Die Post sucht ihren grössten Fan

Ab sofort wird wieder gesucht. Ausnahmsweise nicht der Superstar, sondern der grösste Fan. Ist er gefunden, kommt er gross raus: Als Riesenposter auf einem 12-Tonnen-Lastwagen der Post.

Aber auch auf Postautos, Postomaten und 15'000 Briefeinwürfen wird das Porträt eines Fans abgebildet. Die Post hat die Suche nach dem Fan zum Thema ihrer Kampagne gemacht. Diese entstand in Zusammenarbeit mit SMLY, Agentur für Social Media und Branded Content.

Das Herzstück der Kampagne ist ein personalisierter Film. Darin erlebt der User, was es bedeuten könnte, der grösste Fan der Post zu sein. Wer mitmachen will, braucht sich am Ende des Films nur anzumelden. Die Post löst ihr Versprechen ein und setzt das um, was im Film gezeigt wird: Das Porträtbild des späteren Gewinners wird gross auf einem Lastwagen der Post aufgedruckt und fährt während eines halben Jahres durch die ganze Schweiz.

Unter allen Bewerbern werden 50 Finalisten ausgewählt und ihre Porträtfotos auf über 15‘000 Briefeinwürfen im ganzen Land verteilt. Mit der Smartphone App «Scan a Fan» können alle, die mitspielen wollen, bei den Briefeinwürfen einchecken und für den darauf abgebildeten Fan Punkte sammeln. Wer es schafft, Freunde und Mitspieler in der ganzen Schweiz zu mobilisieren, wird der grösste Fan der Post. Nebst dem Gewinner kommen die Porträts der sieben Fans mit den meisten Punkten auf zwei weitere Lastwagen, drei Postautos und auf die Displays aller Postomaten.

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«Mit der Verbindung von Online- und Offline-Elementen in der Kampagne illustriert die Post ihre Rolle als Brückenbauerin zwischen der digitalen und der physischen Welt», sagt Roland Schwarz, Projektleiter Marketing-Kommunikation der Schweizerischen Post. Zudem stelle die Post mit der Suche nach dem grössten Fan einmal mehr Kunden in den Mittelpunkt: «Auf über 15‘000 Briefeinwürfen im ganzen Land werden reale Kunden abgebildet, die von sich sagen: Ich bin ein Fan der Post! Gibt es noch glaubwürdigere Testimonials?», sagt Marc Leuzinger, Inhaber der Agentur SMLY.

Verantwortlich bei der Post: Roland Schwarz (Projektleiter Marketing-Kommunikation), Sarah Nünlist (Leiterin Onlineredaktion und Social Media) Michael Eberle (Leiter Markenführung und Werbung). Verantwortlich bei SMLY: Marc Leuzinger (Gesamtverantwor-tung/Kreation), Güvener Gokce (Digital Production), Hendrik Bonow (Art Direction), Tom Zürcher (Text). Verantwortlich bei Chocolate Films: Michela Trümpi (Producer), Marcel Langenegger (Regie), Filip Zumbrunn (Kamera) Great Garbo (Music), Cloudscape (Post-produktion).
 

Abgang in der Sunrise-Chefetage

Der interimistische Informatikchef Stefan Wegener hat Sunrise Anfang Monat verlassen. Er war nur ein Jahr bei dem Unternehmen tätig.

Auf Wegener folgt Detlef Steinmetz, wie Presseportal.ch am Mittwoch schreibt. Steinmetz arbeitete zuvor bei der Deutschen Telekom in leitender Position.

 

Studie: SMS verderben die Sprache nicht

Wenn Schweizer SMS schreiben, verwenden sie nur wenige englische Ausdrücke. Zudem sind die Anglizismen eher ein Zeichen höherer Bildung als ein Hinweis auf den Sprachzerfall, wie eine vom Schweizerischen Nationalfonds SNF geförderte Studie zeigt.

Englisch wird immer wichtiger, auch in der Schweiz. Sprachpuristen befürchten deshalb, dass Anglizismen in den Landessprachen Überhand nehmen. Gemeinhin wird angenommen, dass englische Ausdrücke gerade bei jungen Menschen «in» sind, vor allem wenn sie neue, informelle Kommunikationsformen wie SMS verwenden. Dies ist jedoch nicht der Fall, wie Forschende um Elisabeth Stark vom Romanischen Seminar der Universität Zürich im Rahmen einer breit angelegten Untersuchung, der insgesamt 26'000 SMS zugrunde liegen, herausgefunden haben.

Sehr selten englische Ausdrücke

So wurden je 4'600 SMS von zumeist jungen Menschen aus der Deutsch- und der Westschweiz auf Anglizismen untersucht. Es zeigt sich, dass englische Ausdrücke sowohl in deutschen als auch in französischen SMS selten sind. Nur 3,16 Prozent (deutsch) respektive 2,34 Prozent (französisch) aller Wörter oder Wortteile waren englisch. Die meisten davon (deutsch: 2,57 Prozent, französisch: 1,76 Prozent) waren Entlehnungen wie «Computer», «Handy» oder «joggen/jogging», die längst Eingang in den Duden und den Grand Robert gefunden haben. Bloss 0,59 Prozent (deutsch) und 0,58 Prozent (französisch) waren «echte» englische Wörter. Am häufigsten benutzt werden dabei feste Begrüssungs- und Abschiedsformeln wie «Hi», «Love you» oder «Kisses».

«Es ist nicht so, dass die Jugend ihre SMS nur noch auf Englisch schreibt», sagt Elisabeth Stark. Zum Vergleich: Andere Untersuchungen zeigen, dass Anglizismen in der gesprochenen Sprache ebenfalls nur etwa zwei Prozent des benutzten Wortschatzes ausmachen. «Die Anglizismen sind da, aber sie bedrohen die einheimischen Sprachen nicht», folgert die Forscherin. Die Studie belegt sogar, dass Deutschschweizer SMS-Schreibende mit höherer Bildung eher Anglizismen benutzen. «Anglizismen sind eher ein Hinweis auf Bildung, nicht auf einen Zerfall der deutschen Sprache», sagt Stark. Im Französischen war der Einsatz von englischen Fremdelementen zu selten, um einen solchen Zusammenhang nachweisen zu können.

Überdurchschnittlich viele mehrsprachige SMS

Häufiger als ins Englische wechseln die Schweizer beim Schreiben von SMS in eine andere Landessprache oder zwischen Dialekt und Standard. Insgesamt sind rund 24 Prozent aller untersuchten Kurznachrichten mehrsprachig, enthalten also Fremdelemente wie im Satz «Sehen uns nächsten Mittwoch, je t'aime». Die Sprachwechsel sind dabei in Deutschschweizer SMS (28 Prozent) fast doppelt so häufig wie in französischen SMS (15 Prozent). Im rätoromanischen Datensatz enthalten sogar 53 Prozent aller SMS mindestens einen Sprachwechsel, in den italienischen SMS sind es 23 Prozent. «Verglichen mit ähnlichen SMS-Korpora aus dem Ausland sind diese Zahlen sehr hoch», sagt Stark. Die Mehrsprachigkeit der Schweiz macht sich also in den SMS bemerkbar.

Korrekte Orthographie

Die SMS-Schreibenden halten sich stark an die in der Schule erlernten Rechtschreibeprinzipien. Manche Forscher behaupten nämlich, dass diese ihre Kurznachrichten so tippen, wie sie sprechen, und dabei jeden einzelnen Buchstaben einzusparen versuchen. «Man könnte zum Beispiel «du komst» statt «du kommst» schreiben. Das wäre kürzer und würde gleich ausgesprochen», sagt Stark. Ihre Untersuchungen zeigen aber, dass solche Schreibweisen in den deutschsprachigen SMS, von denen über die Hälfte in einer alemannischen Mundart geschrieben sind, nur sehr selten vorkommen. Die Schweizerinnen und Schweizer legen also beim SMS-Schreiben die in der Schule gelernten Regeln nicht ab.

Quantitativ belegt ist dies für die französischsprachigen SMS. Auch hier setzt sich die korrekte Orthographie meist gegen die Verführung durch, Wörter abzukürzen. «Im Französischen gibt es viele unhörbare Endungen, die nur geschrieben werden», sagt Stark. Beim Satz «La voiture que j'ai achetée» (das Auto, das ich gekauft habe) hat das Partizip (achetée) orthographisch korrekt eine weibliche Endung (-e). Ausgesprochen würde das Wort aber gleich, wie wenn man schreiben würde «…acheté». Trotzdem seien in den SMS rund 90 Prozent dieser Fälle korrekt geschrieben, sagt Stark. Sie erklärt sich das damit, dass der Schreibprozess quasi automatisch abläuft. «Die Menschen denken beim Schreiben gar nicht daran, bei der grammatischen Information Zeichen zu sparen.»

SMS für die Forschung

Das internationale Forschungsprojekt sms4science erforscht die Kommunikation per SMS und versucht, die sprachlichen Merkmale der Kurznachrichten zu beschreiben. Für das Schweizer Teilprojekt luden die Forschenden im Jahr 2009 alle Handynutzerinnen und -nutzer in der Schweiz dazu ein, von versandten SMS eine Kopie an eine Gratisnummer zu schicken und im Internet einen anonymen Fragebogen auszufüllen. Insgesamt kamen so in der Schweiz rund 26'000 SMS zusammen: 18'000 auf Deutsch (davon etwa 7'000 nicht im Dialekt), 4600 auf Französisch, 1500 auf Italienisch und 1'100 auf Rätoromanisch. Beteiligt sind Forschende der Universitäten Zürich, Neuenburg und Bern sowie der Universität Leipzig. (SDA)

Bild: Keystone
 

Walder,Werber: Imagekampagne für Bank BSU

Streuplan: Viva Showcase der Credit Suisse gerockt

Die Agentur Streuplan wurde mit der Kampagnenkonzeption und -realisierung zum ersten «Viva Showcase» der Credit Suisse beauftragt. Zielsetzung der Kampagne war die Bekanntmachung der beiden Viva Banking-Pakete «Viva Young» und «Viva Student».

Kundinnen und Kunden erhalten in der Viva Welt unbeschränkten Zugang zur Universal Music Datenbank mit über 600’000 Songs und profitieren zudem von Angeboten und Wettbewerben rund um das Thema Musik. In einem dieser Wettbewerbe gab es exklusive Tickets für den ersten «Viva Showcase» mit Stress, Noah Veraguth und Bastian Baker zu gewinnen.

Zum Kampagnenstart hin wurde die Viva Website unter www.credit-suisse.com/viva einem Redesign unterzogen. Die mehrstufige Kampagne beinhaltete dann Direktmailings, einen nationalen Plakataushang, Inserate, Radiospots, Online-Werbemittel sowie Medienkooperationen mit Radio Energy, students.ch und Usgang.ch.

Am 31. Mai 2013 rockten dann Stress, Noah Veraguth und Bastian Baker vor über 850 Musikbegeisterten die Bühne des Zürcher Kaufleuten. Neben Songs aus dem gemeinsamen Album «Noël's Room» gaben die Künstler auch eigene Hits, teilweise im Trio oder mit den Überraschungsgästen M.A.M. und Karolyn, zum Besten. Dabei wurde schnell klar, warum Stress und seine Freunde zu den besten Live Acts des Landes gehören. Besucherinnen und Besucher bewerteten in Radio-Interviews dann auch die Live-Performance und die Stimmung des ersten «Viva Showcase» mit der Höchstnote.

Verantwortlich bei Credit Suisse: Tarkan Özküp (Marketing Private & Business Banking CH -Gesamtverantwortung), Daniel Fischer (Marketing Private & Wealth Management Clients), Olivia Zechner (Marketing Bonviva & Viva – Teamleitung), Raffael Leu (Marketing Bonviva & Viva – Projektleiter), Christian Clavadetscher (Marketing Bonviva & Viva), Eliane Hugentobler (Eventmanagement). Verantwortlich bei Streuplan: Thomas Back (Gesamtverantwortung), Stefanie Fink (Art Direction), David Roth (Text / Konzept), Sébastien Rouiller (Beratung),
Dalibor Tihi (Online); Stefan Frick (Universal Music).

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Zu guter Letzt: So lernt man’s

Wer trinkt, fährt nicht. Und wer nicht hören will, muss fühlen – Herzstillstand inklusive. Schreck lass nach...

Kürzlich wurde an dieser Stelle darüber berichtet, wie Mini mexikanischen Damen das Schminken am Steuer abgewöhnt hat. Mit einer ähnlichen Vorgehensweise – «überraschende» Scherze mit der versteckten Kamera im Vorraum der Toiletten – ging Leo Burnett London vor, um englischen Fahrzeuglenkern die Trinkerei auszutreiben. Anlass war die Aufklärungskampagne «Think! Don’t drink and drive» und die «Opfer» wohl «not very amused».
 

Das erinnert vom Herzinfarkt-Risiko fast ein wenig an den Lift-Scherz, den sich eine brasilianische TV-Station letztes Jahr erlaubte (Werbewoche.ch berichtete). Aber bevor sich jemand über die Kampagne aufregt und die armen unfreiwilligen Darsteller schützen will: Die Protagonisten waren Schauspieler und die vermeintlich versteckte Kamera weit weniger versteckt als vom TV-Publikum angenommen. Aber die Message sitzt trotzdem: «Think what impact a drink could have on your night out». (hae)

via Likecool.com

Goldbach Interactive startet Tour de Tweets

Zur diesjährigen Tour de Suisse 2013 präsentiert Goldbach Interactive die «Tour de Tweets»: Ein interaktives Twitter-Rennen basierend auf der Anzahl verschickter Tweets rund um die Tour de Suisse.

Während der Tour de Suisse vom 8. bis 16. Juni 2013 bietet die Webapplikation «Tour de Tweets» jedem twitternden Radsportfan eine Chance auf das gelbe Leader-Trikot. Jeder kann teilnehmen und sich durch enstprechende Tweets an die Spitze vorarbeiten, wie es in einer Mitteilung heisst. Daneben bietet die Microsite aktuelle Informationen über die aktivsten Radprofis auf Twitter und die im Social Web diskutierten Team-Sponsoren. Dank Responsive-Design ist die Microsite auch auf mobilen Geräten nutzbar. So können Besucher der Tour de Suisse vor Ort ihre Erlebnisse vom Strassenrand twittern, am Online-Rennen der «Tour de Tweets» teilnehmen und sich über den aktuellen Stand informieren.

Wie im echten Rennen

Im Gelben Trikot fährt derjenige Twitter-Nutzer, der am aktivsten zum Thema Tour de Suisse twittert beziehungsweise in diesem Zusammenhang von anderen erwähnt wird. Die Twitter-Rennfahrer verbessern sich in der Gesamtwertung zum einen, indem sie selber die Hashtags #TdSuisse und #TourdeSuisse verwenden. Zum anderen können die «Tour de Tweets»-Fahrer, wie im echten Rennen, auch von ihren Fans angefeuert werden: Durch Tweets, in denen sie zusammen mit den oben genannten Hashtags erwähnt werden. Während die fünf besten Nutzer in der Spitzengruppe mitfahren, wird die Auswertung mit den Plätzen 6 – 15 im Peloton fortgesetzt. So wird leicht ersichtlich, wie viele Tweets einem Fahrer aus der Hauptgruppe noch fehlen, um in die Spitzengruppe aufschliessen zu können. Eine Aktualisierung der Daten findet alle 15 Minuten statt. Die Zieleinfahrt und finale Gesamtwertung ist auf den 16. Juni 2013 terminiert.

Twitter Monitoring

Durch gezieltes Social Media Monitoring können alle Tweets rund um die Tour de Suisse beobachtet, bereinigt und ausgewertet werden. Ermöglicht wird die Analyse und das Twitterranking für die Gesamtwertung auf der Microsite durch den Social Media Monitoring Anbieter Brandwatch.

Verantwortlich bei Goldbach Interactive: Stephanie Wörmann (Projektleitung), Cyrill Schneider (Creative Direction), Raphaël Liechti (Art Direction), Dominic Wirz (Text), Cyril Mouttet (Programming).

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Tetra Pak lanciert globale Marketingkampagne

Tetra Pak lanciert weltweit eine Kampagne, die Konsumenten über Verpackungen aus erneuerbaren Rohstoffen informiert. Eine Umfrage von Tetra Pak zeigte auf, dass viele Konsumenten den Begriff Erneuerbarkeit mit Recycling verwechseln.

Hier setzt die Kampagne an und erklärt auf einfache Weise, wie wichtig erneuerbare Materialien für den Umweltschutz sind, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kampagne soll Konsumenten auf spielerische Art und Weise für das Thema sensibilisieren. Sie erklärt, weshalb erneuerbare Materialien ein bedeutender Bestandteil der Umweltagenda sind und wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen ist. Die Konsumenten werden in den verschiedenen Ländern über unterschiedliche Kanäle angesprochen, in der Schweiz zum Beispiel über die Seite Tetrapak.ch und Facebook.

«Von einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Wäldern profitieren sowohl die Umwelt als auch Konsumenten und Industrie: Die Wälder werden verstärkt geschützt und Holz und Karton dadurch nahezu unbegrenzt verfügbar gemacht, so dass die steigende Nachfrage nach Verpackungen und anderen Gütern gedeckt werden kann», sagt Dennis Jönsson, Präsident und CEO von Tetra Pak. «Die Kampagne unterstreicht unsere Bestrebungen, nachhaltige Verpackungslösungen anzubieten», so Jönsson weiter.

Tetra Pak ist weltweit einer der grössten Holzeinkäufer für die Kartonherstellung und versteht deshalb den Schutz der Wälder als eine unternehmerische Pflicht. Im vergangenen Jahr wurden rund 173 Milliarden Tetra Pak-Getränkekartons verarbeitet, die durchschnittlich zu 70 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Damit kommt Tetra Pak seinem Ziel, eine Verpackung komplett aus erneuerbaren Materialien zu vertreiben, immer näher.

Aufgrund einer durchgeführten Umfrage kam Tetra Pak zum Schluss, dass ein Grossteil der Konsumenten den Begriff Erneuerbarkeit nicht versteht und diesen häufig mit Recycling verwechselt. Hier setzt die aktuelle Kampagne an, indem sie das Thema Erneuerbarkeit auf einfache und ansprechende Art und Weise erklärt und hervorhebt, wie und weshalb Tetra Pak den benötigten Karton international aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern gewinnen möchte. Tetra Pak hat das Ziel, 100 Prozent des beschafften Kartons vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifizieren zu lassen. In der Schweiz bietet Tetra Pak bereits seit diesem Jahr alle Produkte mit FSC-Zertifizierung an. Der FSC gilt als «Goldstandard» für die Zertifizierung im Forstbereich.

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Griechenland stellt staatliche Medien ein

Schock für die griechische Medienlandschaft: Die Regierung in Athen hat am Dienstag überraschend beschlossen, den staatlichen Radiosender sowie das Fernsehen zu schliessen. «Es wird eine neue TV- und Radio-Institution geben», sagte Regierungssprecher Kedikoglou.

Die Ausstrahlung der staatlichen Sender sollte bereits in der Nacht zum Mittwoch eingestellt werden. Insgesamt sollten rund 2'900 Techniker, Angestellte und Journalisten ihre Arbeit verlieren, berichteten griechische Medien. Sie sollen eine Abfindung erhalten. «Es kann keine heiligen Kühe geben, die nicht geschlachtet werden können, wenn überall gespart wird», sagte der Regierungssprecher. Das staatliche Radio – und Fernsehen sei ein klassisches Beispiel «unglaublicher Verschwendung» mit Kosten von 300 Millionen Euro im Jahr und siebenmal mehr Personal als vergleichbare Anstalten. «Das alles endet heute Abend», sagte der Regierungssprecher. Grosse Änderungen könne es «ohne radikale Massnahmen nicht geben», hiess es. Angestellte des staatlichen Fernsehens sagten der Nachrichtenagentur DPA, sie seien «schockiert» und wollten das Zentralgebäude in der Athener Vorstadt Agia Paraskevi besetzen.

Kleinere Sender vorgesehen

Der Verband der griechischen Journalisten kündigte eine Arbeitsniederlegung an. Das Fernsehen zeigte, wie sich aufgebrachte Angestellte versammelten. Der Plan sehe vor, in der nächsten Monaten ein neues Konzept für einen kleineren staatlichen TV- und Radio-Sender mit rund 1000 Mitarbeitern auszuarbeiten. Vorbild sollen die modernsten Anstalten Europas sein. Die Gewerkschaft der Staatsbediensteten (ADEDY) rief zum Widerstand gegen den Regierungsbeschluss auf. Das entsprechende Gesetz soll schnell verabschiedet werden. Beobachter befürchteten jedoch, dass das Gesetz im Parlament zu Turbulenzen führen könnte.

Ende einer 75-jährigen Ära

Geschlossen werden drei staatliche landesweit ausgestrahlte Fernsehprogramme, sieben landesweit ausgestrahlte Radioprogramme sowie 19 regionale Radiosender. Damit geht eine 75-jährige Ära in der griechischen Medienlandschaft zu Ende. Das erste staatliche Rundfunkprogramm war im Jahr 1938 ausgestrahlt worden. Griechenland muss im Rahmen seines Konsolidierungsprogramms bis Ende des Jahres 4000 Staatsbedienstete entlassen. Bis Ende 2014 sollen 15'000 gehen. Die EU-Kommission in Brüssel betonte erst am Dienstag, es sei wichtig, dass Athen die vereinbarten Reformen des laufenden Programms in die Tat umsetze.
 

Kreienbühl und Vogler: Plakat für Cat Power gestaltet

Am 27. Juni spielt die amerikanische Singer/Songwriterin Cat Power im Volkshaus Zürich. Kreienbühl und Vogler wurde mit der Gestaltung des Konzertplakats für die aktuelle «Sun»-Tour beauftragt.

Dabei hat man laut Mitteilung das Cat-Power-Logo plakativ mit Typografie inszeniert. So erkennt man schon von weitem das Symbol der Künstlerin, während man aus der Nähe daraus alle Informationen ablesen kann. Das Plakat ist ab sofort in der ganzen Schweiz zu sehen.

Verantwortlich bei Exil und Bad Bonn Düdingen: Dominik Müller (Kommunikation), Michi Vollenweider (Produktionsmanager), Daniel Fontana (Booking). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler Werbeagentur: Oli Kreienbühl, Reto Vogler.

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Telesuisse arbeitet an alternativer Erhebung

Nach der Kündigung ihrer Verträge mit Mediapulse Mitte Mai arbeiten die im Verband Telesuisse zusammengeschlossenen Regionalfernsehsender an der zukünftigen Lösung für die Erhebung ihrer Nutzerzahlen.

Dabei erwarten sie von Mediapulse, dass diese sich aktiv an der Lösungsfindung beteiligt und damit ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommt, wie es in einer Mitteilung heisst.

In ihrer Kündigung hatten die zehn Telesuisse-Sender erklärt, dass die bisher vom neuen Messsystem «Kantar» gelieferten Zahlen für sie nicht akzeptabel sind: Das System zeigt bei der Messung kleiner Sender und kleiner geografischer Räume, wie sie für Regionalfernsehen typisch sind, grosse Inkohärenzen und unerklärbare Schwankungen von einem Tag auf den anderen. Der Vertrauensbereich sei unzumutbar hoch, heisst es in einer Mitteilung. Solche Zahlen liessen keine verwertbaren Rückschlüsse für die Programmgestaltung zu und stellten bei Verwendung im Werbemarkt ein ernsthaftes wirtschaftliches Risiko für die Sender dar.

Das Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Uvek hat in seiner Verfügung vom 23. Mai zwar festgestellt, dass das neue Messsystem die «gesetzlichen Grundanforderungen» erfülle, anerkennt aber auch, dass es grundsätzlich schwierig sei, mit einem solchen System regionale Sender zu messen. Wörtlich heisst es in der Verfügung: «Es erstaunt daher nicht, dass Mediapulse und die Schweizer Lokalfernsehen gemeinsam aktuell nach einer alternativen Erhebungsmethode suchen, welche den Gegebenheiten und Bedürfnissen dieses Medientyps besser entsprechen als automatisierte elektronische Messsysteme.» Zudem hat das Uvek Mediapulse verpflichtet, einen Massnahmenplan für die «Optimierung» des Kantar-Systems umzusetzen.

Damit wird die Haltung von Telesuisse bestätigt: Das neue Messsystem ist für die Regionalsender nur sehr bedingt geeignet. Damit erfüllt Mediapulse ihren gesetzlichen Auftrag – zumindest im Bereich der Regionalsender – derzeit noch nicht. Telesuisse sieht in dieser Situation folgende mögliche Lösungswege:

− Entwicklung einer alternativen Erhebungsmethode für die Regionalsender
− Messung durch das Kantar-System auf sprachregionaler Ebene (Werbepools), auf regionaler Ebene hingegen durch eine alternative Erhebungsmethode
− Verbesserung des Kantar-Systems, so dass es auch für die Regionalsender geeignet ist

Telesuisse prüft derzeit all diese Lösungswege, in enger Zusammenarbeit mit Mediapulse, aber auch mit anderen Anbietern im Bereich Nutzungsforschung. Ziel ist es, der Werbebranche und der Öffentlichkeit baldmöglichst wieder Nutzerzahlen zur Verfügung stellen zu können.
 

Stailamedia: TV und Online vereint

Die getrennte Planung und Abwicklung von TV- und Online-Bewegtbildkampagnen gehört der Vergangenheit an. Stailamedia hat eine Lösung entwickelt, die von der klassischen Mediaplanung akzeptiert wird.

In den Strategie- und Planungs-Tools Quickplan und Optiplan ist das Bewegtbild-Inventar des Swiss Video Network bereits integriert, wie es in einer Mitteilung heisst.

Online- und TV-Bewegtbild-Planung beruhen bis heute auf unterschiedlichen Kennzahlen: Während in der klassischen Fernseh-Planung mit GRP, CPP und Nettoreichweite gerechnet wird, basiert die Online-Planung auf Impressions, TKP und Frequency Cappings. Mit dem eigens für Mediaagenturen entwickelten Tool «Swiss Video Network for TV» können diese das schweizweit grösste Netzwerk für Online-Bewegtbildwerbung ab sofort analog einem Fernsehsender buchen und dem Kunden ein konsolidiertes Reporting anbieten. Diese integrierte Planung und Abwicklung von Bewegtbildkampagnen für klassisches Fernsehen und Online findet bei den Mediaagenturen Anklang – in die Strategie- und Planungs-Tools Quickplan und Optiplan wurde sie bereits integriert. Stailamedia bietet aber auch agentur-spezifische Planungs-Lösungen an.

Ermöglicht wird diese technische Neuerung durch die wachsende Qualität und Reichweite von Video-Inhalten im Web und moderne Targeting-Technologien. Ferner sind jüngere Zielgruppen im klassischen TV immer schwieriger zu erreichen, was die Nachfrage nach integrierter TV- und Online-Bewegtbildplanung weltweit ansteigen lässt.

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