Büro Troxler: Neuer Web-Auftritt
Bereits seit drei Jahren entwickelt die Luzerner Agentur Büro Troxler Ideen für Kunden wie Stadt Luzern, Trisa Electronics oder Knutwiler Mineralwasser. Zeit für ein Redesign der Website.






So geschehen vor wenigen Tagen in Stockholm. Um den am 11. Juni stattfindenden Online-Event «Creative Day» zu bewerben, hat Adobe eine Busstation zum Ausgangspunkt für die virale Kampagne «Street Retouch Prank» gemacht. Fotograf und Retoucher Erik Johansson, einer der zwölf Referenten, integrierte dazu die heimlich geschossenen Fotos von wartenden Buspassagieren in die Creative-Day-Anzeige im Wartehäuschen. Grosse Augen und Erheiterung sind vorprogrammiert – und fast zehn Millionen Klicks in drei Tagen die Folge. (hae)
Webedia, das kürzlich von Fimalac übernommen wurde, ist auf themenbezogene Internetangebote wie die Seite Purepeople.com spezialisiert, wie es in einer Mitteilung heisst. Zur Groupe Marie Claire gehören unter anderem die Webseiten Magicmaman.com, Cosmopolitan.fr und Marieclaire.fr. Condé Nast – spezialisiert auf Luxusprodukte, Mode und Trends – bringt die Webseiten Vogue.fr, Gqmagazine.fr, Admagazine.fr oder Glamourparis.com mit ein.
Sieben Verhandlungsrunden zwischen den Gewerkschaften und dem Unternehmensverband Viscom waren dem ausgehandelten Kompromiss vorausgegangen. Dies schreibt die Gewerkschaft Syndicom am Freitag ein einem Communiqué. Auch der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation Viscom hat bereits zugestimmt, wie er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mitteilte.
Den Ausschlag für die breite Zustimmung der Gewerkschaftsmitglieder aus der grafischen Industrie gab laut Syndicom-Mitteilung die Einführung der Allgemeinverbindlicherklärung AVE, die jetzt schnellstmöglich beim Bundesrat beantragt wird. Damit führe ein über 20 Jahre dauernder Kampf der Gewerkschaften zum Erfolg. Weitere Erfolge für Syndicom und Syna seien die Erhöhung der Mindestlöhne um 200 Franken für Ungelernte (ausgenommen Buchbindereien) auf 3’800 Franken und für ausgelernte BerufseinsteigerInnen auf 4’200 Franken. Lernende bekommen künftig den 13. Monatslohn garantiert und die Löhne im 1. und 2. Lehrjahr erhöhen sich um 50 Franken. Verteidigt wurden ausserdem die 40-Stunden-Woche und die Zuschläge für Nachtarbeit in den Zeitungsdruckereien.
Damit sei erstmals in der jüngeren GAV-Geschichte die Einführung der 42-Stunden-Woche für eine Industriebranche in einem GAV festgeschrieben, schreibt die Viscom in einer auf Anfrage der SDA zugestellten Stellungnahme.
Verbindliche Löhne für alle
Mit der Allgemeinverbindlicherklärung AVE werden die ausgehandelten Mindestlöhne auch für nicht vertragstreue Betriebe vorgeschrieben. Zugeständnisse mussten die Gewerkschaften bei den Betrieben machen, die keine Zeitungen drucken. Hier können die Zuschläge für Nachtarbeit von bisher 70 Prozent auf bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Allerdings gilt auch hier das Prinzip der Besitzstandwahrung: Mit der Zuschlagsreduktion verbundene Einkommenssenkungen müssen mit der Erhöhung der Grundlöhne oder mit einer monatlichen Ausgleichszahlung aufgefangen werden. Ausserdem ist es Betrieben, die keine Zeitungen drucken, in Ausnahmefällen – und in Absprache mit der Belegschaft – künftig möglich, die Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden zu erhöhen.
Mit diesen Kompromissen beweisen die Gewerkschaften ihr Verständnis für die schwierige Situation im Druckgewerbe, die teils der technologischen Entwicklung, teils der Globalisierung und dem starken Schweizer Franken geschuldet ist, so Syndicom im Communiqué weiter. Gleichzeitig bekräftigten Syndicom und Syna ihre Ansicht, dass der Strukturkrise andere Massnahmen entgegengesetzt werden müssten, als eine Verlängerung der Arbeitszeit, mit der die Überkapazitäten in der grafischen Branche nur noch weiter erhöht würden.
für Online-Branding in die nächste Runde. Von Montag bis Freitag ist die Auflösungskampagne online, deren Plätze per Los vergeben wurden.
Neben dem Internet-Brand Local.ch haben die drei klassischen Brands Volvo Schweiz, Mobilezone und die Migrosbank sowie ein kleinerer Anbieter von Büromöbeln, Me-first.ch gewonnen, wie der Verband Schweizer Medien und die verantwortliche Agentur Comqed Dialog am Sonntag verrieten. Die fünf Brands erhalten Banner-Freespace im Umfang von je 100'000 Franken und sind mit ihrer Online-Werbung diese Woche auf Newssites präsent. Die betreffenden Sujets haben die Gewinner selbst zur Verfügung gestellt, die Migrosbank integrierte das Nichts-Sujet sogar in ihre Landingpage.

25'000 Klicks, 400 Wettbewerbsteilnehmer
Ziel der Kampagne war es, die Wirksamkeit von Online-Branding aufzuzeigen. Nach wie vor wird Werbung im Internet in erster Linie nach ihrer Performance beurteilt und beschränkt sich deshalb oftmals auf Sales-Kampagnen. Mit «Nichts» wollte der Verband Schweizer Medien beweisen, dass sich das Online-Medium genauso für Brandingzwecke eignet. Auch nicht per se aktionsorientierte Online-Werbung werde gesehen, so die Botschaft.
«Und ,Nichts’ wurde gesehen», freuen sich die Kampagnenverantwortlichen. Über 25'000 User haben auf die schlichten Sujets geklickt, die eine Woche lang auf den Newssites der grossen Verlagshäuser als Banner präsent waren, um zu erfahren, worum es sich bei «Nichts» handelt.
. 16 Prozent der Angeschriebenen reagierten auf das Mailing und nahmen am Wettbewerb für die Auflösungskampagne teil. Das Fazit der Kampagnenverantwortlichen: «Werbung im Internet wird gesehen. Auch wenn sie nicht Response-orientiert ist.»





Verantwortliche beim Verband Schweizer Medien, Zürich, Departement Elektronische und Neue Medien, Fachgruppe «Wirtschaftlichkeit»: Marc Walder (Ringier, Vorsitz Department), Martin Ettlinger (Verband Schweizer Medien), Peter Hogenkamp (Neue Zürcher Zeitung, Leiter Fachgruppe Wirtschaftlichkeit), Thomas Moll, Daniel Tschudi (Tamedia), Frank Eimer (Ringier), André Zeiger (AZ Medien). Verantwortlich bei Comqed Dialog, Erlenbach: Tomas Rozas (CD), Bettina Dührkoop (Strategie), Roman Steinacher (Beratung), Janine Aebischer (AD), Fabrizio Gianella (AD), Alexander Gyger (Grafik), Ursula Trottmann und Pia Litschi (DTP), Bruno Breitenmoser (Produktion).
Beteiligte Tageszeitungen mit Online Newsportalen:
20 Minuten
Blick
Blick am Abend
Die Nordwestschweiz
Freiburger Nachrichten
Neue Luzerner Zeitung
Neue Zürcher Zeitung
NZZ am Sonntag
Search.ch
SonntagsBlick
St. Galler Tagblatt
Tages-Anzeiger
Südostschweiz
Schweiz am Sonntag
Ab 2002 hat Sonja Mulitze als freie Bildredaktorin hauptsächlich für die Bild-Zeitung und für Bild am Sonntag in Italien und in der Schweiz gearbeitet. Seit November 2009 ist sie als Fotoredaktorin bei der Blick-Gruppe dabei.
Wie das geht? Julius Popp hat einen Computer so programmiert, dass er lokale Zeitungen nach Schlagzeilen absucht. Diese fallen dann buchstäblich vom Himmel. Wie Popp gemäss Berner Zeitung erklärt, soll die Installation den Effekt hervorrufen, dass der Betrachter gar nicht mehr nachkommt mit lesen. Denn in der heutigen Welt würden die Menschen mit Fluten von Informationen konfrontiert, die ihre Bedeutung aber am nächsten Tag schon wieder verloren hätten.
Die Installation «bit.Fall-Installation» steht vor der Galerie Rigassi in der Berner Münstergasse. Sie kann bis zum 20. Juli bewundert werden. (uma)
Insgesamt wurden in der Kategorie «Innovation Lions», welche dieses Jahr neu eingeführt wurde (Werbewoche.ch berichtete), 270 Arbeiten aus 40 Ländern eingereicht. Dies schreibt die Schweizer Repräsentantin des Festivals, Publicitas Cinecom, in einer Mitteilung vom Freitag. Die Kategorie sei für Arbeiten bestimmt, die mit ihrer Technologie und Innovation einen Beitrag zur Umsetzung von kreativen Ideen leisteten.
Shortlist 2013 Kategorie «Innovation Lions»
«China Day» am Cannes Lions Festival
Das Cannes Lions Festival und die «China Advertising Association» lancieren in diesem Jahr den sogenannten «China Day», der eine Reihe von Seminaren chinesischer Experten aus den Bereichen Kreativität, Marketing und Kultur beinhaltet. Die Werbeindustrie ist eine der am rasantesten wachsenden Branchen in China und besetzt mit 70 Milliarden Dollar Werbeausgaben weltweit den zweiten Platz. Die Teilnehmer erhalten so die Gelegenheit, einen Einblick und ein besseres Verständnis für den chinesischen Werbemarkt zu erhalten.
Der «China Day» findet am 18. Juni von 9 bis 14.30 Uhr im Esterel Theatre im Palais des Festivals statt. Weitere Informationen zum Programm des China Day hier.
Als prominente Unterstützung konnten Ariella Käslin, Sabina Schneebeli, Marco Wölfli, Meta Hiltebrand, Bea Petri und Nils Althaus mit an Bord geholt werden. Mit einer ungewöhnlichen Fotostrecke, einer karitativen Auktion, einem viralen Händedruck sowie Informationstagen rückt Compresso zusammen mit der Rheumaliga Schweiz die Hände ins Zentrum des Interessens.
Rheuma ist in der Schweiz die Volkskrankheit Nummer 1, jeder fünfte Einwohner ist davon betroffen. Besonders rheumatische Erkrankungen in den Händen schränken den Alltag stark ein. Daher richtet die Rheumaliga Schweiz ihren Fokus 2013 auf schmerzende Hände. Compresso unterstützte die Non-Profit-Organisation und entwickelte die schweizweite Sensibilisierungskampagne «Lueg dine Händ!». Herzstück ist eine Fotostrecke von Geri Krischker mit sechs prominenten Persönlichkeiten, die als offizielle Rheumaliga-Ambassadoren 2013 gewonnen werden konnten. Alle sechs sind sich bewusst, wie wertvoll ihre Hände für ihren Erfolg sind – als Symbol dafür tragen sie auf den Kampagnenbilder einen roten Handschuh: Vizeweltmeisterin im Kunsturnen Ariella Käslin, Schauspielerin Sabina Schneebeli, Fussball-Nati-Goalie Marco Wölfli, Starköchin Meta Hiltebrand, Visagistin und Unternehmerin des Jahres 2012/13 Bea Petri sowie Schauspieler und Musiker Nils Althaus. Dieser bringt sein Engagement auf den Punkt: «Mein Mundwerk setzt die Pointen, aber meine Hände geben den Ton an – mit der Gitarre.» Und Ariella Käslin bekräftigt: «Ich liebe meine Hände. Sie verbinden Leistung und Eleganz.»


Handfest: Foto-Versteigerung, viraler Händedruck und die nationale Aktionswoche
Den Worten folgen auch Taten: Am nationalen Aktionstag am 2. September 2013 präsentiert die Rheumaliga Schweiz im Hauptbahnhof Zürich in Anwesenheit der Ambassadoren die exklusiven Porträts, die anschliessend auf Ricardo ersteigert werden können. Ausserdem macht der rote Handschuh die Runde: Mit diesem ausgerüstet, geben die Ambassadoren Persönlichkeiten in ihrem Umfeld einen Rheumaliga-Händedruck und stellen ein Bild davon auf ihren Facebook-Account oder ihre Website. Die Öffentlichkeit wird dazu animiert, diese symbolische Geste nachzumachen.
Die Kampagne soll die Bevölkerung sensibilisieren und gibt den Betroffenen wertvolle Tipps. Fachliche Beratung erhalten die Besucher am Aktionstag im Hauptbahnhof Zürich und an den öffentlichen Gesundheitstagen vom 31. August bis zum 6. September 2013 in Neuchâtel, Zürich, Basel, Bern, St. Gallen, Luzern, Zug, Weinfelden, Schinznach und Zurzach.
Verantwortlich bei Compresso: Andreas Schelbert (Beratung und Konzeption), Suzanne Nievergelt (Public Relations). Verantwortlich bei der Rheumaliga Schweiz: Monika Siber (Public Relations & Projekte), Andrea Gerfin (Leiterin Kommunikation). Fotograf: Geri Krischker.
Das Ziel sei es, in der zweiten Jahreshälfte mit einer optisch und auch inhaltlich erneuerten Zeitung den Lesern ein noch attraktiveres Produkt zu liefern, heisst es in einer NZZ-Mitteilung vom Freitag. Für das Design werden wiederum Simon Esterson und Mark Porter zuständig sein. Sie waren schon für das Originaldesign der NZZ am Sonntag verantwortlich sowie für ein erstes, kleineres Redesign vor fünf Jahren. Dieses wurde vor einem Jahr – zusammen mit der Zeitung insgesamt – mit der Auszeichnung «European Newspaper of the Year» in der Kategorie Wochenzeitungen bedacht.
Im Bereich der Grafiken kann die NZZ am Sonntag neu auf die konzeptionelle Beratung von Michael Robinson zählen, der aus der Schule des Guardian kommt und dort wegweisende Arbeit geleistet hat. Für Chefredaktor Felix E. Müller ist die Bedeutung dieses Redesign klar: «Wir machen die Zeitung so fit für die nächsten Jahre.»
Die Einführung der neuen Zeitung wird unterstützt durch eine Werbekampagne der Agentur Jung von Matt.
Umgesetzt wurde der Film in Stop Motion. Damit werde das spielerische Gefühl zusätzlich unterstrichen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Freitag. Der Film wird eingesetzt an Events, im Aussendienst sowie online. Seed hat den Film in der Rolle des Generalunternehmers kreiert und realisiert.
Verantwortlich bei Seed: Wolfgang Luser (Konzept), Adrian Wisard (Regie, Animation), Triplet Studios (Musik, Sound Design), Bettina Frymerman, Claudio Garovi (Produktionsleitung), Felix Courvoisier (Produzent).

«Haben Sie Lust, den Namen ihrer Angebeteten in riesigen Lettern publik zu machen?»: Zurzeit werden Bahnhofspassanten in Zürich HB, Bern, Basel, Lausanne und Genf vom Absender Coca-Cola via eBoard-Spot aufgefordert, per E-Mail den eigenen Namen oder denjenigen einer anderen Person an eine Zieladresse zu senden. Wenig später erscheint dieser Name auf der Coca-Cola-Dose integriert in den eBoard-Spot.


Ermöglicht wird diese Interaktivität durch den sogenannten Webupload, eine technische Einrichtung, welche durch die APG zur Verfügung gestellt wird. Dank einem speziell programmierten Serverzugriff können laufend angepasste und individuelle Spotinhalte ausgestrahlt werden.
Mehr zur personalisierten Markenkampagne: «Jedem sein ganz persönliches Coca-Cola»