Wirz Corporate realisiert Markenauftritt für Witena

Unter dem Namen Witena Leadership Advisory geht der Executive Search Spezialist Shikar in der Schweiz einen unabhängigen Weg und erweitert das Angebot im Bereich Leadership Consulting. Entwickelt hat den Markenauftritt Wirz Corporate.

Das umfassende Markenprojekt begann im Sommer 2012 mit der Namensfindung, führte über die Entwicklung des Corporate Design sowie die Umsetzungen von diversen Kommunikationsmitteln und wurde im Januar 2013 mit dem Launch der neuen Marke abgeschlossen. Die neue Webseite überzeugt laut Mitteilung von Wirz Corporate durch ihre Einfachheit und ist inhaltlich mit der Vorstellung der Partner und ihrer Kompetenzen, der Dienstleistungen und der Netzwerke auf das Wesentliche reduziert.

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Allianz Suisse beauftragt PPR Media Relations

PPR Media Relations setzt Allianz Suisse bei Fussball-Meisterschaftsspielen bildlich in Szene. Die Agentur stellt den Medien die besten Bilder kostenlos zur Verfügung.

Die PR-Agentur PPR Media Relations wurde von der Versicherungsgesellschaft Allianz Suisse beauftragt, in jeder Runde ein Meisterschaftsspiel der höchsten Schweizer Fussballliga zu fotografieren. Allianz Suisse ist offizieller Partner der Swiss Football League. Die Bilder werden von professionellen Sportfotografen gemacht, via Keystone-Distributionskanal an die Schweizer Presse verbreitet und auf der Photopress Multimediadatenbank für Medienschaffende archiviert, wo sie gratis zum Download zur Verfügung stehen, wie es in einer Mitteilung heisst.

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Ruf Lanz für Acron: Immobilien mit Wertsteigerung

Ruf Lanz hat für die auf Immobilien spezialisierte Investment-Firma Acron eine Kampagne kreiert, die zeigt: Immobilien haben erstaunliches Wertsteigerungspotenzial.

Mit Hauptsitz in Zürich und Niederlassungen unter anderem in Düsseldorf, Luxembourg und Dallas realisiert Acron indirekte und geschlossene Immobilienbeteiligungen für Privatpersonen und institutionelle Investoren. Um dieser Zielgruppe das Wertsteigerungspotenzial von Immobilien plakativ vor Augen zu führen, liess Acron von Ruf Lanz eine Kampagne entwickeln. Sie zeigt das erstaunliche Wertsteigerungspotenzial von Immobilien anhand bekannter Titel oder Zeilen aus der Welt der Literatur, des Filmes oder der Musik. Die Sujets kommen doppel- und halbseitig in der Finanzpresse zum Einsatz.

Verantwortlich bei Acron: Kristina Bender (Projektleitung), Klaus W. Bender (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Thomas Schöb (Text), Marcel Schläfle (Art Direction), Sebastian Durband, Sabrina Luck (Beratung).

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Quoten-Debakel – neues Messsystem wird überprüft

Die Umstellung auf ein neues Messsystem für TV-Zuschauerzahlen und  ähnliche Daten hat sich für Mediapulse als Debakel entpuppt. Die Kunden zweifeln die für sie zentralen Zahlen an. Nun analysieren Experten die Art und Weise der Messungen von Grund auf.

Das bisherige, auf analoges Fernsehen ausgerichtete Messsystem musste mit einem zeitgemässen neuen System ersetzt werden. Es berücksichtigt auch zeitversetztes Fernsehen und TV-Konsum via Internet. Anfang Jahr erfolgte die Umstellung. Verwendet wird nun ein Messsystem, das bereits «in 50'000 Haushalten in 30 Ländern» verwendet wird, wie Mediapulse-Verwaltungsratspräsident Marco de Stoppani am Dienstag vor den Medien sagte. In der Schweiz seien 2100 Haushalte angeschlossen.
 
Die Probleme tauchten mit den ersten Daten auf. Die «Zuordnung der Daten zu den einzelnen Sendern führte zu Ungereimtheiten», so Stoppani. Konkret unterschieden die Messungen also nicht richtig, wenn beispielsweise die gleiche Sendung auf Tele Züri und auf Tele Bärn ausgestrahlt werde. Die Fehlerquelle sei entdeckt und behoben worden, alles wurde in aufwendiger Kleinarbeit nochmals nachgerechnet. Aber noch immer klappte offenbar etwas nicht: Zwischen den Daten von 2012 und jenen von 2013 gab es laut Stoppani «zum Teil erhebliche Unterschiede». Externe Fachleute wurden mit der Analyse des neuen TV-Panels beauftragt.

Vertrauensschwund

Für die TV-Sender und ihre Werbekunden sind die von Mediapulse erhobenen Zahlen enorm wichtig. Unter anderem aufgrund von diesen Angaben wird über Werbepreise sowie über Beibehalten oder Absetzen von Sendungen entschieden. Die Reaktionen der Kunden fielen «wesentlich stärker aus als erwartet», drückte Stoppani es aus. Auf Dienstag war die Publikation der ersten Zahlen angekündigt – das kam für die Kunden von Mediapulse aber nicht in Frage. Am (gestrigen) Montag verlangten sie, damit zuzuwarten, bis das Resultat der externen Expertise vorliege. Wer konkret ein Publikationsverzicht verlangte, sagte Stoppani nicht. Die Forderung sei «von verschiedenen Quellen, mündlich und schriftlich und auch von Anwälten» gekommen. Rechtliche Schritte seien noch nicht eingeleitet, aber in Aussicht gestellt worden.

Experten an der Arbeit

Seit zwei Wochen sind nun zwei international anerkannte Experten an der Arbeit. Sie müssen beurteilen, ob Aufbau und Betrieb des Mediapulse-Panels den internationalen Standards genüge, wie Mediapulse-Geschäftsführer Manuel Dähler erklärte. Ein dritter, noch nicht bestimmter Experte wird abklären, ob die Abbildung der regionalen Eigenheiten der kleinräumigen Schweiz sachgerecht ist. Die beiden Berichte sollen in der ersten Märzwoche vorliegen. Dann haben die Kunden Gelegenheit, sie zusammen mit den Experten zu begutachten. Bis zur Publikation der Berichte dürfte es Ende März werden, so Stoppani.
 
Bis die Expertisen vorliegen, wird laut Stoppani weiterhin täglich gemessen, und die Daten werden den Kunden zur Verfügung gestellt. Ob alle sich an die Weisung halten, die Zahlen vorderhand unter Verschluss zu halten, ist fraglich. Stoppani ist sich «der Gefahr, dass die Zahlen doch rausgehen, im Klaren». Dem Mediapulse-VR-Präsident war es sichtlich peinlich, mit den schlechten Neuigkeiten vor die Medien zu treten. Er nannte es «unangenehm und unpopulär». Zum wiederholten Verschieben von Publikationsterminen in den letzten Wochen räumte Stoppani ein, man habe «suboptimal gehandelt und kommuniziert». Er zeigte sich aber zuversichtlich, dass man «jetzt auf dem richtigen Weg» sei. (SDA)

JWT/Fabrikant: Viral-Spot für Groupe Mutuel

Groupe Mutuel lanciert eine Rechtsschutzversicherung gegen die steigende Cyberkriminalität. Die Agentur JWT/Fabrikant wurde mit der Aufgabe betraut, diese neue Versicherung zu bewerben und die Bevölkerung auf die digitalen Gefahren zu sensibilisieren.

Cyberkriminalität nimmt in der Schweiz stetig zu. Die Methoden der Betrüger werden dabei immer raffinierter und die Folgen für die Betroffenen reichen von finanziellen Verlusten bis zu Rufschädigung. Groupe Mutuel reagiert auf diese Entwicklung und lanciert mit Legisdigit als erster Versicherer in der Schweiz eine Rechtsschutzversicherung gegen digitale Risiken, wie es in einer Mitteilung heisst.

JWT/Fabrikant bewirbt die neue Versicherung nicht auf klassischem Weg, sondern mit einem Viral-Spot. Der Spot spielt im HB Zürich und konfrontiert ahnungslose Passanten auf sehr direkte und eindringliche Weise mit den Risiken des Datenmissbrauchs. Die Erkenntnis daraus: Die eigene digitale Identität kann sehr leicht missbraucht werden und es lohnt sich, sich mit einer Versicherung vor den Folgen zu schützen. Der Viral erzielte bereits in den ersten Tagen über 50'000 Views.

Verantwortlich bei Groupe Mutuel Versicherungen: Olivier Revaz (Leiter Marketing), Serge Grand (Werbeleiter), Eric Piguet (Leiter Web & E-Commerce). Verantwortlich bei JWT/Fabrikant: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Martin Bettler (Creative Director, Art Direction), Monica Miraldi (Client Service Director), Denise Paluselli (Beratung) Mihoko Homma (Strategie), David Guntern (Bildbearbeitung/DTP), Great Pictures (Agentur Producer/Art buying). Verantwortlich Playground Media: Rudolf Isler (Producer) Jürg Ebe (Regie) Michael Schindler (Kamera), Petra Beck (Schnitt). Verantwortlich bei Scandola: Nicolas Pittet (Gesamtverantwortung).
 

http://www.youtube.com/watch?v=NnBMu87PcQE

Komet: Etat für Coop Vitality Apotheken gewonnen

Ein neuer kommunikativer Auftritt soll die Positionierung von Coop Vitality als Apotheke mit hoher Beratungskompetenz und Serviceorientierung festigen. Komet konnte sich am Pitch für den Neuauftritt durchsetzen.

Coop Vitality zählt mit 51 Standorten zu den führenden Apothekenketten in der Schweiz. Mit einer eigenständigen Bildwelt und frischen Gestaltungen konnte die Berner Agentur laut Mitteilung überzeugen und kommuniziert ab Juli für das Joint Venture-Unternehmen.

 

Vorpremiere: Zalando Fashion-Fontäne

Mit dem neuen TV-Spot «Fashion-Fontäne» von Jung von Matt/Fleet stimmt Zalando auf den Sommer ein und zeigt, dass nicht einmal eine gekappte Internetverbindung den Online-Anbieter für Schuhe und Fashion aufhalten kann.

http://www.youtube.com/watch?v=bzGOZzdNplc

Die sonnige Vorstadtidylle der Szene wird gleich zu Beginn gestört: Während ihr Mann im Garten mutwillig die Internetverbindung kappt, muss eine junge Frau feststellen, dass sie nicht mehr bei Zalando shoppen kann. Doch sein siegesgewisses Lächeln vergeht ihm, als eine riesige Fontäne aus Kleidern und Paketen aus dem Boden schiesst. Nach Sekunden lockt dieser Fashion-Ausbruch sämtliche Nachbarinnen an, die sich schreiend auf die Looks werfen. Panisch flüchtet der Mann aus seinem eigenen Garten und verpasst knapp, wie der Zalando-Postbote von der Produkt-Flut in die Luft katapultiert wird. Das Glück im Fashion-Garten ist perfekt.

Pünktlich zur anstehenden Frühjahr/Sommer-Saison meldet sich Zalando mit dieser Story in knalligen Farben und mit dem typischen Augenzwinkern zurück. Die Fashion-Fontäne im Spot soll das grosse Angebot und die Markenvielfalt des Online-Shops betonen. Der verzweifelte Versuch des Mannes, die Shoppingsucht seiner Frau zu unterbinden, schlägt fehl und wieder kann Zalando vielen Damen zu sprudelndem Glück verhelfen – diesmal auch ohne Internetverbindung. Spass und die Lust an Fashion stehen bei diesem sonnigen Plot im Vordergrund, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Der neue Spot ist ein weiteres Zalando-typisches Werk aus der Feder von Dörte Spengler-Ahrens, Executive Creative Director bei Jung von Matt. Gedreht wurde mit einem 65-köpfigen Team in Madrid, Spanien. Verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung des Spots war erneut Jung von Matt/Fleet. «Fashion-Fontäne» wird in Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien erstmals ab dem 24. Februar 2013 ausgestrahlt.

Verantwortlich bei Zalando: Robert Gentz, David Schneider (Geschäftsführung); Christian Meermann (Chief Marketing Officer); Saskia Appelhoff (Head of Strategic Marketing); Nicola Roloff (Marketing TV Management). Verantwortlich bei Jung von Matt/Fleet: Dörte Spengler-Ahrens, Jan Rexhausen (Executive Creative Director); Juliana Parancencio, Eva Stetefeld (Art Director), Andreas Hilbig (Text); Johannes Haverkamp (TV Producer); Benjamin Wenke (Account Managing). Verantwortlich bei Big Fish (Produktionsfirma Berlin): Jule Everts, Andrea Roman-Perse (Producer); Mike Long (Director), Kasper Tuxen (DOP); Ben Campbell (Editor). Verantwortlich bei Smile (Produktionsfirma Madrid): Sandy Reay (Producer).

 

Netzwoche erhält neue Chefredaktion

Das Schweizer ICT-Fachmagazin Netzwoche erhält mit Rodolphe Koller einen neuen Chefredaktor. Mitte Jahr stösst zudem Andreas Heer zur Redaktion.

Rodolphe Koller (Bild) übernimmt zum 1. Mai 2013 als Chefredaktor das Amt von René Mosbacher, der Netzmedien auf eigenen Wunsch verlässt, um sich einer Ausbildung und eigenen Projekten zu widmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Rodolphe Koller bleibt weiterhin Chefredaktor des ICTjournal, dem Westschweizer Pendant zur Netzwoche. Auf Anfang Juni hin vervollständigt zudem Andreas Heer als stellvertretender Chefreaktor die Netzwoche-Redaktion. Andreas Heer war bisher als Web-Redaktor beim Winterthurer Landboten tätig; er verfügt über eine langjährige Erfahrung als IT- und Web-Journalist.

Mit dieser Neuorganisation erhalten Netzwoche und ICTjournal eine gemeinsame Redaktionsleitung über den Röstigraben hinweg. Netzwoche und ICTjournal sind die einzigen Schweizer IT-Fachpublikationen, die mit ihren Ausgaben sowohl den deutsch- als auch den französischsprachigen Markt abdecken. Aufgabe der neuen Chefredaktion ist es, die Zusammenarbeit zwischen der Print- und der Onlineredaktion zu intensivieren und den Austausch und die koordinierte Erstellung von Inhalten über die Sprachgrenze hinweg zu fördern.

Rodolphe Koller ist bereits seit der Gründung im Jahr 2008 Chefredaktor des ICTjournal. Unter seiner Leitung wurde das ICTjournal zur führenden IT-Fachzeitschrift in der Westschweiz. Koller war vor seiner Tätigkeit für Netzmedien als Kommunikations- und Marketing-Manager für verschiedene Schweizer und internationale IT-Unternehmen tätig.

Andreas Heer war seit 1994 bei verschiedenen Publikationen als IT-Redaktor tätig, so beim Tages-Anzeiger und bei Computerworld. Seit 2010 arbeitet er als Web-Redaktor bei der Winterthurer Tageszeitung Der Landbote; er zeichnet dort unter anderem für die für Web-Inhalte und die Social-Media-Auftritte verantwortlich. Seit 2003 ist er zudem regelmässig als Kursleiter im Informatikbereich tätig.

René Mosbacher leitete die Netzwoche-Redaktion während der letzten zwei Jahre. Er verbesserte erfolgreich die Strukturen und Prozesse und initiierte wichtige Neuprojekte.

Bild: Netzwoche.ch
 

JvM/Limmat: Neue Plakat-Kampagne für Max Shoes

Jung von Matt/Limmat kreierte die Kampagne der Frühlingskollektion 2013 von Max Shoes. Unter dem Motto «Stunning collection» zeigt sie Trompe l’oeil mit Models, die sich jeweils einen Schuh vors Gesicht halten.

Look&Feel der neuen Schuh-Trends werden aufgenommen im Styling der Models sowie in einer extravaganten Bildinszenierung. Realisiert wurden drei Damen- und zwei Herren-Sujets, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kampagne ist ab Mitte Februar auf Plakaten und am POS zu sehen.

Verantwortlich bei Max Shoes: Daniel Widmer (Leiter Marketing, Mitglied der Geschäftsleitung), Marco Greco (Leiter Kommunikation), Julia Schumann (Leiterin Visual Merchandising). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (Executive Creative Direction), Samuel Christ (Text), David Hanselmann (Art Direction), Alexander Moltzen (Grafik), Sabrina Arthur, Astrid Krauss, Milena Elias (Beratung), Ilonka Galliard, Deborah Herzig (Art Buying), Paco Peregrin (Fotografie).

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SDV Award 2013: öffentliche Ausstellung

Am 4. März 2013 können im Folium (ehemals Papiersaal) alle eingereichten Arbeiten für den Schweizer Dialogmarketing-Preis vor der Juryierung angeschaut werden.

Die Dialogmarketing-Ausstellung soll Kommunikationsprofis die Gelegenheit bieten, sich einen Überblick über den kreativen Output der Branche zu verschaffen, sich inspirieren zu lassen und die Plattform für Austausch und Networking zu nutzen, wie es in einer Mitteilung heisst. Unter den 200 ausgestellten Arbeiten befinden sich nicht nur die besten Arbeiten aus der Schweiz, auch erfolgreiche Dialogmarketing-Kampagnen aus Deutschland und Österreich werden dem Publikum gezeigt. Geöffnet ist die Ausstellung von 8 bis 16 Uhr. Weitere Informationen auf Sdv-award.ch. Die Werbewoche unterstützt den Schweizer Dialogmarketingpreis 2013 als Medienpartner.

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Fotos: Vernissage der Ausstellung 2012

 

Lisa Feldmann verlässt Annabelle und übernimmt Interview

Lisa Feldmann verlässt die Annabelle auf Ende August 2013 und wird Chefredaktorin der deutschen Zeitschrift Interview. Feldmann leitete die Annabelle seit 2004.

Wie es in einer Mitteilung heisst, trug sie in den vergangenen neun Jahren wesentlich zum Erfolg der ersten Schweizer Frauenzeitschrift bei. Unter ihrer Leitung entwickelte sich die Annabelle konzeptionell sowie optisch weiter, zudem baute Lisa Feldmann das Onlineangebot aus und war massgeblich an der Lancierung des kostenlosen People-Magazins 20 Minuten Friday beteiligt.

Lisa Feldmann war zwischen 1992 und 1995 stellvertretende Chefredaktorin von Elle und führte von 1995 bis 1998 die Redaktion der Frauenzeitschrift Cosmopolitan. Bis 2000 war sie Ressortleiterin beim Magazin der Süddeutschen Zeitung und gestaltete anschliessend den Relaunch des Magazins Life & Style mit. Vor ihrem Wechsel zur Annabelle war sie Redaktorin im Trend-Bund der Sonntagszeitung. Als freie Autorin für Mode und Lifestyle war sie zudem für Die Woche, den Tagesspiegel und die Financial Times tätig.

Laut Meedia.de wird Feldmann Chefredaktorin der deutschen Zeitschrift Interview. Sie tritt dort die Nachfolge von Joerg Koch an, der sich wieder ganz seiner Aufgabe als Verleger und Chefredakteur von 032c widmen will.

Teaserbild: Annabelle.ch

Zu guter Letzt: Pfertig lustig

Die Schweizer Werbebranche gehört zu den Gewinnern des Pferdegates. Aber jetzt ist gut. Würde mal jemand an die viel diskutierten rumänischen Schlachtpferde denken, gäbe das Thema ohnehin wenig zu lachen.

Den Anfang der Pferde-Spass-Welle 2013 machten klassische Facebook-Bilder: Ein Bulle, der ein Pferd besteigt und sagt: «Hold still – Let’s make a Burger!». Unlustig. Galoppierende Wildpferde, die rufen «Let’s run, before they Findus!». Ansatzweise lustig. Am Donnerstag erreichte der neue Pferdehumor einen ersten Höhepunkt: Blick Online titelte «Trotz Lasagne Pferdi – Schweizer stürmen Pferdemetzg». Lustig (ohne Ironie!). 

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Screenshot Blick.ch

Pferdvertisement – ein Schweizer Volkssport
 

Die Werbebranche griff die Thematik früh auf und nutzte die Gunst der Stunde: Streuplan foppte die Hero-Konkurrenz («Wir wollen nicht darauf rumreiten, aber…») und machte den Ravioli-Skandal, den Roger Schawinski Ende der 70er Jahre im von ihm erfundenen (!) «Kassensturz» aufgedeckt hatte, vergessen. Die späte Rehabilitierung der Dosen-Ravioli.

 

Hiltl, die Mutter aller vegetarischen Restaurants, reagierte ebenfalls prompt und wies auf die Rössli-freie Lasagne hin. Die Montage war allerdings Marke Eigenbau und hatte nichts mit der Haus-Agentur Ruf Lanz zu tun. Der Zenit der Pferde-Eupho- und Hysterie war bereits überschritten, als gestern Montag zuerst Contexta für Appenzeller Käse und anschliessend Rod Kommunikation für Mini das wiehernde Schlussbouqet zündete. Auch wenn das Thema langsam ausgeleiert war – lachen musste man ab der fehlenden Pferdemilch und den 218 Lasagnenstärken trotzdem. Der Käse wurde nicht nur rekordverdächtige 45 mal über die Werbewoche Facebook-Seite geteilt, sondern erschien heute auch in der Pferde-Zusammenfassung von Horizont.net (die Zusammenstellung besteht grösstenteils aus Schweizer Kreationen – selbst Hiltls mutige Photoshop-Versuche schafften es auf die grösste deutschsprachige Kommunikationsbühne). Jetzt reichts aber trotzdem, pfertig lustig!  

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Der talkbackende Wutbürger in Höchstform

Der Lasagne-Skandal erzeugte zudem eine unglaubliche Kommentar-Resonanz auf den Newsseiten. Pferdefleisch sei ohnehin gesünder und besser als Rindfleisch, hiess es in jedem zweiten Beitrag. Weitverbreitet auch der originelle Ansatz, man hätte sich einen extra Vorrat an Tiefkühl-Lasagnen zugelegt, hätte man früher vom Pferdefleisch-Anteil gewusst. Beim Thema Fleisch läuft der Wutbürger in der Regel zur Hochform auf – diese letzte Bastion will man sich von Vegetarieren, Linken, Netten und sonstigen Weltverbesserern nicht auch noch nehmen lassen. Bedenken, ein in Rumänien unter dubiosen (laut SDA gar mafiösen) Bedingungen geschlachtetes Tier zu essen, hatte selten jemand – solange es als das Tier deklariert ist, das es vor dem Fleischwolf und vor den Reisen quer durch Europa war. Und selbst als der Oerliker Pferdemetzger in oben erwähnten Blick-Beitrag betonte, er würde nie Pferdefleisch aus Osteuropa verarbeiten («Oft sind das Arbeitstiere, die ganz schlecht behandelt werden»), war der beliebteste Kommentar: «Coop hätte besser die Verpackungen mit einem Kleber versehen «kann Pferdefleisch enthalten» und die Lasagne für den halben Preis verkauft, null Problemo…».

Null Problemo! Übrigens: «Kassensturz» – einst von Roger Schawinski erfunden, falls Sie es noch nicht wussten – zeigt in der heutigen Ausgabe einen Beitrag, der sich ebenfalls mit dem Pferde-Hype befasst. Thema: «Tierquälerei auf Pferdefarmen: Erbarmungslose Fleischproduktion». Das meiste Pferdefleisch in den Regalen der Schweizer Detailhändler stamme übrigens von solchen Orten, erfährt man. Vielleicht selbst für die Medien eine willkommene Horizonterweiterung: Bei aller Hysterie – an die eigentlichen Hauptdarsteller dachte während der ganzen Debatte niemand.

Thomas Häusermann

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