08Eins präsentiert das Openair Lumnezia

Zum dritten Mal in Folge präsentiert sich das Open Air Lumnezia mit einer ausgefallenen Aktion, welche in verschiedenen Städten für Aufsehen sorgt. Diesen Sommer sollte das Open Air Lumnezia von der Agentur 08Eins als «DAS Openair schlechthin» etabliert werden.

Die Marketing Agentur 08Eins aus Chur hat sich dafür auf den Kern dieser Aussage besonnen und unter Dasopenair.ch eine Kampagne lanciert, welche unter anderem durch Plakate in verschiedenen Städten der Schweiz unterstützt wird. «Wir möchten damit aufzeigen, dass es viele Festivals, aber eben nur ein wirkliches Ereignis – das Openair – gibt. Und dies natürlich in Degen», so Haempa Maissen, Inhaber von 08Eins. Mit dieser simplen Idee präsentiert die Agentur gemeinsam mit dem Festival verschiedene Typografie-Sujets auf Plakatanwendungen.

Verantwortlich beim Open Air Lumnezia: Norbert Cavegn, Catia Tschuor, Sergio Loretz. Verantwortlich bei 08Eins: Haempa Maissen, Claudio Candinas, Robin Mark, Sandra Maissen, Renato Casutt.
 

Baz: Halber Abschied aus dem Sonntagsmarkt

14 Monate lang hat die Basler Zeitung eine Sonntagsausgabe vertrieben – mit zweifelhaftem Erfolg. Ab nächstem Sonntag erhalten die Baz-Abonnenten Tamedias Sonntagszeitung. Baz-Chefredaktor Markus Somm hat sich bereits von den Sonntagslesern verabschiedet.

«Mit dieser Ausgabe verabschiedet sich die Basler Zeitung vom Sonntagsmarkt.» So beginnt eine Erklärung von Baz-Chefredaktor Markus Somm, die auf der Frontseite der Sonntagsausgabe vom 24. Februar eine volle Spalte in Anspruch nahm. «Kurz, aber intensiv und mit Leidenschaft» habe die Redaktion sich bemüht, eine «aussergewöhnliche» Sonntagsausgabe zu bieten. Aussergewöhnlich in der Hinsicht, dass die Baz-Sonntagsausgabe seit ihrem erstmaligen Erscheinen am 8. Januar 2012 bewusst darauf verzichtet habe, sich «auf den Wettbewerb um die neusten Enthüllungen» einzulassen – «weil uns schlicht die Möglichkeiten fehlten» und «die Ressourcen knapp» sind.

Es sei für die Baz-Redaktion eine «schier grenzwertige Herausforderung» gewesen, «ohne allzu viele zusätzliche Journalisten» neben der Werktags- auch noch eine Sonntagsausgabe zu produzieren. «Um ehrlich zu sein: Es brachte uns an den Rand unserer Kräfte», gesteht der Baz-Chefredaktor. Das sei auch «der wesentliche Grund» für das Ende des Experiments.

Sonntäglicher TLP war überhöht

Was er nicht sagt: Dass die Werbeauftraggeber je länger je weniger Interesse an der Baz-Sonntagsausgabe zeigten. Ein Beispiel: In ihrer letzten Ausgabe kam die Baz am Sonntag auf gerade mal zwei Seiten Inserate, die Stellenbeilage nicht eingerechnet, die ohnehin zuerst unter der Woche erscheint. Ein Grund dafür dürfte der hohe Preis sein: Ein ganzseitiges 4c-Inserat in der sonntäglichen Baz kostete 18’700 Franken, gleichviel wie werktags, obwohl die sonntägliche Auflage kleiner war als werktags (68'279 Exemplare).

Zwar weiss niemand genau, wie hoch die sonntägliche Auflage war, offenbar auch der Verlag nicht. In seinen Mediadokumentationen 2013 (ausführliche und kurze Version) stehen zwei verschiedene Zahlen – 55'000 und 53'000. Doch das ist zu hoch. Wie die Werbewoche aus zuverlässiger Quelle weiss, vertrieb die Baz zuletzt etwa 47’000 Sonntags-Exemplare, 3'000 davon lagen an Kiosken auf, der Rest ging an Abonnenten. Zwar existierte vermutlich auch eine Promoauflage, doch in den letzten zwei Monaten betrug diese bestimmt keine 8'000 Exemplare pro Ausgabe. Kurz: Der sonntägliche Tausendleser-Preis war verglichen mit dem werktäglichen um etwa 33 Prozent zu hoch. Vorausgesetzt, die Baz am Sonntag hatte ebenfalls zwei Leser pro Exemplar (LpE) wie die Baz unter der Woche.

Ein grosser Anteil Gratisabos

Doch der sonntägliche LpE-Wert könnte auch tiefer sein. Selbst Markus Somm scheint dies zu vermuten, hält er doch in seiner Erklärung entschuldigend fest, dass es aus seiner Sicht «nicht immer wohl geraten» sei, den Lesern der Baz-Sonntagsausgabe jedes Mal «ein besonderes Lesevergnügen» zu bereiten. Dennoch behauptet er: «Den Vergleich mit andern Sonntagsblättern (…) brauchte unsere Sonntags-Baz nie zu scheuen.»

Fakt ist aber, dass das Interesse an der Baz am Sonntag von Anfang eher klein war: Sie kam nur deshalb auf etwa 47'000 Exemplare, weil ein grosser Teil der Baz-Abonnenten, nämlich alle jene, deren werktägliches Baz-Abo jeweils zwischen Dezember und März ausläuft, gar nie für die Sonntagsausgabe bezahlen mussten – und sie dennoch erhielten. Das ging so: Ab 8. Januar 2012 erschien die Baz am Sonntag drei Monate lang gratis an alle Haushalte in der Nordwestschweiz. Erst am Ende dieser Aktion erhielten die Abonnenten eine Rechnung von 65 Franken für ein zusätzliches Jahresabo der Baz am Sonntag. Wer nicht bezahlte, erhielt die Sonntagsausgabe nicht mehr. Vorerst zumindest. Doch offenbar waren die freiwillig Zahlenden zu wenig zahlreich, so dass der Verlag am 1. Juli 2012 seine Strategie änderte: Von diesem Datum an fanden alle Abonnenten der Werktags-Baz auch die Baz am Sonntag wieder im Briefkasten vor – ungefragt und ohne Zusatzrechnung.

Gratisabo versteckt zum Zwangsabo umfunktioniert

Erst als das Werktags-Abo Ende 2012 auslief, kam eine Rechnung über 426 Franken – 37 Franken mehr als das werktägliche Baz-Abo kostet. Ein reines Werktagsabo wurde aber gar nicht erst angeboten. Anders gesagt: Die Sonntagsausgabe wurde den Baz-Abonnenten ab 2013 quasi zwangsweise angedreht. Wer deshalb (unbedacht) die 426 Franken bezahlte, erhielt natürlich noch die letzten Sonntagsausgabe – und ab nächstem Sonntag wird ihm als Ersatz Tamedias Sonntagszeitung (Soz) zugestellt. Das heisst aber auch: Wer im Januar oder Februar das Siebentage-Abo bezahlte, zahlte im Prinzip nie etwas für die Baz am Sonntag, sondern bereits für die Soz.

Das wird auch durch folgende Beobachtung unterstrichen: Selbst Personen, die nur 389 Franken für das Baz-Werktagsabo auf den Einzahlungsschein schrieben, erhielten die Sonntagsausgabe weiterhin – gratis! Ob und wie lange sie auch Tamedias Soz gratis im Briefkasten vorfinden werden, ist noch offen.

Der Sonntag bleibt für die Baz teuer

Dieses Chaos-Marketing ums Sonntagsabo, einzig mit dem Ziel, möglichst viele Sonntagsausgaben abzusetzen beziehungswese jetzt Tamedia möglichst viele potenzielle Soz-Abonnenten zuzuschanzen, klingt auch in Somms Erklärung an. Etwas umständlich schreibt er: «Wer heute Abonnent des 7-Tage Abonnements der Basler Zeitung ist, muss nichts unternehmen und nichts zusätzlich bezahlen. Wer als Kunde der Baz bereits das Kombi-Abonnement inklusive Sonntagszeitung abonniert hat, ebenfalls nicht: Sein Abonnement der Sonntagszeitung läuft aus, ein allfälliges Guthaben wird auf der nächsten Rechnung in Abzug gebracht. Im Anschluss erhalten Sie dann das normale Baz-Abonnement mit der Sonntagszeitung als siebte Ausgabe der Baz.»

Daraus lässt sich ableiten, dass das Experiment mit der Baz am Sonntag der Basler Zeitung Medien nicht nur teuer zu stehen kam, sondern auch weiterhin etwas kosten wird. Denn die Soz hat garantiert darauf geschaut, dass sie die neue, zusätzliche Basler Auflage vollumfänglich beglaubigen kann. Und das kann sie nur, wenn sie für ihre Basler Abos mindestens 50 Prozent des regulären Abo-Preises (174 Franken) verlangt. Die Soz muss also pro Abo mindestens 87 Franken erhalten. Da aber die Differenz zwischen dem Baz-6-Tage- und dem Baz-7-Tage-Abo bloss 37 Franken beträgt, müsste die Baz der Tamedia im Prinzip für jedes Soz-Abo noch 50 Franken überweisen. Die andere Variante: Baz und Tamedia kommen überein, dass kein Geld fliesst, jedoch die Baz das Abo-Marketing und die Vertriebskosten übernimmt.

Fazit: Ob eigene Sonntagsausgabe oder Soz – der Versuch, die sonntäglichen Info-Bedürfnisse ihrer Leser zufriedenzustellen, dürfte für die Baz weiterhin eine «schier grenzwertige Herausforderung» bleiben – auch finanziell.

Markus Knöpfli
 

Glückspost neu mit Doppelredaktion

Beatrice Zollinger, langjährige Chefredaktorin der Glückspost, holt sich Verstärkung aus den eigenen Reihen: Leo Lüthy, bislang stellvertretender Chefredaktor der Glückspost, wird per 1. März 2013 gemeinsam mit Zollinger die Frauenzeitschrift leiten.

Beatrice Zollinger will kürzer treten und reduziert ihr Arbeitspensum auf 60 Prozent. Dies schreibt Ringier in einer Mitteilung vom Mittwoch. Zollinger ist seit dem Jahr 2000 bei der Glückspost und leitet die Redaktion seit dem 1. Juni 2005. Zuvor sammelte sie lange Jahre Erfahrungen in diversen Führungsfunktionen beim Blick, dem Sonntagsblick und der Schweizer Illustrierte.

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Leo Lüthy absolvierte 1983 die Ringier Journalistenschule, arbeitete danach als Journalist beim Blick, wurde 1993 Chefreporter der grössten Tageszeitung der Schweiz und wechselte 1995 in selber Funktion zum Sonntagsblick. 2004 bis 2006 war Lüthy erst als Redaktor, später als Mitglied der Chefredaktion bei der Fernsehzeitschrift TR7 beziehungsweise TV Star in der Jean Frey Gruppe tätig. 2006 kehrte er zurück zu Ringier und war bislang stellvertretender Chefredaktor der Glückspost.

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Wechsel im Tamedia-Verwaltungsrat

Andreas Schulthess tritt auf die Generalversammlung vom 26. April 2013 aus dem Verwaltungsrat von Tamedia zurück. Claudia Coninx-Kaczynski - ebenfalls aus der Gründerfamilie stammend - soll seine Nachfolgerin werden.

Der 42-jährige Ökonom gehört dem Gremium seit 2007 an. Andreas Schulthess will sich beruflich neu ausrichten, bleibt Tamedia aber als Aktionär und Mitglied der Gründerfamilie verbunden. Als Nachfolgerin von Andreas Schulthess schlägt der Verwaltungsrat Claudia Coninx-Kaczynski vor. Coninx-Kaczynski gehört ebenfalls der Gründerfamilie von Tamedia an, wie es in einer Mitteilung heisst. Die 39-Jährige studierte an der Universität Zürich Rechtswissenschaften und an der London School of Economics and Political Sciences Urheberrecht sowie internationales Finanzrecht. Nach Forschungstätigkeiten an der Universität Zürich hat Claudia Coninx-Kaczynski als Mitglied des Verwaltungsrats die Geschäfte einer Immobiliengesellschaft geführt. Heute ist sie in verschiedenen Funktionen bei Swisscontent tätig.

Bild: Tamedia
 

Globi beim SRF – ohne Hintergedanken

Im neusten Globi-Buch besucht der blaue Vogel SRF und trifft im Leutschenbach TV-Stars wie Roger Schawinski oder Kurt Aeschbacher. Gebührengelder sind für den SRF-Auftritt jedoch keine geflossen.

Globi darf das Fernsehen besuchen, weil er eine teure SRF-Kamera vor dem Aufprall rettet. Im neusten Buch findet der Schweizer Kult-Vogel im Leutschenbach schnell Freunde – darunter auch bekannte Moderatoren wie Stephan Klapproth, Kurt Aeschbacher und Roger Schawinski. Er nimmt die Kinder mit in die Welt der Stars und Moderatoren und blickt hinter die Kulissen. Für die Geschichten im neuen Globi-Buch und die korrekte Wiedergabe der Räumlichkeiten, Technik und anderen Situationen vor Ort hat der Globi Verlag mit SRF zusammengearbeitet, wie es in einer Mitteilung von Dienstag heisst. Nach 1961 ist es übrigens bereits das zweite Mal, dass Globi das Fernsehen besucht. Die ersten Auflagen des gleichnamige Originals sind heute unter Sammlern begehrt.

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Kein Geld geflossen

SRF bietet das Buch im hauseigenen Shop an und rührt im Vorfeld der Veröffentlichung kräftig die Werbetrommel. Die Frage nach der Rolle, welche SRF bei der Produktion des Buches gespielt hat, stellt sich. Die prominenten Persönlichkeiten sind echt, Firmen- und Sender-Logos werden gezeigt. Hat SRF das Buch mitfinanziert, um auf diese Art Werbung in Schweizer Kinderzimmern betreiben zu können? Nein, so SRF-Sprecher Martin Reichlin auf Anfrage von Werbewoche.ch. SRF habe lediglich Zeit und Know-How zur Verfügung gestellt, um dem Buch einen authentischen Einblick in die Fernsehwelt zu ermöglichen. «Geld ist keines geflossen», so Reichlin. SRF habe beim Globi-Verlag eine gewisse Anzahl Bücher erworben, um diese im SRF-Shop verkaufen zu können. (hae)

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Kurt Aeschbacher: «Dass mir Globi nun sogar in unserer Sendung Red und Antwort über sein abenteuerliches Leben steht, finde ich natürlich den Hammer. Ich kenne ihn ja auch schon seit über 60 Jahren. Damals war er ja noch viel frecher: Er wunderte sich politisch völlig unkorrekt über die Gepflogenheiten in Afrika, besuchte die Indianer und erlebte all die Abenteuer auf seinen Reisen, wovon wir Kinder nur träumten. Gealtert ist er im Unterschied zu uns kaum. Seinen Schnabel steckt er immer noch überall rein. Auch ins Fernsehen. Ein bisschen böse bin ich ihm bloss, dass er nicht exklusiv nur bei mir über seine Erfahrungen plaudert…»

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Stephan Klapproth: «Als ich damals diesen unglaublichen roten Flugzeug-Zweiplätzer auf dem Cover von ‘Globis toller Tag’ entdeckt hatte, war es um mich geschehen. Ich habe Globi schon etwas beneidet – bis ich meinen Flugschein (und die Alpeneinweisung in einer zweiplätzigen roten Piper!) selbst in der Tasche hatte. Mit Globis Besuch im Fernsehen schliesst sich nun der Kreis – ich glaube, Globi hat mich um den Platz an meinem Moderationspult beneidet.»

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Roger Schawinski: «Als Bub habe ich dank Globi spannende Weltstädte wie Paris kennengelernt. Dasselbe gilt für meine Kinder und hoffentlich irgendwann auch für meine Enkel. Dass ich nun mit meiner Sendung selbst Teil der unsterblichen Globi-Welt geworden bin, ist deshalb ein unerwartetes Highlight meiner Karriere.»

Bilder: SRF / Titelbild «Globi beim Fernsehen» (1961): Globi.ch
Zitate Moderatoren: SRF-Mitteilung
 

Komet: Gut vorgesorgt mit Primanet

Komet vermeldet einen neuen Etat: Die Agentur wird die Gesamtkommunikation von Primanet übernehmen.

Primanet ist spezialisiert auf individuelle Vorsorgelösungen von Unternehmen, Pensionskassen und Bankkunden. Komet wird ab sofort die Kommunikation von Primanet betreuen. In einer längerfristigen Zusammenarbeit sind verschiedene Projekte geplant, wie es in einer Mitteilung heisst.
 

TBWA fährt der Goldküste an den Karren

Micro eröffnet in Küsnacht einen Scooter- und Kickboard-Shop. TBWA\Zürich hat dazu eine Kampagne kreiert, die der Goldküste augenzwinkernd an den Karren fährt.

Die Scooters und Kickboards von Micro sind eine weltweite Erfolgsgeschichte aus Küsnacht an der Zürcher Goldküste. Sogar im autovernarrten Los Angeles fahren grosse und kleine Kids auf die Scooter und Kickboards ab, wie es in einer Mitteilung heisst. Damit man sich auch an der Home Base einen besseren Überblick über die beliebten Vehikel verschaffen kann, eröffnet Micro am 1. März 2013 einen «Flagshipstore» in Küsnacht. Dazu hat TBWA eine kleine Plakatkampagne entwickelt, die die grosse Konkurrenz von Micro herausfordert. Besitzer grosser Autos, wie an der Goldküste beliebt, sind angehalten, ihr Mobiltätskonzept zu überdenken und bei Micro vorbeizuschauen.

Zu sehen sind die Plakate an der Goldküste – die neuen Micro Kunden vielleicht bald an der Zürcher Bahnhofstrasse.

Verantwortlich bei Micro Mobility Systems Ltd. International: Hans-Peter Bolliger (CEO), Bettina Hurter (Head of Marketing). Verantwortlich bei TBWA\ZÜRICH: Thomas Ammann, Marcus Josty (Creative Direction), Natasa Maricic (Text), Barney Rees (Art Direction), Remo Christen (Group Account Director), Sharon Nehrenheim (Account Executive).

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Zu guter Letzt: Banner mit Meinung

Ein arabischer Ableger von TBWA zeigte den Leuten, dass Meinungen besser auf fundierten, in Zeitungen gelesenen Tatsachen und nicht auf Social Media-Statements beruhen.

TBWA\Raad aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) platzierte für die Zeitung Khaleej Times auf deren Website einen interaktiven Banner, der die Besucher zum Hochladen eigener Bilder aufforderte. Wenige Augenblicke später erschien eine dazu passende – aber aus der Luft gegriffene – Aussage als Titel. Meinungen, wie sie in Blogs, auf Twitter und anderen Social Media-Kanälen tagtäglich verbreitetet werden, aber nie auf seriösen Seiten wie Khaleej Times Online publiziert würden. Vier Journalisten waren dafür rund um die Uhr im Einsatz.

Das ist ja alles schön und gut. Allerdings hinterlässt das Ganze einen etwas schalen Nachgeschmack: In Ländern, in denen Presse- und Meinungsfreiheit stark eingeschränkt sind und Leute zu Gefängnis und hohen Geldstrafen verurteilt werden, weil sie im Internet kritische Ansichten verbreiten, dient Social Media der ungefilterten Meinungsbildung. Die Medien unterliegen Selbstzensur und der Staat will das Internet so weit wie möglich regulieren. Abgesehen davon: Die Idee des interaktiven Banners ist trotzdem gelungen. (hae)

 

Goldbach Audience baut Goldbach Mobile Network aus

Das Goldbach Mobile Network wird ausgebaut und das Pricing zum Vorteil der Kunden angepasst. Neu sind neben einem «Click to Action»-Angebot zwei eigenständige Module für «Tablets» und «Smartphones», die eine gerätespezifische Buchung ermöglichen, erhältlich.

Das Goldbach Mobile Network ermöglicht Werbekunden, ihre Produkte und Dienstleistungen effizient auf renommierten Schweizer Plattformen mit grosser Reichweite zu präsentieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Angebot des mit über 35 Millionen Ad Impressions reichweitenstärksten Schweizer Netzwerks für mobile Werbung auf Mobilen Sites und Apps wird dabei kontinuierlich gemäss den Kundenbedürfnissen ausgebaut.

Unterschiedliche Nutzung der Devices

Smartphones und Tablets kommen in unterschiedlichen Situationen zum Einsatz. Laut der IAB-Mobile-Studie 2012 werden Smartphones grösstenteils personenbezogen, zum Beispiel für internetgestützte Kommunikationsanwendungen wie Social Media, genutzt, während Tablets hauptsächlich gemeinschaftlich und für unterhaltungsorientierte Onlineangebote wie Streaming oder Gaming verwendet werden. Um diesem Umstand gerecht zu werden, können Werbetreibende ihre Angebote ab sofort nicht nur gemeinschaftlich auf beiden Devices, sondern auch gezielt entweder auf Smartphones oder Tablets platzieren. Der Vorteil, den zum Beispiel eine gezielte Tablet-Kampagne bietet, ist die grössere zur Verfügung stehende Fläche, um interaktive Werbemittel und In Page Videos zu platzieren.

Buchbare Interaktion

Als zusätzliche Neuerung integriert Goldbach Audience ein «Click to Action»-Angebot ins Goldbach Mobile Network. Damit ist es Kunden möglich, zusätzlich zum klassischen Branding auch eine Interaktion zu buchen. Je nach Wunsch oder Bedürfnis kann so von verschiedenen Features wie «Click to Call», SMS, Maps, Mail, Youtube oder Passbook profitiert werden.
 

Unic: Online-Schnittstelle zwischen Fahrer und Auto

Über die Seite My.audi.com können Informationsdienste und Apps konfiguriert und über Internet direkt ins eigene Auto geladen werden. Unic und Razorfish haben den gesamten Auftritt umgesetzt.

My Audi 3.0 ist das Online-Marketing-System, das den Kunden auf all seinen Wegen mit dem Auto begleitet. Unic hat in Zusammenarbeit mit Razorfish den gesamten Auftritt von My Audi 3.0 im Web realisiert und hat zu diesem Zweck zahlreiche Anwendungen, die die Fahrzeuge mit dem Internet und dem Besitzer verbinden, integriert. Dabei wurde laut Mitteilung State of the Art Webtechnologie eingesetzt, etwa das Content Management System CQ5.4 von Adobe, HTML5 und verschiedenste Widgets. Das Projekt war eng mit der Fahrzeugentwicklung in Ingolstadt synchronisiert.

Die Besitzer eines neuen A3 registrieren sich auf My.audi.com mit der Fahrgestellnummer und finden dort alle Infos zu ihrem Auto. Hier können sie verschiedene Fahrzeug-Dienste für intelligentes Fahren freischalten, konfigurieren und personalisieren: Sie bestimmen ihre Reiseroute via Google Maps und senden sie über das Internet inklusive für ihn interessanten Adressen an ihr Fahrzeug. Aktuelle Reiseinfos wie beispielsweise Wetter oder Newsfeeds lassen sich über My.audi.com konfigurieren und die Anbindung des Autos an Facebook- und Twitter wird mit My Audi 3.0 Realität. So sind die A3-Besitzer bei Ankunft an ihrem Ziel bestens versorgt mit den für sie wichtigen Informationen.

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Glaswerk: Pitchgewinn für Druckerserie von Brother

Die Badener Agentur Glaswerk überzeugte im Pitch mit ihrem Strategie- und Werbekonzept und gewinnt den Etat zur gesamtschweizerischen Bekanntmachung der neusten Druckerserie von Brother.

Mit der Kampagne «Welcome to Print 3.0» will Brother neue Wege im Bereich der Drucktechnologie gehen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die crossmediale Kampagne startet in diesem Frühjahr.

Verantwortlich bei Glaswerk: Tobias Gläser (Beratung & Konzeption), Jakob Schiratzki (Art Direction), Melanie Müller (Junior Beratung & Text), Daniel de Souza (Web Design & Publishing), Anja Grob (Junior Art Direction).
 

Erdmannpeisker fotografiert für PB Swiss Tools

Im dritten Jahr in Folge hat Erdmannpeisker neue Key-Visuals und Corporate-Motive für den Kunden PB Swiss Tools fotografiert. PB Swiss Tools versorgt Professionelle und Heimwerker mit Werkzeugen und Service.

Die Bilder zeigen einen PB Swiss Tools-Arbeiter, der in immer neuen, spektakulären Situationen seinen Job erledigt. Dabei soll laut Mitteilung deutlich werden, dass dieser Arbeiter nur «mit dem besten Werkzeug der Welt» seine Arbeit machen kann. Vor dem Alpenpanorma fotografierte Alexander Magerl unter Leitung von Creative Director Gabriel Peisker und seinem Team. Das Key-Visual, welches in Anzeigen verwendet wird, ist gleichzeitig auch das Cover für den Produktkatalog. Zudem wird der Einstieg in die Kapitel durch Bilder aus dem Shooting eingeleitet. Darüber hinaus werden die Fotos von der Kampagne übers Internet bis hin zum POS eingesetzt.

Verantwortlich bei PB Swiss Tools: Thomas Schlapbach. Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Christina Weisser (AD), Rainer Neusius (Beratung).

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