Velvet entwickelt die Key-Visuals für die 69. Berlinale 2019

Die Luzerner Agentur Velvet kreiert zum vierten Mal in Folge den visuellen Auftritt für das renommierte Filmfestspiel in Berlin - und lüftet das Geheimnis um die Bären.

Vom 7.-17. Februar 2019 finden in Berlin die 69. Internationalen Filmfestspiele statt. Die Berlinale-Zeit ist immer auch die Zeit der Bären. Sie streifen durch die Stadt, fahren U-Bahn, stehen am China-Imbiss und schmiegen sich an Säulen in Unterführungen.

Seit 2016 ist Velvet für den Festivalauftritt verantwortlich und hat mit den Bären-Plakaten die Hauptstadt tierisch bereichert. Mit der 69. Ausgabe des Festivals verabschiedet sich Dieter Kosslik nach 18 Jahren als Direktor der Berlinale. Zu seinem Abschied wird mit der aktuellen Werbekampagne das Bären-Geheimnis gelüftet. Die Sujets zeigen, wer sich in den vergangenen Jahren unter den Kostümen verborgen hat: Berlinerinnen und Berliner und ihre Faszination für das grösste Publikumsfestival der Welt.

Berlinale Kampagne 2019, Plakate, Potsdamer Platz, 22.01.2019_115_Final

Verantwortlich bei der Berlinale: Dieter Kosslick (Festivaldirektor), Anne Marburger (Leitung Kommunikation). Verantwortlich bei Velvet Creative Office: Wolfgang Möhrle, Julia Krummenacher (Beratung), Peter Moser (AD), Jürg Schaffhuser (CD), Eva Wolf (Grafik, Typographie), Oliver Zwimpfer (Bildmontage und -bearbeitung). Fotografie: Olaf Heine Studio.

Dynamic Pricing als Marketing-Tool: Der «Snow-Deal» im Engadin bewährt sich

In der Region Engadin St. Moritz werden Skipässe seit Herbst 2018 mit dynamischen Rabatten verkauft - nun zeigt sich: Die Wintersportler nehmen das Angebot an.

Das Skipass-Angebot «Snow-Deal» mit dynamischen Preisen wird von den Gästen in Engadin St. Moritz grundsätzlich gut aufgenommen, wie die Oberengadiner Bergbahnen und Engadin St. Moritz Tourismus anlässlich einer ersten Bilanz mitgeteilt haben: mehr als ein Drittel aller Gäste, die Tages- oder Mehrtageskarten gekauft haben, haben vom Snow-Deal mit einem entsprechenden Frühbuchungsrabatt profitiert.

Für die Sportwochen und die Frühlingsferien bis Ostern können immer noch Skipässe zu vorteilhaften Preisen gebucht werden. Insbesondere Familien profitieren von interessanten Rabatten. Die Tourismusorganisation hat zudem die Allegra-Kampagne für Frühlingsskifahren vorgestellt. 

Unterschied zwischen Ein- und Mehrtageskarten

Die Käufer von Tageskarten wollen sich hingegen weniger auf einen fixen Tag festsetzen und buchen weit weniger im Voraus. Markus Meili, Geschäftsführer Engadin St. Moritz Mountains: «Der online-Anteil bei den Tages-, Halbtages- und Nachmittagskarten beläuft sich bisher auf 11 Prozent und der Durchschnittspreis liegt leicht über dem Vorjahr.»

Nach diesen ersten Erfahrungen kommt Markus Meili zum Schluss, dass «die Gäste den Snow-Deal grossmehrheitlich positiv aufnehmen, man kann es jedoch nicht jedem Recht machen. Negative Gästefeedbacks lagen im erwarteten Rahmen». Neben technischen Fragen insbesondere betreffend den Online-Shop gab es Rückmeldungen betreffend Preis und Wetter. Dabei ist zu vermerken, dass der Preis über die Nachfrage (das heisst durch die Anzahl Käufe durch die Gäste) bestimmt wird, und die Frühbucher-Ermässigung zwischen dem 15. und dem letzten Tag vor der Einlösung abnimmt.

Das Snow-Deal-Angebot ist kein wetterabhängiges Preismodell, es sind deshalb keine entsprechenden Rabatte aufgrund schlechten Wetters vorgesehen. 

Zattoo schluckt Endkunden-Geschäft von Magine TV Germany

Der in Zürich gegründete Streaming-Anbieter Zattoo schluckt in Deutschland das Endkunden-Geschäft eines Konkurrenten - und baut seine Marktposition damit auch international weiter aus.

Der TV-Streaming-Anbieter Zattoo hat per 28. Januar 2019 das B2C-Geschäft von Magine TV Germany übernommen. Das Unternehmen stellt seinen TV-Streaming-Service in Deutschland Ende Februar ein. 150.000 aktive Magine-Nutzer erhalten ein Willkommensangebot des europäischen Marktführers Zattoo: Sie können Zattoo PREMIUM zwei Monate lang kostenlos testen.

Nick Brambring, CEO von Zattoo International: “Zattoo hat schon immer an die Kombination aus starken TV-Inhalten und moderner Verbreitung durch Streaming geglaubt, die eine Multi-Screen- und Timeshift-Nutzung ermöglicht. Unsere Mission ist es, eine exzellente TV-Streaming-Plattform aufzubauen, um immer mehr Nutzern Live- und On Demand-TV zu bieten. Dies sowohl unter unserer eigenen Marke als auch in Partnerschaften. Wir bedauern, dass wir Magine als Partner bei der Entwicklung eines Marktes für moderne TV-Verbreitung in Deutschland verlieren. Dafür gewinnen wir mehr Nutzer und können somit noch stärker in unser Produkt investieren.”

Der Cloud-basierte Over-the-Top-Service Magine TV wurde im März 2013 in Schweden gegründet. Seit April 2014 steht er Nutzern in Deutschland zur Verfügung und bietet ein hochwertiges Angebot aller relevanten Free-TV- und vieler Pay-TV-Sender in HD in Deutschland. Magine TV hat nun beschlossen, sich mit seinem Endkundengeschäft aus dem deutschen TV-Streaming-Markt zurückzuziehen. 

“Magine begann als Anbieter von Web-TV für Endkunden, verfolgt aber seit einiger Zeit die Strategie, in erster Linie ein Business-to-Business-Anbieter zu sein”, so Kamal Bherwani, Chairman von Magine. “Entsprechend haben wir uns nun entschieden, nicht länger auf mehrere Geschäftsmodelle zu setzen, sondern uns auf unsere B2B-Strategie zu fokussieren. Infolgedessen verkaufen wir unser B2C-Geschäft an unseren renommierten Wettbewerber und heutigen Partner Zattoo. Wir danken allen Nutzern von Magine TV ganz herzlich für ihre Treue. Bei Zattoo sind unsere Nutzer in guten Händen und können wie gewohnt hochwertiges Fernsehen mit einer Vielzahl von TV-Kanälen streamen.” Magine wird sich mit dem Video-Streaming-Plattformanbieter MaginePro auf das globale B2B-Geschäft konzentrieren und umfassende Video-Streaming-Lösungen für Webplattformen und Content-Anbieter anbieten.

Über Zattoo

Zattoo ist ein Schweizer Unternehmen, das eine zeitgemässe Alternative zum Kabelfernsehen bietet. Die Nutzer konsumieren Fernsehen auf Smart TVs oder über Streaming-Geräte, beispielsweise Amazon Fire und Apple TV. Sie können Zattoo auch auf mobilen internetfähigen Geräten wie Smartphones oder Tablets einsetzen und zeitversetzt fernsehen. Zattoo agiert in Deutschland und der Schweiz unter einer eigenen Marke. Das Unternehmen bietet seine Lösung auch Partnern wie 1&1 und TV Spielfilm in Deutschland, Europa und den USA an, deren Kunden den Zattoo-Service unter der Partnermarke nutzen.

Streaming

Customer Centricity: Audi lanciert den e-tron mit dem «e-Hub»

Zum Launch des ersten Elektroautos der Marke wurde bei Audi der potenzielle Kunde und seine Fragen zum Thema e-Mobilität in den Mittelpunkt gestellt. Mittels eines Nurturingkonzeptes wird der Interessent nur mit für ihn relevanten Informationen entlang der gesamten Customer Journey versorgt.

Das Herzstück bildet der Audi e-Hub (www.e-hub.swiss), die Informationsplattform rund um das Thema E-Mobilität, welche den Begriff e-Mobilität mit Audi verknüpft. Mit dem Ziel, Audi als Meinungs- und als Technologieführer in der Automobilindustrie zu positionieren.

Kommunikation hängt von Interessen und Interaktion ab

«Unser entwickeltes Konzept basiert auf dem Staging: Die Kommunikation erfolgte nicht nur abhängig von den Interessen und dem Verhalten, sondern auch vom Interaktionslevel in der gesamten Customer Journey», so Andreas J. Bartneck, Projektleiter MediaCom. 

«Viele Elemente der Audi e-tron Kampagne sind passend zum Produkt digital und innovativ. Das Herzstück der e-tron Kommunikation bildet der e-Hub.» sagt Annunziata Passarello, Digital Lead MediaCom Switzerland.» «Diverse digitale Massnahmen wie Content, Social Media Ads, programmatische massgeschneiderte Display Ads hinter denen unterschiedlichste Strategien ausgesteuert werden, Native Ads sowie progressive und überraschend gestaltete Search-Anzeigen wecken das Interesse und leiten den Interessenten auf den e-Hub».

100% Customer Centricity

«Ziel des e-Hub ist es, umfassend über das Thema Elektromobilität zu informieren», so Olivier Pasche, Teamleader Marketing Communication Audi. «Hier begrenzen wir uns nicht nur auf das Thema Auto, sondern publizieren laufend relevante Artikel über E-Mobilität, Reichweite und Nachhaltigkeit. Wir haben die Themen 100% aus den Bedürfnissen der Konsumenten abgeleitet». 

In umfangreichen Recherchen wurde analysiert, welche Inhalte den Konsumenten rund um das Thema e-Mobilität interessieren. Und natürlich alles über die Vorteile und Entwicklung des Audi e-tron sowie die Ergebnisse des Audi Formel-E-Teams.

Audi e-tron Launchkampagne e-Hub

Connected Content

Nach der Anmeldung des Users zum Newsletter erhält er personalisierte Updates zum e-tron und dem e-Hub. Die Inhalte (Interviews, Reportagen, Bilder, Infografiken, Videos, Eventbegleitung) werden vom Ringier Brand Studio konzipiert und journalistisch umgesetzt. 

Die Y&R Group Switzerland hat dazu eine Kommunikationskampagne entwickelt, die sowohl über On- als auch Offline Medien Traffic auf den e-Hub leitet.

«Mit dem e-Hub werden Inhalte konsequent ins Zentrum gestellt. Dieser erzählerische Ansatz schafft für die User Mehrwert und Unterhaltung, schafft Bekanntheit für den Audi e-tron und sensibilisiert für den gesamten Themenkomplex E-Mobilität», sagt Fabian Zürcher, Head of Brand Studio. «Die ausserordentlich hohe Verweildauer zeigt, dass Inhalte und Umsetzung funktionieren.»

Verantwortlich bei Audi: 

Livio Piatti (Head of Marketing), Olivier Pasche (Teamleader Marketing Communication), Corinne Grollmuss (Marketing Communication Manager), Franziska Schmidt (Digital Marketing Manager)

Verantwortlich bei der MediaCom: 

Andreas J. Bartneck (Projekleiter) Annunziata Passarello (Digital Lead), Dominik Mönnighoff (Senior Digital Communication Planner), David Burow (Senior Communication Planner), Tobias Kober (Chief Digital Officer), Ahmad Hoteit (Client Service Director), Minh Vuong (Communications Planning Manager)

Verantwortlich bei Ringier Brand Studio: 

Fabian Zürcher (Head of Brand Studio), Adrian Schulthess (Content Engineer), Benjamin Rüegg (Web-Entwicklung), Mathieu Gilliand (Head of Creative Video), Christof Kalt (Photo Editor),

Verantwortlich bei Swiss Online Publishing:

Myriam Blal (Beratung & Projektleitung), Nicoletta Wartmann, Heike Gross (Social Media Content Creation), Elena Fiorenza (Content Publishing), Adrian Schedle (Nurturing Execution), Julian Schweizer (Social Media & Nurturing Strategie)

Verantwortlich bei Y&R Wunderman: 

Swen Morath (Chief Creative Officer), Valeska Kraus, Sandro Tschuor, Mark Soukup, Sonja Bernardi, Pirmin Wyss (Strategie), Andrei Vid (AD), Diana Zberg (Grafik), Winfried Schneider (Text), Rafael Tucev, Marlon Perini (Programmierung)

Tobie Witzig wird geschäftsführender Partner bei Nemuk

Tobie Witzig, vormaliger CEO von AZ Direct, steigt per 1.Februar 2019 als geschäftsführender Partner bei der Zürcher Dialogagentur Nemuk AG ein. Mit der Verstärkung durch Tobie Witzig fokussiert Nemuk auf datenbasierte Dialogmarketing-Services.

Ab Februar 2019 wird Tobie Witzig die Geschäftsführung der Nemuk AG verstärken. Sein Engagement folgt auf seine Tätigkeit als CEO der AZ Direct AG Schweiz. Als Gründungsmitglied und Verwaltungsrat der Nemuk AG ist Tobie Witzig seit 2001 eng mit Nemuk verbunden. Nun ergänzt er die bisherigen Partner auch in der strategischen Ausrichtung und im Tagesgeschäft. Mit Tobie Witzig richtet sich Nemuk konsequenter auf datenbasierte Dialogmarketing-Services aus. Als Permission-Marketing Pionier besitzt Nemuk langjährige Erfahrung im Lead-Management und E-Mail-Marketing sowie im Storytelling, Online-Video und Managed Services. Diese Bereiche werden kontinuierlich ausgebaut und weiterentwickelt. Dazu gehören Multi-Channel-Marketing und Marketing-Automation sowie die Beratung rund um die Themen Daten, Prozesse und Dialoge.

Über Tobie Witzig

Über Tobie Witzig: Daten, Prozesse und Kundendialoge faszinieren Tobie Witzig seit über 20 Jahren. Erst in der Funktion als Leiter Direktmarketing bei grösseren Schweizer Unternehmen, später als Inhaber der Firma Worx Solutions (heute Witzig Solutions) anschliessend während 13 Jahren als CEO der ehemaligen Contact-Management-Spezialistin rbc Solutions (heute MS Direct), und zuletzt als CEO der AZ Direct AG Schweiz, welche dem Bereich Digital Marketing von Bertelsmann angehört. Der Betriebsökonom FH mit Master in Business Information Management ist Fachdozent im Bereich Customer Relationship Management und gehört dem Fachbeirat des Instituts für Marketing Management an der ZHAW an.

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Über Nemuk

Nemuk bietet Lösungen und Services für digitales Dialogmarketing entlang der Customer Journey. Im Fokus stehen dabei die Themen Neukundengewinnung und Bestandskundenpflege. Nemuk setzt auf Instrumente wie E‐Mail‐Marketing, Marketing Automation oder Multi‐Channel‐Marketing und hat bisher über 500 Projekte für vorwiegend nationale Kunden aus allen Branchen realisiert. Gegründet wurde die Agentur am 1.2.2001 und ist inhabergeführt. Das Kernteam wird unterstützt von Freelancern und Partnern. Nemuk ist einziger zertifizierter emarsys–Partner in der Schweiz.

Buchtipp: „Verhandeln. Die neue Erfolgsmethode aus Harvard.“

Verhandeln – Die neue Erfolgsmethode aus Harvard erinnert an das berühmte „Harvard-Konzept“, das Win-win-Situationen anstrebt und Emotionen meist draußen vor der Tür lässt.

Hier aber geht es um etwas anderes: um Konflikte, die vor Emotionen brennen, bei denen Gefühle, Werte und Weltanschauungen nicht einfach ausgeblendet werden können. Es geht also nicht in erster Linie um berufliche Konflikte. Stattdessen gibt es im Buch eine gesunde Portion psychologisch fundierter Lebenshilfe nach Ratgeberart. Daniel Shapiro hat schon in seinen früheren Büchern das Gefühl mit an den Verhandlungstisch geholt.

So auch hier. Es klingt alles logisch und einleuchtend, auch weil er das Thema Identität als Sammelbegriff unserer Werte und Vorstellungen bemüht, ist aber nicht wirklich neu. Denn wenn man seine Hinweise erst einmal hat sacken lassen, beschleicht einen mitunter das Gefühl, vertraute Weisheiten wiederzuentdecken. Common Sense eben, wie „Immer erst an die eigene Nase fassen“ oder „Der Klügere gibt nach“. Shapiros Buch zielt darauf ab, Konflikte möglichst schnell beizulegen oder gleich ganz zu vermeiden. Eine Empfehlung von getAbstract für alle, die ihre privaten und beruflichen Konflikte minimieren und überwinden wollen.

Buchtipp-Verhandeln

Verhandeln. Die neue Erfolgsmethode aus Harvard.

Autor: Daniel Shapiro

Verlag: Campus, 2018

Seiten: 352

ISBN: 9783593509327

Verhandeln. Die neue Erfolgsmethode aus Harvard.

Autor: Daniel Shapiro

Verlag: Campus, 2018

Seiten: 352

ISBN: 9783593509327

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit getAbstract, Luzern.

Y7K für Hotel Arlberg: Upgrade für das Spitzenhotel

An der Spitze ist die Luft dünn. Um oben zu bleiben, wird höchste Qualität gefordert. Das gilt für auch Spitzenhotels wie das Hotel Arlberg. Dieses wird seinen Gästen seit kurzem bereits vor dem Aufenthalt gerecht: Mit einer neuen Website.

Seit 70 Jahren wird das 5-Sterne Hotel Arlberg in Lech von der Familie Schneider betrieben. Zu seinen Gästen gehörten unter anderem Lady Di. 2017 ist die dritte Generation mit Patrick Krummenacher und Benjamin Schofer in die Hotelleitung eingestiegen und damit verbunden auch einige neue und innovative Ideen für das Traditionshaus. Beide absolvierten die renommierte «Ecole Hôtelière de Lausanne» und sammelten im Anschluss ihre Erfahrungen in Zürich, Wien, Gstaad und Los Angeles.

Generationenwechsel: In der Hotelleitung und bei den Kunden

Durch die Übernahme des Paares entstand die Aufgabe, neue und jüngere Gäste für das Haus zu gewinnen. Zum Beispiel wird auf eine konsequente Kommunikation auf verschiedenen digitalen Kanälen gesetzt und eine neue Visual Identity für das Haus entwickelt. Auf Tripadvisor zählt das Hotel mittlerweile zu den Top-5-Hotels der Region und wurde zuletzt mit dem «Travelers’ Choice Award» zu den besten Luxushotels in Österreich gewählt.

«Die Seele des Hotels soll bereits zuhause spürbar werden.» meint Patrick Krummenacher. Über Instagram und Facebook hält er die Kundschaft über das tägliche Treiben auf dem Laufenden. Die Beiträge haben nicht selten mehrere hundert Likes. Doch auch auf der eigenen Website wollte man dem Kundenerlebnis gerecht werden. Denn eine Website ist schlussendlich das Schaufenster eines jeden Unternehmens im Internet.

Für die Umsetzung wurden viele Agenturen in Betracht gezogen. Trotz fehlenden Referenzprojekten im Bereich der Hotellerie konnte die Digitalagentur Y7K überzeugen. In einem ersten Schritt war es für Y7K zentral, das Hotel und seine Geschichte kennenzulernen. Dabei sollte seine Einzigartigkeit in das Storytelling der Website einfliessen. Gleichzeitig bestand die Herausforderung darin, das Interface trotz spannender Geschichten übersichtlich zu gestalten. Seit Beginn dieser Wintersaison ist die Website nun online.

Erste Erfolge, wie die starke Zunahme der Buchungsanfragen und eine überdurchschnittliche Besuchszeit von 120 Sekunden – was weit über dem branchenweiten Durchschnitt ist – konnten bereits verzeichnet werden.

HomepageHotel

Verantwortlich bei Y7K: Ruben Feurer, Timo Staub, Vedran Žgela.

Verantwortlich bei Hotel Arlberg: Patrick Krummenacher, Benjamin Schofer.

Luzi Bürkli verlässt das «Bündner Tagblatt»

Nach dreijähriger Tätigkeit als Chefredaktor des Bündner Tagblatts verlässt Luzi Bürkli Somedia per Ende Mai. Er wechselt als Leiter Unternehmenskommunikation zu Graubünden Ferien.

«Luzi Bürkli führte das Bündner Tagblatt mit Ideenreichtum und grossem Engagement», heisst es in einer aktuellen Pressemitteilung der Somedia. Zusammen mit seinem Team sei es ihm gelungen, der ältesten Tageszeitung Graubündens ein modernes und unverwechselbares Gesicht zu geben. Unter anderem lancierte er auch die beliebte Reihe «BT in der Beiz» vor Livepublikum, welche vom TV aufgezeichnet und ausgestrahlt wurde.

Zu seiner Zeit beim Bündner Tagblatt sagt Bürkli selbst: «Es war mir eine grosse Freude, die spannende und zugleich herausfordernde Aufgabe wahrzunehmen». Obwohl ihm das Bündner Tagblatt sehr am Herz liege, wolle er noch einmal eine neue berufliche Herausforderung annehmen. Nach langjähriger Tätigkeit als Journalist und als Leiter der Medienstelle beim Kanton Graubünden verstärkte Luzi Bürki 2015 das Team des Bündner Tagblatts zunächst als Redaktor und Mitglied der Chefredaktion. Im November desselben Jahres übernahm er die Chefredaktion von Larissa Bieler.

Luzi Bürkli

Luzi Bürkli verlässt das Bündner Tagblatt. 

Annabelle streicht vierzehn Stellen

Aufgrund massiv sinkender Werbeeinnahmen ändert Annabelle bis im Sommer 2019 ihr Redaktionsmodell. Silvia Binggeli gibt die Chefredaktion auf diesen Zeitpunkt ab, um sich weiterzubilden und neue Projekte anzupacken. Vierzehn Mitarbeitende werden gekündigt.

Die Zeitschrift Annabelle passt bis im Sommer 2019 ihr Redaktionsmodell an. Künftig wird die Zeitschrift sowie das Onlineportal von einer gemeinsamen Redaktion bespielt, die sich auch um die starke Community der Traditionsmarke kümmert. Diese hat sich im Zuge der Jubiläumsaktion, bei der 80 herausragende Schweizer Macherinnen portraitiert wurden, sehr erfreulich entwickelt. Die erfolgreiche Rubrik «Schweizer Macherinnen» bleibt auch nach dem Jubiläumsjahr 2018 ein fester Bestandteil. Die Zeitschrift mit Schweizer Frauen im Fokus erscheint auch in Zukunft 18 mal pro Jahr.

Reaktion auf Rückgang der Werbeeinnahmen

Seit 2013 verzeichnet der Bruttowerbedruck laut Media Focus im Segment der Frauen- und Peoplezeitschriften einen Rückgang um mehr als 50 Prozent, davon 21 Prozent allein 2018. Ausserdem sind auch die Einnahmen aus dem Lesermarkt rückläufig. Als Reaktion darauf und um das Fortbestehen des Titels zu sichern, hat Annabelle in den vergangenen Jahren verschiedene Massnahmen umgesetzt. Nun wird die Funktionsweise der Redaktion komplett umgestellt. Die Annabelle wird künftig vermehrt Leistungen von externen Lieferanten und freischaffenden Journalisten beziehen und den Fokus stärker auf Partnerschaften mit anderen Titeln legen.

Die wirtschaftlich notwendige Anpassung des Redaktionsmodells hat ‒ unter Vorbehalt der gesetzlichen Mitwirkungsrechte der Mitarbeitenden ‒ 14 Kündigungen zur Folge. Der Umbau erfolgt etappenweise und dauert voraussichtlich bis Juli 2019. Tamedia wird die betroffenen Mitarbeitenden bei der beruflichen Neuorientierung unterstützen. Zudem wird ein Sozialplan zur Anwendung kommen.

Annabelle

Silvia Binggeli gibt die Chefredaktion ab

Chefredaktorin Silvia Binggeli hat sich entschieden, ihre aktuelle Funktion nach erfolgreicher Umstellung des neuen Redaktionsmodells auf Sommer 2019 abzugeben: «Die Arbeit für diesen einzigartigen Titel war für mich ein riesiges Privileg. Ich bin sehr dankbar für diese Zeit; und froh, dass der Titel in diesem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld weitergeführt wird. Gleichzeitig sehe ich in der Umstellung für mich nach 20 Jahren den richtigen Zeitpunkt, mich weiterzuentwickeln und Neues anzupacken.»

Neue Bewerbungsoption für latent Stellensuchende

Die auf Kommunikations- und IT-Berufe spezialisierten Jobplattformen medienjobs.ch und ictjobs.ch führen - als Ergänzung zur klassischen Bewerbung - eine neue Funktion ein, sich über einen Profillink auf eine Stelle bewerben zu können.

Gemäss verschiedener Umfragen sind rund 40% aller berufstätigen Personen durchaus offen für neue berufliche Herausforderungen. Diese sogenannt «latent Stellensuchenden» besitzen in der Regel jedoch keine aktuellen Bewerbungsunterlagen. In Berufsgruppen mit ausgeprägtem Fachkräftemangel sind diese Personen begehrt, aber schwierig zu erreichen. Durch die starke Präsenz der beiden spezialisierten Jobplattformen in Fachmedien, Social Media oder auch über die hauseigene QualiProfil-CV-Datenbank sind die Jobplattformen in der Lage, mit ihren Stellenanzeigen auch nicht aktiv Stellensuchende Personen anzusprechen.

Medienjobs

Mit der neuen Funktion «Bewerben mittels Profillink» geben die beiden Spezialistenplattformen diesen latent Stellensuchenden eine einfache und niederschwellige Möglichkeit, reagieren zu können und der inserierenden Firma ihr Interesse an einer Stelle zu bekunden. Die Firma erhält in einem solchen Fall eine E-Mail mit den Kontaktdaten sowie dem QualiProfil-, Xing- oder Linkedin-Profil der interessierten Person.

Der Anzeigekunde kann diese neue und kostenlose Bewerbungsoption bei einer Anzeigenschaltung ein- und auch jederzeit wieder ausschalten. Ist die Bewerbungsoption aktiviert, erhält die Stellenanzeige danach einen Button «Jetzt spontan bewerben», der diese zusätzliche Bewerbungsmöglichkeit enthält. Weitere Informationen unter gibt es online hier und hier.

Swisscard: Sprachassistent versteht erstmals Mundart

Swisscard setzt an der Kundenschnittstelle als erstes Unternehmen der Branche auf eine automatische Sprach-Erkennungs-Lösung, die auch Schweizerdeutsch versteht. Entwickelt wurde die innovative Technologie vom Schweizer Startup Spitch.

Das neu implementierte System stellt für Swisscard einen Meilenstein dar und stellt im Customer Care Center die Weichen für die Zukunft. Die innovative Technologie sorgt für eine reduzierte Gesprächsdauer und verbessert die Chance auf Erledigung eines Kundenanliegens bereits beim ersten Kontakt signifikant. Das Resultat ist ein stark verbessertes Kundenerlebnis. Die Swisscard spezifische AI-Logik wurde in der Zusammenarbeit mit dem Startup Spitch entwickelt und bei Swisscard implementiert. Es ist die erste professionelle Spracherkennungslösung, die Schweizerdeutsch versteht. Swisscard wurde hierfür vor kurzem mit dem «Golden Headset Award 2018» in der Kategorie Innovation ausgezeichnet.

Durch Verkürzung der Wartezeiten und ohne Umschweife zur Lösung des Kundenanliegens

Das auf einer Swisscard spezifischen AI-Logik basierende System beantwortet den Kundenanruf bereits nach dem ersten Klingelton und fragt nach dem Grund des Anrufs. Die Sprach-Erkennungs-Lösung versteht den gesprochenen Text und verarbeitet ihn semantisch. Das geäusserte Kundenanliegen wird in Echtzeit ins Hochdeutsche transkribiert, interpretiert, priorisiert und dem für das spezifische Anliegen bestqualifizierten verfügbaren Customer Service Mitarbeitenden zugeordnet.

Dieser erhält das Transkript zusammen mit dem Grund des Anrufs als Pop-up auf seinem Bildschirm angezeigt. Ihm ist also das Anliegen des Kunden noch vor Beginn des tatsächlichen Gesprächs bereits bekannt. Die Transkripte dienen den Customer Service Mitarbeitern als optimaler Einstieg in ein effektives und professionelles Gespräch. Dadurch verkürzen sich die Gesprächszeiten merklich und den Kunden können wesentlich schneller Lösungen für ihre Probleme angeboten werden.

Die Transkripte sind zudem ein wertvoller Input für Big-Data-Analytics-Anwendungen. Mittelfristig beinhaltet die Lösung zudem das Potenzial, einfache Kundenanliegen wie Kartensperrungen vollautomatisch zu erledigen. Mit dieser prämierten Sprach-Erkennungs-Lösung gelingt es Swisscard, ihren Kundenservice qualitativ weiter auszubauen.

Swisscard Voice

Digitalisierung verbessert das Kundenerlebnis

Gregorio Uglioni, Head of Transformation Operation Services bei Swisscard, sagt: «Die Digitalisierung steht für einen grundlegenden Wandel der Arbeitsweise bei Swisscard. Sie eröffnet neue Möglichkeiten die Kundenerlebnisse stark zu verbessern und ermöglicht neue Arbeitsformen. Die Implementation der Sprach-Erkennungs-Lösung durch Spitch auf Basis der Swisscard spezifischen AI-Logik hat zu einem Know-how-Austausch geführt und Swisscard als Unternehmen nachhaltig geprägt. Die gesammelten Erfahrungen zeigen uns, dass wir mit starken Geschäftspartnern bestens auf Zukunftsveränderungen vorbereitet sind. Unsere Kunden stehen dabei im Mittelpunkt und profitieren direkt von diesem Innovationsgeist.»

Jürg Schleier, Country Manager DACH bei Spitch, kommentiert das realisierte Projekt wie folgt: «Das auf der Basis unserer Lösung realisierte Projekt von Swisscard ist ein weiterer schlagender Beweis dafür, dass den ausgereiften AI basierten Sprachlösungen, wie sie Spitch anbietet, die Zukunft gehört. Unternehmen erkennen nicht nur in zunehmendem Masse, dass diese skalierbaren Lösungen wesentliche Effizienzsteigerungen ermöglichen und über ein erhebliches Kostensenkungspotenzial verfügen. Auch die Erkenntnis, dass Kunden die Schnelligkeit, die Einfachheit sowie die schnelle Problemlösung schätzen, die solche Systeme anbieten, wächst im Gleichschritt. Wir sind sehr stolz darauf, dass Swisscard für diese herausragende Lösung mit dem Golden Headset Award 2018 ausgezeichnet wurde.»

Künstliche Intelligenz: Wo die Schweizer Firmen investieren

Knapp drei Viertel der Unternehmen in der Schweiz bewerten künstliche Intelligenz (KI) als wichtiges Zukunftsthema. Rund jede zweite Firma verfügt aktuell sogar über erste praktische Erfahrungen und setzt KI-Technologien in Teilbereichen ein. In welche Einsatzfelder wollen die Chefetagen aber in den kommenden zwei Jahren investieren?

Als wichtigste Investitionsziele für den Einsatz künstlicher Intelligenz bewerten die eidgenössischen Manager zunächst die Automation von Prozessen (78 Prozent). Ebenso relevant, wenn auch mit einem geringeren Anteil an «Sehr wichtig»-Stimmen finden die Manager das Ziel, die Mitarbeiter durch KI produktiver zu machen. Darüber hinaus nimmt sich die Mehrheit der Unternehmen vor, mit Hilfe der smarten Technologie die vorausschauende Wartung zu verbessern (76 Prozent) und Kundendaten besser auswerten und nutzen zu können (76 Prozent).

KI ist bereits Alltagstechnologie

«KI wird in vielen Business-Bereichen zu einem immer wichtigeren Produktionsmittel», sagt Dr. Bruno Messmer, Leiter der Digital Strategie Beratung bei DXC in der Schweiz. «Dank den Fortschritten bei der Mustererkennung, die für die automatische Analyse von Texten und Bildern von grosser Bedeutung ist, wird die Technologie immer stärker dafür eingesetzt, Arbeiten zu übernehmen, die die Menschen entlasten.»

Dazu ein Beispiel: Bei einem mittelständischen Beleuchtungs-Hersteller gehen pro Jahr rund 50’000 Angebots-Anfragen ein – rund zweieinhalb bis drei Millionen Dokumente werden dafür von den Kunden zur Prüfung vorgelegt. Zumeist handelt es sich um komplette Baubeschreibungen, bei denen der grösste Teil für das Angebot an Lichttechnik nicht relevant ist. Mit 80 Mitarbeitern wurden die Dokumente in der Vergangenheit durchforstet. Diesen eintönigen Prozess übernimmt heute eine KI-basierte Software. Mit dem KI-System wird der Vertrieb von zeitaufwendigen Routine-Arbeiten befreit. Das ermöglicht den Verkäufern, sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können – nämlich die qualifizierte Mensch-zu-Mensch-Kommunikation. In dieser Interaktion zwischen dem Vertriebsmitarbeiter und dem Kunden werden beispielsweise Herausforderungen aus der Praxis diskutiert, die in keinem maschinenlesbaren Dokument zu finden sind und aus denen sich Upselling-Optionen ergeben können.

«Die Fähigkeiten von KI-Systemen übertreffen bereits heute in gewissen Bereichen die Fähigkeiten von Menschen, so dass Mitarbeiter von Routinearbeiten entlastet und ihre Zeit, Energie und Talente für sinnvollere Aufgaben genutzt werden können», sagt Bruno Messmer.

Über die Umfrage

DXC Technology hat die Studie «Artificial Intelligence» im September 2018 über ein Marktforschungsinstitut durchgeführt. In der Schweiz wurden N=100 Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis bei der digitalen Transformation befragt. Branchenschwerpunkte der Studie sind: Industrie, Finanzdienstleistungen, Handel & Verbrauchsgüter.

Künstliche Intelligenz Grafik
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