Zur Sache: Avanti Dilettanti

Das Trauerspiel um die Schweizer Fernsehnutzungsdaten geht in eine neue Runde. Ein Kommentar von Werbewoche-Chefredaktor Pierre C. Meier.

Der Einladungstext zur heutigen Medienkonferenz der Mediapulse lautete noch vielversprechend:

«Die Schweiz verfügt seit diesem Jahr über ein neues modernes Fernsehmess-Panel. Nach Startschwierigkeiten in der Datenaufbereitung liegen nun die ersten Daten aus dem neuen Mediapulse Fernsehpanel vor. Wie präsentiert sich das Medium TV im Lichte der neuen Messung? Wir stellen die ersten Ergebnisse aus dem neuen Fernsehpanel vor und blicken zurück auf den Aufbau und die Gründe für die Verzögerungen im Januar. Erstmals werden wir Zahlen zum Konsum von zeitversetztem Fernsehen und dem TV-Konsum über den Computer präsentieren».

Doch es kam ganz anders. VR-Präsident Marco de Stoppani musste heute verkünden, dass bei gewissen Kunden (Sender und Vermarkter) grosse Bedenken betreffend der Plausibilität der Ergebnisse bestehen würden. Die Unterschiede zu den Daten von 2012 seien erheblich. Die Kunden verlangten deshalb eine externe Expertise. Bevor diese neue Expertise vorliegt, was anfangs März der Fall sein sollte, dürfe die Mediapulse keine Zahlen veröffentlichen. Wer Druck ausgeübt habe, wollte de Stoppani aus verständlichen Gründen nicht sagen. Er meinte nur dieser sei «von verschiedenen Quellen, mündlich und schriftlich und auch von Anwälten» gekommen. Rechtliche Schritte seien noch nicht eingeleitet, aber in Aussicht gestellt worden. Der Verwaltungsrat knickte ein und beschloss einstimmig, dass vor dem Vorliegen des neuen Expertenberichtes keine Zahlen veröffentlich werden dürfen. Pikant ist aber, dass sowohl Sender wie Vermarkter über die aktuellen Zahlen verfügen, und auch weiterhin damit beliefert werden. Es dürfte also nicht lange dauern, bis diese irgendwo veröffentlicht werden. Umso mehr als keine Konventionalstrafe vereinbart wurde. Das Trauerspiel geht also noch weiter.

Pierre C. Meier, Chefredaktor Werbewoche

Quoten-Debakel – neues Messsystem wird überprüft (19. Februar 2013)

Teaserbild: Keystone

 

Suchmaschinenwerbung mit grösstem Zuwachs

Der Online-Werbemarkt wächst weiterhin rasant. Den grössten Zuwachs erlebte im vergangenen Jahr die Werbung, die bei Suchmaschinen platziert wurde. Am Schweizer Gesamt-Werbevolumen hat die Onlinewerbung aber nach wie vor nur einen Anteil von 8 Prozent.

Der Online-Werbemarkt wuchs gemäss den Statistiken der Marktforscher von Media Focus von 520,8 Millionen Franken im Vorjahr auf 674,4 Millionen Franken. Gut 100 Millionen Franken davon gehen dabei auf bezahlte Einträge bei Verzeichnis-Suchplattformen (Online-Verzeichnisse) zurück, die Media Focus erstmals aufführt.

Bei der klassischen Onlinewerbung wie beispielsweise Banner auf Websites senkte sich das Volumen gemäss den am Montag präsentierten Zahlen von 175,5 Millionen Franken auf 170,0 Millionen Franken. Ein Trend ist das laut Media Focus nicht: 2013 dürfte die Sparte gemäss Prognosen von Experten wieder um 13,8 Prozent wachsen.

Einen Sprung von 158,6 Millionen Franken auf 210,5 Millionen Franken verzeichnete die Werbung bei Suchmaschinen. Damit hält diese Form der Kundengewinnung mit 31 Prozent am Gesamtvolumen den grössten Anteil am Onlinewerbekuchen. Die klassische Onlinewerbung machte 2012 genau noch ein Viertel des Gesamtvolumens aus. (SDA)

Der Media Focus Online-Werbestatistik Report 2012/2 im PDF-Format
 

Rod für Mini: 218 LS

Rod Kommunikation veröffentlicht die erste Arbeit für Mini und nimmt dabei ebenfalls Bezug auf die aktuelle Pferdefleisch-Debatte.

Die Zürcher Agentur ist seit dem 1. Januar 2013 als Leadagentur für Mini Schweiz tätig. Aus Anlass des Rindfleischskandals hat Rod nun für den Mini John Cooper Works ein Sujet entwickelt, das die Motorenleistung mit einem Augenzwinkern in Szene setzt: «Mit der Power von 218 Lasagnen» lautet die Headline. Das Sujet ist am Montag, 18. Februar zu sehen.

cooperworks-s

 

Spinas Civil Voices: Auf Absahn-Tour mit dem Ferrari

Damit die im letzten Jahr lancierte Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» auf Touren kommt, hat Spinas Civil Voices für Solidar eine virale Kampagne lanciert, welche die Problematik auf einfache und überraschende Art auf den Punkt bringen soll.

Ziel der Initiative ist es, dass Schweizer Finanzakteure wie Banken, Versicherungen und Pensionskassen nicht mehr in Finanzinstrumente investieren, die sich auf Agrarrohstoffe und Nahrungsmittel beziehen. Denn bei dieser Art der Profitmacherei werden Preise für Nahrungsmittel weiter nach oben getrieben. Hauptbetroffene sind laut Mitteilung die Ärmsten auf dieser Welt, die bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Nahrungsmittel ausgeben müssen. Besonders pikant: Circa ein Drittel des weltweiten Nahrungsmittelhandels wird über die Rohstoffdrehscheibe Schweiz abgewickelt.

Auf der ebenfalls von Spinas Civil Voices gestalteten Kampagnen-Website Solidar.ch/spekulation kann man sich der Forderung anschliessen und die Initiative unterstützen.

Verantwortlich bei Solidar Suisse: Christian Engeli (Kampagnenleiter), Andrea Arezina (Campaignerin). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Matthias Freuler, Stephan Huwiler (Kreation) Sarah Wenger, Reinhard Kronenberg (Beratung), Alexander Meier (Regie).

 

http://www.youtube.com/watch?v=k16kW21UQqo

Neue Panne um TV-Daten

Eigentlich hätten die Media-Agenturen gestern Mittag mit dem Auswerten der TV-Daten beginnen sollen. So war es ihnen von Mediapulse in Aussicht gestellt worden. Doch die Agenturen wurden kurz vor dem offiziellen Publikationstermin einmal mehr vertröstet.

Die TV-Daten aus dem neuen Mediapulse-Messsystem von Kantar Media wurden schon Ende letzter Woche an die TV-Sender ausgeliefert. Mit der neuen von Kantar Media ebenfalls bereitgestellten Auswertungstoll Infosys+ konnten die Sender übers Wochenende die geballte Ladung an sechswöchigen Daten endlich auswerten.

Für gestern Montag, 12 Uhr, waren die Daten auch den Media-Agenturen in Aussicht gestellt worden. Doch dies klappte nicht. Eine Viertelstunde vor dem offiziellen Publikationstermin machte die Mediapulse-Tochter Publica Data einen Rückzieher. «Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass wir Ihnen die TV-Nutzungsdaten nicht wie angekündigt heute um die Mittagszeit ausliefern können», hiess es im Mail, das um 11.44 Uhr und mit dem Vermerk «Hohe Dringlichkeit» an die Agenturen verschickt worden war.

Corinna Schneider von Publica Data, die das Mail verschickt hatte, wollte die kurzfristige Verschiebung nicht begründen und verwies auf Mediapulse-Sprecher Nico Gurtner. Dieser hatte das Mail zwar auch erhalten, war aber nicht informiert und konnte auch den ganzen Nachmittag keinen Grund nachliefern.

Bei den Agenturen wurde vermutet, dass die neuen Daten noch nicht auf dem neuen Planungs- und Optimierungs-Tool Mediawizard von Publisuisse und Goldbach Media getestet worden waren. Das aber wäre wichtig, denn es muss sicher gestellt sein, dass Infosys+ und MediaWizard auf jeden Fall dieselben Daten auf identische Art ausweisen.

Was auch immer der Grund ist: Die Agenturen und ihre Kunden müssen sich somit noch länger auf Zahlen und Auswertungen gedulden – bis Mittwoch, wie zu hören war.

Markus Knöpfli

Werbewoche.ch/tv-sender-werten-neue-tv-daten-bereits-aus
 

Raphael Bratschi wechselt von 20 Minuten zu Filmwords

Das Zürcher Social TV Start-Up Filmwords nimmt die aktive Vermarktung des eigenen Netzwerks auf. Als Sales Director konnte Raphael Bratschi gewonnen werden, der bisher als Key Account Manager bei 20 Minuten tätig war. Er wechselt per 1. März zu Filmwords.

Dass das letztes Jahr gegründete Unternehmen Bratschi für sein ambitioniertes Projekt gewinnen konnte, ist für CEO Martin Glauser laut Mitteilung ein Glücksfall. «Raphael Bratschi bringt ein grosses Netzwerk von Agenturen und Direktkunden ein, aber auch profunde Erfahrungen auf konzeptionellem Gebiet. Das ist gerade in der Start-Up-Phase sehr wertvoll».

Raphael Bratschi ist seit 2002 in der Vermarktung tätig. Zunächst betreute er bei Goldbach Media TV Kunden; später war er Key Account Manager bei APG und bei 20 Minuten. Seit 2010 ist er Vorstandsmitglied bei IAA Swiss Young Professionals. Bei Filmwords wird er für die Betreuung der Key Accounts, für die Produkt-Entwicklung und namentlich für den Aufbau der Vermarktungsplattform TV Adtracks verantwortlich sein.

Bratschi freut sich auf die neuen Herausforderungen: «Mit Social TV beschreiten wir neues Terrain. Die Vermarktung wird im Grenzgebiet TV, Digital und Social Media neu erfunden. Das Potential ist enorm. Hier bietet das plattform-übergreifende System von Filmwords eine sehr spannende Lösung, die gerade in der Schweiz, aber auch international sehr gute Chancen hat, sich durchzusetzen.»

Die Social TV-Lösung von Filmwords steht den TV-Konsumenten bereits auf der Plattform Teleboy zur Verfügung. Filmwords wird zudem in den kommenden Wochen die Second Screen-App Zwap.TV lancieren. Im Laufe des Jahres kommen drei weitere Plattformen ins Filmwords-Netzwerk hinzu. Filmwords realisiert damit gemäss eigenen Angaben die erste plattform-übergreifende Social TV-Community der Welt, in der sich die Nutzer verschiedener Dienste während des Fernsehens austauschen können.

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Nose: Design für russischen Stadler-Zug

Stadler Rail hat vom russischen Bahnbetreiber Aeroexpress einen Grossauftrag eingefahren. 24 rote Doppelstockzüge verbinden ab 2015 Moskau mit dessen umliegenden Flughäfen. Nose ist für deren Interior- und Exterior-Design verantwortlich.

Der russische Bahnbetreiber Aeroexpress hat dem Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail den Zuschlag für den Bau von 24 Doppelstockzügen im Umfang von 350 Millionen Euro gegeben. Damit setzt sich Stadler gegen Skoda und Alstom durch. 24 Doppelstockzüge werden Moskau ab 2015 mit dessen umliegenden Flughäfen verbinden und die Transportkapazität des Moskauer Netzes um 30 bis 40 Prozent erhöhen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Fahrgäste von Aeroexpress werden dann in einem rollenden Markenerlebnis «engineered and designed in Switzerland» transportiert.

Nose hat die Aussenhülle und die Innenräume des grossvolumigen Flughafenzubringers gestaltet. Das Exterior-Design ist auf die meteorologisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen in Russland angepasst. Im Inneren erwartet die Passagiere ein hochwertiges Interior-Design mit Ledersitzen, individuellem Entertainmentsystem und einem raffinierten Beleuchtungskonzept.

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Infront Ringier und Adcom: Mehrjährige Kooperation

Infront Ringier und Adcom haben eine mehrjährige Kooperation unterzeichnet. Adcom übernimmt als «Preferred Supplier» in definierten Mandaten von Infront Ringier die Konzeption, Umsetzung und Beschaffung von Eventservices und Werbeprodukten.

«Durch die strategische Partnerschaft mit Adcom stellen wir eine hervorragende Umsetzung unserer Vermarktungsmandate sicher», so Armin Meier, Managing Director von Infront Ringier in einer Mitteilung. «Insbesondere in den Bereichen Fussball, Eishockey und Radsport verfügt Adcom über jahrelange Erfahrung und Spezialistenwissen, das wir dadurch auch unseren Partnern zugänglich machen können.»

Daniel Dysli, Geschäftsführer Adcom Event: «Wir freuen uns ausserordentlich über die Kooperation mit Infront Ringier. Durch frühzeitigen Einbezug in Konzeption und Planung dieser Projekte können wir unser Wissen noch gezielter einbringen und unsere starke Position im Bereich 'Brand Activation' weiter ausbauen.»
 

Zu guter Letzt: QR für Fortgeschrittene

QR-Codes sind heute überall zu finden - wieso genau bleibt vielen schleierhaft. Die türkische Agentur Büro hat zur Abwechslung eine wirklich sinnvolle Verwendung gefunden.

Das neu eröffnete Tattoo-Studio Berrge aus Istanbul suchte jüngst talentierte Mitarbeitende. Gut, wenn man bei der Rekurtierung auf die Hilfe einer einfallsreichen Agentur zählen kann. Gratis dazu gibts die virale, weltweite Verbreitung des eigenen Namens. (hae)

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Urs Rellstab neuer Studienleiter an der HWZ

Der Weiterbildungslehrgang «CAS Corporate Communications» wird zukünftig von Urs Rellstab geleitet. Der Kommunikationsprofi, Wirtschaftskenner und Hochschuldozent zeichnet ab der Durchführung April 2013 verantwortlich.

Der CAS (Certificate of Advanced Studies) Corporate Communications ist laut Mitteilung eines der ältesten und meistbesuchten Weiterbildungsprogramme in Unternehmenskommunikation und PR auf Hochschulstufe in der Schweiz. Lanciert wurde es 1999 vom Schweizerischen PR-Institut Spri, das letzten Sommer seine Lehr-Aktivitäten eingestellt und der HWZ als seinem langjährigen Partner den Hochschul-Teil übertragen hat. Der 22-tägige Lehrgang vermittelt den Studierenden in konzentrierter Form berufsbegleitend in einem Semester Systematik und operative Praxis moderner Unternehmenskommunikation.

Urs Rellstab ist ausgebildeter Oekonom und verfügt über langjährige Erfahrung als Journalist, Campaigner, Lobbyist, Kommunikationschef und Berater. Er war stellvertretender Direktor von Economiesuisse und zuletzt CEO von Burson Marsteller Schweiz; seit 2013 führt er sein eigenes Beratungsunternehmen «Rellstab Strategie und Kommunikation». «Es ist mir eine Freude und Verpflichtung, unser anspruchsvolles Berufsfeld mit diesem hochstehenden Programm zu unterstützen und es dynamisch weiter zu entwickeln», sagt Rellstab über sein neues Engagement.

Rellstab übernimmt die Aufgabe von Stefan Eggenberger, der als Weiterbildungsleiter Kommunikation der HWZ die Studienleitung interimistisch wahrgenommen hatte. Weitere Informationen zu diesem Lehrgang finden sich unter: Fh-hwz.ch/corpcom.

Teaserbild: Twitter.com/rellstab
 

Adidas: Neue Mitarbeiter im Marketing-Team

Adidas Schweiz verstärkt das Marketing-Team in Cham: Beat Lerch wird ab 1. März 2013 Senior Marketing Manager und Eric Amstein ist seit 1. Januar 2013 als Sports Marketing Manager Fussball tätig.

Beat Lerch verantwortet in seiner Funktion die Bereiche Trade Marketing, Sports Marketing und Brand Marketing/PR, wie es in einer Mitteilung heisst. Beat Lerch gehört der Adidas Gruppe seit Oktober 2009 in der Funktion als Sales Director Reebok Schweiz an. Davor war er bereits über 15 Jahre beim damaligen Reebok Schweiz Distributor in verschiedenen Sales- und Marketing-Positionen tätig. Aufgrund seiner bisherigen Erfahrungen bringt er ein fundiertes Wissen über den Schweizer Sportmarkt und die dazugehörigen Kunden mit. Lerch ersetzt Lukas Troxler, der das Unternehmen im letzten Herbst verlassen hat.

Eric Amstein startete am 1. Januar 2013 als Sports Marketing Manager Fussball bei Adidas. In dieser Funktion übernimmt er die Verantwortung für die Adidas Fussball-Marketingaktivitäten in der Schweiz. Amstein war zuvor bei TSE Consulting als Projekt Manager, bei Ringier als Product Manager und bei Adidas in der globalen Sportmarketingabteilung für den Fifa Account zuständig. In dieser Funktion war er als direkte Kontaktperson der Fifa unter anderem zuständig für die Erfüllung der Vertragsverpflichtungen wie Value-in-Kind und Eventsupport.

 

Adwebster: Der digitale Coupon

Adwebster lanciert ein neues Mobile-Werbenetzwerk mit innovativem ROPO-Tool – was neudeutsch «Research online, Purchase offline» bedeutet.

Adwebster hat während dreier Jahre ein digitales Grundnetzwerk (Display, Branding, Video) aufgebaut und verfügt laut Mitteilung über viel Mobile Traffic auf iPhones, iPads, Windows-Geräten, Android-Handys oder Blackberry Devices. «Dieser Traffic wurde bis anhin aber noch nicht bedient, da der Werbemarkt in der Schweiz in diesem Bereich erst am Entstehen ist», erklärt Patrick Stüssi, Head of Products bei Adwebster in einer Mitteilung.

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All-Screen-Netzwerk – auf sämtlichen mobilen Geräten

Das Unternehmen hat sich für die Lancierung des Adwebster Mobile Networks bewusst Zeit gelassen, da es für Adwebster wichtig war, das ganze Netzwerk auf demselben Tech-Stack aufzubauen, um die grossen Vorteile eines damit einhergehenden «All ScreenPlanning»-Ansatzes voll nutzen zu können. Diese Netzwerk-Architektur ermöglicht es, Mobile-Werbung nicht isoliert zu betrachten, sondern in einem Kontext zu anderen Online-Marketing-Massnahmen wie stationäre Display-Werbung oder Video-Werbung. «In einem solchen Kontext lassen sich Kampagnen sehr effizient optimieren, was für den Werbekunden den höchst möglichen ROI bedeutet.»

Branding-, Targeting- und Videokampagnen

Neben der klassischen Mobile-Branding-Kampagne innerhalb von Premium-Themen-Channels können auch channel-übergreifende Reichweitenkampagnen gebucht werden. Das gesamte Netzwerk ist zudem videofähig (VAST 2.0), die Auslieferung von TV-Spots kann mit verbundenen Branding- und/ oder Reichweitenkampagnen abgestimmt werden. Gleichzeitig führt Adwebster das schweizweit erste integrierte ROPO-Tool ein, ein GPS-Marketing-Instrument namens Smart Sale. Smart Sale stammt aus dem hauseigenen «Adwebster Lab», bedient sich modernster GPS-Tracking-Technologie und bietet Werbekunden die Möglichkeit, mittels realer Strichcodes den Erfolg der Kampagne an eigenen Offline-POS-Systemen nachvollziehen zu können. Retailer und Unternehmen mit Ladenketten können pro Filiale via XML-Feeds individuelle Aktionen, Rabatte oder Gutscheine definieren. Die Auslieferung erfolgt auf sämtlichen mobilen Geräten und kann pro Filiale mit einem Umkreis genau eingegrenzt werden. Die Abweichungen beim GPS-Tracking betragen nur wenige Meter.

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«Mit Smart Sale können wir mittels Kassen-Scan messen, wie viele Angebote in einer Filiale eingelöst wurden.»

Ein Interview mit Adwebster-Gründer und CEO Andi Nigg finden Sie in der aktuellen Printausgabe 03/2013 der Werbewoche.

 

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