Quoten-Debakel: Kantar Media nimmt Stellung

Richard Asquith, Global CEO von Kantar Media Audiences nimmt Stellung zu den «irreführenden und unkorrekten Angaben, die in den letzten Wochen in den Medien verbreitet wurden».

Kantar Media Switzerland, Teil der internationalen Kantar Group UK, hat in Zusammenarbeit mit Mediapulse das vieldiskutierte TV-Panel entwickelt, welches seit der Einführung anfangs 2013 für hitzige Diskussionen sorgt. Am Dienstag meldete sich der Global CEO von Kantar Media Audiences mit einer schriftlichen Stellungnahme zu Wort:

«In enger Zusammenarbeit mit Mediapulse und der Schweizer Fernsehindustrie haben wir ein weltweit führendes System zur Erhebung der Fernseheinschaltquoten entwickelt, welches den Herausforderungen des sich verändernden Medienkonsumverhaltens gerecht wird. Über die Gültigkeit und Genauigkeit unserer Messdaten, die wir seit Anfang 2013 täglich an Mediapulse übermitteln, besteht kein Zweifel.

Das neue Panel unterscheidet sich deutlich von seinen Vorgängern und bringt wesentliche Verbesserungen mit sich, etwa die Einbeziehung von Haushalten, die nicht im Telefonbuch verzeichnet sind oder nur online fernsehen, sowie von solchen mit «neueren» Fernsehgeräten mit DVB-Tunern, die vorher nicht berücksichtigt wurden. Es ist daher nicht verwunderlich, dass einige Sender erhebliche Änderungen bei ihren Quoten festgestellt haben. Wir sind der Ansicht, dass die vorherigen Quoten durch Unzulänglichkeiten bei der Panelzusammensetzung und den Messsystemen beeinflusst wurden.

Das von Kantar Media verwendete System entspricht den GGTAM(i) -Richtlinien, arbeitet mit hoch-modernen Messgeräten und basiert auf unserer weltweiten Erfahrung in der Durchführung von Publikumsmessungen in Ländern wie China, Skandinavien, Russland, Spanien und Grossbritannien. Seit Beginn 2013 wurden zwei unabhängige Audits durchgeführt, die bestätigt haben, dass das neue Schweizer Quotenmesssystem präzise und zuverlässig arbeitet und die Messungen gemäss internationalen Standards durchgeführt werden.

Nicht belegte Behauptungen darüber, dass die unabhängigen Gutachter (die von Mediapulse ausgewählt und instruiert wurden, beziehungsweise an Mediapulse rapportiert haben) in irgendeiner Weise in finanziellem Zusammenhang mit Kantar stehen, weisen wir kategorisch zurück. Wir werden unsere Position energisch verteidigen gegen diejenigen, die derartige falsche Aussagen verbreiten.

Es sei darauf hingewiesen, dass das Uvek (Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) kürzlich verkündet hat, dass die Messgeräte der Kantar Media, die von Mediapulse verwendet werden, den rechtlichen Anforderungen entsprechen. In der Beurteilung empfiehlt das Uvek darüber hinaus, die Daten an die Kunden weiterzugeben und auf dem Markt zu veröffentlichen.

Kantar Media ist stolz auf den Service, den wir in der Schweiz zusammen mit Mediapulse entwickeln und freut sich auf den Tag, an dem diese Daten veröffentlicht werden können und wir mit der Industrie zusammenarbeiten können, um diesen Service zu verbessern und weiter zu entwickeln.»

WS Kommunikation: Gratulation an den FCB

WS Kommunikation hat im Auftrag der Sponsoren Asag Auto-Service und Volkswagen ein Sujet kreiert, welches dem FC Basel zum vierten Titel in Serie gratuliert.

Da beim Team von WS Kommunikation durchgehend rotblaue Herzen in der Brust schlagen, war es laut Mitteilung «eine wunderschöne Herausforderung», den historischen vierten Titel in Serie auf kreative Art mit der Automarke zu verbinden.

Verantwortlich bei Asag: Jasmine Gasser (Leiterin Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei WS Kommunikation: Reto Meyer (Gesamtverantwortung), Markus Stöckli (Art Direction, Text), Joe Werner, Marion Philipp (Grafik), Nadine Wolleb (Beratung).

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Lürzer’s Archiv «200 Best Digital Artists Worldwide»

Immer öfter lassen Werber Bilder entstehen, in denen Fotografie und Illustration kunstvoll verschmelzen. Das renommierte Fachmagazin Lürzer’s Archiv hat herausragende Beispiele gesammelt und in der Publikation «200 Best Digital Artists Worldwide» veröffentlicht.

Ein Elefant und ein Sumo-Ringer, die zu einem Würfel gepresst wurden, eine Katze im Boxring, ein Elefant, der die Safari-Statisten auf dem Rücken trägt. Der Fantasie sind beim «digital imaging» keine Grenzen gesetzt. Mit Hilfe des Computers entstehen Bilder, in denen Fotografie und Illustration verschmelzen.

Das Fachmagazin Lürzer’s Archiv hat aus 5'000 digital entstandenen Bildern die besten herausgepickt und widmet den Werbemotiven eine Sonderpublikation. 516 Arbeiten wählte die Jury, bestehend aus Michael Jostmeier (Technische Hochschule Nürnberg), Anne Telford (Auslandskorrespondentin bei Communication Arts) und Chris Christodoulou (CEO von Saddington Baynes), für die Publikation «200 Best Digital Artists Worldwide» aus. Die komplett oder zum Teil am Computer entstandenen Bilder werden auf 416 Seiten präsentiert. Sie stammen von 200 Digital Artists aus 33 Ländern, darunter einige aus der Schweiz: Scheffold.Vizner, Fluxif, Linus Schneider, Michael Meier, Oliver Schmid, Vasp Datatecture, Rohner Retouche, Daniel Belet / DB Retouching.

In die Auswahl aufgenommen wurden beispielsweise zwei Motive der Verkehrsbetriebe Zürich. Sie wurden von Ruf Lanz konzipiert und anschliessend in enger Zusammenarbeit mit Patrik Rohner/Rohner Retouche (Sujet Schlemmertram) und Linus Schneider/Pixelprinz (Sujet Prime Tower) auf hohem Niveau umgesetzt.

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Linus Schneider. Agentur: Wirz Zürich. Kunde: Wrigley’s Orbit Gum.

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Scheffold Vizner, Fluxif. Agentur: Lesch+ Frei Zürich. Kunde: Pastorini.

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Linus Schneider. Agentur: Ammarkt St. Gallen. Kunde: Weishaupt. 

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Rohner Retouche. Agentur: Spinas Civil Voices. Kunde: Heilsarmee.
 

Christian Wanner verlässt Leshop.ch

CEO und Mitgründer Christian Wanner gibt die operative Geschäftsführung der Migros-Tochter LeShop.ch per Ende September 2013 ab, bleibt aber im Verwaltungsrat.

Gemeinsam mit den Unternehmern Alain Nicod, Jesús Martin Garcia und Rémi Walbaum gründete Christian Wanner LeShop.ch im Alter von 27 Jahren in einem Gewerberaum in Lausanne. Das Team wurde im Jahr 2000 mit Dominique Locher (Marketing und Verkauf) verstärkt, 2003 mit Marcelo Alé (IT) und 2004 mit Sacha Herrmann (Finanz, HR und Logistik). Die Partnerschaft und Übernahme der Aktienmehrheit 2006 durch die Migros-Gruppe war der Beginn einer mehrjährigen Phase der Innovation und löste eine Expansion mit jährlichem Wachstum von durchschnittlich 30 Prozent aus. Das Leshop.ch-Team entwickelte unter Christian Wanner mit viel Pioniergeist neue Konzepte für den Online-Lebensmittelhandel. Dazu gehören der Aufbau von zwei Logistikzentren, die Einführung des Express-Versandes von Tiefkühlprodukten und Supermarkt-Applikationen für Tablet und Smartphone. Die jüngsten Coups waren die Eröffnung des ersten Leshop.ch Drive Abholcenters in Studen BE im vergangenen Oktober und in Partnerschaft mit der SBB die Geburt des Leshop.ch Rail mit den Abholstellen an den Bahnhöfen Zürich und Lausanne.

Christian Wanner wird sich nach einer Auszeit neuen Projekten widmen und unternehmerisch tätig bleiben. «Gemeinsam mit meinen langjährigen GL-Kollegen Dominique Locher, Sacha Herrmann und Marcelo Alé konnten wir bei vielen Mitarbeitenden und Partnern diesen besonderen Leshop-Geist, ein Feu Sacré, wecken. Jetzt freue ich mich, dieses Feuer weiter zu geben und weiss, dass das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft solide ist, um unsere treue Kundschaft weiter mit viel Convenience zu begeistern.»

Teaserbild: Leshop.ch
 

Führungswechsel bei Rufener Events

Nach zehn Jahren an der Spitze von Rufener Events hat sich Eugen Brunner entschieden, eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Per 1. Juni 2013 übernimmt Jennifer Somm die Geschäftsführung.

Als ehemaliger Mitinhaber von Rufener Events und Mitglied der Geschäftsleitung führte Brunner die Agentur nach der Übernahme durch die MCH Gruppe im Jahr 2009 als CEO. Jennifer Somm ist seit fünf Jahren Teil des Rufener-Teams, wie es in einer Mitteilung heisst. Als COO und Mitglied der Geschäftsleitung war sie während der vergangenen drei Jahre für die operative und administrative Führung der Agentur sowie für die Bereiche Concept Development & Contracting verantwortlich.

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«Nichts»: Wirksamkeit von Online-Werbung gezeigt

Der Verband Schweizer Medien und Comqed zeigten in den vergangenen Tagen die Wirksamkeit von Online-Werbung – mit der mysteriösen und breit angelegten Kampagne «Nichts».

In der Schweiz steht die Werbung, die Online geschaltet wird, immer noch in einem schlechten Verhältnis zur Aufmerksamkeit, die Online-Medien bereits seit längerem erhalten. Zudem sehen einige Werbetreibende in Online-Kampagnen immer noch eher «Click»-Werbung; Branding findet dagegen online nur in geringen Mass statt. Der Verband Schweizer Medien, dessen Mitglieder die reichweitenstärksten Schweizer News-Sites betreiben, entschloss sich daher zu einer Gattungsmarketing-Kampagne für Online-Branding.

Als klassische Mystery-Kampagne realisierte Comqed Dialog in Inseraten und auf Online-Bannern der grossen Medienhäuser «Nichts» . Das Sujet war so schlicht, dass laut Mitteilung viele Inserate-Verantwortliche in den Medienhäusern nachfragten, ob es sich um ein Missverständnis handle. Per Mouseover wurde bei den Online-Bannern aus «Nichts» dann «Nichts gesehen», «Nichts passiert» oder «Nichts dazu gelernt». Die Banner linkten auf einer Landingpage, auf der man seine E-Mail Adresse hinterlassen konnte, wenn man an der Auflösung interessiert war.

Nach einer Woche Mystery-Phase, die viele Fragen in der Branche aufwarf (allein über 5'000 Subscriber auf der Landing Page am ersten Tag), erhielten die knapp 2'500 wichtigsten Marketingverantwortlichen der Schweiz ein physisches Auflösungsmailing. «Nichts gesehen? – Wenn Sie sogar nichts sehen, was kann erst Ihre Werbung?» war die zentrale Aussage des Mailings. Denn die tausenden Viewer auf den Online-Plattformen waren der Beweis, dass Online-Branding eben doch gut gesehen wird und nicht nur die Clickrate zählt.

In der folgenden Woche folgt dann eine Online-Auflösungskampagne, die das Rätsel auch für den zuvor rätselnden «Jedermann» löst. Die Mailing-Empfänger können Teil dieser Kampagne werden und erhalten im Rahmen des Gewinnspieles Banner-Freespace im Umfang von 5 mal 100'000 Franken.

Verantwortlich beim Verband Schweizer Medien, Zürich: Departement Elektronische und Neue Medien, Fachgruppe «Wirtschaftlichkeit»: Marc Walder, Ringier, Vorsitz Department, Martin Ettlinger, Verband Schweizer Medien, Peter Hogenkamp, Neue Zürcher Zeitung, Leiter Fachgruppe Wirtschaftlichkeit, Thomas Moll, Daniel Tschudi, Tamedia, Frank Eimer, Ringier, André Zeiger, AZ Medien. Verantwortlich bei Comqed Dialog, Erlenbach: Tomas Rozas (CD), Bettina Dührkoop (Strategie), Roman Steinacher (Beratung), Janine Aebischer (AD), Fabrizio Gianella (AD), Alexander Gyger (Grafik), Ursula Trottmann und Pia Litschi (DTP), Bruno Breitenmoser (Produktion).

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Beteiligte Tageszeitungen mit Online Newsportalen:

20 Minuten
Blick
Blick am Abend
Die Nordwestschweiz
Freiburger Nachrichten
Neue Luzerner Zeitung
Neue Zürcher Zeitung
NZZ am Sonntag
SonntagsBlick
St. Galler Tagblatt
Tages-Anzeiger
Südostschweiz
Schweiz am Sonntag
 

Zu guter Letzt: Gezwitscherte Karte

Karten, die anzeigen, wo wieviel getwittert wurde, lassen interessante Rückschlüsse zu. Besonders wenn sie seit 2009 Unmengen an Tweets aufzeichnen.

Miguel Rios, Visual Insight Manager von Twitter, hat auf dem hausinternen Blog interessante Karten veröffentlicht, die mit Geotags versehene Tweets zeigen. Da seit 2009 äusserst viele solcher Nachrichten das Licht der Welt erblickten und jeder Tweet mit einem Punkt gekennzeichnet wird, lassen sich nicht nur die Landkarten, sondern auch Städte, Strassen und Unterschiede innerhalb der Ballungszentren erkennen. Selbst einzelne vielbefahrene Seewege werden sichtbar. Bei vielen Punkten am selben Ort ändert sich die Farbe. Alle Karten können übrigens auf Flickr angesehen werden und per Rechtsklick auf Originalgrösse vergrössert werden. (hae)

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Europa (Originalgrösse): Alle Wege führen nach Moskau – und in Grossbritanien wird viel getwittert.

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Mailand und Paris als Hot Spots, die Schweiz (Zürich) und ein Fähren-Route vor Sizilien

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Istanbul

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New York mit Manhattan

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Tokio

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Moskau

via @manuelnappo , Corriere.it
 

275 Jahre Geschichte auf einen Klick

Die Archive von L'Express und L'Impartial sind vollständig online zugänglich. L'Express wurde am 2. Oktober 1738 gegründet, feiert im Jahr 2013 den 275. Geburtstag und ist somit die älteste ohne Unterbruch erscheindende französischsprachige Zeitung der Welt.

Zur Feier dieser aussergewöhnlichen Geschichte wurden alle je erschienen Ausgaben des Express und des Schwesterblattes L'Impartial, das am 1. Januar 1881 gegründet wurde, digitalisiert. Öffentlich online zugänglich sind alle Ausgaben der beiden Titel seit ihrer Gründung bis zum Februar 2013. Die neuen Ausgaben werden fortlaufend digitalisiert und nach und nach online gestellt. Mit den 275 Jahren, die es abdeckt, ist dieses Vorhaben ein Meilenstein in der Geschichte der Schweizer Presse. Nicht weniger als 1,5 Millionen Seiten sind mit einem Mausklick abrufbar.

Für das Gelingen brauchte es laut Mitteilung die Zusammenarbeit mehrerer Partner. Unter der Leitung der Herausgeberin der beiden Titel, der société neuchâteloise de Presse (SNP), wirkten die Bibliothèque publique et universitaire de Neuchâtel, die Bibliothèque de la Ville de La Chaux-de-Fonds und die Schweizerische Nationalbibliothek mit. Finanziell wurde das Projekt von der Loterie romande und der Banque cantonale neuchâteloise unterstützt.

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digitalarchiv

Partner & Partner: Kampagne für die Krebsliga

Partner & Partner hat für die Krebsliga Schweiz die Printkampagne «5 am Tag» umgesetzt. Die sieben Sujets fordern per Liebeserklärung zum Genuss von Gemüse und Früchten auf.

Die Sujets sollen dabei laut Mitteilung so vielseitig und bunt wie die Menschen, Sprachen und Kulturen der Schweiz daherkommen – und wie die Sorten selbst. Dass der Auftritt von «5 am Tag» so frisch und farbig daherkomme, sei nicht zuletzt der Verdienst der neuen Kampagnenleiterin Barbara Jöhr. «Das Ziel der neuen Kampagne von '5 am Tag' ist es, den Früchte- und Gemüsekonsum als gesunden Lebensstil zu positionieren – ohne schulmeisternden Beigeschmack. Wir möchten die Schweizer Bevölkerung lustvoll über die Vorteile einer gesunden Ernährung informieren», erklärt die 34-Jährige, die im Herbst letzten Jahres von Kambly zur Krebsliga gestossen ist.

Die Plakate der neuen Kampagne für «5 am Tag» hängen ab Anfang Juni für zwei Wochen fast ausschliesslich als Leuchtplakate in der gesamten Schweiz. Weitere Werbemittel sind in Zusammenarbeit mit dem Lizenznehmer Coop entstanden: Flyer in der Obst- und Gemüseabteilung im Coop, Banner auf der Coop-Website sowie Anzeigen in der Coop-Zeitung, die einen Wettbewerb kommunizieren. «5 am Tag» ist eine Kampagne zur Förderung des Gemüse- und Früchtekonsums der Krebsliga Schweiz. Ziel ist es, die Schweizer Bevölkerung zu sensibilisieren und informieren.

Verantwortlich bei der Krebsliga Schweiz: Barbara Jöhr (Kampagnenleiterin), Ursula Hofer (Projektleiterin). Verantwortlich bei Partner & Partner: Gianfranco Acocella (AD), Federica Mele (Grafik), Simona Kosec (Bildbearbeitung), Denise Nick (Beratung), Kathrin Hofmann (Projektleitung), Patrick Rohner (Fotografie).

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Cannes Lions: Ausstellung und Buch über die einflussreichsten Kampagnen

Im Rahmen des 60-Jahr-Jubiläums des Cannes Lions Festival of Creativity lancieren die Veranstalter unter dem Titel «Game Changers» eine Ausstellung und ein Buch über Werbekampagnen, welche die Werbeindstustrie massgeblich verändert haben.

Das Cannes Lions Festival of Creativity, das dieses Jahr zum 60. Mal stattfindet, lanciert zum Jubiläum unter dem Titel «Game Changers» eine Ausstellung und ein Buch zu Werbekampagnen, welche die Werbeindustrie über sechs Jahrzehnte massgeblich beeinflusst und verändert haben. So sind dies Kampagnen wie «Think Small» von Volkswagen oder der Waschsalon-Spot «Launderette» von Levi's. Das zugehörige Buch «Game Changers: The Evolution of Advertising», herausgegeben vom Taschen Verlag, thematisiert ausserdem den Kontext, in welchem diese Kampagnen entstanden sind – angereichert mit Berichten von bedeutenden Persönlichkeiten wie Lee Clow, Chairman von TBWA oder Sir John Hegarty, Worldwide Creative Director & Gründer von BBH Global.

Die Ausstellung findet vom 15. bis 22. Juni 2013 im Palais des Festival statt und ist für Delegierte und für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach dem Festival wird die Ausstellung an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt präsent sein. Das Buch «Game Changers: The Evolution of Advertising» ist erstmals am Festival in Cannes erhältlich und ab Spätsommer in Buchläden und online. Weitere Informationen sind auf Gamechangersatcannes.com zu finden.

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Humor statt Kavallerie – so lacht die deutsche Politik

Der Texter und Konzepter Hans Peter Brugger und der Werbeleiter Ralph Kappes sammelten die Lieblingswitze deutscher Politiker. Nun haben die beiden Schweizer diese in Buchform veröffentlicht.

Politik ist eine ernste, ja staatstragende Sache. Doch das muss nicht immer so sein. Für ein neues Buch haben zwei Schweizer Autoren deutsche Spitzenpolitiker gebeten, ihren Lieblingswitz zu erzählen. Entstanden ist nun nach dem Vorbild des erfolgreichen ersten Buches in der Reihe («Die Lieblingswitze des Schweizer Parlaments», erschienen im Wahlherbst 2011) das Pendant dazu, eine witzige Momentaufnahme der deutschen Politlandschaft im Wahljahr 2013. Das Buch von Hans Peter Brugger und Ralph Kappes beweist: Allen Hiobsbotschaften zum Trotz haben die deutschen Politiker ihren Humor nicht verloren – auch nicht der Schweiz gegenüber, Peer Steinbrück hin oder her. Die Autoren haben über 80 deutschen Spitzenpolitikern – darunter Bundesministern, Ministerpräsidenten, Mitgliedern des Deutschen Bundestages sowie verdienten Ex-Politikern – ihren persönlichen Lieblingswitz entlocken können.

Amüsant ist die Lektüre in doppelter Hinsicht. Zum einen die Witze, zum andern, wer welche beigesteuert hat. «Sag mir deinen Lieblingswitz, und ich sag dir, wer du bist», hatte schon Goethe erkannt. Interessant aus Schweizer Warte sind auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Lieblingswitze der Spitzenpolitiker von hüben und drüben. So hat etwa der Basler-versus-Zürcher Witz von Nationalrat Eric Nussbaumer (SP) aus der Schweizer Ausgabe von 2011 eine Entsprechung gefunden im Lieblingswitz von MdB Wolfgang Bosbach (CDU), der die Rivalität der beiden deutschen Städte Köln und Düsseldorf auf die Schippe nimmt. Und während die Schweizer Parlamentarier die Bauernschlauheit der Schweizer thematisierten, ist es bei den Deutschen der Stolz auf ihre wirtschaftlichen und technischen Höchstleistungen. Natürlich fehlen auch kleine Abrechnungen mit dem politischen Gegner nicht. Die Witze reichen von hintersinnig bis deftig.

Das Buch «Die Lieblingswitze deutscher Politiker» ist im Münchner Riva-Verlag erschienen. Es ist überall im Buchhandel in Deutschland und der Schweiz erhältlich. Damit Wahlkämpfern, Wählerinnen und Wählern wie auch uns und den deutschen Ex-Pats das Lachen nicht vergeht, wie es in einer Mitteilung heisst.

Leseprobe (PDF)

Inhaltsverzeichnis (PDF)

lieblingswitze

Zu guter Letzt: Willkommen in deinen Ferien

Einer, der auf einer einsamen Insel gestrandet ist, greift nach der Tüte Snacketti, die auf seine kleine Insel zutreibt. In seiner Freude rechnet er nicht damit, dass «Lebensrettendes» seine Tücken haben kann.

Der TV-Spot von Advico ist eine Fortsetzung des Konzeptes «Wir tun alles für die besten Chips»: Der Gestrandete trifft am Schluss auf Zweifel Chips-Experten, welchen beim Testen der Snacketti dasselbe Schicksal widerfahren ist wie ihm:

Umgesetzt wurde die animierte Story von Kompost. Der TV-Spot läuft ab dem 3. Juni im Schweizer Fernsehen und auf IPTV. Die dazu gehörige Anzeige, das Plakat sowie POS-Werbemittel erzählen dieselbe Story: «Pass auf, wo du deine Snacketti isst». Da kommt Ferienstimmung auf. (uma)
 

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