Ringier investiert ins TV-Geschäft und startet Kooperation mit CNN

Die Ringier-Gruppe hat ihre Präsenz in den digitalen Märkten weiter ausgebaut. Das Medienhaus nimmt damit europaweit eine Spitzenposition ein. Ab 2020 startet die Blick-Gruppe ins TV-Geschäft.

ringier-t

Die stark steigenden Zuschauerzahlen in der Sparte Video und die Nachfrage der Werbebranche nach bewegten Bildern habe die Blick-Gruppe dazu veranlasst, einen eigenen digitalen Sender zu lancieren, teilte Ringier am Mittwoch in Zürich mit. Der Fokus liege dabei unter anderem auf der nationalen Berichterstattung und auf Breaking News – bisher eine Domäne von Fernsehen SRF.

 

Kooperation mit CNN

Im internationalen Nachrichtengeschäft spannt Blick TV mit dem global tätigen amerikanischen Nachrichtensender CNN zusammen. Diese Zusammenarbeit ermöglicht Blick TV den Zugang zu CNN-Inhalten für den Markt in der Schweiz und in Liechtenstein. Ferner erhält der Sender damit Zugang zum globalen News-Netzwerk von CNN.

Mit Jonas Projer, der zuletzt als Leiter der Talk-Redaktion und Moderator der Sendung „Arena“ des Schweizer Fernsehens tätig war, erhält Blick TV ein bekanntes Zugpferd. Projer wird als Chefredaktor das Blick-TV-Team leiten. Er tritt sein Amt am 1. Mai 2019 an. Im Ringier-Pressehaus in Zürich werden zwei TV-Studios direkt in den News-Room integriert. Der News-Room wird in den kommenden Monaten entsprechend umgebaut.

 

Operativer Gewinn legt weiter zu

Das Geschäftsjahr 2018 hat die Ringier-Gruppe in einem schwierigen Medienumfeld gut abgeschlossen. Einem stark wachsenden Markt für digitale Marktplätze standen wie in der ganzen Branche deutlich rückläufige Erträge im klassischen Vertriebs-, Anzeigen- und Druckgeschäft gegenüber. Der Umsatz stagnierte auf Gruppenebene bei knapp über einer Milliarde Franken.

Zum vierten Mal in Folge verbessern konnte Ringier den operativen Gewinn. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) nahm auf 113,0 (Vorjahr 110,6) Millionen Franken zu. Das entspricht einer Marge von 11,3 Prozent. Der Digitalanteil des Ebitda nahm um 5 Prozentpunkte auf 71 Prozent zu – ein Spitzenwert im europäischen Medienumfeld. (SDA)
 

Florence Mayor neue Leiterin Kommunikation von Avadis

Seit dem 1. März 2019 leitet Florence Mayor die Kommunikation von Avadis Vorsorge. In dieser Funktion verantwortet sie auch die Kommunikation der Gemini Sammelstiftung und der AFIAA Anlagestiftung, die beide von Avadis geführt werden.

FlorenceMayor-(2)

Zuletzt war Florence Mayor neun Jahre bei der internationalen Markenagentur MetaDesign in Zürich tätig. Zuvor war sie langjährige Leiterin Corporate Communications der Mövenpick-Holding, wo sie die Transformation der international tätigen Unternehmensgruppe kommunikativ verantwortete. 

Avadis ist ein Anbieter von umfassenden Dienstleistungen für Schweizer Vorsorgeeinrichtungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 130 Vermögens- und Vorsorgespezialisten an den Standorten Zürich und Lausanne. Mit der Avadis Anlagestiftung führt sie die grösste unabhängige Anlageplattform für Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz. Insgesamt verwalten Avadis und die von ihr geführten Stiftungen rund 16 Milliarden Franken für über 120 Schweizer Vorsorgeeinrichtungen.

Zuletzt war Florence Mayor neun Jahre bei der internationalen Markenagentur MetaDesign in Zürich tätig. Zuvor war sie langjährige Leiterin Corporate Communications der Mövenpick-Holding, wo sie die Transformation der international tätigen Unternehmensgruppe kommunikativ verantwortete. 

Avadis ist ein Anbieter von umfassenden Dienstleistungen für Schweizer Vorsorgeeinrichtungen. Das Unternehmen beschäftigt rund 130 Vermögens- und Vorsorgespezialisten an den Standorten Zürich und Lausanne. Mit der Avadis Anlagestiftung führt sie die grösste unabhängige Anlageplattform für Vorsorgeeinrichtungen in der Schweiz. Insgesamt verwalten Avadis und die von ihr geführten Stiftungen rund 16 Milliarden Franken für über 120 Schweizer Vorsorgeeinrichtungen.

Ringier sieht keinen Grund zur Entschuldigung bei Spiess-Hegglin

Das Zuger Kantonsgericht muss entscheiden, ob der Blick 2014 die Persönlichkeit der Ex-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin verletzt hat und sich deswegen entschuldigen muss. Ringier weist die Vorwürfe zurück: Der Blick habe korrekt berichtet.

blick-vs-spiess-hegglin

Bei dem Verfahren vom Mittwoch geht es um einen Artikel, den der Blick am 24. Dezember 2014 publiziert hatte. Darin zeigte das Boulevardblatt mit Namen und Bild die damaligen Zuger Kantonsratsmitglieder Spiess-Hegglin (Grüne) und Markus Hürlimann (SVP) und titelte: «Sex-Skandal um SVP-Politiker: Hat er sie geschändet?»

Auf diesen Artikel folgten im Blick und weiteren Medien Dutzende Artikel zu dem, was an der Zuger Landammannfeier zwischen Spiess-Hegglin und Hürlimann vorgefallen sein könnte. Was genau passiert war, wurde juristisch nie aufgeklärt. Zahlreiche Blick-Artikel sind inzwischen aus der Schweizer Mediendatenbank SMD gelöscht worden.

Aus dem Nichts getroffen

Spiess-Hegglin will, dass das Kantonsgericht feststellt, dass der Blick mit diesem Artikel ihre Persönlichkeit verletzt habe. Das Leben der damals 34-jährigen Frau und Mutter sei an Heiligabend 2014 von Ringier unvorbereitet auf schamlose Weise erschüttert worden, sagte ihre Anwältin.

Für die Anwältin ist klar, dass der Blick damals über etwas berichtet habe, das für die Öffentlichkeit nicht relevant sei. Das Blatt habe mit einem juristisch ungeklärten Sachverhalt eine Story gemacht, ihre Mandantin blossgestellt und den Opferschutz verletzt.

Die Anwältin beschrieb Spiess-Hegglin, die sich heute gegen Hass im Netz einsetzt, auch als starke Frau. Sie habe sich selbst am Schopf aus dem Sumpf gezogen, sagte sie. Dieses neue Leben der ehemaligen Politikerin sei aber nicht selbstgewählt, sondern ihr von Ringier und seiner sexistischen Berichterstattung aufgezwungen worden.

Reputationsschaden beseitigen

Spiess-Hegglin verlangt vom Medienhaus eine Entschuldigung. Diese solle in grossen Lettern auf der Frontseite des Blick und auch online publiziert werden. Diese Art Genugtuung könnte helfen, den Reputationsschaden ihrer Mandantin zu beseitigen, sagte die Anwältin.

Als finanzielle Genugtuung fordert Spiess-Hegglin zudem 25’000 Franken. Weiter soll der Blick nicht mehr über die Vorkommnisse von 2014 berichten dürfen. Damit solle die Frau vor neuen Polemiken geschützt werden, hiess es vor Gericht. Weiter behält sie sich vor, auf Herausgabe des Gewinns zu klagen, den Ringier durch seine Berichterstattung über sie erzielt habe.

Der Anwalt von Ringier beantragte dem Gericht, die Klage abzuweisen. Der Blick habe damals korrekt berichtet und keine Persönlichkeitsverletzung begangen. Die Privatsphäre sei nicht absolut geschützt, es gebe auch die Meinungs- und Medienfreiheit.

Teil der Politprominenz

Für den Ringier-Anwalt hatte Blick zu Recht über die Vorkommnisse berichtet. Spiess-Hegglin und Hürlimann seien Präsidenten ihrer jeweiligen Partei gewesen und hätten zur Zuger Politprominenz gehört. Sie habe ihn wegen eines mutmasslichen Sexualdelikts angezeigt, und er sei in Untersuchungshaft gesetzt worden. Eine Kantonsrätin habe einen Kantonsrat ins Gefängnis gebracht, fasste er die den Sachverhalt aus der Sicht des Blick zusammen.

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden haben das Verfahren gegen Hürlimann eingestellt. Der Anwalt folgerte, dass es das Sexualdelikt somit nicht gegeben habe. Blick habe das Verbrechen nicht erfunden, sagte er. Die Frage nach der Schändung in dem Artikel sei keine Persönlichkeitsverletzung gewesen.

Für Ringier ist Spiess-Hegglin weniger Opfer als Täterin. Der Anwalt warf ihr vor, Selbstmitleid zu zelebrieren und begehrlich zu sein. Es sei sie selbst, die durch ihre Präsenz in den sozialen Medien die Erinnerungen an den Skandal von 2014 wachhalte. Das Urteil des Kantonsgericht dürfte in rund zwei Monaten vorliegen. (SDA)

Balz Lendorff wird nach Zusammenschluss mit Netvertising neuer CEO von Plan.Net Suisse

Mit dem Zusammenschluss von Netvertising und Plan.Net Suisse setzt die neu aufgestellte Digitalagentur noch stärker auf technologische Lösungen und digitale Innovationen. Balz Lendorff, Inhaber von Netvertising, zieht mit seinem Team ins Haus der Kommunikation ein und übernimmt die Geschäftsführung von Plan.Net Suisse.

Management_Plan-Net

Bereits heute bieten die beiden Digitalagenturen sämtliche Disziplinen der digitalen Kommunikation am Markt an. Mit dem Zusammenschluss können die vorhandenen Kompetenzen vertieft angeboten, technologische Lösungen stärker vorangetrieben sowie die Innovationskraft und Kreativität weiter ausgebaut werden, heisst es in einer Mitteilung.

«Mit Balz Lendorff konnten wir eine starke, kundenorientierte Integrationsfigur für die Geschäftsleitung von Plan.Net Suisse gewinnen, die die beiden Teams zusammen in die digitale Zukunft begleiten wird», begründet Christian Baertschi, CEO der Serviceplan Gruppe Schweiz, den Zusammenschluss von Netvertising und Plan.Net Suisse.

Balz Lendorff gründete Netvertising 1995. Die inhabergeführte Agentur entwickelt, realisiert und betreut digitale Lösungen und Projekte für Kunden und Marken wie ITS Coop Travel, Schweizer Käse, SV Group und Coop Pronto. Netvertising ist Mitglied der Branchenverbände SIMSA und Leading Swiss Agencies. Thomas Pohl, langjähriger Head of Technology von Netvertising, nimmt Einsitz ins Management von Plan.Net Suisse.

«Der Zusammenschluss ermöglicht uns, Kunden noch besser in die digitale Zukunft zu begleiten und ganzheitliche Kommunikationslösungen anzubieten. Ich freue mich mit meinem Team auf diese neue Herausforderung und die neuen Kollegen im Haus der Kommunikation», begründet Lendorff seinen Entscheid, Plan.Net Suisse mit über 40 Mitarbeitenden zu führen und Teil des internationalen Plan.Net-Netzwerkes mit über 1350 Technologie-Spezialisten zu sein.

Top-Level-Domain .swiss wird Partner von Best of Swiss Web

Die Top-Level-Domain .swiss spielt neu eine aktive Rolle bei Best of Swiss Web. Die Marke dot.swiss geht eine Partnerschaft mit dem Award ein. Ziel der Partnerschaft ist die aktive Promotion der Top-Level-Domain .swiss.

dotswiss

«Qualität und Innovation sind typische schweizerische Werte, die .swiss auszeichnen», so René Dönni Kuoni, Vizedirektor Bakom. «Beide Faktoren stehen für Sicherheit und Vertrauen und werden im Geschäftsleben wie in der digitalen Welt immer wichtiger.»

.swiss-Internetadressen werden exklusiv vom Bund vergeben und betrieben. Nur Unternehmen mit physischem Geschäftssitz in der Schweiz können sich dafür registrieren und damit auftreten. Das macht .swiss immer stärker zum weltweit einfach verständlichen Gütesiegel für Produkte und Dienstleistungen von Schweizer Unternehmen und Organisationen.

Der Best of Swiss Web-Award zeichnet seit 2001 jährlich die herausragenden Web-Projekte ihres Jahrgangs aus. Ziel des Awards ist die Förderung von Transparenz und Qualitätsstandards in der Schweizer Digital- und Kommunikationsbranche. Best of Swiss Web gehört mit bis zu 500 Wettbewerbseinreichungen und gegen 1000 Gästen zu den wichtigsten Schweizer Branchen-Awards.

Die BoSW-Preisverleihung findet dieses Jahr anlässlich der grossen Award-Gala am 17. April in der Samsung Hall in Zürich statt. Im Rahmen der Gala wird auch der «Werber des Jahres» der Werbewoche gekürt und der Crossmedia Award von Goldbach vergeben.

Swiss Life entscheidet sich nach Pitch für The House

Die Agentur und Swiss Life arbeiten neu über mehrere Disziplinen hinweg eng im Co-Creation-Modus zusammen.

Headerbild_Format-948x533

The House entwickelt gemeinsam mit Swiss Life einen neuen integrierten Kampagnenansatz mit Fokus auf die digitalen Kanäle & Präsenzen. Von der Strategie über die kreative Ausgestaltung bis hin zur Umsetzung und Betrieb – in allen Leistungsbereichen arbeiten die Fachteams von The House und Swiss Life sehr eng im Co-Creation-Modus zusammen. Die Agentur ist ebenfalls für die strategische Mediaplanung, Einkauf und Bewirtschaftung verantwortlich. Erste Arbeiten werden in den kommenden Monaten zu sehen sein.

Inhalt und Form feiert mit Bauknecht

Inhalt und Form hat den Etat für das 100-Jahre-Jubiläum des Haushaltgeräte-Herstellers gewonnen.

100-years-logo

2019 hält für Bauknecht ein rundes Jubiläum bereit. Der Haushaltgeräte-Hersteller feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag. Und Inhalt und Form feiert mit. Anlässlich eines Pitchverfahrens konnte sich die Agentur gegen die Konkurrenz durchsetzen und den Etat für die Jubiläumskampagne für sich gewinnen. Die Agentur wird den Jubilar mit Off- und Online-Massnahmen begleiten. Damit das Jubiläum auch gebührend gefeiert werden kann. Erste Arbeiten werden im April zu sehen sein. Soviel sei schon verraten: Es wird flauschig.

MAZ-Direktor Diego Yanez tritt zurück

Diego Yanez, Direktor des MAZ – Die Schweizer Journalistenschule, wird Ende Mai 2020 in Frühpension gehen. Die Stelle wird im Juli 2019 ausgeschrieben.

digeoyanez

Diego Yanez leitet die Schweizer Journalistenschule in Luzern seit März 2014. Trotz Medienwandel ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Marke MAZ im Aus- und Weiterbildungsmarkt zu stärken. In der Abteilung Journalismus konnten Umsatz und Ertrag dank neuen Angeboten auf hohem Niveau stabilisiert werden. Die Abteilung Kommunikation ist über die vergangenen Jahre kontinuierlich gewachsen. Das Unternehmen beschäftigt 26 Festangestellte und rund 400 Dozierende aus der Praxis.

«Den Entscheid, frühzeitig in Pension zu gehen, habe ich nach reiflicher Überlegung gefällt», sagt Diego Yanez. «Ich habe intensive, spannende Jahre hinter mir. Was ich nach dem 31. Mai 2020 machen werde, ist noch offen. Vorerst gilt meine ganze Kraft weiterhin und bis zum letzten Arbeitstag dem MAZ».

Res Strehle, MAZ-Stiftungsratspräsident: «Wir bedauern den Rücktritt sehr. Diego Yanez führt das MAZ hervorragend. Wir sind ihm dankbar für alle seine geleistete und noch zu leistende Arbeit. Wir sind ihm aber auch dankbar, dass er uns frühzeitig über seine Pensionierungspläne informiert hat. Dies ermöglicht uns, die Nachfolge optimal aufzugleisen.»

Die Stelle wird im Juli 2019 ausgeschrieben. Nach einem mehrstufigen Verfahren wird die Nachfolgerin oder der Nachfolger Ende Oktober 2019 durch den Stiftungsrat gewählt.

Future Connection gestaltet neue Website für den Circus Knie

Zum 100-Jahre-Jubiläum hat sich der Circus Knie eine neue Website geschenkt. Für die Umsetzung wurde Future Connection ausgewählt. Damit bleibt Knie seiner langjährigen Kommunikationsagentur treu.

knie-web-press-1

Seit 2002 vertraut der Circus Knie bei Kommunikationsfragen auf die Dienste von Future Connection. Dank klarem Konzept und zeitgemässem Gestaltungsvorschlag erhielt die Zürcher Kommunikationsagentur von der Zirkusfamilie auch den Auftrag zur Neugestaltung der Website.
 

Positionierung als Erlebnis- und Event-Unternehmen

Eine emotionale Bilderwelt und dunkle Farben lassen die Besucher bereits im Internet einen Hauch der Magie spüren, die sie in den Vorstellungen erwartet. Für die Umsetzung wurde neuste Technologie eingesetzt. Der neue Webshop basiert auf einer Shopify-Lösung, die den Bedürfnissen entsprechend adaptiert wurde. Die neue Website ist seit Anfang März – pünktlich zum Tourneestart – live. Mit dem neuen Auftritt löst sich Knie vom klassischen Zirkus-Image und betont die eigene Erlebnis- bzw. Event-Positionierung.

knie-web-press-4

Jeder zehnte Erwerbstätige der Bodenseeregion arbeitet in der Kreativwirtschaft

Jeder zehnte Erwerbstätige ist im Bereich der Creative Economy beschäftigt. Das zeigt der erste Kreativwirtschaftsbericht für die Bodenseeregion, den die Zürcher Hochschule der Künste und die Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung gemeinsam mit der Internationalen Bodensee-Hochschule präsentiert haben. Spitzenreiter ist Zürich, wo 16,8 Prozent der Erwerbstätigen in der Creative Economy arbeiten, gefolgt von der Region Ostschweiz mit 10,9 Prozent.

creative-economy

Die StudienautorInnen schlagen die Stärkung von Kooperationen zwischen Kreativwirtschaft und Hochschulen vor, um das Potential des Wirtschaftszweiges zu nützen.

458’000 Personen (Stand 2015) arbeiten in der Bodenseeregion in der Creative Economy. Das entspricht 9,6 Prozent aller Erwerbstätigen. Stark überdurchschnittlich ist der Anteil der Creative Economy an der Gesamtwirtschaft in Zürich mit 16,8 Prozent aller Erwerbstätigen – insgesamt 142’000 Personen. Ebenfalls über dem Durchschnitt ist die Region Ostschweiz mit 10,9 Prozent, das sind 72’000 Personen. Das zeigt der erste Kreativwirtschaftsbericht für den Bodenseeraum. Er wurde gemeinsam von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) mit dem Statistischen Amt des Kantons Zürich als Praxispartner erstellt und von der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH) gefördert.

Erfasst wurden für den Kreativwirtschaftsbericht sowohl die Erwerbstätigen in Kreativbetrieben, beispielsweise einer Werbeagentur, als auch die Erwerbstätigen in kreativen Berufen ausserhalb des Kreativsektors, also etwa ein Grafiker in der Finanzbranche. Hinter Zürich und der Ostschweiz folgen Vorarlberg mit 8,3 Prozent sowie die deutschen Regierungsbezirke Tübingen, Freiburg und Schwaben mit einem Erwerbstätigenanteil der Creative Economy von 7,8 bis 7,2 Prozent.

Wichtigster Teilmarkt der Kreativwirtschaft in der Bodenseeregion ist die Softwareindustrie mit einem Anteil von 41 Prozent der Beschäftigten vor der Werbewirtschaft (24 Prozent), Buch- und Presseverlagen (14 Prozent) und der Designwirtschaft (14 Prozent). In Zürich und in der Region Ostschweiz ist die Softwareindustrie mit 46 Prozent der Beschäftigten deutlich überrepräsentiert. Sie ist hier die stärkste Kreativbranche vor der Designwirtschaft und dem Werbemarkt.

Investitionen schaffen Wirtschaftswachstum

Die StudienautorInnen zeigen auf, dass der Branchenkomplex bislang kaum als eigener Wirtschaftsfaktor betrachtet worden ist. «Die Kreativwirtschaft ist zweifelsohne ein wichtiger Innovationstreiber für die gesamte Bodenseeregion», ist der Leiter der Geschäftsstelle der Internationalen Bodensee-Hochschule, Markus Rhomberg überzeugt. «Investitionen in die Kreativwirtschaft verstärken die Dynamik der Wirtschaftsentwicklung.»

«Der Bericht zeigt, wie verwoben die Kreativwirtschaft mit anderen Branchen in der Bodenseeregion ist», betont Frank Speier, Vorsitzender der Kommission Wirtschaft der Internationalen Bodensee Konferenz. Er hält einen «regelmässigen Dialog zwischen Wirtschaft, den Bildungsverantwortlichen in der Region und der Kreativwirtschaft für notwendig, damit die Politik die Rahmenbedingungen für diesen boomenden Sektor noch besser gestalten kann». Der Kreativwirtschaftsbericht sei gleichzeitig ein Start für diesen wichtigen Austausch.

Internationale Sichtbarkeit steigern

Aus Sicht von Prof. Christoph Weckerle, Departementsleiter Kulturanalysen und Vermittlung der Zürcher Hochschule der Künste, sind hochqualifizierte Mitarbeitende und GründerInnen für den Erfolg der Kreativbranche in der Region von besonderer Bedeutung: «Wir empfehlen, die Anstrengungen von Unternehmen und Hochschulen aus dem gesamten Bodenseeraum mit Blick auf innovative Initiativen und Formate aufeinander abzustimmen.» Dies ist «zentral für die Gewinnung von Talenten in diesem Bereich, um die Sichtbarkeit und Attraktivität der Region auch international weiter zu steigern».

Information

Schiller, Janine (Hg.) (2019): Kreativwirtschaft Bodenseeregion. Wertschöpfung zwischen Kultur, Wirtschaft und Technologie. Zürich: Zürcher Hochschule der Künste.
Der Bericht ist als Download sowie als Printversion erhältlich. Er ist über die Websites Creativeeconomies.com und Bodenseehochschule.org zum Download verfügbar.

Die unterschätzte Zielgruppe – Stammkunden und ihre Bedeutung für den Markenerfolg

GFK, Serviceplan Suisse, Plan.Net Suisse, Mediaplus Suisse und Mediaschneider luden am Dienstag zur Marken-Roadshow im Hotel Widder in Zürich. Die Veranstaltungsreihe fand bereits zum zehnten Mal in Zürich statt. Die Referenten stellten innovative Ansätze vor zum Thema «Die unterschätzte Zielgruppe – Stammkunden und ihre Bedeutung für den Markenerfolg».

MM_Marken-Roadshow_2

Die grösste Bedrohung für Marken ist die Abwanderung ihrer Stammkundschaft. Mithilfe von Marketing Intelligence kann dieser Herausforderung begegnet werden; sie ist das zentrale Thema der Marken-Roadshow 2019, die von der Serviceplan Gruppe und von GfK organisiert wird. Den Ergebnissen liegen sowohl GfK-Studien als auch eine Umfrage unter Marketers zugrunde.

Das allgemeine Bindungsverhalten in der Gesellschaft wächst – so steigt beispielsweise die Zahl der Hochzeiten seit Jahren an – im Gegensatz dazu sinkt jedoch die Markenbindung der Menschen stetig. Laut aktuellen Erkenntnissen der GfK liegt die Abwanderung von Bestandskunden im Durchschnitt bei 30 Prozent pro Jahr – ein Fakt, der vielen Marketers nicht bewusst ist. Gleichzeitig beträgt der Umsatzanteil der Stammkunden jedoch fast 70 Prozent.

Dieser Thematik widmet sich die Marken-Roadshow 2019. Kernaussage ist, dass es nicht ausreicht, nur das Mediabudget und damit etwa die demografisch definierte Reichweite zu erhöhen. Vielmehr bedarf es einer neuen Art von Marketing Intelligence, die vor allem auf Werbewirkung und Planung in Echtzeit setzt.

Stammkunden sind für den Umsatz einer Marke elementar wichtig, zeigt die diesjährige Marken-Roadshow: Sie generieren nicht nur 70 Prozent des Umsatzes, sie sorgen sogar bei Marken mit überdurchschnittlichem Bestandskundenanteil für höhere Marktanteile und für fast 50 Prozent höhere Preise am Markt. Zudem kaufen 75 Prozent der Neukäufer nur ein einziges Mal. Dennoch werden immer noch 80 bis 90 Prozent der Kommunikationsbudgets für die Neukundengewinnung ausgegeben.

Will man potenzielle Neukäufer erreichen, müssen sie mit den gleichen Markenwerten angesprochen werden, wie die Bestandskunden – ein weiteres wichtiges Ergebnis des Marketing-Events. Daher muss der klassische Planungsablauf der Markenführung grundsätzlich umgestellt und die Analyse der Bindungsfaktoren an den Anfang gestellt werden.

Im Rahmen der jährlich ausgerichteten Marken-Roadshow (vormals Marketing-Meeting) bietet die Serviceplan Gruppe gemeinsam mit der GfK an verschiedenen Standorten im deutschsprachigen Raum Einblicke in hochaktuelle Themen. Namhafte Referenten präsentieren den fachkundigen Gästen aus der Marketing-Szene aktuelle Forschungsergebnisse sowie neue Tools und Praxiskonzepte.

 

MM_Marken-Roadshow_5

Christa Rigozzi präsentiert für Ascona-Locarno «La Dolce Vita»

Die Tourismusregion Ascona-Locarno lanciert passend vor Ostern ihre schweizweite, von Skipp Communications kreierte Kampagne. Im Zentrum steht dieses Jahr «La Dolce Vita» – das Tessin von seiner schönsten Seite. Altbewährt ist Christa Rigozzi mit an Bord, zusätzlich gibt sie ihre persönlichen sieben goldenen Genuss-Regeln preis.

La-Dolce-Vita

Wenn in weiten Teilen der Schweiz die letzten Schneeflecken schmelzen und die ersten Krokusse aus dem Boden ragen, blühen in Locarno schon die Camelien und die Terrassen auf der Piazza in Ascona laden zum Sonne tanken ein. Geniessen, riechen und entspannen sind wichtige Stichworte für die nächste schweizweite Ferien-Kampagne. Die beliebte Destination mit den bekannten Sehenswürdigkeiten und internationalen Festivals besticht nämlich auch durch herzliche Gastfreundschaft. Zusammen mit Einheimischen am Steintisch Polenta essen und mit einem Boccalino anstossen und über die Gemütlichkeit sinnieren, das geht bekanntlich in einem der zahlreichen Tessiner Grotti am besten.

La-Dolce-Vita---Regola-nr.-2

Christa Rigozzi mit Grotto-Padrone Pietro

Mit Charme und Witz ist sie das Gesicht der Feriendestination Ascona-Locarno: Christa Rigozzi. Es ist bereits die dritte nationale Kampagne mit der Ex-Miss Schweiz. Sie hat sich als Influencerin etabliert und ihr Einsatz als Testimonial für die Region ist herzlich und authentisch. Genau diese Stärken werden in der neuen Kampagne herausgestrichen. Im Fokus steht der gewinnende Padrone Pietro. Der seine Gäste begrüsst, das Essen serviert, alles selber macht und sich als den Erfinder von La Dolce Vita sieht. Alles soweit glaubhaft, bis Christa in der Kochschürze aus der dampfenden Küche kommt. Ein Glücksfall ist Pietro für die Kampagne auf jeden Fall. Die Churer Agentur Skipp Communications hat mit ihm den idealen Padrone für die Filmszene im malerischen Grotto ob Ascona-Locarno gefunden.

La-Dolce-Vita---Regola-nr.-5

Im Fokus: La Dolce Vita

Essen, Trinken, Plaudern, Sonne und See geniessen – La Dolce Vita, dafür steht die Region Ascona-Locarno wie kaum eine andere. Deshalb streicht sie diese einzigartigen Vorzüge in der neuen Kampagne heraus. Bewusst rücken auch kürzere Aufenthalte, als Auszeit vom Alltag, in den Fokus. Mit ihren sieben goldenen Genuss-Regeln erinnert Christa Rigozzi zudem die Daheimgebliebenen mit einem Augenzwinkern an die Vorzüge des Lebens in der Sonnenstube. Damit wird der Hauptmarkt der Feriendestination angesprochen: Dreiviertel aller übernachtenden Gäste kommen aus der Schweiz. Ascona-Locarno ist und bleibt der ideale Erholungs- und Genussort für viele Menschen in den Zentren Zürich, Luzern und Basel.


Ascona-Locarno lächelt der Schweiz entgegen

Benjamin Frizzi, Marketing Direktor bei Ascona-Locarno Tourismus: «Unsere Gäste schwärmen vom guten Essen, unseren Grotti, Gelati und Gazosa, den freundlichen Wirten und der herrlichen Landschaft. Genau darin sind wir Meister und widmen die neue Kampagne deshalb unserer Kernkompetenz: Dem La Dolce Vita. Wir wollen zusätzlich zur Sonnenstube, auch die freundliche Gaststube der Schweiz sein.»

get_footer();