Rod: Plakatkampagne für Radio 24

Rod Kommunikation hat für Radio 24 eine Kampagne kreiert, welche Moderatoren ins Zentrum rückt. Gezeigt werden Dominik Widmer, Elena Bernasconi und Jonathan Schächter.

«Das isch Züri», verspricht Radio 24. Der Zürcher Radiosender lebt seinen Claim und wandelt sich mit der Stadt, wie es in einer Mitteilung heisst. Deshalb hat sich Radio 24 diesen Sommer mit neuen Aushängeschildern repositioniert. Seit Juni moderiert Dominik Widmer die Morgenshow. Jonathan «Jontsch» Schächter übernahm Anfang September mit der neu entwickelten «Abig-Show» den Nachmittag und die Feierabendzeit bei Radio 24.

In den kommenden Wochen werden in Zürich Plakatsujets zu sehen sein, wie sie für einen Radiosender eher unüblich sind: die Moderatoren springen aus dem Teller. Nicht etwa das Musikprogramm oder der Informationsanspruch stehen laut Mitteilung im Vordergrund. Sondern die Menschen. Die Radio 24-Moderatoren sind so nahe beim Publikum, sie könnten aus Frühstücksschalen mit Fruit Loops entgegenlachen, aus einem Mittagsmenu mit Spaghetti Vongole oder einem Teller mit opulentem Dinner. Dazu passen die Schlagzeilen «Dominik Widmer zum Zmorge», «Elena Bernasconi zum Zmittag», «Jontsch zum Znacht». Die Agentur Rod Kommunikation wurde damit beauftragt, die Repositionierung des Senders kommunikativ zu begleiten.

Geschäftsleiterin Karin Müller: «Elena ist schon seit mehreren Jahren eine beim Publikum sehr beliebte Moderatorin. Mit Jontsch ist seit diesem Herbst ein Radiomann an Bord, der ein Star ist. Und Dominik ist es gelungen, in kürzester Zeit eine Sendung zu prägen, die bei unseren Hörerinnen und Hörern Kultstatus geniesst. Die Macherinnen und Macher möchten wir auf diese Art und Weise als Seele des Senders präsentieren.» Die Sujets «Elena», «Jontsch» und «Dominik» sind der Anfang der Kampagne, weitere Massnahmen sollen folgen.

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Seed gewinnt drei Filmpreise in Chicago

Seed gewinnt an der Intercom, die im Rahmen des Chicago International Film Festivals ausgetragen wird, Auszeichnungen für den Swiss Life Corporate Movie, den Vetropack Animationsfilm und den Unternehmensfilm der Zürcher Kantonalbank.

Der Swiss Life Corporate Movie wird mit einer Gold Plaque in der Kategorie Public Relations ausgezeichnet, wie es in einer Mitteilung heisst. «Glas bleibt Glas» für Vetropack erhält in der Kategorie Educational – Youth Audience eine Silver Plaque. «Eine Ode an die Nähe» für die Zürcher Kantonalbank gewinnt ein Certificate of Merit in der Kategorie Public Relations.

Der Swiss Life Corporate Movie vereint in einem modularen Ansatz fünf Clips: Ein Animationsfilm liefert die Fakten, vier Kurzfilme bringen die Markenwerte zum Ausdruck.
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Der Animationsfilm «Glas bleibt Glas» für Vetropack vermittelt in rasantem Tempo alles Wissenswerte rund ums Glas: Von der Geschichte über die Glasproduktion bis zum Glasrecycling. 
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Der Unternehmensfilm «Eine Ode an die Nähe» lädt den Zuschauer ein, sich mit dem Thema Nähe auseinanderzusetzen, um das Selbstverständnis der Zürcher Kantonalbank kennenzulernen.
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PR-Profis geben Euro-Staaten schlechte Noten

Die Umfrage des globalen Beraternetzwerks InfiniteLatitude fördert zutage, wie erfahrene PR-Profis weltweit die Kommunikation der Euro-Staaten in der Krisensituation beurteilen. Diese wird als wenig glaubwürdig und nicht lösungsorientiert wahrgenommen.

Die Teilnehmenden bewerteten fünf zentrale Aspekte der Kommunikation europäischer Regierungen und Behörden in der Eurokrise – mit ernüchternden Ergebnissen. So widersprechen rund 60 Prozent der Befragten teilweise oder vollkommen der Einschätzung, die Verantwortlichen hätten die Gründe der Krise effektiv kommuniziert. 80 Prozent vermissen das Aufzeigen klar verständlicher Wege aus der Krise, wie es in einer Mitteilung heisst. 

Fehlende Perspektive

Ebenso kritisch wird das Fehlen einer konkreten Zukunftsaussicht von Europa gesehen. Knapp 80 Prozent der befragten Kommunikationsprofis widersprechen der Aussage, Regierungen und Behörden hätten ein nachvollziehbares Bild davon gezeichnet, wie ein künftiges, vereintes Europa nach der Krise aussehen sollte. Entsprechend zurückhaltend sind auch die Einschätzungen, was die Kommunikation bisher bewirkt habe; 70 Prozent der Befragten glauben nicht, dass es gelungen sei, in der europäischen Öffentlichkeit nachhaltige Unterstützung für die bisher ergriffenen Rettungsmassnahmen zu gewinnen.

Rückhalt in der Öffentlichkeit schaffen

«Gerade weil die Materie im Detail so komplex ist, wäre aus kommunikativer Sicht ein umfassendes, auch emotionales Narrativ wichtig. Darin liessen sich dann all die schwierigen Zwischenschritte zumindest einordnen», sagt Ulrich Gartner, Inhaber von Gartner Communications und Gründer des globalen Beraternetzwerks InfniteLatitude. «Wir wissen aus der Verhaltensökonomie, dass Menschen sich ihre Meinungen niemals isoliert bilden, sondern immer in Relation zu einem Rahmen. Diesen Rahmen für die europäische Diskussion zu schaffen, wäre eine klassische Aufgabe der Kommunikation.»

Geringe Glaubwürdigkeit der Autoritäten

Die Einzelergebnisse führen insgesamt zu einer erheblichen Skepsis hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Institutionen. Nur knapp drei Prozent der Kommunikationsprofis stimmen der Einschätzung zu, Regierungen und Behörden seien in ihrer Kommunikation hochgradig glaubwürdig gewesen – gegenüber etwa zwei Dritteln, die dieser Aussage widersprechen.

Unklare EU-Zukunft

Klar zum Ausdruck brachte die Umfrage bei den Kommunikationsexperten, dass es den europäischen Regierungen bisher nicht gelungen ist, ein eindeutiges Bild der Zukunft eines vereinten Europas nach der Krise zu vermitteln. Die Untersuchung zeigte keine signifikanten Unterschiede zwischen Teilnehmenden aus unterschiedlichen geografischen und wirtschaftlichen Gebieten – das heisst zwischen Mitgliedern der Euro-Zone, EU-Mitgliedern ohne Euromitgliedschaft oder auch Nicht-EU-Mitgliedern.

Einige Daten zur Umfrage:

Teilnehmende:
– 111 Teilnehmende aus 23 Ländern.

Regionen:
– 89 Teilnehmende in Europa, 22 ausserhalb Europas.

Innerhalb Europas:
– 40 in der Euro-Zone.
– 30 in EU-Mitgliedsstaaten, ausserhalb der Euro-Zone.
– 19 ausserhalb EU und Euro-Zone (Schweiz und Liechtenstein).

Rollen:
– 68 Teilnehmende auf Unternehmens-, 43 auf Agenturseite.

Auffällig hohe Seniorität der Umfrageteilnehmenden:
– Gegen 65 Prozent der Teilnehmenden auf Unternehmensseite berichten an die erste oder zweite Führungsebene (CEO, Group Management, Vice President).
– Rund 70 Prozent der Teilnehmenden auf Agenturseite führen den Titel CEO, Managing Director oder Vice President.
 

Bertelsmann und Pearson fusionieren ihrer Verlage

Auf dem internationalen Buchmarkt entsteht ein neuer Gigant: Europas grösster Medienkonzern Bertelsmann und das britische Verlagshaus Pearson legen ihre Buchverlage - Random House und Penguin Group - zusammen.

Bertelsmann soll 53 Prozent der Anteile halten, Pearson 47 Prozent, wie Bertelsmann am Montag mitteilte. Beide Seiten gehen demnach davon aus, die Transaktion in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 nach Erteilung der notwendigen behördlichen Freigaben abschliessen zu können. Chef des neuen Unternehmens soll der bisherige Random House-Chef Markus Dohle werden. «Mit dem geplanten Zusammenschluss schaffen Bertelsmann und Pearson die bestmöglichen Voraussetzungen für die Zukunft ihrer weltweit anerkannten Verlagshäuser Random House und Penguin», erklärte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe. Es könnten effektiver Bücher verlegt werden, und das in traditionellen wie in digitalen Formaten. Rabe sprach von einem «Meilenstein» für Bertelsmann.

Random House mit einem Umsatz von gut 1,7 Milliarden Euro 2011 verkauft nach eigenen Angaben pro Jahr weltweit 500 Millionen Bücher. Der Traditions-Verlag Penguin mit dem berühmten Pinguin als Emblem – Umsatz 2011 knapp 1,3 Milliarden Euro – ist vor allem für seine preiswerten Klassiker-Taschenbücher bekannt. Der Zusammenschluss ermögliche es beiden Verlagshäusern, «noch effektiver ihre Bücher zu verlegen, und das in traditionellen wie in digitalen Formaten und für die Vertriebswege der Zukunft», sagte der Vorstandsvorsitzende von Bertelsmann, Thomas Rabe. Wenn die Kartellbehörden grünes Licht geben, soll das Geschäft voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2013 vollzogen werden. (SDA)
 

Marti. Seiler. setzt Hotel Belvoir in Szene

Marti. Seiler. hat für das 1721 errichtete Hotel Belvoir in Rüschlikon eine Inseratekampagne kreiert. Hingewiesen wird unter anderem auf sogenannte Enterdinements.

Seit April 2011 strahlt das frisch gebaute Haus mit modernster Architektur, extravagantem Design und einem innovativen Hospitality-Konzept auf die Limmatstadt und knüpft so erfrischend jugendlich an seine eigenen Wurzeln an, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst.

In Szene gesetzt wird dies mit einer Inseratekampagne von Marti. Seiler. Herzstück ist eine Auswahl der Angebote, mit denen das Hotel seiner Vergangenheit als Lusthaus alle Ehre macht. So finden im grossen Saal regelmässig Enterdinements mit bekannten Varietéstars statt und Erholungsbedürftige können die Belvoir-Suite mit Zugang zum Wellness, Gym & Beauty auch für nur fünf Stunden mieten.

Verantwortlich bei Marti. Seiler.: Anita Kittel (Beratung), Stefan Beck/Thomas Krebs (Text) und Sara Massaoudi (Grafik).

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Hipeak BTL: Guerilla-Aktion am Zürcher Bellevue für Mexx

Hipeak BTL hat eine Aktivierungs-Aktion zur Eröffnung einer neuen Mexx Boutique gestartet. Zur Eröffnung der fünfzehnten Boutique in der Schweiz hat Hipeak BTL für Mexx die «Smartness» der Zürcherinnen auf die Probe gestellt: An einem Donnerstagabend konnten sich Passantinnen der MexxCompetition stellen.

Die Teilnehmerinnen hatten zwei Minuten Zeit um übers Bellevue zu rennen und sich die nötigen Buchstaben zusammen zu suchen und diese korrekt anzuordnen, was aufgrund der vielen Passanten kein leichtes war. Dafür wurden die Gewinnerinnen mit einem 400 Franken-Einkaufsgutschein belohnt.

Ein Video der Aktion wird von Mexx genutzt, um die Botschaft von smarter Mode und smarten Kunden auch auf den Social Media Kanälen zu kommunizieren.

Die Aktion wurde von der Zürcher Below-The-Line Agentur Hipeak BTL geplant und umgesetzt.

Verantwortlich bei Mexx Schweiz: Roy Mor (Country Manager). Verantwortlich bei Hipeak BTL: Daniel Rasumowsky (Managing Partner),  Oliver Scherrer (Projekt Manager); Video Produktion: CorpMedia, Timo Wäschle (Moderation), Lars Baderscher (Schnitt).

Tageswoche: Drei Neuerungen zum Geburtstag

Die Tageswoche will noch dieses Jahr ihren Anzeigenverkauf aufstocken, eine Bezahl-App lancieren und mit einem täglichen Newsletter ihre Onlineartikel und Primeurs besser unters Volk bringen.

Bei der seit einem Jahr bestehenden Basler Tageswoche harzt es punkto Werbung noch (Werbewoche.ch berichtete). Fünf bis sechs bezahlte Inserateseiten pro Ausgabe à 5500 Franken sind einfach nicht genug. Selbst im Basler Gross- und Regierungsratswahlkampf, der bis zum Wochenende dauerte – wurden es nicht mehr. Und auch die dünn gesäten Onlineanzeigen auf Tageswoche.ch geben noch nicht viel her, wie Co-Redaktionsleiter Urs Buess einräumt.

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Andere Zeitungen im WG 31 Inserate-Zuwachs

Hinzu kommt, dass alle anderen Zeitungen in der Nordwestschweiz in den ersten neun Monaten dieses Jahres Volumen zugelegt haben. Die Basler Zeitung (Baz) hatte – inklusive neue Sonntagsausgabe – 11 Prozent oder fast eine Seite mehr Inserate pro Ausgabe als in derselben Periode 2011. Bei der Basellandschaftlichen Zeitung sind es 9 Prozent mehr, Der Sonntag verzeichnet gar ein Plus von 36 Prozent oder fünf Seiten, und auch der Blick am Abend und 20 Minuten heimsten pro Ausgabe 1/5 beziehungsweise 1/10 Seite mehr ein.

Da hätte eigentlich auch für die Tageswoche, die konstant mit einem Umfang von 56 Seiten erscheint, mehr abfallen sollen. Buess kündigt deshalb noch für dieses Jahr eine «Professionalisierung des Anzeigenverkaufs» an, konkret: eine Aufstockung des Teams von heute drei auf fünf Personen. Noch sind Vertragsverhandlungen im Gang, weshalb er keine Namen nennen will. Der Verkauf bleibe aber auf jeden Fall inhouse, versichert Buess.

Onlinecommunity erweitern

Ein zweiter wunder Punkt: Trotz wöchentlich 22'600 verkauften Exemplaren (davon 18’600 Abos) zählt die Onlinecommunity bisher nur 6‘400 Personen. Warum? Darauf weiss auch Buess «noch keine richtige Antwort». Aber auch er hat in Gesprächen festgestellt, dass viele Online-Artikel der TagesWoche kaum wahrgenommen werden, ähnlich ergeht es den durchaus vorhandenen und teils auch gewichtigen Primeurs: Sie gehen oftmals schlicht unter. Auch hier will man demnächst Abhilfe schaffen – mit einem täglichen Newsletter, der derzeit noch getestet wird.

Und noch eine dritte Neuerung ist angesagt: In den nächsten Wochen wird die Tageswoche eine Bezahl-App lancieren, über die man die Printausgabe auch online lesen kann. Die Sache sei weit fortgeschritten, sagt Buess. Dabei handle es sich aber keineswegs um eine Paywall, denn die Online-Artikel, die sich von jenen der Printausgabe meist unterscheiden, bleiben gratis einsehbar.

Tageswoche-Inserenten sind unterschiedlich motiviert

Die Werbewoche fragte im übrigen bei acht grösseren Tageswoche-Inserenten nach, weshalb sie im neuen Blatt Anzeigen buchten und wie gut der Respons war. Zwei sagten, sie hätten wegen Verwandten oder Bekannten, die bei der Tageswoche-Crew arbeiten, gebucht. Andere wollten das neue Basler Medienpflänzchen unterstützen. Dritte gingen auf ein gutes Preisangebot ein oder wollten einfach mal ausprobieren. Eine Firma liess gar durchblicken, dass sie den Preis drückte, da hinter der Tageswoche eine Millionärin stehe.

Doch die Auftraggeber machten auch strategische Gründe für ihre Buchungen geltend. So vermuten manche, dass sie mit der Tageswoche ein intellektuelles und eher alternatives Publikum erreichen können. Eine Garage mit mehreren Filialen im WG 31 bewirbt in der Tageswoche deshalb «eher tiefpreisige Öko-Autos», während sie bei der BaZ höherpreisige Fahrzeuge anpreist. Sebastian Comment, Leiter Marketing und Kommunikation bei der Basler Banque CIC, hat zudem erkannt, dass seine Inserate bei der TagesWoche wegen dem (noch) geringen Anzeigenaufkommen stärker auffallen als anderswo. Anfangs habe er denn auch einige Reaktionen erhalten, später weniger.

Beglaubigte Auflagen geben Sicherheit

Dass die Tageswoche nun eine beglaubigte Auflage ausweist, nahmen die meisten Inserenten zur Kenntnis. Der Stellenwert dieser Zahlen wird aber unterschiedlich eingeschätzt. Für Sebastian Comment von der Banque CIC sind neben der Auflage gute Platzierungsangebote wichtig – etwa auf der Frontseite, was aber bei der TagesWoche nicht möglich ist. Auch deshalb bleibt die Baz für Comment weiterhin das Leitmedium. Für Uhrenhändler Hans Spinnler sind die Auflagen ebenfalls zweitrangig. Für seine Oris-Anzeigen stimme das Preis/Leistungsverhältnis bei der Tageswoche, sagt er, demgegenüber sei ihm die Baz zu teuer und bei der Basellandschaftlichen Zeitung der Streuverlust zu hoch. Demgegenüber findet Thomas Zitzer, Inhaber des Applehändlers Ingeno Data in Basel, Baden und Olten die Zahlen wichtig. «Sie geben mir die Gewissheit, dass meine Inserate auch gesehen wurden», sagt er.

Applehändler machte Versuche und hat konkrete Resultate

Zitzers Erfahrungen sind speziell interessant: Weil er aus grundsätzlichen Überlegungen nicht mehr in der BaZ bucht, wich der Applehändler zunächst auf 20 Minuten aus – jeweils mit einem Inserat auf der Front. Vor einem Jahr sattelte er aber auf die Tageswoche um und platziert mindestens einmal im Monat eine ganzseitige Anzeige mit «interessanten Apple-Produkten». Parallel dazu schaltete er jeweils Radiospots bei Energy Basel. Ab und zu machte er Versuche: Inserate versah er mit 10 Prozent-Coupons, in den Spots verlangte er von den Hörern bestimmte Codes, um in den Genuss eines Rabatts zu kommen. Das Resultat: Den besten Rücklauf brachten die Spots, dann 20 Minuten und schliesslich die TagesWoche. Zitzers Fazit: Er bucht weiter Energy Basel und die TagesWoche – aus drei Gründen: So erreicht er zwei unterschiedliche Zielpublika, ein eher Jüngeres und ein eher Älteres. Das Preisleistungsverhältnis sei bei der Tageswoche zudem besser als bei der Pendlerzeitung, sagt er. Nicht zu letzt weil er von der Anzeigenabteilung der Tageswoche jedesmal informiert werde, wenn die Konkurrenz ein Inserat schaltet. «Sie will so unnötigen Überschneidungen vermeiden», sagt Zitzers, der diese Kundenbetreuung sehr schätzt.

Markus Knöpfli

Silverspot Productions: Media Markt lässt zum Geburtstag die Hosen runter

Im Auftrag des Media Markt Zürich-Verbund (Dietikon, Dietlikon, Winterthur und Sihlcity) hat die Silverspot Productions eine neue Radiokampagne gestaltet und umgesetzt. Die Kampagne mit dem Sujet «Hose runter» umfasst einen Teaser und drei Hauptspots.

Die neue Kampagne vom Media Markt ist ab sofort auf diversen Radiostationen zu hören.

Zu den Spots

Maxomedia realisiert Kampagne mit interaktiven Werbeformaten

Um die «SBB MobileTickets» bekannter zu machen, hat Maxomedia nach einem Testcase mit 20 Minuten jetzt eine mobile-zentrierte Kampagne mit neuen, interaktiven Werbeformaten gestartet. Im Zentrum steht das SBB App Icon, das sich ähnlich einer Explosionsskizze öffnet.

Das Key Visual wird auf verschiedenen Plattformen nicht nur als statische Banner sondern auch mittels HTML5- basierten Richmedia Bannerformaten gezeigt. Der User wird animiert, den Inhalt der SBB Mobile App über eine Scrollfunktion selbst zu erkunden. Er wird direkt miteinbezogen und so vom passiven Betrachter zum Entdecker der Kernbotschaft. Möchte der User mehr Informationen zu den Dienstleistungen der SBB Mobile App erhalten, wird er auf eine responsive aufgebaute mobile Landing Page geführt. Dort findet er eine Anleitung zum Billettkauf und kann sich im SBB Ticket Shop registrieren.

In Kooperation mit 20 Minuten wurden ausserdem die verschiedenen Werbeformate in einer Kampagne neu umgesetzt. Öffnet der User die 20 Minuten App, wird seine Neugier durch ein Prestitial Video geweckt. Die Auflösung erfolgt danach auf der ersten News-Seite. Dort begegnet der User dem Key-Visual in Form einer Compagnion Ad erneut.

Abgerundet wird die Kampagne durch verschiedene Run-of-Sites Banner.

Verantwortlich bei SBB: Sabine Deinhofer (E-Commerce Manager, SBB Mobile), David Brunnschweiler (Kommunikationsmanager).

Erfolg für die SRG SSR am Prix Europa

Am Samstag ist in Berlin die diesjährige Ausgabe des Festivals Prix Europa mit der Preisverleihung zu Ende gegangen. In drei von insgesamt 16 Wettbewerbs-Kategorien hat die Jury den Preis an SRG-Eingaben vergeben.

In der Kategorie «TV Iris – bestes multikulturelles TV- Programm» hat Fernand Melgars «Vol Spécial» – die bereits mehrfach ausgezeichnete RTS-Koproduktion über die Ausschaffungshäftlinge im Genfer Gefängnis Frambois – den Preis erhalten. In der Kategorie «Radio-Hörspiel» sprach die Jury der DRS-Sendung  «Wie ich Fats Domino aus dem Hurrikan Katrina rettete» von David Zane Mairowitz den Preis zu. In der Kategorie «Online» hat sich das Projekt «diy.fm – Radio à la carte» der SRG-Tochter tpc ag gegen 21 Konkurrenzprodukte aus ganz Europa durchgesetzt. diy.fm erlaubt es, aus den Inhalten aller Radiokanäle der SRG einen eigenen, personalisierten Radiokanal zusammenzustellen. Dies schreibt die SRG in einer Mitteilung auf Presseportal.ch. Insgesamt wurden rund 650 Radio- TV- und Online-Projekte von Service public- Medienunternehmen aus gut 40 europäischen Ländern eingereicht.

Roger de Weck neuer Präsident

Das Steuerungs-Komitees des Festivals hat gestern Roger de Weck, Generaldirektor der SRG, zum neuen Präsidenten des Prix Europa gewählt. Prix Europa ist Europas grösstes Festival für TV-, Radio- und Online-Produktionen.  Es besteht seit 1987 und hat zum Ziel, die Verbreitung von qualitativ hochstehenden europäischen Rundfunk-Produktionen zu fördern.

Zu guter Letzt: Die Nestlé-Kapsel fürs Baby

Nestlé hat die Nespresso-Kaffeemaschine für Babies erfunden. Ein Knopfdruck und die Babynahrung steht dampfend auf dem Tisch - fehlt nur noch der Baby-Clooney für den passenden Werbespot.

Das BabyNes-System besteht aus einer Maschine und einer Palette einzeldosierter Milchnahrungen in Kapseln. Diese enthalten die dem Alter des Kindes entsprechende Menge an Milchpulver, wie es auf der Homepage Babynes.ch heisst. Mit der Maschine sei gar eine präzise Dosierung jedes Schoppen möglich. Kapseln, Knopfdruck, einfache Zubereitung per Maschine: Jetzt fehlt nur noch der Clooney-Charme um die Maschine unter die Babys zu bringen.

Christoph Blochers Pläne für die Baz

Der Zürcher SVP-Nationalrat Christoph Blocher hat sich im Interview mit der Sonntagszeitung konkret zu seinen Plänen für die Basler Zeitung geäussert. Ziel sei eine «Basler Zeitung nackt».

Er übernehme die Risiken bei der Basler Zeitung Baz, sagte Blocher. Nur sei die Baz keine Zeitung, sondern «ein notleidender Mischkonzern mit mehr als 1‘000 Mitarbeitenden». Dazu gehörten auch «nicht betriebsnotwendige» Liegenschaften, Druckereien, Broker, Werbevermittler für Dritte und vieles mehr. Die Medienvielfalt Holding wolle diese Tageszeitung unabhängig halten. «Das Ziel ist eine Basler Zeitung nackt, nur mit Redaktion und unabhängigem Verlag», so Blocher weiter.
 
Dieses Ziel unterstützt Blocher mit Investitionen in Immobilien: «Die Firma ist defizitär, hat wenig Liquidität und zu hohe Schulden», so Blocher.  Darum kaufe er ihr die betriebswirtschaftlich nicht notwendigen Grundstücke ab. Dadurch werde das Unternehmen die Bankschulden los und schreibe einen kleineren Verlust, weil die hohe Zinslast wegfalle.

Für die Druckerei sieht es weniger rosig aus. «In der Schweiz gibt es viel zu viel Druckereikapazität», sagt der Alt-Bundesrat gegenüber der Sonntagszeitung. Auch die Baz-Druckerei müsse entweder ausgelastet sein, oder sie müsse schliessen. Ein Entscheid darüber falle im Frühling.

(Bild: Keystone)

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