Speck Print expandiert nach Bern

Speck Print hat eine neue Niederlassung eröffnet. Beat Franz leitet diese in Bern.

Beat Franz soll vor Ort beim Kunden oder in den neuen Räumlichkeiten an der Eigerstrasse 2 in Bern eine umfassende und professionelle Beratung sicherstellen. Mit der Expansion nach Bern unterstreiche das über 100-jährige Unternehmen mit Hauptsitz im Kanton Zug sein Verständnis von «spürbar besser» bezüglich Kundennähe und umfassender Kundenbetreuung. Dies schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag.

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Gegründet am 15. Dezember 1911, beschäftigt Speck Print mit Sitz in Baar ZG heute 50 Mitarbeitende und bietet einen Full-Service in der Beratung, Gestaltung, Produktion und Versandaufbereitung gedruckter Kommunikationsmittel.

 

Marketing.ch mit neuem Erscheinungsbild

Am 20. Februar 2013 hat die Marketingplattform Marketing.ch den Relaunch mit neuem Erscheinungsbild gestartet. Das Fachportal liefert Inhalte zu Marketing-, Verkaufs- und Businessthemen im Online-Bereich.

Marketing.ch will Studierende, Marketing- und Verkaufsfachleute sowie Führungspersonen von KMUs ansprechen. Die neue Website liefert aktuelle Informationen und Know-how zu verschiedenen Themen. Sie soll zudem zu einem online-basierten aktiven Wissensaustausch zwischen verschiedenen Personengruppen aus dem Business- und Marketingumfeld beitragen, heisst es in einer Mitteilung der Plattform.

Die Website umfasst verschiedene Rubriken. Nebst aktuellen News und Event-Berichten informiert Marketing.ch auch über verschiedene Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Marketing und bietet den Usern verschiedene Seminar- und Kursangebote an. Im Experten-Forum findet ein interaktiver Wissensaustausch zwischen Fachexperten und Usern statt, auch ein Ratgeber in Sachen Werbe- und Kommunikationsrecht steht den Usern der Plattform zur Verfügung. Jobs.ch ist Partner der Plattform.

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15. Swiss Photo Award: Die besten Fotoarbeiten sind gekürt

Die Gewinner des Swiss Photo Award - Ewz.Selection stehen fest. Die internationale Fachjury hat am 9. Februar 731 Arbeiten mit 5'481 Bildern von 541 Fotografen bewertet, die Besten bestimmt und 35'000 Franken Preisgelder vergeben.

Die Awards werden am Donnerstag, 16. Mai, an der Ausstellungsvernissage zum Swiss Photo Award in Zürich an die Gewinner übergeben. Neben den 7 Kategoriensiegern zeigt die Ausstellung im Mai in Zürich die insgesamt 53 besten Arbeiten des Jahres 2012.

Die Kategorienpreisträger (je 5’000 Franken) sind:

Architektur:
Claudia Luperto, Winterthur
Fotopreis von Alpa of Switzerland und Hochparterre

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Advertising:
Christian Senti und Roland Tännler, Zürich
Fotopreis von Brunner, Druck und Medien Kriens

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Editorial:
Marco Matteo Fieni, Lugano
Fotopreis der Sonntagszeitung

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Fashion:
Frank Blaser, Zürich
Fotopreis von Bolero

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Fine Art:
Jeremy Ayer, Rossens
Fotopreis der Julius Bär Stiftung

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Free:
Steeve Iuncker, Genf
Fotopreis der Vereinigung fotografischer Gestalter/innen VFG und der Schweizer Berufsfotografen und Fotodesigner SBF

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Reportage:
Alberto Campi, Genf
Fotopreis des Tages-Anzeiger

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Der Hauptpreis in der Höhe von 15'000 Franken wird nicht mehr verliehen. Diesem Entscheid vorausgegangen seien gröbere inhaltliche Diskussionen in der Jury, wie es bei Swiss Photo Award – Ewz.Selection auf Anfrage der SDA hiess.

Der Swiss Photo Award wird dieses Jahr musealer als früher: Er zeigt fast drei mal mehr Arbeiten und er verlängert die Ausstellungszeit von einer auf zwei Wochen. Zudem findet die Auswahl der besten Schweizer Fotoarbeiten in einer völlig neu designten Ausstellungsarchitektur vom 17. Mai bis 2. Juni im EWZ-Unterwerk Selnau in Zürich statt. Den Auftakt bildet eine Vernissage mit einer schlichten Preisverleihung am Donnerstag, 16. Mai.

Mit dem Tages-Anzeiger hat der Swiss Photo Award Ewz.Selection für die neu eingeführte Kategorie Reportagefotografie einen neuen Partner gewonnen, wie es in einer Mitteilung des Swiss Photo Award heisst. Die Zusammenarbeit erlaubt es, die Präsenz des Awards durch Inserate auszubauen.

Notch Interactive: Multichannel-Strategie für Swisscom

Notch Interactive hat Swisscom bei der Einführung einer neuen Multichannel-Strategie sowohl konzeptionell wie auch visuell unterstützt. Die Verschmelzung von Online- und Offline-Kanälen soll den sich ändernden Kundenbedürfnissen gerecht werden.

Kunden können seit kurzem auf der Swisscom-Website gewünschte Produkte online auswählen und deren Verfübarkeit in nahegelegenen Swisscom-Shops prüfen. Die verfügbaren Produkte können dann in einem Swisscom-Shop nach Wahl reserviert werden. Die Reservation bleibt mehrere Tage gültig und der Kunde hat so die Möglichkeit, Produkte schneller als über die herkömmliche Heimlieferung zu beziehen oder sich im Shop zusätzlich persönlich zum reservierten Produkt oder zum gewünschten Abo beraten zu lassen.

Notch Interactive konzipierte für Swisscom die User Journey des neuen Prozesses. Die Herausforderung dabei war die Integration der neuen Bezugsmöglichkeit in den bestehenden Online-Kaufsprozess sowie der neue Store Locator, welcher dem User jeweils die optimalen Swisscom-Shops zur Reservation der gewählten Produkte anzeigt, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Weiter war Notch Interactive für die visuelle Umsetzung des Prozesses auf der Swisscom-Site verantwortlich. Dabei galt es, die konzipierte User Journey einfach und verständlich zu visualisieren. Dies umfasst auch ein neu strukturiertes und gestaltetes Bestätigungsmail, welches dem User die Informationen zur getätigten Reservation klar und verständlich aufzeigt. Zur Überprüfung der User-Akzeptanz realisierte Notch Interactive einen visuellen Prototypen. Dies ermöglichte die Durchführung von Tests zur Nutzerfreundlichkeit.

Verantwortlich bei Swisscom: Meik Schneider (Auftraggeber), Giuseppe Giglio (Gesamtprojektleitung), Philipp Lutz (Projektleitung IT), Mirco Fazio (Business Engineer), Nico Ampola (Offline Prozesse). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter van der Touw (Gesamtverantwortung), Martin Pfeiffer (Projektleitung und Konzeption), Tobias Fuhlroth (Technical Direction), Marco Klein (Screendesign und Art Direction), Lukas Bünger (Konzeption), Matthias Meier (Frontend Programming).

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Weber Harbeke Partners betreut Fiat-Marken digital

Seit dem 1. Januar 2013 betreut Weber Harbeke Partners die digitalen Aktivitäten aller Fiat-Marken. Der Auftrag umfasst Fiat, Fiat Professional, Alfa Romeo, Lancia sowie Jeep.

Der Zuschlag erfolgte laut Mitteilung aufgrund eines internationalen Pitch, in Zusammenarbeit mit dem europäischen Agenturnetzwerk Armando Testa, gegründet von der gleichnamigen italienischen Werbelegende. Die Agenturen verbindet eine langjährige, intensive Zusammenarbeit mit dem Fiat-Headquarter in Turin bei der Betreuung der Marken Lancia und Alfa Romeo in der Schweiz.

Unter dem Namen «Testa Digital Hub» ist Weber Harbeke Partners nun verantwortlich für sämtliche Online-Projekte der fünf Marken, unter anderem die Websites, Promotionen, Ads und Social Media sowie die digitale Begleitung klassischer Kampagnen.
 

Unic: Relaunch von Hausinfo.ch

Unic modernisierte Hausinfo.ch, das zentrale Kommunikationsinstrument von GVB Services in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz (HEV).

Hausinfo.ch versorgt Hausbesitzer und Hausplaner mit unabhängigen Informationen zu den Themen Eigenheim, Wohnen und Garten. Die Überarbeitung der Website durch Unic soll die Inhalte leicht auffindbar machen und neue Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen.

Die Benutzerfreundlichkeit stand beim Relaunch von Hausinfo.ch im Vordergrund, wie es in einer Mitteilung heisst. Unic hat die Navigation und das Design komplett überarbeitet und eine eigene Farb- und Bildsprache entworfen. Icons für die einzelnen Rubriken, Designelemente wie Hinweisboxen oder die Kennzeichnung externer Links und Inhalte machen es dem Benutzer einfacher, sich in der Informationsvielfalt zurecht zu finden. Unic entwickelte verschiedene Komponenten in Adobe CQ. Bestehende Inhalte wurden für den Relaunch von Adobe CQ 4 auf die neue Version 5 migriert.

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Ogilvy & Mather: Carline-Broschüre von Ford gestaltet

Die halbjährlich erscheinende Carline-Broschüre von Ford ist der aktuellen Frühlingskollektion gewidmet. Ogilvy & Mather präsentiert dabei die bunte Palette der Neuheiten auf 16 Seiten.

Zweimal jährlich, im Frühling und im Herbst, stellt Ford seine Fahrzeugneuheiten und aktuellen Angebote in einer 16-seitigen Beilage einem breiten Publikum vor, in der Tagespresse und in Special Interest-Zeitschriften. Die Broschüre unterstützt zudem die Ford Händler als tägliches Arbeitsinstrument im Verkauf, wie es in einer Mitteilung heisst.

In der Carline-Ausgabe stand eine ausgewogene Mischung von emotional starken Bildern und rational überzeugenden Fakten im Fokus von Ogilvy & Mather. Plakative Statements und farbenfrohe Inszenierungen, die kleine Alltagsgeschichten erzählen, sollen die Welt von Ford den unterschiedlichsten Käuferschichten näher bringen.

Verantwortlich bei Ford Motor Company Switzerland: Danijel Dzihic (Direktor Marketing); Marcello Varallo (Marketing Communications Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Priska Meyer (AD), Marcel Elsener (Text), Marcel Kohler, Sascha Isenschmid (Produktion) Dominik Abt, Sabine Furrer, Michela Girola (Beratung).

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Zu guter Letzt: Olympischer Problembündner

Geht es nach Ringier, sollen die Bündner den olympischen Spielen zustimmen. M13 zeigt: Das könnte schwierig werden.

Nicht nur der sportbegeisterte Unterländer, sondern auch Ringier findet die Idee von olympischen Spielen im Graubünden bekanntlich bärenstark. Für die Begeisterung ist nicht nur die Beteiligung von Infront Ringier an der Sponsorensuche verantwortlich. Laut CEO Marc Walder ist es logisch, dass sportaffine Zeitungen wie Blick und Sonntagsblick der Idee von olympischen Spielen im eigenen Land grundsätzlich positiv gegenüber stehen. Dazu kommt seine persönliche Begeisterung für das «wunderbare Graubünden» (Werbewoche.ch berichtete). Um eine ausgewogene Berichterstattung zu gewährleisten, wurde Gegnern im vergangenen Jahr im Sonntagsblick Raum für Argumente geboten. Seither ist die kritische Berichterstattung auf ein überschaubares Niveau geschrumpft.

Ganz Helvetien ist von Ringiers Meinungs-Maschinerie beeindruckt. Ganz Helvetien? Nein! Ein von unbeugsamen Bündnern bevölkerter Landesteil hört nicht auf, dem Medienhaus Widerstand zu leisten. Steinbockig und hartnäckig weigert man sich, die verordnete olympische Euphorie zu teilen. Daran ändern selbst spontan ausgesprochene Defizitgarantien und Prominenten-Statements im Blick nichts.

Blick-Sportchef Felix Bingesser zündete deshalb gestern Dienstag das ultimative Bezirzungs-Feuerwerk und veröffentlichte einen ganzseitigen offenen Brief Richtung Graubünden. Titel: «Faszination der Ringe in der Schweiz – OlympJA!» Die Worte gehen derart unter die Haut, dass man stellenweise selbst als Aargauer feuchte Augen kriegt. Und die Argumente leuchten ein: «Liebe Bündner. Spiele in St. Moritz und Davos machen nur Sinn, wenn sie von der Bevölkerung gewollt und getragen sind.» Das war den Bündnern bisher wohl nicht bewusst. Natürlich gäbe es ökologische Fragen zu klären und natürlich würden die Spiele «verdammt viel Geld» kosten – aber schliesslich verzockte der UBS-Banker letztes Jahr innert kürzester Zeit noch mehr.

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Bild: Blick, 19. Februar 2013

Ob das gewirkt hat? Man mag es bezweifeln. Als Antwort schossen die Bündner heute unseren Lieblingsbären M13 ab und zeigten dem Unterland, was man von medialen Beeinflussungsversuchen hält. Die Antwort auf das OlympJA gabs gratis obendrauf. (hae)

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Screenshot Blick.ch, 20. Februar 2013

 

Advico: Magazinseite zur Rasierklinge gemacht

Für die Schweizerische Hämophilie Gesellschaft hat Advico eine doppelseitige Anzeige aus der Sicht eines Bluters entwickelt. Hämophilie ist eine Erbkrankheit, die Blut nicht oder nur sehr langsam gerinnen lässt, deshalb sind schon kleinste Verletzungen gefährlich.

Die Anzeige nutzt laut Mitteilung das Medium für die Aussage: Jeder Leser hat sich wohl schon an einer Papierseite geschnitten – allerdings ohne grosse Konsequenzen. Aus der Sicht eines Bluters jedoch wird eine gewöhnliche Magazinseite zur Rasierklinge. Die Auflösung folgt auf der Rückseite der Anzeige: «Für einen Bluter ist diese Seite so gefährlich wie eine Klinge.»
Das Sujet erschien in der Weltwoche und im Sonntagsblick Magazin.

Verantwortlich bei Schweizerische Hämophilie Gesellschaft: Jörg Krucker. Verantwortlich bei Advico: Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Patrick Bucher (Text/Konzept), Oliver Glutz von Blotzheim (AD), Pascal Trütsch, Jonathan Schipper (Beratung);; Mediaxis: Andrea Waldburger (Media).

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Neuer Webauftritt für Unicef

Goldbach Interactive und Kampaweb haben den Internetauftritt von Unicef Schweiz neu konzipiert. Die Website wird den zukünftigen Ansprüchen an ein zeitgemässes Online-Marketing- und Kampagneninstrument gerecht.

Informieren, mobilisieren und Spenden generieren: Das waren die vielfältigen Anforderungen des Kinderhilfswerks Unicef Schweiz an den neuen Webauftritt. Nebst dem zeitgemässen Design mit grosszügigem Bildeinsatz wurden zahlreiche strukturelle, inhaltliche und funktionale Neuerungen umgesetzt. So wurde die Navigationsstruktur zielgruppenfokussiert angepasst und Social Media-Widgets wurden durchgängig implementiert. Besonderes Augenmerk galt dem Spendenprozess, der hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit und Transparenz überarbeitet wurde. So können spendenwillige Site-Besucher dank der Strukturierung nach Ländern und Programmen auf einfache Weise entscheiden, für welches Unicef-Projekt sie Geld spenden wollen.

Das technische Gerüst besteht aus dem CMS Drupal und dem Online-CRM Salsa – damit ist Unicef laut Goldbach die erste grosse Schweizer Nonprofit-Organisation, die für Online-Kommunikation, E-Fundraising und Advocacy auf ein modernes Online-CRM setzt. Das Drupal/Salsa-Paket ermöglicht es der Organisation, binnen kurzer Zeit Peer to Peer-Spendenseiten, Petitionen und Pressure-Mails aufzusetzen. Die neue Website ist responsive – und so auf Desktop, Tablet und Mobile uneingeschränkt verwendbar.

Goldbach Interactive war zuständig für das Designkonzept und die visuelle Benutzerführung; Kampaweb für die technische Umsetzung des Drupal/Salsa-Pakets sowie die Anbindung an das bestehende CRM.

Verantwortlich bei Goldbach Interactive: Dirk Unger (Kreation), Nadine Franzen (Projektleitung/Beratung). Verantwortlich bei Kampaweb: Jos Doekbrijder (Projektleitung/Beratung), Peter Haberstich (Konzept), Miro Dietiker (Technische Projektleitung), Sascha Grossenbacher (Umsetzung). Verantwortlich bei Unicef: Flavio Calligaris (Geschäftsleiter Marketing / Kommunikation), Elisabeth Karagiannis (Leiterin Information), Manfred Ruf (Leitung Informatik).

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Star TV zeigt keine Schweizer Filme mehr

Star TV zeigt vorerst keine Schweizer Filme mehr. Begründung: SRF wolle die mitproduzierten Filme selbst nutzen. Bei SRF zeigt man sich erstaunt über die Vorwürfe.

Star TV fühlt sich seit jeher dem Schweizer Film verpflichtet, wie der Sender in einer Mitteilung schreibt. Daher wurde im Rahmen der Programmumstellung zum 1. September 2012 jeweils am Donnerstagabend ein Programmfenster geöffnet, das eine wöchentliche Ausstrahlung eines Schweizer Spiel- oder Dokumentarfilms ermöglicht (Werbewoche.ch berichtete). Darauf muss der Sender ab März nun vorerst verzichten. SRF will die von ihr mitproduzierten Schweizer Filme im Rahmen ihrer Verträge mit den Produzenten, die zum Teil über zehn Jahre dauern, ausschliesslich selbst nutzen.

«Das ist im Ansatz nachvollziehbar. Hingegen ist es unverständlich und nicht hinnehmbar, dass Filme, die von SRF nicht zur weiteren Ausstrahlung vorgesehen sind, für Star TV nicht mehr freigegeben werden», sagt Paul Grau, CEO von Star TV. Weiter meint Grau: «Aus Angst, Schwierigkeiten mit der marktbeherrschenden Sendeanstalt zu bekommen, reagieren die Produzenten eingeschüchtert».

Im Rahmen einer neuen Vereinbarung zwischen SRF und den Schweizer Filmproduzenten sollen künftig Lösungen gefunden werden, die es ermöglichen, dass Schweizer Filme wieder auf Privatfernsehsendern ausgestrahlt werden können. «Eigentlich wäre das mehr als sinnvoll, letztlich sind die CH-Filme hauptsächlich aus Gebühren- und Filmförderungsgeldern finanziert. Folglich hat der Schweizer Zuschauer ein Grundanrecht auf die Schweizer Filme. So etwas darf nicht monopolisiert werden», doppelt Grau nach. 

SRF-Sprecher Martin Reichlin kann die Vorwürfe nicht nachvollziehen und zeigt sich gegenüber Werbewoche.ch erstaunt über die Mitteilung von Star TV: «SRF ist laufend in Kontakt mit dem Programmverantwortlichen von Star TV. Es gab bisher keine einzige konkrete Anfrage des Senders für einen Schweizer Film, die wir abgelehnt haben. Wir sind zwar der Meinung, dass die betreffenden Filme zuerst bei SRF gezeigt werden sollen, das heisst jedoch nicht, dass wir sie anderen Anstalten vorenthalten. SRF hat grosses Interesse daran, dass der Schweizer Film hohe Visibilität erhält.» (hae)
 

«Die Werbung der SP erreicht gar nichts»

Peter Felser äussert sich im Vorfeld der Abstimmung über die Abzockerinitiative im Interview mit der Handelszeitung zum Zustand der politischen Werbung in der Schweiz.

Er hält die breit kritisierte Plakatkampagne von Economiesuisse gegen die Initiative «vom Ansatz her für reizvoll». Sie gehe auf den weit verbreiteten Unmut über hohe Managersaläre ein und gebe zu, «dass die Anliegen der Initiative auf den ersten Blick durchaus einleuchten». Entsprechend fordere sie die Bürger auf, genauer hinzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen. Das sei sinnvoll. «Im Marketing unterschätzt man die Menschen viel zu oft», sagt Felser.

Kein gutes Haar hingegen lässt Felser an der Werbung der Parteien. Zwar müsse er «anerkennen, dass die SVP eine klare und fundierte Strategie» habe. «Die Umsetzung mit der Brechstange allerdings lässt das Ganze ins Negative kippen.» Die Werbung der SP mit dem Slogan «Ja!» hält Felser «für absolut falsch»: «Es ist viel zu simpel, als Gegenspieler der SVP, die immer Nein sagt, einfach Ja zu sagen. Die emotionale Umsetzung einiger Themen kann jedoch nicht die falsche Strategie korrigieren.» So erreichten die Sozialdemokraten gar nichts. «Die Werbung der SP lässt die Leute gleichgültig zurück.» (SDA)

Handelszeitung.ch/management/die-werbung-der-sp-erreicht-gar-nichts
 

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