APG : Fokus auf Schweizer Markt zahlt sich aus

APG hat mit der Konzentration auf den Schweizer Markt wieder Tritt gefasst. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Reingewinn auf bereinigter Basis um 2,9 Prozent auf 47,7 Millionen Franken. Der Umsatz schrumpfte um 4,2 Prozent auf 304,2 Millionen Franken.

Verursacht wurde das zum einen durch einen Rückgang von 2, 7 Prozent im Inland und zum anderen durch den Rückzug aus dem Ausland. Der Auslandumsatz allein nahm um über einen Viertel auf noch 15,2 Millionen Franken ab, wie APG am Donnerstag mitteilte. Nach verlustreichen Jahren wurde der Marktausstieg aus Rumänien und Montenegro 2013 vollzogen. Damit sinkt der Anteil des internationalen Geschäfts am auf noch 5 Prozent. Vor Steuern und Zinsen erwirtschaftete der Schweizer Branchenprimus einen Gewinn von 61,9 Millionen Franken. Gegenüber dem Vorjahr stellt das ein Plus von 78 Prozent dar. In der Schweiz setzte APG 289,1 Millionen Franken um. Der Umsatzrückgang ist vor allem auf die Werbeflaute im dritten Quartal zurückzuführen, welche die Erholung im Schlussquartal nicht mehr auswetzen konnte. Weiterhin blieb die Aussenwerbung von der Digitalisierung geprägt. APG verfügt den Angaben zufolge bereits über 100 grosse HD-Bildschirme an stark frequentierten Passantenlagen sowie mehr als 200 Bildschirme in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wie das Unternehmen weiter bekannt gab, übernahm es rückwirkend auf den 1. Januar die beiden Firmen Impacta und Ecofer vollständig. Vorher hatte APG 50 Prozent an ihnen gehalten. Der Verkaufspreis an Polymedia wurde in APG-Aktien entrichtet, der genaue Preis ist erfolgsabhängig. Die beiden Firmen betreiben Werbung in öffentlichen Verkehrsmitteln und sind Konzessionäre der SBB, der BLS und anderer Bahnen.

Der Verwaltungsrat beantragt bei der Generalversammlung eine Dividende von zehn Franken sowie eine Sonderdividende von zwei Franken je Aktie und damit die höchste Ausschüttung in der Geschichte der Firma. Im Vorjahr hatten die Aktionäre sieben Franken
normale und drei Franken Sonderdividende erhalten. Für 2014 gibt APG keine konkrete Prognose ab, da die Werbemärkte unberechenbar bleiben. Das Unternehmen zeigt sich indessen nach der umfassenden Bereinigung der missglückten Auslandabenteuer zuversichtlich. (SDA)

APG setzt auf digitale Werbeflächen

Werbung auf Grossbildschirmen und Panels im öffentlichen Raum: Die Plakatgesellschaft APG treibt die Digitalisierung voran. Während Städte mit Genehmigungen noch zuwarten, übernimmt APG die beiden dominierenden Bahnhofs-Werbegesellschaften.

Um die Digitalwerbeflächen finanzieren zu können, sind Standorte mit grossen Passantenströmen nötig, wie APG-Chef Daniel Hofer am Donnerstag an der Jahres- Medienkonferenz sagte. Vor diesem Hintergrund kauft APG der Berner Werbefamilie Scheidegger die restlichen 50 Prozent an Impacta und Ecofer ab. Die beiden Firmen sind seit mehr als 40 Jahren Konzessionäre der SBB, sowie der BLS, weiterer Privat- und Bergbahnen und anderer Partner. Der nicht genannte Kaufpreis wird in APG-Aktien bezahlt. Mit dem Aktientausch erhöhen Markus und Andreas Scheidegger ihren APG-Anteil auf über 3 Prozent. APG hielt seit 1970 bereits 50 Prozent der Anteile an Impacta und Ecofer. Wettbewerbsrechtliche Probleme werden durch die vollständige Übernahme nicht erwartet, wie Hofer sagte. Während Ecofer auf Sonderwerbeformen wie Leuchtreklamen, MegaPoster und 3D- Darstellungen spezialisiert ist, bietet Impacta sämtliche klassischen Plakatformate sowie modernste digitale Produkte wie ePanels, eBoards und Rail Beamer an. Demnächst kommt als Plattform der neue Tiefbahnhof der Durchmesserlinie in Zürich hinzu.

Pilotversuch am Zürcher Bellevue

APG möchte auch die Innenstädte mit Digitalwerbung erobern. Die Stadt Zürich wertet derzeit einen im letzten Herbst durchgeführten Pilotversuch mit ePanels am Bellevue aus. In einer Umfrage hätten 78 Prozent angegeben, die digitalen Werbestele gefalle ihnen eher oder sogar sehr gut, sagte Hofer. Geschätzt werde der Unterhaltungswert und ein höheres Sicherheitsgefühl gerade in der dunklen Tageszeit durch die leuchtenden Werbeflächen. APG will alle Schweizer Städte um Genehmigungen ersuchen, damit bestehende Standorte umgerüstet und neue erstellt werden können. Zur Kritik an einer weiteren Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes sagte Hofer, die Städte müssten abwägen zwischen der Benutzung ihres Grundeigentums und Mehreinnahmen, die den Steuerzahler entlasten. Die Digitalisierung der Werbestelen werde kommen, zeigte sich Hofer zuversichtlich.

Auf Knopfdruck

In anderen Ländern gehören sie schon zum Alltag. Werber orten grosses Potenzial: Nur drei Minuten nach der Geburt des britischen Thronfolgers Prinz George seien in London erste Werbekampagnen mit Bezug dazu lanciert worden. «Früher war das Plakat das langsamste Werbemedium, heute ist es das schnellste», sagte Hofer. (SDA)

Goldbach Audience vermarktet Dailyme TV

Die TV-App Dailyme TV übergibt ihre Erstvermarktung in der Schweiz Goldbach Audience. Dailyme TV ist auf allen aktuellen Smartphones sowie iPads und Android-Tablets nutzbar und erreicht in der DACH-Region über eine halbe Million Unique Mobile Users.

«Das Vertrauen von Dailyme TV in Goldbach Audience freut uns, und ich bin mir sicher, dass wir mit der Erstvermarktung in der Schweiz das interessante Werbepotential zur Zufriedenheit unseres Partners ausschöpfen werden», kommentiert Alexander Horrolt, Managing Director von Goldbach Audience Schweiz, das neue Angebot. Auch Jonathan Dähne, Geschäftsführer von Dailyme TV, freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit: «Wir sind überzeugt, mit Goldbach Audience in der Schweiz den besten Partner gefunden zu haben, um gemeinsam weitere attraktive Angebote für die Schweizer Werbekunden zu entwickeln.»

Dailyme TV steigerte seine mobile Reichweite innerhalb von zwei Jahren von 20‘000 auf über eine halbe Million Unique User/Monat und ist heute laut den AGOF mobile facts (2013) in Deutschland Marktführer im Bereich Mobile TV. Im Durchschnitt sieht ein Dailyme TV-Zuschauer dabei über zwei Stunden pro Woche mobiles Fernsehen. Für 2014 planen die Macher der App, den bisherigen Content noch weiter auszubauen sowie bestehende Kooperationen zu erweitern. Erklärtes Ziel ist die Überschreitung der 1 Millione Nutzergrenze.

Dank des Download2Go-Verfahrens stellen lästige Ladezeiten, Tonausfälle oder fehlender Empfang unterwegs keine Probleme dar. Jonathan Dähne erklärt in einer Mitteilung das Erfolgsgeheimnis der App mit Trennung des «Konsums» von der «Übertragung» mobilen Contents: «Trotz Netz-Ausbau ist mobiles Videostreaming in vielen Gebieten der Schweiz weiterhin unmöglich. Bei Dailyme TV hingegen spielen selbst Funklöcher aufgrund der automatischen Offline-Verfügbarkeit keine Rolle. Wir bieten dem Nutzer einen konkurrenzlosen Komfort.» Die Videos aktualisieren sich in der App automatisch über eine WLAN-Verbindung. Einmal eingeschaltet, speichert Dailyme TV das persönliche Wunschprogramm automatisch für den späteren Gebrauch. Dies ermöglicht mobiles Fernsehen wo und wann der Zuschauer möchte – im Zug, im Auto oder gar im Flugzeug.
 

SRF: Tristan Brenn wird neuer Chefredaktor TV

Schweizer Radio und Fernsehen hat einen neuen Chefredaktor TV. Tristan Brenn, bisher Nachrichtenchef und stellvertretender Chefredaktor, tritt die Stelle per 1. März 2014. Im Unternehmen kommt es zeitgleich zu einigen Neuzuordnungen.

Er tritt die Nachfolge von Diego Yanez an, der Maz-Direktor wird (Werbewoche.ch berichtete). «Tristan Brenn kennt die Chefredaktion TV aus unterschiedlichen Positionen», so SRF-Direktor Ruedi Matter. «Ich bin davon überzeugt, dass er dank seiner fundierten Kenntnisse die Informationssendungen kontinuierlich weiterentwickeln wird. Auf die Chefredaktion TV warten in den kommenden Jahren grosse Herausforderungen. Tristan Brenn ist der richtige Mann, um diese zu meistern.»

«Kontext liefern, Zusammenhänge aufzeigen»

«Fernsehjournalismus bedeutet mehr denn je, einzuordnen, Kontext zu liefern, Zusammenhänge aufzuzeigen», so Brenn zu seiner neuen Aufgabe. «Dafür will ich als Chefredaktor einstehen. Wir müssen aber auch kritisch und unbequem sein, wir müssen Debatten anstossen, über die das Land spricht. Das macht uns stark und unverzichtbar, auch im Multimedia-Zeitalter.»

Tristan Brenn begann seine Fernsehkarriere 1993 als Stagiaire bei der «Tagesschau». Im Anschluss durchlief der 48-Jährige beim damaligen Schweizer Fernsehen diverse Stationen als Redaktor und Produzent, unter anderen bei «Tagesschau», «Arena» und «Rundschau». Zwischen 2007 und 2010 war Brenn Redaktionsleiter des Politmagazins. Ende 2010 übernahm der Germanist und Historiker das Amt des Nachrichtenchefs und stellvertretenden Chefredaktors TV von Schweizer Radio und Fernsehen. Am 1. März 2014 wird Tristan Brenn neuer Chefredaktor TV und Geschäftsleitungsmitglied von SRF.

Neuordnung im Unternehmen

Zeitgleich mit dem personellen Wechsel realisiert SRF Neuzuordnungen innerhalb des Unternehmens, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Abteilung Chefredaktion TV, in der mit dem Projekt News- und Sportzentrum ein zentraler Entwicklungsschritt zur modernen Nachrichtenredaktion ansteht, fokussiert künftig auf tagesaktuelle Sendungen sowie auf Magazin-, Talk- und Hintergrundformate mit starkem Aktualitätsbezug. Die Dokumentarfilme sowie die Angebote zum Themenkreis Wissen und Bildung vereint SRF in der Abteilung Kultur. Von der Chefredaktion TV zur Kultur wechseln somit per Anfang April die Redaktionen Dokumentarfilm, Netz Natur, Einstein und SRF Myschool. Ein Stellenabbau ist nicht geplant.

Beo Zeitung bereits am Ende

Nur vier Monate nach ihrer Lancierung ist die Gratis-Wochenzeitung  für das Berner Oberland bereits am Ende. Die Beo Zeitung erschien an diesem Donnerstag nicht mehr.

Chefredaktor Matthias Mast bestätigte einen entsprechend Bericht der Zeitung  Berner Oberländer. Vom Entscheid der Geldgeber zeigte er sich überrascht;  schliesslich habe das Projekt eben erst Schwung aufgenommen. «Mir tut es vor allem für das Personal leid», sagte Mast. Er selber habe bloss  auf Mandatsbasis gearbeitet; das Mandat laufe an diesem Freitag ohnehin aus.  Vom Schiffbruch des Projekts betroffen seien zwei Teilzeitstellen in der Redaktion und vier Arbeitsstellen im Verkauf. Das Blatt beschäftigte auch freie Mitarbeiter.

Die Beo Zeitung erschien erstmals am 31. Oktober und wurde in der gesamten  Region an über 120'000 Haushalte verteilt (Werbewoche.ch berichtete). Das Blatt wollte eine  «gesamtoberländische Identität» ansprechen und sich damit von den bestehenden  Zeitungen unterscheiden, die auf ein kleines Gebiet – etwa eine Talschaft –  begrenzt sind. Als Geldgeberin trat eine Verlegerfamilie aus dem badischen Raum auf. Dort  wurde die Zeitung auch gedruckt. (SDA)
 

Le Menu: Frisch angerichtet von Beling Thoenen Design

Le Menu, eines der führenden Kochmagazine des Landes, wird diese Woche mit einem neuen Gesicht lanciert. Der Renovation angenommen hat sich die Zürcher Editorial- und Digital-Agentur Beling Thoenen Design.

«Le Menu – so kocht die Schweiz» ist seit 1998 auf dem Markt und hat sich als Schatzkiste mit Tipps für die Alltags- und Familienküche bestens etabliert: Die Auflage von 73'000 Exemplaren (D/F) zeugt vom Bedürfnis des Marktes nach einem Kochmagazin für die Praxis, das konsequent einheimisch und saisonal ausgerichtet ist.

«Wir wollten das Magazin verführerischer wirken lassen und auch eine neue Generation von ‚Foodies’ ansprechen, für die eine saisonale, frische Küche Teil des Alltags ist», sagt Nina Thoenen über die Gedanken hinter dem Relaunch. In enger Zusammenarbeit mit der Redaktion hat die Agentur nicht nur Typografie und Design überarbeitet, sondern auch Bildkonzept und Heftdramaturgie. Neu sind stimmungsvolle, sinnliche Food- und Reportagefotografien, ergänzt durch Food-Illustrationen mit viel Liebe zum Detail. Ulrike Beling: «Das visuelle Konzept legt gleich viel Gewicht auf Information und Genuss und inspiriert zum lustvollen Kochen mit einheimischen Produkten.»

Für die Neukonzeption brachten Ulrike Beling und Nina Thoenen ihr umfassendes Wissen im Bereich Lifestyle und Kulinarik zum Tragen, gesammelt bei Redesigns der Schweizer Illustrierten mit ihrem Spin-off «Al Dente», wie auch mit der Kreation an Andreas Caminadas bi-annualem Magazin.

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Über Beling Thoenen Design

Das Kerngeschäft der 2003 gegründeten Agentur ist die Konzeption von Magazinen, Apps und Büchern. Für das Zürcher Verlagshaus Ringier kreierten Nina Thoenen und Ulrike Beling das visuelle Konzept der Magazine SI Style, Schweizer Illustrierte, Gruen und der Landliebe. Ausserdem sind Nina Thoenen und Ulrike Beling Dozentinnen an der ZHDK im Studiengang Cast/Audiovisuelle Medien und wurden 2013 mit dem Award «Best of Swiss Apps» in der Kategorie «News» ausgezeichnet.
 

Swisscom: Gesundheitsmanagement via App

Mit dem «360° Healthmanager» führt Medgate zusammen mit Swisscom eine mobile Health-Lösung für die Schweiz ein. Die App bietet den Nutzern jederzeit und überall einen Zugang zur medizinischen Versorgung.

Mit der App ist laut Mitteilung nicht nur der Arzt immer und überall mit dabei, sondern auch viele weitere Hilfsmittel, die es dem Benutzer erleichtern, sich optimal um seine Gesundheit zu kümmern.

Patienten wünschen sich eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig einfache und kom­fortable Gesundheitsversorgung. Diesen Bedürfnissen trägt die Medgate-App Rechnung. So kann sich der Patient über die App rasch mit dem Telemedizinischen Zentrum für eine Beratung verbinden lassen. Bei Haut- und Augenveränderungen können im Rahmen der Beratung Bilder der betroffenen Stellen ganz einfach via App übermittelt werden. Zudem ermöglicht die App eine schnelle Terminvereinbarung in einem Health Center sowie das einfache Finden eines Partnerarztes in einem der grössten Schweizer Gesundheitsnetzwerke mit über 1200 Spezialisten.

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Notfalltaste und Medikamentenbestellung

Damit die Medgate-Patienten auch in einem medizinischen Notfall optimal betreut werden, verfügt der 360° Healthmanager zudem über eine Notfalltaste. So werden Patienten in einer Notsituation direkt mit dem medizinischen Team verbunden. Dieses kann bei Bedarf auch die Ambulanz auslösen. Über die Funktion «Medikamente» können Patienten ihre benötigten Medikamente im Rahmen einer Telekonsultation direkt bestellen. Die verschriebenen Medikamente werden ihnen im Anschluss an das Arztgespräch bequem mittels Versandapo­theke nach Hause geschickt oder können in einer Apotheke abgeholt werden.

Mobile Health in der Integrierten Versorgung

Medgate setzt sich intensiv für eine hochwertige Integrierte Versorgung ein und bietet eine umfassende Gesundheitsversorgung für alle Generationen. Die Medgate-Ärzte vereinbaren mit dem Patienten nach einer Konsultation den für ihn optimalen Behandlungsplan und senden diesen dem Patienten anonymisiert per SMS oder E-Mail zu. So haben die Patienten eine schriftliche Zusammenfassung des Arztgesprächs jeder­zeit zur Hand. Für Versicherte in einem telemedizinischen Versicherungsmodell ist der ver­einbarte Behandlungsplan dabei verbindlich. Dies bedeutet, dass sie Anpassungen im Behandlungsplan (wie z.B. Überweisungen oder Verlängerungen der Behandlungsdauer) Medgate melden. Auch das kann von nun an bequem via 360° Healthmanager getan werden. Die neue mHealth-Lösung ist also auch im Hinblick auf die Integrierte Versorgung an die Patientenbedürfnisse angepasst und vereinfacht das Gesundheitsmanagement.

Integriertes Evita Patientendossier ab Ende Jahr

Damit die Patienten die Möglichkeit haben, all ihre Gesundheitsdaten stets bei sich zu tragen, wird Ende 2014 das Evita Patientendossier von Swisscom in den 360°Healthmanager integriert. So können alle Benutzer der App ein persönliches Patientendossier eröffnen und ihre Gesundheitsdaten gesichert über die App abrufen. Der 360°Healthmanager ist in einer ersten Version für iPhone iOS 7 entwickelt worden. Die App für weitere Betriebssysteme wird später lanciert.

Zusätzliche Informationen sowie eine Anleitung zur App sind unter Medgate.ch/app verfügbar.

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agentur freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: Jung von Matt/Public Relations, Scholz & Friends und 360 Brand Connection.

Jung von Matt/PR ist neue Agentur für Explain.it-Erklärfilme

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Jung von Matt/Public Relations betreut ab sofort Explain.it beim Markteintritt in die Schweiz. Das Mandat umfasst neben Marketing- und Kommunikationsberatung die Erarbeitung und Umsetzung einer PR-Strategie für Earned und Owned Channels. «Wir haben uns für Jung von Matt/Public Relations entschieden, weil die Agentur uns kreative und alternative Wege zur klassischen Medienarbeit aufgezeigt hat», so Thomas von Festenberg, Head of Sales & Marketing Schweiz des Münchner Unternehmens.

Erklärfilme von explain.it reduzieren Inhalte auf das Wesentliche und bringen komplexe Themen auf den Punkt. Das junge Team mit Hauptsitz in München besteht aus fünfzehn Konzeptionsprofis, Online-Spezialisten und Postproduktionscracks. Die Leistungen von Explain.it werden in diesem Youtube-Film erklärt.

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USM feiert mit Scholz & Friends.

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Scholz & Friends Schweiz gewinnt das Mandat von USM Schärer Söhne für die Kampagne anlässlich des 50 Jahr Jubiläums des USM Haller Möbelbausystems, das seit 1965 die Bürowelt und zunehmend auch die heimischen vier Wände erobert. Nicht umsonst zählt die modulare Designikone zu den laufenden Ausstellungsstücken im Museum of Modern Art (MoMA) New York.

Scholz & Friends überzeugte mit einem progressiven, Content zentrierten Kampagnen-Konzept, das nicht einfach die Vergangenheit feiert, sondern die Marke weiterentwickelt, um neue Märkte und Zielgruppen erschliessen zu können. Die crossmedial orchestrierte Kampagne aus Print, PR, Event, Point of Sale, Social Media und Digital Media wird im Jubiläumsjahr 2015 von Europa über USA bis nach Japan umgesetzt.

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Neue PR-Etats für 360 Brand Connection im Bereich Footwear

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Neu setzen die Footwear Brands Cat, Cubanas, Hub, Satorisan, Sebago sowie Softinos ihr Vertrauen in die PR-Agentur am Zürichsee. Die Öffentlichkeitsarbeit für diese Marken, die allesamt von D’nG Brands in der Schweiz und Österreich vertrieben werden, fokussiert die Steigerung der Bekanntheit und Nachfrage der Brands im Schweizer Markt. Die PR-Agentur freut sich, mit den Brands sechs sehr unterschiedliche Marken in ihrem Portfolio aufzunehmen. Inhaber und Geschäftsführer von 360 Brand Connection Pirmin Oklé dazu: «Die Zusammenarbeit passt ideal zu unserer Strategie. Wir wollen uns noch mehr Richtung Lifestyle entwickeln.»

Während Attribute wie «harte und ehrliche Arbeit» den Markenkern von Cat Footwear bilden, waren die Gründer von Sebago leidenschaftliche Segler mit dem Mut und Ehrgeiz, etwas Neues zu schaffen. Die zentrale Idee bei Hub Footwear war es, die Grossstadt als Ansammlung vernetzter Knotenpunkte zu sehen, über die sich gleichgesinnte Leute treffen und austauschen. Beispielsweise in öffentlichen Parks, überfüllten U-Bahnstationen oder einem Sushi-Restaurant. Mit dem Slogan «happy feet» vermitteln softinos Glücksgefühle für die Füsse, cubanas zelebrieren kubanischen Lebensstil. Satorisan ist inspiriert von Figuren des japanischen Volksglaubens «Yokai» und steht für universelle Werte wie Erleuchtung, Zufriedenheit und Glück.

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Die VBZ auf Modekurs

Das Personalmarketing der VBZ, ausgeheckt von Ruf Lanz, sorgt seit Jahren über die Landesgrenzen hinaus für Furore. Jetzt hat der HR-Verantwortliche Jörg Buckmann ein Fachbuch zum Thema geschrieben.

WW: Die Recruiting-Kampagnen der VBZ sind bei der Deutschen Gesellschaft für Personalführung oder in Berlin bei den HR Excellence Awards ausgezeichnet worden. Was macht sie offensichtlich besser als die Kampagnen der Konkurrenz?
Jörg Buckmann: Das ist relativ einfach zu sagen: Wir machen frechmutigere Personalwerbung. Konkret: Wir versuchen, die Werbung für Personal genau so leidenschaftlich, emotional und professionell zu machen wie die Werbung für das Unternehmen und unsere Dienstleistungen. Das ist eine Grundhaltung, die aber gerade bei uns im HR nach teilweise anderen Kompetenzen als bisher ruft. Wir investieren auch ganz bewusst in gute Personalwerbung und nehmen für grössere Kampagnen die Unterstützung unserer «Hausagentur» Ruf Lanz in Anspruch. Auch darum kommen unsere Werbekampagnen – egal ob für die VBZ oder für das Personal – aus einem Guss.
 

Aufgrund welcher Erfahrungen finden Sie die richtige Sprache für ihre Zielgruppen?

Es gehört zum Job im HR, den Markt zu kennen. Auch das ist ja gar nicht so schwer, schliesslich führen wir täglich Bewerbungsgespräche. So schärft man den Blick dafür, wo interessante Zielgruppen sind, fast automatisch. Dazu kommt natürlich die Erfahrung. Nehmen wir zum Beispiel die Trampilotinnen und Trampiloten. Für diesen Quereinsteigerberuf suchen wir jährlich 60 neue Arbeitskolleginnen und -kollegen. Wir haben gemerkt – und da ist uns die sogenannte Frühfluktuation ein schmerzhafter und teurer Fingerzeig –, dass Menschen aus Dienstleistungsberufen und vor allem auch mit Erfahrung in der gewöhnungsbedürftigen Schichtarbeit überdurchschnittlich schnell Tritt fassen. Von dieser Erkenntnis ist der Schritt hin zur Definition der richtigen Zielgruppen nicht mehr weit. Für diesen Beruf sind es Menschen aus der Gastronomie, dem Verkauf und anderen Dienstleistungsberufen.
 

Ist es nicht etwas beleidigend oder vielleicht sogar zynisch, von «Trampiloten» zu sprechen?

Ach was, lassen wir die Kirche doch im Dorf – und die Piloten in ihren Airbussen und Boeing. Obwohl, wir meinen es sehr wohl ernst mit dieser Berufsbezeichnung, weil sie sehr wohl auch gut auf die Tramcockpits zutrifft. Allein schon einmal optisch und von der Positionierung her – fragen Sie eine Trampilotin einmal, wie es sich anfühlt, hinter der riesigen Scheibe durch den pulsierenden Verkehr von Zürich zu gleiten. Man oder eben Frau ist mittendrin, ganz vorne, im Zentrum. Und auch das Berufsbild hat sich in den letzten Jahren geändert: Unverändert ist die hohe Verantwortung und Konzentrationsfähigkeit – so wie bei den Piloten der Lüfte. Immer wichtiger wurde der Kundendienst und die Information im Störungsfall. Und ein gutes, professionelles Auftreten. Anhand der Berufskleider lässt sich diese Entwicklung sehr schön nachzeichnen. Übrigens: Für viele Trampilotinnen und Trampiloten ist dieser Beruf auch ein Traumberuf, fast ein bisschen wie eine Lokführerin oder ein Lokführer für die Stadt.
 

Wie wichtig ist für Sie das Aufgreifen der Kampagne in den anderen Medien sowie Social Media?

Sehr wichtig. Wir versuchen, den geänderten Kommunikationsbedürfnissen der Zielgruppen zu folgen. Darum mixen wir klassische Medien, die bei einer breit angelegten Kampagne nach wie vor Sinn machen, mit neuen. Wir setzen also auf Radiowerbung genauso wie auf Blog oder Facebook.
 

Wie ist das Feedback zur Kampagne in Zahlen?

Die Zahlen der Kampagnen, im Moment läuft bereits die dritte, sind sensationell. Bei einer Verdoppelung der Bewerbungen von Frauen von 16 auf 31  Prozent darf man aber wohl diesen Ausdruck bemühen, finde ich. Bis 2012 lag der Anteil von Frauen, die im Tram ganz vorne sitzen, bei 21 Prozent. 2013 wurden dank der zielgruppenfokussierten Ansprache über 40 Prozent Frauen angestellt. Und das ohne Quotenvorgaben, sondern nur durch gezielte, gute Personalwerbung. Eine, die auch Spass macht, ein bisschen frech und mutig ist – oder eben frechmutig, wie wir das nennen.
 

Sie haben zum Thema «Personalwerbung» ein Buch geschrieben. Was hat Sie dazu «getrieben»?

In erster Linie haben mich ganz einfach die pure Freude und die Leidenschaft für das Thema Personalmarketing in die Tasten greifen lassen. Denn diese, und das war ein zweiter Motivator, fristet noch immer ein gehöriges Mauerblümchendasein. Dabei stehen wir doch, so kann man landauf landab lesen, bekanntlich oder angeblich im «war for talents». In der Personalwerbung kommt davon weiss Gott noch ziemlich wenig an. Darum habe ich ein Fachbuch geschrieben oder besser gesagt, es zusammen mit Fachleuten aus der Schweiz, aus Österreich und Deutschland herausgegeben, welches einerseits 13 gute Praxisbeispiele enthält und andererseits die Einstellung thematisiert, die es im HR braucht, um endlich pfiffigere Personalwerbung zu machen. Ich erlebe oft, dass mir HR-Kolleginnen oder Kollegen rückmelden, sie fänden die Personalwerbung der VBZ auffällig und aussergewöhnlich, sie würden auch gerne in diese Richtung gehen. Mein Buch soll auf eine unterhaltsame Art und Weise ein paar Tipps und vielleicht auch eine Portion Mut geben, genau das zu tun. Unterhaltsam heisst, dass das Buch keine akademische Abhandlung ist, sondern eher ein Geschichtenbuch. Denn ich porträtiere fünf spannende Persönlichkeiten, welche die fünf Essenzen von Frechmut verkörpern. Unser Werber Markus Ruf gehört dazu, aber auch Künzli-Besitzerin Barbara Artmann und drei weitere Personen, die im HR etwas zu sagen haben. Meine natürlich gänzlich unbescheidene Hoffnung ist, dass die fast 300 Seiten Papier wenigstens ein winzig kleines Saatkorn an  Inspiration für frische Personalwerbung in die Köpfe der Personaler pflanzen.

Interview: Andreas Panzeri

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Ruf Lanz hat für die Verkehrsbetriebe Zürich ein Stelleninserat für Trampilotinnen in Form einer Modereportage gestaltet (Werbewoche.ch berichtete).

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Demnächst im Buchhandel und bereits als E-Book beim Springer Gabler Verlag.

Zu guter Letzt: @TheRealBeatlesUK

Latenight-Talkstar Jimmy Fallon zeigt: Die Beatles waren nicht nur musikalisch ihrer Zeit voraus – auch die sozialen Medien beherrschten sie schon 1964 perfekt.

Am 9. Februar 1964 verfolgten 74 Millionen Fernsehzuschauer der Auftritt der Beatles in der «Ed Sullivan-Show» auf CBS. Die erste Live-Übertragung der zuvor in den USA unbekannten Band gilt als der Auslöser der unvergleichlichen «Beatlemania», die dazu führte, dass bereits im März 1964 die ersten fünf Plätze der US-Singlecharts von den Liverpooler Pilzköpfen besetzt waren. Das fünf Songs umfassende Kurzkonzert jährte sich 2014 zum 50. mal. Grund genug für Jimmy Fallon, den denkwürdigen Auftritt zu feiern und erstmals einen bisher unveröffentlichten Ausschnitt der Show zu zeigen. Echte Vorreiter der Moderne – nicht nur ihrer zeitlosen, genialen Musik wegen. (hae)

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Neuer Mediensprecher bei Sunrise

Markus Werner wird per 1. März neuer Mediensprecher von Sunrise und verstärkt das Medienteam des Schweizer Telekommunikationsanbieters.

Markus Werner verfügt laut Mitteilung über langjährige Erfahrung in der Kommunikationsbranche. Er war unter anderem als Journalist bei der Neuen Luzerner Zeitung tätig und während zehn Jahren in der Unternehmenskommunikation von Feldschlösschen. Markus Werner ist 45 Jahre alt und verfügt über einen Master der Universität Zürich. Das Medienteam von Sunrise ist damit ab dem 1. März wieder vollständig und besteht aus Géraldine Mathys, Roger Schaller und Markus Werner.

Kernpositionen bei Mediasec neu besetzt

Robert Vego wird ab 1. März 2014 neuer Verlagsleiter von Mediasec. Marco Hendriks tritt die neu geschaffene Position des Produkt-Managers an. Marcel Schmid wird die Konzeption der Mediasec-Tagungen verantworten. Tanja Ruckstuhl übernimmt die Leitung Mediaberatung.

Als neuer Verlagsleiter verstärkt Robert Vego ab 1. März das Team von Mediasec. Er wird Markus Good ablösen und nach der ersten Einarbeitung weitere Zeitschriften von Galledia in seinen Verantwortungsbereich übernehmen. Der 40-Jährige war zuletzt als Geschäftsführer FMM Fachmedien Mobil, Bern, tätig, zuvor in verschiedenen Key Account- und Verkaufsleiter-Positionen unter anderem bei APG, Alcan Airex und Publicitas.

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Als Produkt-Manager wurde Marco Hendriks gewonnen. Der 45-jährige Hendriks war in der Vergangenheit in verschiedenen Positionen als Produkt-Manager unter anderem bei Publicitas, Publiconnect und TV3 tätig. Er hat den Weg von Goldbach Audience zu Mediasec gefunden und bringt laut Mitteilung beste Voraussetzungen mit, Mediasec bei der Steuerung der bestehenden und beim Ausbau neuer Geschäftsfelder unter anderem im Bereich E-Learning tatkräftig zu unterstützen.

Marcel Schmid, seit 2007 bei der Mediasec und seit 2011 Chefredaktor des Sicherheitsforum, übernimmt die Federführung bei der Konzeption der Mediasec-Tagungen. Die Redaktion wird in den nächsten Wochen personell verstärkt. Bei der Tagungsorganisation wird weiterhin Uschi Imhof alle Fäden zusammenführen. Tanja Ruckstuhl übernimmt die Leitung der Mediaberatung bei Mediasec. Seit 2010 ist die 41-Jährige erfolgreich für Mediasec im Verkauf tätig und soll mit ihrer Erfahrung die Ausbaupläne wesentlich vorantreiben.

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Marco Hendriks, Uschi Imhof und Tanja Ruckstuhl (v.l.n.r.)
 

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