Drittes Swiss Media Forum

Nach zwei Kongressen findet am 23./24. Mai 2013 zum dritten Mal das Swiss Media Forum statt. Vertreter von Medien, Unternehmen und Politik aus dem In- und Ausland werden im KKL Luzern auftreten.

Eröffnet wird das Swiss Media Forum von Alan Rusbridger, dem Chefredaktor des Guardian. Er spricht über die Online-Strategie der Zeitung, die im Internet weltweit auf Platz drei steht und entgegen dem Trend keine Paywall einführen will. Über den rasanten Technologiewandel und seine Chancen redet ETH-Professor Markus Gross, Leiter des Disney Lab, der soeben einen «Technik-Oskar» erhalten hat.

Auch Bundespräsident a. D. Christian Wulff wird auftreten, der sich seit seinem Rücktritt nicht mehr öffentlich geäussert hat. Zurich-Präsident Josef Ackermann, Radprofi Fabian Cancellara und Swiss-Life-CEO Bruno Pfister diskutieren über den Umgang und ihre Erfahrungen mit Medien und wie man im Zeitalter der Transparenz kommuniziert und führt.

Es werden auch wichtige Vertreter der Schweizer Medienbranche auftreten, wie die Verleger Pietro Supino (Tamedia), Peter Wanner (AZ Medien), die Chefredaktoren Rolf Cavalli (Blick.ch), Ariane Dayer (Le Matin Dimanche), Res Strehle (Tages-Anzeiger) und Peer Teuwsen (Die Zeit Schweiz). Sie sprechen über die Herausforderungen der Branche. Johanna Blakley, Medienforscherin an der University of Southern California, wird darüber reden, wie die Social Media die Gesellschaft und unsere Beziehungen verändern. Und Philip Evans von der Boston Consulting Group (Autor von «Blown to bits») spricht über die Entwicklungsparallelen zu anderen Branchen.

Das Swiss Media Forum dauert zwei Halbtage und wird von Susanne Wille (SRF) moderiert. Es beginnt am Donnerstag um 12.15 Uhr mit einem Mittagessen und endet am Freitag ebenfalls um die Mittagszeit. Die Anmeldefrist läuft bis 31. März.
 

PR-KFS/Mutation Design: Broschüre für Bautec

Die Kommunikationsagentur PR-KFS, Karl F. Schneider, hat für Bautec eine Imagebroschüre im Querformat gestaltet. Die 16-seitige Broschüre soll bei potenziellen Eigenheimerwerbern punkten.

Die Kommunikationsagentur war verantwortlich für Projektleitung und Text, Mutation Design für die grafische Gestaltung.

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Rau gewinnt Budget von Wear Lite

Die Rau Werbeagentur hat Wear Lite als Neukunden gewonnen. Die Zürcher Agentur ist ab sofort für den Neuauftritt des Unternehmens verantwortlich.

Wear Lite liess sich von einer eigenständigen Kampagne der Agentur überzeugen, so Rau in einer Mitteilung vom Freitag.
 

Neuer Geschäftsführer Westiform

Westiform Schweiz hat seit dem 1. Februar 2013 mit Raphael Waeber einen neuen Geschäftsführer. Waeber übernimmt die Nachfolge von Alain Schindler, der weiterhin für die Westiform Gruppe als Berater tätig ist und wichtige operative Projekte betreut.

Raphael Waeber ist vor einem Jahr als Produktmanager bei Westiform eingetreten. Der Elektroingenieur verfügt über umfangreiche Verkaufs- und Managementerfahrung: Während sieben Jahren war er Director of Sales & Marketing Europe bei Maxwell Technologies. Davor war er bei der Valora als Leiter Key-Projekte und Prozessmanagement und später als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft tätig. Zuvor konnte er in der Geschäftsleitung von SBB Cargo sowie zehn Jahre bei IBM Schweiz nationale und internationale Management-Erfahrung sammeln.

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Advico Y&R stellt Camel ins virtuelle Museum

Dieses Jahr feiert Camel sein 100-Jahr-Jubiläum. Advico Y&R hat die Geschichte von Camel Revue passieren lassen.

Kernstück der Kampagne ist ein virtuelles Museum, welches man via Smartphone oder PC begehen kann. Dort erfährt man beispielsweise, was die Gründung von Camel mit einem Zirkus zu tun hat oder dass Humphrey Bogart in Casablanca so nuschelt, weil er stets eine Camel im Mundwinkel hängen hat. Die Geschichte von Camel wird aber auch tagtäglich weitergeschrieben – nicht zuletzt von den Camel-Rauchern selber. So können Besucher mit Worten und Bildern selber Teil des Museums und somit der Camel Story werden.

Plakate, Megaposter, Inserate und viele weitere Werbemittel feiern das 100-jährige Bestehen von Camel und führen ins virtuelle Museum.

Verantwortlich bei Japan Tobacco International: Sonja Hennecke (Consumer & Media Planning Manager), Marco Brütsch (Consumer Channel Manager). Alexandra Maria Jud (Consumer Channel Associate). Verantwortlich bei Advico Y&R: Markus Gut (CCO), Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Patrick Bucher (Text), Sandro Tissi, Susanne Weeber (AD), Denis Klook (Polygraf), Jonathan Schipper, Isabel Marasco (Beratung), Peter Koller, Guido Schilliger (discoverIT/Programmierung).

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Zu guter Letzt: «So viel billig gab’s noch nie»

Grosse Brüste, knappe Bikinis und dumme Sprüche – das sind die Zutaten für die verschiedenen TV-Spots der Media-Saturn-Holding-Tochter Redcoon.de. In einer Online-Studie hat Media Analyzer einen der TV-Spots des Onlinehändlers auf seine Werbewirksamkeit überprüft.

Und tatsächlich, die Forscher sind zu einem absolut neuartigen Ergebnis gekommen: Sex sells.  Und: Der Spot polarisiere. In punkto Auffälligkeit und Wiedererkennungswert bescheinigt Media Analyzer Redcoon.de ein starkes Ergebnis für eine im TV neue Marke. Ein weiteres Fazit: Männer werden durch die sexuellen Anreize deutlich mehr angesprochen als Frauen. «Biologie siegt hier über den Verstand», so das Marktforschungsinstitut.

Es gehe also in diesen Spots hautpsächlich um maximale Aufmerksamkeit, stellt Steffen Egner, Geschäftsführer von Media Analyzer, fest. Die hohen Recall-Werte von gestützt 85 Prozent und ungestützt rund 60 Prozent zeigten, dass dies auch sehr gut gelinge. Allerdings gehe dieser Effekt mit einem deutlichen Verzicht auf Verständnis und Seriosität einher, so das Marktforschungsinstitut. Dementsprechend geben auch nur 14 Prozent der Befragten an, dass sie den Spot als glaubwürdig empfinden. Auch das Interesse der potenziellen Kunden wird mit nur 18 Prozent Zustimmung kaum geweckt. Dementsprechend ist die Weiterempfehlungsquote für die Marke mit 15 Prozent insgesamt gering.

«Die Macher der Spots nehmen die Anti-Reaktion von Frauen offensichtlich in Kauf», so Egner. Und bauen gleichzeitig auf die biologische Reaktion von Männern. Während 41 Prozent der Männer den Spot als originell bewerten, sind es bei den Frauen nur 27 Prozent. Bei der Frage, ob der Spot gefällt, sind die Differenzen zwischen den Geschlechtern noch deutlicher: 35 Prozent der Männer, aber nur zehn Prozent der Frauen beantworten diese Frage mit ja. Auch bei den Sympathie-Werten schneidet der Film mit 27 Prozent Zustimmung bei den Männern gegenüber acht Prozent bei den Frauen deutlich besser ab. In einem Kriterium sind sich die Geschlechter allerdings einig: 28 Prozent der Männer und 32 Prozent der Frauen finden den Spot schlichtweg langweilig. «Eins ist klar: Redcoon.de polarisiert mit ihren Spots. Und das ist vermutlich auch das Hauptziel. Schwache Ergebnisse in den Bereichen Verständnis und Aktivierung sind dabei sicherlich einkalkuliert. Hauptsache die Message 'redcoon ist billig' bleibt in Erinnerung», resümiert Steffen Egner. «Letztendlich sind die Spots ein bisschen wie das Dschungelcamp – keiner will es gesehen haben, kennen tut es aber jeder.»

Insgesamt wurden in einem Online-Interview 406 Personen zwischen 18 und 49 Jahren befragt. 50 Prozent der Befragten waren männlich, 50 Prozent waren weiblich.

Besonders erstaunlich sind die Resultate nicht. Wen die Ergebnisse trotzdem interessieren, der findet sie hier. (uma)

Condor Commercials: Neu mit Produzenten-Trio

Alessandra Angiuli und Leonardo Sanfilippo werden auf 1. März 2013 Producer bei Condor Commercials und bilden zusammen mit der Produzentin Kerstin Reulen das Führungstrio für die neue Leitung von Condor Commercials.

Kerstin Reulen wird sich im Rahmen des Führungstrios weiterhin dem Aufbau und der Pflege des Regieportfolios widmen. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin für alle Kundenbelange und Pitches. Leonardo Sanfilippo und Alessandra Angiuli werden als Produzenten die Produktionsteams anführen und für laufende Produktionen von Condor Commercials verantwortlich zeichnen. Dies schreibt Condorfilms in einer Mitteilung vom Donnerstag. Florian Studer verlasse Condor auf eigenen Wunsch und orientiere sich neu.

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(v.l.n.r: Kerstin Reulen, Alessandra Angiuli, Leo Sanfilippo)

99Designs launcht Tool für Agenturen

99Designs hat einen Service gestartet, der den Zugang zu 200'000 Grafikdesignern ermöglicht. Damit sollen aufwändige Prozesse wie Freelancer anfragen, Briefings verschicken oder Designs abstimmen gering gehalten werden.

Für die grafische Gestaltung eines Logos, Flyers, Plakats oder Webdesigns beauftragen viele Agenturen inzwischen externe Grafiker. Mit dem Service «Pro Tools» können Agenturen Design-Crowdsourcing nutzen. Der Marktplatz für Grafikdesign, 99Designs, wird unterstützt durch Accel Partners und die Business Angels Michael Dearing (eBay, Harrison Metal), Dave Goldberg (Survey Monkey), Stewart Butterfield (Flickr, Tiny Speck) und Anthony Casalena (Squarespace).

Die Agentur kann jeweils mit der Option «geheim» entscheiden, ob jeder Designer nur seine eigenen Entwürfe sieht oder alle teilnehmenden Designer gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Bei den privaten Wettbewerben sehen zwar die 99Designs-Grafiker die Ausschreibung, aber von Suchmaschinen außerhalb der Community kann nicht darauf zugegriffen werden. Wollen die Grafiker im nächsten Schritt weitere Details erfahren, bedarf es der Zustimmung einer Vertraulichkeitserklärung. Stärker individualisieren lässt sich dies durch den Upload einer eigenen Vertraulichkeitserklärung, die weitere Einschränkungen vorsieht.

Diese Tools wurden auf Basis zahlreicher Gespräche entwickelt, welche die Betreiber von 99Designs mit Agenturen geführt haben, so das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Beobachter lanciert TV-Ratgeber

Am Mittwoch ging die Erstausstrahlung des neuen Lifecoaching-Formats «Beobachter TV» auf SRF 2 über die Bühne. Am Sonntag folgt die Erstausstrahlung auf SRF 1.

Mit dem neuen Format will die Marke Beobachter dem Werbemarkt neue und innovative crossmediale Möglichkeiten bieten und die 360°-Marketingpalette «Print – Internet – Mobile – TV» abrunden. Seit dem 20. Februar nimmt das Expertenteam des Beobachter-Beratungszentrums wöchentlich in einer halbstündigen Sendung Problemstellungen zu verschiedensten Bereichen des Lebens auf und erarbeitet mit den Protagonisten zusammen Lösungswege. Konservativ geschätzt werden mit dem neuen Sendegefäss 2,5 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht, so Axel-Springer in einer Mitteilung.

Zudem wurde eigens zum Thema die Internetplattform Beobachertv.ch geschaffen. Sie bietet weiterführende Links, ergänzende Informationen, Servicepakete zum Download und jeweils im Anschluss an die TV-Sendung den Live-Chat mit Beobachter-Experten. Alle Sendungen werden archiviert, der Social-Media-Bereich wird mit Facebook und Twitter eingesetzt. Die Sendungen werden redaktionell und werblich kontinuierlich durch den Beobachter, durch Tele und TV-Star begleitet.

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Erstausstrahlungen:
24.2.2013 SRF 1, 18.15 Uhr
20.2.2013 SRF 2, 19.00 Uhr

Wiederholungen:
SRF Info

 

Jung von Matt/Public Relations gewinnt Neukunden

Die PR-Unit von Jung von Matt/Limmat hat in einem Pitch das PR-Mandat für die Marken Campari, Aperol und Cynar gewonnen. Das Mandat umfasst traditionelle Produkt-PR und Medienarbeit.

Darüber hinaus will die Agentur mit Ambient- und Guerillamassnahmen sowie Eventkommunikation für Gesprächsstoff sorgen.

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Crome: Kampagne für Muba kreiert

Crome hat für die Muba neue Sujets gestaltet. Diese zeigen die Schweizer Publikumsmesse aus der Sicht des Besuchers.

Die Kampagne läuft unter dem Claim «Mitten im Erlebnis.». Die so entstandene «Point of View»-Kampagne soll zeigen, dass die Messe für jeden Geschmack etwas bietet, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Dabei seien spannende, witzige und skurrile Situationen entstanden, welche die Themen Kulinarik, Herkunft Schweiz, Shopping und Medien plakativ in Szene setzen.

Die Kampagne ist derzeit auf Plakaten, Inseraten, als Kino- und TV-Spot, als Tram- Vollbeschriftung sowie im Web zu sehen.

Verantwortlich bei Muba: Chris Eichenberger, (Messeleiter muba), Simon Dürrenberger (Kommunikationsleiter), Sabrina Oberländer (Kommunikationsplanerin). Verantwortlich bei Crome: Bernhard Wenger (CCO), Helge Dilger (CD), Patrizia Stalder (Art Director), Salome Wiesli (Beratung), Carmen Kurath (Text), Jan Oser (Polygraf).

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Sprüngli bewirbt den Osterhasen

Mit der neuen Osterkampagne will Sprüngli die Leidenschaft für die Confiseurkunst besonders verführerisch zum Ausdruck bringen. Mitarbeiter zeigen in Bild und Film ihre Leidenschaft für traditionelles Handwerk.

Mit der neuen Osterkampagne soll das Handwerk der Sprüngli-Mitarbeitenden erlebbar werden, so das Unternehmen. In diversen Osterwelten wird gezeigt, wie die Edition-Hasen von Hand gegossen und die Ostereier mit viel Fingerspitzengefühl dekoriert werden. Diese Bilder werden in der Verkaufsbroschüre sowie für die POS-Kommunikationsmassnahmen eingesetzt. Auch der Internetauftritt der Confiserie Sprüngli nimmt diese Osterwelten auf und lässt sie in kurzen Filmsequenzen zu Leben erwachen. Die Filmsequenzen sind ab dem 1. März auf Sprüngli.ch zu sehen. Das bewegte Bildmaterial wird auch für Banner verwendet.

Verantwortlich bei der Confiserie Sprüngli: Tomas Prenosil (CEO und Bereichsleiter Marketing & Entwicklung), Andrea Braschler (Abteilungsleiterin Marketing & Kommunikation), Stefanie Schweizer (Projektmanagement Marketing & Kommunikation), Zoë Hagger (Text, Marketing & Kommunikation), Stephan Haldemann (Leiter Online Marketing). Verantwortlich bei Ddcom: Daniel Müri (Geschäftsleiter und Creative Director), Noemi Fraefel (Beratung), Cornelia Hess (Art Director), Martina Keusch (Kreation), Alfio Sacco (DTP und Bildbearbeitung), Maurizio Feraco (DTP und Bildbearbeitung). Fotografie: Lea Meienberg, Daniel Gerber. Styling: Karin Frey. Film: Caspar Brog (CC Media). Verantwortlich bei Prowema: Stephanie Büsser (Projektleiterin). Verantwortlich bei UD Print: Kurt Wechsler.

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