Zu guter Letzt: Google-Schaufenster als Trostpflaster

Seit Neuestem können Verleger auf der Suchmaschine von Google Artikel empfehlen. Doch auch mit diesem neuen Angebot sind die Unstimmigkeiten zwischen Google und den Verlegern nicht vom Tisch.

Auf Google News existiert seit Mittwoch am rechten Bildrand die Rubrik «Redaktionsempfehlungen». Verleger haben dort die Möglichkeit, je fünf Zeitungsartikel oder andere Inhalte zu präsentieren. Doch das Friedensangebot ist für den Westschweizer Verlegerverband erst mal ein Trostpflaster, vom Tisch sind die Unstimmigkeiten deshalb noch lange nicht. Die Plattform sei ein Schaufenster für Verleger auf einem rein kommerziellen Angebot, wie Daniel Hammer, Generalsekretär des Westschweizer Verlegerverbands Médias Suisses am Donnerstag zur Nachrichtenagentur SDA sagte. Google stelle damit sicher, dass die Suchmaschine genutzt wird – für den Konzern sei die Aktion auch Werbung. «Es handelt sich in keinem Fall um einen Fortschritt oder gar um eine Einigung bei den Differenzen zwischen Google und den Verlegern», betonte Hammer.
Der Konflikt zwischen Google und den Verlegern schwelt schon seit langem: Die Schweizer Verleger werfen Google vor, der Konzern verwende ihre Artikel, ohne sie dafür zu entschädigen (Werbewoche.ch berichtete).

Der Internetkonzern Google beleuchtet das Angebot aus einer etwas anderen Perspektive: Google biete Schweizer Verlegern damit einen Platz, um das Beste aus traditionellem und digitalem Journalismus zusammenzubringen, schreibt der Konzern gemäss SDA in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Auch wenn das neue Angebot von Google nicht das erwartete «Non-plus-ultra» ist, welches den Konflikt für von Verlegerseite beenden würde; Nutzen kann man es ja trotzdem. So preisen von den Deutschschweizer Medien unter anderen die Neue Zürcher Zeitung, die Basler Zeitung und der Tages-Anzeiger ihre fünf besten Inhalte an. (uma/SDA)
 

Promis für Teletext

Erdmannpeisker hat Prominente für das Informationsportal Teletext gewonnen. In der neuen Kampagne outen sich Stan Wawrinka, Rapper Knackeboul und die Moderatorin und Christa Rigozzi als Fans des Informationsmediums.

Die Spots sind 12 Sekünder mit einem 5 Sekunden Reminder. Kampagnenstart ist der Donnerstag 15. August. «Ob TV, online oder mobile, Teletext bietet schnelle Informationen für Zuhause und unterwegs. Unsere TV-Spots zeigen, dass gerade junge, urbane und viel beschäftigte User das zu schätzen wissen», sagt Agentur-Inhaber Gabriel Peisker.

Rigozzi:

//www.youtube.com/watch?v=wjPr7Il7dYs

//www.youtube.com/watch?v=yqTW5xq_t0Q

Knackeboul:

//www.youtube.com/watch?v=44VY5-GqaBo

//www.youtube.com/watch?v=Q-nyW3BhCek

Wawrinka:

//www.youtube.com/watch?v=jc71BXxWpys

//www.youtube.com/watch?v=NrOKh_43jSM

Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Rainer Neusius (Beratung). Verantwortlich auf Kundenseite: Julien Kurt (Leiter Communication & PR). Filmproduktion: Markenfilm Schweiz.
 

Blick-Redaktionskader stellen sich hinter Bleicher

Redaktionskader des Blick stellen sich hinter Andrea Bleicher, Chefredaktorin ad interim. In einem Brief an CEO Marc Walder fordern sie, Bleicher als Chefredaktorin zu bestätigen.

Öffentlich gemacht hat den Brief Persoenlich.com am Mittwochabend. Beim Blick bestätigte man zwar den Eingang des Schreibens, kommentieren könne man dieses momentan aber nicht, sagte Edi Estermann, Leiter der Kommunikation, auf Anfrage gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Auslöser für den Brief, war ein Bericht der NZZ am Sonntag, in dem über die drohende Absetzung von Andrea Bleicher berichtet wurde. Sie solle laut NZZ am Sonntag durch den Wirtschaftspublizisten und ehemaligen Facts-Chefredaktor René Lüchinger ersetzt werden (Werbewoche.ch berichtete).

Die Nichtbestätigung von Andrea Bleicher können sich die Redaktionsleitung, Ressortleiter und ihre Stellvertreter von Blick, Blick Online und Sonntagsblick nicht erklären, wie es in dem Schreiben heisst. Aus ihrer Sicht bestehe nicht die geringste Veranlassung dazu. Bleicher habe sich innert kürzester Zeit ausgezeichnet, sie habe der Zeitung auch persönlich ein Gesicht gegeben. «Doch diese fruchtbare Aufbruchstimmung soll nun offenbar, nach nur einem halben Jahr, enden», heisst es in dem Brief. Die einhellige Reaktion darauf sei Konsternation. Dabei gehe es den Verfassern des Briefs nicht um die fachlichen und menschlichen Qualitäten von Lüchinger, heisst es in dem Schreiben. Es gehe vielmehr um die Frage, ob ein Wechsel nötig sei, und was er für Folgen hätte. (SDA)

Frey und Frey: Neuer Head Project Management

Michel Brechbühl übernimmt die Position als Head Project Management für Frey und Frey – The Corporate Architects. In dieser Kaderfunktion ist er für die Abwicklung von Messebauprojekten innerhalb seines Teams zuständig.

Dank seinem umfassenden Know-how in der Messebranche und seiner breit gefächerten Ausbildung bringt Michel Brechbühl für seine Tätigkeit bei Frey und Frey laut Mitteilung die besten Voraussetzungen mit. Seit über zehn Jahren ist er in der Branche tätig, zuletzt als Projektleiter und Chief Operating Officer bei einer Messebauagentur im Luxusgüterbereich. Zuvor war er in verschiedenen Positionen tätig, unter anderem bei Samro und Jensen. Michel Brechbühl ist gelernter Maschinenzeichner und hat sich stets weitergebildet. Zuletzt schloss er die Ausbildung zum Projektmanager Expo / Event am Sawi erfolgreich ab.

Notch Interactive: Lang für die Kreation

Stephanie Lang verstärkt ab sofort die Kreation von Notch Interactive als Senior Art Director. Lang verfügt über mehr als zwölf Jahre Erfahrung in verschiedenen namhaften deutschen und schweizer Agenturen.

Ihre Ideen und Konzepte verhalfen Kunden wie Audi, Nikon, Euronics, Mini, BMW, Deutsche Telecom oder Samsung zu erfolgreichen nationalen und internationalen Kampagnen, wie es in einer Mitteilung heisst. Lang wurde mit ihren Arbeiten auch mehrfach ausgezeichnet – zuletzt mit einem Bronze Löwen in Cannes.

Bei Notch Interactive agiert sie als Senior Art Director. «Stephanie verkörpert eine neue Generation von Werberinnen, und bezeichnet sich selber als «hybrid». Damit meint sie die absolute Neutralität aller relevanten Kommunikationskanäle. Diese Denkweise konnte sie in ihrer Karriere unter anderem bei Jung von Matt/Spree, DDB Tribal und Neue Digitale erfolgreich einbringen. «Mit dieser Fähigkeit und Einstellung passt sie perfekt zum Team von Notch Interactive.» so Jeff Gerber (Creative Director) über seine neue Mitarbeiterin.

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Pascal Krauthammer zu Furrer Hugi & Partner

Pascal Krauthammer, langjähriger Bundeshausjournalist von Radio SRF, wechselt am 1. November 2013 als Senior Consultant zu Furrer Hugi & Partner, wo er Public Affairs-Mandate betreuen wird.

Der 41-Jährige hat über zehn Jahre lang bei Radio SRF gearbeitet, zunächst beim Regionaljournal in Zürich, dann als Zürcher Korrespondent, Bundesgerichtskorrespondent und zuletzt als Bundeshaus-Korrespondent auf der Inlandredaktion. Daneben ist er Lehrbeauftragter an der Universität Fribourg, wie es in einer Mitteilung heisst. Pascal Krauthammer hat an der Universität Zürich Rechtswissenschaften studiert und mit dem Doktorat abgeschlossen. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und wohnt in Bern.

 

Grueen.ch: Guide für nachhaltige Kulinarik

Grueen.ch ist ein neuer Restaurant-Guide mit besonderer Ausrichtung: Er stellt ausschliesslich umweltbewusste und nachhaltig produzierende Betriebe vor, die vegetarische, vegane, biologische und regionale Gerichte anbieten.

Schon zum Start findet der bewusste Geniesser auf Grueen.ch ganze 100 Lokale, wie es in einer Mitteilung heisst. Es ist kein Trend, sondern ein Umdenken: Der Konsument will nicht mehr einfach nur konsumieren, sondern bewusst einkaufen und geniessen. Die Gastronomie trägt dieser Entwicklung durch biologische Lebensmittel und durch vegane Gerichte ergänzte Speisekarten gezielt Rechnung.

Entsprechende Lokale findet der bewusste Geniesser nun in einem Online-Guide versammelt. Hier erfährt er, wo er sich biologisch, vegan oder glutenfrei ernähren kann und wie die Betriebe hinsichtlich Produktion, Recycling, Energie, Fairtrade und dergleichen aufgestellt sind. Die Plattform bietet zudem News, Trends, Tipps und – besonders erfreulich – gesunde, nachhaltige Rezepte zum Nachkochen. So setzt sich Grueen.ch dafür ein, dass nachhaltige Speisen mehr und mehr zum Alltag gehören und einen fixen Bestandteil der Schweizer Gastronomie werden.

Mit Bio Suisse, der Vereinigung Schweizer Biolandbau-Organisationen und ihrer Marke Knospe, konnte Grueen.ch einen erfahrenen Biopartner im Bereich Nachhaltigkeit gewinnen. Valérie Monnin, Verantwortliche für Gastronomie bei Bio Suisse sagt: «Grueen.ch verhilft mit dieser Plattform den nachhaltigen Schweizer Küchen zu einem ebenso attraktiven wie informativen Schaufenster, das nicht nur Gourmets begeistern wird.»

Die Plattform – ein Projekt von TNT Events – möchte die Gäste sensibilisieren, informieren und motivieren mitzumachen, denn die Macher von Grueen.ch sind überzeugt, dass wir unser Ernährungsbewusstsein verändern müssen. Längst ist es nicht mehr so, dass unsere Entscheidung ohne Einfluss auf unsere Umgebung bleibt. Im Gegenteil: Die bewusste Entscheidung, was wir essen – oder eben nicht essen –, trägt dazu bei, unsere Umwelt auch für nachkommende Generationen lebenswert zu erhalten.

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ROG und Syndicom verurteilen Hausdurchsuchung

Reporter ohne Grenzen (ROG) und Syndicom protestieren gegen das Vorgehen der Neuenburger Justiz gegen den Le Matin-Journalisten Ludovic Rocchi.

Seine Wohnung wurde gestern Dienstag durchsucht, dabei wurden EDV-Geräte und Unterlagen, die zum Teil auch Rocchis Frau gehören, beschlagnahmt (Werbewoche.ch berichtete). Ausserdem beschlagnahmten die Tessiner Behörden im Auftrag der Neuenburger Justiz Rocchis Laptop, denn der Journalist arbeitet aktuell am Filmfestival in Locarno. Ursache für dieses Vorgehen ist eine Klage wegen übler Nachrede und Verleumdung gegen Rocchi, die ein Professor der Wirtschaftsfakultät der Universität Neuenburg eingereicht hat. Rocchi hatte 2012 für Le Matin über eine Plagiatsaffäre an der Universität berichtet, in die der Professor laut der Zeitung verwickelt sein soll.

Wie Reporter ohne Grenzen in einer Mitteilung von Mittwoch schreibt, sei die Durchsuchung der Privaträume eines Journalisten ist ein Novum für die Schweiz. Sie zeige auch, dass die Justiz zu allem bereit ist, um an die Quellen eines Journalisten zu gelangen – selbst wenn dabei die Pressefreiheit tangiert werde.

«Schwerwiegenden Angriff auf den Recherche-Journalismus»

Auch Syndicom äussert sich in einer Mitteilung sehr besorgt um die Pressefreiheit und ist empört über diesen «schwerwiegenden Angriff auf den Recherche-Journalismus». Syndicom wende sich gegen diese «unverhältnismässigen Massnahmen der Justiz». Für die Gewerkschaft sei der Schutz der Informationsquellen von Journalisten grundlegend. Ohne diesen Schutz sei die Basis der Pressefreiheit gefährdet. In einem Land, in dem der Recherche-Journalismus bereits stark eingeschränkt sei, erscheine diese Durchsuchung am privaten Domizil eines Journalisten als inakzeptabler Einschüchterungsversuch. Obwohl ein Professor der Universität Neuenburg Klage gegen den Journalisten eingereicht habe, sei das unverhältnismässige Vorgehen einer Durchsuchung am privaten Domizil eines Journalisten – erstmalig in der Schweiz – in keiner Weise gerechtfertigt.

Comedia, die am 1. Januar 2011 in Syndicom aufging, hatte bereits drei Journalisten des Sonntagsblick verteidigt, die in der Affäre des «geheimen Faxes zu den CIA-Gefängnissen» eingeschüchtert worden waren, wie es in der Mitteilung heisst. Im April 2007 wurden sie schliesslich von einem Militärgericht freigesprochen und erhielten eine Entschädigung.

Koch Kommunikation: Das Leben ist offline

Die Agentur Koch Kommunikation will mit einer Kampagne für Die Post dem Offline-Briefverkehr auf die Sprünge helfen - ganz nach dem Motto: «Das Leben ist offline – alles sieht besser aus in einem Brief.»

Koch Kommunikation erhielt den Auftrag, für den Geschäftsbereich Poststellen und Verkauf der Post eine Kampagne zu realisieren, um speziell den Privatversand von A-Post-Briefen und Postpac-Priority-Paketen zu festigen. Eigentlich weiss es jeder: Ein handgeschriebener Brief macht mehr Freude als ein SMS oder ein E-Mail. Dem Empfänger, aber auch dem Absender. Und dennoch schreiben wir immer weniger Briefe. Dagegen tritt nun die Kampagne an.

Koch Kommunikation entwickelte den Ablauf der Aktion und setzte alle Massnahmen um. Als Key-Visual dient ein handgeschriebener Brief, auf dem typische SMS-Nachrichten in liebevoller Feder-Handschrift geschrieben sind. Ganz getreu dem Kerngedanken der Aktion: «Das Leben ist offline – alles sieht besser aus in einem Brief.» Als Werbemittel zum Einsatz kommen Inserate, Plakate im öffentlichen Verkehr und in den Poststellen, Ad-Screen-Filme, Online-Banner und Facebook Ads.

Wichtiger Teil der Kampagne ist ein Wettbewerb, der das Publikum dazu auffordert, eigene Nachrichten zu erfinden. Die Texte werden auf der Kampagnen-Microsite Post.ch/leben-offline direkt in das Kampagnensujet integriert und können via soziale Medien oder per E-Mail mit den Freunden geteilt oder ausgedruckt werden. Und man kann für die Vorschläge abstimmen. Der Wettbewerb dauert rund 5 Wochen. Bereits nach zwei Wochen Laufzeit wurden über 1’200 Beiträge verfasst und rund 18’000 Besuche auf der Website verzeichnet. Teilnahmeschluss ist der 29. August 2013.

Verantwortlich bei Post CH, Poststellen und Verkauf: Yvonne Wehrli (Leiterin Marketing-Kommunikation), Angela Hächler (Beraterin Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Koch Kommunikation: Jean-Marc Demeulemeester, Monika Beerli, Sandro Kradolfer (Kreation); Andrina Speziale, Beatrice Werthmüller (Beratung); Claudio Sprenger, Pascal Dürsteler, Sergio Lavanga, Philipp Dettling (Programmierung). Fotografin: Martina Meier. Animation: Adrian Keller, 306.ch.

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Zu guter Letzt: Henkel trocken

Der deutsche Konzern Henkel hat im Osten tief in die Kloschüssel gegriffen und die Ukraine verärgert. WC-Stein des Anstosses: Der Duftspüler Bref Duo Stick.

Im russischen Fernsehen – das von vielen Ukrainern konsumieren wird – lief ein Spot, welcher besagten WC-Reiniger anpries. Das Problem: Das Produkt, das in die Schüssel geklebt wird, sieht aus wie die ukrainische Flagge. Oben blau, unten gelb.

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//www.youtube.com/watch?v=W3jDCQxme7M

Ein (virtueller!) Shitstorm war die Folge: Auf Facebook und Youtube schrieben sich die gekränkten Ex-Sowjets den Frust vom Leibe. Die vom zuständigen Henkel-Manager Tore Birol abgegebene Erklärung, blau stehe für hygienisches Wasser und gelb für den erfrischenden Zitronenduft (Quelle: SDA) vermochte die aufgebrachten Ukrainer nicht zu besänftigen. Verständlich: Eine ungünstigere Stelle für eine Landesflagge gibt es wohl nicht. Also wurde das Produkt umgehend vom Ost-Markt genommen – Russland, die Slowakei und Kasachstan müssen wieder zur herkömmlichen WC-Ente und zum Bürsteli greifen. In der Ukraine selbst wurden die Bref Duo Sticks übrigens ohnehin nicht verkauft – als hätte man in der cleveren Henkel-Marketingabteilung den nach Zitrone duftenden Braten vorzeitig gerochen.

In einem nächsten Schritt müssen wohl neue Farben gesucht und gefunden werden. Einfach dürfte dies nicht werden, denn die meisten Farbkombinationen sind von Flaggen besetzt. Notlösung, die sicher noch frei ist: braun/gelb. Als kleine Hilfestellung im Anschluss eine Übersicht «Die Flaggen der Welt» (Stand: 2010).

Thomas Häusermann

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Edi 13: In 18 Tagen ist Anmeldeschluss

Der Countdown beim Edi 13 läuft: Filme können noch bis 31. August 2013 angemeldet werden.

Zugelassen sind Auftragsproduktionen die in den letzten zwölf Monaten von einer Schweizer Produktionsfirma und/oder von Schweizer RegisseurInnen realisiert wurden. Filme einreichen können alle Beteiligte die dafür über die Rechte verfügen, das können Auftraggebern, Produzenten, Regisseure, Werbeagenturen, Prostproduktionshäuser oder Tonstudios sein.

Es gibt vier Hauptkategorien:

Kategorie/ Catégorie Commercials

1) TV- und Kinospots
2) Werbefilme für andere Medien: Internet Virals und Internet Clips

Kategorie/ Catégorie Corporate

1) Imagefilme über das Unternehmen
2) Marketingfilme über Produkt/Dienstleistung
3) Interne Komunikation & Schulung für interne und externe Bezugsgruppen: Schulungs-, Lern-, Motivations- und Sensibilisierungsfilme

Kategorie/ Catégorie Television

1) Eigenwerbung für TV-Station und TV-Sendungen
2) Musik-Clips für Promotion der Musik/Musiker, produziert für Musiksender

Kategorie Multimedia & Interactive

Crossmediale Projekte und Plattformen. Online-Kampagnen. Anwendungen für Smart Devices. Computeranwendungen mit Programminstallation oder Browser. Konsolen und Spiele. Eingereicht werden können Werke, welche Filme mit Bilder und (3D)-Animationen verbinden und mit weiteren Komponenten, zum Beispiel HTML-Seiten, Text und Musik zu einem Gesamtwerk programmiert wurden. Die Werke müssen eine signifikante audio-visuelle Komponente aufweisen.

Mehr Informationen zur Anmeldung auf Edinet.ch

Media Focus: Werbemarkt stabil

Der Schweizer Werbemarkt hält sich in der Gesamtjahresperspektive mit einem geringen Wachstum von 0,1 Prozent (+1,8 Millionen Franken) weiterhin stabil auf dem Vorjahresniveau. Dies zeigt der Media Focus Werbemarkt Trend Report 2013/07.

Im Sommermonat Juli 2013 wurde ein Werbedruck von rund 275 Millionen Schweizer Franken gemessen. Dies entspricht einem Minus von 2,4 Prozent (-6,8 Millionen Franken). Das ist der bislang stärkste Rückgang in diesem Jahr. Im bisherigen Jahresverlauf entwickelte sich der Werbemarkt leicht positiv, der Werbedruck liegt von Januar bis Juli immer noch 0,1 Prozent im Plus, wie das Marktforschungsunternehmen Media Focus am Mittwoch mitteilte.

Deutlich weniger Werbung schaltete im Juli die Telekommunikationsbranche, die einen Rückgang von über einem Viertel gegenüber demselben Monat des Vorjahres verzeichnete. Auch Nahrungsmittel wurden weniger beworben – mit Ausnahme von Wurstwaren und Fleisch: In der Grillsaison investierten die Hersteller über ein Viertel mehr in Werbung für diese Produkte. (pd/SDA)

Den gesamten Trendreport im PDF-Format finden Sie unter diesem Link.

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