Die Antwort gewinnt Pitch zum Freihandelsabkommen mit Indonesien

Gemeinsam mit einer breiten Allianz aus Politik und Wirtschaft lanciert Economiesuisse die Ja-Kampagne zu Freihandelsabkommen mit Indonesien. Die Zürcher Agentur Die Antwort konnte den Pitch um die schweizweite Kampagne für sich entscheiden.

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Die Schweiz steht vor einem kurzen, aber emotionalen Abstimmungskampf. Bereits in wenigen Wochen, am 7. März 2021, entscheiden die Stimmberechtigten darüber, ob das Freihandelsabkommen mit Indonesien ratifiziert oder abgelehnt werden soll. Es ist die erste derartige Abstimmung seit einem halben Jahrhundert. Das Referendumskomitee hat die Debatte bereits eröffnet – seinen Vertretern ist globalisierter Handel generell, insbesondere aber der Import von Palmöl ein Dorn im Auge.

Bundesrat, Wirtschaftsverbände und Parlamentsmitglieder von der SVP bis zur SP sehen das ganz anders. Sie argumentieren, dass das Abkommen  nicht nur dem Handel, sondern auch den Arbeitnehmenden und der Umwelt zugute käme – beispielsweise, weil nur nachhaltig angebautes Palmöl von Zollerleichterungen profitieren würde. Es sei ein Vertrag, von dem alle Seiten eindeutig profitieren, weil er eine Partnerschaft auf Augenhöhe gewährleiste.

Die crossmediale Kampagne startet Ende Januar.

Rod wird neue Agentur von Helvetas

Die unabhängige Entwicklungsorganisation Helvetas entscheidet sich nach einer mehrstufigen Agenturevaluation für eine Zusammenarbeit mit der Zürcher Agentur Rod Kommunikation.

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Neben der ausgewiesenen Kompetenz in den Bereichen Strategie, Content, Digital und Performance überzeugte Helvetas der Ansatz eines integrierten und modernen Campaigning. «Wir möchten mit dem Team von Rod die Schweizer Öffentlichkeit davon überzeugen, dass Armut überwunden werden kann und dass es sich lohnt, sich für eine gerechte Welt einzusetzen, in der alle Menschen in Würde und Sicherheit leben und der Umwelt Sorge tragen», sagt Stefan Stolle, Leiter Marketing und Kommunikation bei Helvetas.

Die Zusammenarbeit startet ab sofort.

Redaktionen von Zürcher Tamedia-Zeitungen arbeiten stärker zusammen

Die Tamedia-Zeitungen im Kanton Zürich weiten die bestehende redaktionelle Zusammenarbeit auf die kantonale Berichterstattung aus. Dazu wird das Redaktionsnetzwerk Zürcher Zeitungsverbund mit rund 90 Journalistinnen und Journalisten gebildet. Der Umbau führt zu einem Stellenabbau.

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Bis anhin hatten der Tages-Anzeiger und die Zürcher Regionalzeitungen (Der Landbote, Zürichsee-Zeitung und Zürcher Unterländer) eine eigenständige Berichterstattung zu kantonalen Themen. Nun soll die in den Mantelressorts bereits bestehende Zusammenarbeit auch auf die kantonale Berichterstattung ausgeweitet werden, wie die zur TX Group gehörende Tamedia am Dienstag mitteilte.

Die Neuorganisation führt voraussichtlich zum Abbau «einzelner Vollzeitstellen», wie Nicole Bänninger, Kommunikationsverantwortliche von Tamedia, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Der Abbau soll soweit wie mögliche über natürliche Fluktuation, interne Wechsel oder andere Anschlusslösungen erfolgen. Andernfalls werde ein Sozialplan angewendet.

Nicht gerüttelt werden soll laut Bänninger an den verschiedenen Redaktionsstandorten. Diese seien für die regionale Berichterstattung wichtig.

Der Zürcher Oberländer, an dem Tamedia zwar beteiligt ist, aber keine Aktienmehrheit hält, ist ebenfalls Teil der Kooperation. Er ist bereits jetzt Teil des Verbunds der Zürcher Regionalzeitungen.

 

Umsetzung auf den 1. Juni geplant

Die Leitung des neuen Zürcher Zeitungsverbunds übernimmt laut Mitteilung Benjamin Geiger, der weiterhin Chefredaktor der Zürcher Regionalzeitungen bleibt. Priska Amstutz und Mario Stäuble, die Co-Chefredaktoren des Tages-Anzeigers, sollen ebenfalls massgeblich für das Projekt verantwortlich sein.

Die Detailplanung soll in den kommenden Monaten unter Einbezug der Redaktionen stattfinden. Die Umsetzung ist auf den 1. Juni 2021 geplant. (SDA)

Profital mit starkem Wachstum und neuem Head of Sales

Die Jahresbilanz 2020 fiel für Profital sehr positiv aus. Neben dem erfolgreichen Relaunch der Website konnte der Anbieter für digitale Prospekte und Mobile Retail Marketing bei Nutzern wie Händlern starkes Wachstum verzeichnen. Juan-Pablo Schmid stösst als Head of Sales zum Unternehmen.

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Von den Veränderungen des Einkaufverhaltens, die das Jahr 2020 mit sich brachte, hat auch das 2017 gegründete Startup Profital profitiert. Einer Mitteilung von Profital zufolge sollen bis zu 450’000 Konsumenten pro Monat die Prospekte-App für ihre Einkaufsplanung genutzt haben – 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der insgesamt gelesenen digitalen Prospekte sei somit um 65 Prozent auf 33 Millionen gestiegen.

Auch die Anzahl Händler, die auf Profital werben, ist von 75 auf über 100 gestiegen. Unter den Neuzugängen befinden Kunden wie Dosenbach, Mobilezone und McDonald’s. Im November wurde zudem die Website Profital.ch einem Relaunch unterzogen.

 

Juan-Pablo schmid ist neuer Head of Sales

Im neuen Jahr will das Unternehmen das Wachstum weiter vorantreiben. Unterstützung erhält es dabei von Juan-Pablo Schmid, der am 1. Januar 2021 die neu geschaffene Position als Head of Sales angetreten hat.

Der 29-jährige Verkaufs- und Kommunikationsspezialist kommt von der Schweizerischen Post, wo er bisher Key und Business Accounts betreute. Bei Profital ist Schmid zuständig für die Vermarktung der Mobile Marketing Plattform und die Betreuung der über 100 Profital-Partner.

Werbeauftraggeber investieren vermehrt in Digital, Content und Branding

Für den Branchenindikator 2021 haben Leading Swiss Agencies LSA und der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband SWA die Werbeauftraggeber zu ihren Einschätzungen und Aussichten im Schweizer Werbemarkt befragt.

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(Quelle: Branchenindikator 2021 LSA SWA)

Bei der aktuellen Befragung entsprechen einige der Fragestellungen erstmals dem weltweiten «Gartner Annual CMO Spend Survey 2020-2021», was somit weitere Vergleiche vergleiche erlaubt.

 

Mediabudgets im Jahr 2020 um 14 Prozent reduziert 

Vor dem Blick auf das 2021 wollten die beiden Verbände von den Werbeauftraggebern wissen, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr auf ihre Kommunikation hatte. Die Antworten zeigen, dass bereits verabschiedete Budgets um durchschnittlich 11 Prozent reduziert, die Investitionen in Agenturleistungen um 15 Prozent und in Medialeistungen um 14 Prozent gekürzt wurden. Dabei hatte Covid-19 am meisten Konsequenzen für die Mediaplanung unter anderem mit Verschiebungen in digitale Kanäle. Weiter waren inhaltliche Anpassungen von Botschaften notwendig sowie zahlreiche Annullierungen und Verschiebungen von Kampagnen.

 

Immer mehr digital – auch 2021

Mit Blick auf 2021 wollen fast 62 Prozent der Werbeauftraggeber gegenüber dem Vorjahr mehr in Digital investieren, 25 Prozent gleich viel und nur 11 Prozent weniger. Für Offline oder klassische Medien sehen die Aussichten weniger gut aus: Nur 11 Prozent der Befragten wollen hier mehr Werbegelder investieren, 33 Prozent gleichviel und satte 52 Prozent weniger.

Gefragt nach der Aufteilung in Marketingkanäle, wollen immerhin noch 32 Prozent in die Offline-Medien investieren. Soviel wie in keinem anderen Kanal. Danach folgen die Kanäle wie Digital Advertising (19 Prozent), Website (11 Prozent), Social Marketing (11 Prozent), Event Marketing (11 Prozent), Mobile Marketing (8 Prozent), E-Mail-Marketing (8 Prozent), SEO (7 Prozent), Digital Commerce (6 Prozent), Channel/Affiliate Marketing (6 Prozent) und anderes (21 Prozent).

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(Quelle: Branchenindikator 2021 LSA SWA)

Content/Campaign Creation und Brand Strategy im Trend

Wenn es um die Verteilung der Budgets nach Marketingdisziplinen geht, schwingen vier Bereiche klar oben aus: Content/Campaign Creation und Management (26 Prozent), Brand Strategy (26 Prozent), Sales Support (23 Prozent) und Marketing Operations (18 Prozent).

 

TV hat in der Klassik die Nase vorn

Was die Schweizer Vermarkter von Medien interessieren dürfte, ist die Nachfrage der Werbeauftraggeber im klassischen Media Mix. Hier hat TV im Jahr 2021 mit einem Anteil von 41 Prozent klar die Nase vorn, gefolgt von Print (33 Prozent), Direct Marketing (27 Prozent) und OOH/DOOH (26 Prozent). Nur eine Nebenrolle spielen Radio (5 Prozent), Kino (2 Prozent) und andere Medien wie Events und POS (12 Prozent).

Obwohl die meisten Werbeauftraggeber die klassischen Medien gegenüber dem Vorjahr etwa im gleichen Umfang belegen wollen, zeichnen sich für die Printmedien weitere Verluste ab. Hier wollen nur wenige Kunden etwas mehr investieren, dafür gut 40 Prozent gleich viel und fast ebenso viele weniger. Bei den anderen Gattungen bleiben die Investitionen gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich.

 

Programmatic 2021 erneut gefragt

Erstmals wurden die Auftraggeber gefragt, wie diese ihre digitalen Budgets auf bestimmte Kanäle verteilen. Dabei wurden Programmatische Buchungen (24 Prozent) am meisten genannt, gefolgt von Paid Social Media (20 Prozent), Search AD (18 Prozent) GDN (18 Prozent), Netzwerkbuchungen (16 Prozent), YouTube (13 Prozent), Native AD (13 Prozent) und Direktbuchungen (12 Prozent).

 

Marketingfähigkeiten in Corona-Zeiten

54 Prozent der befragten Auftraggeber bezeichnen Content Creation und Management sowie Massnahmen für die Markenstärkung als ihre wichtigsten strategischen Fähigkeiten für die Zielerreichung für das kommende Jahr. Die neuen Herausforderungen, die Covid-19 mit sich gebracht hat, haben den Fokus der Werbeauftraggeber in Bezug auf die wichtigsten Marketingfähigkeiten verschoben. Laut der Umfrage wurde erkannt, dass sie auf die Herausforderungen und Chancen in der Customer Journey reagieren und den Fokus der Botschaften und deren Aktivierung anpassen müssen.

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(Quelle: Branchenindikator 2021 LSA SWA)

Diese Veränderung zeigt sich auch in der Zusammenarbeit mit den Agenturen: Auftraggeber investieren bei ihren Top-3-Agenturen im Jahr 2021 über 60 Prozent mehr in Digital, rund 50 Prozent in Content Marketing und rund 25 Prozent in Analytics und Branding, um Markeninhalte und Interaktionen mit den Konsumenten erfolgreich zu steuern.

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(Quelle: Branchenindikator 2021 LSA SWA)

Agentur-Pitch nach wie vor beliebt

Trotz dieser aufwändigen, oft ineffizienten und kostspieligen Variante der Agenturwahl werden Wettbewerbspräsentationen nach wie vor am häufigsten eingesetzt, um einen neuen Agenturpartner zu finden. Einige Alternativen holen jedoch stark auf wie zum Beispiel die schriftliche Offerte, die Direktvergabe oder das Chemistry Meeting. Diese Entwicklung ist nötig, denn in der schnelllebigen Kommunikationsbranche braucht es effiziente und treffsichere Auswahlverfahren, um von Beginn an eine prosperierende Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur sicherzustellen.

 

Honorierung: Agiles Pricing vermehrt im Einsatz

Die veränderten Zusammenarbeitsformen haben auch Auswirkungen auf die Honorarmodelle: Agiles Pricing ist derzeit bei den Auftraggebern am häufigsten im Einsatz gefolgt von Offerte/Scope of Work. Die Team-Miete, welche vor allem für langfristig angelegte Projekte geeignet ist, wird weniger häufig eingesetzt. Das Prozenthonorar auf dem Mediavolumen hält sich bei den Mediaagenturen nach wie vor gut mit etwa gleichviel Kunden, die sich diese Honorierungsform mehr oder weniger wünschen. Das Erfolgshonorar findet weiterhin keine grosse Verwendung, obwohl die Messbarkeit von Kampagnen immer wichtiger wird.

Der Branchenindikator wurde bereits zum dritten Mal veröffentlicht. An der jährlichen Umfrage von SWA und LSA haben 158 Werbeauftraggeber teilgenommen. Die Umfrage erfolgte zwischen Oktober und anfangs November 2020. Die detaillierten Ergebnisse können in den Geschäftsstellen der beiden Verbände bezogen werden.

Fantoche-Direktorin Annette Schindler tritt zurück

Das internationale Animationsfilm-Festival Fantoche bekommt per Oktober 2021 eine neue Leitung. Nach dem Übertreten der «magischen Schwelle von zehn Jahren» will Annette Schindler nach der Ausgabe zum Thema «Un monde fragile» mehr Zeit in ihre Kulturvermittlungs-Mandate investieren.

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Fantoche-Direktorin Annette Schindler tritt zürich. (Bild: Fantoche)

Der Direktorin, die 2012 die künstlerische Leitung und 2013 die Gesamtleitung übernommen hat, gelang es, die Eintrittszahlen um über 25 Prozent zu steigern und die Bedeutung des Festivals zu stärken, hiess es am Dienstag in einem Communiqué.

Unter ihrer Führung habe das Festival ausserdem nicht nur einen digitalen Wandel vollzogen und den ökologischen Fussabdruck verkleinert, sondern auch angefangen, dreisprachig zu kommunizieren und die Anzahl beteiligter Filmemacherinnen, Jurorinnen und weiterer Mitarbeiterinnen zu steigern.

Die Stelle der Festivalleitung wurde ausgeschrieben. (SDA)

Marie-Christine Dreyfus ist neue VR-Präsidentin der Serviceplan Gruppe Schweiz

Seit November 2020 ist Marie-Christine Dreyfus die neue Verwaltungsratspräsidentin der Serviceplan Gruppe Schweiz. Sie bringt wesentliche Erfahrung in der Entwicklung und Veränderung von Unternehmenskulturen ins Haus der Kommunikation.

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Pam Hügli, CEO von Serviceplan Suisse, zusammen mit Marie-Christine Dreyfus, neue Verwaltungsratspräsidentin der Serviceplan Gruppe Schweiz (v.l.n.r.).

Stetige Weiterentwicklung bedeutet stetige Anpassungsfähigkeit an neue Gegebenheiten und Herausforderungen, gekoppelt mit der Fähigkeit, Neues in die Unternehmenskultur zu integrieren; Veränderung habe im Tätigkeitsfeld von Marie-Christine Dreyfus immer eine zentrale Rolle gespielt, wie es in einer Mitteilung von Serviceplan Suisse heisst.

«Um als Unternehmen nachhaltig erfolgreich zu sein, stellt gelebte Diversity einen zentralen Punkt für mich dar», lässt sich Dreyfus in der Mitteilung zitieren. «In einer Welt, in der Komplexität und Unplanbarkeit täglich zunehmen, brauchen wir eine Unternehmenskultur, die durch das Vereinen von unterschiedlichen Sichtweisen, Erfahrungen und Meinungen nicht nur neue Wege geht, sondern auch Innovationsfähigkeit fördert. Dafür braucht es neben Offenheit, Vertrauen und Mut, gegenseitige Wertschätzung und ein klares gemeinsames Führungsverständnis.»

Dreyfus studierte Arbeits- und Organisationspsychologie, BWL und Kommunikationswissenschaften an der Universität Freiburg. Ihr grosses Interesse an der Entwicklung von Menschen im organisationalen Kontext führte sie in die Beratung. Im Coaching von Führungskräften und ihren Teams begann sie ihren beruflichen Werdegang, unter anderem als Head of Management Development bei Swisscom und CEO einer deutschen Mediengruppe. Im Jahr 2019 ist die Wahl-Schweizerin wieder zurück in die Heimat gezogen. Sie ist Gründerin der Beratungsagentur Dreyfus Faude Partners in Zürich und jetzt auch Verwaltungsratspräsidentin bei der Serviceplan Gruppe Schweiz.

Dreifache Frauenpower für Jung von Matt Limmat

Jung von Matt Limmat holt sich im neuen Jahr dreifache Verstärkung an Bord: Manuela Brunner, Nathalie Eggen und Eva Boretti entwickeln ab 2021 das Key Account Management und das Empowerment der Mitarbeitenden weiter.

Ab Januar 2021 verstärken Eva Boretti, Manuela Brunner und Nathalie Eggen das Kreativ-Ökosystem der Agentur. Während Eva Boretti sich in ihrer Rolle voll auf das Key Account Management fokussiert, beschäftigen sich Manuela Brunner und Nathalie Eggen mit der Entwicklung der Mitarbeitenden.

Manuela Brunner ist bereits seit November 2020 als Excecutive Strategy Director bei Jung von Matt Limmat tätig. Zuvor war sie Mitglied der GL bei Freundliche Grüsse und Managing Partner von Foundry in Berlin. Manuela hat über 15 Jahre Branchenerfahrung, unter anderem bei Serviceplan, Wirz, Saatchi & Saatchi und Scholz & Friends. Ihre Leidenschaft sind Marken- und Kommunikationsstrategien sowie der Aufbau und die Weiterentwicklung von Unternehmen.

Nathalie Eggen ist ab Januar 2021 als Executive Empowerment Director bei Jung von Matt Limmat mit an Bord und kehrt mit diesem Schritt wieder zur Agentur zurück. Von 2011 bis 2017 war sie bereits Teil der dunkelgrünen Familie, zuletzt als Senior PR-Beraterin. Zuvor war Nathalie Geschäftsführerin der Kids Creative Agency und hat in dieser Rolle die Berliner Agentur in Zürich mit aufgebaut.

Eva Boretti ist ebenfalls ab Januar 2021 Client Director bei Jung von Matt Limmat. Zuvor war sie Leiterin der Digital Client Experience bei Ewz und verantwortlich für den Auf- und Ausbau des gesamten digitalen Portfolios im Web sowie den Aufbau und die Professionalisierung der digitalen Vermarktung und Automation. Als weitere Station leitete Eva das Business Development Europe beim Fernsehsender Joiz. Die gebürtige Ostschweizerin beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren intensiv damit, wie man die digitale Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden langfristig aufbaut und optimiert.

«Eva, Manuela und Nathalie bringen frischen Drive, wertvolle Erfahrung und ein offenes Mindset mit. Damit werden sie die Zukunft unserer Agentur nachhaltig prägen, nach innen wie nach aussen», lässt sich Roman Hirsbrunner, CEO von Jung von Matt Limmat, in einer Mitteilung zitieren.

Pinktank für Sitem-Insel: Ein Strudel sagt mehr als tausend Worte

Pinktank hat für das Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum Sitem-Insel ein Branding entwickelt, das sowohl Laien als auch Fachpersonen gleichermassen emotional ansprechen soll.

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In einem Playful Workshop unter der Leitung von Pinktank wurde ein gemeinsames Zielbild geschaffen und die Corporate DNA erarbeitet. Schnell wurde klar, dass für den komplexen Begriff «translationale Medizin» eine Analogie gefunden werden muss.

Die Lösung ist ein fraktales Muster: Der «abstrakte Spiral-Strudel». Dabei steht der Strudel für die Unendlichkeit – es kann immer weiter geforscht werden – und die Spirale für die Energie – translationale Medizin soll Forschung möglichst rasch dem Patienten zu Gute kommen lassen und dies in höchster Qualität. Diese Story soll verkörpern, was Sitem-Insel ist und ausstrahlen will: Den Mut haben, neue Wege zu gehen.

Die Agentur Magic Pencil ergänzte die Story schliesslich mit weiteren Elementen, wie der verbalen und grafischen Sprache, was das neue Sitem-Insel Branding komplettiert hat. Die Story wurde auf alle Kommunikationsmittel der Sitem-Insel runtergebrochen und es entstanden Broschüren, Factsheets, Website und das CI/CD.

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Verantwortlich bei Sitem-Insel: Stefanie Hofer (Konzept, Strategie, Projektverantwortung). Verantwortlich bei Pinktank: Cordelia Hagi, Rolf Kleeb. Kreation: Simonhofer Creative, Oliver Hallberg Fotografie. Verantwortlich bei Magic Pencil: Fredrik Karlström.

Agence Trio realisiert elektrisierende Broschüre für BFE

Im Vorfeld der Strategie «EnergieSchweiz für Gemeinden 2021-2030» haben das Bundesamt für Energie BFE und Agence Trio eine dreisprachige Broschüre realisiert, die das breit angelegte Programm zur finanziellen Unterstützung der über zweitausend Schweizer Gemeinden vorstellt.

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Die Kreativen von Agence Trio hatten freie Hand, das Informationsmittel mit elektrisierenden Titeln, Texten und Grafiken aufzuladen. Die einzige Bedingung war, den Inhalt in den drei meistverwendeten Landessprachen möglichst dynamisch zu präsentieren.

Der vielfältige Einsatz von Farben und Illustrationen soll Lust darauf machen, sich mit dem Inhalt der Broschüre zu beschäftigen – auch wenn man sich vielleicht nicht von Beginn an für das Thema interessiert. In einem frischen, freundlichen Ton wird auf jeder Seite das allgegenwärtige Thema der Innovation aufgegriffen. Die Broschüre wurde auf umweltschonendes Papier gedruckt und eigens so konzipiert, dass sie ohne Umschlag an die fast 2’200 Gemeinden des Landes verschickt werden kann.

Die Broschüre «EnergieSchweiz für Gemeinden 2021-2030» erläutert nicht nur die politische Bedeutung der finanziellen Unterstützung der Gemeinden durch das BFE, sondern vermittelt Informationen, die es ihnen ermöglichen, ihre Kandidaturen bis Mai 2021 einzureichen.

Verantwortlich beim Bundesamt für Energie BFE: Nicole Zimmermann (Leiterin der Sektion Gebäude), Bellinda Tria (Mitarbeiterin der Sektion Gebäude), Ricardo Bandli (Verantwortlicher Energie-Region, 2000 Watt-Gesellschaft und Website 2000 Watt), Urs Meuli (Verantwortlicher Smart City und Unterstützungsprojekte), David Eyhorn (Praktikant Sektion Gebäude). Verantwortlich bei Agence Trio: Michael Kamm (CEO), Laura Jenny (Client Service Director), Maxime Chabloz (Account Manager), Stéphanie Etienne (Art Director).

Goldbach wird Exklusivvermarkterin von Picstars in der Schweiz

Die Influencer-Agentur Picstars und die Werbevermarkterin Goldbach werden ab sofort noch enger zusammenarbeiten. Goldbach wird DACH-weit Picstars vermarkten.

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Die Agentur Picstars, an der TX Group eine Minderheitsbeteiligung hält, ist auf datengesteuertes und effizientes Influencer Marketing spezialisiert, einer weiterhin stark wachsenden und wichtigen Kommunikationsdisziplin.

Der 360-Grad-Marketing-Mix mit einer Content-Ausspielung auf verschiedenen Medien soll den Kunden nicht nur neue Zielgruppen eröffnen. Die Verbindung von Influencern mit passenden Marken gebe einer Werbebotschaft eine Authentizität, die plakative Werbeformen schwerer vermitteln könne, schreibt Goldbach in einer Mitteilung. Das Unternehmen deckt bereits einen grossen Teil der Customer Journey ab. Mit Picstars und Influencer Marketing soll nun eine bisher noch nicht eindeutig erreichte, vor allem junge und digital affine Zielgruppe, authentisch angesprochen werden.

Erste Projekte konnte Goldbach gemeinsam mit Picstars bereits realisieren. Dazu zählt etwa eine über zwei Jahre andauernde Content-Marketing-Kampagne, die Picstars zusammen mit 20 Minuten Advertising für Feldschlösschen umsetzen.

Der Schweizer Journalist stellt sich neu auf

Der Schweizer Journalist muss sich organisatorisch und personell neu aufstellen. Grund dafür ist die Coronakrise und der damit verbundene massive Rückgang bei den Anzeigen. Chefredaktor David Sieber verlässt nach zwei Jahren die Zeitschrift.

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«Wir hatten bereits in den zurückliegenden Jahren ein herausforderndes Umfeld, doch 2020 haben wir auf einen Schlag einen Drittel unseres Anzeigenumsatzes verloren», schreibt Verleger Johann Oberauer in einer Mitteilung. Chefredaktor David Sieber, der seit rund zwei Jahren für den Schweizer Journalist zuständig war, beende deshalb sein Mandat, heisst es weiter. Er habe in seiner Amtszeit die Auflage deutlich gesteigert und neue Leserschichten erschlossen.

 

Reduktion nicht vorgesehen

Anders als viele andere Medienhäuser will Oberauer jedoch eine Reduktion des Umfanges und damit auch des Inhaltes vermeiden. Möglich sei dies durch die Zusammenarbeit der Redaktionen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. In einem gemeinsamen Kern werden auf 48 Seiten die Rubriken Praxis und Internationales zusammengefasst. In einem mindestens 36 Seiten umfassenden Mantel werden die jeweils nationalen Themen gebündelt. Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es zusätzlich als Extra noch 16 Seiten Journalisten-Werkstatt. Insgesamt also alle zwei Monate mindestens 100 Seiten Brancheninformationen für Journalistinnen und Journalisten. «Wenn unkonventionelle Lösungen helfen, extrem schwierige Zeiten zu überbrücken, müssen wir sie auch ergreifen», so Oberauer in der Mitteilung.

Der Schweizer Journalist werde auch künftig eine eigene Redaktionsleitung haben, die mit einem verminderten Stellenpensum die Schweizer Inhalte verantwortet. Über die Besetzung soll in den nächsten Wochen entschieden werden. (pd/swi)

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