Statement verstärkt Strategie und Konzeption

Die Zürcher Agentur Statement verstärkt das Team in den Bereichen Strategie und Konzeption mit Roger Gebert.

Statement liefert den Kunden Strategien, Ideen und Konzepte zur Aktivierung von Marken und Konsumenten. «Wir denken nicht above- oder below-the-line, sondern blow-up-the-line. Wir machen die Marke zum Kanal, ergänzen die klassische Reichweitenkommunikation gezielt mit qualitativen 1:1 Kontakten und sorgen so für Auseinandersetzung, Interaktion und Bindung zwischen Marke und Konsument», so Philipp Brunner, Partner bei Statement.

Mit der Verpflichtung von Roger Gebert sichert sich die Agentur nun zusätzliche Expertise und Erfahrung in genau diesen Bereichen. Roger Gebert verantwortete in der Schweiz als Brandmanager unter anderem die Marken Ben & Jerry’s und Milka. Wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt, geschieht dies im Zuge von diversen Neukunden, über die man zu einem späteren Zeitpunkt noch informieren wird.

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Notch Interactive: BLKB-Jubiläum in Szene gesetzt

Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) feiert 2014 ihr 150-Jahre-Jubiläum. Während des gesamten Jahres finden verschiedene Jubiläumsaktivitäten statt. Die BLKB beauftragte Notch Interactive mit der Konzeption einer Website, um alle Aktivitäten bestmöglich zu vereinen.

Die neue Plattform wartet laut Mitteilung mit einem modernen, frischen Design auf und zelebriert damit das 150- Jahre-Jubliäum auf eine stimmungsvolle und elegante Weise. Die Plattform wurde in einem responsive Webdesign gestaltet und bietet auch für mobile Geräte ein umfangreiches Jubiläumserlebnis. Als wichtiger wirtschaftlicher Player in der Region will die BLKB der Bevölkerung noch mehr bieten: monatliche Wettbewerbe und Veranstaltungen sowie Konzerte und Rastplatzeinweihungen, die alle zentral über die neue Plattform kommuniziert werden. Zudem schenkt die BLKB der Region 150 Sitzbänke – auch diese Aktion wird über die Website, aber auch offline, mit einer speziellen Aktion dramatisiert. Auf der Jubiläumswebsite können Glückwünsche per Twitter, Facebook oder Instagramm mit dem Hashtag #blkb150 gepostet werden.

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Verantwortlich bei der BLKB: Urs Uehlinger (Gesamtverantwortung), Werner Geng und Edgar Waibel (Marktkommunikation). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Vera Weber (Beratung), Roger Oberholzer (Strategie), Jeff Gerber (Creative Direction), Marco Klein (Art Direction), Alain Aebersold (Design), Sämi Weber (Text), Tobias Fuhlroth (Technical Direction), Jonas Huber (Interface Programming), Sebastian Manger (Application Programming).

Search.ch und Homegate: Engere Zusammenarbeit

Das Schweizer Informationsverzeichnis Search.ch und das Immobilienportal Homegate.ch arbeiten künftig enger zusammen. Durch die Kooperation soll die Internet-Sichtbarkeit von Firmenkunden gesteigert werden.

Durch das Verbinden der jeweiligen Kernkompetenzen sollen laut Mitteilung attraktive Synergien entstehen. Immobilienanbieter erreichen dank dieser Kooperation potentiell monatlich bis zu 2,4 Millionen Besucher mehr, die online auf der Suche nach einem Haus oder einer neuen Wohnung sind. Im Telefonverzeichnis Tel.search.ch konnten Firmenkunden bis anhin farblich hervorgehobene Verzeichniseinträge buchen. Inserieren diese Kunden gleichzeitig auf Homegate.ch, profitieren sie ab sofort von zusätzlichen Funktionen, die die Sichtbarkeit der Einträge verstärken. Der Verzeichniseintrag wird mit Bildern der ausgeschriebenen Immobilie sowie einer direkten Verlinkung zum aktuellen Inserat auf Homegate.ch angereichert. Die Einträge heben sich damit von anderen Inseraten ab. So werden die Angebote von den Usern noch schneller gefunden.

Neue Firmenkunden werden im Laufe des ersten Halbjahres 2014 von diesen Möglichkeiten profitieren können. Die Kooperation wird zudem in den kommenden Monaten stetig ausgebaut. Dabei entwickeln die beiden Partner gemeinsam neue Dienstleistungen, die den Immobiliensuchenden wertvolle Standortinformationen bereitstellen.

«Personalmarketing fristet immer noch ein Mauerblümchendasein»

Das Personalmarketing der VBZ, ausgeheckt von Ruf Lanz, sorgt seit Jahren über die Landesgrenzen hinaus für Furore. Im Interview erklärt der HR-Verantwortliche Jörg Buckmann, wieso er ein Fachbuch zum Thema geschrieben hat.

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WW: Die Recruiting-Kampagnen der VBZ sind bei der Deutschen Gesellschaft für Personalführung oder in Berlin bei den HR Excellence Awards ausgezeichnet worden. Was macht sie offensichtlich besser als die Kampagnen der Konkurrenz?
Jörg Buckmann: Das ist relativ einfach zu sagen: Wir machen frechmutigere Personalwerbung. Konkret: Wir versuchen, die Werbung für Personal genau so leidenschaftlich, emotional und professionell zu machen wie die Werbung für das Unternehmen und unsere Dienstleistungen. Das ist eine Grundhaltung, die aber gerade bei uns im HR nach teilweise anderen Kompetenzen als bisher ruft. Wir investieren auch ganz bewusst in gute Personalwerbung und nehmen für grössere Kampagnen die Unterstützung unserer «Hausagentur» Ruf Lanz in Anspruch. Auch darum kommen unsere Werbekampagnen – egal ob für die VBZ oder für das Personal – aus einem Guss.
 

Aufgrund welcher Erfahrungen finden Sie die richtige Sprache für ihre Zielgruppen?

Es gehört zum Job im HR, den Markt zu kennen. Auch das ist ja gar nicht so schwer, schliesslich führen wir täglich Bewerbungsgespräche. So schärft man den Blick dafür, wo interessante Zielgruppen sind, fast automatisch. Dazu kommt natürlich die Erfahrung. Nehmen wir zum Beispiel die Trampilotinnen und Trampiloten. Für diesen Quereinsteigerberuf suchen wir jährlich 60 neue Arbeitskolleginnen und -kollegen. Wir haben gemerkt – und da ist uns die sogenannte Frühfluktuation ein schmerzhafter und teurer Fingerzeig –, dass Menschen aus Dienstleistungsberufen und vor allem auch mit Erfahrung in der gewöhnungsbedürftigen Schichtarbeit überdurchschnittlich schnell Tritt fassen. Von dieser Erkenntnis ist der Schritt hin zur Definition der richtigen Zielgruppen nicht mehr weit. Für diesen Beruf sind es Menschen aus der Gastronomie, dem Verkauf und anderen Dienstleistungsberufen.
 

Ist es nicht etwas beleidigend oder vielleicht sogar zynisch, von «Trampiloten» zu sprechen?

Ach was, lassen wir die Kirche doch im Dorf – und die Piloten in ihren Airbussen und Boeing. Obwohl, wir meinen es sehr wohl ernst mit dieser Berufsbezeichnung, weil sie sehr wohl auch gut auf die Tramcockpits zutrifft. Allein schon einmal optisch und von der Positionierung her – fragen Sie eine Trampilotin einmal, wie es sich anfühlt, hinter der riesigen Scheibe durch den pulsierenden Verkehr von Zürich zu gleiten. Man oder eben Frau ist mittendrin, ganz vorne, im Zentrum. Und auch das Berufsbild hat sich in den letzten Jahren geändert: Unverändert ist die hohe Verantwortung und Konzentrationsfähigkeit – so wie bei den Piloten der Lüfte. Immer wichtiger wurde der Kundendienst und die Information im Störungsfall. Und ein gutes, professionelles Auftreten. Anhand der Berufskleider lässt sich diese Entwicklung sehr schön nachzeichnen. Übrigens: Für viele Trampilotinnen und Trampiloten ist dieser Beruf auch ein Traumberuf, fast ein bisschen wie eine Lokführerin oder ein Lokführer für die Stadt.
 

Wie wichtig ist für Sie das Aufgreifen der Kampagne in den anderen Medien sowie Social Media?

Sehr wichtig. Wir versuchen, den geänderten Kommunikationsbedürfnissen der Zielgruppen zu folgen. Darum mixen wir klassische Medien, die bei einer breit angelegten Kampagne nach wie vor Sinn machen, mit neuen. Wir setzen also auf Radiowerbung genauso wie auf Blog oder Facebook.
 

Wie ist das Feedback zur Kampagne in Zahlen?

Die Zahlen der Kampagnen, im Moment läuft bereits die dritte, sind sensationell. Bei einer Verdoppelung der Bewerbungen von Frauen von 16 auf 31  Prozent darf man aber wohl diesen Ausdruck bemühen, finde ich. Bis 2012 lag der Anteil von Frauen, die im Tram ganz vorne sitzen, bei 21 Prozent. 2013 wurden dank der zielgruppenfokussierten Ansprache über 40 Prozent Frauen angestellt. Und das ohne Quotenvorgaben, sondern nur durch gezielte, gute Personalwerbung. Eine, die auch Spass macht, ein bisschen frech und mutig ist – oder eben frechmutig, wie wir das nennen.
 

Sie haben zum Thema «Personalwerbung» ein Buch geschrieben. Was hat Sie dazu «getrieben»?

In erster Linie haben mich ganz einfach die pure Freude und die Leidenschaft für das Thema Personalmarketing in die Tasten greifen lassen. Denn diese, und das war ein zweiter Motivator, fristet noch immer ein gehöriges Mauerblümchendasein. Dabei stehen wir doch, so kann man landauf landab lesen, bekanntlich oder angeblich im «war for talents». In der Personalwerbung kommt davon weiss Gott noch ziemlich wenig an. Darum habe ich ein Fachbuch geschrieben oder besser gesagt, es zusammen mit Fachleuten aus der Schweiz, aus Österreich und Deutschland herausgegeben, welches einerseits 13 gute Praxisbeispiele enthält und andererseits die Einstellung thematisiert, die es im HR braucht, um endlich pfiffigere Personalwerbung zu machen. Ich erlebe oft, dass mir HR-Kolleginnen oder Kollegen rückmelden, sie fänden die Personalwerbung der VBZ auffällig und aussergewöhnlich, sie würden auch gerne in diese Richtung gehen. Mein Buch soll auf eine unterhaltsame Art und Weise ein paar Tipps und vielleicht auch eine Portion Mut geben, genau das zu tun. Unterhaltsam heisst, dass das Buch keine akademische Abhandlung ist, sondern eher ein Geschichtenbuch. Denn ich porträtiere fünf spannende Persönlichkeiten, welche die fünf Essenzen von Frechmut verkörpern. Unser Werber Markus Ruf gehört dazu, aber auch Künzli-Besitzerin Barbara Artmann und drei weitere Personen, die im HR etwas zu sagen haben. Meine natürlich gänzlich unbescheidene Hoffnung ist, dass die fast 300 Seiten Papier wenigstens ein winzig kleines Saatkorn an  Inspiration für frische Personalwerbung in die Köpfe der Personaler pflanzen.

Interview: Andreas Panzeri

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Ruf Lanz hat für die Verkehrsbetriebe Zürich ein Stelleninserat für Trampilotinnen in Form einer Modereportage gestaltet (Werbewoche.ch berichtete).

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Demnächst im Buchhandel und bereits als E-Book beim Springer Gabler Verlag.

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SRF: Daniel Schäfer wird Tessin-Korrespondent

SRF-Tagesschau-Redaktor Daniel Schäfer wird neuer Fernsehkorrespondent für das Tessin und Norditalien. Er folgt auf Mario Carnevale, der als Redaktor und Produzent des «Telegiornale» zu RSI zurückkehrt.

Der 41jährige Daniel Schäfer ist in Kaiseraugst AG aufgewachsen und lebt seit mehr als 20 Jahren in Basel. Dort hat er auch die Primarlehrerausbildung absolviert und an Schulen unterrichtet. 1997 stieg er in den Journalismus um und absolvierte die Ringier-Journalistenschule. Er arbeitete zuerst für die Basler Zeitung und ab 1999 als Video-Journalist bei Tele 24.

Bei Schweizer Radio und Fernsehen ist er seit 2000 tätig. In den ersten acht Jahren war er TV-Inlandkorrespondent für die Nordwestschweiz; das Korrespondentenhandwerk und dessen Anforderungen sind dem Vollblutjournalisten also nicht neu. 2009 wechselte er zur Tagesschau als Redaktor und Produzent. Dabei hat er auch verschiedene Spezialeinsätze geleistet, zum Beispiel als Sonderkorrespondent an der UEFA Euro 2012 in Warschau oder als Koproduzent der US-Wahlen 2012. Seit zehn Jahren gehört Daniel Schäfer ausserdem zum Redaktionsteam der Basler Fasnacht.

Barbara Flückiger, Leiterin TV-Inlandkorrespondenten: «Alleiniger Fernsehkorrespondent im Tessin zu sein, ist sehr anspruchsvoll. Ich freue mich deshalb sehr, dass SRF mit Daniel Schäfer einen so erfahrenen und versierten Journalisten in die Südschweiz schicken kann».

Daniel Schäfer: «Viele Deutschschweizer mögen das Tessin, wissen aber eigentlich wenig darüber. Umgekehrt fühlen sich die Tessiner von der Deutschschweiz oft zu wenig ernst genommen. Ich will dem Südkanton in den Sendungen von ‚Schweiz aktuell‘, ‚10vor10‘ und ‚Tagesschau‘ eine Stimme geben.»

Daniel Schäfer wird im August 2014 ins Tessin ziehen und seine Korrespondententätigkeit aufnehmen.

Wirz lädt zum ersten echten Blind Date

Wirz hat für das Restaurant «Blinde Kuh» in Medienpartnerschaft mit Radio 24 eine Branded-Content-Kampagne entwickelt.

Die «Blinde Kuh», das Restaurant im Dunkeln, das blinde und sehbehinderte Menschen auf einzigartige Weise unterstützt, suchte zur Steigerung der Bekanntheit nach Wegen ausserhalb der klassischen Kommunikation. Wirz Werbung machte sich dafür den USP des Gastronomiekonzepts zu Nutze und erklärte die «Blinde Kuh» zum einzigen Ort, an dem ein wahrhaftiges Blind Date stattfinden kann. In Partnerschaft mit Radio 24 entwickelte Wirz eine Branded-Content-Kampagne: «The Real Blind Date» wurde als Kuppelshow inszeniert und die 310'000 Radio-24-Hörer kamen einen Monat lang täglich auf dem Sender und online mit der Kampagne in Kontakt. Zuerst mit Aufrufen zur Bewerbung für das Date, dann bei (rein akustischen) Vorstellungsrunden der ausgewählten Männer und Frauen und schliesslich mit der abschliessenden Berichterstattung zu den effektiven Blind Dates, die am Valentinstag stattfanden. Die ganze Kampagne wurde dabei nicht nur für die «Blinde Kuh» und Radio 24 zu einem grossen Erfolg, sondern anscheinend auch für sämtliche Blind-Date-Pärchen, die nach dem Dinner entschieden, sich zu sehen und sogar wiederzusehen.

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Verantwortlich bei Blinde Kuh: Stefan Zappa (Marketingleiter), Adrian Schaffner (Betriebsleiter). Verantwortlich bei Radio 24: Barbara Novak (Marketingleiterin), Nick Laederach (Moderator), Gerry Reinhardt (Leiter Social Media/Online), Tanja Fetz (Produzentin «Abig-Show»). Verantwortlich bei Wirz Werbung: Thomas Kurzmeyer (CD), Raul Serrat (AD), Wolfgang Bark (Text), Lilian Metzker, Stephanie Lüscher, Valentin Mattes (Grafik), Stefan Schmid, Lorena Ladner, Prisca Grollimund, Fynn Erni (Beratung), Mario Müller (Produktionsberatung).
 

NZZ-Redaktor wird Chef der Kapo-Kommunikation

Die Kommunikationsabteilung der Kantonspolizei Zürich erhält eine neue Führung: Der bisherige Chef Werner Benz tritt per Ende Mai in den Ruhestand. Ersetzt wird er von Reto Scherrer, der bei der Neuen Zürcher Zeitung im Zürich-Ressort arbeitet.

Scherrer ist 33 Jahre alt und arbeitet seit 2009 für die NZZ. In der Armee ist Scherrer Kommunikationschef der Führungsunterstützungsbrigade 41 und hat den Rang eines Majors. Er tritt sein Amt am 1. Juni an, wie die Kantonspolizei am Dienstag mitteilte.

Werner Benz arbeitete 40 Jahre für die Kantonspolizei Zürich, davon 21 Jahre in der Abteilung Kommunikation.
 

Franco Battel wird neuer Italienkorrespondent

Franco Battel ist zum neuen Radio-SRF-Korrespondent in Rom ernannt worden. Er wird sich zudem intensiv mit Entwicklungen im Vatikan und in Malta beschäftigen und regelmässig aus Griechenland berichten.

Der 47-Jährige kennt alle Formen der journalistischen Radioarbeit. Seine Laufbahn bei Schweizer Radio und Fernsehen begann er in der Redaktion des Regionaljournals Zürich/Schaffhausen. Danach war er als Zürich-Korrespondent und bei «Echo der Zeit» tätig.

Seit 2008 ist Franco Battel als Auslandredaktor für Italien, Mexiko, Zentralamerika, Kuba und Liechtenstein verantwortlich sowie seit einem Jahr Berichterstatter vom Uno-Sitz in Genf. Im Frühling 2015 tritt er die Stelle als Italienkorrespondent an als Nachfolger von Massimo Agostinis, der Ende Jahr in die Schweiz zurückkehrt.

Mit Italien ist Franco Battel bereits seit seinem Studium vertraut. Er hat in Zürich und Rom Geschichte und Staatsrecht studiert. Seither hat er sich weiter intensiv mit dem Land auseinandergesetzt und es regelmässig bereist. Als Auslandredaktor hat er im vergangenen Jahr als Projektleiter die Vorbereitung zur Berichterstattung über die Italienwahl verantwortet.

Martin Durrer, Leiter Auslandredaktion: «Wir freuen uns, für die Korrespondentenstelle in Italien mit Franco Battel einen Journalisten gefunden zu haben, der eine reiche Erfahrung mitbringt und sich bereits jetzt stark mit Italien befasst.»

Zu guter Letzt: Würden Sie Johannes Ihre Jacke geben?

Ein Elfjähriger sitzt zitternd und nur mit einem T-Shirt bekleidet in der Kälte an einer Bushaltestelle. Für SOS Kinderdörfer hat eine norwegische Agentur zwei Tage lang mit versteckter Kamera die Passanten gefilmt. Fast alle boten dem Jungen spontan ihre Schals und sogar ihre Jacken an.

Der Spot ist Teil einer Fundraisingkampage für syrische Kinder, die ebenso mit Decken und Jacken versorgt werden sollten. Die norwegische Agentur Släger Kommunikasjon weist darin auf das Phänomen hin, dass man hilfsbedürftige Menschen in der nächsten Umgebung meistens unterstützt, bei weit entfernt stattfindenden Katastrophen aber wenig Anlass verspürt zu helfen.

Die Idee, solche Strassenexperimente durchzuführen, ist nicht ganz neu. Dennoch sind bewegende Szenen entstanden, die unzählige Menschen mit ihren Freunden geteilt haben und so auf Youtube über zwölf Millionen Mal angeklickt wurden. Ob der erfolgreiche Viral-Spot auch einen entsprechenden Spendensturm ausgelöst hat? (sis)
 

//www.youtube.com/watch?v=92-QkWpacB8

Hansi Voigts Erwartungen wurden übertroffen

Seit einem Monat buhlt die Newsplattform Watson um Leserinnen und Leser. Zugriffszahlen will Watson-Chefredaktor Hansi Voigt keine publik machen. Seine Erwartungen seien aber übertroffen worden, sagte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

In den ersten zwei Tagen schnellten die Zahlen regelrecht hoch. «Das war ein riesiger Hype», sagte Voigt. Nun gelte es, das Interesse der Leute zu festigen. Es brauche Zeit, bis Besucherinnen und Besucher die Internetplattform jeden Tag nutzten. Nach der Anfangs-Aufregung sackten die Zahlen erwartungsgemäss wieder ab. Heute werden gemäss Voigt aber etwa 65 Prozent der Zugriffe erreicht, die Watson in den ersten Tagen erzielte. Diese Zugriffszahlen gibt das Medienunternehmen nicht bekannt

Bei den Download-Zahlen der iPhone-App liegt Watson unter den ersten drei, neben Blick und 20 Minuten. Für Android-Geräte ist die Watson-App erst seit einer Woche erhältlich. Voigt ist mit der Plattform in ihrer heutigen Form aber noch nicht zufrieden. Er sähe überall noch Verbeserungspotential. Watson sei eine Baustelle, die laufend weiterentwickelt werde.

Geld aus dem Aargau

Grösstenteils finanziert wird das Projekt vom Aargauer Verleger Peter Wanner. Die AZ Medien und Wanners private BT Holding sind mit je 42,5 Prozent an Voigts Firma Fixxpunkt beteiligt. Die Macher von Watson rechnen mit einem Finanzierungsbedarf von 20 Millionen Franken für die ersten drei bis vier Jahre.

 

Eine Stimme für die vierte Landessprache

Die Lia Rumantscha (LR), die Dachorganisation der rätoromanischen Sprachverbände, will nach aussen besser kommunizieren. Sie besetzt ab April 2014 eine neue Teilzeitstelle für die Unternehmenskommunikation mit der Journalistin Diana Joerg.

Mit der Schaffung der Teilzeitstelle im Umfang von 50 Prozent reagiert die LR eigenen Angaben zufolge auf die wachsenden Ansprüche an die Kommunikation, insbesondere im Produktmarketing und bei den Neuen Medien, wie die Dachorganisation der Rätoromanen am Dienstag in einer Mitteilung verkündet.

Die Journalistin Diana Joerg wird in Zukunft das Gesicht und die Stimme der LR sein. Joerg begann ihre Laufbahn als Journalistin 1991 beim Privatsender Radio Grischa. Nach mehreren Jahren bei verschiedenen Medien in Zürich war die 49-Jährige zuletzt beim Regionaljournal Graubünden von Radio SRF tätig. Joerg ist in Domat/Ems aufgewachsen und seit Kindesbeinen mit der romanischen Sprache vertraut.
 

Cash stellt Sales-Team neu auf

Cash baut sein Verkaufsteam aus und vermeldet gleich zwei Neuzugänge: Urs Wolperth ist Key Account Manager und Pascal Weder Senior Account Manager. Zusammen mit Marco Spadacini, Head of Sales, bilden sie das neue Verkaufsteam von Cash.

Im Dezember 2013 ist Urs Wolperth als Key Account Manager zu Cash gestossen. Mit seiner über 20 jährigen Erfahrung bei diversen Schweizer Banken betreut Urs Wolperth sämtliche Kunden und Partner aus der Finanzindustrie und der Luxus-Branche.

Zusätzlich ergänzt seit Januar 2014 Pascal Weder das Team als Senior Account Manager. Pascal Weder weist eine langjährige Online-Erfahrung in der Medien-Branche aus. Bei Cash steht er Direktkunden und Agenturen für Fragen, neuen Ideen und Buchungen zur Verfügung.

Das Cash-Verkaufsteam wird seit Anfang Jahr von Marco Spadacini geleitet. Er ist bereits seit über fünf Jahren im Sales bei Cash tätig und kennt das Portal mit der breiten Palette an Werbemöglichkeiten und Dienstleistungen.

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