Futurecom: MUI-Studie im iBook-Store veröffentlicht

Im Rahmen der MUI-Studie (Media Use Index) untersucht die Y&R Group Switzerland jährlich das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Konsumenten. Die wichtigsten Erkenntnisse hat Futurecom jetzt als E-Book in Apples iBookstore zur Verfügung gestellt.

Im Jahr 2012 wurde ein spezieller Fokus auf die Personen über 55-Jahren (sog. Silver Surfer) gelegt und deren Verhalten jenem der Digital Natives und Digital Immigrants gegenübergestellt. Dies schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch. Um die wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie als E-Book in Apples iBookstore zur Verfügung zu stellen, hat die Agentur nicht das EPUB-Format, sondern das iBooks-Textbook-Format genutzt, das grafisch anspruchsvolle Publikationen für das iPad erlaubt. Das digitale Booklet mit dem Titel «MUI 2012» ist ab sofort in den iBookstores Schweiz, Deutschland, Österreich, Grossbritannien und USA verfügbar.

Verantwortlich bei Y&R Group Switzerland: Urs Krucker (Head of Strategy), Ivan Kellenberger (CIO), Martin Sauter (CKO).

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Werbeanstalt: Kampagne für Rent a Rentner

Rent a Rentner hat ihre Webseite im Mai 2013 neu lanciert. In diesen Tagen startet nun eine entsprechende Kampagne für das Seniorenarbeiten-Portal.

Die bisherige Kampagne wird fortgesetzt mit neuen Sujets. Im Zentrum stehen wiederum die «alten Säcke und alten Schachteln», welche für Kleinarbeiten jeglicher Art schweizweit zur Verfügung stehen.

Als Werbemittel kommen Plakate, 3D-Plakate, Social Media Massnahmen und diverse BTL-Massnahmen zum Einsatz.

Verantwortlich bei Werbeanstalt Schweiz: Reto Dürrenberger (Strategie), Sarah Hiltebrand (CD), Mike Surovka (AD), Daniele Pucci (Junior-AD), Katja Wölfel (Text), Sandra Städler, Ramona Romagnoli (Beratung), Andi Laub (DTP). Fotografie: Tobias Stahel. Bildbearbeitung: Felix Schregenberger.

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Goldbach Group: Weiterhin tiefe Werbebudgets bei Kunden

Die Goldbach Group hat im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr den Nettoumsatz um 5,6 Prozent (221 Millionen Franken) gesteigert. Der Reingewinn ging um 25 Prozent (2,6 Millionen) zurück, das Betriebsergebnis verkleinerte sich auf 13 Millionen Franken (-6,7 Prozent).

Der bereinigte Reingewinn nahm um 77 Prozent auf 3,1 Millionen Franken zu (Vorjahr 1,8 Millionen.). Per Ende Juni 2013 beträgt die Eigenkapitalquote 32 Prozent (per Ende Juni 2012: 31,5 Prozent). Der im ersten Halbjahr erarbeitete operative Cash Flow beträgt aufgrund der starken Reduktion von kurzfristigen Verbindlichkeiten Minus 10,2 Millionen Franken. Der um Sondereffekte (Investitionen Digital TV, Beendigung Software-Lizenzvereinbarung) bereinigte Ebit nahm um 18,6 Prozent auf 14 Millionen Franken zu. Die bereinigte Ebit-Marge konnte auf 6,3 Prozent erhöht werden (Vorjahr 5,6 Prozent). Dies schreibt die Goldbach Group in einem Communiqué vom Mittwoch.

Die in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz), in Osteuropa sowie im adriatischen Raum mit der Vermarktung von privaten elektronischen, mobilen und interaktiven Medien sowie im Online-Marketing führende Werbelogistikerin sei trotz weiterhin schwierigem Umfeld in allen drei Business Lines gewachsen. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte man ein weiteres Umsatzwachstum im einstelligen Bereich und eine anhaltende Profitabilitätssteigerung.

TV wächst, Radiogeschäft rückläufig

Die Umsätze in der Business Line Media, in der die Goldbach Group die Vermarktung von privatem TV, Radio und digitaler out of Home Werbung vor allem in der Schweiz sowie in Österreich und Rumänien zusammenfasst, verzeichnete im ersten Halbjahr einen erneuten Zuwachs von 3,2 Prozent auf  170,9 Millionen Franken (Vorjahr 165,6 Millionen). Dabei zeigte die fehlende Publikation von TV-Daten in der Schweiz keine nachteilige Auswirkung auf die Umsatzentwicklung, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Vielmehr konnte Goldbach Media im ersten Halbjahr den Marktanteil für Fernsehwerbung weiter ausbauen und den Umsatz um 5,4 Prozent steigern.

Erstmals war nach einer langjährigen Wachstumsphase das Radiogeschäft mit -10,4 Prozent rückläufig, insbesondere wegen konjunkturbedingt tieferen Werbeetats von Grosskunden, so die Werbevermarkterin in der Mitteilung weiter. Dieser Trend dürfte im zweiten Halbjahr anhalten, weil im Vorjahr Radiowerbung ausserordentlich stark nachgefragt war. Um neue Kunden zu erschliessen und das Wachstumspotential von Radio zu nutzen, habe sich der Verwaltungsrat der Goldbach Media entschieden, per 1. Juli 2013 ein eigenständiges Radio-Vermarktungsunternehmen zu gründen. Die aus der Radio Unit der Goldbach Media hervorgegangene Swiss Radioworld hat ihren Sitz in Zürich-Wollishofen.

Die Business Line Media trug im ersten Halbjahr 2013 78 Prozent (Vorjahr 80 Prozent) zum Gesamtumsatz der Goldbach Group bei. Der Ebit nahm dabei um 1,9 Prozent zu und beträgt 17 Millionen Franken (Vorjahr 16,7 Millionen). Das Segment Media steuerte 93 Prozent zum bereinigten Gruppen-Ebit bei (Vorjahr 96 Prozent).

Wachstum mit Online-Werbung

Die Business Line Audience, welche die Goldbach-Angebote für Online-Werbung bündelt, ist im ersten Halbjahr 2013 zu einem Wachstum von 2,4 Prozent auf 28,3 Millionen Franken (Vorjahr 27,7 Millionen) zurückgekehrt. Zum Online-Wachstum von 12 Prozent der Goldbach Group haben alle Produktlinien beigetragen: Das Display-Geschäft inklusive Performance Marketing nahm um 6 Prozent zu, die Produktlinie Video wuchs um 36 Prozent. Das Anfang 2012 lancierte Goldbach Video Network, welches die reichweitenstärksten Premium-Werbeplattformen über alle Screens zu einem einfachen Angebot aggregiert und fortlaufend um neue Plattformen, Endgeräte und Technologien erweitert wird, erweist sich als starker Wachstumstreiber.

Der bereinigte Ebit der in der Schweiz, Österreich, im adriatischen und osteuropäischen Raum tätigen Goldbach Audience beträgt 1,1 Millionen Franken und verdoppelte sich damit gegenüber dem um Sondereffekte bereinigten Vorjahresresultat (0,5 Millionen). Zur Verbesserung haben das Wachstum in der Region Adriatic und die Stärkung des operativen Ergebnisses in Osteuropa beigetragen. Die Business Line Audience trug im ersten Halbjahr 2013 12 Prozent (Vorjahr 110 Prozent) zum Gesamtumsatz und 6 Prozent (Vorjahr 3 Prozent) zum bereinigten Ebit der Gruppe bei.

Goldbach Interactive

Die Business Line Interactive mit Mobile, die konzeptionelle, gestalterische und technologische Angebote rund um interaktive Kommunikations- und Marketinglösungen für das Internet und für sämtliche mobile Devices erbringt, hat sich in den letzten Monaten kontinuierlich von Mandatsveränderungen und hohen Investitionen erholt und kann im ersten
Halbjahr 2013 trotz zunehmendem Konkurrenzdruck wieder ein Wachstum verzeichnen. Der Umsatz, der im deutschsprachigen Raum sowie in Polen und Russland tätigen Business Line, beträgt im ersten Halbjahr 2013 23,1 Millionen Franken (Vorjahr 18,5 Millionen), was einer Zunahme von 25,2 Prozent entspricht. Rund 60 Prozent der Zunahme wurde mit organischem Wachstum in der DACH-Region erzielt, rund 40 Prozent trug die Akquisition und erfolgreiche Integration der marktführenden slowenischen Digitalagentur Renderspace bei. International intensiv vorangetrieben wird der Ausbau des neu in die Business Line integrierten Bereichs Performance Marketing; der Länderfokus liegt dabei auf Deutschland und Polen. Hingegen belasten Restrukturierungsmassnahmen in Polen das Ergebnis. Zum Gesamtumsatz der Goldbach Group steuerte die Business Line Interactive 10 Prozent (Vorjahr 9 Prozent) bei, zum Gruppen-EBIT 1 Prozent(Vorjahr 1 Prozent). Der Ebit der Business Line Interactive beläuft sich mit 0,2 Millionen auf Vorjahres-Niveau.

Neuorganisation nach Regionen

Der Verwaltungsrat hat sich entschieden, die Struktur der Goldbach Group per 1. Juli 2013 nach Regionen auszurichten, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Mit dieser Neuorganisation wolle die in der DACH Region, in Osteuropa (Polen, Tschechien, Rumänien, Russland) sowie im adriatischen Raum (Slowenien, Kroatien, Serbien) tätige Gruppe die einzelnen Regionen stärken und im Rahmen der langfristigen Unternehmensstrategie weitere Expansionsschritte erleichtern.

Für das Gesamtjahr 2013 rechnet die Goldbach Group weiterhin mit einem Umsatzwachstum im einstelligen Bereich und, im Rahmen früherer Prognosen, auch im TV-Bereich. «Auch im zweiten Halbjahr gehen wir von höheren Umsätzen aus, obwohl die seit August veröffentlichten TV-Quoten aufgrund der Erhebungsmethode eine insgesamt tiefere TV-Nutzung ausweisen», sagt Klaus Kappeler, CEO Goldbach Group. «Trotz der herausfordernden Situation durch das neue Fernsehpanel erwarten wir gerade im TV-Bereich wegen der anhaltenden Umlagerung von Werbeetats in Bewegtbild/Video einen weiteren Umsatzanstieg.»

 

Zu guter Letzt: Internetzugang für Alle

Facebook will mit einer Initiative der gesamten Menschheit Zugang zum Internet verschaffen. Das Onlinenetzwerk hat sich diesen Plan zusammen mit einer Gruppe weiterer internationaler Kommunikationskonzerne vorgenommen.

Die Unternehmen hätten sich unter anderem die Entwicklung günstigerer und besserer Smartphones vorgenommen, teilte die Initiative am Mittwoch gemäss SDA mit. Zudem solle der Internetzugang über Handynetze ausgebaut und die Kosten für die mobile Internetnutzung mit Smartphones gesenkt werden. Neben Facebook gehören zur Gruppe der Konzerne auch Nokia, Samsung, Ericsson, Twitter und Qualcomm. Das Ziel von Internet.org sei es, das Internet für die zwei Drittel der Menschheit verfügbar zu machen, die bislang nicht angeschlossen sind, schreibt die Initiative laut SDA in einer Erklärung. Auf der ganzen Welt hätten bislang 2,7 Milliarden Menschen Internetzugang. Aber fünf Milliarden hätten noch keinen Zugriff zum weltweiten Datennetz. Und es kämen Jahr für Jahr kämen vergleichsweise wenige neue Nutzer hinzu.

Um ihr Projekt zu kommunizieren, hat die Gruppe bereits auch ein Video auf Youtube gestellt. Der Abschlusssatz lautet: «Imagine a world where it connects us all» (Stell dir eine Welt vor, in der das Internet uns alle verbindet). Leider vermittelt das Video einen Weltretter-Pathos, der gegebenenfalls angebracht wäre, wenn die Konzerne tatsächlich eine umsetzbar Möglichkeit gefunden hätten, um Hungersnot und Unterdrückung vollständig auszulöschen, oder zumindest eine Landung auf dem Pluto vorzuweisen hätten. (uma)

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Teaserbild: Wuv.de

Humanitas Helvetica: Weko schont Tamedia und NZZ

Während Jahren habe die Weko Unternehmenskäufen sowie dem Tausch von Regionalzeitungen der beiden dominierenden Zürcher Medienunternehmen tatenlos zugesehen. Dies schreibt Humanitas Helvetica und äussert dabei den Verdacht, dass die Weko die beiden Verlagshäuser schone.

Eine entsprechende Anzeige aus der Branche sei von der Weko ohne Prüfung schubladisiert worden, heisst es in der Mitteilung von Humanitas Helvetica auf Presseportal.ch. Ein Fall im Anzeigemarkt in der Westschweiz sei von der Weko an eine andere Behörde abgeschoben worden. Nun wäre die Politik gefordert. Sie müsse ihre Verantwortung wahrnehmen und die Weko in aller Deutlichkeit an ihren gesetzlichen Auftrag erinnern.

Die Machtkonzentration im Schweizer Zeitungsmarkt habe im internationalen Vergleich beängstigende Ausmasse angenommen, schreibt die Organisation weiter. Diesen Umstand habe die Weko zu verantworten. Für Humanitas Helvetica sei dieser Zustand nicht mehr tragbar, ein wäre ein wichtiges Anliegen dieser schweizerischen NGO mit Sitz in Zürich die Informations- und Medienfreiheit in der Schweiz zu wahren und zu schützen.

Mutmassliche Gebietsabsprache zwischen Tamedia und NZZ

Am 26. Oktober 2011 hat Humanitas Helvetica, als eingetragener Verein, bei der Weko eine Anzeige gegen Tamedia und NZZ eingereicht. Man habe dabei eine mutmassliche Gebietsabsprache angezeigt, schreibt Humanitas Helvetica. Damit teilten sich die beiden Verlagshäuser den Markt für Regionalzeitungen in der Deutschschweiz auf. In der Ostschweiz dominiere nunmehr die NZZ-Mediengruppe mit ihrem Zeitungsverbund und im Raum Zürich die Tamedia mit den Zürcher Landzeitungen. Der Verein wollte der Weko Informationen für die mutmassliche Gebietsabsprache vorlegen, scheiterte aber wiederholt am Desinteresse der Verantwortlichen.

Eine ähnliche Reaktion der Weko habe bereits der Schweizerische Gewerbeverband SGV erlebt, führt Humanitas Helvetica auf Presseportal weiter aus. Der SGV habe im Frühling 2011 in einer Anzeige geltend gemacht, dass Tamedia mutmasslich ihre marktbeherrschende Stellung in der Westschweiz missbrauche, als sie nach der Übernahme der Schweizer Aktivitäten der Edipresse-Gruppe die Preise für Anzeigen bei Pendlerzeitungen in der Westschweiz (20 minutes) zwischen 2009 und 2011 um über 55 Prozent erhöhte. Die Weko habe es ohne plausible Begründung abgelehnt, diesem mutmasslichen Preismissbrauch nachzugehen und das Dossier unbearbeitet an den Preisüberwacher abgeschoben, der jedoch bereits begangene Monopolmissbräuche nicht ahnden kann.

Verein fordert Politiker auf, einzuschreiten

Die Machtkonzentration aufgrund von mutmasslichen Gebietsabsprachen und mutmasslichem Preismissbrauch im Schweizer Zeitungsmarkt verhindere eine freie Meinungsbildung, schreibt der Verein weiter. Die Weko komme ihrem gesetzlichen Auftrag nicht nach. Und die Aufsichtsbehörde sanktioniere die Untätigkeit der Weko nicht. Deswegen müssten die Politiker einschreiten und dafür sorgen, dass die Weko das Kartellgesetz wieder durchsetzt.
 

Serranetga: «Gleiches zieht Gleiches an»

Mit dem Slogan «Style zieht Style an» wirbt die SI-Style aktuell um die Gunst der Leserinnen. Die Kampagnenidee lässt sich einfach auf weitere Titel übertragen.

Die aktuelle Performance-Kampagne von SI-Style hat das Ziel, neue Abonnenten zu gewinnen. Dafür macht sich Serranetga das Naturgesetz «Gleiches zieht Gleiches an» zunutze: Grossflächige Werbemittel zeigen verschiedene Styling-Utensilien, die vom Cover des Magazins magnetisch angezogen werden. Der Clou: Idee und technische Grundlagen wurden von der Agentur so konzipiert, dass sie sich problemlos auf weitere Ringier-Titel übertragen lassen.

Die nächste Kampagne ist bereits in Planung.

Verantwortlich bei Ringier: Sabrina Zakowski (Product Manager), Julia Tatje (Leiterin Werbung Zeitschriften). Verantwortlich bei Serranetga: Pascal Deville, Samuel Textor (Creative Direction), Tino Elsener (Projektleitung), Julia Miller, Philippe Lehmann (Screendesign), Thomas Blumer (Text), Thomas Spreng (Leitung Programming), Diego Dirren, Erwan Eydt (Programming).

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Frühere Tagesschau-Sprecherin Dominique Rub gestorben

Dominique Rub Kohler ist tot. Die frühere Tagesschausprecherin starb im Alter von 60 Jahren nach langer Krankheit, wie Familie und Freunde in einer Todesanzeige am Mittwoch bekannt gaben.

Dominique Rub präsentierte von 1988 bis 1993 die Tagesschau, davor war sie Sprecherin der Nachtausgabe. 1993 macht Bundesrätin Ruth Dreifuss Dominique Rub zu ihrer persönlichen Referentin und zur Sprecherin des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI).

Im Jahr 2000 gründete Rub, die Geschichte, Politologie und Englisch an der Universiät Zürich studiert hatte, zusammen mit Anne Rüffer den Sachbuchverlag Rüffer&Rub. Dominique Rub war verheiratet mit Georg Kohler, emeritierter Professor für politische Philosophie an der Universität Zürich. Mit ihrem geschiedenen Mann, dem Regisseur Rolf Lyssy, drehte sie 2002 einen Dokumentarfilm über die Todesstrafe. (SDA)

Teaserbild: Tagesanzeiger.ch
 

Frontwork total auf Tour

Frontwork hat einen Promotionsstand gebaut für Total, das Waschmittel der Migros für Alles. Dabei werden alle Register der Verkaufsförderung gezogen.

Dazu gehören Aktionsangebote, Beratung, Bemusterung, ein Gewinnspiel sowie Spiel und Spass für Kinder. Ende Mai wurde der Stand zum ersten Mal in Uster aufgebaut. Rund 30 Mal pro Jahr soll er nun in verschiedenen Migros-Filialen in der ganzen Schweiz stehen. Da nicht überall die gleichen Platzverhältnisse herrschen, hat Frontwork verschiedene Standlayouts entworfen für Flächen von 50 bis 150 Quadratmetern.

Beim Bau des Standes realisierten die Werbetechniker der Agentur eine mit LED ausgeleuchtete Station für Luftballone, ein Greifer-Game im Design einer überdimensionalen Waschmaschine, verschiedene Warenträger-Module sowie eine runde Bar für Beratung und Verkauf. Über ihr schwebt ein beleuchteter Riesenballon, der für eine gute Fernwirkung sorgen sollte. Eine spezielle Herausforderung bildeten die vier beleuchteten Wassersäulen, weil sie unabhängig von einer Stromquelle – nur durch Akkus – betrieben werden.

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Maxomedia, Moca und SBB gleis7

Maxomedia, Moca und SBB gleis7 haben die App «Entertrainment», die seit 2011 verfügbar ist, sommerfrisch gemacht: Neben dem komplett überarbeiteten Design, trumpft sie in der dritten Version mit neuen Funktionen auf.

Neu lässt sich etwa die persönliche CO2-Statistik abrufen. Durch die App «Entertrainment» werden Jugendliche mit einem iPhone oder Android-Handy fürs Zugfahren belohnt. Die ÖV-Nutzer können sich in den aktuell benutzten Zug einchecken und Punkte sammeln. Denn jeder zurückgelegte Kilometer wird auf ein persönliches Konto gutgeschrieben und in Credits umgewandelt. Diese können die Jugendlichen neu direkt in der App gegen verschiedene Gutscheine und Produkte aus dem gleis7 Shop eintauschen.

Das Design der App wurde komplett überarbeitet und orientiert sich neu an der Online-Community-Plattform Gleis7.ch, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Die Farben sollen einen hohen Wiedererkennungswert schaffen und die Navigation innerhalb der App vereinfachen. «Entertrainment» halte auch, was der Name verspricht: «Nie mehr gelangweilt unterwegs zu sein!», so die Agentur weiter. Denn die App zeige an, wer sonst noch eingecheckt hat. So können sich Freunde und Bekannte, aber auch Fremde aus der Community finden, chatten und gleich im Zug verabreden. Per Push-Nachricht werden die User neu darüber informiert, wer in den gleichen Zug eingecheckt hat.

Ausserdem können die Jugendlichen jetzt anhand von persönlichen Statistiken nachverfolgen, welche Strecken sie bereits mit den ÖV zurückgelegt und wie viel CO2 sie dabei im Vergleich zum Autofahren eingespart haben. Überarbeitet wurden zudem der Check-in und Check-out, das Abrufen der Fahrtinformationen, das Spiel 4-Gewinnt, der Chat und die beliebten Trophäen zum Sammeln.

Um die App zu benutzen, brauchen die Zugreisenden ein gültiges SBB Abo und müssen zwischen 13 und 25 Jahre alt sein.

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TV-Markt: Kabelnetze mit Abstand an der Spitze

Per Ende Juni 2013 gab es in der Schweiz mehr als 2,7 Millionen Kabel-TV-Abonnenten. Damit sind die Kabelnetze weiterhin mit grossem Abstand Marktführer im TV-Markt.

In den Märkten Breitbandinternet und Telefonie verzeichneten die Kabelnetze im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von knapp 12 und 15 Prozent. Dies schreibt Swisscable in einer Mitteilung vom Dienstag. Trotz grosser Konkurrenz sei es den Schweizer Kabelnetzen auch im zweiten Quartal des laufenden Jahres gelungen, ihre führende Stellung im TV-Markt zu behaupten. Mit 2‘706‘700 Kabel-TV-Abonnenten verfügen die Kabelnetze über mehr als dreimal so viele Kunden wie die zweitplatzierte Konkurrentin (siehe Grafik unten).

Solides Wachstum bei Kabelinternet und Kabeltelefonie

Beim Breitbandinternet und in der Telefonie verzeichneten die Kabelnetze ein solides Wachstum von knapp 12 und 15 Prozent. Per Ende Juni 2013 nutzten damit rund 1'013'000 Kunden Kabelinternet und über 600'000 Kunden Kabeltelefonie. Für die Branche sei vor allem das Internetwachstum wichtig, schreibt Swisscable in der Mitteilung. Man sei überzeugt davon, dass das Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft ist. «Kabelinternet wird weiter wachsen, weil der Bedarf nach schnellen Internetverbindungen zunimmt», sagt Claudia Bolla-Vincenz, Geschäftsführerin von Swisscable.

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Swisscable ist der Wirtschaftsverband der Schweizer Kabel-TV-Unternehmen. Ihm sind 225 privatwirtschaftlich wie auch öffentlich-rechtlich organisierte Unternehmen angeschlossen, die über 2,7 Millionen Haushalte mit Radio, TV, HDTV, Internet, Telefonie und weiteren Angeboten versorgen.

 

Zu guter Letzt: Lecker Wahlkampf

Wahlkampf in Deutschland - we like! Heute: Bundestagskandidatin Rebecca Hummel erkocht sich mit Erdbeer-Konfi potentielle Wählerstimmen.

Volksnah, bodenständig und praxisorientiert – so mögen wir unsere Politiker. Beziehungsweise, so mögen hoffentlich unsere deutschen Nachbarn ihre Politiker. Denn mit Rebecca Hummel erblickte jüngst eine aussichtsreiche SPD-Nachwuchshoffnung die virale Wahlkampfbühne. Ihre Geheimwaffe: Erdbeer-Konfitüre. Lediglich fünf Minuten benötigt sie, um die Zuschauerschaft in die Geheimnisse der Konfi-Zubereitung einzuweihen. Und signalisiert dabei: Wer dies beherrscht, zeigt auch im Umgang mit Drohnen, Ost-Zuwanderern, Neuland-Abhörern und Griechen keine Schwäche. Gewählt! (hae)
 

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Jung von Matt/Limmat: Ausspannen beim Auftanken

Letztes Jahr hat Socar sämtliche Geschäftsanteile von Esso Schweiz und deren Tankstellen-Netz übernommen. Nachdem Jung von Matt/Brand Identity bereits den visuellen Auftritt und das komplette CI/CD von Socar verantwortete, präsentiert nun JvM/Limmat eine Kampagne.

Diese soll die Automobilisten und Passanten gleichermassen an die modernen Tankstellen bringen. Genau diese Hochwertigkeit – in Optik und Service – grenze Socar von der Konkurrenz ab, so die Agentur in einer Mitteilung. Socar biete dem Kunden so einen relevanten Vorteil: «Eine kurze Pause bei Socar fühlt sich ganz einfach entspannter an.» Dieser Moment der extremen Entspannung wird durch schwebende Menschen beim Tanken dramatisiert. Denn nichts ist für den menschlichen Körper und Geist so erholsam, wie sogenanntes Floating, also das Schweben in Schwerelosigkeit. Oder eben eine entspannender Tankstopp bei Socar.

Der Schwebepunkt jedes einzelnen Models wurde unter Zuhilfenahme eines grossen Trampolins eingefangen. Die Motive sind zur Zeit auf Plakaten in der ganzen Schweiz zu sehen. Flankiert wird der Aushang von Radiospots sowie weiteren Kommunikationsmassnahmen im Umfeld der Socar Tankstellen.

Verantwortlich bei Socar: Edgar Bachmann (CEO), Reto Reidt (Marketing Manager), Alejandro Schmid (Marketing und Promotion Specialist, Retail). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Andy Lusti, Maurus Zehnder (Creative Direction), David Hanselmann, Christina Wellnhofer (Art Direction), Lukas Frischknecht (Grafik), Samuel Wicki, Alain Eicher (Text), Deborah Herzig (Art Buying), Fabian Röthlisberger, Thomas Deigendesch, Simone Jehle, Laila Müller (Beratung), Pierluigi Macor (Fotografie), Rohner Retouche (Bildbearbeitung).

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