Zu guter Letzt: 30 Jahre MC Schmezer

Kennen Sie eigentlich die Aufnahme von 1983, in der ein junger Mann namens Ueli Schmezer den Zuschauern die Rap Musik erklärt?

Der heutige Kassensturz-Moderator war damals 22 Jahre alt und konnte seinen emotionalen Ausdruck knapp unter Kontrolle halten, als er den Zuschauern der Sendung «Hear we go» die «Rap-Welle» aus den USA erläuterte. Schliesslich versucht sich der junge Mann selbst als Rapper und übersetzt «The Message» von The Mess… pardon, von Grandmaster Flash ins Schweizerdeutsche. Köstlich.

Ebenfalls nicht missen möchte man die Djane, die das Platten-Gekratze noch sehr wörtlich nahm und sich dafür Höchstnoten in der Performance verdiente. Und den Robo-Dancer mit den weissen Socken. Und die virtuosen Graffiti-Künstler, die im Hintergrund eine Studiowand verschönern. (hae)
 

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Ogilvy One: Erklärungsvideo für Ricardolino

Nach den sechs amüsanten TV-Spots für Ricardolino.ch konzipierte und realisierte Ogilvy One nun ein Erklärungsvideo für die Internet-Plattform.

Das Video erklärt mit animierten Illustrationen, was rRcardolino.ch ist und wie es funktioniert. Zwei weitere Videos werden laut Mitteilung demnächst folgen – sie erklären das Inserieren genauer und geben Tipps und Tricks für das Verkaufen.

Verantwortlich bei Ricardolino.ch: Oliver Schibli (Managing Director), Claudia Pittner (Communication Ricardolino.ch), Slaven Stefancic (Product Manager). Verantwortlich bei Ogilvy One: Björn Schneider (Gesamtverantwortung), Sandra Pellny (Projektleitung), Benjamin Franken (CD).
 

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Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuten sich in den vergangenen Tagen über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: Agentur am Flughafen, Exact! und Walder,Werber.

Agentur am Flughafen: Baumer

Kürzlich hat Baumer aus Islikon bei der Agentur am Flughafen eingecheckt. Baumer bietet Lösungen für die Mailingproduktion, den Endlosprint sowie den Sicherheitsdruck und hat die Agentur aus Altenrhein mit der Entwicklung eines durchgängigen Marken- und Kommunikationskonzepts beauftragt. Erste Massnahmen werden in Kürze zu sehen sein.

Exact!: Erne Consulting

Die Berner Agentur konnte in einem Pitch Erne Consulting gewinnen. Das unabhängige Dienstleistungsunternehmen ist in der Schweiz, Deutschland, Belgien, Holland und Luxemburg tätig und entwickelt seit 1986 Software-Lösungen für Spitäler, Kliniken, Altersheime sowie soziale Einrichtungen. Diese Produkte werden unter dem Namen Polypoint vermarktet und sind mit 750 Installationen und 15'000 Anwender praxiserprobte Hilfsmittel im Gesundheitswesen. Exact wird eine umfassende Corporate Identity erarbeiten und das Unternehmen bei den daraus folgenden Kommunikationsmassnahmen mit Rat und Tat begleiten.

Walder,Werber: Müller-Stein

Walder,Werber hat einen Pitch gewonnen und wird sowohl einen Imagefilm und den Imageauftritt für die auf Beton spezialisierte Müller-Stein Gruppe umsetzen. In einer Mitteilung schreibt die Agentur: «Mit seinen Produkten und Dienstleistungen prägt das Unternehmen unser aller Lebensraum, unsere Umwelt – und unseren Alltag. Dies galt es im Pitch emotional, unterhaltsam 
und informativ in Szene zu setzen. Walder, Werber freut sich, aus dieser einzigartigen Mischung aus Technik, Mensch, Natur und Raumgestaltung einen kreativen Imagefilm und Imageauftritt zu bauen.» Erste Arbeiten werden ab Ende Jahr zu sehen sein.

Teaserbild: Keystone
 

Hotelplan bündelt Marketing-Aktivitäten

Organisatorische Anpassung bei Hotelplan Suisse: Per 1. September 2013 wird Nicole Pfammatter die neu geschaffene Abteilung «Marketing» übernehmen. Somit werden sämtliche Marketing-Aktivitäten durch eine einzige Stelle koordiniert.

So sind die Bereiche On- & Offline-Marketing-Aktivitäten, Customer Relationship Management, Branding, Marketing Services sowie Social Commerce aller Marken von Hotelplan Suisse dieser neuen Abteilung angegliedert. Die Ausnahme bilden die Internet-Seiten Travelhouse.ch, Tourismepourtous.ch und Globusreisen.ch, die in erster Linie als Informations-Plattform dienen und daher auch künftig vom Content-Management der Abteilung «Touroperating Specalist, Cities & Cruises» bewirtschaftet werden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die externe Agentur Kreativfabrik wird weiterhin die Ausführung der operativen Offline-Marketing-Massnahmen von Hotelplan Suisse übernehmen. Ebenfalls wird die Zusammenarbeit mit der Agentur Rod durch Nicole Pfammatter koordiniert. «Wir freuen uns sehr, diese neue Stelle mit einer kompetenten Fachperson intern besetzen zu können. Im Namen der Geschäftsleitung heissen wir Nicole Pfammatter herzlich willkommen und wünschen ihr viel Erfolg in ihrer neuen Position», sagt Thomas Stirnimann, CEO Hotelplan Suisse.

Nicole Pfammatter ist seit knapp fünf Jahren bei Hotelplan Suisse in verschiedenen Funktionen für den Marketing-Bereich tätig sowie für die Marke Migros Ferien zuständig. Bisher war sie Manager E-Commerce & Online Marketing bei Hotelplan. Zudem hat die ausgebildete Marketingleiterin in den letzten 19 Monaten ein Masterstudium in Online Marketing Management absolviert.
 

Studie zeigt: Mobile-Werbung wirkt

Das Marktforschungsinstitut GFK, Migros und Tamedia haben in einer neuartigen, repräsentativen Studie die Werbewirkung von Mobile-Werbung untersucht. Die Ergebnisse stellen der Werbeform ein gutes Zeugnis aus.

Der gestützte Bekanntheitsgrad des Testproduktes konnte um 30 Prozent gesteigert werden. Zudem resultierte ein Sympathiegewinn von 50 Prozent. Die Herausforderung der Zukunft für Werbeanbieter, -auftraggeber und -agenturen wird die Entwicklung von neuen Formaten und kreativen Sujets, die auf die mobilen Geräte zugeschnitten sind.

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Der Trend der Internetnutzung über mobile Endgeräte ist ungebrochen: Gemäss Net Metrix Mobile 2013 nutzen bereits 3,2 Millionen Menschen in der Schweiz das Internet über Smartphones und Tablets, 2,2 Millionen tun dies täglich oder fast täglich. Damit avancieren mobile Endgeräte zu einem immer wichtigeren Werbekanal. Die Wirksamkeit von Mobile-Werbung ist bislang noch wenig erforscht, weshalb das Marktforschungsinstitut GFK, Migros und Tamedia mit dem «Mobile Case» gemeinsam eine europaweit neuartige Werbewirkungsstudie realisiert haben.

Tamedia lieferte Werbung von Migros für das Kaffee-Getränk Grande Caffè auf diversen ihrer Mobile-Plattformen in der Deutsch- und Westschweiz in verschiedenen Formaten aus. Teilgenommen haben die Newsplattformen von 20 Minuten sowie des Newsnet, wozu 24heures.ch, Baslerzeitung.ch, Bernerzeitung.ch, Derbund.ch, Lematin.ch, Tagesanzeiger.ch und Tdg.ch gehören. Zudem erschien die Werbung auch auf der Such- und Verzeichnisplattform search.ch. Von den regelmässigen Nutzerinnen und Nutzer dieser Mobile Sites auf Smartphones und Tablets mit Betriebsystemen iOS und Android wurde eine repräsentative Stichprobe von 1800 Personen ausgewählt und vor und nach der Kampagne befragt.

Die spontane Bekanntheit von Grande Caffè lag vor der Mobile-Kampagne bei einem Prozent, danach bei fünf Prozent und konnte damit um stattliche 400 Prozent gesteigert werden. Die gestützte Bekanntheit wurde durch die Kampagne um 30 Prozent auf 58 Prozent erhöht. Je grösser dabei die Anzahl Kontakte mit der Werbung war, desto grösser war schliesslich die Bekanntheit. Bei den produktaffinen Personen konnte die Bekanntheit um 25 Prozent gesteigert werden. Zusätzlich resultierte ein Sympathiegewinn von bis zu 50 Prozent. Die Zahl der befragten Personen, die nach der Kampagne angaben, dass Grande Caffè in die nähere Kaufauswahl käme, stieg um 36 Prozent. Bei den Personen, die das Produkt bereits einmal gekauft hatten, wurde eine Zunahme von 31 Prozent verzeichnet. Stattliche 47 Prozent mehr würden Grande Caffè weiterempfehlen.

Mit Mobile-Werbung kann also auf allen Ebenen wie Bekanntheit, Sympathie und Kauferwägung eine positive Wirkung erzielt werden. Es werden sich in Zukunft auch noch einige Herausforderungen stellen: Smartphones und Tablets sind sehr persönliche Geräte und Werbung kann schwer ignoriert werden. Das bietet Aufmerksamkeit, birgt aber auch die Gefahr einer Überdosis. Die Studie ergab, dass die optimale Kontaktdosis zwischen drei und fünf Kontakten liegt. Bei sechs Kontakten und mehr empfanden die Studienteilnehmer die Werbung als aufdringlich und entsprechend sank der Sympathiewert auf das Niveau von einem bis zwei Kontakten. Werbeanbieter, -auftraggeber und -agenturen sind also bei der Entwicklung von neuen Formaten und kreativen Sujets gefordert. Die Nutzerinnen und Nutzer wollen ein überraschendes, auf das Gerät zugeschnittenes Werbeerlebnis geboten bekommen.

Die Studienpräsentationen von GFK, Migros und Tamedia können im PDF-Format heruntergeladen werden.

Tag der Online-Werbung: Besucherrekord

Goldbach Audience lud zum neunten Tag der Online-Werbung. Mit über 170 Vertretern von Agenturen, Werbetreibenden und Publishern konnte ein neuer Besucherrekord verzeichnet werden.

Aufgrund des grossen Interesses wurde der Event dieses Jahr zum ersten Mal im Zürcher Kaufleuten durchgeführt, wie es in einer Mitteilung heisst. Alexander Horrolt, Managing Director von Goldbach Audience, begrüsste die Gäste am diesjährigen Tag der Online-Werbung und führte durch den Anlass. Die Referenten befassten sich mit den Themen künstliche Intelligenz, digitale Vermarkter-Netzwerke, Smart TV und Mobile Advertising. Sie wagten einen Ausblick, wie sich die Online Welt weiterentwickeln wird.

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Der Auftakt der vier Referate bildete Alexander Oswald, Managing Partner von Futura, mit dem Thema «Die Zukunft des Mobile Advertising. Hat es eine Zukunft?». Dank seiner über zwölf jährigen Erfahrung im Bereich Mobile Strategien auf Seiten Hersteller und Werbekunden, präsentierte er wie die Mobile User mit konkreten Lösungen zur Interaktion animiert werden können.

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Matthias Wahl, Geschäftsführer von OMS, verschaffte dem Publikum einen Einblick wie durch Qualität, Marketing und eine klare Differenzierung das Online Netzwerk vieler regionaler Tageszeitungen erfolgreich im Markt positioniert werden konnte.

«Big Data ist mehr als viele Daten» begann Wolfgang Nimführ, Executive Big Data Sales Consultant für die IBM Europe. Der Computerwissenschaftler und Spezialist für Big Data Lösungen zeigte den Besuchern «Watson», die Intelligenz dieses Computerprogramms und diverse Anwendungsmöglichkeiten aus der Industrie.

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Der Event begann mit Mobile, dem kleinen Screen, und endete mit dem Big Screen TV. Thorsten Schütte-Gravelaar, Managing Director Smartclip Germany, zeigte wie mittels Smart TV lineares Fernsehen und die digitale Welt mehr und mehr zusammenfliesst.

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Der Schlüssel zum Branding-Erfolg sei die Kombination von Werbung auf klassischem Fernsehen verlängert durch die interaktiven Möglichkeiten digitaler Werbeformen.

Die Vorträge fanden beim Publikum positiven Anklang und sorgten beim anschliessenden Stehlunch für angeregte Diskussionen unter den Teilnehmern.

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Tamedia-Beilage Natura ist ein Flop

Das Magazin Natura, Beilage von zehn Tamedia-Tageszeitungen, ist ein Flop. Die Einstellung kostet sechs Teilzeitmitarbeitende die Stelle.

Auf eine zweite Ausgabe verzichtet der Verlag, wie Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer am Freitag eine Meldung des Klein Report bestätigte.Die Einstellung kostet sechs Teilzeitmitarbeitende die Stelle. Natura sollte eigentlich vier Mal im Jahr erscheinen. Die im Mai erschienene erste Ausgabe wird aber auch die letzte sein. Die Werbeeinnahmen hätten das Ziel deutlich verfehlt, so Zimmer. Die Einstellung hat die Streichung von 2,6 Vollzeitstellen zur Folge, die sich sechs Mitarbeitende teilten. Tamedia werde sie unterstützen, sagte Zimmer.

Bereits produzierte Beiträge werden in anderen Tamedia-Publikationen veröffentlicht, etwa in der Schweizer Familie. Rückmeldungen aus dem Lesermarkt sind vorderhand noch nicht verfügbar, sagte Zimmer. Natura ist eine von drei Verlagsbeilagen, die Tamedia in den letzten zwölf Monaten lancierte. Die beiden anderen entwickeln sich laut Zimmer positiv. Es handelt sich dabei um Auto und die Lifestyle-Publikation Encore. (SDA)

Swisscom: Neue Leiter Kommunikation

Anfang Jahr führte Swisscom verschiedene Marketing- und Kommunikationsaktivitäten zusammen. Die Leitung Marketingkommunikation übernimmt ab 1. September Tim Alexander. Mitte August übernahm Liza Engel-Lambert  den Bereich Markenkommunikation.

Damit bei Swisscom alle Teilbereiche des Marketing optimal zusammenarbeiten können, wurden Anfang 2013 unter anderem die Marketing- und Markenkommunikation, Public Relations, Sponsoring und Events unter der Leitung von Jürg Pauli zusammengeführt, wie es in einer Mitteilung heisst. Dadurch sollen Synergien besser genutzt und vor allem der Auftritt der Marke Swisscom vereinheitlicht werden. Den Bereichen Marketing- und Markenkommunikation kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Ab 1. September übernimmt Tim Alexander die Verantwortung über alle Marketingkommunikationsaktivitäten. Dies beinhaltet neben der Marketingkommunikation für Geschäfts- und Privatkunden auch Public Relations und den Bereich Online Communications. Der  Marketing und Branding Profi hat in seiner 15-jährigen Karriere bereits bei Springer & Jacoby, Grey und Saatchi & Saatchi gearbeitet und war auf Unternehmensseite für Smart und Telefónica Deutschland tätig. Tim Alexander hat den Claim «Erleben was Verbindet» für die Deutsche Telekom eingeführt und konnte 2012 mit der Marke O2 den Digital Brand Champion Award der Wirtschaftswoche gewinnen.

Liza Engel-Lambert neue Leiterin Markenkommunikation

Die Nachfolge von Tom Hauk als neue Leiterin des Bereichs Markenkommunikation hat Liza Engel-Lambert Mitte August angetreten. In dieser Funktion verantwortet sie die Kommunikation der Swisscom Engagements in den Bereichen Corporate Responsibility, Schneesport und Kultur und Social Media. Liza Engel-Lambert arbeitet seit 2004 bei Swisscom und war zuletzt auf Konzernstufe stellvertretende Leiterin Markenstrategie und Markenmanagement. Tom Hauk verlässt nach sieben Jahren als Leiter Markenkommunikation das Unternehmen, um eine neue Herausforderung anzunehmen.

Bild: Horizont.net

Relaunch: Rundum erneuertes Bündner Tagblatt

Das Bündner Tagblatt erscheint ab Samstag, 31. August, mit neuem Aussehen und neuen Inhalten. Mit der Botschaft «Mehr vom Hier» positioniert sich die älteste Bündner Tageszeitung mit einer klar regionalen und lokalen Ausrichtung.

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Mit dem Relaunch will sich das Bündner Tagblatt, das laut Mitteilung die Handschrift der neuen Chefredaktorin Larissa M. Bieler trägt, als Qualitätszeitung profilieren, die sich explizit der bündnerischen Lebenswelt in all ihren Facetten widmet. Das neue BT kennt keine regionale Austauschbarkeit, sondern bildet akzentuiert Graubünden ab und ist den Menschen, dem Kanton und den Veränderungen in der Natur-, Kultur- und Politlandschaft verpflichtet. Neben Reportagen und Hintergründen bietet die Seite «Klartext» ein Meinungsforum, in dem profilierte Persönlichkeiten zu Wort kommen und unter Einbezug der Öffentlichkeit auch Debatten stattfinden.

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Dieser Positionierung ist auch gestalterisch Rechnung getragen worden. Das klassische, schlichte Zeitungsdesign soll Offenheit und Beweglichkeit im Jetzt signalisieren, der neue Zeitungskopf in Frakturschrift und mit Wappen aus dem Jahr 1932 hingegen bringt die traditionelle Verwurzelung des BT zum Ausdruck. Die Verbundenheit zur eigenen und der Bündner Geschichte soll nicht nur inhaltlich stÄrker zum Ausdruck kommen, sondern widerspiegelt sich im neuen Layout.

Für die Südostschweiz Medien, zu denen auch die Werbewoche gehört, ist das rundum erneuerte BT der Start- und Ausgangspunkt fÜr das Projekt neues Medienhaus. Im Zeitraum FrÜhjahr/Sommer 2014 werden die Südostschweiz und das ganze Unternehmen Südostschweiz Medien mit neuem Auftritt folgen, bevor die in Chur und Umgebung angesiedelten Unternehmensteile in etwa eineinhalb Jahren in das vollkonvergente Medienhaus auf dem Churer Rossboden einziehen.

Das neue Layout:

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Das bisherige Layout:

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World Radio Switzerland geht in private Hände über

Das englischsprachige World Radio Switzerland (WRS) der SRG in Genf geht am Samstag um Mitternacht in private Hände über. Übernommen wird es von Anglo Media. Die 21 Mitarbeitenden des WRS werden entlassen.

Mitte Jahr war bekannt geworden, dass sich die SRG vom englischsprachigen Radio WRS trennen will. Dieses hatte während fünf Jahren gesendet. Zwischen 120'000  und 140'000 englischsprachige Hörer wurden von dem gebührenfinanzierten Radio  über das Geschehen in der Schweiz informiert. Der Bundesrat hatte die SRG dann  aber von der Pflicht entbunden, ein englischsprachiges Radioprogramm zu verbreiten.

Am Freitagnachmittag strahlte der Sender seine letzte Sendung «The Wrap» direkt vom Hafen in Genf aus. «Die Atmosphäre ist sehr speziell», sagte WRS-Programmleiter Philippe Mottaz, der den Sender seit 2007 geleitet hatte, zur Nachrichtenagentur SDA.

Anglo Media wird den Sender am Samstag um Mitternacht übernehmen. Die Gruppe privater Medienanbieter will ein englischsprachiges Programm anbieten, das sich an Hörerinnen und Hörer im Genferseebecken und benachbarten Frankreich richtet. Die SRG wiederum behält ein englischsprachiges Angebot auf Swissinfo.org bei. (SDA)

Faces neu auch in Russland

Das Schweizer Lifestylemagazin Faces erscheint in diesem Oktober erstmals in Russland. Der Moskauer Verlag «000 Eternity Productions» hat sich vom Schweizer Faces Verlag die Lizenz für Russland, Weissrussland und die Ukraine gesichert.

Die Expansion schreitet laut Mitteilung weiter voran: Nach der Lancierung von Faces Deutschland im November 2012 folgt nun, im Herbst 2013, die erste Ausgabe von Faces Russland. Während Faces Deutschland vom Schweizer Verlag in Eigenregie herausgegeben wird, arbeitet man in Russland mit einem lokalen Partner zusammen. Gesichert hat sich die Rechte der Verlag «000 Eternity Productions», welcher zu diesem Zweck neu gegründet wurde. Gemäss Filipp Schleiger, dem Herausgeber von Faces Russland und Geschäftsführer von «000 Eternity Productions», soll Faces «eine Brücke schlagen zwischen den Modekulturen von Ost und West. Wir waren in ganz Europa auf der Suche nach einem Fashionmagazin, das eine starke Identität hat. Faces ist die ideale Wahl: Es unterscheidet sich schon auf den ersten Blick von anderen Magazinen und hat einen extrem hohen Wiedererkennungswert.»

Das redaktionelle Konzept und das Layout der deutschsprachigen Ausgabe wird auch in Russland beibehalten, die Inhalte werden durch lokale Persönlichkeiten und Themen ergänzt. Die Erstausgabe erscheint bereits im Oktober mit einer Startauflage von 50'000. Für Stefan Berger, den Mitherausgeber von Faces, ist die Expansion nach Russland «ein weiterer Schritt in der Entwicklung von Faces zu einer internationalen Lifestylemarke.»
 

Publikumsrat: Lob für SRF Sport Online – mit Abstrichen

Der Publikumsrat lobt das Angebot von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) Sport im Internet. Die Seite sei vor allem wegen ihrer qualitativ hochwertigen Video-Beiträge einzigartig in der Schweiz. Kritisiert wird hingegen, dass Randsportarten zu wenig Platz finden.

SRG Sport biete im Internet, was das Massenpublikum erwarte: seriös aufgemachte Sportberichterstattung mit hohem Aktualitätswert, heisst es in der Mitteilung des Publikumsrats SRG Deutschschweiz vom Donnerstag. Die Live-Informationen zu den Fussballspielen stuft der Publikumsrat gar als «Best in class» ein. Hier setze SRF Standards, heisst es weiter. Auch mit den ausführlichen Hintergrundinformationen oder Kommentaren unterscheide sich das Angebot klar von anderen. Der Publikumsrat hatte in der Zeit vom 1. bis 31. Juli die Arbeit von SRF Sport Online beobachtet.

Weniger gut schneidet das Sport-Portal jedoch ab, wenn es um die Randsportarten geht. Zu diesen sei kaum etwas zu finden, schreibt der Publikumsrat. Ein Grossteil dieser Sportarten werde an letzter Stelle der Navigationsleiste unter «mehr Sport» zusammengefasst. Wünschenswert wäre hier gemäss Publikumsrat eine Funktion, wo der Nutzer, unter «my Sport» das Angebot individuell zusammenstellen könnte.

Kritisiert wird zudem auch die Einstiegsseite. Diese sei «unübersichtlich» und Gliederung und thematische Strukturierung leuchteten nicht auf Anhieb ein. Als Wermutstropfen des Online-Auftritts bezeichnet der Publikumsrat zudem, dass ein grosser Teil der Inhalte aus dem Ausland nicht abgerufen werden könne. (SDA)

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