Komplimente machen schön

Zum Relaunch der Pflegelinie I am der Migros liefert die Y&R Group die passende Kampagne. Sie ruft dazu auf, einander mehr Komplimente zu machen – denn um schön zu sein, braucht auch die Seele Pflege.

I am, die Pflegelinie der Migros wurde einem grossen Relaunch unterzogen. Neben den neu gestalteten Packungen und dem neuen Logo wurde es auch Zeit für eine neue Kampagne. Den Markenkern trägt I am schon im Namen: Ich bin schön, so wie ich bin – auf meine ganz eigene Art. Die bisherige Kampagne hat diesen Kern als persönliches Credo einzelner Individuen umgesetzt. Doch wäre es nicht toll, wenn man die Einsicht «Du bist schön, so wie du bist» nicht nur von sich selber, sondern auch von anderen Menschen zu hören bekommen würde?

Die Kampagnenidee
Jemanden schöner zu machen ist ganz einfach – mit einem Kompliment. Je mehr Komplimente man bekommt, desto schöner fühlt man sich. Und desto schöner wirkt man auch auf andere. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Ländern geht man in der Schweiz sehr geizig mit Komplimenten um – was übrigens auch eine von der Migros in Auftrag gegebene und in 20 Minuten publizierte Studie belegt. Deshalb ruft I am mit einer Aktion dazu auf, einander mehr Komplimente zu machen – denn Schönheit braucht Pflege.

Jedes Kompliment soll ein Auslöser sein, damit sich alle endlich so schön fühlen können, wie sie tatsächlich auch sind. Und was Komplimente für die Seele sind, sind die Produkte von I am für den Körper: eine einfache und individuelle Pflege für die persönliche Schönheit.

Der Kampagnenstart
Offizieller Kampagnenstart ist der 1. März 2014. Am internationalen Tag des Kompliments läuft zur Primetime der 2,5-minütige Auftaktsspot im Schweizer Fernsehen und auf anderen Stationen. Darin macht Protagonist Stefan auf einem Roadtrip durch die ganze Schweiz wildfremden Leuten Komplimente. Gefilmt wurde dabei mit versteckter Kamera. «Die glücklichen Reaktionen auf Stefans Komplimente sind alle echt und spontan – eine Seltenheit in der Werbung und ein schöner Beweis dafür, dass der Kampagneninsight schweizweit auf fruchtbaren Boden fällt», so die verantwortliche Agentur. «Die Leute freuen sich über Komplimente und blühen richtiggehend auf.»

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Der Spot endet mit der Aufforderung ans Publikum, selber Komplimente zu machen: I am stellt dafür über 500 Plakatstellen in der ganzen Schweiz zur Verfügung. Auf i-am.ch kann man den gewünschten Standort aussuchen und mit einem persönlichen Kompliment an jemanden versehen. Dabei geht man medial einen ungewöhnlichen Weg: von online zu offline und nicht umgekehrt.

Weiter Kampagnenteile sind Anzeigen, Banner, POS-Aktivitäten und vor allem immer wieder neuer Content auf i-am.ch , wie der Style Channel, der regelmässig mit neuen Tutorials bestückt wird oder das I am-Tester-Programm.

Hintergründe zur Kampagne und I am lesen Sie im Interview mit Jürg Spring, Leiter Marken- und Labelführung Migros. In der nächsten Printausgabe der Werbewoche, die am 7. März erscheint – und ab dann natürlich auch online. (Hier geht es zum Interview mit Jürg Spring.).

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Verantwortlich Migros Genossenschafts-Bund: Marc Engelhard (Leiter Marketing-Kommunikation), Jürg Spring (Leiter Marken-/Labelführung), Sandra Denier (Senior Projektleiterin M-Markenartikel), Corin Camenisch (Projektleiterin M-Markenartikel), Simone Blaser (Projektleiterin Media), Marlon Chng (Projektleiter Digital Marketing). Verantwortlich Y&R Group Switzerland/advico: Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Sarah Paul (AD), Marion Lim (Text), Susan Baumgartner, Edi Walker, Tanja Birrer (Beratung), Scarlett Gaus (Strategie) Elias Zurbuchen (Factory). Verantwortlich bei Futurecom: Thomas Engeli (Creative Director), Dominik Siegrist (AD), Stefan Cramer, Laureen Zanotti (Text), Rea Rageth (Consulting), Manuel Meier, Rigobert Mihle, Roberto Eichin, Lukas Zgraggen (Programmierung). Verantwortlich bei Markenfilm: Florian Studer (Produzent), Benjamin Brettschneider (Regie), David Haisch (Talent Scouting), Jingle Jungle (Ton), Roger Weber (Fotograf), Karin Giger (Art Buying). Verantwortlich bei Burson Marsteller: Alessanda Weber, Carlotta Nitzke. Verantwortlich bei OMD: Helen Seligmann (Account Director).

 

Ragusa Rocks

Camille Bloch gibt seiner Kultmarke Ragusa mit «Ragusa Blond» eine unverschämt neue Dimension. Die Schokoladenkreation mit Caramel-Geschmack hat die Kommunikationsagentur By Heart mit einer rockigen Note auf den Markt gebracht.  

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Ragusa ist in der Schweiz ein echter Klassiker. Lanciert vor mehr als 75 Jahren von Camille Bloch, hat das Familienunternehmen im Berner Jura nun eine neue Variante des Schokoladenriegels entwickelt: Ragusa Blond – mit Caramel-Geschmack. Keine Sortimentserweiterung, sondern eine völlig neue Kategorie von Schokolade, so die verantwortliche Agentur By Heart. «Das neue Ragusa Blond behält die Ecken und Kanten des Originals, behält die Knackigkeit der ganzen Haselnüsse, verführt aber geschmacklich zu neuen Horizonten.»

Die Zürcher Kommunikationsagentur verleiht Ragusa seit ein paar Jahren schon frische Impulse. Für die produktseitige Innovation legt sie nun noch einen Zacken zu. Creative Director Hans Siegwart hat mit seinem Team die Markenwelt des Ragusa in eine rockige Richtung weiterentwickelt. Mit der Zürcher Band ZiBBZ wurde ein eigenständiger Ragusa-Song entwickelt, der die Stossrichtung der ganzen Kampagne vorgibt: «Dynamite Blond» signalisiert, wie sehr bei Ragusa in Zukunft die Post abgeht.

Dass dies auch ganz im Sinne der Markenbotschafterin Lara Gut ist, zeigt der neue TV-Spot, in dem die Skirennfahrerin zum wilden Sound der Rock-Band den Head-Bang liefert. Die laute Kampagne wird über alle Plattformen des Unternehmens gespielt, umfasst einen grossen Event-Teil mit Auftritten in Skigebieten, zeigt sich Online, an Messen und natürlich auch am POS. Ragusa rockt ab sofort auf allen Kanälen, auch am TV.

//www.youtube.com/watch?v=mNOwg1NvJno

Einzelheiten und Hintergründe der Produktlancierung lesen Sie in der nächsten Printausgabe der Werbewoche, die am 7. März erscheint – und ab dann natürlich auch online. (Hier geht es zum Artikel über Ragusa und Camille Bloch.)

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Verantwortlich bei Chocolats Camille Bloch: Heinz Reber (Direktor Marketing und Verkauf), Fabienne Leuenberger (Event Management). Verantwortlich bei By Heart: Hans Siegwart (CD), Markus Bircher (Strategie/Planung), Martin Kurzbein (AD), Natascha Breu (Realisation); Verantwortlich Produktion: Jürg Steudler (Produzent, Encore Pictures), Diana Scheunemann (Regie/Foto), Daryl Hefti (Kamera); Animation: LeMob; Sounddesign: Jingle Jungle; Song: «Dynamite Blond» by ZiBBZ (Phonag Records), Othmar Küng (Creative Supervision); Eventumsetzung: Nadja Wey (atelier BOOM); Media: Marco Rose (mediatonic).

 

Tamedia erweitert Beirat für digitale Entwicklung

Emily Bell verstärkt als weiteres Mitglied den Beirat für digitale Entwicklung von Tamedia. Die Medienexpertin ist Professorin und Direktorin des Tow Center for Digital Journalism der Columbia University Graduate School of Journalism in New York.

Bis 2010 leitete Emily Bell als Chefredaktorin die Website der britischen Zeitung The Guardian und war als Direktorin für die digitalen Inhalte von Guardian News and Media verantwortlich. Unter ihrer Leitung setzte der Guardian mit Live Blogging, Multimedia-Formaten und dem Einsatz von Social Media neue journalistische Standards. 2013 wurde sie Mitglied des Stiftungsrates des Scott Trust, in dessen Besitz sich die Guardian Media Group befindet.

Der Beirat für digitale Entwicklung von Tamedia wurde im Oktober 2013 eingesetzt. Er soll neue digitale Geschäftsfelder frühzeitig erkennen sowie eine externe Perspektive zu neuen Investitionsmöglichkeiten und strategischen Kooperationen einbringen, heisst es in einer Mitteilung des Medienunternehmens vom Freitag.

Die weiteren Mitglieder des Beirats sind Markus Gross, Professor für digitale Medientechnologie an der ETH Zürich und Direktor von Disney Research Zurich, Mathias Müller von Blumencron, Chefredaktor Digitale Medien Frankfurter Allgemeine Zeitung und früherer Co-Chefredaktor Der Spiegel, Sverre Munck, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Unternehmensleitung und Verantwortlicher für Strategie und internationale Medien bei der norwegischen Schibsted Media Group und Thomas Sterchi, unter anderem Gründer von Jobs.ch, welches heute Tamedia und Ringier gehört.

Der Beirat für digitale Entwicklung von Tamedia arbeitet eng mit dem Geschäftsentwicklungsausschuss zusammen und tagt dreimal jährlich unter dem Vorsitz von Pietro Supino, Verleger und Präsident des Verwaltungsrates von Tamedia.

 

Keystone holt World Press Photo erneut nach Zürich

Zum siebten Mal kommt die World Press Photo Ausstellung nach Zürich. Vom 9. Mai bis 1. Juni 2014 gastiert sie im Folium Sihlcity. Das Siegerbild zeigt afrikanische Migranten an der Küste von Djibouti Stadt, die ein günstiges Telefonsignal aus Somalia einzufangen versuchen.

Das World Press Photo of the Year 2013 stammt vom US-Amerikaner John Stanmeyer. Es zeigt eine Gruppe von afrikanischen Migranten an der Küste von Djibouti Stadt während der Nacht. Beim Hochheben ihrer Mobiltelefone versuchen sie, ein günstiges Telefonsignal des benachbarten Landes Somalia einzufangen – eine spärliche Verbindung zu Verwandten im Ausland. Djibouti ist ein üblicher Zwischenstopp für Migranten auf der Durchreise von Ländern wie Somalia, Äthiopien und Eritrea, um ein besseres Leben in Europa und im Mittleren Osten zu suchen. Stanmeyer fotografierte das Motiv für National Geographic am 26. Februar 2013.

Die internationale 19-köpfige Jury prämierte die besten Werke in neun Kategorien aus 98‘671 Vorschlägen, eingereicht von 5‘754 Fotografen aus 132 Ländern. Jillian Edelstein, Jury-Mitglied aus Grossbritannien/Südafrika, sagt zum World Press Photo of the Year: «Es ist ein Bild, das mit so vielen anderen Geschichten verbunden ist – es eröffnet Diskussionen über Technologie, Globalisierung, Migration, Armut, Verzweiflung, Entfremdung und Menschlichkeit. Es ist ein sehr feinsinniges, kraftvolles und differenziertes Bild. Es ist dermassen subtil und poetisch gemacht, dennoch voller Bedeutung und es übermittelt Themen von grosser Ernsthaftigkeit und Besorgnis in der heutigen Welt.»

Die Wanderausstellung mit den prämierten Werken gastiert in mehr als 100 Städten in weltweit 45 Ländern. Keystone holte zusammen mit den Leading Partnern Canon und Bank Baumann & Cie, Banquiers sowie GDZ sowie den Medienpartnern NZZ am Sonntag und Persönlich die Ausstellung World Press Photo 14 nach Zürich. Vom 9. Mai bis 1. Juni 2014 sind die prämierten Bilder des Jahres 2013 im Folium der Öffentlichkeit zugänglich.

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Zieht Roger Köppel eine politische Karriere in Betracht?

Roger Köppel ist auf Tournee mit dem Vortrag «Situationsanalyse nach dem Richtungsentscheid vom 9. Februar». Am Donnerstag sprach er im Gasthof Schützen in Aarau vor rund 250 Zuhörern. Er handle wie ein Politiker, nicht wie ein Journalist, unterstellt ihm Sonntagsblick.

Roger Köppel agiere wie ein politischer Akteur, wenn er der Gemeinde die «enormen Stärken der Schweiz» einhämmere und störende Argumente schlicht beiseitelasse, schreibt Sonntagsblick. Dasselbe gälte für die selbst finanzierte Tournee durch die Schweiz, die Homestory in der Schweizer Illustrierten, schliesslich der Leitsatz, den er sich gegeben hat: «Voller Einsatz für die Schweiz» – all das seien typische Aktionen eines Politikers.

Auf die Frage, ob er konsequenterweise nicht für den Nationalrat kandidieren müsste, habe der Weltwoche-Chef gegenüber Sonntagsblick geantwortet: «Es kann der Zeitpunkt kommen, wo man in diese Arena steigen muss.» Ganz aktuelle Ambitionen dementiert er laut Sonntagsblick zwar, gäbe aber zu, dass er sich die Frage stellt.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

SRG will mehr Frauen im Kader und an der Spitze

Die SRG will bis 2020 den Frauenanteil in ihren Führungsgremien auf 30 Prozent erhöhen. Der Verwaltungsrat der SRG gab für einen entsprechenden Antrag der Geschäftsleitung am vergangenen Donnerstag grünes Licht.

Der Zielwert – die SRG spricht nicht von «Quote» – soll über alle SRG-Unternehmenseinheiten, die Generaldirektion und die Tochtergesellschaften Publisuisse, Swiss TXT und TPC gelten, erklärte SRG-Sprecher Daniel Steiner am Sonntag und bestätigte eine Meldung der Schweiz am Sonntag.

Angesichts der Fluktuationsrate im Kader und der Pensionierungen in den kommenden Jahren sei das Ziel realistisch. Derzeit sitzen im neun-köpfigen SRG-Verwaltungsrat aber erst zwei Frauen ein. Die Geschäftsleitung mit Generaldirektor Roger de Weck zählt acht Männer und keine Frau.

Grundsätzlich soll der Zielwert auf allen Kaderstufen gelten. «Dabei muss den unterschiedlichen Ausgangslagen Rechnung getragen werden. In technischen Bereichen ist der Zielwert langfristig unrealistisch; insgesamt sollen die 30 Prozent dennoch erreicht werden», erklärte Steiner.

Flexible Teilzeit und Job-Sharing ermöglichen

Bei Neubesetzungen von Kaderstellen prüfe die SRG systematisch, ob die Stelle auch in einem Teilzeitpensum ausgeschrieben und besetzt werden kann. Kaderpersonen mit kleinen Kindern würden ausserdem flexible Teilzeitpensen angeboten. Wo immer möglich, solle das Job-Sharing-Modell ausprobiert werden.

Mit der Zielvorgabe für den Verwaltungsrat erfüllt die SRG eine Richtlinie des Bundesrates, wonach in Verwaltungsräten bundesnaher Betriebe eine Zielquote von 30 Prozent für beide Geschlechter gilt. Die Richtlinie trat Anfang 2014 in Kraft und gilt unter anderem auch für die SBB, die Post oder die Finma.

Dass die Zielquote für Verwaltungsräte erreicht wird, hat der Bundesrat grösstenteils selber in der Hand: Er wählt die Verwaltungsräte oder einzelne Verwaltungsräte der bundesnahen Betriebe entweder direkt wie im Fall der SRG oder der Post oder indirekt über die vom Bund beherrschte Generalversammlung wie im Fall der SBB.

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agentur freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: Wirz Werbung, IMG und Contcept Communication.

Zürich Tourismus setzt neu auf Wirz

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Die Agentur war mit einer multikantonalen Aufstellung aus Baslern, Aargauern, Luzernern, Zürchern und internationaler Verstärkung von Argentinien bis Österreich optimal aufgestellt und konnte sich gegen drei Mitbewerber behaupten. Das Wirz Team überzeugte Zürich Tourismus mit einer langfristigen, integrierten Kampagne. Dazu Marc Bertschinger, Marketingleiter bei Zürich Tourismus: «Wirz hat uns mit einem unkonventionellen, modernen Ansatz überzeugt, der all unsere wichtigen Kanäle verbindet.» Erste Arbeiten werden bereits im Frühling zu sehen sein.

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IMG übernimmt Vermarktungsmandat für Freestyle.ch

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IMG Schweiz erhält mit Freestyle.ch ein neues und exklusives Vermarktungsmandat. Auf die Zusammenarbeit einigten sich der Veranstalter Freestyle.ch mit der Vermarktungsagentur. Freestyle.ch gilt als der grösste Action-Sports-Event in Europa, bei dem im Wettkampfmodus die vier Disziplinen Snowboard, Freeski, FMX (Motorrad) und Skateboard präsentiert werden. Mit 33'000 Zuschauern an den zwei Eventtagen und einer weltweiten TV-Übertragung zählt freestyle.ch als Schweizer Top-Event, das in diesem Jahr das 20-jährige Jubiläum feiert.

IMG Schweiz übernimmt nun dafür ab sofort das exklusive Vermarktungsmandat und bietet somit Partnern die Möglichkeit, sich beim Freestyle.ch als Sponsor zu präsentieren. Peter Hürlimann, CEO von Freestyle.ch, ist von der Zusammenarbeit überzeugt: «Mit IMG haben wir den international führenden Event-Vermarkter an unserer Seite und es ergeben sich mit dieser Zusammenarbeit sicher viele neue und gute Möglichkeiten».

Jürgen Krucker, Managing Director der IMG Schweiz, sieht das Projekt als gute Plattform für Sponsoren. «Das freestyle.ch ist ein starkes Produkt mit einer grossen nationalen und internationalen medialen Abdeckung und vielen Direktkontakten vor Ort. Die Kombination der vier integrierten Sportarten macht den trendigen Lifestyle Event einzigartig. Eine exzellente Möglichkeit für Sponsoren, sich zu präsentieren.»

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Contcept mit neuen Mandaten

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Die Zürcher Kommunikationsagentur Contcept Communication geht mit neuen Mandaten und neuen Mitarbeitern in den Frühling. Für die Traditionsfirma Rausch in Kreuzlingen ist Contcept im Bereich strategische Medienarbeit tätig. Für das Sicherheitsunternehmen Daru-Wache hat Contcept ebenfalls die strategische Medienarbeit sowie Marketing-Aufgaben übernommen. Ebenfalls strategische Medienarbeit und die Funktion als Pressestelle macht Contcept Communication ab sofort für Gasmobil. Zudem unterstützt sie die internationalen Marken Fitflop und Butterfly Twists mit PR-Arbeiten in der Schweiz. Des Weiteren arbeiten zwei neue Berater bei der Agentur: Helen Stacher (48) als Senior Consultant sowie Rico Schüpbach (25) als Junior Consultant.

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Elektronische Medien legen zu, Gesamtmarkt stabil

Der Werbedruck in TV, Digital out of Home sowie den elektronischen Medien insgesamt legt zum Jahresbeginn zu. Insgesamt bleibt damit der Werbedruck im Gesamtmarkt stabil. Das zeigt die Januar-Ausgabe des Goldbach Index (Gemi).

Digital out of Home bleibt auch im ersten Monat 2014 auf Wachstumskurs und verzeichnet einen Anstieg von sechs Indexpunkten 692 (686), gefolgt von TV mit einer Zunahme von fünf Indexpunkten 632 (627). Nach einer stabilen Phase nimmt der Werbedruck bei Radio im Vergleich zum Vormonat um drei 423 (426) Indexpunkte ab. Weiterhin volatil präsentiert sich der Werbedruck im Bereich Internet, er manifestiert sich im Monat Januar mit einem Rückgang von fünf Indexpunkten 742 (753). Teletext verliert im Vergleich zum Vormonat zwei Indexpunkte 59 (61) und bleibt damit weiter rückläufig. Die elektronischen Medien insgesamt legen drei Indexpunkte zu und schliessen bei 636 (633), während der Werbedruck im Gesamtmarkt stabil bleibt 235 (235).

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Zu guter Letzt: Katzenmusik

Ein Mädchen, das auf dem Kindervelo durch die Nachbarschaft fährt und zusammen mit der Katze «We built this City» singt... Werbung kann so schön sein.

Der von der Gruppe Starship 1985 veröffentlichte Nummer-Eins-Hit erlebt dank dem britischen Telekom-Anbieter Three einen zweiten Frühling. Und macht dabei eine gute Figur. Frei nach dem Kampagnen-Claim «Silly Stuff. It matters.», der vor einem Jahr mit dem tanzenden Pony schon für grösste Erheiterung gesorgt hat. Neu lautet das Motto: «We all need silly stuff».  Verantwortlich für Kreation und Umsetzung des neusten Streiches zeichnen wieder Wieden + Kennedy London und MPC. Und als wäre das handwerklich souverän umgesetzte Silly-Feuerwerk nicht genug, spendiert die Kampagne auch noch einen Video-Generator, mit welchem sich Hinz und Kunz singend aufs Fahrrad setzen kann. (hae)

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Roger de Weck holt wieder einen Bündner

Das rätoromanische Radio und Fernsehen (RTR) muss sich nach fünf Jahren einen neuen Chef suchen. Direktor Mariano Tschuor wechselt im Oktober nach Bern in die SRG-Generaldirektion und übernimmt die Leitung des Stabsbereichs Märkte und Qualität.

Mariano Tschuor wurde vom Verwaltungsrat der SRG SSR auf Antrag von Generaldirektor Roger de Weck auf den neuen Posten gewählt. Dort ist Tschuor direkt de Weck unterstellt, wie die SRG am Donnerstag mitteilte. Der 55-jährige Tschuor ist der zweite Bündner, den der SRG-Generaldirektor innert kurzer Zeit zu sich ins Boot nach Bern holt. Im April wechselt Maurus Dosch in die Generaldirektion. Dosch ist der Stellvertreter von Tschuor und bei RTR zuständig für die Finanzen und das Personal. In Bern leitet er den Bereich Planung und Prozesse. Die Stelle des RTR-Direktors soll umgehend ausgeschrieben werden. Der scheidende RTR-Direktor Mariano Tschuor arbeitet seit 1982 für die SRG, zuerst als Redaktor bei RTR in Chur. Danach war er 13 Jahre lang in verschiedenen Programmfunktionen beim damaligen Schweizer Fernsehen in Zürich tätig. (SDA)

Bild: RTR

Spinas Civil Voices: Steinzeit am Rhein

Zur Earth Hour 2014 publiziert der WWF ein Rating zur Energie-Effizienz der Schweizer Gemeinden. Das Ergebnis der Untersuchung wird mittels einer aufsehenerregenden Online- und Guerilla-Kampagne von Spinas Civil Voices verbreitet.

Vorbildliche Gemeinden wie zum Beispiel St. Gallen erhalten neue Ortstafeln mit vorteilhaften Namen wie St. Geilen.

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Schlusslichter heissen bei der Ortseinfahrt plötzlich Steinzeit am Rhein oder Nütikon am See.

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Dank Geo-Targeting erfahren Facebook-Nutzer von der Umbenennung ihrer eigenen oder der umliegenden Gemeinde. Auf der Kampagnenwebsite werden sie dazu aufgefordert, ihren Lokalpolitikern entweder zu gratulieren oder ihnen Beine zu machen. Ausserdem kann man eigene Gemeinde-Namen kreieren. Den Teilnehmern winkt eine professionelle Lichtberatung von Micasa im Wert von 2000 Franken. Viele nationale und regionale Medien nahmen die Kampagne auf, darunter Blick am Abend:

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Verantwortlich beim WWF: Gian-Reto Raselli (Gesamtverantwortung), Jan Schlink (Leiter Abteilung Online, Print & Kampagnen), Patricia Letemplé (Kampagnenleiterin), Yves Weibel (Web Manager). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Lorenz Spinas (Gesamtverantwortung), Beat Egger (Konzept/Text), Miriam Fischer (Konzept/AD), Anne Boxleitner (Text), Tullio Tomasini (Beratung), Nadin Runne / Olivia Spinatsch (Online-Beratung). Landingpage: Getunik.com

 

Stiftung Warentest empfiehlt Threema

Die deutsche Stiftung Warentest empfiehlt als Whatsapp-Alternative die Zürcher App Threema. Alle anderen getesteten Apps werden bezüglich Datenschutz als kritisch eingestuft.

Seit Facebook den Kauf von Whatsapp bekannt gegeben hat (Werbewoche.ch berichtete), wandern dem bisherigen Marktführer der Chat-Apps die Nutzer in Scharen davon. Das Misstrauen vor der Datensammelwut von Facebook ist gross. Das soziale Netzwerk verfügt beispielsweise bereits über die meisten Mobiltelefon-Nummern seiner Nutzer und kann diese nun problemlos mit den von Whatsapp seit jeher gespeicherten Adressbüchern abgleichen. Die Konversationen erfolgen unzureichend verschlüsselt und können folglich vom Anbieter mitgelesen und ausgewertet werden. Diese vermeintlichen Totalüberwachung treibt viele Whatsapp-User zu Alternativ-Produkten. Die Konkurrenz freuts: Sie werden seit Bekanntwerden der Milliarden-Übernahme mit neuen Nutzern geradezu überschwemmt.

Immer wieder als Favorit genannt wurde in den vergangenen Tagen die russische App Telegram. Hochgejubelt von den Medien («Der beste Messenger kommt aus Russland») erlebte die Chat-App einen Boom, der ihr bis zu hundert neue User pro Sekunde beschert. Im Fazit der deutschen Stiftung Warentest vermag Telegram – das übrigens ironischerweise dem russischen Facebook-Klon VKontakte gehört – nicht vollenends zu überzeugen und wird als kritisch eingestuft. Die End-to-End-Verschlüsselung müsse manuell aktiviert werden und die App speichere ungefragt und ohne Zustimmtung das gesamte Adressbuch, bemängeln die Tester. Und obwohl Telegram als einzige App einen Teil des Codes offenlegt, ist eine komplette Analyse der verschlüsselten Datenübertragung nicht möglich.

Als einzige App das Prädikat unkritisch erhält die in Zürich entwickelte und betriebene App Threema. Adressbücher werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung der User und in pseudonymisierter Form gespeichert. Die End-to-End-Verschlüsselung verhindert, dass der Anbieter Konversationen mitlesen kann. Bemängelt wird einzig, dass Threema nicht quelloffen ist und somit nicht von Dritten überprüft und nachvollzogen werden kann. (hae)

Link zum Artikel der Stiftung Warentest

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