Dachcom: Neue Kunden

Die Agentur Dachcom erweitert das Portfolio um drei neue Kunden: Mobilintime, Pawag und Theben HTS.

Mobilintime mit Sitz in Schwerzenbach ZH ist Anbieter von mobilen Energielösungen für Private und Industrie. Aufgrund einer Agenturevaluation wurde Dachcom das Redesign des Erscheinungsbildes, die Entwicklung der neuen Webplattform mit webbasierenden Kundenapplikationen und die Marken-Kommunikation übertragen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung.

Das österreichische Unternehmen Pawag mit Sitz in Wolfurt entwickelt und produziert seit 60 Jahren Verpackungen für Lebensmittel und die Kosmetik- und Pharmaindustrie. Dachcom wurde mit der Entwicklung des Marken-Redesigns und der Markenkommunikation beauftragt.

Theben HTS mit Sitz in Effretikon ZH ist ein Unternehmen im Bereich der Gebäudeautomation. Dachcom wird dank einer Präsentation für die zukünftige Architekten-Kommunikation verantwortlich zeichnen. Dazu gehören Direkt-Marketing Massnahmen, Web-Marketing und Pressearbeit.
 

Presserat rügt 20 Minuten und Blick

Der Presserat heisst zwei Beschwerden gegen 20 Minuten und Blick teilweise gut. In beiden Fällen wurde die Identität der Beschwerdeführer in der Berichterstattung unzureichend geschützt.

Der erste Fall thematisiert die Blick-Berichterstattung über einen tragischen Verkehrsunfall («Zebrastreifen-Drama von Worb»), bei welchem im November 2011 ein 10-jähriger Junge ums Leben kam. Blick berichtete, die Ermittler seien überzeugt, ein 70-jähriger Rentner («Der Unfall-Rentner») mit zwei Promille Alkohol im Blut habe das Kind durch fahrlässiges Verhalten im Feierabendverkehr totgefahren. «Der Besoffene» habe danach Fahrerflucht begangen, sei jedoch kurz danach von der Polizei gestellt worden («Die Schäden an seinem Auto verraten ihn»).

Wenige Wochen später berichtete Blick unter Nennung von Vorname und Initial des Nachnamens, der ehemalige Präsident der Arbeitnehmer- und Rentnerpartei sei im Zusammenhang mit besagtem Unfall festgenommen worden («Ex-Politiker verhaftet»). Blick schrieb zudem, der Beschuldigte habe schon einmal wegen Betrugs im Gefängnis gesessen und veröffentlichte dazu ein mit schwarzem Balken zensiertes Foto.

Im März 2012 beschwerte sich der Beschuldigte beim Presserat, die Blick-Berichte würden die Ziffern 3 (Anhörung bei schweren Vorwürfen) und 7 (Privatsphäre/Identifizierung) der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzen. Die Blick-Reporter seien unter anderem mehrmals in die Mietliegenschaft eingedrungen, hätten bei Mitbewohnern geklingelt und seine 89-jährige Mutter belästigt. Die Auflistung seiner früheren Verurteilungen trage zudem nichts zur Aufklärung des Verkehrsunfalls bei. Das Bild sei ohne seine Zustimmung veröffentlicht worden und es habe nie Anlass gegeben, seinen Vornamen und den ersten Buchstaben des Nachnamens zu nennen. Des weiteren sei er nie zu den schweren Vorwürfen befragt worden.

Der Presserat kam nun zum Schluss, dass die Beschwerde teilweise gutgeheissen wird und eine Verletzung von Ziffer 7 vorliegt. Der Unfall sei zwar von öffentlichem Interesse, rechtfertige aber keine identifizierende Berichterstattung. Der Beschuldigte sei – wenn überhaupt – nur vor 15 Jahren eine Person des öffentlichen Interesses gewesen. Obwohl nicht der ganze Name genannt wurde, sei die Person über ihr engeres Umfeld hinaus erkennbar.

Die anderen Vorwürfe wies der Presserat ab, auch wenn die «Belästigung» der 89-jährigen Mutter «grenzwertig» sei.

Nähere Informationen: http://www.presserat.ch/_46_2012.htm

Beschwerde gegen 20 Minuten und 20 Minuten Online

Im zweiten Fall wurde Beschwerde gegen 20 Minuten und 20 Minuten Online eingereicht. Unter dem Titel «Die Edelhure, die sich nimmt, was sie will» berichtete 20 Minuten Online im Februar 2012 über die Verurteilung einer Prostituierten wegen Freiheitsberaubung und Betrugs. Sie soll einen Banker terroisiert und mehrfach in der Wohnung eingesperrt haben. Vom Vorwurf der sexuellen Nötigung sei die Frau aber freigesprochen worden («Beim ersten Mal soll sie ihn sogar gegen seinen Willen zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben»).

Am nächsten Tag hielt die Printausgabe von 20 Minuten fest, die «Edelprostituierte» habe den «CS-Kadermann» nicht zum Sex gezwungen. Allerdings sei diese wegen IV-Betrugs und weiterer Delikte verurteilt worden. Eines der Bilder zeigte das Facebook-Profilfoto, auf dem die Angeschuldigte eine Maske trug. Die Frau beschwerte sich darauf beim Presserat: Durch das Facebook-Bild hätten viele Bekannte sie erkannt. Der Eingriff in ihre Privatsphäre habe ihre Persönlichkeit verletzt. Zusätzlich fühlte sie sich verletzt durch den Titel «Die Edelhure, die sich nimmt, was sie will» und die Veröffentlichung intimer Details wie ihre Borderline-Erkrankung oder ihre berufliche Tätigkeit als Prostituierte.

Die Rechtsabteilung von Tamedia räumte Ende März 2012 ein, die Anonymisierung der Frau sei unzureichend gewesen. Man sei davon ausgegangen, die Maske würde ihre Identifikation verunmöglichen – stattdessen sei die Beschwerdeführerin gerade aufgrund der Maske für einen breiten Personenkreis individualisierbar gewesen. 20 Minuten habe nicht beabsichtigt, die Privatssphäre der Frau zu verletzen und habe den Artikel deshalb umgehend aus dem Online-Archiv entfernt.

Der Presserat bestätigte nun, dass die Veröffentlichung des Facebook-Fotos Ziffer 7 (Identifizierung) der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletze. Die Eingestehung des Fehlers durch die 20 Minuten–Print-Redaktion ändere nichts an dieser Tatsache. Alle anderen Beschwerden weist der Presserat ab, die Berichte von 20 Minuten und 20 Minuten Online hätten die Persönlichkeit nicht schon dadurch verletzt, dass sie wahrheitsgemäss und in verhältnismässiger Weise über die Gerichtsverhandlung berichtet haben, auch wenn sie dabei auch Privates und Persönliches thematisierten.

Nähere Informationen: http://www.presserat.ch/_47_2012.htm
 
Teaserbild: Screenshot Blick.ch

Constantin und Dreamworks: Partnerschaft

Die deutsche Produktions- und Verleihfirma Constantin Film, eine Tochter des Schweizer Medienkonzerns Highlight Communications, hat sich die Auswertungsrechte für Filme der US-amerikanischen DreamWorks Studios gesichert.

Durch die Partnerschaft sei es der Constantin Film möglich, Filme des Studios, deren Dreharbeiten bis zum 31. Dezember 2016 aufgenommen werden, in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu zeigen, hiess es am Dienstag in einem Communiqué. Einer der ersten Filme im Verleih von Constantin wird das US-Remake des kanadischen Films «Starbuck» sein, das ab Oktober mit Vince Vaughn in der Hauptrolle gedreht wird. (SDA)

Digital Communication Award für JWT/Fabrikant

Die Zürcher Agentur JWT/Fabrikant gewinnt einen europäischen Digital Communication Award mit «The French Job».

Nur wenige Tage nach dem Gewinn des Schweizer Social Media Awards wird «The French Job» auch im gesamteuropäischen Rahmen ausgezeichnet: In Berlin gewinnt die Kampagne für den Taucherchronographen Pontos S von Maurice Lacroix den Digital Communication Award in der Kategorie Product Launch, wie es in einer Mitteilung heisst.

Mit dem durch die Quadriga University of Applied Sciences verliehenen Digital Communication Award werden Kommunikationslösungen im Online-Bereich gewürdigt. JWT/Fabrikant mass sich unter anderem mit Agenturen wie DraftFCB Hamburg, Saatchi&Saatchi Stockholm oder Ogilvy Germany.

Eine Besonderheit des Awards ist es, dass Stéphane Waser, International Marketing Director von Maurice Lacroix, und Remy Fabrikant, CEO von JWT/Fabrikant, zusammen mit den anderen Nominierten nach Berlin eingeladen wurden, um die Kampagne persönlich vorzustellen. Diese Präsentation vor der Jury entschied massgeblich, welche Sieger schliesslich aus dem Wettbewerb hervorgingen. Waser und Fabrikant sollen gemäss Mitteilung überzeugt haben und durften die Auszeichnung letzten Samstag gleich persönlich entgegennehmen.

Die gesamte Gewinnerliste 2012 gibt es hier im PDF-Format.
 

Urs Holderegger neuer BAZL-Kommunikationschef

Der Journalist Urs Holderegger übernimmt im Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die Verantwortung für die Kommunikation. Als Leiter Kommunikation folgt er auf Daniel Göring, der in die Privatwirtschaft wechselt.

Der 49-jährige Holderegger arbeitete unter anderem für die Aargauer Zeitung und die Nachrichtenagentur SDA, wie das BAZL am Dienstag mitteilte. Seit 2001 ist er für die Online Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung tätig – zuletzt als Redaktionsleiter. (SDA)
 

Bücherpick reloaded

Wunderman: Babybel-Pfännchen für Kinder

Wunderman bewirbt die neue Mini Babybel In-Pack-Promotion. Kinder sollen dabei mit beigelegten Pfännchen zu kreativen Mikrowellenköchen werden.

Die aktuelle Mini Babybel Promotion will gemäss einer Mitteilung der Agentur eine neue Anwendung des kleinen Käses bekannt machen: Bis Ende September 2012 befindet sich in jedem Netzli ein kleines Pfännchen, in welchem der Mini Babybel Käse in der Mikrowelle geschmolzen werden kann. Damit soll jedes Kind auf spielerische Weise mit Mini Babybel seine eigene kleine Mahlzeit zubereiten können. Dazu passend wurde die Promotion «Mini Chef» kreiert.

Um die Konsumenten aktiv einzubinden, kommt ein Online-Wettbewerb dazu. Eltern und ihre Kinder werden aufgefordert, ein Bild ihrer eigenen «Mini Chef» Mini Babybel Kreation mit Kommentar auf www.minibabybel.ch hochzuladen. Die besten «Mini Chefs» gewinnen ein Mini Wok Set für 6 Personen.

Beworben wird die In-Pack-Promotion mit einem internationalen TV-Spot, welcher von Wunderman Schweiz auf die lokalen Gegebenheiten adaptiert wurde. In diesem TV-Spot wird auf den Online Wettbewerb hingewiesen, und ergänzend spricht eine Bannerkampagne auf diversen Websites Familien an.

Verantwortlich bei Bel Suisse: Barbara Frei (Marketing Director), Bettina Zeiter (Brand Manager Mini Babybel). Verantwortlich bei Wunderman: Markus Gut (CCO), Michael Gallmann (Art Director), Nora Angstmann (Grafik), Marion Lim (Text), Vincent Schaublin (Screen Design/Programmierung), Marcin Kolonko (Programmierung), Rahel Güttler (Beratung).
 

CA Media: ZSC Lions TV geht in die siebte Saison

Das klubeigene Web-TV des amtierenden Eishockey-Schweizermeisters geht in eine neue Saison – mit neuen Rubriken und einem Zuschauerrekord im Rücken.

Rund 167'000 Fans konsumierten letzte Saison ZSC Lions TV, wie CA Media in einer Mitteilung schreibt. Dies markiert einen neuen Rekord für das seit der Saison 2005/2006 existierende Format. ZSC Lions TV wird der Website des Klubs gezeigt, auf Internettv.ch und auf 20minuten.ch. Zusätzlich werden ausgewählte Sendungen auf Luegmol.ch und Youtube.com hochgeladen.

Auf die siebte Saison präsentiert das Web-TV neue Rubriken: «Inside» wirft einen Blick hinter die Kulissen der Lions, bringt Hintergründe, News und Geschichten rund um die Exponenten des Klubs. «Forechecking» widmet sich den einzelnen Spielern: Diese müssen spontan etwas zu Bildern (zum Beispiel von Pamela Anderson oder vom Grossmünster) erzählen, die ihnen per Puck zugespielt werden.

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Adriano Fernandes verstärkt Werbeweischer

Werbeweischer ergänzt das Vertriebsteam der Schweizer Niederlassung in der Theaterstrasse in Zürich: Adriano Fernandes unterstützt den Kinovermarkter ab sofort als Key Account Manager.

Der studierte Betriebswirt (Abschluss: Betriebswirt VWA, Eidg. Dipl. Medienmanager) war zunächst für mehrere Verlagshäuser tätig, bevor er Sales Manager bei Unio wurde. Zuletzt war Fernandes rund drei Jahre lang Verkaufsleiter und seit 2012 Mitglied der Geschäftsleitung bei Gourmedia in Zürich.

Zu guter Letzt: Patriot Game

Obama und Romney treten in einem Arcade-Spiel in 8-Bit-Manier gegeneinander an, indem sie zu verschiedenen Themen Phrasen ihrer Reden singen. Bringt eine Runde keine Entscheidung, eilen die Gattinen zu Hilfe. 

Für das Video wurden Sätze aus Obamas und Romneys Wahlkampf-Reden durch Autotune und Schnitttechnik in Melodien verwandelt, die auch rhythmisch zum unterlegten Lied passen.

Das Rennen um den Sieg scheint lange Zeit ausgeglichen, doch am Schluss sorgt ein Lucky Punch für die Entscheidung. Sehen Sie selbst: 

Annette Co neu bei Goldbach Interactive

Annette Co, langjährige Mitarbeiterin von Google Schweiz, übernimmt per sofort die Leitung des 15-köpfigen Expertenteams für Search Engine Advertising (SEA) von Goldbach Interactive. 

Annette Co hat gemäss Mitteilung mehr als zehn Jahre internationale Erfahrung in führenden Unternehmen der Internetbranche gesammelt und soll mit ihrem Innovationsgeist und ihrer Dynamik zukünftig das Team von Goldbach Interactive am Standort Konstanz unterstützen.

Nach ihrem Betriebswirtschaftsstudium hat Co als Produktspezialistin im Startup-Team des Internethändlers Amazon.com den Launch des «Marketplace» vorangetrieben. Anschliessend war sie als Mitarbeiterin erster Stunde bei Google Schweiz massgeblich am Aufbau des Schweizer Online-Marktes beteiligt. Als Key Account Manager und in ihrer späteren Rolle als Agency Relationship Manager hat sie ihre bestehenden Kontakte zu Onlineagenturen weiter vertieft und dafür gesorgt, dass internationale Online-Marketing-Kampagnen erfolgreich optimiert wurden.

In ihrer neuen Funktion bei Goldbach Interactive (Germany) leitet Annette Co derzeit ein Team aus 15 SEA-Spezialisten und -Beratern. Sie wird mit gezielten Massnahmen noch intensiver auf die Kundenbedürfnisse von Goldbach Interactive eingehen und damit eine fortwährende Effizienzsteigerung gewährleisten.

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Hinderling Volkart: Neuer Auftritt für Promotion-Tools

Neues Corporate Design, neue Website: Hinderling Volkart kreierte für die Below-the-Line Agentur Promotion-Tools Logo und Webauftritt. Zu den Features gehören eine intelligente Merkliste und das Responsive Design, das die Inhalte präsentiert. Auf Desktop, Tablet und Mobile.

Die in Aufbau, Verhalten und Funktionen neuartige Website dokumentiert und präsentiert. Der User kann gemäss einer Mitteilung «on the fly» eine individuelle Merkliste erstellen, diese konfigurieren, verschicken und im Präsentationsmodus anschauen. Das «Responsive Grid System» soll durch dynamische Anordnung von Text-, Foto- und Videoelementen eine perfekt an jede Bildschirmgrösse jedes Endgerätes angepasste Darstellung garantieren, so die Mitteilung weiter.

Verantwortlich bei Promotion-Tools: Flurin Troesch (Communications Manager), Nadine Hutter (Communications Assistant), Claudia Arsuffi (Art Direction). Verantwortlich bei Hinderling Volkart: Michael Hinderling (Creative Direction), Michael Volkart (Gesamtverantwortung, Michael Vogel (Beratung und Projektleitung), Christoph Widauer (Art Direction), David Aerne (Interaction Development), Ruedi Wegmann (Text), Michael Bischof (Entwicklung).

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