Zu guter Letzt: Zeitgeist

Leo Burnett kreierte das erste User-generated Watch Face. Verstehen Sie nur Bahnhof?

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Ganz so wild ist’s nicht. Aber clever. Auf Smartwatches kann man sich beliebige Watch Faces – also Zifferblätter laden. Das lässt die Uhr mal so, mal so aussehen. Zur Lancierung der Smartwatch Samsung Gear S2 hat sich Leo Burnett Frankfurt eine charmante Idee einfallen lassen: Die Agentur rief die User über diverse Kanäle auf, kreativ gestaltete Bilder jeder Uhrzeit des Tages hochzuladen. Aus den tausenden von Einsendungen wurden am Ende 1440 ausgewählt – ein Bild für jede Minute. So entstand ein einzigartiges Zifferblatt, auf dem jede Minute komplett anders und komplett individuell gestaltet dargestellt wurde. User-generated Content kann nicht nur nützlich sein, sondern auch Spass machen. (hae)

Smartphone-Markt wächst langsamer

Die Smartphone-Märkte in Nordamerika, Westeuropa und Teilen Asiens sind gesättigt. Das hemmt das Wachstum. In den restlichen Märkten sieht es nicht besser aus. Die Kaufkraft ist zu schwach.

Die Zeiten des zweistelligen Wachstums auf dem Smartphone-Markt sind vorbei, wie Gartner schreibt. Der Absatz soll dieses Jahr lediglich um sieben Prozent auf 1,5 Milliarden verkaufte Geräte steigen. 2015 betrug das Wachstum gemäss dem Marktforscher noch über 14 Prozent, 2010 erreichte das Wachstum seinen Zenit mit über 70 Prozent.

Grund für das stagnierende Wachstum ist einerseits die rund 90-prozentige Marktdurchdringung auf den gesättigten Märkten, wie Gartner schreibt. Diese sind Nordamerika, Westeuropa, Japan und Teile des Asien-Pazifik-Raums.

Hoffnungsträger Indien

Andererseits hemme die tiefere Kaufkraft das Wachstum auf den aufstrebenden Märkten. Wie Gartner schreibt, sinken die Verkaufspreise aber allmählich – vor allem für einfachere Smartphone-Modelle. Somit würden die aufstrebenden Märkte grosses Wachstumspotential bergen.

In Indien etwa erwartet Gartner, dass der Absatz dieses Jahr um knapp 30 Prozent auf 139 Millionen verkaufte Geräte steigen wird. (Netzwoche)
 

netzwoche

Numéro 10 schmückt die Kampagne der Manor Center weiter aus

Zum dritten Jahr in Folge unterzeichnet die bilingue Kommunikations- und Werbeagentur Numéro 10 in Bern die Imagekampagne der Manor Center.

Die neuen Sujets «style», «frisch» und «begeisternd», welche auf Basis eines Composings realisiert wurden, repräsentieren die breite Angebotspalette der Center.

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«Style» steht für die Vielfalt an Mode und neusten Lifestyle-Trends. Das Sujet wird jährlich erneuert und passend zu den Jahreszeiten ausgehangen. Inspiriert durch die Materialien, Formen und Leuchtfarben des Frühlings 2016 wird das Sujet in einer zeitlosen und aktuellen Eleganz abgebildet.

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«Frisch» repräsentiert das Food-Sujet. Abgebildet werden zueinander ausbalancierte Zitrusfrüchte, wobei die Leichtigkeit der Früchte und dessen Variation für das reiche und vielfältige Sortiment der Manor Center stehen.

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«Begeisternd» legt den Fokus auf die Gesamtheit der Aktivitäten und Angebote der Center. Die Stilrichtung des Sujets ist hierbei maskuliner und technischer. Die Kampagne wird in zwei Wellen präsentiert. Sie ist im Frühling und im Herbst auf Plakaten, in der Presse, digital und auf POS zu sehen.
 

Ammarkt: In jedem Fall Swica

Ammarkt hat eine neue Dachkampagne für die Gesundheitsorganisation Swica kreiert.

Swica hat die zufriedenste Kundschaft aller Krankenkassen und wird deshalb öfter weiterempfohlen als jede andere Konkurrentin, sagen Comparis, K-Tipp und AmPuls. Diese hohe Kundenzufriedenheit ist das Resultat aus einer konsequent gelebten Unternehmenskultur, die spürbar und erfolgreich bis zu den eigenen Kunden vordringt. Anhand dieser Kultur wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Consumer Insight der Universität St. Gallen und Ammarkt eine neue strategische Markenidentität entwickelt, die Swica noch konsequenter von der Krankenkasse zur modernen Gesundheitsorganisation führen wird.

In einer breit angelegten Dachkampagne auf allen wichtigen Kanälen wird diese neue Markenidentität mit einer einfachen und relevanten Botschaft nun nach aussen getragen: Swica hat für ihre Kunden in jedem Fall die passende Lösung – unabhängig von Aktivität, Ort, Zeit und Lebenssituation.

https://www.youtube.com/watch?v=MqCLC4Rkpo4

Der neue Claim «Weil Gesundheit alles ist» rundet die Kampagne ab und kommuniziert klar die Motivation von Swica und ihren Mitarbeitenden, die Extra-Meile zu gehen.

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Verantwortlich bei Swica: Walter Lutz (Leiter Departement Markt), Michael Schneider (Leiter Marketing & Werbung), Helena Gubernale (Leiterin Onlinemarketing), Isabelle Wachter (Fachspezialistin Marketing & Werbung). Verantwortlich bei ICI:Torsten Tomczak, Dennis Vogt, Josef Frischeisen.Verantwortlich bei Ammarkt: Heinz Frischknecht, Nick Schoberth (Strategie, Gesamtverantwortung), Ralf Kostgeld, Aron Herz, Jan Walser, Petra Koller (Kreation), Esther Tabirri, Melanie Grass (Beratung), Adrian Schiess, Thomas Krüger, Gianluca Palmisano (Digital), Pumpkin Film (Filmproduktion) Alain Gsponer (Regie), Great Garbo (Sound Design), Rodrigo Diaz Wichmann (Fotografie), Patrick Rohner (Retusche).
 

Beatrice Eglis Show wird abgesetzt

Die «Show der Träume», eine Koproduktion von ARD und SRF, wird nach zwei Folgen abgesetzt. Vor allem in Deutschland fehlte das Zuschauerinteresse – in der Schweiz kam die Show gut an.

Wie das Newsportal Fm1today.ch berichtet, hat Produktionspartner ARD die Notbremse gezogen: Die zweite Sendung erreichte nur noch 9,6 Prozent Marktanteil, was für die Macher zu wenig ist. Im deutschen Fernsehen schauten am Samstag 2,57 Millionen Menschen zu – nur minim weniger als bei der ersten Ausgabe (2,59 Millionen Zuschauer, Marktanteil 11,3 Prozent).

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Beatrice Egli, die ihren Durchbruch in der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» geschafft hat, punktete mit ihrer Show hingegen in ihrer Heimat. Beim SRF-Publikum kam die «Show der Träume» nämlich gut an. Mit 422'000 Zuschauern wies die zweite Ausgabe eine beachtliche Steigerung von 133'000 im Vergleich zur ersten Show auf. Von SRF-Unterhaltungschef Christoph Gebel erhält sie deshalb nur lobende Worte – Egli habe «hervorragende Arbeit geleistet» und man bleibe «auf jeden Fall für weitere Zusammenarbeit und Projekte im Gespräch», zitiert ihn das Portal. Bei einer Koproduktion müsse es aber für beide Partner stimmen.

«Show der Träume» wurde im Februar 2015 angekündigt (Werbewoche.ch berichtete) und im Juni 2015 erstmals aufgezeichnet. (hae)

Die Zukunft von Native Ads

In seinem Gastbeitrag geht Robert Wildner, VP of Media Operations der Glispa Global Group, der Frage nach, wann Programmatic Mobile Native seinen Durchbruch erleben wird.

In den Anfangszeiten von Mobile & Co. konzentrierten sich App Entwickler meist nur darauf, neue Nutzer zu gewinnen, um international durchzustarten. Aufdringliche mobile Werbung war die Folge, welche wiederum zu niedriger Verweildauer führte und somit den Markt zum Umdenken zwang.

Das Ergebnis dieses Umdenkens war der schnelle Einsatz von Native Ads, welche die Eigenschaft besitzen, gleichzeitig effektiv und weniger aufdringlich auf den User zu wirken. Beeindruckende Zahlen wie zum Beispiel von Facebook mit Verbesserungen der Engagement Rate von bis zu 60 Prozent und einer Erhöhung der Retention Rates um das Dreifache, steigerten das Interesse an Native Ads. Dabei half auch der begrenzte Bildschirmplatz, eigentlich ein Nachteil der mobilen Geräte, Native Advertising im mobilen Sektor durchzusetzen: Bei so wenigem Spielraum, um Banner zu platzieren, müssen sich Anzeigen besser in das vorgegebene Format integrieren, welches zuvor von redaktionellem Content besetzt war. In der Tat zeigen Native Ads laut Business Intelligence im mobilen Bereich höhere Engagement Raten als bei desktop-basierten Anwendungen.

Doch trotz ihrer steigenden Popularität steht ein schnelles Wachstum der Programmatic Mobile Native Ads wie bei anderen Mobile Ad-Formaten, zum Beispiel Video oder Interstitial Ads, immer noch aus. Darum stellt sich jetzt die Frage: Warum ist das der Fall und wann ist eine programmatische Auslieferung im grossen Umfang zu erwarten?

Der lange Weg vom zeitaufwendigen «Native» zu «Programmatic Native»

Auch wenn Native Ads sehr effektiv sind, gibt es einen Haken: Sie müssen über herkömmliche, nicht-programmatische Weise geschaltet werden. Um eine Native Ad wirklich «Native» zu gestalten, muss sich die Anzeige dem Format des jeweiligen Mediums anpassen – und natürlich stellt jede Plattform ihre Inhalte auf eine andere Art und Weise dar. Demzufolge ist Native Advertising ein sehr zeitaufwändiger Prozess, der für jede Plattform neu aufgesetzt werden muss. Gleichzeitig hat dies auch dazu geführt, dass Kanäle mit einer besonders grossen Reichweite und starken Targeting-Möglichkeiten, wie Facebook und Twitter, einen grossen Anteil des Marktes eingenommen haben.

Der Zwang, auf diese Art und Weise zu arbeiten, schränkte die Native Advertising-Branche im Wachstum enorm ein. Für andere Formate, wie Banner und Interstitials, öffnete der programmatische Mediahandel den Markt für eine grössere Anzahl an Publishern und Werbetreibenden, indem Anzeigenschaltung im mobilen Bereich kostengünstiger und transparenter wurde. Der nächste logische Schritt ist hierbei, Native Ads Werbebuchungen auch programmatisch anzubieten und einzukaufen. Doch was hält Werbetreibende und Publisher davon ab?

Die Zukunft des Mobile Native Advertising

Mobile Native Ads stehen 2016 vor zwei grundlegenden Herausforderungen:

1. Bisher keine einheitlichen Standardformate vorhanden

Die unübersichtliche Anzahl der Wettbewerber im Bereich des Mobile Advertising sowie die verschiedenen Plattformen, Systeme und Werbetreibenden erschweren das Festlegen einheitlicher Standards aus verschiedenen Gründen. «Native» ist ein sehr breiter Begriff mit unterschiedlichsten Definitionen – die meisten Publisher haben ihre ganz eigenen Versionen an Native Ads Formaten und dementsprechend unterschiedlichste Ansichten darüber, wie und ob überhaupt Standardformate vorliegen sollten.

2. Facebook und Google thronen übermächtig auf ihrem «Elfenbeinturm»

Mit seiner enormen Reichweite und seinen weit entwickelten Targeting-Möglichkeiten ist Facebook kaum zu schlagen. Die Folge: Der grösste Teil des Werbekapitals fliesst direkt zu Facebook und seinen Tochterunternehmen wie Instagram. Die Dominanz von Facebook erschwert es vielen Wettbewerbern, zum einen auch auf diesen Markt zu drängen und zum anderen überhaupt jegliche Art von Standards zu schaffen, da der Markt stark in eine bestimmte Richtung verzerrt ist.

Zusammengefasst bedeuten diese beide Herausforderungen, dass, während die Standardisierung von Mobile Native Advertising nur eine Frage der Zeit ist, Publisher noch lernen müssen, ihr Publikum ausserhalb von Facebook und Google zu vermarkten.

Langsamer Prozess bis zur Standardisierung

Auch wenn das Interactive Advertising Bureau (IAB) bereits ein «Native Advertising Playbook» herausgegeben hat, ist es unwahrscheinlich, dass der Markt in diesem Jahr signifikante Veränderungen erlebt, die weit genug reichen, um allgemeine Standards für Native Advertising einzuführen. Höchstwahrscheinlich werden die Native Ad-Formate, die von Facebook und Google eingeführt wurden, zum Quasi-Standard für Native In-App Ads aufgrund der Dominanz der beiden auf dem Markt bezüglich App-Monetarisierung (auf Angebotsseite) und Werbeausgaben (auf Nachfrageseite). Dies führt dazu, dass kleinere Anbieter nachziehen und das Format kopieren – was bereits stattfindet, sowohl auf der Ebene der Anzeigenplattformen als auch der App-Entwickler.

Das IAB arbeitet zwar schon mit den Branchenplayern zusammen, um Native Advertising zu standardisieren, doch es ist ein stetiger Prozess. Eines der Dinge, die mit einer Standardisierung der gängigen Praxis einhergehen wird, ist, dass die Werbetreibenden genau wissen werden, was exakt das Endprodukt ist (wie es aussieht, wie es funktioniert). Sobald diese Standards festgelegt sind und Publisher ihr Publikum verstehen, spricht nichts gegen ein Angebot von Mobile Native Programmatic in grossem Umfang. Bevor sich jedoch eine in der Praxis bewährte Methode etabliert, steht Native Programmatic vor der Herausforderung, sein volles Potenzial zu realisieren, da eine Standardisierung die Eckpfeiler des programmatischen Kaufs und Verkaufs darstellt.

Über den Autor

Als Vice President of Media Relations ist Robert Wildner bei der Glispa Global Group verantwortlich für die Entwicklung und Verwaltung von glispas App Monetarisierungslösungen, Ampiri und gNative. Wildner hat über zehn Jahre Erfahrung im Mobile Advertising angefangen im Bereich Account Management und Kundenbeziehungen hin zu Business Development und operativen Management. Zudem war er 2008 glispas erster festangestellter Mitarbeiter im Berliner Hauptsitz und spielte eine entscheidende Rolle beim Aufbau des Unternehmens von einem digitalen Startup hin zu seinem jetzigen Status als Full-Service Lösung für Mobile Advertising.

Jung von Matt: Ein Telefon versetzt ein Bergdorf in den Ausnahmezustand

Tschlin beweist mit der am Montag startenden Aktion «Dorftelefon», dass es der ruhigste Ort der Schweiz ist. Entwickelt hat die Kampagne Jung von Matt/Limmat.

In den hochgelegenen Bergdörfern Graubündens herrscht rundum die Uhr Ruhe. Im Bergdorf Tschlin ist es sogar so ruhig, dass man überall das Dorfplatztelefon hört. Mit diesem Telefon starten die Dorfbewohner einen Wettbewerb. Ihr Versprechen: Wenn man es schafft anzurufen, ohne dass es jemand hört, gewinnt man Ferien. Anrufen kann man unter der Nummer 081 860 10 90 von 10:00 bis 20:00 Uhr, danach herrscht Nachtruhe.

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Mit einem Lancierungsfilm kündet die Dorfgemeinschaft die Aktion an. Damit auch jeder sehen kann, dass die Dorfbewohner nicht einfach neben dem Telefon sitzen, überträgt die Website Dorftelefon.ch ein aktuelles Bild des Dorfplatzes und zeigt jeweils den Tschliner, der das Telefon abnimmt. Die Aktion startet am Montag, 6. Juni und dauert noch bis zum 11. Juni 2016.

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Mehr zur Kampagne in der kommenden Printausgabe.

Verantwortlich bei Graubünden Ferien: Myriam Keller (CEO a.i.); 
Nicole Derungs (Projektleiterin). Verantwortlich bei Jung von Matt: Samuel Christ (Executive Creative Direction)
; Johannes Raggio, Marco Zimmerli (Creative Direction); 
Alain Eicher (Text)
; Lukas Frischknecht, Andrea Klainguti (Art Direction)
; Joelle Hauser (Grafik); 
Marco Dettling, Monika Arnold, Roman Mösli, Roman Meister (Beratung); Sarida Bossoni (Art Buying)
; Ralf Brändli (Technische Leitung); Matthias Wobrock, Dominik Habermacher (Online Marketing) Christoph Kinsperger (Public Relations). Externe Partner: Luc Kämpfen (Filmproduktion: Ferrari.Kämpfen); Jingle Jungle (Ton)
; Nicolas Henri Sieber (Technik: Kamerawerk); Valentin Altorfer (Technik: Simple Mechanik).

 

Freispruch für Chefredaktor Arthur Rutishauser aufgehoben

Arthur Rutishauser hat sich der Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen schuldig gemacht. Er hatte 2012 Ausschnitte aus dem geheimen PUK- Bericht zur BVK-Affäre zitiert. Das Bundesgericht hat den Freispruch des Zürcher Obergerichts aufgehoben.

Rutishauser, heute Chefredaktor von Tages-Anzeiger und Sonntagszeitung, hatte am 28. August 2012 und am 10. September 2012 im Tages-Anzeiger zwei Artikel über den Korruptionsfall bei der Zürcher Pensionskasse BVK veröffentlicht. Er zitierte rund ein Dutzend Mal Passagen aus dem noch unter Verschluss gehaltenen Entwurf des Schlussberichts der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) des Zürcher Kantonsrats. Das Statthalteramt des Bezirks Zürich verurteilte ihn deswegen zu einer Busse von 800 Franken. Sowohl vom Bezirks- als auch vom Obergericht Zürich wurde Rutishauser in der Folge freigesprochen. Das Obergericht kam zum Schluss, dass ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit bestand, bereits vor der für Anfang Oktober 2012 angekündigten Veröffentlichung des Berichts informiert zu werden.

Beitrag zur Debatte

Das Bundesgericht hat nun den entsprechenden Entscheid in einem am Montag publizierten Urteil aufgehoben. Entscheidend für die Veröffentlichung eines geheimen amtlichen Dokuments sei, ob mit der Information ein Beitrag zur öffentlichen Debatte zum Thema geliefert werde oder nicht. Dies sei nicht der Fall gewesen. Die öffentliche Debatte hätte gemäss den Richtern in Lausanne auch im Anschluss an die offizielle Veröffentlichung des PUK-Schlussberichts stattfinden können. Der Meinungsfindungsprozess innerhalb der PUK sei zum Zeitpunkt der Publikation des ersten Zeitungsartikels noch nicht abgeschlossen gewesen. Die Arbeit der PUK hätte deshalb gestört werden können. Es besteht gemäss Bundesgericht jedoch ein grosses staatliches Interesse an der Geheimhaltung der Tätigkeit einer PUK.

Tamedia: «Merkwürdiges Medienverständnis»

Nach Ansicht von Rutishausers Arbeitgeberin Tamedia zeugt das Argument, die Medien hätten mit der Berichterstattung auch bis zur offiziellen Publikation des Berichts warten können, von einem «merkwürdigen Medienverständnis» des Bundesgerichts. Ein Recherchestopp während der Arbeit einer PUK kommt «nicht in Frage», wie Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. Der Tages-Anzeiger habe mit seiner Berichterstattung einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der BVK-Affäre geleistet, einem der grössten Korruptionsskandale in der Zürcher Geschichte mit einem Schaden von bis zu 1,5 Milliarden Franken, sagte Zimmer. Journalisten wegen der Veröffentlichung amtlicher Dokumente zu verurteilen, sei «ein verheerendes Signal für die Medienfreiheit in unserem Land». Zimmer wies auch explizit darauf hin, dass es nach wie vor kein rechtskräftiges Urteil gegen Arthur Rutishauser gibt. Sollte das vom Bundesgericht angeordnete erneute Urteil des Zürcher Obergerichts negativ ausfallen, werde Tamedia «selbstverständlich alle Rechtsmittel prüfen». Es ist also durchaus möglich, dass sich auch das Bundesgericht nochmals mit dem Fall beschäftigen muss. (SDA)

Zu guter Letzt: Anstarren verboten

BBDO New York hat für Snickers ein Marilyn-Monroe-Plakat mit Gesichtserkennung ausgestattet. Wer starrt, erhält die Quittung.

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Am vergangenen Mittwoch wäre Marilyn Monroe 90 geworden. Bekanntlich ist sie aber am 5. August 1962 gestorben. Unsterblich ist sie dennoch, die Faszination für die vermutlich berühmteste amerikanische Schauspielerin aller Zeiten ungebrochen. Snickers und BBDO New York haben im Februar bereits zum Superbowl einen Marilyn-Spot präsentiert und sie in die «You’re not you when you’re hungry»-Kampagne eingebaut. Schauspieler Willem Dafoe spielte die legendäre Luftschacht-Szene aus «Das verflixte 7. Jahr» als hungrige Monroe nach. Der Spot wurde seither knapp zwölf Millionen mal auf Youtube angeklickt.

https://www.youtube.com/watch?v=WhfntLl6xx0

Nun hat die Agentur die Idee nochmals aufgenommen und verpackt sie in eine technische Raffinesse: Ein interaktives Plakat zeigt Marilyn – bemerkt aber durch Gesichtserkennung, wenn sie jemand anstarrt. Und schaltet auf Willem Dafoe um, der das Ganze launisch kommentiert. Hunger lässt aus «America’s Sweetheart» «America’s Not-So-Sweetheart» werden. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=JjCVR6XDn1E

Maxomedia: Ein Relaunch, der Wohnträume weckt

Das Architekturbüro Ramseier und Stucki Architekten hat eine neue Corporate Website. Ein zeitloses Design und eine hohe Usability laden Kunden ein, ihren idealen Wohnraum zu entdecken. Kreiert hat den Auftritt Maxomedia.

In der Realität ziehen die stilvollen und idyllisch gelegenen Eigentumswohnungen der Ramseier und Stucki Architekten Kunden schon lange in den Bann. Nun verfallen diese auch online den hochwertigen Wohnobjekten.

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Relaunch Corporate Website

Maxomedia verantwortet den neuen Webauftritt und darüber hinaus das kanalunabhängige Redesign, der das Architekturbüro unter Mitbewerbern stärker positioniert. Reduziert auf das Wesentliche verspricht bereits die Bildwelt ein einzigartiges Markenerlebnis: Grossflächig sind Referenz- und Verkaufsobjekte wirkungsvoll in Szene gesetzt. Eine ausgewogene Inszenierung der Markenwerte wie Service, Kompetenz, Innovation, Qualität und Tradition unterstreichen Image und Reputation von Ramseier und Stucki Architekten. Hintergrundinformationen über das Unternehmen sowie sachlich aufbereitete Referenzen schaffen Vertrauen.

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Die Tochterfirma Atelier für Concept & Immobilien hilft beim Verkauf von bestehendem Wohneigentum. Abgestimmt auf den Relaunch von Ramseier und Stucki Architekten ist auch deren Onlineauftritt optimiert worden.

Kundenbeziehung im Fokus

Die konsequente Ausrichtung auf den Kunden widerspiegelt sich in unterschiedlichen CRM-Features: Das Objekt-Suchabo informiert diesen, sobald für ihn passende Wohnobjekte verfügbar sind. Der Newsletter orientiert über Aktualitäten. Zudem stärkt die persönliche Beratung den Kundenbeziehungsprozess. Zum SEO optimierten Content der Corporate Website flankieren image- und projektspezifisch AdWords, Werbebanner, Inserate und Plakate im Einzugsgebiet den neuen Onlineauftritt des Architekturbüros.

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Ramseier und Stucki Architekten planen, bauen und verkaufen seit 1963 Wohnträume rundum Bern. Die Objekte des Traditionsunternehmens überzeugen durch moderne Architektur und hohe Funktionalität. Die neue Corporate Website entspricht nach dem Relaunch den neusten Standards in Sachen Design, Usability und Technologie.

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Verantwortlich bei Ramseier und Stucki Architekten: Beat Zaugg (VR-Präsident und Geschäftsführer), Rosario De Paola (Leitung Finanzen und Personal), Stefan Hählen (Projektleiter Marketing). Verantwortlich bei Maxomedia: Bernhard Herzig (Gesamtverantwortung), Frank Salathé (Digitale Leitung), Tatjana Meichtry (Projektverantwortung), Stefan Cecere (Digital Konzeption), Philipp Gfeller, Kilian Sonnentrücker, Jessica Odermatt, Julien Villiger (Entwicklung), Laura Kistler (Text/Content).

Contexta: Mit Teamgeist in die zweite Grill-Runde

Coop und die Berner Agentur Contexta steigern wenige Tage vor Start der Fussball Euro-pameisterschaft die Vorfreude auf die EM-Grillsaison. Spots, die den Teamgeist feiern, feuern zum geselligen Grillieren an.

Nach einem erfolgreichen Start in den Sommer erfolgt für den Detailhändler nun offiziell der Anpfiff für die EM-Grillsaison. Somit begibt sich Coop in die zweite Phase ihrer Grillkampagne. Den Auftakt der Kampagne «Jetzt chame grilliere» machten fliegende Gartengrills in einem TV-Spot, der die Freude am Saisonbeginn charmant in Szene setzte.

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Nun werden der Grill und der Spass am Grillieren erneut angeheizt. Drei Spots, Print- und Online-Massnahmen sowie ein neues Motto sollen Freude am Fussball entfachen und Sportbegeisterte zum geselligen Grillieren motivieren.

Da sowohl das Grillieren als auch das sommerliche Fussball-Spektakel am meisten Freude bereiten, wenn man sich in Gesellschaft von Gleichgesinnten befindet, wird das Schlaglicht der Spots auf das fröhliche Zusammensein geworfen. Das neue Motto «Machs fürs Team» fasst den Teamgedanken tref-fend zusammen. «Jetzt chame grilliere» wird parallel weitergeführt, um die Grill-Aktions-Angebote zu bewerben.

Im ersten Spot zu sehen sind Freundinnen, die sich einen gemütlichen Fussball- und Grillabend zu Hau-se machen und dabei leidenschaftlich mit der Schweizer Nationalmannschaft mitfiebern. Wie der Rest der fussballbegeisterten Schweiz und sogar Xherdan Shaqiri mitjubeln, wird in zwei weiteren Spots auf amüsante Weise demonstriert. Coca-Cola Schweiz ist während der EM-Phase Partner von Coop und Sponsor von Shaqiri. Für Sport- und Grillfans, die sich schon jetzt auf das Fussball- und Grillfest zu Hause freuen, gibt es online Produktangebote, Grill-Rezepte und vieles mehr.

https://www.youtube.com/watch?v=lMD0yhU5ao4

https://www.youtube.com/watch?v=oHOALpqi80c

Verantwortlich bei Coop: Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Roland Frefel (Leiter Category Management Frischprodukte), Marc Weber (Gesamtprojektleitung), Oliver Johnson (Leiter Digitales Marketing), Anja Kapust (Projektleitung Digitales Marketing); Karin Heliopoulos (Leiterin Media), Vanessa Finzer (Leiterin Kulinarik). Verantwortlich bei Coca-Cola Schweiz: Christoph Reitmeir. Verantwortliche Lead-Agentur: Contexta. Verantwortlich für Musik/Komposition: Roman Camenzind (Executive Producer), Georg Schlunegger (Composer & Producer), Fred Herrmann (Mixing Engineer), Noemi Mathis (Projektleitung Hitmill); verantwortlich bei YJOO: Nina Krucker (Konzeption), Olivia Guler (Konzeption/Beratung); TWmedia: Stephan Küng (Geschäftsführer). Verantwortlich für TV-Produktion bei Stories: JJ Keith (Regie); Yves Bollag (Executive Producer). Fotografie People: Fotografie: Hanspeter Schneider/ Visualeyes International: Nathalie Furrer Fotografie Kulinarik: Fotografie: Klaus Einwanger / KME-Studios, Foodstyling: Sven Dittmann.
 

Zuger Start-up bietet Privacy-App

Das Start-up Sasera will mit seiner App Unternehmen eine abhörsichere Kommunikation anbieten. Zumindest die Server sind sicher: Sie befinden sich im Colocation Center Swiss Fort Knox der Firma Siag.

Das Start-up Sasera hat eine App für eine abhörsichere Kommunikation lanciert. Mit der Anwendung werde die ganze über das Smartphone laufende Kommunikation verschlüsselt, wie das Unternehmen mitteilt. User können dabei eine Benutzergruppe definieren. Ausserhalb dieser soll es niemandem möglich sein, die Kommunikation zu entschlüsseln.

Die App richtet sich laut Sasera vor allem an international tätige Unternehmen, deren Wettbewerbsvorteil auf geistigem Eigentum beruht. Diese seien besonders interessiert daran, ihr geistiges Eigentum vor Unberechtigten zu schützen.

Das 2016 gegründete Start-up Sasera lancierte die App für Betriebssystem iOS, Android und Blackberry. Die Software lasse sich an die jeweiligen Bedürfnisse eines Unternehmens anpassen. Die Server sind im Swiss Fort Knox, einem Rechenzentrum in den Schweizer Alpen, stationiert. Die für die App benötigte Server-Infrastruktur könne alternativ auch in der IT-Umgebung von Unternehmenskunden installiert werden. (Netzwoche)
 

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