Reporter ohne Grenzen distanziert sich von Gründer

Die Journalisten-Organisation Reporter ohne Grenzen RSF hat sich von ihrem Mitbegründer und langjährigen Chef Robert Ménard distanziert, der in Frankreich für die rechtsextreme Front National bei Kommunalwahlen antreten wird.

Die Organisation habe nichts mit Ménards politischen Positionen zu tun, erklärte die Spitze der Organisation am Donnerstag. Die Organisation verwies zudem darauf, dass Ménard bereits im September 2008 die Leitung von RSF abgab (Werbewoche.ch berichtete). Die Chefin der Front National, Marine Le Pen, hatte Ende vergangener Woche bestätigt, dass Ménard bei den Kommunalwahlen 2014 im südfranzösischen Béziers für die Partei antreten wird. Die Ankündigung hatte für grossen Wirbel gesorgt.

Ménard hatte sich bei Reporter ohne Grenzen mehr als zwei Jahrzehnte lang für die Pressefreiheit weltweit stark gemacht. Danach arbeitete er für mehrere Rundfunksender und unterhielt Kontakte zu rechtsextremen Bewegungen. Im Jahr 2011 veröffentlichte er das Buch «Vive Le Pen» («Es lebe Le Pen»), in dem er eine «Zensur der angepassten Medien» anprangerte. (SDA)

Teaserbild: Keystone

Orell Füssli und Thalia werden zu Orell Füssli Thalia

Nach der Schweizerischen Wettbewerbskommission Weko haben auch die deutschen und österreichischen Wettbewerbsbehörden dem Zusammenschluss von Orell Füssli und Thalia Bücher grünes Licht gegeben.

Der Gründung des neuen Schweizer Buchunternehmens mit dem Firmennamen Orell Füssli Thalia steht nun nichts mehr im Wege. Die beiden Unternehmen beteiligen sich laut Mitteilung mit je 50 Prozent an Orell Füssli Thalia, die in diesen Tagen formell gegründet wird. Firmensitz ist Zürich. Der Verwaltungsrat ist paritätisch zusammengesetzt. Mitglieder sind Michel Kunz, Präsident (Orell Füssli Holding), Jürg Bodenmann, Vizepräsident (Thalia Bücher), Michael Busch (Thalia Holding), Maximilian Hugendubel (Orell Füssli Buchhandlungs-AG). Zum CEO wurde Michele Bomio (bisher Geschäftsführer Thalia Bücher) ernannt.

Die eigentliche Zusammenführung der Aktivitäten der beiden bisherigen Firmen und der Start der operativen Tätigkeiten der Orell Füssli Thalia sind per Anfang Oktober 2013 vorgesehen. In der Zwischenzeit wird die Führungscrew die Vorbereitungsarbeiten für die operative Zusammenführung vorantreiben.

Mit dem Zusammenschluss wollen Orell Füssli und Thalia den Herausforderungen im Buchmarkt begegnen. Die Verantwortlichen sind überzeugt, mit dem neuen Unternehmen die Voraussetzungen zu haben, um insbesondere im Onlinebereich den grossen internationalen Anbietern die Stirne zu bieten.

Die Geschäftsleitung der Orell Füssli Thalia setzt sich aus folgenden Führungskräften zusammen:

Michele Bomio, CEO und verantwortlich für Marketing und Kommunikation (bisher Thalia), André Banz, Leiter Einkauf, Logistik und IT (bisher Orell Füssli), Giulio Pè, Leiter Verkauf stationär und Geschäftskunden (bisher Orell Füssli), Pascal Schneebeli, CFO und Leiter E-Commerce (bisher Thalia), Barbara Valenta Lüscher, Leiterin Personal und Organisationsentwicklung (bisher Orell Füssli).
 

Ideart: Neues Erscheinungsbild für Krieger

Ideart hat für Krieger Küche und Bad+Umbauorganisation eine neues Erscheinungsbild gestaltet. Das Ziel ist die Bekanntmachung des Unternehmens als Gesamtanbieter.

Mit der neu lancierten Umbauorganisation vereint das Unternehmen die einzelnen Fachgebiete unter einem Dach. Anlässlich des Neuauftritts hat die Agentur einen Flyer gestaltet.

Verantwortlich bei Krieger küche und bad + umbauorganisation: Rolf Krieger (Inhaber), Rene Tschopp (Leiter Küchenstudio). Verantwortlich bei ideart Design & Werbung, Luzern: Ludek Martschini (Kreation, Beratung), Peter Martschini (Produktion / Organisation), Andreas Troxler (Freelancer: Konzept, Text).

krieger1_1
krieger3_0
krieger1
 

Wenn Komplexes greifbar wird

YAAY: Ein Basler Start-up zeigt, wie sich Daten und Informationen eingängig visualisieren lassen.

YAAY
V.l.n.r.: Kurosch Hadinia, Indre Grumbinaite, Darjan Hil, Nicole Lachenmeier und Safak Korkut.

Kommen Ihnen diese Situationen bekannt vor? Eine ausufernde Projektpräsentation, bei der die PowerPoint-Folien kein Ende nehmen wollen? Die Übersicht ging schon längst verloren, dafür ist die Vorfreude auf den anschliessenden Apéro umso grösser?

Dicke Geschäftsberichte, in denen sich beladene Grafiken und riesige Tabellen abwechseln, während die Motivation langsam dahinschwindet? Heute stehen mehr Daten und Informationen zur Verfügung als je zuvor. In Forschung, IT, Verwaltung, in Privatunternehmen, kurz: überall. Diese Informationen und Daten zugänglich zu machen, ist allerdings nicht ganz einfach. Müssen Grafiken zuerst mühsam entziffert, Tabellen und Dateien durchforstet werden, kostet dies Zeit und Nerven. Eine Herausforderung für die Kommunikation. Aus diesen Überlegungen heraus entstand die Designagentur YAAY. Das Team bestehend aus Spezialisten in den Disziplinen Grafikdesign, Produktdesign, Informatik, Ökonomie und Soziologie hat sich darauf spezialisiert, komplexe Sachverhalte zu visualisieren.

YAAY macht Informationen und Daten sichtbar, die irgendwo stecken: in Excel-Sheets, in Arbeitsprozessen, Konzepten oder Studien. Beispielsweise sorgt das Start-up dafür, dass Studienergebnisse nicht ungenutzt verschwinden. «Forschungsergebnisse werden oft zu wenig beachtet, weil sie nicht richtig präsentiert wurden», erklärt Informationsarchitekt Darjan Hil. Bei YAAY werden die Studienresultate denn auch nicht in Kurzzusammenfassungen oder PowerPoint-Präsentationen aufbereitet. «PowerPoint-Präsentationen sind für den Moment gemacht, danach werden sie weggeworfen », so Hil. YAAY will etwas erarbeiten, das länger Bestand hat, und dadurch für Nachhaltigkeit im Umgang mit Informationen sorgen. Als der Möbelhersteller Vitra eine Studie zu den Gestaltungsfaktoren am Arbeitsplatz in Auftrag gegeben hatte, hat YAAY deren Ergebnisse analysiert, verdichtet und illustriert. Wie verschiedene Faktoren – etwa Pflanzen oder die Lichtverhältnisse – die Produktivität und die Kreativität der Mitarbeiter beeinflussen, hat YAAY in Büroszenen nachgezeichnet. Einfach, konkret und in einer Form, die beim Betrachter Neugier weckt. Für Burckhardt + Partner hat YAAY die Jahresabschlusspräsentation konzipiert und realisiert.

Früher hatte das Architekturbüro die Reports jeweils mit einer klassischen Folienpräsentation vorgestellt. Nun sollte etwas her, das über die Veranstaltung hinaus eingesetzt werden kann. In Workshops arbeitete YAAY gemeinsam mit den Architekten heraus, in welcher Form die umgesetzten Architekturprojekte aufgezeigt werden sollen. Entstanden ist ein mehrere Meter langes Poster. Zuoberst sind – in Form einer Skyline – alle Bauprojekte massstabgetreu aufgereiht, darunter Informationen zur Dimension, zur Bauzeit und zur Investitionssumme aufgelistet. Mit nur einem Blick wird das Arbeitsspektrum der Architekten sichtbar, auf einem einzigen Blatt lassen sich die Bauwerke direkt vergleichen. Zusätzlicher Gewinn: Das Projekt landete nach der Feier nicht im Papierkorb, sondern wurde im Sitzungszimmer aufgehängt als eine neue dynamische Möglichkeit, Kundengespräche zu führen. «Durch dieses Poster wurde auch die interne Kommunikation und das Bewusstsein der eigenen Mitarbeiter selbst gestärkt», so Hil. Die Firmenpräsentationsmappe hatte damit ausgedient.

Mit ihren Visualisierungen unterstützt YAAY Unternehmen auch bei laufenden Projekten. Beispielsweise hat das Jungunternehmen eine Bebauungsstudie für die Umgebung des neuen Wiener Hauptbahnhofs begleitet. Ein Projekt, in das neben Burckhardt + Partner zwei weitere Architekturbüros involviert waren. YAAY hat ein sogenanntes visuelles Arbeitsinstrument konzipiert, das die Kooperation und Kommunikation zwischen den involvierten Projektparteien vereinfachen sollte, indem es für Überblick sorgt. Auf einem grossen Poster wurde die Umgebung um den Hauptbahnhof in Strukturen zerlegt und typologisiert. Die – unter anderem raumplanerischen – Anforderungen an das Grossprojekt, die sich die Architekten immer wieder vor Augen führen sollten, wurden stichwortartig aufgelistet. «Visualisierungen vereinfachen die Kommunikation und die Entscheidungsfindung», ist Hill überzeugt. Das hat er bereits während seines früheren Jobs im Projektmanagement der IBM und später bei der Credit Suisse erfahren. Als die Grossbank für die Softwareentwicklung mit einer externen Firma kooperierte, begann Hil die Anforderungen nicht nur schriftlich zu fixieren, sondern aufzuzeichnen. Für den studierten Wirtschaftsinformatiker der Auslöser, sich tiefer mit visueller Kommunikation auseinanderzusetzen. Er hängte ein Masterstudium an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) Basel an. Dort lernte er die meisten seiner jetzigen Arbeitskollegen kennen.

Die Idee, YAAY zu gründen, basierte auf dem Wunsch, verschiedenste Disziplinen mit dem Können professioneller Designer interdisziplinär zu vereinen. Im alten SBB-Bahnhof St. Johann, in dem verschiedene Start-ups aus der Kreativwirtschaft untergebracht sind, hat sich das Team im Dachgeschoss ihre Büroplätze eingerichtet. Für das Projektmanagement zuständig ist Hil. Er schaut, dass die Organisation des «bunten Teams» funktioniert. Schliesslich vereinen sich bei YAAY nicht nur unterschiedliche Disziplinen, sondern auch verschiedene Kulturen. Illustratorin und Produktdesignerin Indre Grumbinaite kommt aus Litauen, Videografiker und Interaktionsdesigner Safak Korkut aus der Türkei Darjan Hils Wurzeln liegen in Südosteuropa, der Soziologe und Historiker Kurosch Hadinia hat einen iranisch-schweizerischen Familienhintergrund und nicht zuletzt sorgt die Grafikdesignerin Nicole Lachenmeier für die Schweizer Balance. Der gemeinsame Nenner ist bei YAAY denn in erster Linie nicht ein Fachgebiet oder eine Sprache, sondern die visuelle Kommunikation. Stellvertretend dafür steht der Agenturname. Hinter YAAY steckt keine verbale Bedeutung, sondern ein visuelles Konzept. Das Team hat mit den visuell ähnlichen Buchstaben A und Y gespielt und ein Logo kreiert (siehe Bild), das sich einprägt: «Hat man es einmal gesehen, bleibt es im Gedächtnis.» Mit einem visuellen Ansatz hat sich YAAY auch einem aktuellen gesellschaftlichen Thema genähert: der sozialen Ungleichheit. Für einen internationalen Wettbewerb für Informationsdesign («Out of Balance – Kritik der Gegenwart. Information Design nach Otto Neurath») haben sie Daten aus einer UBS-Studie visualisiert – und damit beim Wettbewerb der Architekturzeitschrift Arch+ gewonnen. Der Ansatz: Von der UBS erhielt YAAY sozioökonomische Daten aus verschiedenen Städten. Angaben zum Einkommen verschiedener Berufsgruppen, zu den Lebens- und Unterhaltskosten usw. Ihr Ziel: aus der Infomenge die gesellschaftliche Ungleichheit visuell greifbar machen.

Mit dem Bild der Einkommensschere hat YAAY die Lohndifferenzen je nach Berufsgruppen veranschaulicht (siehe rechte Seite). Je weiter die Schere geöffnet ist, desto grösser sind die Unterschiede in der jeweiligen Stadt. Je höher ein Job auf der Schere platziert, desto höher das Salär. Als Referenzpunkt wurde das Bruttoinlandprodukt auf der Schere verortet. Wer die «Scheren» miteinander vergleicht, kann darauf beispielsweise ablesen, dass ein Lehrer in Peking etwa gleich viel verdient wie ein Ingenieur. Arbeitet der Lehrer dagegen in Dubai, wird er schlechter entlöhnt als der Ingenieur, in Moskau ist er lohnmässig sogar einem Arbeiter gleichgestellt. Auf einem anderen Sujet werden die Löhne mit Punkten dargestellt und die Kaufkraft mit einzelnen Produkten und Dienstleistungen verdeutlicht.
Schliesslich wurde ein Konzept für eine Ausstellung entworfen, in der die Besucher die Ungleichheit am eigenen Leib erfahren. Beim Eintritt gelangen die Besucher an ein Glücksrad. Dieses weist ihnen eine Herkunft und einen Beruf zu – Finanzanalyst in Berlin oder Arbeiter in Mumbai? Mit der neuen Identität machen sich die Besucher an den Parcours. An einem Stand können sie die Kaufkraft beim Büchsenschiessen nachvollziehen. Je nach Beruf und Land stehen mehr oder weniger Bälle zur Verfügung, um die Büchsenpyramiden – die je nach Produkt grösser oder kleiner sind – abzuräumen. Der Finanzanalyst hat zig Bälle, der Arbeiter muss mit seinen wenigen Bällen schon treffsicher sein, will er ein iPhone erspielen. Weiter geht’s an eine Kletterwand. Hier stehen die Besucher je nach Beruf vor einer einfacheren oder schwierigeren Kletterroute. Ästhetik ist bei YAAY zentral – doch niemals willkürlich. Hinter dem, was YAAY aufs Papier bringt, steckt ein Konzept. Dies zeigt beispielsweise die diesjährige Kampagne für das Basler Clubfestival BScene, für das YAAY einen Trailer sowie diverse Drucksachen gestaltet hat. Auf den ersten Blick lässt das Kampagnensujet mit Dreiecken in verschiedenen Formen, Farben und Positionen nicht erahnen, dass es eine tiefere Bedeutung hat. Wer sich genauer mit den Dreiecken beschäftigt, entdeckt, worum es beim Festival geht: um die unzähligen Möglichkeiten, wie ein Festivalabend zusammengestellt werden kann.

Der Hintergrund: Beim Clubfestival treten an zwei Abenden in diversen Clubs verschiedene Basler Bands auf. Nach jedem Konzert können die Besucher das Lokal wechseln und ans nächste Konzert pilgern. Verschiedene Clubs, verschiedene Bands, zu verschiedenen Zeiten: Insgesamt haben die Besucher ganze 2916 Alternativen, ihren Festivalabend zu gestalten. Diese Kombinationsmöglichkeiten hat YAAY als Gestaltungselement verwendet. Die Farbe der Dreiecke steht für den Tag, der Winkel für die Auftrittszeit, eine Länge für die Grösse der Bühne, die andere für die Anzahl Musiker. «Wir wollten nicht die Bands vorstellen, sondern den Kern des Festivals auf den Punkt bringen», so Grafikerin Nicole Lachenmeier.

Festivalbesucher, die die Kombinatorik kalt lässt, lesen das Programm wie jeden anderen Flyer. Die übrigen haben ein Mittel in der Hand, um sich mit dem Festival spielerisch auseinanderzusetzen. Die durch die Festivaldaten entstandenen Dreiecke wurden für jede Anwendung neu kombiniert, mal streng nach Programmablauf für den Flyer, mal viel freier für das grosse Festivalplakat. Visualisierungen sind, wie die Beispiele zeigen, vielseitig einsetzbar. Zur Erarbeitung eines neuen Konzepts, für eine Unternehmenspräsentation oder einen Geschäftsbericht, als Begleitung eines Workshops, um grosse Datenmengen zu veranschaulichen oder Studienergebnisse aufzubereiten. Eines bleibt bei allen Projekten gleich: Wer YAAY beauftragt, kauft zwar Design ein, erhält aber viel mehr als das. Durch die Sicht der verschiedenen Disziplinen bietet YAAY ein Angebot, das weit über Visualisierungen hinausgeht. «Wir hinterfragen Prozesse, stellen Fragen und zeigen Lücken auf», so Hil. YAAY zwingt Auftraggeber dazu, ihre Prozesse und Abläufe zu überdenken, sich am Ende eines Projektes nochmals auf die wesentlichen Punkte zu besinnen. «Manchmal sehen die Leute den Wald vor lauter Bäumen nicht.» Die Sicht von aussen hilft, den Überblick zurückzuerlangen. «Wir verkaufen Informationen und Daten auf eine neue Weise», so Hadinia. «Wir machen etwas Ästhetisches aus ihnen.»

Isabel Imper

yaay-02
yaay-03
yaay-04

 

No risk, no fun

Boutiq hat für Swiss Re zum 150-Jahre-Jubiläum die Entdeckung des Risikos in einem interaktiven 3-D-Game versteckt. Die App für iPhone und Tablets bringt das aufwendigste Game, das in der Schweiz je produziert wurde.

Eine solche Anfrage kommt nicht jeden Tag: Swiss Re will eine möglichst kreative Idee realisieren und mit diesem Film oder Medienprojekt das 150-jährige Bestehen der Schweizerischen Rückversicherungsgesellschaft möglichst zeitgemäss – oder noch besser futuristisch – der Öffentlichkeit bekannt machen. Zentrale Bedingung im Briefing: Die kreative Idee muss der Jugend in der Schweiz und weltweit das Thema Risiko und «Risk-Management» auf eine spielerische und unterhaltsame Art und Weise näherbringen. Ein möglichst flippiges Video in der trendigen Filmsprache der «heutigen Jugend» zu einem 150-Jahre-Jubiläum? – «Ja gerne, aber …», entschieden die Kreativen von der Filmproduktion Boutiq in Erlenbach nach ihren ersten Vorschlägen und suchten noch etwas weiter.

«Wenn wir schon etwas Innovatives machen dürfen, dann wollen wir Vollgas geben und etwas Grosses machen», erklärten Executive Producer Philipp Zünd und Regisseur Mike Huber. Das war vor zwei Jahren. Seither wurden zusammen mit dem Auftraggeber rund um das Team von Project Manager Fritz Gutbrodt von Swiss Re verschiedene Ideen entworfen und gepitcht. Überzeugt hat schliesslich ein klassisches Adventure-Game. Hierzu Gutbrodt: «Millionen von Jugendlichen spielen solche Games. Das ist eine Sprache, mit welcher wir das Zielpublikum attraktiv, zukunftsgerichtet und ohne falsche Anbiederung ansprechen können.» Eintauchen können die Gamer in dem bald vorliegenden Spiel nun in eine mehr als zwei Stunden dauernde Zeitreise über 150 Jahre. Ana ist ein Teenager aus Zürich. Auf der Suche nach ihren Urahnen stösst die Tochter einer Familie von Wissenschaftern auf eine geheimnisvolle Maschine. Diese kann jedes Risiko berechnen – den «Risk of Incident» bestimmen, wie es in der Fachsprache heisst.

Was für die Spezialisten von Swiss Re tatsächlich zum alltäglichen Job gehört, wird in diesem Game mit dem Titel «Perils of Man» in einer spielerischen Form didaktisch raffiniert wie gleichzeitig unterhaltend erklärt. «Vom Aufwand her ist unser Game wohl das grösste, das je in der Schweiz realisiert wurde», erklärt Game Director Mike Huber. Die zweite Idee, mit welcher Boutiq überzeugen konnte, lautet nämlich: «Wir lancieren das Adventure-Game nicht für den Computer, sondern konzipieren das Spiel gleich zu Beginn als eine App, die man am besten auf Tablets spielen kann.»

Pionierrolle von Boutiq

Das war technologisch eine grosse Herausforderung. «Adventure-Games gibt es viele. Aber noch sehr wenige, die in einer derartig aufwendigen Qualität auch auf einem Tablett funktionieren», weiss Producer Nathan Ornick. Technisch mussten dazu ein paar Kompromisse gemacht werden, damit das Adventure-Game «ohne Probleme» auf dem Tablet, iPad oder sogar Smartphone laufen kann, denn Boutiq wollte «Perils of Man» dem neusten Trend folgend unbedingt in 3-D realisieren.

«Das war ein stinkfrecher Entscheid, denn Games in 3-D sind erst im Kommen. In der Schweiz übernehmen wir mit diesem Projekt eine Pionierrolle», freuen sich Huber und Zünd voller Stolz. «Man hat hier so etwas noch nie gesehen.» Damit das Game auf den Consumer-Geräten ohne Verzögerungen mit einem 3-D-Effekt gespielt werden kann, musste eine Lösung mit einer «Low Poly»-Bildauflösung gefunden werden, die trotzdem wie ein Film mit hochauflösenden Bildern wirkt. Diese werden auf den Tablets oder Handys in Realtime gerendert. «Eine solche Technik ist erst seit kurzer Zeit möglich. Boutiq hat für die Umsetzung auf die Game-Engine Unity 3-D gesetzt», verrät Executive Producer Philipp Zünd. Als Autoren des Games hat Boutiq zusätzliche Spezialisten in Los Angeles beigezogen, wie zum Beispiel Writer Stephen Beckner oder Gene Mocsy, der früher auch bei Lucas Arts als Game Designer Erfahrungen sammeln konnte. Für die 3-D-Animation wurden Kollegen in Schweden in das Projekt der Zürcher integriert.

Das Adventure-Game «Perils of Man» erstreckt sich über 8 Kapitel in 25 Räumen. Involviert in die Handlung sind 40 Figuren. Die gesamte Filmzeit – oder hier besser «Gameplay» – sind 2 bis 3 Stunden. Philipp Zünd und Mike Huber sind überzeugt, dass Swiss Re mit einem solchen Projekt kein falsches Risiko eingeht. «Erst kürzlich sind wir bei Boutiq mit dem gesamten Projektteam nach San Francisco gereist. Dort haben wir an der GDC, der grossen Game Convention, bestätigt bekommen, dass solche interaktiven 3-D-Games als eine neue Form der Kommunikation eine grosse Zukunft haben », analysieren Zünd und Huber.

Die neue Chance für Werbung

Interaktive Games werden auch in der Werbung eine sehr stark wachsende Rolle spielen. «Sie bieten eine Plattform, die sehr unterhaltend ist und von einer immer grösser werdenden Zielgruppe nicht nur akzeptiert, sondern aktiv gesucht wird.» «Perils of Man» als Jubiläumsgeschenk von Swiss Re kann später gratis über die gängigen App-Stores auf die Tablets geladen werden. Nach der Lancierung ist im August ein erster interner «Family-Day» geplant. Direkte Werbung für Swiss Re wird man im Game vergeblich suchen. Der Versicherung genügt der Imagegewinn, mit diesem Projekt einen völlig neuen Weg der Kommunikation beschritten zu haben.

Und als Nebeneffekt erhoffen sich die Auftraggeber, dass über das Spiel mit der imaginären Maschine, die jedes Risiko berechnen kann, die jugendlichen Gamer im Verlauf des Gewinnens auch ein Verständnis dafür bekommen, dass es sich lohnt, bei wichtigen Weichenstellungen im Leben jeweils zu bedenken: Welchen Einfluss hat dieser Entscheid für meine Zukunft? Lohnt sich das Risiko?

Andreas Panzeri

Artikel im PDF-Format (Bilder)

Anas Zeitreise: Die Story

Ana Eberling stammt aus einer Familie berühmter Forscher und Erfinder. Doch deren Errungenschaften kennt sie nicht. Diese sind ein wohlbehütetes Geheimnis und das schon seit 150 Jahren. Doch an ihrem 16. Geburtstag ändert sich das schlagartig. Denn mit einem sonderbaren Geschenk beginnt für Ana eine abenteuerliche Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Plötzlich steht sie im Jahr 1879 in einem lichterloh brennenden Theater. 1918 treibt sie im südchinesischen Meer auf einem Frachtschiff mit tödlicher Ladung. 1893 steuert sie in einem gigantischen Zeppelin auf das berühmte Riesenrad der Chicago World Fair zu. Ana kann es kaum glauben: Ihre Vorfahren haben eine beeindruckende Methode erfunden, Gefahren abzuwenden. Doch das stellt Ana vor eine schwere Entscheidung: Ist eine voraussehbare Welt ohne Risiko ein Segen oder ein Fluch für die Menschheit?
 

Das Ende einer Lüge

Seit 13 Jahren tobt in Frankreich und Israel der Streit um einen Korrespondentenbericht über den Tod eines Kindes. Von Jürg Altwegg, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Genf.

Die Bilder gingen um die Welt, der Kameramann des französischen Israel-Korrespondenten Charles Enderlin (France 2) hatte sie im September 2000 aufgenommen. Sie zeigen, wie der zwölfjährige Mohammed al-Dura, den sein Vater vergeblich zu schützen versucht, im Kugelhagel der israelischen Armee stirbt. Der O-Ton des Korrespondenten: «Jamel und sein Sohn sind die Zielscheibe israelischer Schützen. Eine neue Salve, Mohammed ist tot und sein Vaters schwer verletzt.» Al-Dura wird seither in der arabischen Welt als Märtyrer der Intifada verehrt, im arabischen Raum sind Schulen und Plätze nach ihm benannt. Sein Konterfei ist auf Briefmarken abgedruckt.

In einer ersten Phase hatte sich Israel für den Tod des Knaben entschuldigt, man vertraute dem Korrespondenten, der ein angesehener Journalist ist. In Paris wiederum bezeichnete Philippe Karsenty, der eine Agentur zur Medienbeobachtung betreibt, den Bericht bald einmal als Fälschung. Er benutzte dazu polemische Worte – und Charles Enderlein klagte wegen Verleumdung. Schon 2003 drehte die deutsche Journalistin Esther Schapira «Drei Kugeln und ein totes Kind» und stellte Enderlins Darstellung ebenfalls in Zweifel.

Es gibt unzählige Merkwürdigkeiten in diesem Fall und nur wenige Beweise. Erst auf Androhung des Pariser Gerichts hat Enderlins Sender France 2 die nicht verwendeten Sequenzen herausgerückt. Karsenty wurde verurteilt und in der Berufung freigesprochen, das Urteil nach einer Beschwerde Enderlins vom Kassationsgericht allerdings aufgehoben. Im Mai sollte das endgültige Urteil verkündet werden.
Doch die israelische Regierung kam dem Gericht zuvor: Sie veröffentlichte den Bericht ihrer Experten, der erst für den Sommer angekündigt war. Er hält fest: Charles Enderlins Darstellung ist falsch. Premierminister Netanjahu forderte eine Gegendarstellung und eine Entschuldigung. Er sprach von einer Propagandainszenierung zur «Rechtfertigung des Terrorismus».

Dass Israel den Fall erst vor einem Jahr abzuklären begann, gehört zu seinen Merkwürdigkeiten. Genauso wie die Tatsache, dass sich inzwischen selbst Charles Enderlin darauf beruft, dass der Knabe zumindest unmittelbar überlebte: in Jordanien operiert und vom König besucht wurde. Das wäre ein Beweis für Verletzungen. Er nennt den Bericht parteiisch, er sei selber auch gar nicht angehört worden.

Übler als die Berichterstattung damals bleibt der Umgang mit ihr seither. Während Jahren habe sich Enderlin im verzweifelten Kampf zur «Rettung seiner Ehre» der Wahrheit verweigert und «Lüge um Lüge» aufgetischt, schreibt Luc Rosenzweig, langjähriger Deutschland-Korrespondent von Le Monde. France 2 habe alle französischen Sender «inklusive Arte» massiv unter Druck gesetzt, damit sie den Film von Esther Schapira nicht zeigten: «Schlimmer noch, man drohte der ARD mit der Kündigung der Kooperationsverträge, falls der Film ins Ausland verkauft würde.» Der Erpressungsversuch blieb erfolglos: Die Dokumentation wurde in Israel und vielen anderen Ländern gezeigt. In Frankreich wurde Esther Schapira vom Gericht immerhin als Zeugin zugelassen,das sein Urteil nochmals verschoben hat – auf Ende Juni.

Inzwischen fordert auch der jüdische Zentralrat Frankreichs eine Untersuchung, die weiter geht als die Bestandesaufnahme des Gerichts. «Wir wollen nur die Wahrheit», erklärt sein Präsident Richard Pasquier. «Wir haben Enderlin und den Sender France 2 weder verdächtigt noch angeklagt. Aber die vielen Unklarheiten, die der israelische Bericht auflistet, drängen die Frage auf, ob sie nicht unwissentlich Opfer einer zu Propagandazwecken inszenierten Fälschung wurden.»
 

Mozarts Rundum-Verjüngung

Junge Kreative aus ganz Europa entwarfen beim best Yet in Wien Printwerbung. Ihre Mission: Die Mozartkugeln von ihrem leicht angestaubten Image zu befreien. Die Schweiz sicherte sich einen Platz auf der Shortlist.

Das gefiel Theophil: Mit Gian und Giachen kann man lachen

Regelmässige Leser meiner Kolumne wissen, dass ich einmal pro Jahr anstelle eines «Motz von Butz» eine «Das gefiel Theophil»-Kolumne schreibe. Von Theophil Butz, Grafiker, Werbeagentur-Inhaber, Inspirator und seit über anderthalb Jahren auch Motzer für die Werbewoche-Leser. Sachdienliche Hinweise bitte an [email protected]

Gefallen tun sie mir schon seit der Lancierung vor sechs Jahren: die zwei Steinböcke von Graubünden Tourismus. Gefallen finden die sprechenden Böcke auch beim Publikum. Bei dieser Werbekampagne kommen alle Komponenten, welche ich immer wieder predige, ins Spiel: ein wahrscheinlich unkompliziertes Briefing; eine für das Produkt Graubünden geniale, kreative Idee und Umsetzung, nämlich Bündner Dialekt sprechende Bündner Wappentiere vor blauem Himmel in den Bergen. Durch die Vielfalt von verschiedenen Episoden bleibt der Witz immer frisch, unterhaltsam und strahlt viel Sympathie auf die Betrachter aus. Das wichtigste Element ist jedoch, dass sich die Kampagnenidee seit sechs Jahren nicht verändert hat. Macht noch lange weiter so. Die Milchkuh existiert auch schon bald seit zwanzig Jahren.

Interessant ist, dass bei beiden Kampagnen die Protagonisten Tiere sind, die sich wie Menschen benehmen. Dieses Phänomen ist natürlich nicht neu. Schon Walt Disney hat seinen Welterfolg auf diesem Rezept aufgebaut. Ich würde aber jetzt nicht vorschlagen, dass unter dem Motto «Wir nehmen ein Tier, das spricht und tanzt» erfolgreiche Werbung entsteht. Das kann nämlich auch in die Hosen gehen wie beim Tiger, welchen man in den Tank stecken soll. Diese Katze wurde sehr berühmt. Es war klar, dass sie Werbefigur für eine Benzinfirma war, aber für welche? Esso oder Shell oder was? Da steckte der stumme Wurm drin.

Speziell angetan bin ich von der Website www. reisebuero-gianundgiachen.ch. Da zeigt sich, dass eine gute TV-Spot-Lösung genial auf ein anderes Medium umfunktioniert werden kann. Lassen Sie sich von den zwei Böcken Ihr individuelles Reiseprogramm zusammenstellen. Viel Spass und klicken sie mal rum. Dem Theophil gefiel’s. Es gibt noch zwei andere Projekte, die meinen Geschmack getroffen haben. Das eine war der Blick am Abend vom 28. Mai. Diese Ausgabe zum fünfjährigen Jubiläum wurde auf 32 Seiten in Dialekt geschrieben. Jeder Journalist hat den seinigen angewendet. Bringt viel Sympathie. Die andere erfreuliche Sache: Der Art Directors Club of Switzerland – wie er sich neu nennt – hat mich an der GV zusammen mit Reini Weber in die Hall of Fame aufgewertet. Eine Ehre, der ich meinen Gefallen zolle. Wenn Ihr meine Kolumne weiter so intensiv lest, wünsche ich mir, dass Ihr diese Tatsache im Hinterkopf behält.

Übrigens freute mich auch, dass ich in der Kolumne vom Dezember 2011 über die Gaydoul-Gruppe mit meiner Analyse richtig lag.

Nach soviel Lob und sogar Eigenlob möchte ich zum Schluss nicht noch meinen obligatorischen Aufsteller erwähnen, sondern den Ablöscher der Woche nominieren: Habt Ihr das Plakat beachtet, auf dem aus einem offenen Hemd eine zu einem Pik rasierte, haarige Männerbrust herausschaut? Daneben steht zu allem noch geschrieben: «Sind Sie ein Playboy?» Mit diesem Aushang wollen mich die Betreiber der Swiss Casinos Zürich anlocken. Mit ein bisschen Glück winkt sogar noch der Gewinn einer 5100-fränkigen Golduhr. Les jeux sont faits, rien ne va plus moche.

gian
 

Würth neuer Presenting Partner des Schweizer Cups

Der Schweizerische Fussballverband vermarktet den Schweizer Cup ab dem 1. Juli 2013 wieder selber. Der neue Presenting Partner des Traditionswettbewerbs ist die Würth-Gruppe Schweiz.

Das international tätige Unternehmen unterzeichnete mit dem SFV einen bis zum 30. Juni 2016 laufenden Vertrag für den Schweizer Cup. Der Schweizerische Fussballverband vermarktet per 1. Juli 2013 den Schweizer Cup wieder in Eigenregie, da der Kooperationsvertrag mit IMG nach fünf Jahren ausgelaufen und nicht erneuert worden ist, wie es in einer Medienmitteilung des Schweizerischen Fussballverbands und der Würth-Gruppe Schweiz vom Donnerstag heisst. SFV-Partner im Würth Schweizer Cup sei auch die SRG als National Broadcaster. Die SRG produziert mehrere Spiele pro Cup-Runde, welche durch den SFV im Internet live übertragen werden (Football.ch und Cupplay.ch). Die Auslosung der 1. Hauptrunde im Würth Schweizer Cup 2013/14 findet am 1. Juli 2013 im Haus des Schweizer Fussballs in Muri BE statt und wird ebenfalls live gestreamt auf dem offiziellen Portal des Schweizerischen Fussballverbands.
 

Neue Geschäftsführung bei Mediador

Jana Nyvltova übernimmt neu die Geschäftsführung der Zürcher Mediador Personalberatung ab Juni 2013. Sie folgt auf Marco Reale, der sich neuen Aufgaben zuwenden wird.

Nachdem Jana Nyvltova zwischen 2002 und 2008 bereits Mediador als spezialisierte Medien-Personalvermittlung geführt und aufgebaut hat, war sie in der Zwischenzeit erfolgreich im gleichen Bereich mit der Firma Pearls Recruitment selbständig. Ihre Aktivitäten integriert sie jetzt in Mediador und zeichnet zukünftig wieder verantwortlich für die neu zusammengeführten Gesellschaften, wie es in einer Mitteilung heisst. «Wir freuen uns sehr, mit Jana Nyvltova eine ausgewiesene Persönlichkeit im Personalvermittlungsbereich zurückgewonnen zu haben und sind sicher, mit ihr entsprechende positive Synergien für die Kunden nutzen zu können», so Matthias Luchsinger, Managing Partner von Mediador.

Foto: ZVG
 

Ruf Lanz für Bank Coop: Neue TV-Spots kreiert

Seit 2008 wirbt Ruf Lanz mit kunstvoll gefalteten Banknoten im Origami-Stil für die Bank Coop. Im Rahmen der langfristigen Dachmarkenkampagne sind in den letzten Monaten zwei neue TV-Spots entstanden.

Aus Banknoten sind ganze Unterwasserwelten kreiert worden, in denen die «kleinen Fische» sich durch Cleverness und Intelligenz auszeichnen. Bei Bank Coop sei man eben in jeder Lebenslage gut beraten, heisst es in einer Mitteilung. Umgesetzt wurden die Spots in enger Zusammenarbeit mit Markenfilm Schweiz, den 3D-Artisten von Sehsucht Hamburg und dem Komponisten Alex Kirschner.

Verantwortlich bei Bank Coop: Mathias von Wartburg (Leiter Competence Center Marketing), Barbara Gürtler (Werbeleiterin). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Marcel Schläfle (Art Direction), Maren Beck (Text), Sebastian Durband (Beratungsleitung), Nathalie Jakober (Beratung). Filmproduktion: Markenfilm Schweiz. Produzent: Uli Scheper. Animation: Sehsucht Hamburg. Regie: Ole Peters. Musik: Alex Kirschner, Kirschnermusic.
 

Neues Gewand für Infosperber

Die Informationsplattform Infosperber vermeldet eine überarbeitete, auf Mobile Devices ausgerichtete Oberfläche. Ermöglicht hat die Auffrischungskur «ein spezieller Spender».

Damit sei das Portal der «Schweizerischen Stiftung zur Förderung unabhängiger Information» auch auf Tablets und Smartphones besser zu lesen, heisst es in einer Mitteilung. Zudem kündigt Infosperber.ch die Einführung einer neuen Rubrik namens «Sperberauge» an, in welcher die Redaktion relevante Informationen aufgreift, jedoch nicht in grössere Artikel einbettet.
get_footer();