By the Way verpflichtet Ex-Hockeyprofi Alex Chatelain

Alex Chatelain, Schweizer Junioren-Nationalmannschaftsspieler und Profi unter anderem beim HC Davos, SC Bern, EHC Basel und zuletzt beim SC Langenthal, verstärkt ab sofort das Team von By the Way Communications.

Bereits während und neben seiner aktiven Profikarriere hat sich der 34-jährige Alex Chatelain gezielt auf das «Leben danach» vorbereitet, heisst es in einer Mitteilung: Noch in Davos hat er die Matura an der Schweizerischen Alpinen Mittelschule gemacht, während seiner Zeit in Basel belegte er Vorlesungen an der Universität. Von 1999 bis 2009 machte er an der Universität Bern zuerst den Bachelor, dann den Master of Sciene in Business Administration. Beim SC Langenthal hat er danach seine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse erstmals einsetzen und aktiv in die Führung der Nachwuchsorganisation einbringen können.

Richard Hurni, Gründer und Partner der im Sportbereich stark verankerten Agentur, schätzt sich glücklich, fortan einen Mitarbeiter mit Beziehungen in die Sportwelt an seiner Seite zu wissen: «Natürlich wird Chatelain seinen grössten Mehrwert in der Projektarbeit und -leitung für unsere Kunden Swiss Ice Hockey Association und EHC Biel entfalten können. Aber auch in unseren anderen Sportmandaten wie etwa dem Schweizerischen Fussballverband oder in den verschiedenen Golfprojekten werden wir von seinen Erfahrungen aus einer aktiven Sportlerkarriere profitieren können.»

Neo-Kommunikationsprofi Chatelain sieht seinem neuen Engagement mit Freude entgegen: «Für mich ist es äusserst befriedigend, neben meinen Kenntnissen aus dem Studium und meinen ersten Führungserfahrungen aus Langenthal insbesondere auch mein Aktiva aus der Profizeit und mein breites Beziehungsnetz in die Betriebswirtschaft einbringen zu können. Aufgrund der grossen Sport-Affinität der Agentur bin ich ausgesprochen zuversichtlich, dass ich bei by the way communications den Einstieg in das «Leben danach» mit meinem üblichen Rendement und Erfolg schaffen werde.»

Mit der Anstellung von Chatelain gelingt es By the Way Communications überdies vorzeitig, sich auf einen anstehenden Abgang vorzubereiten und das Arbeitsvolumen neu zu verteilen: Ende Jahr wird Senior Consultant Béatrice Wertli die Agentur verlassen, um das Generalsekretariat der CVP Schweiz zu übernehmen.

SFLB: Micasa-Katalog neu eingerichtet

Die Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett hat für den neuen Micasa-Katalog die Gestaltung in Wort und Bild übernommen.

Der neue Jahreskatalog von Micasa zeigt über 3700 Produkte für Zuhause, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst. So gehören Illustrationen und redaktionelle Inhalte zum neuen Konzept von Spillmann/Felser/Leo Burnett. Erstmals enthält der Katalog nicht nur zahlreiche Angebote, inszeniert in einer lebendig frischen Bildsprache, sondern auch illustrierte Hintergrundinfos zu einzelnen Produkten und viele Tipps rund ums Wohnen. Ob Vorhänge aufhängen, Flecken entfernen oder die passende Matratze finden – der neue Micasa-Katalog soll gemäss Mitteilung ein unterhaltendes Nachschlagwerk fürs Einrichten und Leben zuhause sein.

Verantwortlich bei Micasa: Matthias Wunderlin (Leiter Fachmarkt Micasa), Juliette Baumgartner (Leiterin Marktbearbeitung Micasa), Sandra Taddei (Junior Projektleiterin Marktbearbeitung Micasa). Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Anna Leudolph, Matthias Fürst, Pablo Schencke, Johannes Raggio (Kreation); Michael Gassler, Carmen Jegge, Albina Kuqi, Nino Zuberbühler (Beratung); Suzana Kovacevic (Art Buying). Fotografie: Schaub Stierli Fotografie. Styling: Ortsofort. Bildbearbeitung: Felix Schregenberger.

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Zauberhaftes zum Jubiläum

Die Monatszeitung Dieperspektive wird zweijährig. Gefeiert wurde am Freitagabend im Zürcher Cabaret Voltaire mit Lesungen, der Wahl des besten Artikels des Jahres sowie Zauberkunst.

Kurz nach halb neun stimmte «It's a man’s world» von James Brown das Publikum im Dada-Haus auf den Abend ein. Bei den fünf Autoren, die gleich ihre für den «besten Artikel des Jahres» nominierten Texte vorlesen würden, handelte es sich schliesslich um eine reine Männerrunde. Simon Jacoby, Anzeigenleiter und Redaktor von Dieperspektive nahm dies denn auch zum Anlass, die Frauen im Publikum aufzufordern, Beiträge für die user-generated-content Zeitschrift einzureichen.

Dann präsentierten die Autoren ihre Texte, wobei die einen ihre Bühnenpräsenz sichtlich mehr genossen als die anderen. Der Philosophiestudent, der «etwas zu viele philosophische Texte gelesen hatte», versüsste sich den Auftritt mit Schlucken aus dem neben ihm stehenden Bierglas. Ein anderer nutzte die Plattform, um nach einem Verleger für sein bereits geschriebenes Buch zu suchen.

Schliesslich bestimmte das Publikum per Urnengang – oder per «urnanieren», wie es die Veranstalter nannten –, welchem Text der Sieg gebührte. Überzeugt hatte die Gäste Simon von Mörderthals «Selbstsynopse», die unter dem Zusatz «Das Alter und ich» mit einer Gegenüberstellung des 15. und 30. Lebensjahres spielte. Während der Autor ganz schön viel übers Älterwerden verriet (lesen Sie hier den Text), machte er ansonsten ein Geheimnis um seine Person. Was es mit seinem ominösen Nachnamen auf sich hatte – kein Kommentar. Nur so viel vermochte ihm Moderator Conradin Zellweger, Redaktor und Kommunikationsverantwortlicher bei Dieperspektive, zu entlocken: Er lebe in Basel.

Das offizielle Programm endete mit einer Zaubershow. Und wer zu Beginn skeptisch war, ob sich das junge Publikum für eine solche Showeinlage begeistern liesse, wurde eines Besseren belehrt. Mit einer selbstironischen Bühnenpräsentation verstand es der Zauberkünstler, die Zuschauer mal zum Staunen, und allem voran zum Lachen zu bringen. (imp)

Sämtliche nominierten Texte finden Sie auf Dieperspektive.ch.

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Die Redaktoren (v.l.n.r.): Conradin Zellweger (Kommunikation), Manuel Perriard (Verlagsassistenz), Simon Jacoby (Anzeigenleiter).

 

Über Dieperspektive
Dieperspektive ist eine Monatszeitung, die nach dem Prinzip «vom Leser für den Leser» funktioniert. Die Leser senden Artikel zu einem vorgegebenen Thema ein, wovon die Redaktion jeweils die besten abdruckt. Das Heft erscheint in einer Auflage von 4‘000 Exemplaren und liegt an Universitäten, Schulen und in Gastronomiebetrieben auf oder wird für eine Unkostenentschädigung nach Hause geschickt. Darüber hinaus wird es über Facebook verbreitet.

 

Zu guter Letzt: Photoshop-Gipfelstürmer

Die Emil Frey Garage Zürich Nord veröffentlichte im Tages-Anzeiger vom Freitag eine Publireportage und zog dabei alle Photoshop-Register. 

Die Photoshop-Bemühungen haben sich für das Autohaus ausbezahlt: Die Publireportage im Tages-Anzeiger stach dem Zeitungsleser ins Auge und setzte sich dort wie ein eitriger Stachel fest. Perspektiven und Grössenverhältnisse spielen dabei eine untergeordnete Rolle: Hoch oben in der Berglandschaft thront ein ungefähr 30 Meter grosser Steinbock und wacht wie ein Schutzpatron über den seltsam schwebenden Mitsubishi Outlander im Vordergrund:

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Gekonnt wurden zudem die Schilder zweier Autofirmen ausgetauscht: Das Toyota-Logo musste dem Mitsubishi-Emblem weichen und anstelle des Chrysler-Schriftzugs schwebt neu ein Ford-Zeppelin in der unberührten Alpenlandschaft. Nur Kia durfte den Platz behalten:

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Bild: Screenshot Emilfrey.ch

Hoffen wir, dass es sich beim Steinbock nicht um denjenigen handelt, der letzte Woche auf dem Pilatus vor den Augen entsetzter Touristen erschossen wurde (Blick.ch berichtete). Dann dürfte er nämlich nicht mehr erleben, wie er langsam zum Werbestar avanciert. Schliesslich stand er schon für namhafte Firmen wie Carl Zeiss, Tourismus Bayern oder Schmutz Opticien vor der Kamera:

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Bild: Screenshot Zeiss.com

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Bild: Screenshot Tourismus-bayern.com

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Bild: Screenshot Schmutz-opticien.ch

Zu guter Letzt: Auf der Garage Zürich Nord-Website erwarten den interessierten Besucher weitere Sujets aus der selben Photoshop-Serie. Auch wenn es nur das beste Bild in die Zeitung geschafft hat – die anderen brauchen sich vor dem prominenten Bruder nicht zu verstecken. (hae)

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Dominik Kaiser: «SF bekommt oft zu Unrecht Prügel»

Dominik Kaiser, der Chef von 3+, nimmt in einem Interview von Der Sonntag das gebührenfinanzierte Schweizer Fernsehen in Schutz.

Obwohl sich 3+ damit schmückt, zweitweise höhere Quoten als der mächtige Konkurrent vom Leutschenbach zu haben (Werbewoche.ch berichtete), findet der Chef des Privatsenders in einem Interview in Der Sonntag milde Worte für das Schweizer Fernsehen. Von Der Sonntag auf die Quotenvorteile bei der jugendlichen Zielgruppe angesprochen, entgegnet Kaiser, das öffentlich-rechtliche Fernsehen mache vieles gut und bekomme «oft zu Unrecht Prügel». Das Schweizer Fernsehen sei durch das viele Geld, das es durch die Billag-Gebühren erhalte, natürlich exponiert, komme aber immer wieder ungerechtfertigt schlecht weg.

Wie Kaiser im Interview erzählt, war er früher selbst für SF2 tätig und hat für das Jugendmagazin «Oops» Comedy-Sendungen produziert. Lustige Sendungen würden ihm besonders liegen, erklärt Kaiser die Leidenschaft, mit welcher er im Interview über die neue Staffel der Sendung «Jung, wild & sexy» spricht.
 

Weber Harbeke Partners: «Schnägg» ins Rollen gebracht

Unter dem Namen «Schnägg» werden in Zürich seit dem 23. August an mobilen Verkaufsständen frische Salate, Suppen und Sandwiches für fünf Franken verkauft. Name, Identity, Verpackung und Kommunikation stammen von Weber Harbeke Partners.

Hinter «Schnägg» stecken die Firmen Blattwerk Convenience Food und Kellermann.ch, einer der grössten Salat- und Gemüseproduzenten der Schweiz, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Familienunternehmen in der dritten Generation produziert die «Schnägg»-Produke jeden Morgen frisch. Von Ellikon an der Thur kommen die Artikel dann in den firmeneigenen gekühlten Verkaufswagen an bisher zwei Standorte in Zürich. Dies soll gemäss der Mitteilung der Garant für die Frische sein, die im Claim «iss frisch» betont wird.

Neben der Frische ist die Nachhaltigkeit das zweite grosse Thema von «Schnägg»: bei allen Produkten wird auf Fleisch verzichtet, die meisten Verpackungen sind aus Karton und die Fahrzeuge werden mit Kompogas betrieben und gekühlt.

Die Brand Identity, vom Namen über das Design bis zur Verpackung, stammt von Weber Harbeke Partners. Den Namen Schnägg begründet Creative Director Thomas Harbeke damit, dass Schnecken ebenfalls grosse Salatexperten seien und das Wort – wie das ganze Konzept – frech und unkompliziert sei. Der Mundart-Ausdruck soll zudem die schweizerische Herkunft der Marke betonen und darauf hinweisen, dass bis auf die Getränke alles nur «en Schnägg» koste.

Neben der Brand Identity und dem Packaging umfasst der Auftrag auch Plakate, eBoards sowie den Facebook-Auftritt und die Web-Site Schnägg.ch, beides entstand in Zusammenarbeit mit der Agentur Feinheit.

Verantwortlich bei Kellermann.ch: Martin Kellermann (CEO). Verantwortlich bei Blattwerk Convenience Food: Erich Hofmann (COO). Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners: Thomas Harbeke, Max Weber (CD); Christian Sidow (Text); Dieter Kubli (AD); Tobi Harbeke (Grafik); Giovanni Pucci, Diana Portmann (Beratung). Verantwortlich bei Feinheit: Katharina Hemmer (Projektmanagement); Cornelia Vecellio (Design); Fabian Germann (Programmierung). Fotos: Jonas Kuhn (Produkte); Geri Krischker (PR/Reportage). PR: Tinger; Inge Steiger Butz.

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Kabelnetzbetreiber kritisieren Teleclub

Wie die NZZ am Sonntag berichtet, fühlen sich die Kabelnetzbetreiber von Teleclub und Swisscom diskriminiert. Der neuste Grund: Die HD-Verbreitung.

Seit neustem bietet Teleclub den Abonnenten Fernsehen in HD-Qualität an. Allerdings können vom neuen Angebot nur Kunden profitieren, welche über Swisscom oder Sunrise fernsehen, wie die NZZ am Sonntag in der aktuellen Ausgabe berichtet. Swisscom ist an Teleclub beteiligt.
Der Branchenverband der Kabelnetzbetreiber Swisscable wirft Teleclub unkooperatives Verhalten bei Gesprächen und Verhandlungen vor. Nicolas Perrenoud, Chef des Kabelnetzverbunds Quickline, kommt gegenüber NZZ am Sonntag zum selben Schluss: «Der Wille zu einer gegenseitigen Partnerschaft ist schlicht und einfach nicht da.»

Die aktuelle HD-Debatte sei aber lediglich eines von vielen Beispielen, welche die schlechte Beziehung zwischen Teleclub und den Kabelnetzbetreibern zeige, so der Artikel. Kunden, die über Kabel fernsehen, würden gezwungen, eine zweite Set-Top-Box anzuschaffen, während sich bei Swisscom und Sunrise das Angebot über die bestehende Box abrufen lasse. Swisscom TV-Kunden hätten zudem Preisvorteile bei den Teleclub-Angeboten und würden bei der Auswahl von Sportübertragungen bevorzugt.

Teleclub weist die Vorwürfe zurück. Man habe das HD-Angebot auch den Kabelnetzbetreibern offeriert, so Teleclub Chef Willy Heinzelmann gegenüber NZZ am Sonntag. Verhandlungen seien im Gang, was von Cablecom bestätigt wird. Die Politik um die Set-Top-Boxen und die unterschiedlichen Preise werden von Heinzelmann auf technologische Ursachen zurückgeführt. Vom Technik-Argument will Swisscable-Chefin Claudia Bolla-Vincenz allerdings nichts wissen: «Die Technik wird hier bloss vorgeschoben.»

Die Wettbewerbskommission (Weko) ist sich gemäss NZZ am Sonntag der Problematik um die HD-Verbreitung bewusst und will bis Ende Jahr darüber entschieden.
 

Ruf Lanz: Nicht koscher, aber Hiltl

Für Hiltl hat die Agentur Ruf Lanz ein Sujet speziell fürs jüdische Publikum kreiert. Motto: Wenn schon nicht koscher, dann wenigstens Hiltl.

Hiltl gilt als traditionsreichstes vegetarisches Restaurant der Welt. Es wurde 1898 gegründet und wird von Rolf Hiltl bereits in der vierten Generation geführt. Seit jeher fühlen sich im Haus Hiltl Menschen der verschiedensten Kulturen und Religionen wohl, wie es in einer Mitteilung heisst. Besonders beliebt ist das Hiltl auch bei jüdischen Gästen. So soll ein Rabbiner bereits in den 1950er Jahren zu Grossmutter Margrith Hiltl gesagt haben: «Wenn schon nicht koscher, dann wenigstens Hiltl.»
Ruf Lanz thematisiert dies mit einem ganzseitigen Inserat im Wochenmagazin Tachles, das gemäss Mitteilung den berühmten jüdischen Humor gut zu treffen scheint. Dazu Inhaber Rolf Hiltl: «Wir haben bereits zahlreiche Komplimente erhalten.»

Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Marsha Lehmann (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Maren Beck (Text), Dave Schellenberg (Grafik), Doelkar Monkhar (Beratung).

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Neue Agentur in Winterthur: Mind

Fabian Müller und Marcel Debrunner starten nach dem Studium mit ihrer eigenen Kommunikationsagentur in die Selbstständigkeit. Mind ist spezialisiert auf multimediale Kommunikation und soll sowohl kreatives als auch technisches Know-how vereinen.

Bereits während ihrer Studienzeit haben die zwei Jungunternehmer – parallel zum Vollzeitstudium an der HTW Chur – mit ihrer Firma verschiedenste Projekte für kleine und grössere Unternehmen realisiert, wie es in einer Mitteilung heisst. Unter den Kunden befanden sich Firmen wie Orell Füssli oder Radio 24. Der aufgebaute Kundenstamm und die erlangte Praxiserfahrung ermutigte Müller und Debrunner schliesslich dazu, nach Abschluss des Studiums den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, so die Mitteilung weiter. Seit dem 1. September 2012 sind die beiden mit ihrer Agentur Mind in Winterthur tätig.

Mind ist spezialisiert auf multimediale Kommunikation. Diese umfasst sowohl klassische als auch neue Medien wie Blogs, Social Media oder elektronische Werbemittel. Dabei sollen alle Bereiche aus einer Hand angeboten werden – von der Konzeption über die Gestaltung bis hin zur Umsetzung der Kommunikationsmassnahmen.

Nebst dem neu bezogenen Büro am Obertor 14 in der Altstadt von Winterthur erscheint auch die Website von Mind in einem frischen Gewand. Auf Mind.ch werden unter anderem das Dienstleistungsangebot aufgezeigt, Arbeitsbeispiele präsentiert sowie regelmässig über die neusten Trends und Entwicklungen aus der Branche berichtet.

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Freicom: Kampagne fürs Theater St. Gallen kreiert

Auf der Grundidee «Raus aus dem Alltag», zur welcher Freicom schon in der Vergangenheit die Kampagne konzipierte, wurden für die aktuelle Spielzeit weitere Sujets entwickelt.

Ziel der Kampagne ist es gemäss einer Mitteilung der Agentur, die Sympathie und damit die Zahl der Abonnenten zu erhöhen, indem die Argumente Attraktivität, Flexibilität und günstiger Preis aufgezeigt werden.

Was auf den ersten Blick wie ein normaler Briefkasten aussieht, stellt sich als aussergewöhnliche Theaterbühne heraus. Auf weiteren Darstellungen sorgt das Sinfonieorchester für grosse Gefühle in einer Bratpfanne, in welcher anstatt wie üblich gekocht Musik gespielt wird. In einer Garage entstehen unvergessliche Emotionen, und bewegende Momente in einem Backofen komplementieren die Kampagne. Die Kampagne ist mittels Inseraten, Plakaten, Mailings und Online präsent.

Verantwortlich beim Theater St.Gallen: Werner Signer (Geschäftsführender Direktor), Ann Katrin Cooper (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Freicom: Christian Ruppanner (Gesamtverantwortung), Cornel Speich (Beratung), Mark Herrera (Art Direction), Patrizia Fani (Grafik), Stefan Rechsteiner (Grafik), Claudia Etter (Polygrafie), Daniel Ammann (Fotografie).

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TBWA: Web-Designkonzept für Oswald

TBWA will mit einem neuen Web-Auftritt die Bekanntheit von Oswald steigern. Das Tochterunternehmen von Unilever stellt unter anderem Gewürze, Bouillon und Kaffee her.

Seit 1951 gehört nebst verschiedenen Verfeinerungsprodukten auch die Beratung der Kunden zur Kernkompetenz des Schweizer Unternehmens Oswald. Diesen Anspruch galt es gemäss einer Mitteilung der Agentur TBWA im neuen Web-Auftritt umzusetzen.

Die neue strategische Marken-Ausrichtung, die eine Steigerung der Bekanntheit von Oswald zum Ziel hat, verlangte nach einem völlig neuen Web-Design und dazu passendem, ganzheitlichem Bildkonzept, so die Mitteilung weiter. Zweiteres greift thematisch die Vielfalt und Individualität jeder Küchenarbeitsfläche während des Kochens auf. So zeigen die Bilder denn auch verschiedene Küchenarbeitsflächen aus der Vogelperspektive zu den jeweiligen Rubriken passend. Auf der Seite findet der Besucher unter anderen einen Online-Shop, Infos über Ernährung und zahlreiche Rezepte, die in einer Favoritenliste gespeichert werden können.

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SW Schweizer Werbung zum SRG-Entscheid

Der Dachverband der kommerziellen Kommunikation in der Schweiz, SW Schweizer Werbung, hat sich zum Online-Werbeverbot der SRG geäussert und gibt sich diplomatisch.

SW Schweizer Werbung schreibt in der Mitteilung, der Dachverband nehme zur Kenntnis, dass die Diskussion um die Online-Werbung der SRG nach dem heutigen salomonischen Entscheid des Bundesrates weiter­hin offen bleibe. Im Interesse der kommerziellen Kommunikation in der Schweiz unterstütze man je­doch alle Bestrebungen für möglichst liberale Rahmenbedingungen – auch bei der Online-Werbung.

Der Dachverband der kommerziellen Kommunikation begrüsse grundsätzlich alle Massnahmen, welche die Möglichkeiten der Werbung in der Schweiz optimieren, so die Mitteilung weiter. In diesem Sinne stimme SW Schweizer Werbung mit dem Bundesrat überein, dass die SRG aufgrund der grenzüberschreitenden Konkurrenz mittelfristig auch im Internet kommerziell tätig sein müsse. Im Gegenzug anerkenne SW jedoch das vitale Interesse der Verleger, in diesem nach wie vor nicht sehr offenen Markt mit gleich langen Spiessen kämpfen zu können.

Der heutige Entscheid des Bundesrates sei aus Sicht von SW Schweizer Werbung nur ein Zwischen­schritt hin zu einer umfassenden Lösung. Die Diskussion müsse weitergehen. In diesem Sinne begrüsse der Dach­verband auch die geplante ausserparlamentarische Medienkommission.

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