Neue Leiterin Konzernkommunikation bei Autoneum

Anahid Rickmann hat per 1. Januar 2013 die Leitung von Corporate Communications bei Autoneum übernommen. Rickmann folgt auf Peter Grädel, den langjährigen Kommunikationsleiter, der per Ende Februar 2013 in den Ruhestand treten wird.

Anahid Rickmann studierte Politische Wissenschaften an der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität in Bonn, wo sie auch promovierte, wie es in einer Mitteilung heisst. Von 2003 bis 2008 war sie als Pressesprecherin beim Verband der Automobilindustrie (VDA) in Frankfurt am Main tätig, wodurch sie über ein breites Fachwissen in der Automobilindustrie verfügt und einen vertieften Einblick in die Beziehungen zwischen Automobilherstellern und ihren Zuliefer- unternehmen gewinnen konnte. Von 2008 bis 2011 war sie Axpo-Mediensprecherin. Vor ihrem Stellenantritt bei Autoneum erweiterte sie ihr Kommunikations-Portfolio als selbständige PR-Beraterin für KMU in den Bereichen Automobilhandel und Finanzdienstleistungen. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung in der internen und externen Kommunikation mit Schwerpunkt Wirtschaftskommunikation. Anahid Rickmann berichtet an Urs Leinhäuser, CFO & Deputy CEO. Autoneum produziert Systeme für akustischen Komfort und Hitzeschutz bei Motorfahrzeugen. Das Unternehmen mit Sitz in Winterthur beschäftigt weltweit rund 9'600 Mitarbeitende.

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Genügend Unterschriften für Blaukreuz-Initiative

Das Blaue Kreuz Zürich hat gemäss Mitteilung vom Montag die nötigen Unterschriften für die kantonale Volksinitiative für ein Alkohol- Werbeverbot in Sportstadien zusammen. Es gehe um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Alkoholwerbung beim Sport.

Werbung für alkoholische Getränke und Sport sind nach Ansicht des Blauen Kreuzes «grundsätzlich unvereinbar». Das auf nationaler Ebene geltende Werbeverbot für Spirituosen solle auf alle alkoholischen Getränke ausgeweitet werden. Im August 2012 lancierte der Zürcher Kantonalverband des Blauen Kreuzes die kantonale Volksinitiative «Keine Werbung für alkoholische Getränke auf Sportplätzen sowie an Sportveranstaltungen im Kanton Zürich». Bereits einen Monat vor dem Ende der Sammelfrist seien die nötigen 6000 Unterschriften eingegangen, schreibt das Blaue Kreuz in ihrer Mitteilung. Bis im Februar werde aber weiter gesammelt.

Ein Alkoholverbot in Sportstadien existiere eigentlich bereits auf dem Papier, werde aber oft missachtet. Gemäss kantonalem Gesundheitsgesetz ist Alkohol- Werbung auf öffentlichem Grund und in öffentlichen Gebäuden verboten. In einer Verordnung sind als «öffentliche Gebäude» explizit «Kultur-, Kultus-, Bildungs- und Sportstätten» erwähnt. Das Blaue Kreuz will nun eine konkrete gesetzliche Regelung erreichen. Es schlägt eine Ergänzung des Gesundheitsgesetzes mit der Formulierung «Verboten ist die Werbung für jegliche alkoholhaltigen Getränke auf Sportplätzen sowie an Sportveranstaltungen» vor. Längerfristig zielt das Engagement des Blauen Kreuzes allerdings darauf ab, ein nationales Alkoholwerbeverbot im sportlichen Umfeld zu erwirken. (SDA)
 

Renzen und Defacto schliessen sich zusammen

Die beiden Aarauer Agenturen Renzen Communications und Defacto schliessen sich per 1. Januar 2013 zusammen. Mit 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird Renzen zur grössten Fullservice-Kommunikationsagentur im Aargau.

Renzen Communications feiert im 2013 das 25. Jubiläum, Defacto bringt laut Mitteilung ebenfalls 15 Jahre Erfahrung mit. Die Dienstleistungen der beiden Agenturen würden sich ergänzen und für künftige Kunden einen Mehrwert darstellen, so Renzen in einer Mitteilung. Während Renzen eine klassische Agentur für Branding, Promotion, Design, Dialogkommunikation sowie Public Relations sei, verfüge Defacto zusätzlich über Know-how in den Bereichen Online-Kommunikation, Social-Media- sowie Guerilla-Marketing.

Als CEO amtet Frédéric Renzen. Dieter Zobrist, der bisherige Hauptaktionär von Defacto, wird Managing Director und Teilhaber bei Renzen. Das Team von Defacto wird per 1. April 2013 vom Stadtbachhof an den Gönhardweg in Aarau umziehen.

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Contexta: Winter-Kampagne für SBB und ÖV

Die Agentur Contexta animiert mit einem neuen TV-Spot dazu, die aktuellen Kombi-Angebote von SBB und ÖV zu nutzen und einen der über 100 saisonal vergünstigten Tagesausflüge zu unternehmen.

Auch diesen Winter locken SBB und ÖV wieder mit über 100 Kombi-Angeboten. Vom Schlittel-Abenteuer bis zum Wellness-Erlebnis soll laut Mitteilung für alle etwas dabei sein, was auch der Spot von Contexta zeigt. Dieser nimmt die Fernseh-Zuschauerinnen und -Zuschauer mit auf die Reise eines aktiven, jungen Mannes – Spiegelbild der sportlichen Kernzielgruppe – kreuz und quer durch die schneebedeckte Schweiz, durch alle möglichen Winteraktivitäten und Bekanntschaften, die im atemberaubenden Tempo der Match-Cuts wechseln.

Aber nicht nur mit einem TV-Spot, sondern auch mit monatlich wechselnden Plakatsujets rund um Schweizer Bahnhöfe, POS-Broschüren und Online-Displays will man diesen Winter den Abverkauf im Freizeitverkehr ankurbeln.

Verantwortlich bei SBB: Reto Meissner (Leiter Marketing-Kommunikation Personenverkehr), Petra Thomann (Projektleitung Marketing-Kommunikation, Freizeitkampagne). Verantwortlich bei Contexta: Nadine Borter (Gesamtverantwortung), Moritz Staehelin (Creative Direction), Willem Baumann (Art Direction), Vanessa Mermoud (Grafik), Daniel Müller (Text), Evelyn Brodmann, Monika Siegenthaler (Beratung). Filmproduktion: Shining Pictures, Zürich, Marco Lutz (Regie), Stefan Bircher (Produktion). Fotografie: Jonathan Heyer. Bildbearbeitung: Patrik Rohner.
 

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Zu guter Letzt: Facebook unter Kontrolle

Die iranischen Behörden wollen mithilfe einer speziellen Software einen kontrollierten Zugang zu Facebook einführen. Kampf der Meinungsfreiheit...

Mithilfe der speziellen Software wollen die iranischen Behörden einen eingeschränkten und kontrollierten Zugang zu Internet-Plattformen wie Facebook und Twitter einführen. «Eine intelligente Kontrolle sozialer Netzwerke ist besser als eine komplette Sperre», sagte gemäss SDA der Polizeichef des Landes, Esmail Ahmadi Moghadam, der Tageszeitung 7sobh vom Sonntag. Mit einer solchen Software könnten die Nachteile der Netzwerke vermieden und die Vorteile genutzt werden, führt er aus. Laut SDA könnte noch etwas anderes auf Pläne für eine selektive Nutzung von Facebook hindeuten: Auf Facebook sei Mitte November eine anscheinend offizielle Seite des Ayatollahs Ali Chamenei aufgetaucht.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Youtube fallen im Iran unter die staatliche Zensur, wie viele andere Internetseiten. Bei der Organisation der Proteste gegen die Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Juni 2009 haben Facebook und Twitter eine grosse Rolle gespielt. Seitdem kontrolliert eine eigens eingerichtete Internetpolizei etwa regierungskritische Blogs. Aufgrund dieser Kontrolle sind in den vergangenen Jahren auch schon mehrere Blogger inhaftiert worden.

Von den 75 Millionen Einwohner der islamischen Republik nutzen laut SDA knapp die Hälfte das Internet. Und viele würden die Zensur durch die Nutzung illegal gehandelter Sofware umgehen, die einen freien Zugang ins Netz ermöglicht, oder durch die Nutzung verschlüsselter Systeme wie VPN.

Sollte also die Kontroll-Software der Behörden nicht funktionieren, beziehungsweise umgangen werden, kann die Regierung immer noch die Hälfte der Bevölkerung zu Social-Network-Spionen ausbilden, um die andere Hälfte auf Sozialen Netzwerken zu überwachen. Denn «eine intelligente Kontrolle ist besser, als die komplette Sperre».

Hansi Voigt über die Gründe seines Abgangs bei 20 Minuten

Nachdem er als Chefredaktor von 20 Minuten Online zurückgetreten ist, redet Hansi Voigt Klartext. Im Interview mit dem Sonntag erläutert er die Gründe seines Abgangs, kritisiert die Metered-Paywall sowie die Forderung der Verleger nach einer Google-Steuer.

Er habe sehr deutlich klargemacht, dass er nicht für eine Co-Chefredaktion zur Verfügung stehe, so Hansi Voigt gegenüber dem Sonntag. Das sei möglicherweise als mangelnde Kompromissbereitschaft verstanden worden. Er könne verstehen, dass man nicht denjenigen befördere, der einem die Pistole auf die Brust setze, so Voigt im Interview mit dem Sonntag. Ausserdem hätte er ein komplett umgekehrtes Konzept verfolgt. So wollte er sämtliche inhaltlichen Entscheidungen bei 20 Minuten in der Online-Redaktion ansiedeln. Denn dort seien alle Entscheidungen möglich: «Was machen wir sofort, was heute, was morgen? Was gross, was klein? Was wird gefilmt, was geschrieben, was gedruckt?». Print-Produzenten hätten dann am Abend darauf basierend die Printausgabe verfasst.

Den Sparkurs bei 20 Minuten hat Hansi Voigt hat im Interview mit dem Sonntag ganz konkret kritisiert: «Tamedia machte letztes Jahr 170 Millionen Franken Gewinn und 20 Minuten hat am meisten dazu beigetragen», so Voigt. Die Renditen liegen bei 20 Minuten über 20 Prozent. «Damit könnte man dem Journalismus ganz gut aus der angeblichen Krise helfen», sagt Voigt. Leider werde aber zurzeit in den Grossverlagen nicht in bessere Inhalte oder neue Medienmodelle investiert, sondern beispielsweise Firmen zusammengekauft, die nichts zu tun hätten mit dem enormen Wert, den Redaktionen für den Verleger schaffen. Als Beispiel nennt Voigt das Portal Jobs.ch, das Tamedia mit Ringier zusammen für 390 Millionen Franken gekauft hat.

Funktioniert das Modell der Paywall?

In der Paywall sieht Voigt nur bedingt ein Erfolgsmodell. So könnte die Paywall zwar bei nationalen Medien, wie der NZZ, funktionieren. Ansonsten sei er skeptisch, so Voigt gegenüber dem Sonntag. Denn das Hochziehen einer Paywall bedeute, dass die Marke ihre digitale Zukunft verliere. Seine Skeptik richte sich vor allem gegem Metered-Paywalls. Da immer mehr Nutzer ihre Informationen von den Empfehlungen auf Facebook oder Twitter beeinflussen lassen, gehe man nicht mehr direkt auf die Medienmarke, wenn man nach fünf Mal klicken zahlen müsse. «Sondern du lässt deine Freunde eine Auswahl treffen», führt Voigt aus.

Forderung einer Google-Steuer

Der vieldiskutierte Ruf der Verleger nach eine Google-Steuer zeigt für Voigt vor allem ein tiefes Unverständnis für die digitalen Entwicklungen. Zwar sei er auch der Meinung, dass dominante Marken wie Apple oder Google klaren Regeln unterstellt werden müssen, sagt Hansi Voigt gegenüber dem Sonntag. Damit sollten aber nicht die «Pfründe der Verleger» geschützt werden. Die Regeln sollten eingeführt werden, weil es gesellschaftlich sinnvoll wäre.  Hansi Voigt erachtete den Ruf der Verleger nach einer Google-Steuer als unglaubwürdig, wie er gegenüber dem Sonntag erwähnt: «Man kann nicht dauernd Markt und Wettbewerb bejubeln, und wenn man den Wettbewerb hat, nach dem Staat rufen, weil die Rendite sinkt.»

Werbestadt integriert Textagentur A-words.ch

Die Textagentur A-words.ch und die Werbeagentur Werbestadt vereinen per 1. Januar 2013 Teams und Büroräume. Durch die Zusammenlegung soll die Textabteilung der Werbestadt verstärkt und ausgebaut werden.

Beide Agenturen waren bisher schon am Katharina-Sulzer-Platz in Winterthur beheimatet. Für Kundinnen und Kunden bleiben sämtliche Dienstleistungen erhalten, so Werbestadt in einer Mitteilung.

SRF: TV-Gebühr bald auch für Computerbesitzer?

Die Sender des SRF sind seit kurzem auch auf ihrer Internetseite live aufgeschaltet. Daher sollen Computerbesiter mit Internetanschluss die vollen Billag-Gebühren bezahlen müssen. Der Bund prüft diesbezüglich eine schärfere Regel.

Die Sender des SRF sind seit Mitte Dezember auf auch ihrem Internetportal zu sehen. Der einheitliche Webauftritt wurde im Zuge der Medienkonvergenz lanciert (Werbewoche.ch berichtete). Während SRF zuvor nur Aufzeichnungen angeboten hat, ist neu nur ein Computer mit Internetzugang nötig, um die Sender live zu sehen. Da jeder Nutzer zahlen muss, der ein Gerät für den Live-Empfang von Programmen hat, prüft der Bund nun eine schärfere Regel bezüglich Billag-Gebühren. Dies schreibt die NZZ am Sonntag. Laut Bundesamt für Kommunikation genüge bei den Radiogebühren ein Computer mit Internetzugang. Bei den Fernsehgebühren hingegen sei bis anhin zusätzlich ein Konto bei einem Anbieter von Internetfernsehen wie Zattoo oder Wilmaa vorausgesetzt worden.

Da seit dem 16. Dezember die SRF-Sender aber ohne Registrierung zugänglich sind, müsste nun  jeder Computerbenutzer mit Internetzugang auch Fernsehgebühren zahlen. «Mit dem Internet-Live-Stream von SRF haben sich die Voraussetzungen für die Gebührenpflicht verändert. Wir überprüfen darum die Vorgaben», sagt Bakom-Sprecherin Caroline Sauser gemäss NZZ am Sonntag. Auch die Firma Billag, welche die Gebühren im Auftrag des Bundes erhebt, werde nun aktiv, heisst es bei der NZZ am Sonntag weiter. So sagt Billag-Sprecher Johnny Kopp: «Aus unserer Sicht sind die aktuellen Kriterien für den Fernsehempfang via Computer und Internet aufgrund der technischen Entwicklung hinfällig geworden». Man werde mit dem Bundesamt für Kommunikation «die Situation besprechen und eine gemeinsame Lösung erarbeiten». Sollte die neue Regel in Kraft treten, zahlt der Computerbesitzer jährlich 169,15 Franken für den Radioempfang beziehungsweise 293,25 Franken für den Fernsehempfang.

Im Parlament ist jedoch bereits ein Systemwechsel der Billag-Gebühren in Planung, wonach in Zukunft alle Haushalte eine Abgabe leisten müssten. Daher sei derzeit noch offen, ob das Bundesamt für Kommunikation die Richtlinien wirklich ändern will, wie die NZZ schreibt. Der grösste Empfänger der jährlichen Gebühren, die SRG, betone derweil, dass man sich bei der Einführung des Internetfernsehens nicht von der politischen Diskussion habe leiten lassen, sondern lediglich von den Bedürfnissen der Zuschauer. So würden andere Fernsehanbieter ihre Programme bereits seit einiger Zeit live via Internet verbreiten.

Neue Zahlen für TV-Nutzung im zweiten Halbjahr 2012

Die Mediapulse-Tochter Publica Data hat kürzlich die neusten Zahlen für das zweite Semester des Jahres 2012 erhoben und ausgewertet. Ab diesem Jahr wird nun bei der Messung der Fernsehnutzung alles neu, gemessen wird mit einem neuen Panel.

Gegenwärtig baut die Kantar Media Switzerland von Grund auf ein neues Panel mit neuen Panel-Haushalten und natürlich auch einer neuen Hard- und Software auf (Werbewoche.ch berichtete). Daher werden in der ersten Januarwoche keine Daten aus dem neuen Fernsehpanel öffentlich publiziert, wie Public Data in einer Mitteilung vom Freitag schreibt. Am 9. Januar, wenn eine erste Messwoche aus dem neuen Mediapulse Fernsehpanel vorliegt, werden Mediapulse und Publica Data im Rahmen einer Medienkonferenz erste Ergebnisse vorstellen.

Die Fernsehzahlen vom 2. Semester 2012 sind auf Publicdata.ch einsehbar.

NZZ-Mediengruppe: Konrad Hummler bleibt im Verwaltungsrat

Konrad Hummler muss wegen der Millionenbusse der Bank Wegelin nicht aus dem Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe zurücktreten. Seine Amtszeit läuft noch bis 2015.

An der Sachlage habe sich auch mit dem Schuldeingeständnis nichts geändert, sagte NZZ-Verwaltungsratspräsident Franz Steinegger auf Anfrage der SDA. Man werde Hummler nicht zum Rücktritt auffordern. Ohnehin sei dies nicht Sache des Verwaltungsrates, sondern allenfalls der Generalversammlung. Hummler selber wollte sich laut SDA nicht zu seiner Zukunft im Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe äussern.

Zeitungspreise in der Schweiz steigen

Mehrere Schweizer Zeitungen sind 2013 teurer geworden. Sowohl Abonnements als auch der Einzelverkauf kosten mehr. Unter den grossen Titeln verzeichnet der Tagesanzeiger mit über 9 Prozent den grössten Aufschlag.

Der Tagi kostet neu 3.50 Franken – 30 Rappen mehr. Auch im Jahresabo wird der Tages-Anzeiger 5 Prozent teurer und kostet neu 441 Franken, wie der Tamedia-Aboservice bestätigte. Bei der Neuen Zürcher Zeitung beträgt der Preisanstieg 5,5 Prozent. Das Abo kostet nun 628 Franken. Im Einzelverkauf kostet die NZZ unverändert 4.20 Franken.

Der Preisaufschlag des Blick-Abos fällt demgegenüber mit rund 2 Prozent relativ bescheiden aus. Abonnenten der Boulevardzeitung bezahlen neu 339 Franken. Im Einzelverkauf kostet der Blick nach wie vor 2 Franken.

Auch verschiedene regionale Zeitungen sind ab Januar teurer geworden. Im Einzelverkauf kosten etwa die Aargauer Zeitung, die Berner Zeitung oder der Bund jeweils 20 Rappen mehr. Die Abos verteuerten sich leicht oder blieben stabil. In der Westschweiz stiegen die Abopreise von Le Matin, Tribune de Genève und 24 Heures um durchschnittlich rund 5 Prozent. Die drei zur Tamedia-Gruppe gehörenden Titel verteuerten sich im Einzelverkauf um 20 Rappen.

Als Gründe für den Anstieg nannten die Aboservices mehrheitlich gesunkene Werbeeinnahmen. Andere begründeten den Preisanstieg mit einer Harmonisierung der Preise innerhalb einer Mediengruppe oder zusätzlichen Angeboten wie dem E-Paper für Tablets und Computer. (SDA)

Google-Kartellverfahren: Vorwurf wegen Suchmaschinen-Benachteiligung fallengelassen

Google ist in einem viel beachteten Kartellverfahren in den USA von den Wettbewerbshütern geprüft worden. Der Konzern ist dabei mit einem blauen Auge davongekommen.

Der Internetkonzern muss zwar, im Rahmen einer Übereinkunft mit der Wettbewerbsbehörde seinen Konkurrenten den Zugriff auf grundlegende Smartphone- und Tablet-Technologien seiner Tochter Motorola gewähren. Ausserdem sollen Werbetreibende mehr Freiheiten bei ihren Online-Kampagnen bekommen. Aber der schwerwiegendste Vorwurf, Google habe andere Websites bei der Internetsuche zugunsten eigener Dienste benachteiligt, wurde fallengelassen. «Die von Google gemachten Zugeständnisse stellen sicher, dass Konsumenten weiterhin die Vorteile eines Wettbewerbs im Online- und Mobilfunkmarkt geniessen können», erklärte der Chef der Wettbewerbsbehörde, Jon Leibowitz, am Donnerstag gemäss SDA in Washington.

Der Ausgang eines ähnlichen Verfahrens vor der EU-Kommission ist jedoch noch offen. Bei diesem steht laut SDA ebenfalls der Vorwurf im Raum, Google habe in seiner führenden Internet-Suchmaschine Konkurrenten benachteiligt.

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