Speck Print verstärkt Team Medienvorstufe

Speck Print hat sein Team für die Medienvorstufe verstärkt: Werner Samland ist neu für die Gestaltung der Digital- und Onlinestrategie zuständig.

Werner Samland war einige Jahre für Infowerk in Nürnberg tätig, wo er für die Unternehmensentwicklung zuständig war. Bei Speck Print leitet er die Abteilung Medienvorstufe & Online. Ausserdem ist er Mitglied der Geschäftsleitung. Ihm obliegte es, den Kunden mit webbasierten Lösungen schnellere, sicherere und effizientere Kreations- und Produktionsprozesse zu ermöglichen und somit den neuen Realitäten in Marketingabteilungen bezüglich time-to-market Rechnung zu tragen, damit Marketingbotschaften spürbar besser und schneller im Markt platziert werden können, heisst es in einer Mitteilung von Speck Print.

werner_samland

Erwachsen geworden

Eine Werbewoche-Umfrage zeigt, dass Social Media als Kanal zum Normalfall geworden sind – die Herausforderungen werden dadurch nicht geringer.

Social-Media-Praktiker, die ihre Auftritte auf der Social-Media-Übersicht von WEmad.org eingetragen haben, wurden angefragt, wie sie die künftige Entwicklung von Social Media einschätzen. So entstand ein breiter Querschnitt, der die folgenden Trends erkennen lässt.

Die Chefs wollen Zahlen sehen

Social Media sind erwachsen geworden – sie sind nicht länger ein Spielplatz, auf dem munter und unbeschwert allerhand Neues ausprobiert werden kann. Und wie bei Erwachsenen üblich, müssen sie ihr Dasein selber bestreiten und Rechenschaft ablegen. So wird in der Werbewoche-Umfrage deutlich, dass Social Media zunehmend beim Top-Management angekommen sind und entsprechend geführt werden. Sagt etwa Beat Kluser, Online Marketing Manager bei der V-Zug AG: «Social Media werden vom Management unterstützt und mitgetragen. Qualitative und quantitative Ziele sind gemäss Social-Media-Strategie definiert und werden regelmässig kontrolliert.» So einen klaren Ertrag (ROI) aus den Social- Media-Aktivitäten nachzuweisen, dürfte im 2013 in vielen Unternehmen zur Realität werden, denn Firmenchefs sind zunehmend weniger bereit, Mittel in Marketingexperimente mit Social Media zu investieren, ohne dafür einen klaren Gegenwert zu erhalten. Eine weltweite Befragung der Londoner Fournaise Marketing Group unter 1200 CEO ergab im letzten Sommer, dass 80 Prozent von ihnen mit den Ergebnissen ihrer Marketingverantwortlichen unzufrieden waren und ihnen nicht vertrauten. 69 Prozent der CEO im B2C-Bereich gaben an, Marketer lebten zu sehr in einer Kreativitäts- und Social-Media-Blase und seien zu stark auf Kennziffern wie «likes», «tweets», «feeds» oder «followers» fokussiert, mit denen sie keinen konkreten Nachfragezuwachs belegen könnten.

Budgets werden kleiner – oder verlagert

In der Folge werden die Budgets für Social Media kleiner werden. René Schwarz, Partner bei der Agentur für Crossmedia-Kommunikation Maxomedia, analysiert dazu: «Die Präsenzen sind aufgebaut und exklusive Social-Media-Kampagnen zu wenig erfolgreich verlaufen.» Doch nicht überall werden Social-Media-Ausgaben zurückgestutzt, vereinzelt werden zu Lasten herkömmlicher Kanäle Social Media favorisiert, wie etwa Leandro Roder, Verantwortlicher Kommunikation bei der RailAway AG der SBB, berichtet: «Erstmals sparen wir im 2013 an einigen Orten und haben eine Budgetverlagerung für Social Media vorgesehen. »

Nicht mehr im Alleingang

Zum Erwachsen-Sein gehört auch, die eigene Rolle in der Welt mit andern einzunehmen. Für Social Media heisst dies, dass sie vermehrt in die gesamten Kommunikationsarbeiten integriert werden. Der Westschweizer Kommunikationsberater Mathieu Janin formuliert dies so: »Social Media können und sollen nicht mehr im Alleingang durchgeführt, sondern sollen mit weiteren Kommunikationsinstrumenten genau abgestimmt werden.» Dieser Anspruch gilt etwa bei den SBB, wie Oliver Tamas vom Social-Media-Team der SBB, berichtet: «Wir versuchen laufend, die herkömmlichen Aktivitäten auf Social Media zu begleiten resp. zu verstärken. Integrierte Kampagnen bilden noch die Ausnahme, sollen aber künftig vermehrt angestrebt werden.» Auch Beat Kluser geht in diese Richtung: «Die integrierte Kommunikation wird höchstmöglich angestrebt und gelebt. Für das 100-Jahr- Jubiläum der V-Zug im Jahr 2013 werden wir diesen Ansatz ebenfalls verstärkt vorantreiben. » Ebenfalls bei der Switzerland Cheese Marketing AG werden die Social- Media-Kanäle in die Massnahmenplanung der Kampagnen integriert, wie Manuela Sonderegger, zuständig für Public Relations, schildert. Und sie benennt dafür eine klar umrissene Funktion: «Sie dienen uns, direktes Feedback der Konsumenten zu erhalten. » Social Media in Kombination mit herkömmlichen Kommunikationsaktivitäten effektiv und erfolgreich als Verstärker einzusetzen, ist auch für Marie-Christine Schindler, auf Social Media spezialisierte PR-Beraterin und Buchautorin, eine erstrebenswerte Zielsetzung. Doch sie merkt dazu kritisch an: «Wenn ich aber beobachte, wie mangelhaft die Social-Media-Integration auf manchen Websites umgesetzt wurde, dann denke ich, dass es hier noch viel zu tun gibt. Ich kenne bisher wenige Beispiele, die konsequent integriert, crossmedial und vernetzt arbeiten.»

Ohne Bilder läuft nichts

Menschen sind mehrheitlich visuell geprägte Wesen, womit der sprunghafte Erfolg visueller sozialer Netzwerke im vergangenen Jahr erklärt werden kann. So hatte Pinterest im Juli 2011 eine Million aktive Nutzer und konnte sich nur ein Jahr später einer Gemeinschaft von 20 Millionen rühmen. Ebenso Instagram: Als Facebook-Chef Zuckerberg die Firma Anfang 2012 kaufte, gab es 860 000 täglich aktive Nutzer. Ab September 2012 schnellte die Zahl auf 11 Millionen. Der weiterhin ungebrochene Erfolg von YouTube – immerhin die zweitgrösste Suchmaschine – belegt diesen Trend ebenfalls. Jeden Monat besuchen mehr als 800 Millionen Unique User YouTube, die über vier Milliarden Stunden Video-Inhalte abrufen. Die Erkenntnis, dass, wer erfolgreich kommunizieren will, dazu visuell ansprechende Inhalte braucht, ist bei Social-Media- Praktikern in der Schweiz angekommen. So sagt René Walker, Leiter Kommunikation beim Velospezialisten Thömus AG: «Bilder werden immer wichtiger. Wir geben praktisch keine News auf Facebook ohne passendes Bild.» Und die gleiche Regel gilt laut Oliver Tamas bei den SBB: «Bei uns hat jeder Post ein visuelles Element. Postings mit Bildern resp. Videos weisen höhere Engagementraten aus als reine Textpostings.»

Für Mobile optimieren

Gute Bilder und kurze Texte sind ein wichtiges Erfolgsrezept, um namentlich bei der mobilen Nutzung digitaler Inhalte zu punkten, die weiterhin rasant ansteigt. Gleich wie für andere Medien, tun Social-Media-Praktiker gut daran, diesen Trend zu berücksichtigen und ihre Inhalte entsprechend zu optimieren. Einer, der das erkannt hat, ist Sven Beichler, CEO von Myswisschocolate: «Hier gibt es ein riesiges Potenzial. Daher werden auch wir in diese Richtung gehen, mit Angeboten, Apps, Partnerschaften etc.».

Mit eigenen Inhalten punkten

Doch selbst wer Inhalte mit Bildern begleitet und auf Mobile ausrichtet, greift zu kurz: Oft braucht es gute eigene Inhalte, und Unternehmen werden sich zunehmend mit entsprechenden Strategien auseinandersetzen. Peter Metzinger von Business Campaigning Switzerland bringt dies so auf den Punkt: «Je mehr eigenen Inhalt man bietet, desto eher sticht man aus der Masse heraus. Ausserdem ist gezieltes Corporate Branding nur mit selbst generiertem Inhalt möglich. Sollte dies für die Social-Media-Aktivitäten relevant sein, ist man gezwungen, eigene Inhalte zu erstellen.» Zu einer Inhalts-Strategie gehört das Kuratieren von Inhalten Dritter und aus dem eigenen Unternehmen ebenso wie Branded-Entertainment-Produktionen. Dazu haben etwa die SBB mit der Kampagne «Die Sparfahrer» bereits erste Erfahrungen gesammelt, indem eine Absatzaktion mittels täglicher und unkonventioneller YouTube-Videos beworben wurde.

Werbung auf Facebook boomt

Weil in den Social Media Werbung im klassischen Sinne kaum noch ankommt, werden hier Inhalte immer öfter mit Werbung verwoben. Verschiedene Teilnehmer in der Werbewoche-Umfrage berichten, dass sie regelmässig auf Facebook Werbeanzeigen und gesponserte Meldungen schalten und damit gute Erfahrungen machen. Deshalb wird bei der zielgerichteten Werbung in Facebook weiterhin eine überproportionale Entwicklung gegenüber klassischen Medien erwartet.

Kundendienst wird ausgebaut

Bei Unternehmen mit einem intensiven Kundendienst hat dessen Abwicklung über Social Media eine hohe strategische Bedeutung. Damit kann bei den Ressourcen gespart und somit ein solider Return-on-Investement der entsprechenden Social-Media- Aktivitäten begründet werden. Zudem wirkt sich ein so öffentlich sichtbarer Support positiv auf das Markenimage aus. Einige nationale Unternehmen wie die Swiss, Swisscom und die SBB sind hier führend. So sagt etwa Oliver Tamas von den SBB: «Der Kundenservice auf Facebook ist ein wichtiges Element der Social-Media-Strategie. Dessen Bedeutung wird mit einem Twitter- Channel noch steigen.» Und auch bei V-Zug denkt Beat Kluser über einen Ausbau nach: «Mit der ersten Schweizer Koch- und Waschberatung auf Facebook bietet V-Zug seit gut eineinhalb Jahren eine beliebte Service- Dienstleistung an. Einen weiteren Ausbau solcher Kundendienst-Schnittstellen ist durchaus denkbar und für diverse Themen geeignet.»

Fancy Trends kommen, aber später

Jüngere Entwicklungen im Social-Media- Bereich wie Social TV, Social News, Social e-Commerce, Second Screen Shopping werden von den Umfrageteilnehmern durchaus als interessant beurteilt, allerdings werden hier in der Schweiz im laufenden Jahre keine Höhenflüge erwartet.

Facebook über alles

Geht es um die Frage der Einschätzung der verschiedenen Sozialen Netzwerke, sind sich alle nur bei einem Anbieter einig: Facebook ist überall gesetzt. Dabei hat sich die Einschätzung durchgesetzt, dass der Hype bei der jüngeren Generation vorüber ist und nun die älteren Generationen vermehrt aufspringen. Eine konstant hohe Bedeutung wird dem Video-Netzwerk YouTube zugeschrieben. Obwohl sie zwar beständig wachsen, wird Twitter und Google+ in der Schweiz künftig nur eine geringe Bedeutung beigemessen. Im beruflichen Bereich gelten Xing und Linkedin als etabliert. Derweil spielt die Special- Interest-Plattform Pinterest in der Schweiz kaum eine Rolle, da es hierzulande noch kaum Nutzer gibt. Das gilt auch für die Foto-Sharing-App Instagram, mit der Fotos in sozialen Netzwerken verbreitet werden können.
 
Christoph J. Walther

Tonhalle Orchester verstärkt Marketing & Kommunikation

Categories

Allgemein

Serranetga verleiht der Hörberatung eine Identität

Mit Connect Hearing lanciert Sonova eine neue Marke im Retail-Bereich. Für den neuen Brand hat Serranetga eine internationale Kampagne entwickelt.

Serranetga entwickelte für Connect Hearing Markenstrategie, Claim sowie die internationale Kommunikationsplattform «Better hearing starts with a story. Tell us yours.». Im Kern dieser Plattform steht der Gedanke, dass jedes Individuum eine auf seine Verhältnisse zugeschnittene Hörlösung verdient. Dies schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Als Startschuss der Kampagne wurden vier TV-Spots für die USA gedreht. Vier Kunden von Connect Hearing schildern darin eine für sie zentrale Lebenssituation, die ohne Hörhilfe keinen Spass mehr machte oder nicht mehr einfach zu bewältigen war. Die Spots sowie die Printadaptionen der berührenden Geschichten sind seit Januar 2013 in den USA zu sehen. Laufend kommen neue Länder hinzu. Dabei werden immer lokale Kunden-Stories gesammelt und für die Kommunikation verwertet.

Verantwortlich bei Serranetga: Pascal Deville, Samuel Textor (Creative Direction), Daniel Pieracci, Simon Kümin (Text), Fabian Keller (Strategie), Daniel Zuberbühler (Beratung), Remo Prinz (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Connect Hearing / Sonova: Renato Di Rubbo (Director Marketing), Beat Meier (Marketing Manager), David Resch (Senior Marketing Manager). Filmproduktion: Niels Vije (Producer), Cello Schnyder (Regie), Roli Schmid (Kamera), Parthenon Films USA (Service Produktion), Christos Dervenis (Executive Producer), Friedrich Kleinhapl (Musik), Gregor Rosenberger (Jingle Jungle), Jürgen Kupka (Color Grading).

Zu den Spots:

The Story of Uwe – Connect Hearing
The Story of Freddie – Connect Hearing
The Story of Lisa – Connect Hearing
The Story of Frank – Connect Hearing
 

Swiss Casinos: Werbung für eine Kühlbox

Mit viel Werbefläche versuchen die Swiss Casinos, mich mit überladenen Plakaten und artifiziellen, kühlen (nicht coolen) Illustrationen von Manierist Jason Brooks in Spiellaune zu versetzen. Aber sie führen mich nicht in Versuchung. Von Theophil Butz, Grafiker, Werbeagentur-Inhaber, Inspirator und seit über anderthalb Jahren auch noch Motzer für die Werbewoche- Leser. Sachdienliche Hinweise bitte an [email protected].

Um was es hier geht: Erstens, schaut man die Werbekampagnen für Spielcasinos an, fragt man sich, ob dieses Produkt nicht eine kreativere, originellere und unbünzligere Werbung verdient hätte. Selbst konservative Versicherungsunternehmen haben da viel mehr Werbeeinfallsreichtum bewiesen. Zweitens geht es um die Gestaltungstechnik mit Illustrationen. Bevor man einen Einfall hat, ist hier der Einfall: «Wir nehmen einen englischen Illustrator. Jawohl, sehr guter Einfall.» Dem Kunden zeigt man dann sein glamouröses Portfolio. Und dieser ist begeistert. Aber der Werbeeinfall fehlt immer noch. Und genau so einfallslos und steif sieht die Werbelösung nun aus. Reinfall.

Meine Theorie. Zuerst zur Problematik des Arbeitens mit Illustrationen: Bei unserem Beispiel haben die Kreativen ganz vergessen, oder nicht gewusst, dass Illustrationen Möglichkeiten bieten, von denen der Fotoshop nur träumen kann. Diese Chance ist vertan. Erinnern wir uns doch an Herbert Leupins Clown für Knie, welcher die Buchstaben auf dem Knie jongliert, die seit Jahren illustrierten Titelbilder des Magazins Der Spiegel, den New Yorker oder an die zahlreichen Opernhausplakate von Domenic Geissbühler (auch das Opernhaus bietet Spektakel und Spiel). Im Lürzer’s Archiv finden sich unzählige Beispiele von hervorragenden Kampagnen mittels der Illustrationstechnik.

Die unzähligen Kinofilme wie Ice Age, Shrek, Toy Story zeigen uns, wie weit die Phantasie in der Illustration gehen kann.

Neben der verpassten Chance für die Casinos ärgere ich mich auch über den unsäglichen Kinderschokoladen- Hampelmann am TV.

Also Illustrationen sind ein ideales Werbemittel. Aber auch diese Technik braucht eine Idee. Sonst lasst lieber die Finger davon.

Zum Thema Werbung für ein Spielcasino hätte dem Kunden und dessen Werbern eine bessere Kampagne einfallen sollen. Ich verstehe ja, dass Casinowerbung in der Schweiz ein Novum ist. Aber dass denen in «Baden im Glück» wie auch den Swiss Casinos nur diese Klischees einfallen, stimmt mich nachdenklich. Die Werbung hat eine Krankheit: den «ideenlosen Nichtauffallen-Virus». Ich denke, dass die Auftraggeber diesen Virus in sich tragen und die Werber damit infiziert haben. Ich meine aber, dass diese Krankheit heilbar sein sollte.

Mein Aufsteller der Woche ist, dass die Post an Service und Freundlichkeit zugelegt hat. Ist ihnen doch ein postkonform verpacktes 500-ml-Fläschchen Olio Nuovo zerbrochen. Ich wurde umgehend angerufen, und man hat mir den Warenwert und das Porto zurückerstattet.

motzbutz
 

Zu guter Letzt: Mit Alkohol bleiben Probleme nie lange allein

Mit Alkohol wird man Probleme selten los. Man bekommt im Gegenteil viele neue dazu. Doch des einen Leid ist des anderen Freud.

Den Problemen selber geht’s dank übermässigem Alkoholkonsum prächtig. So können sich Liebeskummer, Depression und Arbeitslosigkeit darüber freuen, endlich nicht mehr so einsam zu sein. Das bringen die neuen Spots des Blauen Kreuzes auf einprägsame Art zum Ausdruck. Sie sind seit Ende letzten Jahres auf Radio 1 zu hören und erzählen von der wundersamen Vermehrung psychischer und körperlicher Probleme durch Alkohol.

Wem die tiefenpsychologischen Analysen der Spots ein wenig oberflächlich scheinen, wechsle den Radiosender. (uma)

Spot1

Spot2
Spot3

Druck1

Verantwortlich beim Blauen Kreuz Zürich: Henrik Viertel (Leiter Kommunikation und Fundraising). Verantwortlich bei Advico Y&R: Markus Gut (Gesamtverantwortung), Dominik Oberwiler, Martin Stulz (CD), Martin Stulz (Text), Ramun Knapp (Beratung) Jingle Jungle (Studio), Michael Schwarz (Tontechniker).

Teaserbild: Keystone

Transmedia-Storytelling

Die Agentur Numéro 10 in Bern bricht auf in eine neue Welt der synchronisierten Kommunikation. Mit der Methode «SyncBig» wird Transmedia-Storytelling zum neuen Ansatz für Kommunikation.

Die Welt wird digital regiert. Die Verbraucher sind online, vernetzt, mobil und geolokalisiert. Sie tweeten, liken und sharen. Sie frönen dem Video- Snacking. Diese Veränderung provoziert den Bruch mit einem Kommunikationsmodell, das nach 20 Jahren bereits überholt ist. «Crossmedia und 360°-Kommunikation sind veraltet», meint Gilles Aeby von Numéro 10. Und damit auch der Ansatz, eine einheitliche Zielgruppe mit einer einzigen Botschaft über lineare Kanäle ansprechen zu können. «Es ist Zeit, dass sich Kampagnen rund um Konvergenz und Multiplizität neu erfinden», meint der progressive Stratege von Numéro 10. Multi Content, Multi Target, Multi Device und Multi Screen. Das ist die neue Welt der synchronisierten Kommunikation. Bei Numéro 10 in Bern soll die Idee im Rahmen einer Neuausrichtung der Agentur in Zukunft den Kunden unter dem Motto «SyncBig» angeboten werden.

«SyncBig» ist ein neuer Ansatz für synchronisierte Kommunikation, welche eine Markengeschichte in einer Vielzahl von Episoden erzählt. Sie spricht verschiedene Verbraucherprofile durch klassische, dynamische, digitale, mobile und soziale Medien an, die alle mittels interaktiver Technologien miteinander vernetzt sind.
Nachdem sich Numéro 10 bereits einen Erfahrungsschatz von mehreren Jahren mit den Techniken des Buzz-, des viralen und des Guerilla-Marketings verschafft hatte, lancierte die Agentur 2008 die erste Schweizer Zelle, welche ausschliesslich den dynamischen Disziplinen gewidmet war: BUZZILLA von numéro 10. «Unsere Agentur war deshalb in der Lage, ihren Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Wir optimierten die Synergien zwischen klassischer Kommunikation und alternativen Marketingaktionen – eine echte Antwort auf die neuen Anforderungen.» Jetzt geht Numéro 10 noch einmal eine Entwicklungsstufe weiter. «SyncBig!» ist ein neuer Ansatz für synchronisierte Kommunikation, welche eine Markengeschichte in einer Vielzahl von Episoden erzählt. Sie spricht verschiedene Verbraucherprofile durch klassische, dynamische, digitale, mobile und soziale Medien oder Touchpoints an, die alle mittels neuer, interaktiver und partizipativer Technologien – Transmedia – miteinander vernetzt sind.

Mehr als ein neues Modewort

Transmedia ist noch eine relativ junge Bezeichnung für eine Art Geschichten zu erzählen, die erst durch das Social Web möglich wird. Eine mit dieser Technik synchronisierte Kommunikationskampagne erzählt eine Markengeschichte, unterteilt in zahlreiche unterhaltsame, erlebnisreiche und verkaufsfördernde Episoden, welche an die sozialen Netzwerke angebunden sind. Die erzählten Episoden passen immer zu den Affinitäten und Empfindsamkeiten aller Verbraucherprofile der Marke. Die synchronisierte Kommunikationskampagne verbindet alle Episoden der Marke und baut dabei Brücken zwischen klassischen, dynamischen, digitalen, mobilen und sozialen Medien, die alle mittels neuer und interaktiver Technologien miteinander vernetzt sind. Numéro 10 definiert dazu neun dominante schweizerische Verbrauchergruppen. Diese sind gegliedert nach ihrem Lebensstil, der Nutzung neuer Technologien und ihrem Medienkonsum. In diesem Umfeld spricht eine synchronisierte Kommunikationskampagne die für Ihre Marke relevantesten Verbraucherprofile an, damit die richtigen Botschaften bei den richtigen Zielgruppen am richtigen Ort und im richtigen Moment ankommen.
 

Unbenannt-7_2
Unbenannt-8_4

Mit der Fragmentierung der Medienrezeption in den traditionellen Erzählmedien, die nicht mehr als das eine «grosse Lagerfeuer» fungieren, um das sich alle scharen, verkörpert Transmedia- Storytelling die Hoffnung auf eine neue integrierende wie aktivierende Erzählkunst. Transmedia- Storytelling ist das verteilte Geschichtenerzählen über verschiedenste mediale Plattformen hinweg, die zusammen ein «Story Universe» bilden, dessen einzelne Erzählperspektiven aber nicht notwendigerweise in einer linearen oder sich jeweils bedingenden Abfolge stehen müssen.

Unbenannt-11_2
Unbenannt-9_2

Die Handwerker

Die Designagentur Pixeldisko begleitet Unternehmen im Bereich der visuellen Kommunikation. Mit Liebe zum Detail und Sinn für Zweckmässigkeit.

Es ist ein herzlicher Empfang bei Pixeldisko. Trotz eisiger Kälte. Dick eingepackt stehen Othmar Küng und Marc Schadegg beim Schuppen vor der Agentur, um die nacheinander eintrudelnden Gäste zu begrüssen. Rund um den Hauseingang sind, wie bei einem Strassenmarkt, Verpflegungsstände aufgebaut. Neben einem Maroni-Häuschen liegen auf einer grossen Theke Antipasti-Spezialitäten auf. Ein anderer Stand hält eine Auswahl warmer und kalter Getränke bereit.

Geschäftskunden, -partner und Freunde – mit und ohne Kinder – sind an diesem Dezemberabend gleichermassen zum Agenturfest gekommen. Jene, die noch nie bei Pixeldisko waren, um sich ein Bild von der Designagentur zu machen. Andere wiederum, um das Team auch mal neben der Arbeit zu treffen.

Pixeldiskos Domizil im Zürcher Quartier Hottingen ist ein geschichtsträchtiges Gebäude. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist das dreistöckige Haus die Wirkstätte von Handwerkern und Künstlern, etwa der Expressionistin Helen Dahm oder des Schweizer Malers Otto Morach. Auch wenn die Räume mittlerweile renoviert sind und anstatt einer Werkbank moderne Büromöbel auf dem alten Holzboden stehen. Die Tradition führen die jetzigen Mieter fort. Pixeldiskos Selbstverständnis ist mehr das eines handwerklichen Betriebs denn einer Werbeagentur: «Wir sind in erster Linie Gestalter, Typografen, Lithografen und Konzepter – nicht direkt Werber», so Managing Director Othmar Küng, der Pixeldisko vor sechs Jahren gegründet hat.

Küng selbst hat sein Gestalter-Handwerk in einer kleinen Ostschweizer Regionaldruckerei erlernt. Den Satz hat er damals teilweise noch von Hand am Leuchtpult bearbeitet und mit der Repro-Kamera eigenhändig belichtet. Könnte er, übernähme Küng auch heute noch jeden einzelnen Produktionsschritt. «Damit ein Produkt am Schluss so aussieht, wie wir es uns vorgestellt haben.» Arbeiten, die heute in einem Team von acht Personen und spezialisierten Partnern entwickelt und bis zum Schluss begleitet werden.

Seit einem Jahr ist Küng denn auch nicht mehr alleine für die Geschicke der Agentur verantwortlich, sondern teilt sich die Leitung mit CD Marc Schadegg. Einer, der «gleich tickt». Küng und Schadegg haben dieselbe Herangehensweise und denselben Anspruch an ihre Arbeit. Und sie teilen sich die Liebe zum Detail. «Wir haben Herzblut für die kleinen Dinge», erzählt Schadegg. Intensiv könnten sich die beiden über den Abstand zwischen einem A und einem B auf einer Visitenkarte unterhalten, wenn es denn zweckmässig ist. Für sie ein erfüllter Tag. Oder sie nutzen die Zeit beim Stöbern im Firmenarchiv Chocolat Frey, um sich für ein nostalgisches Packaging zum 125-jährigen Jubiläum des Schokoladenherstellers inspirieren zu lassen.

Dienstleistung anstatt Selbstverwirklichung

Die Kunden, die Pixeldisko kommunikativ und gestalterisch begleitet, stammen aus den unterschiedlichsten Bereichen, vom Kleinstbetrieb bis zum international tätigen Konzern. Einmal definiert Pixeldisko ein Visitenkärtchen für eine befreundete Schneiderin oder einen kleinen Schreinerbetrieb. Ein anderes Mal ist es die visuelle Markenidentität eines Shop-in-Shop-Konzepts für den Kamerahersteller Canon oder ein B2B-Onlinetool für die UBS. «Der Laden um die Ecke ist für uns so spannend wie ein Grosskunde», so Schadegg. Auf ein kleines Projekt für ein Start-up-Unternehmen folgt ein Grossprojekt als Leadagentur für Chiquita, bei denen sich die Handwerker von der «Maschinerie mitgetragen und inspiriert» fühlen. Auch bei den Kunden aus dem Kultur- und Unterhaltungsbereich stehen sich Kleine und Grosse gegenüber. Auf der einen Seite Dabu Fantastic, eine Schweizer Band, die Pixeldisko schon seit der Gründung begleitet. Auf der anderen Seite mit Warner Brothers und Twentieth Century Fox internationale Filmverleiher, für die Pixeldisko unter anderem Outdoor- und Inseratenkampagnen oder Promotionen realisiert.

Im Kern gehe es immer darum, sich auf einen Kunden einzulassen, ein Dienstleister zu sein. «Wir kommen primär nicht mit dem Gedanken zur Arbeit, uns selbst zu verwirklichen», so Küng. «Wir versuchen, die Dinge im Geiste des Kunden umzusetzen.» Und sei es, Formulare für interne Firmenabläufe zu entwickeln. «Das mögen einige als sehr trockene Arbeit ansehen. Wir sehen das Erfüllende unserer Aufgabe in der Beantwortung der Fragen, ob der Gestaltungsraster korrekt ist. Ob die Zeilenabstände gross genug sind, damit man die Formulare von Hand ausfüllen kann. Ob ein PDF zur Vereinfachung der Prozesse direkt online ausgefüllt werden könnte», so Schadegg. Ihre Befriedigung erhalten sie, wenn der Kunde am Schluss glücklich ist. Wenn er feststellt, dass das richtige Papier gewählt wurde. Wenn er sich darüber freut, dass die Visitenkarte in die Brusttasche passt. Oder wenn er sich vom Text nicht überrumpelt, sondern stilvoll angegangen fühlt.

In ihrem Auftreten wirken Küng und Schadegg unkompliziert und hemdsärmelig. Die Sorgfalt bleibt bei Pixeldisko jedoch niemals auf der Strecke. Auch nicht beim Agenturfest. Die Atmosphäre ist locker, doch alles durchdacht. Vom Empfang über die Verpflegungsstände bis zur Verabschiedung. Die eigens für das Fest angefertigte Tasse wird bei der Ankunft rasch mit Glühwein oder Punsch gefüllt. Ein angesichts der Kälte willkommenes Geschenk, um die kalten Hände daran zu wärmen. Zum Schluss wird der Trinkbegleiter in eine am Ausgang bereitstehende Papiertüte gesteckt und bequem nach Hause getragen.

Isabel Imper

Unbenannt-14_1
 

Integrieren und sensibilisieren

Die Special Modellagentur hat ihr Angebot im Bereich People erweitert und bietet ab sofort eine zusätzliche Rubrik mit «Handicap-Modellen».

Die Fotosets der Modelle sind bereits auf der Website www.special.ch aufgeschaltet. Jetzt braucht es nur noch Kunden mit ein bisschen Mut. Seit 1968 ist die Special in Zürich als People-Modellagentur gesamtschweizerisch im Bereich Modellvermittlung bei Fotografen und Werbeagenturen bekannt. Neu ist das Angebot in diesem Januar mit einer zusätzlichen Rubrik «Handicap-Modelle » erweitert worden. «Wir machen dies zusammen mit der Organisation Mister und Miss Handicap und hoffen, dass wir Menschen mit Behinderung in der Werbung integrieren können», meint Christa Stutz von Special. Für die Agentur ist es auch «eine Herausforderung und zugleich ein Versuch, andere Menschen zu sensibilisieren». In diesem Sinn geht die Hälfte der Einnahmen zugunsten der Handicap-Organisation.

Bei Special ist man überzeugt, dass langjährige Kunden wie Schindler Lifte, Bernfon, SBB, Suva und andere Versicherungen dieses Angebot sicher in Anspruch nehmen. Publik gemacht wurde die Dienstleistung bereits in einer Reportage auf Tele Züri. Das Fernsehen war dabei, als die neuen Modelle die Fotos für ihre ersten Set-Cards aufgenommen haben.

Andreas Panzeri

Special
 

Aufgespiesst: Apple, Nuss und Mandelkern

Anne-Friederike Heinrich, freie Mitarbeiterin der Werbewoche, über Kommunikation, die sich auf unheimlich-praktische Weise verselbstständigt.

Einige Tage vor Weihnachten war der Stress perfekt: Nach ein paar weniger gravierenden Fehlleistungen in Küche, Haushalt und auf offener Strasse wähnte ich den vorläufigen Höhepunkt des Desasters darin, dass ich das Portemonnaie meines werten Gatten mitsamt seiner Jeans mit gewaschen hatte – wenigstens im Wollwaschgang ohne Vorspülen. Dafür wurde es von der züchtigen Hausfrau auch noch getumblert, was einige Geldkarten nur in Teilen überlebt haben. Nun ja, toll gemacht, die Geldwäsche für Anfänger. Mein Mann hatte Freude. Und ich ein Weihnachtsgeschenk für ihn: eine neue Geldbörse.

Schon zu diesem Zeitpunkt war an den Versand von Weihnachtskarten nicht mehr zu denken. Aber es kam noch schlimmer. An einem besonders hässlichen Tag dauerte es sehr lange, bis ich Zeit fand, das stille Örtchen aufzusuchen. Und als ich es mir dort ein wenig gemütlich machen wollte, plumpste mein Handy aus der Hecktasche meiner Festtagshose direttamente in den Orkus. Blitzschnell ging ich unter die Fischer, und siehe da: Mein Handy sah unbeschadet aus. Dennoch beschloss ich, eine professionelle Trocknungsaktion vorzunehmen. Aber wo man früher das Handy öffnen, den Akku rausnehmen und die ganze Geschichte trockenlegen konnte, gibt es heute – jedenfalls beim Apfel-Phone – nur noch eine kleine Schublade mit der SIM-Karte. That’s it.

Raureif auf dem Display

Zwei Stunden nach dem Vorfall zeigte mein Handy plötzlich vier winterlich beschlagene Ecken und bei jeder Handhabung die Meldung: «Für diese Funktion ist Ihr iPhone nicht ausgestattet.» Kurze Zeit später war das Display nur noch im 110-Grad-Winkel unter einem Deckenstrahler lesbar. Ein guter Freund riet mir zu Geduld, also deponierte ich das Mist-Stück auf unserem Küchentisch und begann mit der Lebkuchenbackerei für unser Knusperhäuschen. Als ich mich gerade über den zerbrochenen Lebkuchen fertig geärgert hatte, begann mein Handy, unbekannte Piepstöne von sich zu geben. Das Aufbäumen eines Sterbenden, dachte ich. Ich sollte mich getäuscht haben.

Denn unversehens entwickelte sich der gewässerte Klingelknochen zum vorweihnachtlichen Helferlein – und begann, selbstständig meine komplette Telefonliste durchzuklingeln. Immerhin wurde ich durch eine sonore Herrenstimme darüber informiert, wer gerade angerufen wurde: meine Schwester im fernen Mailand, unser Hausarzt, der Mann der Cousine meines Mannes und unsere Bank. Mein Professor von der Uni, unsere Garage, eine längst verflossene Freundin und der Coiffeur. Hilfe! Da ich gerade keinen Hammer zur Hand hatte, riss ich einfach die SIM-Karte aus dem verwünschten Gerät, denn keine Eingabe konnte den Schabernack stoppen.

Von der Not zur Tugend

Am Tag danach traute ich mich kaum, das Handy wieder einzuschalten. Der ganze Vorfall erwies sich aber im Nachhinein noch als praktisch, denn etwas verlegen konnte ich vor den etlichen Zurückrufenden behaupten, ich hätte ihnen nur ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünschen wollen. Die Überraschung war (meist) gross, die Freude über die vorweihnachtlich aufgewärmten Kontakte (überwiegend) beiderseitig und die Weihnachtskarten (alle) mit einem Schlag erledigt.

Und ich wusste bereits, was 2013 mir bringen wird: ein neues Handy. Prosit Neujahr!
 

Libor Voncina wird neuer CEO von Sunrise

Libor Voncina wurde mit sofortiger Wirkung zum neuen CEO von Sunrise ernannt. Er übernimmt das Amt von Oliver Steil, der das Unternehmen seit 2010 leitete und sich mit Auslaufen seines Vertrages neuen Herausforderungen zuwendet.

Libor Voncina führte während fünf Jahren den Mobilkommunikationsdienstleister im belgischen Markt, KPN Group Belgium, zuvor die Telekom Slovenija. Davor nahm er leitende Funktionen bei Avaya, Lucent Technologies und IBM wahr. Er verfügt über einen Abschluss in Electrical Engineering und einen Master of Business Administration vom IMD in Lausanne.

Libor_Voncina_Sunrise_1

Neue Kategorie «Innovation Lions» am Cannes Lions Festival

Die Organisatoren des Cannes Lions International Festival of Creativity haben die neue Award-Kategorie «Innovation Lions» eingeführt. Damit soll die Technologie und Innovation geehrt werden, welche die Realisierung von kreativen Ideen ermöglich hat.

Am diesjährigen Festival wird eine Jury zum ersten Mal die bahnbrechendsten Technologien auslesen, darunter Apps, Tools, Programme, Hardware oder Software, die entwickelt worden sind, um Spitzenleistungen in der Kommunikation zu ermöglichen. Dies schreibt die Schweizer Repräsentantin von Cannes Lions, Publicitas Cinecom, in einer Mitteilung vom Donnerstag. «Grossartige Ideen, die durch die Nutzung von innovativen Technologien realisiert wurden – wie zum Beispiel Nike+ Fuelband (Gewinner des 2012 Titanium Grand Prix) – werden in Cannes bereits ausgezeichnet», erklärt Terry Savage, Vorsitzender des Lions Festivals. «Die neue Kategorie 'Innovation Lions' ist anders. Sie zeichnet die eigentliche Technologie aus, welche den ausgezeichneten Arbeiten zum Durchbruch verhelfen und die Industrie vorwärts treiben.»

Die Einreichung erfordert eine Konzeptbeschreibung und einen Konzeptnachweis. Alle Einreichungen, welche auf die Shortlist kommen, sind aufgefordert, ihre Technologie in einer 10-minütigen Präsentation mit anschliessender Fragenrunde der Jury vorzustellen. Nach erfolgter Diskussion und Abstimmung wird die Jury anlässlich der Award-Show vom Dienstag, 18. Juni 2013 einen «Innovation Grand Prix» und «Innovation Lions» verleihen.

Eingaben für die «Innovation Lions» und alle anderen Kategorien können vom 24. Januar bis zum 19. April 2013 unter www.canneslions.com eingereicht werden.

cannes3
get_footer();