Zu guter Letzt: «Linke Saubanden» auf Facebook

Man glaubt, nur «Freunde» könnten die eigenen Kommentare auf Facebook sehen. Doch dann gelangt die Äusserung doch an die Öffentlichkeit, Ämter müssen abgegeben werden. Sind da einige Leute einfach zu schlecht informiert, oder ist es nur gut, dass solche Äusserungen geahndet werden?

Auf Facebook hat ein Vorstandsmitglied der SVP Steffisburg BE einen üblen Kommentar zum Plastiksack-Abgabeverbot an Schweizer Ladenkassen geschrieben. Der Medienverantwortliche der Steffisburger SVP-Sektion schrieb gemäss SDA, er empfehle, «jedem/jeder Einzelnen dieser linken Saubande einen speziell dichten Plastiksack zu schenken und diesen dann ihm/ihr ganz schnell über den Kopf zu stülpen und mit einem langen Kabelbinder festzuzurren». Nun prüft die SVP Steffisburg Massnahmen. Der Spruch ist ein Kommentar auf der Facebook-Seite des Stadtberner SVP-Grossrats Thomas Fuchs. Er kritisiert dort das kürzlich von den eidgenössischen Räten beschlossene Abgabeverbot von Plastiksäcken an den Kassen. Der Autor des Spruchs ist Ueli Tobler. Er entschuldigte sich gemäss SDA auf seiner eigenen Facebook-Seite bei allen, die sich durch die Äusserung verletzt fühlte. Die Äusserung habe er als Privatperson gemacht, sie seien «politisch nicht korrekt». Inzwischen hat Tobler den Eintrag gelöscht.

Ueli Tobler ist nicht der einzige der sich im Ton vergreift, gleichzeitig aber nicht realisiert, dass auf den sozialen Medien nicht alles so privat ist, wie man zuweilen annimmt. So trat im Juni ein Stadtzürcher SVP-Politiker nach einem Kommentar auf Twitter aus der Schulpflege zurück. Auch der Präsident der SVP-Sektion Schwyz gab sein Amt im September ab, nach einem Kommentar auf Facebook.

Trotz aller offenbaren Schwierigkeiten mit sozialen Medien, bleibt sich eines gleich: Der Kommentar ging zu weit. Das fand auch Fuchs: Er distanziert sich davon, wie er gemäss SDA auf Anfrage bestätigte. Thomas Fuchs glaubt, dass eventuell Tobler – und auch anderen Kommentatoren – nicht bewusst war, dass seine Facebook-Seite öffentlich ist. So glaubten Leute fälschlicherweise, ihre Einträge könnten nur von Facebook-«Freunden» gesehen werden.

Das muss man auch verstehen. Dann ist der Kommentar natürlich wieder ok. Es kann ja niemand wissen, dass die Öffentlichkeit mitliest. Oder ohne Ironie gesagt: Jede Öffentlichkeitsperson, die auf sozialen Netzwerken rumturnt, sollte sich vielleicht auch mal kurz informieren, wie diese funktionieren. Oder sich zumindest folgenden Satz merken: Internet ist generell eine Möglichkeit des Gedanken- und Datenaustausches, sonst würde es wohl eher Solonet heissen. (uma)

Teaserbild: Keystone

Station: Upgrade des Online-Auftritts von Finass Reisen

Station hat den neuen Online-Auftritt für Finass konzipiert und realisiert. Die Website soll den Besucher durch die Welt des exklusiven Reisens führen.

Auf Finass.ch wird das breite Angebotsspektrum des Reisedienstleisters detailliert und übersichtlich vorgestellt. Die klare Navigationsstruktur soll helfen, sich schnell und effektiv zu orientieren. Das Header-Video im Bereich Privatreisen soll Lust auf Reisen machen. Die Website wurde zudem für Tablet- und Smartphone- Anwender optimiert Mit dem CMS Drupal werden Seiten aktualisiert, es wird getwittert und ein monatlicher Newsletter verschickt.

Verantwortlich bei Finass Reisen: Götz Mundhenke (Gesamtverantwortung), Daniel Wittwer, Erica Dillier (Projektleitung). Verantwortlich bei Station: Patman (CD), Thomas Bestvina, Patrick Stoll (Projektleitung),Michel Luarasi, Mike Fischer (Design), Roger Burkhardt, Lukas Von Blarer, Curdin Pitsch (Entwicklung), Próspero Felipe, Povilas Pasausis (Mitarbeit). Verantwortlich bei Zürcher Kommunikation: Markus Zürcher (Beratung).

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Yandex Marketing zu Gast bei Webrepublic

Webrepublic hat ihr Dienstleistungsangebot für Suchmaschinenmarketing in Russland weiter ausgebaut. Die Online Marketing Agentur begrüsste Bernard Lukey (General Director Yandex Europe) und sein Team kürzlich im Zürcher Seefeld zum ersten Yandex-Event in der Deutschschweiz.

Die Zusammenarbeit zwischen der Suchmaschine Yandex und der Agentur für Suchmaschinen Marketing SEM und digitale Strategieberatung biete Schweizer Werbetreibenden eine Online Marketing Lösung die noch näher am russischen Markt sei, so Webrepublic in einer Mitteilung. Mit rund 63 ProzentMarktanteil am russischen Suchmaschinenmarkt ermögliche Yandex die zielgruppengenaue Ansprache potentieller Kunden in Russland und ganz Osteuropa.

Insbesondere in der Reisebranche, aber auch im Immobilien oder Luxusgütermarkt könne das russische Zielpublikum so effektiv und kosteneffizient von der Schweiz aus beworben werden.
Die russische Suchmaschine verzeichnet gemäss der Mitteilung über 150 Millionen Suchanfragen pro Tag und einen Umsatzwachstum von über 50 Prozent im Jahr 2011. Mit der Erweiterung des Dienstleistungsangebots durch Yandex.Direct Marketing, beschreite man einen neuen Weg, so die Agentur in der Mitteilung weiter. Von Zürich aus würden in Zukunft Yandex-Kampagnen für international ausgerichtete Unternehmen lanciert und betreut und direkt auf die Suchmaschine Russlands gebracht. Neben den bestehenden Google-Adwords Kampagnen biete das Werben auf Yandex eine zusätzliche Möglichkeit neue Märkte zu erschliessen.
 

BSSM neu mit Kandahar unterwegs

Die Schweizer Schuhmanufaktur Kandahar lässt neu ihre Werbung von der BSSM Werbeagentur massschneidern. Als ersten Schritt auf dem gemeinsamen Weg hat Kandahar die Agentur mit der Promotion der Sommerkollektion 2013 beauftragt.

Im Zentrum der Kommunikationsmassnahmen steht die Stärkung der Vertriebspartner von Kandahar. Erste Resultate werden im Frühjahr in der Öffentlichkeit zu sehen sein.
 

Newmedia: Skitickets in Davoser Hotels direkt an der Rezeption

Südostschweiz Newmedia hat für die Davos Klosters Bergbahnen einen Dienst entwickelt, mit dem die Partner-Hotels Bergbahntickets für Gäste direkt ausstellen können. Bucht ein Gast einen Aufenthalt in einem Hotel, erhält er also sein Bergbahnticket direkt an der Rezeption.

Mit dem Service wählen die Rezeptionen Bergbahntickets direkt online mit der gewünschten Anzahl Tage und händigen dem Gast die Keycard gleich aus. Die Service-Plattform greife dabei über eine Schnittstelle direkt auf das System von Skidata zu und schalte die Keycard frei, so die Webagentur in einer Mitteilung. Gäste, die bereits im Besitz einer Keycard sind, können diese für das gewünschte Skigebiet auf Davos.ch selber freischalten.

Die Newmedia hat die Service-Plattform entwickelt. Dabei kam das Content Management System Typo3 zum Einsatz. Newmedia hat für Davos Klosters schon diverse Projekte umgesetzt. Zum Kundestamm gehören auch Graubünden Ferien und das Engadin.

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(vlnr: Reto Zahner: Newmedia, Yves Bugmann, Cynthia Lardelli und Andre Rellstab: Davos Klosters Mountains)

Datacolor: Veränderung in der Geschäftsleitung

In der Geschäftsleitung der Datacolor haben sich Veränderungen ergeben. Rico Sauerborn, Vice President Global Operations, hat sich entschieden die Datacolor Ende März 2013 zu verlassen.

Er wolle eine neue berufliche Herausforderung in Italien annnehmen, heisst es in einer Datacolor-Mitteilung vom Mittwoch. Der Prozess für die Nachfolge wurde bereits eingeleitet.

Baz: Nachfolgeregelung in der Geschäftsführung von Die Zeitungsdrucker

Felix Bitterli, Geschäftsführer der «Die Zeitungsdrucker Schweiz», gibt die Leitung des Druckzentrums in Basel nach mehr als 16 Jahren ab. Der Bereich Produktion Zeitungsdruck wird ab sofort von Patrick Hohler verantwortet.

Felix Bitterli konzentriert sich im Rahmen einer Nachfolgeregelung ab 2013 auf die Betreuung der Drittkunden. Er ist seit 38 Jahren bei den Basler Zeitung Medien beschäftigt. Nach verschiedenen anderen Funktionen, zuletzt als technischer Leiter Kundendruck und Vizedirektor, übernahm er 1996 die Geschäftsführung des Druckzentrums, das seit 2011 unter dem Namen «Die Zeitungsdrucker Schweiz» als selbstständige Tochter der Basler Zeitung Medien fungiert. In den vergangenen 16 Jahren zeichnete er unter anderem zwischen 2002 und 2004 für den Bau des neuen Druckzentrums mit acht Drucktürmen des deutschen Herstellers König & Bauer verantwortlich und leitete verschiedene weitere Bereiche der Basler Zeitung Medien, wie das Marketing.

Der neue Leiter des Bereichs Produktion Zeitungsdruck, Patrick Hohler, arbeitet seit 1991 im Druckzentrum an der Hochbergstrasse. Nach einer Typografen-Lehre war er in verschiedenen Bereichen des Druckzentrums tätig, bevor er 2008 zum Application Manager ernannt wurde. Seit 2011 trägt er als stellvertretender Geschäftsführer des Druckzentrums die Verantwortung für die gesamte Datenverarbeitungs- und Datenaufbereitungsprozesse.
 

Tessiner Fernsehmoderator Matteo Pelli wird Direktor von Radio 3i

Der Tessiner Fernsehmoderator Matteo Pelli wird die RSI verlassen und wechselt zum Privatradio 3i. Er wird Radio 3i leiten und die Zusammenarbeit mit Corriere del Ticino erweitern.

Matteo Pelli wird ab Mai 2013 in die Gruppe eintreten und ab September soll er die Führung von Radio 3i übernehmen. Dies teilt das Tessiner Radio und Fernsehen RSI am Mittwoch mit. Mit dem Wechsel soll die Multimediale Präsenz erweitert und die Position beim jüngeren Publikum gestärkt werden.

Radio 3i ist Teil der Tlmedia Holding, die vom Verlag des Corriere del Ticino kontrolliert wird. Matteo Pelli soll ab September den Dialog mit den Lesern des Corriere del Ticino erweitern und neben der aktuellen Rubrik «Duemila battute» neue Initiativen ergreifen.

Matteo Pelli war rund 15 Jahre beim Tessiner Fernsehen tätig. In der italienischen Schweiz geniesst er entsprechende Popularität. Als Romanautor hat er bereits 3 Bücher veröffentlicht.

SSM: «Personal von World Radio Switzerland missachtet»

Vor rund 5 Jahre her hat die SRG das englischsprachige Programm World Radio Switzerland WRS in seine Angebote integriert. Heute bestätigt sie ihre Absicht, WRS an Private zu verkaufen.

Die SRG operiere dabei mit nicht akzeptabler Fahrlässigkeit, so die Gewerkschaft Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM in einer Mitteilung. Die SRG garantierte zwar die Ziele des Senders und die Erhaltung eines Teils der Arbeitsplätze. In Realität habe die SRG mit diesen Garantien nichts anderes als Sand in die Augen gestreut, heisst es in der Mitteilung weiter. Tatsächlich könnten keine der beiden potentiellen Käuferinnen (Werbewoche.ch berichtete) die Auflagen der SRG für eine Übernahme erfüllen.

Das ist der Grund weshalb das SSM seit mehreren Monaten Verhandlungen über einen Sozialplan verlangt. Obwohl alle Bedingungen dafür erfüllt wären, weigere sich die SRG hartnäckig und ohne jede Erklärung mit dem Personal und seinen Vertretern zu diskutieren, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese Verweigerung der Verantwortung von Seiten der SRG sei ein Affront gegenüber den Mitarbeitenden von WRS. Das SSM wiederhole daher seine Forderung unverzüglich Verhandlungen aufzunehmen.
 

Google-Kartellverfahren gehen ins Jahr 2013

Die EU-Wettbewerbshüter haben Google weiterhin im Visier. Der Konzern soll zum Januar offizielle Zugeständnisse machen: Und nach der harten Gangart in Brüssel nehmen sich jetzt auch die US-Kartellwächter mehr Zeit.

Die Wettbewerbsverfahren gegen Google gehen angesichts der harten Position europäischer Kartellwächter ins kommende Jahr. Auch die US-Handelsbehörde FTC wird ihre Ermittlungen nicht vor Januar abschliessen, berichtete die New York Times. Zuvor hatte es geheissen, eine Vereinbarung mit Google könne in den USA noch diese Woche bekanntgegeben werden.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia bekräftigte, seine Behörde gehe weiterhin auch dem Vorwurf nach, Google habe in seiner führenden Internet- Suchmaschine Konkurrenten benachteiligt. Er erwarte von Google im Januar offizielle Vorschläge, mit denen die Wettbewerbssorgen der Kommission zerstreut werden könnten. Zugleich sprach Almunia nach einem Treffen mit Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt von Fortschritten. Seit Beginn der Gespräche im Juli seien die Differenzen erheblich verringert worden. Ursprünglich wollten die Wettbewerbshüter in Europa und den USA die Ermittlungen noch in diesem Jahr abschliessen.

Koordiniertes Vorgehen

In den USA schien eine Kartellklage gegen Google nach zahlreichen Medienberichten vom Wochenende bereits abgewendet. Der am schwersten wiegende Vorwurf der Konkurrenten, Google habe sie bei den Suchergebnissen zugunsten eigener Dienste benachteiligt, sei für die Kartellwächter vom Tisch, hiess es. Doch inzwischen wollten einige FTC-Kommissare mehr Zeit, um über mögliche Strafen in dem Verfahren nachzudenken, berichtete die New York Times. Google hatte auf die Vorwürfe stets erwidert, man betreibe einen Dienst für Nutzer und nicht für andere Suchmaschinen.

Die Regulierer in den USA und Europa setzen bei global agierenden Unternehmen auf ein koordiniertes Vorgehen. Zudem betonte der frühere FTC-Chef Bill Kovacic, eventuelle Zugeständnisse in Europa dürften auch das gesamte Geschäft von Google prägen. «Die in Brüssel getroffenen Entscheidungen werden für sie einen globalen Standard setzen», sagte er der Website Politico. Andere Experten glauben hingegen, dass Google dann unterschiedliche Suchsysteme für Europa und den Rest der Welt aufsetzen könnte.

Google macht Zugeständnisse

In den USA gehört zu den Zugeständnissen, mit denen eine Wettbewerbsklage verhindert werden soll, dass Google weniger auf Restaurant-Bewertungen oder Reiseberichte anderer Websites zurückgreifen werde, wie die Website Politico und die New York Times berichteten. Zudem solle der Wechsel von Werbekampagnen mit den gesamten Daten-Paketen zu anderen Suchmaschinen erleichtert werden. Das deckt sich auch mit den weiteren Ermittlungspunkten der EU-Regulierer, die Almunia am Dienstag noch einmal aufzählte. (SDA)
 

Cellular bringt SRF-Markenwelt auf Smartphones und Tablets

Cellular hat die neue Markenwelt des SRF auf mobile Geräte gebracht. Für Schweizer Radio und Fernsehen SRF hat die Mobile-Agentur gleich vier Apps realisiert.

Die Anwendungen für iPhone und iPad sowie für Android-Smartphones und -Tablets sind ab sofort verfügbar. Im Rahmen dieses Neuauftrages zeichnet die Agentur für sämtliche Projektschritte verantwortlich – von der Konzeption bis hin zur technischen Umsetzung sowie dem Projektmanagement. Bei der habe man den so genannten Universal-Ansatz gewählt, so die Agentur. Dabei handle es sich technisch um nur eine iOS- und Android-Applikation, die entsprechend des jeweiligen Endgeräts ein optimiertes User Interface und eine eigene Navigation besitze sowie Inhalte hochperformant ausspiele.

Laut Birger Veit, Geschäftsführer von Cellular muss SRF so «nur zwei Applikationen pflegen. Bei Updates können den Nutzern Fehlerkorrekturen und neue Funktionen auf allen Geräten rascher und mit geringerem Aufwand zur Verfügung gestellt werden.» Weiter enthält die App neben Live-Inhalten aus TV und Radio auch eine Navigation nach einem Farbleitsystem. Es kennzeichnet die Ressorts und Programmangebote entsprechend der neuen Markenwelt von SRF. So sind die einzelnen Ressorts anhand von Farben auf den ersten Blick erkennbar.

TV- und Radio-Stream von Radio SRF 4 News lassen sich live abrufen. Zusätzlich zu aktuellen Nachrichten mit Audio und Video, Berichten und Reportagen aus den Ressorts, sind auch Wetterberichte und Social-Media-Funktionen in die Apps integriert.
 

Freicom lanciert analoge interaktive Weihnachtskarte

Interaktiv muss nicht immer digital sein: Kunden, Freunde und Partner von Freicom erhalten diese Tage eine Weihnachtskarte.

Wer die Oktagon-Karte richtig zusammenschiebt, formt damit einen Stern und macht die Weihnachtsgrüsse der Agentur sichtbar – ganz ohne Mausklick.

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