Social Bots sind auf Twitter nicht von echten Usern unterscheidbar

Social Bots, automatisierte Software-Programme, die in sozialen Netzwerken menschliche Verhaltensmuster simulieren und teilweise als «Fake-Account» auftauchen, sind in der Direktkommunikation mit Usern nicht von Menschen zu unterscheiden. Dies zeigt eine aktuelle Studie von den WissenschaftlerInnen Ema Kušen und Mark Strembeck an der Wirtschaftsuniversität Wien.

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Politische Stimmungsmache und Desinformation im Netz sind heute keine Seltenheit – insbesondere vor Wahlen oder anderen politischen Ereignissen. Social Bots sind Software-Programme, die menschliche Präsenz im Netz vortäuschen. Wie gut sie dies tun, zeigt eine aktuelle Studie von Ema Kušen und Mark Strembeck vom Institut für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien der WU. Die beiden WissenschaftlerInnen untersuchten anhand von 4,4 Millionen Tweets, wie Social Bots die Stimmung im Netz beeinflussen und wie sie ihr Verhalten bei der Direktkommunikation mit anderen UserInnen ändern.

Gut getarnt

Die Ergebnisse zeigen, dass menschliche BenutzerInnen in ihren Tweets generell eher der Grundstimmung einer Diskussion folgen, während Social Bots versuchen die Stimmung durch entgegengesetzte Emotionen umzukehren. (Beispiel: zum positiven Ereignis Thanksgiving Day twittert ein Social Bot: «Sissy Mitt Romney signed Massachusetts gun ban #thanksgiving #Trump #MAGA»).

Bei kontrovers diskutierten Ereignissen (wie zum Beispiel Wahlen) verschicken Social Bots insbesondere emotional polarisierende Nachrichten und versuchen so, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. (Im Kontext der US-Präsidentschaftswahl zum Beispiel: «ObamaFail I’ll be so happy to see this joke move out of the White House!! #VoteTrumpPence16»)

Dabei wurde deutlich, dass Social Bots zu diesem Zweck sogar polarisierende Nachrichten in thematisch fremde Diskussionen einstreuen. In der Direktkommunikation mit menschlichen BenutzerInnen ändert sich dieses Verhalten jedoch: Richten Social Bots ihre Nachrichten direkt an Twitter-BenutzerInnen (mit der Adressierung @TwitterUser), passen sie sich ebenfalls der allgemeinen Grundstimmung an. Strembeck erklärt: «Social Bots sind in der Direktkommunikation anhand der Emotionen, die sie versenden, nicht mehr von Menschen zu unterscheiden.»

Muster erkennen

Strembeck und Kusen konnten bei ihrer Analyse auch eine Reihe an statistisch signifikanten Mustern, sogenannten «Emotion Exchange motifs», die typisch für die Direktkommunikation mit menschlichen UserInnen sind, identifizieren. Die neuen Muster für acht verschiedene Emotionen stellen einen wichtigen Schritt in der Forschung dar. «Anlässlich der aktuellen EU-Wahl gab es zum Beispiel Warnungen, dass verschiedene Interessensgruppen versuchen könnten, in sozialen Netzwerken die Wahl zu beeinflussen. Die Ergebnisse können unter anderem dazu beitragen, Social Bots in Zukunft zuverlässiger zu identifizieren. In verschiedenen Folgestudien wird nun die Frage zu klären sein, warum sich das Verhalten von Social Bots beim Versand von Broadcast-Nachrichten vom Verhalten bei einer Direktkommunikation unterscheidet», so Studienautor Strembeck.

 

Zur vollständigen Studie: Sciencedirect.com

63 Prozent der Online-Shopper lassen sich über soziale Medien zur Interaktion animieren

Die Zahl der Konsumenten, die über sprachbasierte Geräte wie Amazon Echo und Google Home recherchieren, ist gegenüber dem Vorjahr um 83 Prozent gestiegen, so der Benchmark-Report «Reimagining Commerce» von Episerver. Gleichzeitig haben sich soziale Medien als Kanal im Kaufprozess der Verbraucher etabliert. Zwei Drittel der Online-Käufer (63 Prozent) haben schon auf Social-Media-Anzeigen geklickt. 33 Prozent davon kauften im Anschluss direkt ein.

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Die jährlich erscheinende Studie «Reimagining Commerce», für die mehr als 4500 Online-Käufer in acht Ländern befragt wurden, zeigt, dass Konsumenten häufiger über Voice suchen und einkaufen, doch Sicherheitsbedenken überwiegen. Zwar kaufen 17 Prozent der Online-Shopper mehrfach im Monat per Sprachbefehl ein (gegenüber 11 Prozent im Jahr 2017), denen stehen aber immer noch 43 Prozent der Konsumenten gegenüber, die fehlende Sicherheitsvoraussetzungen als Hauptgrund angeben, warum sie in diesem Jahr nicht über sprachbasierte Geräte einkaufen werden. Danach kommen fehlende Produktbilder (35 Prozent) und Probleme beim Produktvergleich (33 Prozent).

«Wo Voice noch Schwächen hat, legt Social Commerce nach», sagt Marc Bohnes, Product Strategy Director bei Episerver. «Unsere Umfrage zeigt, dass soziale Medien zu Käufen führen und starken Einfluss auf junge Verbaucher haben. Sie haben sich weiterentwickelt von Netzwerken, die früh einfache Buy-Now-Buttons ausprobierten, zu einem nativen Bestandteil des täglichen Lebens, wo aus Scrollen schnell ein Einkauf wird. Händler, die ihre Aktivitäten in diesem Jahr noch priorisieren wollen, sollten analysieren, was aktuell funktioniert und was dabei hilft, Awareness und letzten Endes Käufe zu steigern.»

Im Rahmen einer neuen Frage der Studie fand Episerver heraus, dass über die Hälfte der Online-Käufer (52 Prozent), die soziale Medien nutzen, auch schon auf Influencer-Posts geklickt haben. Und ein Drittel dieser Kunden (31 Prozent) hat über einen solchen Post direkt bestellt. Darüber hinaus nutzt eine ähnliche Anzahl an Kunden soziale Medien als Inspirationsquelle (12 Prozent), wenn sie beim Einkauf noch kein spezielles Produkt im Hinterkopf hat. Zum Vergleich: Nur 11 Prozent der Kunden gehen zu diesem Zweck auf eine Unternehmswebsite.

 

Die vollständige Studie steht hier gegen Angabe von Kontaktdaten kostenlos Download bereit. Die Studie basiert auf einer Befragung von Kunden in Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, Schweden, Belgien, in den Niederlanden, Luxemburg und Australien. Die insgesamt 4500 Befragten waren mindestens 18 Jahre alt und haben in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal digital eingekauft.

Facebook löscht Milliarden gefälschter Accounts

Facebook hat allein im ersten Quartal dieses Jahres rund 2,2 Milliarden gefälschte Accounts gelöscht. Ein grosser Teil davon werde von Spammern angelegt, die die Plattform für dubiose Werbung nutzen wollen, erklärte Facebook-Manager Guy Rosen.

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Sie versuchten, automatisiert jeweils hunderttausende oder sogar Millionen Fake-Konten zu erzeugen. Facebook machte keine Angaben dazu, in welchem Masse die gefälschten Profile nach Erkenntnissen des Online-Netzwerks auch für politische Einflussnahme angelegt werden.

Die Zahl der von Facebook gelöschten Fake-Konten steigt dabei kontinuierlich an. Im Schlussquartal 2018 waren es rund 1,2 Milliarden gewesen, dabei waren es im halben Jahr davor zusammen rund 1,55 Milliarden. Das Online-Netzwerk führt den rapiden Anstieg darauf zurück, dass verstärkt versucht werde, gefälschte Accounts in grossem Stil automatisiert anzulegen.

5 Prozent sind Fake-Konten

Die Zahlen offenbaren das Ausmass dieser Aktionen: Facebook kommt insgesamt auf rund 1,6 Milliarden täglich aktive Nutzer und etwa 2,4 Milliarden greifen auf den Dienst mindestens einmal im Monat zu. Davon machen Fake-Konten nach Facebook-Schätzung rund fünf Prozent aus. Die Accounts, die direkt nach der Registrierung gelöscht werden, zählt Facebook in diesem Anteil nicht mit.

Darüber hinaus sorge Facebook zum Beispiel durch das rechtzeitige Sperren verdächtiger Blöcke von IP-Adresse zum Teil auch dafür, dass Versuche, gefälschte Profile anzulegen, erfolglos bleiben. Insgesamt entdecke Facebook 99 Prozent der gefälschten Accounts, noch bevor sie von Nutzern gemeldet werden.

Facebook sah sich seit dem US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 Vorwürfen ausgesetzt, nicht genug gegen die Verbreitung von Fake-Konten zu tun – und setzt inzwischen massiv auf lernende Software, um sie herauszufiltern.

Facebook nannte die Zahlen im Rahmen eines ausführlichen Berichts zur Einhaltung seiner Gemeinschaftsstandards. Daraus ging unter anderem auch hervor, dass Nutzer im ersten Quartal die Sperrung von 1,1 Millionen Beiträgen anfochten – und 155 000 Posts daraufhin wiederhergestellt wurden. (SDA)

Gestalten inszeniert «Schandfleck der Nation» als Ort der Begegnung

Die Agentur Gestalten hat für Suchthilfe Ost die Kommunikation für das erste Ländiwegfest umgesetzt. Das Fest soll den in Verruf geratenen Weg zu einem Ort der Begegnung für alle Menschen in Olten machen.

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Im Herzen von Olten erstreckt sich der Ländiweg über mehrere hundert Meter und gewährt einen spektakulären Blick über die Aare auf die Holzbrücke sowie die Altstadt. Beachtung erhält dieser Ort jedoch vor allem wegen seiner Nutzung, die ihm den Titel «Schandfleck der Nation» eingebracht hat, da sich der vereinsamte Uferweg mehr und mehr zu einem Treffpunkt Randständiger und der lokalen Drogenszene geworden ist.

Deshalb ergreift die Suchthilfe Ost nun Initiative und macht den Weg am Wasser zu einem Ort der Begegnung für alle Menschen. Am 15. Juni 2019 soll im Rahmen dieses Vorhabens das erste Ländiwegfest stattfinden. Die Zürcher Agentur hat die Kommunikation für diesen Anlass umgesetzt, sowie eine interdisziplinäre Kampagne mit Social Media, Website, Plakaten und weiteren Werbemitteln realisiert.
 

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Sechs Pencils für Schweizer Agenturen bei den D&AD-Awards

Schweizer Agenturen und Einreicher gewannen bei den D&AD Awards 2019 sechs Pencils. Jung von Matt/Limmat stellte sogar einen neuen Schweizer Rekord auf.

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Zwei Arbeiten von Jung von Matt/Limmat wurden prämiert: Der Sirenenalarm für Amnesty International steht zwei Mal auf der Shortlist (Kategorien: Use of Radio & Audio, Direct Response). Das Fotografierverbot für Graubünden Tourismus erzielt mit einmal Gold (Kategorie: Low budget), zwei Mal Silber (Kategorien: Creative Use of Media, Use of Media Relations) und zwei Shortlist-Einträgen (Kategorien: Use of Branded Content, Use of Online) sogar einen historischen Rekord: noch nie wurde eine Schweizer Arbeit an den D&AD Awards so gut ausgezeichnet.

Nach Gold beim Art Directors Club Switzerland überzeugte die Swiss Life Aktion «Kunde seit 100 Jahren» von Ruf Lanz auch die internationale Jury des renommierten D&AD-Awards. Sie wurde in der Kategorie Press & Outdoor als einzige Schweizer Arbeit ausgezeichnet: mit einem Wood-Pencil.

Über einen Wood-Pencil darf sich auch Thjnk Zürich freuen. Der Pro-Infirmis-Spot «Alle sind gleich. Niemand ist gleicher.» wird zum grossen Award-Abräumer der jungen Zürcher Agentur.

Pencil Nummer sechs in Silber (Graphite) geht an das Zürcher Design-Stuio Offshore Studio mit dem Migrant Journal. (hae)

D&AD Awards 2019 Schweizer Gewinner
Agentur Kampagne Kategorie Award
TBWA\Zürich 50 Years of Big Mac Posters Shortlist
TBWA\Zürich 50 Years of Big Mac Integrated Graphics Shortlist
Jung von Matt/Limmat Amnesty International „The War Siren Test“ Use of Radio & Audio Shortlist
Jung von Matt/Limmat Amnesty International Switzerland „The War Siren Test“ Direct Response/Radio & Audio Shortlist
Ruf Lanz Customer for 100 years Press Advertising Insert & Wraps Wood Pencil
Jung von Matt/Limmat Graubünden Tourism „The Photography Ban“ Use of Branded Content Shortlist
Jung von Matt/Limmat Graubünden Tourism „The Photography Ban“ Use of Online Shortlist
Offshore Studio Migrant Journal Independent Magazines Graphite Pencil
TGG Hafen Senn Stieger Museum of Natural History St. Gallen Culture, Art & Design Books Shortlist
Thjnk Zürich Pro Infirmis Public Service Commercials Wood Pencil
Thjnk Zürich Pro Infirmis Casting for Film Advertising Shortlist
Thjnk Zürich Pro Infirmis Advertising /Not for Profit Shortlist
Jung von Matt/Limmat The Photography Ban Low Budget Yellow Pencil
Jung von Matt/Limmat The Photography Ban Creative Use of Media Graphite Pencil
Jung von Matt/Limmat The Photography Ban Use of Media Relations Graphite Pencil
Quelle: D&AD

Viva setzt Portal für nachhaltige Antriebsenergie um

Das Portal Cng-mobility.ch soll der Antriebsenergie Compressed Natural Gas (CNG), also Erdgas und Biogas, eine nachhaltige Stimme geben. Die Agentur Viva zeichnet für die Konzeption, die Basisinhalte sowie das Content Management des Portals verantwortlich.

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Die Reduktion von CO2-Emissionen ist eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit, und das Wissen über alternative, nachhaltigere Antriebsenergie ist noch entwicklungsfähig. So hat zum Beispiel CNG das Potenzial, einen erheblichen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen zu leisten. Das Portal Cng-mobility.ch soll dem Informationsdefizit entgegenwirken und alles Wissenswerte über diese noch relativ unbekannte und vor allem unterschätzte Antriebsenergie liefern.

Grundlage dafür soll ein umfassendes Content Marketing sein, welches die Agentur Viva umsetzt. Es werden qualitativ hochwertige und auf einen Nutzen ausgerichtete Inhalte geschaffen, die auch über einen eigenen CNG-Newsletter beworben werden. Viva war bereits bei der Erarbeitung der nationalen CNG-Mobilitätstrategie involviert, das Content Marketing bildet dabei den zentralen Pfeiler. Zudem hat die Agentur in Zusammenarbeit mit dem Online-Team von Galledia das Portal konzipiert und inhaltlich aufgebaut.
 

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Valencia setzt drei Massnahmen für Rhäzünser um

Die Agentur Valencia durfte für ihren Kunden Rhäzünser gleich drei verschiedene Massnahmen sowohl digital als auch analog umsetzen.

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Neuer Auftritt der Rhäzünser-Website

Die erste Massnahme stellt ein technischer und visueller Relaunch der Rhäzünser-Website dar, die Valencia in Zusammenarbeit mit der Tochter-Agentur Nueva realisiert hat.

Mit einem «Mobile First»-Ansatz soll die Brand Identity nun reduziert und responsive reflektiert werden. Mit Parallax-Effekten wird zwischen einzelnen Menüpunkten und Grafiken gewechselt. Der Heinzenberg, der im Header der Hauptseite zu sehen ist, wurde extra für die Website geshootet. Die Produkte können direkt nach Hause bestellt werden, da sie an den Onlineshop Beer4you.ch angebunden sind.

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Verschiedene Werbemittel für «Craft Lemonade»

Als erste von zwei Produktneuheiten wird die neue Limonade von Rhäzünser durch verschiedene Sujets für Grosshandel, Gastronomie und Retail, die ebenfalls von Valencia entwickelt wurden, beworben.

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Visual für «Rhäzünser Juicy»

Zur Lancierung der zweiten Produktneuheit hat Valencia ein Visual erarbeitet, mit dem unterschiedliche Werbemittel wie Flyer, Plakate oder Inserate gestaltet wurden.

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Verantwortlich bei Feldschlösschen: Andreas Locher (Director Water & Soft Drinks); Claudia Leuenberger (Brand Manager). Verantwortlich bei Valencia: Simone Fluri (Creative Director); Mirjam Müller (Beraterin); Corinne Winter (Junior Beraterin); Sebastian Refardt (Senior Texter); Jan Kempen, Daniel Nussbaumer (Art Director); Emanuel Plüss (Leiter polygrafische Abteilung). Verantwortlich bei Nueva: Remo Brunner (Geschäftsführer); Frank Matuse, Manuela Zogbaum, Jonas Müller (Frontend).

AZ Medien und Watson erhalten Verstärkung im Verwaltungsrat

Anna Wanner wird Verwaltungsrätin bei AZ Medien, Andreas Keller wird Verwaltungsrat bei Watson.

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Die Journalistin Anna Wanner ist in den Verwaltungsrat des Aargauer Unternehmens AZ Medien (Aargauer Zeitung) gewählt worden. Die 34-jährige Anna Wanner, Co-Leiterin des Inlandressorts bei CH Media, ist die Tochter des Verlegers Peter Wanner. Bis zur Fusion von CH Media war sie seit 2016 in gleicher Funktion für AZ Medien tätig. In ihrer journalistischen Laufbahn hat die heute 34-Jährige in den Regionalredaktionen Aargau und Baselbiet für AZ Medien gearbeitet und war für das Inlandteam der «Südostschweiz» tätig. Sie hat an der Universität Zürich und der Columbia University in New York Politikwissenschaften und Geschichte studiert und einen Diplomstudiengang an der Schweizer Journalistenschule (MAZ) absolviert.

Sie habe das «Unternehmer-Gen unserer Familie geerbt», wird Peter Wanner, Verwaltungsratspräsident der AZ Medien, in einer Medienmitteilung vom Freitag zitiert. Die Aktionäre wählten Anna Wanner an der Generalversammlung in den Verwaltungsrat.

Dem Verwaltungsrat gehören bereits die Verlegersöhne Michael Wanner und Florian Wanner an. AZ Medien ist ein Verlagshaus im Besitz der Familie Wanner. Dieses hält 50 Prozent an CH Media, dem Joint Venture zwischen den AZ Medien und den NZZ-Regionalmedien.

Bei Watson gab es laut einer Mitteilung ebenfalls Verstärkung im Verwaltungsrat. Andreas Keller ist Partner beim Immobilienberatungsunternehmen Wüest Partner und CEO des Data-Analytics-Unternehmens Datahouse, das er 2005 als ETH-Spinoff gegründet und 2014 bei Wüest Partner eingebracht hat. Keller hat nach dem Architektur-Studium an der ETH Zürich an der Harvard University Statistik und Informatik studiert und später einen MBA in Management, Technology und Economics an der ETH Zürich absolviert.

Peter Wanner, Verleger und Verwaltungsratspräsident der Fixxpunkt: «Watson als rein digitales Medienunternehmen bewegt sich in einem zunehmend Technologie-getriebenen Markt. Vor diesem Hintergrund wollten wir unseren Verwaltungsrat gezielt verstärken. Andreas Keller ist mit seinem Technologie-Knowhow, seiner Digital-Kompetenz und seiner unternehmerischen Erfahrung eine Wunschbesetzung».

Der Verwaltungsrat von AZ Medien besteht neu aus Peter Wanner (Präsident), Michael Wanner (Delegierter), Kaspar Hemmeler, Dr. Hans-Peter Zehnder, Dr. Philip Funk, Florian Wanner und Anna Wanner.

Der Verwaltungsrat von Fixxpunkt (Watson) besteht neu aus Peter Wanner (Präsident), Michael Wanner (Delegierter), Kaspar Hemmeler, Axel Wüstmann und Andreas Keller. (SDA/swi)

EBM heisst neu Primeo Energie – Wirz Brand Relations realisiert neuen Marktauftritt

Der Schweizer Energieversorger EBM tritt neu unter der Marke «Primeo Energie» auf. Wirz Brand Relations hat dafür den Markenauftritt entwickelt. Der Markenwandel hat zum Ziel, den Umgang mit Energie immer nachhaltiger und das Leben der Menschen immer smarter machen zu wollen.

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Primeo Energie möchte seinen Kunden mit entsprechenden Angeboten und Dienstleistungen Möglichkeiten zugänglich machen, Energie effizienter, nachhaltiger oder einfach cleverer zu nutzen, was sie auch mit dem Claim «Wir machen das Leben smarter.» ausdrücken wollen. Wirz Brand Relations hat die neue Positionierung, den Namen, den neuen Markenauftritt sowie die Kampagne entwickelt, die Einführung erfolgt in mehreren Phasen.

Bereits Ende März hat der offizielle Wechsel von EBM zu Primeo Energie im Rahmen der Bilanzmedienkonferenz sowie einer Mitarbeiterveranstaltung stattgefunden. Eine regionale Kampagne stellt seit April die neue Marke der Bevölkerung im Netzgebiet vor. Als Sponsor der Tour de Suisse, die im Juni stattfinden wird, wird sich Primeo Energie dann in der gesamten Schweiz präsentieren. Bis Ende Jahr werden alle digitalen Plattformen sowie Kanäle komplett neu aufgesetzt, damit den wachsenden Erwartungen an eine intelligente und bedürfnisorientierte Ansprache auf allen Ebenen gerecht werden kann.

Die Einführung der neuen Marke ist mit Blick auf den Wandel im Energiemarkt sowie die geplante vollständige Marktöffnung in der Schweiz eine logische Konsequenz der eingeleiteten Wachstumsstrategie. «Der Markenwechsel ist ein wichtiges Signal und unterstützt unsere Wachstumspläne in der Schweiz und in Frankreich. Wir werden uns zukünftig noch klarer positionieren und unseren Kunden die erwartete Smartness bei Themen wie E-Mobilität, virtuellen Stromspeichern oder Photovoltaik bieten können», ist CEO Conrad Ammann überzeugt.

Diese Zielsetzung soll auch im neuen Namen zur Geltung kommen, mit dem das Unternehmen bewusst neue Wege innerhalb der Energiebranche geht: Abgeleitet aus dem Italienischen «primo» (führend) und dem Französischem «primer» (übertreffen) transportiert Primeo Energie die Ambition, die erste und beste Wahl für intelligente Lösungen rund um Energie sein zu wollen. Im Rahmen der auf Kinder und Jugendliche ausgelegte «Lernwelt Energie» setzt sich das Unternehmen dafür ein, dass auch die zukünftigen Generationen verantwortungsbewusst und smarter leben.
 

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Online-Shopping ist in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit

Die zentrale Erkenntnis der diesjährigen Y&R Wunderman E-Commerce Studie zeigt auf, dass Online-Shopping im Jahr 2019 für Schweizerinnen und Schweizer zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist.

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Rund um die Uhr einzukaufen, bequem alles über die Produktinformationen zu erfahren und die Produkte nach Hause geliefert zu bekommen sind gemäss den Ergebnissen der Studie die wichtigsten Treiber für den Erfolg. Wer jedoch mit zu hohen Versandkosten aufwartet, hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Zudem zeigt sich in diesem Jahr ebenfalls, dass E-Commerce immer häufiger zu Mobile Commerce wird, wo Kunden auf Einkaufstour gehen. 

Convenience heisst das Zauberwort

Unsere Bedürfnisse beim Einkaufen sind so individuell wie unsere Terminkalender. Online können viele dieser Bedürfnisse immer besser bedient werden. Insgesamt zeigen die fünf wichtigsten Beweggründe für das Online-Shopping, dass Convenience das wichtigste Argument für die Schweizerinnen und Schweizer beim Einkauf im Netz ist.

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Produktinformationen sind entscheidend

Weil man Produkte in einem Online-Shop nicht anfassen und testen kann, ist es für 86 Prozent der Online-Kunden sehr wichtig, ausreichend Informationen zum Produkt vorzufinden. Auch Produktbilder sind für 75 Prozent der Kunden entscheidend, um ein Produkt beurteilen zu können.

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Hohe Versandkosten schrecken ab

65 Prozent der Kunden zögern beim Kaufabschluss, wenn ein Online-Shop hohe Versandkosten erhebt. Und 36 Prozent der Befragten zögern, wenn die Rückgabe zu aufwendig ist, was dazu führt, dass die kostenlose Rücksendung heutzutage einfach erwartet wird.

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Online- vs. Offline-Shopping

Die Produktkategorie bestimmt, über welchen Kanal sich ein Konsument bevorzugt informiert. Flug- und Event-Tickets werden mehrheitlich online recherchiert, aber nicht zwingend auch online eingekauft. Bei Lebensmitteln und Medikamenten hingegen ziehen es die Kunden vor sich im Laden über Produkte zu informieren, auch wenn sie diese vielleicht dann übers Internet einkaufen.

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Einkaufen via Smartphone? Selbstverständlich!

«Mobile First» ist für jeden E-Commerce-Anbieter die Devise für die Zukunft. Mit gut optimierten Shopping-Apps beziehungsweise Responsive Umsetzungen sichert man sich einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. 31 Prozent der Digital Natives geben an, ein bis drei Mal pro Monat über ein Mobile Device einzukaufen – das ist ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein deutlicher Zuwachs ist auch bei den Digital Immigrants und den Silver Surfern zu beobachten. 28 Prozent der Digital Immigrants geben sogar an, wöchentlich eine Transaktion mit ihrem Smartphone zu tätigen.

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Zalando-App bleibt an der Spitze

Schon rund 40 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung nutzt Mobile Apps für Online Shopping. Nach wie vor hält sich dabei Zalando auf dem ersten Platz, wobei sich Wish auf dem zweiten Platz etabliert hat und China die Türen zu den Schweizer Kundinnen und Kunden öffnet.

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Das Smartphone als persönlicher Assistent

Auch beim Einkauf im Laden gehört das Smartphone heute ganz selbstverständlich dazu. Um Preise zu vergleichen, Produktinformationen zu recherchieren, Freunde um Rat zu fragen oder um von Promotionsmassnahmen zu profitieren. 39 Prozent der Digital Immigrants geben an, ihr Smartphone für Rabatte und Aktionen oder für Promotions-Codes und Coupons zu nutzen – bei den Silver Surfern sind es immerhin noch 25 beziehungsweise 28 Prozent.

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Informationen zur Y&R Wunderman E-Commerce Studie: Seit einem Jahrzehnt untersucht Y&R Wunderman Trends im Schweizer Online-Handel. Hierfür wurden 2000 Personen im Alter zwischen 14 und 69 Jahren aus der Deutsch- und Westschweiz online zu ihrem Shopping-Verhalten befragt. Für den Quervergleich unterteilt die Studie die Online-Bevölkerung in drei Generationen: «Digital Natives» (14–29 Jahre), «Digital Immigrants» (30–54 Jahre) und «Silver Surfer» (55–69 Jahre). Die Stichprobe ist repräsentativ gemäss den offiziellen Strukturdaten der Schweiz. Ein Auszug aus der umfassenden Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Verantwortlich bei Y&R Wunderman: Yvan Piccinno (Gesamtverantwortung, Managing Director); Philip Zsifkovits (Strategic Planner); Jonathan Fearns (Business Development Lead).
 

Netto-Werbeumsätze 2018: Klassische Medien verzeichnen weniger Umsatz

Gemäss den neuen Zahlen der Stiftung für Werbestatistik Schweiz verzeichnen im vergangenen Jahr fast alle klassischen Medien einen Umsatz-Rückgang. Positive Entwicklungen weisen die Aussenwerbung, Kinowerbung und Werbeartikel auf.

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Die Stiftung Werbestatistik hat wieder die Netto-Werbeumsätze aus dem Schweizer Werbemarkt zusammengetragen. Der Werbeaufwand für das Jahr 2018 beläuft sich auf ins-gesamt 4614 Millionen Schweizer Franken. Damit liegen die Werbeumsätze um 2,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau. 

 

Presse und Direktwerbung mit den grössten gemessenen Marktanteilen 

Trotz einem Rückgang der Werbeumsätze von 9,6 Prozent auf 1 009 Millionen Franken holt sich die Presse wieder das grösste Kuchenstück des Werbemarktes (vgl. Abbildung). Die um-satzstärkste Pressekategorie ist mit  610 Millionen Franken und einem Rückgang von 11,9 Prozent die Tagespresse und die regionale Wochen- und Sonntagspresse. Die geringsten Umsatz-rückgänge verbucht die Kategorie Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse mit einem Minus von 2,6 Prozent. Die Einnahmen aus Verteilkosten für adressierte und unadressierte Werbung sinken um 7,7 Prozent auf  908 Millionen Franken 

 

Fernsehen und Radio im Minus 

Die Netto-Umsätze der Fernsehwerbung belaufen sich insgesamt auf  766 Millionen Franken mit einem Minus von 1 Prozent. Die privaten Schweizer Sender verzeichnen ein Umsatzplus von 3,1 Prozent. Die Radiowerbung erzielt einen Werbeumsatz von  144 Millionen Franken und liegt damit 4,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

 

Wachstum bei der Online-Werbung 

Die Statistik weist die Digital-Umsätze der CH-Publisher aus. Suchmaschinenwerbung und Social Media wurden in diesem Jahr aus methodischen Gründen nicht berücksichtigt. 

Insgesamt liegen die Umsätze aus der Online-Werbung bei  547 Millionen Franken Das Wachstum der Online-Umsätze hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich abgeschwächt und liegt neu bei 3,4 Prozent (2018: 5,9 Prozent). Die Online-Display-Werbung ist mit –0,5 Prozent erstmals leicht rückläufig. Die Online-Rubrikenmärkte (Jobs, Immobilien, Autos) er-zielen hingegen ein Umsatzplus von 7,3 Prozent. 

 

Aussenwerbung, Kino und Werbeartikel im Plus 

Insgesamt haben sich die Werbeeinnahmen bei der Aussenwerbung mit einem Zuwachs von 2,4 Prozent auf  462 Millionen Franken positiv entwickelt. Auch die Kinowerbung weist ein Umsatzplus aus (+3,2 Prozent). Die Werbe- und Promotionsartikel verzeichnen ebenfalls eine positive Umsatzentwicklung mit einem Plus von 5,6 Prozent.

Keystone-SDA holt das Disneyland Paris in den Zürcher HB

Für den Kunden Disneyland Paris hat die Abteilung PR & Distribution von Keystone-SDA einen PR-Stunt umgesetzt. Der Schweizer Künstler Patrick Wehrli von Redl.ch erstellte ein 3D-Gemälde, das die Betrachter ins Disneyland Paris eintauchen liess.

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Disneyland Paris hat seit der Eröffnung 1992 über 320 Millionen Besucher gezählt. Diesen Sommer findet dort das «König der Löwen»- und Dschungelfestival vom 30. Juni bis am 22. September 2019 statt. Um auf die diesjährige Sommersaison aufmerksam zu machen, hat Disneyland Paris in Zusammenarbeit mit der Abteilung PR & Distribution der Keystone- SDA einen PR-Stunt organisiert. Künstler Patrick Wehrli von Redl.ch malte ein faszinierendes 3D-Gemälde im Zürcher Hauptbahnhof. Dank der 3D-Perspektive hatten die Betrachter das Gefühl, per Achterbahn ins Disneyland Paris einzutauchen. Keystone-SDA unterstützte Disneyland Paris mit der Ideenfindung und Umsetzung der Massnahme. Weiter übernahm die PR-Unit die Medienarbeit sowie die Bildproduktion. Die Bilder wurden noch am gleichen Tag via Keystone-SDA in die Schweizer Medienlandschaft distribuiert. Am 3. Juni 2019 findet die gleiche Aktion in Lausanne auf dem Place de l’Europe statt.

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Influencer Sara Leutenegger posiert auf einem faszinierenden 3D-Bild von dem Schweizer Kuenstler Patrick Wehrli von Redl.ch.

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Patrick Wehrli von Redl.ch bei der Arbeit.

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