Die Analyse basiert auf Flug- und Hotelsuchen auf den weltweiten Kayak-Webseiten, mit Ausnahme von Kayak.ch, für Reisen im Zeitraum vom 01.05.2015 – 31.08.2015 und dem 01.05.2016 – 31.08.2016.
Mit Abstand an der Spitze der Top-10 Aufsteiger-Liste der «Schweiz-Fans» stehen die Neuseeländer: Im Vergleich zu 2015 haben 2016 44 Prozent mehr «Kiwis» nach Flügen in die Schweiz gesucht. Genau wie wir Schweizer scheinen auch die Neuseeländer die Natur und Outdoor-Aktivitäten wie Bergsteigen, Wandern oder Fahrradfahren für ihre Ferienzeit zu schätzen und entfliehen den kalten Wintertemperaturen auf der Südhalbkugel, für den warmen Sommer in der Schweiz. Auch Irländer und Hongkonger zieht es im Vergleich zum Vorjahr vermehrt ins Alpenland, um statt Guinness einmal ein Schweizer Bier zu probieren. Für die Bewohner der Weltmetropole Hong Kong, mit bis zu 50-spurigen Autobahnen und unzähligen Wolkenkratzern, bietet die vergleichsweise fast unberührte Schweizer Alpenlandschaft viel Entdeckungsraum.
Flugsuchen in die Schweiz für die Sommermonate
| Rang |
Land |
Zunahme der Suchanfragen in % im Jahresvergleich |
| 1 |
Neuseeland |
+44% |
| 2 |
Irland |
+26% |
| 3 |
Hongkong |
+20% |
| 4 |
Singapur |
+17% |
| 5 |
Türkei |
+8% |
|
Nicht überall gleich beliebt
Während bei einigen Ländern die Schweiz als Ferienort immer beliebter wird, hat die Analyse auch ergeben, dass Feriengäste aus anderen Ländern im Vergleich zum Vorjahr weniger oft nach Flügen in die Schweiz suchen. Mit Polen, Deutschland und Schweden interessieren sich gleich drei europäische Länder 2016 bedeutend weniger für Flüge in die Schweiz. Bei unseren Nachbarn in Deutschland aber auch in Polen und Schweden dürfte wohl eher die andauerende Frankenstärke als das Angebot in der Schweiz ein Grund für den Interessensrückgang im Vergleich zum Vorjahr sein.
Flugsuchen in die Schweiz für die Sommermonate
| Rand |
Land |
Abnahme der Suchanfragen in % im Jahresvergleich |
| 1 |
Polen |
-31% |
| 2 |
Deutschland |
-30% |
| 3 |
Schweden |
-29% |
| 4 |
Mexico |
-28% |
| 5 |
Russland |
-21% |
|
Bekannte Städte führen die Spitze an
In welche Regionen es Schweizer Touristen vermehrt hinzieht, zeigt die Auswertung der Hotelsuchen auf. Angeführt wird die Liste erwartungsgemäss von Zürich, Genf und Luzern.
Doch auch die restlichen Destinationen in der Top 10 Liste der beliebtesten Touristenorte sind einen Besuch wert: Interlaken auf Platz vier liegt direkt am Fuss des imposanten Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau, für viele Reisende ein absolutes Must-See. Aber auch eigentliche Skiregionen wie Zermatt und Grindelwald sind nicht nur als Skidestinationen hoch im Kurs, sondern gelten auch als beliebte Sommerziele. Auch weit über die Grenzen hinaus bekannte Events wie das Montreux Jazz Festivals zieht Feriengäste an: Das Kulturstädtchen am Genfersee platziert sich auf Rang 9 der beliebtesten Städte.
Was die Hotelwahl angeht, lassen es sich Feriengäste in der Schweiz gerne besonders gut gehen und suchen vorwiegend nach luxuriösen Hotels. Gerade einmal vier Hotels aus der Top 10 Städte-Liste sind 3-Sterne Hotels, während alle anderen mit vier oder mehr Sternen ausgezeichnet sind. Aber auch die optimalen öffentlichen Verkehrsangebote werden von Touristen sehr geschätzt: Mit Ausnahme des Ibis Hotels in Lausanne liegen alle anderen Hotels aus der Liste in unmittelbarer Nähe eines Bahnhofs.
Hotelsuchen in der Schweiz für die Sommermonate
| Rang |
Stadt |
Beliebtestes Hotel |
| 1 |
Zürich |
Swissôtel |
| 2 |
Genf |
Ramada Encore Geneva |
| 3 |
Luzern |
Radisson Blu Hotel |
| 4 |
Interlaken |
Lindner Grand Hotel Beau Rivage |
| 5 |
Basel |
Radisson Blu Hotel |
| 6 |
Zermatt |
Best Western Hotel Butterfly |
| 7 |
Lausanne |
Ibis Budget Lausanne Bussigny |
| 8 |
Bern |
Best Western Hotel |
| 9 |
Montreux |
Grand Hotel Suisse Majestic |
| 10 |
Grindelwald |
Central Hotel Wolter |
|
«Es ist interessant zu sehen, wie sich die Verteilung der Reisenden für Schweizer Ferien über die Jahre verändert», meint Julia Stadler-Damisch, Kayak Regional Director Schweiz und Deutschland . «Die Schweiz kämpft im Ausland oft gegen den Ruf des Hochpreislandes an, umso erfreulicher ist es, dass dennoch viele Touristen ihre Ferien hier planen».