## Nein

Nicht nur Kinder sind speziell motiviert, das zu tun, was sie nicht tun sollen. Das kann man sich zunutze machen. Von Oliver Reichenstein, Informationsarchitekt. Er lebt und arbeitet in Tokio.

Denken Sie bitte *nicht* an einen rosaroten Elefanten! Schwierig, nicht wahr? Die Schwierigkeit liegt weniger darin, dass rosarote Elefanten nicht nicht denkbar sind, sondern dass Befehle Widerstand auslösen. Negative Befehle wirken schneller als Anweisungen. Hätte ich gesagt, dass Sie an einen rosaroten Elefanten denken sollen, dann wäre das Rosa weniger intensiv, die Form weniger klar gewesen.

Negativität reizt, Positivität verwöhnt. Und das ist nicht nur bei Kindern so. Warum eigentlich? Der Mensch hat die nervige Eigenart, dass er besonders motiviert ist, das zu tun, was er nicht tun soll. Iss nicht so viel Schokolade! Trink weniger! Sei nicht so nervös! Wir können uns diese menschliche Schwäche durch so genannte Reverse Psychology zunutze machen, indem wir Leute dazu anreizen, das zu tun, was wir wollen, indem wir es ihnen verbieten. Leider können wir uns selbst nicht so leicht übertölpeln. Nun, wir können uns, wie unsere Kinder, bewusst oder unbewusst, so verhalten, dass wir Widerstand wecken in Dingen, die mehr Motivation von uns verlangen, als wir durch Selbstdisziplin aufbringen. Das ist keine schlaue Strategie, wenn man vorhat, mit der Zeit etwas weiser zu werden oder wenigstens: zu wirken.

Echte Motivation, sagt man, kommt von innen. Um aus sich selbst zu agieren, braucht man einen freien Geist. Einen Geist, der weder auf Trotz noch Streicheleinheiten noch den Stachel des Befehls angewiesen ist, um über sich hinauszuwachsen. Frei handeln wir, wenn wir freien Geistes – und das heisst frei von Optimismus, frei von Pessimismus, frei von äusseren Einflüssen – entscheiden. Die emotionslose Motivation ist ein Ideal. Der Mensch ist nie frei von Einfluss oder äusserem Anreiz. Emotionslose Motivation ist, wie jedes Ideal, eine Richtlinie, ein Fernziel, etwas, worauf wir zugehen, ohne es je ganz erreichen zu müssen. Bei grösseren Entscheidungen tun wir gut daran, jede Form von Einfluss als blosse Information und nicht als Handlungsanreiz wahrzunehmen. Dabei sind wir dringend auf so genannt demotivierende negative Einflüsse angewiesen. Aus diesem Blickwinkel wird man mit der Zeit sogar dankbar, wenn man unfair angegriffen wird. Denn, ob fair oder unfair kritisiert, je mehr Information wir kriegen, desto sicherer können wir entscheiden. Gerade fiese Angriffe und Schicksalsschläge können besonders hilfreich sein, weil sie einen vorsichtig und klug machen. Es gibt keinen einfachen Weg zu einem klareren Geist. Positive Kritik, Lobhudelei, Einschmeichelung, eisige Worte, giftiger Neid oder dampfende Wut sind ebenso Hindernisse wie Antriebe. Wir sollten in schwierigen Situationen versuchen, von jederlei Optimismus oder Pessimismus zu abstrahieren und bei Entscheidungen jeden äusseren Einfluss auf die Ebene möglichst reiner Information zu abstrahieren. Was sagt man mir, und warum sagt man mir das? Hinter jeder Information steckt ein Motiv und damit: ein Beweggrund. Wer fähig ist, das Motiv und damit den Beweggrund hinter der Information zu finden, findet Wege, den Beweggrund für sich selbst zu nutzen.

Der Geist, der uns befähigt, wichtige Entscheide in Ruhe zu treffen, kommt nicht aus dem Nichts, er wirkt nicht im Nein und nicht im Ja, und er wirkt nicht im Graubereich. Er kommt aus der Auseinandersetzung mit Ja und Nein, mit Schwarz und Weiss. Er sucht schliesslich weder These noch Antithese, er sucht Synthese. Der Mut zum richtigen Entscheid ist weder tollkühn noch feige, und er ist auch kein Mittelding, er steht darüber, synthetisch. Nun kann sich der Leser dagegen wehren und sagen, das sei zu künstlich, zu abstrakt, zu religiös, zu kriegerisch, zu klugscheisserisch. Und das soll er auch. Oder auch nicht.

Wie auch immer: Ich befehle Ihnen: Denken Sie nicht darüber nach! Finden Sie bitte keinen anderen Standpunkt! Nehmen Sie eine prinzipielle Haltung gegen mich ein! Werden Sie persönlich! Beleidigen Sie mich! Ihnen wird das wenig bringen. Aber es wird mir helfen, diesen Gedanken weiter zu treiben.
 

Mission Alpha 245

Pam Hügli und Diana Rossi sind langjährige Weggefährtinnen in der Werbung. Gemeinsam leiten sie nun die Kommunikationsagentur Alpha 245 in Zürich und wollen aus dem Start-up «die persönlichste Agentur der Schweiz» machen.

Der Name tönt auf das erste Hören etwas technisch. Er steht aber für den innersten Kern einer Kreativität. Alpha 245 heisst die Mine, welche in diesem Bleistift steckt, der schon seit Jahren als Symbol für das kreative Schaffen im Netzwerk von Leo Burnett in den verschiedensten Auftritten abgebildet wird. «Im Moment reagieren viele Kollegen tatsächlich noch etwas verwundert, wenn wir den Namen der neuen Agentur erwähnen. Das soll sich aber schon bald ändern», sind die beiden führenden Köpfe bei Alpha 245 überzeugt.

Die Lösung haben Martin Spillmann und Peter Felser in einer zweiten Agentur gefunden. «Weiter wachsen an einem neuen Ort», meint Pam Hügli.. Alpha 245 ist somit ebenfalls Teil der internationalen Leo-Burnett-Gruppe und mit dem gleichen Namen in 15 Ländern auf 4 Kontinenten vertreten. Der neu gegründete Ableger in Zürich bietet alle Dienstleistungen einer Fullservice-Agentur an. Alpha 245 betreibt in Zürich auch ein eigenes Fotostudio und ist komplett ausgerüstet für alle Arbeiten in der Druckvorstufe.

Im Team von Alpha 245 arbeiten einige Ehemalige aus dem Stammhaus an der Aemtlerstrasse. Pam Hügli und Diana Rossi sind aber fest entschlossen, ihrer Agentur schon bald ein eigenes Gesicht geben zu können. «Wir müssen selber akquirieren und haben bereits New Business in der Pipeline.» Obwohl Alpha 245 noch nicht so gross ist, will man sich auch um die ganz grossen Budgets bewerben. Mit im Portfolio sind unter anderem bereits Budgets wie Manor Food, Sympany oder Kantonsspital Aarau. Alpha 245 wird mit Pam Hügli und Diana Rossi «sehr nahe beim Kunden» wie eine inhabergeführte Agentur ins Rennen steigen. Ihr Markenzeichen soll «die persönlichste Agentur der Schweiz» sein. «Mit 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir eine überschaubare Grösse und damit sehr kurze Entscheidungswege.» Bei Bedarf kann Alpha 245 ihren Kunden aber gleichzeitig alle Vorteile eines internationalen Netzwerks bieten und trotzdem agil und wendig bleiben.

Die Geschäftsführerin von Alpha 245 wollte eigentlich Grafikerin werden. Ihr Berufsberater hat hier allerdings «etwas falsch verstanden» und meinte, eine stehende Arbeit am Reissbrett sei nicht ideal für Hüglis Rücken. So wurde sie zu einem Info- Abend beim Sawi geschickt und kam bereits mit 16 zur Überzeugung, dass es eine Laufbahn als Werbeassistentin sein soll. Bis sie mit 19 «alt» genug für den Tageskurs beim Sawi war, nutzte Pam Hügli die Zeit für die Matura. Das half ihr auch bei der Bewerbung, denn anders als heute musste man beim Sawi damals noch eine harte und mehrstufige Eintrittsprüfung ablegen und sich dabei gegen eine ganze Reihe von Konkurrenten durchsetzen. Für das anschliessende Praktikumsjahr wollte Pam Hügli am liebsten gleich bei Advico oder Wirz einsteigen. Weil ihre damalige WG-Partnerin ihr aber bei Advico den Job vor der Nase wegschnappte, landete Hügli schliesslich bei Edelweiss Werbung. Die gute Stimmung in der WG hat trotzdem gehalten und ein halbes Jahr später wurde bei Advico wieder eine Praktikantin gesucht.

Rolf Zimmermann hatte die offensichtlichen Qualitäten der ersten Bewerbung nicht vergessen und suchte noch einmal Kontakt mit Pam Hügli. So wurde sie in Gockhausen Assistentin und Beraterin. Später war sie dann bei der Gründung von Spillmann Felser Leo Burnett von Anfang an mit dabei.

In ihren zehn Jahren bei SFLB entwickelte sich Pam Hügli bald zur Beratungsgruppenleiterin und Mitglied des Managements. Sie prägte aber nicht nur viele Kampagnen, die national und international für herausragende Kreativität und Effektivität ausgezeichnet wurden. Pam Hügli war auch eine wichtige Verantwortliche für den guten Geist in der Agentur. Sie hat viele Events für die Mitarbeitenden organisiert, die sich nachhaltig auf die Teambildung ausgewirkt haben. Auch die Nachwuchsförderung war Hügli ein Anliegen. «In dankbarer Erinnerung an meine eigene Chance damals habe ich viele Praktikanten auch selbst ausgebildet.»

Für die eigene Weiterbildung machte Hügli die eidg. dipl. Kommunikationsleiterin und schloss 2012 auch erfolgreich den Master of Advanced Studies in Marketing Management und Betriebswirtschaft an der Universität Basel ab. So wie Diana Rossi auf der kreativen Seite Martin Spillmann als ihren massgeblichen Förderer bezeichnet, sieht Pam Hügli den Strategen und CEO Peter Felser als ihren Mentor. «Er hat mir auch vorgeschlagen, mit Alpha 245 die Chance für eine eigene Agentur zu packen.» Es war genau an dem Punkt, wo Hügli auch selber immer mehr klar wurde, dass sie jetzt mit mehr Verantwortung in ihrem Job ein Unternehmen «etwas stärker prägen möchte». Nach ein paar Monaten für die Organisation hat Managing Director Pam Hügli dann Diana Rossi als CD angefragt. «Ich wäre schon sehr enttäuscht gewesen bei einer Absage», meint Hügli, während Rossi beteuert: «Es hätte mich sehr beleidigt, wäre ich von Pam nicht angefragt worden.» Bei Diana Rossi war der Einstieg in die Werbung gerade umgekehrt. Sie bewarb sich nach einer kurzen Studienzeit als Werbeassistentin. Mangels anderer Arbeitsproben legte sie ein paar Aufsätze noch aus ihrer Gymnasialzeit ins Dossier. So wurde ihr Talent als Texterin entdeckt. Über eine Empfehlung beim BSW-Verband landete Rossi bei einer Kleinagentur in Solothurn. Hier lernte sie in 18 Monaten das Texterhandwerk wirklich von der Pike auf. «Dort habe ich vor allem geschrieben. Und zwar viele, viele Broschüren. Dafür konnte ich das dann aus dem FF.»

Beide Alpha-Frauen haben viel von ihren Lehrmeistern bei SFLB profitieren können

Erlöst vom täglichen Pendeln von Zürich nach Solothurn wurde sie dann mit einem Jobangebot von Euro RSCG. Hier wirkte sie vier Jahre, das erste davon noch vor dem Eintritt von Frank Bodin. Als ein «Glücks-Start-Treffer» wertet Diana Rossi heute ihren ersten Cannes-Löwen für die Arena-Fitness- Clubs. Ein verkürztes Messband sorgte dafür, dass man sich dicker fühlte – also ins Fitnessstudio wollte.

2005 wechselte Rossi zu Spillmann Felser Leo Burnett. Hier sind inzwischen auch noch Silber- Löwe Nummer 2 und 3 dazugekommen. «Es war ein besonderer Moment, im Kino zu sitzen und live erleben zu können, wie ein ganzer Saal über die SMSSpots für Sunrise lacht.» Den anderen Löwen hat sie für die zerbrochene Vase für Fleurop gewonnen. WOZ, Emmentaler oder Migros sind nur einige der Kunden, für die Rossi auch bei den Eurobest, Epica, The Cup, ADC Europe, ADC Deutschland und natürlich als Mitglied auch beim ADC Schweiz zahlreiche Preise gewonnen hat.

Viele dieser Arbeiten sind in enger Teamarbeit mit Peter Brönnimann entstanden. Diana Rossi sieht den heutigen Kreativchef von Spillman Felser Leo Burnett genau wie auch Martin Spillmann als ihre Mentoren. «Ich konnte mit den besten Leuten arbeiten. Das war eine super Zeit, von der ich jetzt viel mitnehmen konnte.» Bei einem Fondue-Essen zu viert haben Martin Spillmann, Peter Felser und ihre beiden Jungunternehmerinnen kürzlich darüber gesprochen, dass sich jetzt die Erfolgsgeschichte nach zehn Jahren noch einmal wiederholen könnte. «Einfach in der weiblichen Version.» Die beiden Köpfe an der Spitze sind gute Freundinnen. Und beide sind wie ihre Vorgänger überzeugt vom gleichen Businessmodell: «Die Denkhaltung muss kreativ sein. Das Resultat lösungsorientiert zum Vorteil für den Kunden.»

Andreas Panzeri

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Wettbewerbe werden zur Lotterie

Wenn ein Wettbewerb alle Merkmale einer Lotterie aufweist, ist er illegal. Von Ueli Grüter, LL.M., Rechtsanwalt, Grüter Schneider & Partner AG, Zürich, Dozent für Kommunikationsrecht und Co-Herausgeber des Buches Kommunikationsrecht.ch. Er nimmt einmal im Monat in der Werbewoche zu praktischen rechtlichen Fragen in der Werbung Stellung. Fragen an den Werbewoche-Rechtsexperten unter [email protected].

Der spektakulärste Fall eines von der Lotterieund Wettkommission (Comlot, www.comlot. ch) beanstandeten Wettbewerbs war wohl, als die Migros im Jahre 2007 ihren Kunden zum zehnjährigen Cumulus-Kundenkarten-Jubiläum etwas Besonderes bieten wollte und tausende von Tickets für ein von Migros organisiertes Konzert der legendären Rolling Stones verloste. Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Wettbewerb war, dass man im Besitz einer Cumulus-Karte war und in einem bestimmten Zeitraum für einen bestimmten Betrag bei Migros einkaufte. Dafür kriegte man Marken, die man auf einer Teilnahmekarte aufkleben musste. Die Teilnahmebedingungen für den Wettbewerb sahen zudem vor, dass den Gewinnern für den Bezug der Tickets ein bestimmter Betrag vom Cumulus- Konto abgezogen wurde. Zur Teilnahme in Frage kamen also nur Cumulus-Kunden der Migros, die bei dieser auch unmittelbar einkauften.
 
Für die Comlot war dieser Wettbewerb illegal, weil er alle Merkmale einer Lotterie aufwies, Migros jedoch keine Bewilligung für eine Lotterie beantragt hatte, weil ja auch keine solche beabsichtigt war. Eine Lotterie hat nach Artikel 1 des Lotteriegesetzes (LG) vier Merkmale, die kumulativ gegeben sein müssen: Leistung eines Einsatzes oder Abschluss eines Rechtsgeschäfts, vermögensrechtlicher Vorteil als Gewinn, Planmässigkeit bei der Durchführung und Bestimmung der Gewinner durch Zufall, z. B. durch Ziehung.
 
Damit ist eigentlich klar, wie man bei der Veranstaltung eines Wettbewerbs einen Konflikt mit dem Lotteriegesetz und mit der Comlot verhindert: Man stellt sicher, dass beim Wettbewerb eines der Merkmale einer Lotterie nicht gegeben ist. In der Regel ist es am einfachsten, allen Interessenten eine Gratisteilnahme am Wettbewerb zu garantieren. Jedoch muss diese klar kommuniziert werden und ohne Hindernisse bzw. einfach zur Verfügung stehen. Zudem müssen alle Teilnehmer die gleichen Chancen bei Gewinn haben, auch wenn sie gratis teilnehmen.
 
Mit der Comlot ist nicht zu spassen. Das Lotteriegesetz enthält Strafnormen, und die Comlot schreckt nicht davor zurück, gegen Veranstalter von illegalen Wettbewerben auch wirklich Strafanzeige zu erstatten. Gerade Ende Jahr bekamen Coop und Migros mit ihren Spielen «Simsala Win» und «Mega Win» die mittlerweile harte Haltung der Comlot zu spüren. Die Comlot beanstandet bei diesen Werbeaktionen, dass die effektiv vorgesehene Gratisteilnahme nicht chancengleich sei, weil solche Teilnehmende im Gegensatz zu Kunden im Laden nur eine beschränkte Anzahl von Losen bekommen könnten bzw. eine Gratisteilnahme sehr kompliziert sei.
 
Der Wettbewerb gehört wohl zu den beliebtesten Werbemassnahmen. Die Regeln des Lotteriegesetzes sind klar, und die Werbeagenturen und Werbeabteilungen sollten zwischenzeitlich genügend sensibilisiert sein. Es erstaunt darum, dass auch grosse Anbieter immer wieder in Konflikt mit Lotteriegesetz und Comlot geraten. Unsere Praxis zeigt, dass Werber und Marketer bei der Entwicklung von Wettbewerben und Gewinnspielen in der Anlage immer gefitzter werden und darum eine sinnvolle und einfache Gratisteilnahme oft schwierig zu realisieren ist. Um das Risiko einer rechtlichen Auseinandersetzung zu minimieren, wäre darum wohl die Konsultation von externen oder internen Juristen ratsam; vor allem dann, wenn das Einstampfen von Wettbewerbs- und Spielunterlagen, im Worst Case sogar die Einstellung eines Wettbewerbs oder Spiels droht und damit ein Imageschaden.
 
Ueli Grüter

Ringier Romandie bilanziert erfolgreiche TV-Vermarktung

Ringier Romandie hat das Jahr 2012 mit einer positiven Bilanz in der TV-Vermarktungseinheit abgeschlossen. Hohe Quoten vieler Sendungen von TF1 Suisse haben massgeblich zum Geschäftserfolg von Ringier Romandie im Jahr 2012 beigetragen.

TF1 Suisse sei mit seiner Sendungsvielfalt ein beliebter Kanal für Werbetreibende, schreibt Ringier in einer Mitteilung vom Mittwoch. So würden Swissness, Stars und Charity-Events das Westschweizer TV-Publikum begeistern. «Entscheidend für unseren Erfolg war neben den produzierten Umfeldern auch die hohe Leistung im Zuschauermarkt», so Daniel Gauchat, Leiter TV-Vermarktung.

Die TV-Überflieger des Jahres 2012 waren Sendungen wie «Le Bal des Enfoirés», «The Voice», «NRJ Music Award», «Masterchef», «Secret Story», «Koh Lanta» und «Danse avec les stars». «Le Bal des Enfoirés» erreichte letztes Jahr einen Marktanteil von 29,6 Prozent (Alter 3+) respektive 38,2 Prozent bei den weiblichen Zuschauern zwischen 25 und 44 Jahren.  «The Voice» haben in der Westschweiz bis zu 270’000 Zuschauer (18,5 Prozent Marktanteil) verfolgt. Die Sendung «Danse avec les stars» erreichte beim weiblichen Publikum (15 bis 49 Jahre) einen Marktanteil von über 33 Prozent.

Advico Y&R: Aktuelle Vergangenheit

Das Thema Schweizer Geschichte gilt vielen als verstaubt und uninteressant. Das Landesmuseum Zürich beweist mit Advico Y&R das Gegenteil.

In den drei Radiospots zeigt die Agentur, dass viele brisante Themen von heute in verblüffend ähnlicher Form schon mal aktuell waren. Und will damit neugierig machen auf einen Besuch im Landesmuseum.

Verantwortlich bei Landesmuseum Zürich: Andreas Spillmann (Direktor), Mariella Frei (Leiterin Marketing). Verantwortlich bei Advico Y&R: Markus Gut (Gesamtverantwortung), Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Avsar Yildiz (Text), Ramun Knapp (Beratung), Hastings (Tonstudio).

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Hofer gibt das Startsignal zur Bikinisaison

Rundschau Medien: KMU Rundschau lanciert

Im Dezember ist die erste Printausgabe von KMU Rundschau erschienen. Nun hat das Magazin auch einen Onlineauftritt.

Im Rahmen der Rundschau Medien, die zusätzlich die beiden Magazine Energie Rundschau und Bundes Rundschau veröffentlicht, erscheint neu vier Mal im Jahr das Magazin KMU Rundschau. Online gliedern sich die Beiträge wie in der Printausgabe unter Kernrubriken auf, die die Bedürfnisse von KMU-Verantwortlichen aufgreifen. Rundschau Medien ist eine Tochtergesellschaft von Prestige Media, welche für Grafik, Produktion und Druck verantwortlich ist.
 

Zwei Neuzugänge bei Radio Zürisee

Cocomore beruft Karin Tasso in die Geschäftsleitung

Ab sofort ist Karin Tasso Mitglied der Geschäftsleitung bei Cocomore. Sie ist die Leiterin des Genfer Büros der Agentur für Kommunikation und IT.

Mit ihrer Berufung in die Führungsebene rücke die Mission des Genfer Büros, die insbesondere in der Betreuung und Gewinnung von internationalen Kunden bestehe, verstärkt in den Mittelpunkt, heisst es in einer Cocomore-Mitteilung vom Mittwoch. Die Internationalisierung des Geschäfts habe sich 2012 weiter beschleunigt, besonders in CRM, E-Commerce und Internet-IT. Es sei wichtig, dass sich diese Entwicklung auch in der Organisationsstruktur von Cocomore niederschlage.

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Museum für Kommunikation: Sehr gutes Jahr 2012

Das Museum für Kommunikation kann auf sehr gute Publikumszahlen 2012 zurückblicken: Rund 79'000 Personen besuchten im vergangenen Jahr das Museum.

Das ist ein sehr gutes Ergebnis, auch im mehrjährigen Vergleich. Die Leitung des Museums für Kommunikation macht für das gute Ergebnis sowohl die Wechsel- als auch die Dauerausstellungen verantwortlich. Die Wechselausstellung 2011/2012 «Warnung: Kommunizieren gefährdet.» sei bei den Besuchern gut angekommen, wie es im Jahresbericht des Museums heisst. Auch die aktuelle Wechselausstellung «Bin ich schön?» finde bei Publikum wie den Medien sehr guten Anklang. Im kommenden Herbst sollen zwei neue Ausstellungen eröffnet werden: Die Ausstellung «21- Erinnerungen ans Erwachsenwerden» startet am 30. August. Eine zweite Wechselausstellung startet am 8. November und widmet sich den Ritualen.

Teaserbild: Blick in die Dauerausstellung «nah und fern: Menschen und Ihre Medien».

Rod wird neue Leadagentur von Mini

Rod Kommunikation wurde per 1. Januar zur Leadagentur von Mini Schweiz ernannt. In dem von der Unternehmensberatung The Observatory begleiteten und geführten Pitch konnten sich die Zürcher gegen drei Mitbewerber durchsetzen.

Der Auftrag umfasst die gesamte Markenstrategie und Werbung für Mini in der Schweiz sowie die Händlerkommunikation.

Webguerillas gestaltet neue Ovomaltine-Website

Webguerillas verantwortet den neuen Webauftritt von Ovomaltine in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Der neue Auftritt soll die Produkte und das Engagement im Sport in den Vordergrund stellen.

Dabei sind auf der neuen Website etwa die Steckbriefe der gesponserten Ski-Cracks und die Firmen-Chronik im Timeline-Modus abrufbar. Neu haben Kunden auf der Ovomaltine-Website die Möglichkeit, einen Warenkorb mit ihren Lieblingsprodukten zu füllen und sich diesen dann über den Link zum Wander Online-Shop nach Hause liefern zu lassen. Die neue Website ist Mobile-optimiert. Zudem können die einzelnen Produkte über einen Button direkt auf Facebook geliked werden.

Neu ist auf der Website zudem eine Social Media-Box, welche die aktuellsten Tweets und Facebook-Posts der Ovo-Kanäle anzeigt. Ausserdem ist die Seite Mobile-optimiert.

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