönlichen Weiterbildung: «Sprachen», «Kultur & Kreativität», «Bewegung & Gesundheit», «Management & Wirtschaft», «Informatik & Neue Medien». Alle Angebotsbereiche richten sich an die drei Kundengruppen Privatkunden, Firmen & Institutionen sowie Ausbilderinnen/Ausbilder. Dieser erweiterte Kompetenzrahmen und die hohe Angebotsqualität und Professionalität des Branchenleaders sollte SFLB im neuen Markenauftritt vereinen. Neu sind das Bildkonzept, umgesetzt vom Fotografenduo Sprecher Cortellini, die Farbcodierung, die Schrift (Graphik) und der Einsatz des verbindenden «Half Frame»-Elements, das sich als eigenständige Design-Konstante durch den gesamten Kommunikationsmix – vom Post-it-Zettelchen über die Diplome bis zum Klubschule-Stundenplan – durchzieht.

Im August folgt dann der werbliche Neuauftritt in Form einer gross angelegten crossmedialen Kampagne.

Verantwortlich bei Klubschule Migros: Andrea Ming (Leiterin Bereich Kommunikation Klubschule, Freizeitanlagen), Peter Kyburz (Leiter Verkauf, Firmen & Institutionen, Controlling, Verlag ), Ariane Denogent-Gautschi (Projektleiterin Kommunikation, PR), Manuela Handschin (Projektleiterin Werbung und Online-Marketing), Ariane Lang (Projektleiterin Kommunikation, PR), Barbara Erne (Sachbearbeiterin Verlag). Verantwortlich bei SFLB: Daniele Barbiero (Brand Design), Peter Brönnimann (ECD), Michael Gassler, Fiona Gottwald, Tina Euerlings (Beratung), Anna Colby (Art Buying), Hanspeter Hunger (Produktionsleitung). Fotos: Sprecher Cortellini.
 

10 Jahre BCP: Jahrbuch mit 200 Porträts

Zum zehnjährigen Jubiläum des Awards Best of Corporate Publishing BCP erscheint das mit 584 Seiten bislang umfangreichste BCP-Jahrbuch: Insgesamt 200 Porträts mit über 1‘600 Abbildungen zeigen das breite Spektrum des deutschsprachigen Corporate Publishing.

Jeder Publikation ist jeweils eine Doppelseite gewidmet – inklusive Angaben zum Herausgeber, zur Redaktion, zu Gestaltern und einer Auswahl von Media- und Kontaktdaten. Die Goldpreisträger werden auf zwei Doppelseiten mit Begründungen der Jury besonders hervorgehoben. Die Gestaltung des Jahrbuchs lag in den Händen der Arnold Kircher Burkhardt, Stäfa.

Das Jahrbuch enthält drei Fachbeiträge, die Vorstellung der Jurymitglieder, eine tabellarische Übersicht der Preisträger und Shortlist-Nominierten sowie Adress-Verzeichnisse mit 167 herausgebenden Unternehmen, 171 Redaktionen und 126 Dienstleistern. Das von Forum Corporate Publishing FCP sowie Horizont Productions (Deutscher Fachverlag) herausgegebene Buch kostet 79 Euro und ist seit 27. Juni 2012 lieferbar.

Die Schweizer Gewinner des BCP-Awards
 

Küttel Laubacher gestaltet Pavillon für Volvo

Am 19. Trucker und Country-Festival in Interlaken war auch Volvo Trucks Schweiz einer von vielen Ausstellern. Küttel Laubacher gestaltete dafür einen Pavillon aus Paletten.

3‘200 Europa-Palette, 14‘000 Schrauben, 300 Stunden Manpower – das ist der Pavillon von Volvo Trucks. Gut sieben Meter hoch ist Pavillion, 27 Meter breit. Die Idee dazu hatten die Werber von Küttel Laubacher. Das ganze Jahr hindurch transportieren die Trucker Palette rund um den Globus. «Da war es naheliegend, dass wir für den Pavillon Palette als Bezug zur Trucker-Szene verwendeten», sagt Daniel Küttel, Mitbegründer der Agentur.
 

Eyekon: Interaktive iPad-Kundenpräsentation für Swisscom

Swisscom setzt im Grosskundenbereich auf iPads im Verkaufsgespräch. Eyekon unterstützt das Sales Team mit einer interaktiven Kundenpräsentation.

Mit dieser begeben sich Berater und Kunde auf eine animierte Reise durch die Welt der Swisscom Managed Services. Die iPad-App für das Sales-Team der Swisscom soll helfen, eine optimale Beratung zu gewährleisten. Eyekon hat für diese App eine auf HTML5 basierende, interaktive Kundenpräsentation konzipiert und umgesetzt. Anhand dieser werden die Kunden über Möglichkeiten und Vorteile von ICT Dienstleistungen von Swisscom im Bereich Managed Services informiert.

Die Präsentation baut auf dem Symbol des Puzzles auf, welches auch in der Gesamtkommunikation verwendet wird, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Einzelne, themenbezogene Puzzle-Teile könnten zu einem Ganzen zusammengesetzt werden und erlaubten durch einfaches Antippen einen Blick in die Tiefe. Damit die einzelnen Puzzle-Teile miteinander interagieren können, entwickelte Eyekon zusätzliche Java Script-Funktionen. Die einzelnen Bühnen scheinen frei im Raum zu schweben und können über verschiedene Multi-Touch-Gesten erreicht werden.

Verantwortlich bei Swisscom (Schweiz): Reto Caderas (Marketing Manager), Diego Kaufmann (Projektleiter iPad-App). Verantwortlich bei Eyekon: Thomas Egloff (Gesamtverantwortung), Jonas Fahrni (Technische Leitung), Tom Bosson (Art Director), Miya Reitinger, Ronny Binder (Programmierung).

 

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