Erdmannpeisker entwickelt Smart Service-Motiv

Smart bietet seinen Werkstattkunden ab sofort einen kostenlosen und direkten Batterie-Check an. Rechtzeitig zum einsetzenden Winter hat Erdmannpeisker ein Key-Visual entwickelt, mit dem die neue Dienstleistung international beworben werden soll.

Das von CD Gabriel Peisker und seinem Team entwickelte Sujet demonstriert die Leistungsfähigkeit regelmäßig gewarteter Batterien gewohnt plakativ. Zu sehen sind Street-Basketballer bei Nacht, welche ohne die leistungsstarken Batterien von smart im Dunkeln tappen würden. Die unterschiedlichen Ländervertretungen nutzen das Key Visual als POS-Plakat und entwickeln auf seiner Basis auch Mailings, Flyer sowie POS-Deko.

Verantwortlich bei Daimler: Sarah König (Bereich Global Services & Parts). Verantwortlich bei erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Daniel Hesse (AD), Rainer Neusius (Beratung). Matthias Aletsee (Fotos).

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Presserat rügt Weltwoche wegen Roma-Titelbild

Der Presserat hat eine Beschwerde gegen die Weltwoche wegen des umstrittenen Titelbilds zum Thema Roma gutgeheissen. Die Wochenzeitung suggeriere der Leserschaft, dass das abgebildete Kind Teil der Roma-Kriminalität sei. Nicht beurteilt hat der Presserat hingegen den Artikel.

Anlass für die Beschwerde war ein Titelblatt der Weltwoche vom vergangenen April, worauf ein kleiner Roma-Knabe abgebildet war, der mit einer Pistole auf den Betrachter zielte. Das Bild mit der Legende «Die Roma kommen: Raubzüge durch die Schweiz» illustrierte einen Bericht über Roma-Kriminalität. An den Presserat gelangten der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie ein Berner Student und 41 Mitunterzeichner. In seiner Stellungnahme vom Dienstag kommt der Presserat zum Schluss, dass die Weltwoche nicht den Kontext sichtbar gemacht habe, in dem das Bild entstanden sei.
 
Das Foto stammt aus dem Jahr 2008 und wurde auf einer Kehrichtdeponie am Rande der kosovarischen Stadt Gjakova aufgenommen. Weder auf dem Titelblatt noch auf den Folgeseiten habe sich ein Hinweis darauf gefunden, schreibt der Presserat. Die Zeitung hätte deshalb das Bild als Symbolbild bezeichnen müssen.

Verwendung in «ganz anderem Kontext»

Die Wochenzeitung habe aber nicht nur die Deklaration unterlassen, sondern das Bild in einem «ganz anderen Kontext» verwendet. Der Presserat beanstandete insbesondere die Verknüpfung von Bild und Text. In Kombination mit den Legenden suggeriere das Bild der Leserschaft in wahrheitswidriger Weise, dass der abgebildete Knabe Teil der Roma-Kriminalität sei.

Gerade die Ambivalenz zwischen der dokumentarischen und der symbolischen Funktion des Bildes sei problematisch. Die Weltwoche hatte argumentiert, dass das Bild die «Verbindung von Kind, Kriminalität und Verwahrlosung» symbolisch auf den Punkt bringe. Im Urteil des Presserates ist für den Betrachter diese Interpretation – ohne Kenntnis der Hintergründe – nicht «klar ersichtlich». «Eindeutig zu weit» geht die Weltwoche laut dem Presserat mit der Aufmachung  der Titelseite. Die Zeitung hätte darauf achten müssen, die berechtigte Kritik an den Kriminaltouristen nicht auf «alle Roma» auszudehnen. Die generalisierende Formulierung «Die Roma kommen» stelle damit alle Roma potentiell als Kriminelle hin.

Das Bild löste Empörung und heftige Reaktionen in der Schweiz, Deutschland und Österreich aus. Nachdem mehrere Anzeigen wegen Verdachts auf Rassendiskriminierung eingereicht worden waren, eröffnete die Zürcher Staatsanwaltschaft im Juni ein Strafverfahren gegen die Weltwoche, das sie aber einen Monat später wieder einstellte, weil die Roma nicht als Volk herabgesetzt würden. Auch die Wiener Staatsanwaltschaft stellte im Juli ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen die Weltwoche ein.

Clou: Onlinekampagne für Melchsee-Frutt

Zur baldigen Eröffnung der neuen Melchsee-Frutt-Gondelbahn hat die Luzerner Agentur Clou eine Online-Kampagne lanciert. Virtuell können Gondeln mit Freunden gefüllt werden.

Mitte Dezember wird die neue Gondelbahn, welche die Talstation Stöckalp mit der Bergstation Melchsee-Frutt verbindet, in Betrieb genommen. Die alten, vierplätzigen Gondeln weichen 30 modernen Kabinen, die je 15 Personen Platz bieten (zumindest auf dem Papier, Anm. d. Redaktion) und das Ziel deutlich schneller erreichen. Das Ski- und Wandergebiet in der Innerschweiz nutzt die Umbauphase zwischen Ende Sommer- und Anfang Wintersaison, um die Vorteile der neuen, teuren Bahn inklusiv neuer Tal- und Bergstation zu kommunizieren. Die damit beauftragte Luzerner Agentur Clou hat hierzu eine Website kreiert, welche das virtuelle Befüllen von Gondeln mit Freunden erlaubt. Die Mitpassagiere werden via Mail und Facebook zum Einsteigen aufgefordert. Wer die Gondel innert 24 Stunden füllt, sichert für sich und alle Insassen eine von 300 Tageskarten. Damit der Wettbewerb auch danach noch attraktiv bleibt, nehmen alle gefüllten Gondeln an der Schlussverlosung teil, bei welcher alle Insassen der Gewinnerkabine je eine Saisonkarte erhalten.

Durch den viralen Effekt soll die neue Gondel beworben und der Bekanntheitsgrad der Tourismusregion Melchsee-Frutt gesteigert werden, wie Clou schreibt. Attraktive Preise und der geringe Aufwand für die Teilnehmer würden einen idealen Anreiz schaffen. Mit Inseraten, Hängekartons und TV-Spots wird auch ausserhalb des Internets auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht. Facebook wird zwar genutzt, ist aber für eine Wettbewerbsteilnahme keine Voraussetzung. Die Agentur freut sich, dass innerhalb von vier Stunden bereits 20 der 370 eröffneten Gondeln gefüllt waren, nach zwei Tagen gar 250 von 1500. Die Kampagne endet am 9. Dezember 2012. (hae)

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Webguerillas lässt Ricolas Markenzeichen neu aufleben

Wer hat’s erfunden? «Rii-co-laa!» Die von der Agentur Webguerillas kreierte Social-Media-Kampagne «Your Life is a Hit!» greift den weltweit bekannten Ricola-Ruf in neuer Form auf.

Der Ricola-Ruf wurde 1993 erstmals vertont. Er ist laut Medienmitteilung eines der bekanntesten akustischen Markenzeichen. In verschiedenen Ländern wurde der Ricola-Ruf in die Fernsehwerbung integriert: Die saunierenden Finnen zum Beispiel sind auch in der Schweiz bestens bekannt.

Um dieses einmalige Markenzeichen für alle Fans und Freunde der Marke erlebbar zu machen, setzt Ricola auf eine aufmerksamkeitsstarke Social-Media-Kampagne. Dabei können die Nutzer ihren eigenen Jingle Schritt für Schritt selber komponieren lassen. Anhand der hinterlegten Informationen auf dem Facebook-Profil des Users wird ein individueller Song kreiert.

Alphorn und Groupies

Geboren in den 90er-Jahren? Aus Neapel? Am Ende stünde dann wohl ein Ricola-Ruf als Eurodance-Version mit Mandoline. Oder vielleicht ein Bündner, der 1979 geboren wurde? Dann darf sich der User auf eine Disco-Funk-Version mit Alphorn freuen! Verschiedene zusätzliche Optionen stehen zur Verfügung: So können etwa Facebook-Freunde als virtuelle Background-Sänger aufgeboten werden. Der Song wird zudem mit einem animierten Video unterlegt, in dem auch Groupies auftreten. Wer wissen will, wie sein eigener, individueller Ricola-Song klingt, kann dies auf der Facebook-Fanpage von Ricola unter ausprobieren.

Ricola setzt auf Social Media

«Der Ricola-Ruf, der sich in seiner individuellen Gestaltung nach den jeweiligen Angaben auf dem Facebook-Profil des Nutzers richtet, umfasst alle Altersgruppen und vermittelt dadurch generationenübergreifenden Spass an und mit Ricola», sagt Janine Gauch, Social-Media-Managerin bei Ricola. «Ricola ist im Web 2.0 angekommen. Wir möchten dem User einen spielerischen Zugang bieten und ihm zugleich die Möglichkeit eröffnen, sich in unserem Markenzeichen wiederzufinden.»

Mit der von Webguerillas konzipierten und umgesetzten Kampagne festigt Ricola seine Kommunikationsstrategie: Neben der klassischen Werbung berücksichtigt das Schweizer Traditionsunternehmen vermehrt die sozialen Medien. Technisch betrachtet nutzt die App die bei Facebook hinterlegten Profileigenschaften des Users als Matrix und generiert daraus ein individuelles Lied. Der fertige Song lässt sich teilen, downloaden und jederzeit erneut abspielen.

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Zu guter Letzt: Sandy, die orange Werbeflut

Wenn die Flut kommt, sollte man gut vorbereitet sein. Blick.ch hat vorgesorgt und eine passende Orange-Anzeige organisiert.

Wirbelsturm Sandy hat sich nicht nur meteorologisch, sondern auch medial prominent angekündigt. Seit Tagen berichteten die Kanäle des Vertrauens, wie und warum Amerika in den Fluten versinken wird. Hajo Schumacher von der Berliner Morgenpost analysierte dazu passend: «Das Grauen kam in Superzeitlupe. Selten zuvor in der Geschichte der Menschheit näherte sich eine Katastrophe derart berechenbar.»

Heute ist der Ausnahmezustand fahrplangemäss eingetroffen. Überdimensionale Schlagzeilen lassen überdimensionale Werbeplatzierungen zu. Gut, wenn man – rein zufällig natürlich – darauf vorbereitet ist. Blick.ch schaltete eine sehr grosse Orange-Anzeige, die nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich zu den Vorkommnissen jenseits des grossen Teichs passte. Der Slogan «Nimm dir, was du brauchst» wäre jedenfalls als Leitsatz für die «Plünderer in Philadelphia» durchgegangen («Sie nützen das Chaos, um sich zu bereichern»). Bei einer derart direkten Aufforderung erübrigt sich auch die Frage «Kommen noch mehr?» (hae)

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Screenshot Blick.ch, 30.10.2012, 19:02 Uhr 
 

Jenni Herren: Neue Moderatorin für «Zambo»

Ab Montag, 5. November 2012, moderiert Jenni Herren auf DRS 1 für das trimediale Kinderprogramm «Zambo». Die 29jährige Bernerin wird zuerst am Radio zu hören sein, ab Januar 2013 steht sie für «Zambo» auch vor der Kamera.

Jenni Herren moderierte die vergangenen vier Jahre bei Radio BE1 und Radio 32, wie es in einer Mitteilung heisst. Thomas Grond, Bereichsleiter Kinderprogramme: «Ich freue mich sehr auf die ersten «Zambo»-Sendungen mit Jenni Herren. Sie wird unser bestehendes Moderationsteam perfekt ergänzen.»

Jenni Herren sieht ihrer neuer Aufgabe mit Spannung entgegen: «Mit dem Wechsel vom Lokalradio zu Schweizer Radio und Fernsehen geht für mich ein Traum in Erfüllung. Radiomachen ist meine Leidenschaft, das Fernsehen für mich noch Neuland. Ich freue mich deshalb sehr darauf, in die Welt der bewegten Bilder einzutauchen und die beiden Handwerke bei «Zambo» zu vereinen.»

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Gemi: Ungebrochener Höhenflug bei Adscreen

In den Bereichen TV, Internet und elektronische Medien steigt der Werbedruck an. Spitzenreiter mit ungebrochenem Höhenflug bleibt weiterhin Adscreen. Das zeigt der aktuelle Goldbach Index (Gemi) für den Werbedruck im Gesamtmarkt und den elektronischen Medien.

Nochmal ganze 23 Punkte legt Adscreen im Vergleich zum Vormonat zu und setzt mit Total 608 (585) Indexpunkten seinen Höhenflug ungebrochen fort. «Die Gattung Adscreen profitiert von zwei Kräften: Einserseits der generelle Trend zum Bewegtbild und andererseits entstehen leistungsfähige, reichweitenstarke Netzwerke. Agenturen und Auftraggebern nehmen diese Netzwerke langsam wahr und bauen sie als wirkungsvolle Ergänzung zu bestehenden Kampagnen in den Medien-Mix ein» erklärt Dani Hess, Head of Digital Out-of-Home Goldbach Media (Switzerland), die anhaltend positive Entwicklung.

Ebenfalls eine Zunahme verzeichnen die Bereiche TV mit 604 (602) und Internet mit 652 (649) sowie die elektronischen Medien mit 607 (605) Indexpunkten. Die Bereiche Radio und Teletext müssen leichte Verluste hinnehmen. Bei Radio beläuft sich der Rückgang auf zwei Punkte, was zu 416 (418) Indexpunkten führt, Teletext verliert drei Punkte und kommt damit auf 88 (91) Indexpunkte. Der Gesamtmarkt erreicht im September 236 Indexpunkte, was einem Verlust von einem Punkt im Vergleich zum Vormonat entspricht.

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Weber Harbeke: Kampagne fürs Grand Casino Baden

Mit einer plakativen Kampagne will Weber Harbeke Partners zeigen, dass das Grand Casino Baden nicht umsonst seine Grösse bereits im Namen trägt.

Der aktuelle Plakatauftritt fokussiert laut Mitteilung auf die neue Positionierung des Grand Casino Baden als House of Entertainment und zeigt, was einen bei einem Besuch alles erwartet: von «Grand Gambling» über «Grand Cocktail» und «Grand Cuisine» bis hin zu «Grand Entertainment».

Das neue Gesicht der Kampagne ist das Schweizer Model Sira T., die auch im Film «Das Missen Massaker» von Michael Steiner zu sehen ist. Fotografiert hat wie schon die Kampagnen zuvor, Hanspeter Schneider, international bekannter Fotograf mit Schweizer Wurzeln. Die vier Sujets sind ab 29. Oktober 2012 auf Plakaten in den Regionen Aargau und Zürich zu sehen.

Verantwortlich bei Grand Casino Baden: Detlef Brose, CEO; Anja Mugil, Beat Lehmann, Marketing. Verantwortlich bei Weber Harbeke Partners: Max Weber, Thomas Harbeke (CD); Giovanni Pucci, Diana Portmann (Beratung); Christian Sidow (Text); Dieter Kubli (AD); Tobi Harbeke (Grafik). Foto: Hanspeter Schneider. Model: Sira T., Fotogen.

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Publikumsrat: «Schawinski» polarisiert weiterhin

Der Publikumsrat diskutierte die Talksendung «Schawinski» kontrovers: Sie lebe von ihrem Gastgeber und seinem polarisierenden Stil. Insgesamt wird der Talk als temporeich und angriffig taxiert. Allerdings fehle es den Gesprächen an Tiefe.

Gemäss Sendekonzept lädt Roger Schawinski in seine Talksendung «führende Exponenten aus Politik und Wirtschaft zu einem engagierten, kontroversen und fundierten Gespräch». Seit Beginn des Talkformats vor gut einem Jahr stellt der Publikumsrat eine Erweiterung der Gästepalette fest, wie es in einer Mitteilung heisst. Es würden zunehmend Personen aus den Bereichen Kultur, Sport und Showbusiness eingeladen. Einige Ratsmitglieder begrüssen diese Entwicklung, für andere wird mit der Öffnung das Profil der Sendung verwässert. Eine Ratsmehrheit bedauert, dass praktisch keine Frauen eingeladen bzw. der Einladung Folge leisten würden. «Schawinski» ist eine temporeiche, intensive und angriffige Sendung, was bei vielen im Rat ankommt. Für andere Ratsmitglieder rast Schawinski durch den Talk, wodurch die Gespräche oft an der Oberfläche bleiben.

Hohe Sachkompetenz

Der Einstieg in den Talk mit der Frage «Wer sind Sie?» kommt bei den Publikumsrätinnen und -räten gut an. Die Frage sei zur Marke geworden. Eine Ratsmehrheit attestiert Talkmaster Roger Schawinski hohe Sachkompetenz, eine gute Vorbereitung und einen unverwechselbaren Stil in der Gesprächsführung. Schawinski sei stets bestrebt, den Menschen hinter den Fakten zu zeigen. In diesem Sinne biete er seinen Gästen auch keine Plattform, um ihre Leistungen zu präsentieren, sondern kratze an der Fassade. Einige Ratsmitglieder wünschten sich jedoch ein verstärktes Eingehen des Moderators auf seine Gesprächspartner. Zuweilen entstehe der Eindruck des Abfragens und der Konfrontierung mit Thesen und Behauptungen.

Alte Zitate

Uneinig ist sich der Publikumsrat über Einspielungen und Fotos in der Sendung. Einige Ratsmitglieder werten sie als Gewinn und willkommene Abwechslung, für andere prägen sie den Talk zu stark. Sie stören sich ausserdem daran, dass die eingeblendeten Zitate zum Teil viele Jahre zurücklägen. Als Fremdkörper werden die Hinweise auf den «Club» bzw. «Literaturclub» am Schluss der Sendung bewertet. Sie kämen unverhofft und bereiteten dem Gespräch ein abruptes Ende. Der Internetauftritt der Talksendung sei übersichtlich und biete das Wichtigste, unter anderem die Möglichkeit, verpasste Sendungen nachzuschauen.
 

Valencia: Kommunikation für «Simsalawin»

Nach der Big Win Promotion will Coop seine Kunden mit dem Gewinnspiel «Simsalawin» erneut überraschen. Die Agentur Valencia zeichnet für die Kommunikation verantwortlich.

Mit «Simsalawin» bietet Coop seinen Kunden diesmal ein Gewinnspiel, bei dem Träume wahr werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Trick: Die Kunden können selbst entscheiden, was sie gewinnen möchten. Jede Woche stellt Coop drei Wochenpreise zur Wahl, worauf die Kunden online ihre Gewinn-Codes setzen können, ganz nach ihrem persönlichen Geschmack. Darunter sind Gewinne wie zum Beispiel ein Besuch der Oscar-Verleihung in Hollywood. Zusätzlich wird unter allen Teilnehmern ein Hauptgewinn von 500'000 Franken in bar verlost.

Valencia Kommunikation verlieh diesem Gewinnspiel mit «Simsalawin» den passenden Namen und das entsprechende Visual. Dieses wurde dreidimensional umgesetzt und soll so im TV Spot animiert magisch zur Geltung kommen. Neben den üblichen Kommunikationswerbemitteln am POS werden 3D-Säulen und F4-Plakate gezielt für die Kommunikation der Wochenpreise am POS genutzt. «Simsalawin» läuft vom 29. Oktober bis zum 1. Dezember 2012 bei Coop, Coop Bau + Hobby, Coop City und Coop@home.

Verantwortlich bei Coop: Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Sibille Berger (Projektleiterin), Karin Heliopoulos (Leiterin Media), Stephan Küng (TWMedia). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Diana Aberkane und Meret Lauener (Beratung), Tommy Schilling (Creative Director), Jan Kempen (Art Director), Jessica Williams (Grafik), Sebastian Refardt (Text), Marco Fritz und Benja Wernli (Desktop). Verantwortlich bei Encore Pictures: Jürg Steudler (Executive Production) & Neil Stubbings (Direction).
 

http://www.youtube.com/watch?v=dCkUnBfyAEg

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Coundco: Online-Kampagne für Raiffeisen

Zu guter Letzt: Wenn der Postbote zweimal klingelt

Media Markt Deutschland spielt in einem Spot dezent auf die allseits beliebte Zalando-Schrei-Kampagne an. Wobei «dezent» ein dehnbarer Begriff ist («beliebt» übrigens auch).

Die von Ogilvy & Mather Frankfurt realisierte Media Markt-Kampagne zeigt in verschiedenen Episoden den Alltag einer technikvernarrten WG im Sitcom-Stil (Lacher inklusive). Der Slogan braucht sich vor früheren Media Markt-Claims nicht zu verstecken: «Verrückte da draussen, willkommen beim Preis.» Die Bewohner spielen beispielsweise Pacman mit einem Staubsauger-Roboter:

Alle Folgen kann man sich auf dem Youtube-Kanal von Ogilvy Germany anschauen. Fast alle. Die Beste (noch) nicht. Dass es sich um eine Anspielung auf die Zalando-Schrei-Kampagne handelt, wäre auch klar, wenn der Bote kein originales Zalando-Paket mit entsprechendem Aufdruck überreichen würde. Allerdings haben diesmal auch die Männer Grund zum Geschrei, denn der Überbringer der frohen Botschaft hat zusätzlich massenhaft Media Markt-Pakete mitgebracht.

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Der Clip kann auf Horizont.net angeschaut werden. Die Agentur hat bei Zalando sicherlich alle nötigen Rechte eingeholt – sonst könnte womöglich noch der Vorwurf aufkommen, Ogilvy & Mather habe sich fremder Ideen bedient. (hae)
 

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