Peter Jost neuer Chefredaktor der Berner Zeitung

Peter Jost wird auf Anfang 2014 neuer Chefredaktor der BZ Berner Zeitung. Der bisherige Stellvertreter folgt auf Michael Hug, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen per Ende 2013 abgibt. Neuer stellvertretender Chefredaktor wird Adrian Zurbriggen.

Peter Jost ist seit 1999 für Espace Media tätig, wie es in einer Mitteilung heisst. Der heute 39-Jährige stieg nach einer Banklehre beim TT Thuner Tagblatt als Sportredaktor in den Journalismus ein. Später war er stellvertretender Sportchef bei der BZ Berner Zeitung, ehe er 2006 ins Wirtschaftsressort wechselte. Seit 2009 ist Peter Jost Mitglied der Chefredaktion der BZ Berner Zeitung. In den letzten vier Jahren hat er die BZ Berner Zeitung mitgeprägt und unter anderem die Weiterentwicklung von BO Berner Oberländer und TT Thuner Tagblatt begleitet.

Adrian Zurbriggen begann bereits während seines Studiums an der Universität Bern für die Berner Zeitung zu schreiben. Nach Stationen beim Ausgehmagazin Kulturagenda und als Kulturredaktor übernahm er 2006 die Leitung des Teams Stadt Bern. Vor zwei Jahren wurde der 40-Jährige zum Nachrichtenchef der BZ Berner Zeitung ernannt.

Die BZ Berner Zeitung ist die führende Tageszeitung im Kanton Bern. Kernkompetenz der Regionalzeitung ist die umfangreiche Berichterstattung aus der Region Bern und über Sportereignisse. In der überregionalen Berichterstattung arbeitet die Berner Zeitung, deren Wurzeln bis weit ins 19. Jahrhundert zurückreichen, mit ihren Partnerzeitungen BZ Langenthaler Tagblatt, BO Berner Oberländer und TT Thuner Tagblatt, im Verlag zudem mit der Tageszeitung Der Bund. Gemeinsam erreicht der Medienverbund der BZ Berner Zeitung mit einer Auflage von 173'684 Exemplaren (WEMF 2012) jeden Tag 365'000 Leserinnen und Leser (MACH Basic 2012-2).
 

Rufener: Neuauftritt gefeiert

Rufener ging am 23. August mit einem neuen Aufritt «live». Ein Ereignis, das mit Kunden, Partnern, Lieferanten und Freunden gefeiert wurde.

Als Kreativagentur versteht Rufener die Begegnungskommunikation als umfassende Disziplin, wie es in einer Mitteilung heisst. Das Rebranding widerspiegelt diese strategische Ausrichtung: Rufener positioniert sich als kompetenten und erfahrenen Partner in sämtlichen Bereichen der Live-Kommunikation. Längst bietet Rufener den Kunden über die Kernkompetenz Eventmanagement hinaus ein grosses Knowhow in der Kreation (Konzeption, Grafik und Set Design) sowie fachkundige Beratung in strategischer Planung und integrierter Kommunikation.

Die Agentur hat sich daher vom einschränkenden Zusatz «Events» in ihrem Brand verabschiedet und den Eventbereich um die Disziplinen Creation und Consulting erweitert. Der neue Auftritt verstärkt diese Ausrichtung zusätzlich. Mit drei definierten Corporate Colours bringt der neue Look die drei Leistungsbereiche der Agentur Events, Creation & Consulting klar zur Geltung. Der Claim «exciting people – exciting brands» bleibt Credo.

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Komet: Beach-Feeling im Shoppyland

Für das Sommerprogramm des Einkaufscenters Shoppyland Schönbühl hat die Agentur Komet den visuellen Auftritt gestaltet und umgesetzt.

Eigene Strandwelten inklusive Beach-Lounges und Surfsimulator erwarten die Besucher im Rahmen des Sommerprogramms im Shoppyland ebenso wie ein vielseitiges Unterhaltungsprogramm von Beach Soccer bis hin zum Live-Konzert. Die Couponing-Aktion «Paradiesische Angebote» mit attraktiven Vergünstigungen soll in den Sommermonaten zugleich Verkauf und Frequenz des Einkaufscenters steigern.

Komet hat den visuellen Auftritt der Aktion gestaltet und die Bildmarke des Shoppylands dafür kurzerhand in ein tropisches Insel-Atoll verwandelt. Das Visual begrüsst die Besucher auf Flyern, Indoor-Massnahmen, Online und sogar auf der grosszügigen Hausfassade.

Verantwortlich bei Shoppyland: Karl Gorsatt (Centerleiter Shoppyland), Rahel Waelti (Marketing & Kommunikation), Diana Weber (Administration). Verantwortlich bei Komet: Thom Pfister (CD), Roland Zenger, Joël Weber (AD), Elena Posch, Antonia Bekiaris (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Sarina Künzli (Beratung).

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Gemi Juli: TV und Radio legen stetig zu, Internet verliert

In einem stabilen Gesamtmarkt steigt der Werbedruck bei TV, Radio und den elektronische Medien weiter an. Internet und Teletext müssen Verluste hinnehmen, Adscreen legt wieder zu. Das zeigt der Goldbach Index (Gemi) Juli 2013 für den Werbedruck.

Mit einer Zunahme von sechs Indexpunkten ist Adscreen auf Wachstumskurs zurückgekehrt und schliesst im Juli mit 614 (608) Indexpunkten. Mit einem Verlust von nur einem Indexpunkt leicht rückläufig im Vergleich zum Vormonat schliesst Teletext mit 69 (70), während Internet mit 747 (755) acht Indexpunkte einbüsst.

TV und Radio weisen weiterhin ein konstantes Wachstum aus. Mit 636 (635) Indexpunkten kann TV im Vergleich zum Vormonat einen Indexpunkt zulegen, Radio schliesst mit einer Zunahme von vier Indexpunkten auf 424 (420). Die elektronischen Medien insgesamt legen einen Indexpunkt zu und schliessen bei 639 (638), der Gesamtmarkt bleibt bei 237 (237) Indexpunkten stabil.

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Viva stärkt Bereich Publishing

Die Zürcher Agentur Viva hat Verstärkung bekommen. Als Senior-Beraterin ist Bea Hubschmid neu mit an Bord. Andy Maschek stösst als Leiter Publishing zum Redaktionsteam dazu.

Nach einem Engagement als Leiterin Markenführung bei Pro Juventute Schweiz und einem Sprach- und Reiseaufenthalt in Kanada berät Bea Hubschmid die Viva-Kunden mit ihrer langjährigen Erfahrung in allen Kommunikationsdisziplinen, wie es in einer Mitteilung heisst. Den theoretischen Background holte sie sich im Rahmen der Weiterbildungen zur eidgenössisch diplomierte Kommunikationsleiterin und zur PR-Fachfrau mit eidgenössischem Fachausweis. Derzeit absolviert sie eine Weiterbildung zur Social Media Managerin.

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Sportliche Publikationen sind die Leidenschaft von Andy Maschek. Ausgelebt hat er diese nach seinem Abschluss an der Ringier Journalistenschule als Sportreporter und Blattmacher beim  Blick, als Sportchef bei .ch und als publizistischer Leiter bei IMS Sport in Köniz BE. Bei Viva ist Andy Maschek nun ebenfalls für die stetig zunehmenden Publishing-Projekte der Agentur verantwortlich.

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Alpha 245: Budgetlinien gibt’s auch bei den Kleinen

Die Agentur Alpha 245 hat für die Bäckerei Rössler darauf hingewiesen, dass es Budgetlinien nicht nur beim grossen Detailhändler nebenan gibt.

Die Bäckerei Rössler liegt ganz in der Nähe eines grossen Detailhändlers. Ein Problem: Viele nehmen nicht mehr den Weg unter die Füsse, um ihr Brot vor oder nach dem Grosseinkauf beim Dorfbäcker zu kaufen. Und dass dieser nicht teurer sein muss und sehr wohl auch eine eigene Budgetlinie hat, zeigt Alpha 245 mit einem Plakat, das ganz im Stil einer bekannten Budget-Linie daherkommt. Aber halt trotzdem etwas anders.

Verantwortlich bei Bäckerei Rössler: Ruth und Urs Rössler (Inhaber). Verantwortlich bei Alpha 245: Diana Rossi (Creative Direction), Fabian Windhager (Text), Kathia Le Bescont, Hekuran Avdili (Art Direction), Andreas Aebischer (Beratung), Chavela Zink (Fotografie), Pam Hügli (Gesamtverantwortung).

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Ringier Digital: Kooperation mit Seven Ventures

Ringier Digital und Seven Ventures, der Venture-Arm von Pro Sieben Sat 1, gehen für die nächsten drei Jahre eine strategische-Partnerschaft ein. Gemeinsam sollen junge Schweizer Unternehmen gefördert werden.

Wie Ringier-Digital CDO Thomas Kaiser bereits Mitte August gegenüber der Werbewoche im Interview ausführte, geht man mit Seven Ventures  eine Kooperation ein. Ziel ist die Förderung und Bekanntmachung von innovativen Startups und jungen zukunftsorientierten Unternehmen in der Schweiz, die sich klassische Werbung in der Regel noch nicht leisten können, wie die beiden Unternehmen in einer Mitteilung schreiben. Die Investitionen konzentrieren sich auf strategisch wichtige Bereiche, insbesondere aber auf Wachstumsunternehmen im Online- und Mobile-Segment. Das Engagement erfolgt in Form von Media-for-Revenue oder Media-for-Equity. Das heisst, SevenVentures und Ringier Digital erhalten im Gegenzug für ihre umfassende Medialeistung (TV, Online, Print, Radio) einen Umsatz- oder Geschäftsanteil. Ringier Digital und SevenVentures verfügen zusammen über die grösste Schweizer Medien-Reichweite.

Von grosszügigen Werbebudgets können Startups meist nur träumen. Sie sind jedoch die entscheidende Voraussetzung für einen schnellen Markenaufbau und Abverkauf. Umso schwieriger ist es für junge Unternehmen, zielgruppenspezifisches Marketing zu betreiben und relevanten Werbedruck zu erzielen. Die Partnerschaft von Ringier Digital und Seven Ventures setzt genau da an: Die beiden Unternehmen investieren in erfolgsversprechende Startups und bringen nebst finanziellen Mitteln vor allem ihre gebündelte Medienleistung als Akquisitionswährung ein. Das Prinzip Werbezeiten und Werbeplätze gegen Umsatz- oder Firmenanteil bringt für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.

Seven Ventures verfügt bereits über mehrjährige Erfahrung im Bereich Media Investment. Das Portfolio umfasst inzwischen mehr als 70 Kooperationen und Beteiligungen, darunter Firmen wie Zalando, Preis24.de oder Babymarkt.de.

Kombiniert mit Ringier-Medialeistungen aus den Bereichen Online, Print und Radio ergänzt Ringier Digital die TV-Leistungen von Seven Ventures um drei komplementäre Kanäle. Thomas Kaiser, CEO Ringier Digital AG und CDO Ringier AG unterstreicht die Wichtigkeit solcher Investments: «Wir wollen auch in Zukunft unser Online-Geschäft ausbauen. Neben der Medienreichweite beider Partner erwartet die Startups ein Umfeld mit vielen erfahrenen Digital-Unternehmern.»

Hari-Sven Krishnan, Managing Director Seven Ventures Schweiz: «Die Schweiz ist ein Land mit einer sehr innovativen Gründerszene. Wir freuen uns sehr, mit Ringier den ersten Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir hierzulande junge Unternehmen fördern und gemeinsam bei ihrer Entwicklung unterstützen können. Perspektivisch schliesst das für diese Unternehmen auch den Markteintritt in Österreich und Deutschland mit ein. Ich bin fest überzeugt, dass wir mit der gebündelten Kraft unserer Medienreichweite viel bewegen können.»

Tamedia sichert sich den Landboten

Laut Schweiz am Sonntag sollen sich das Zürcher Medienhaus und die Winterthurer Tageszeitung Der Landbote geeinigt haben. Tamdia will die Übernahme nicht bestätigen.

Die Details des Deals sollen laut Insidern vor wenigen Tagen geklärt worden sein. Das Interesse von Tamedia an einer Übernahme war seit längerem publik (Werbewoche.ch berichtete) – das Medienhaus hält seit 2005 20 Prozent an der Ziegler Druck- und Verlags AG, die den Landboten herausgibt. Die Zeitung Schweiz am Sonntag will von «gut informierten Kreisen» wissen, dass der Kaufpreis über 50 Millionen Franken beträgt – inklusive der Immobilien.

Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer dementiert die Übernahme – man sei aber «mit der bisherigen Zusammenarbeit sehr zufrieden». Es sei klar, dass Tamedia einer der möglichen Partner sei, sollte es zu einem Verkauf kommen. (hae/SaS)
 

Jeder Rappen zählt – auch bei SRF

Die Spendenshow «Jeder Rappen zählt» (JRZ) wird überarbeitet. Ausserdem plant SRF eine neue Spielshow und stellt dafür unter anderem Gülsha Adilji zur Online-Wahl.

Wie die Sonntagszeitung schreibt, will SRF die Glückskette-Show «Jeder Rappen zählt» überarbeiten und dabei Kosten einsparen. Die teilweise als «penetrante Schaubühne» empfundene stationäre Glasbox verschwindet. Neu wird die Spendensammlung mobil in verschiedenen Städten durchgeführt. JRZ wird sich ausserdem grösstenteils aus dem Fernsehen verabschieden und hauptsächlich im Internet und auf Radio SRF 3 stattfinden. Offen sind die Durchführungsorte, die Moderatoren und das Spendenthema, welches – nach teils heftiger Kritik in den vergangenen Jahren – den Spagat zwischen In- und Ausland ermöglichen soll.

Weitere Änderungen im Programm sind angekündigt: SRF plant eine neue Spielshow namens «Streetgames», die sich an ein jüngeres Publikum richtet. Ab 10. September werden vier von verschiedenen Produktionsfirmen umgesetzte Pilotsendungen ausgestrahlt. Die Zuschauer können danach online bestimmen, welche Sendung es ins Programm schafft. Wenig überraschend kommt, dass SRF eine der Sendungen mit der Joiz-Moderatorin Gülsha Adilji besetzt. Die Nachwuchsjournalistin des Jahres mit albanisch-türkischen Wurzeln geniesst beim jungen Zielpublikum seit den ersten Joiz-Tagen grosse Popularität und ist längst eine etablierte Schweizer TV-Grösse.

Eine weitere Sendung wird moderiert von Miriam Rickli, die bereits im Format «Wild@7» auf SRF zu sehen war. Ebenfalls eine Chance erhalten Radio-24-Moderator Domink Widmer und Zoe Torinesi von 4+, die gemeinsam mit Nick Läderach (FCZ TV) antritt. (hae/soz)
 

Voigts Newsplattform ohne Ringier

Ringier steigt nicht bei Hansi Voigts Newsportal ein, das noch 2013 online gehen soll. Das Medienhaus sieht laut Sonntagszeitung keine Verdienstmöglichkeiten.

Der ehemalige Chef von 20 Minuten Online Hansi Voigt will noch 2013 ein Newsportal mit Arbeitstitel «Watson» lancieren (Werbewoche.ch berichtete). Wie die Sonntagszeitung schreibt, führt er momentan Gespräche mit Investoren. Bereits an Bord ist AZ-Verleger Peter Wanner, der sich an der benötigten Anschubfinanzierung von 25 Millionen Franken beteiligt.

Verzichten muss Voigt auf die Unterstützung von Ringier. «Laut gut unterrichteten Quellen» sei man an der Dufourstrasse zwar aus journalistischer- und technologischer Sicht vom Projekt überzeugt, allerdings glaube man nicht an die Möglichkeit, mit der Plattform Geld verdienen zu können. Voigt nimmt es gelassen – er habe ohnehin nicht mit Ringier gerechnet und nach zwei kurzen Gesprächen vor drei Monaten nichts mehr vom Verlag gehört. Er habe nicht einmal gewusst, dass die Geschäftsleitung über sein Projekt berate. «Erstaunt» sei er allerdings darüber, dass die Medien schon vom negativen Beschluss wüssten – Voigt vermutet taktische Gründe.

Voigts Version widerspricht Ringier-Sprecher Edi Estermann in der Sonntagszeitung: Es habe in den letzten Wochen «entsprechende Gespräche» gegeben – deren Inhalt kommentiere man aber nicht. (hae/soz)

Bild: Keystone

Gefahren erkennen

Mercedes grenzt sich in aller Deutlichkeit von einer Abschlussarbeit der Filmakademie Ludwigsburg ab. Der vermeintliche Werbespot nimmt sich ethischen Grundfragen an – und Hitler.

Im einminütigen Film wird der Notbremsassistent von Mercedes-Benz demonstriert. Rennen Kinder vors Auto, wird automatisch auf die Klötze getreten. Die Pointe der Filmstudenten ist gesalzen und verbreitete sich in Windeseile viral um die Welt: In Braunau am Inn, dem Geburtsort Hitlers, rennt gegen Ende des 19. Jahrhunderts der kleine Adolf vor die Edelkarosse. Diesmal bremst das Auto nicht ab, sondern überfährt den Jungen. Claim: «Erkennt Gefahren, bevor sie entstehen».

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Daimler will mit dem brisanten Film nichts zu tun haben und verlangte umgehend, dass deutliche Hinweise im Clip platziert werden. Es sei unangemessen, für einen Werbespot den Tod eines Kindes sowie Inhalte mit einem Bezug zum Nationalsozialismus zu verwenden, so der Autokonzern am Samstag. Einmal abgesehen von der brisanten ethischen Thematik (dürfte man?), ist man beim Stuttgarter Autohaus vermutlich auch deshalb an einer deutlichen Distanzierung interessiert, weil Daimler-Benz eine wichtige Rolle in der NS-Rüstungsindustrie spielte… und Hitler selbst Mercedes fuhr, beziehungsweise fahren liess. Über die globale Aufmerksamkeit des viralen Spots und der technisch einwandfrei inszenierten Karosse beklagt sich – zumindest inoffziell – wohl niemand.

Der Film polarisiert stark, wie beispielsweise die teils hitzige Leser-Diskussion auf Spiegel Online zeigt. Der Spot des Regiestudenten Tobias Haase ist übrigens für den Deutschen Nachwuchspreis «First Steps» nominiert, den Mercedes-Benz unterstützt. (hae)

Le Temps vermarktet Werbung selber

Die Westschweizer Tageszeitung Le Temps vermarktet ab Januar die Werbung in Eigenregie. Le Temps Media, bisher eine Zweigniederlassung des Werbevermarkters Publicitas, wird in den Verlag integriert.

Die Zusammenarbeit mit Publicitas werde «neu gestaltet», teilte das Verlagshaus am Freitagabend mit. Publicitas wird weiterhin Werberaum in der Tageszeitung, den Beilagen, Sonderausgaben sowie in den digitalen Medien von Le Temps vermarkten – allerdings nicht mehr exklusiv.

Le Temps wird das Anzeigen-Management-System sowie Dienstleistungen im Backoffice-Bereich an Xentive auslagern. Mit der Implementierung der richtungsweisenden Systemlösung von Mediaspectrum werden Verkauf, Produktion, Abwicklung und Verrechnung von Multi-Channel Werbelösungen auf einer Plattform nahtlos miteinander verbunden, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Automatisierungsgrad in der Abwicklung von Werbung soll dadurch signifikant erhöht werden. (pd/SDA)

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