Aroma: Valentin Mutzner wird Teamleiter Werbetechnik

Die Werbetechnik von Aroma hat mit Valentin Mutzner per 1. März 2014 einen neuen Teamleiter erhalten. Er tritt die Nachfolge von Pia Grossniklaus an, die sich einer neuen Herausforderung annimmt.

Valentin Mutzner war bis Ende Februar bei Idéel in Stäfa als Leiter Grafik / Prepress tätig. Mit seinem grafischen Background und seiner Leidenschaft für Formen und Farben ist er laut Mitteilung die ideale Besetzung, um die vielseitigen Projekte aus den Bereichen Exhibition, Event, Interior und Retail zu realisieren. Im «Noerd» in Zürich Oerlikon beschäftigt Aroma 60 Mitarbeitende und acht Lernende in den Bereichen Konzeption, Planung und Produktion. Von der Entwicklung kreativer, konzeptionell starker Markeninszenierungen bis hin zur Umsetzung und Logistik bietet Aroma alles aus einer Hand.

BSSM gibt mehr für Basler Arbeitgeber

BSSM hat eine neue Kampagne für den Arbeitgeberverband Basel entwickelt. Im Zentrum steht die Frage «Was gibt dir dein Arbeitgeber?». Antworten wünscht sich der Verband von der breiten Öffentlichkeit und vor allem von jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

«Gute Arbeitgeber geben mehr als Arbeit», sagt Dominik Marbet, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim AGV Basel. Wie dieses Plus lautet, sollen Arbeitnehmende definieren. In einer Onlinegalerie werden die Statements zusammen mit einem Porträt gepostet. Die Einträge mit den meisten «Likes» werden mit attraktiven Preisen belohnt. «Die Kampagne hatte von Anfang an den Anspruch, authentisch und glaubwürdig zu sein», so Marbet weiter. Zudem soll die Kampagne aufzeigen, welche Ansprüche die jüngere Generation an ihre Arbeitgeber hat.

Beworben wird die Mitmachaktion auf Tramplakaten, in Zeitungsanzeigen und mit Onlinebannern. Der Einsendeschluss ist Mitte April. Als Partner engagiert sich die Basler Bildungsgruppe.

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Verantwortlich beim Arbeitgeberverband Basel: Marc Jaquet, Barbara Gutzwiller, Dominik Marbet (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur: Urs Schneider (CD), Hans Peter Brugger (Text/Konzept); Luca Stancheris (Grafik); Roger Berthoud, Philipp Buser (Beratung). Foto: Matthias Willi. Programmierung: 4eyes.
 

Die Gewinner der Marketing-Trophy 2014

Die am Dienstag prämierten Gewinner der Marketing Trophy 2014 heissen Rent a Rentner, KKL, die Privatklinikgruppe Hirslanden, Startzentrum Zürich, Coop und Migros.

Elf Projekte konkurrierten diesmal um die Marketing-Trophy und wurden am Dienstag von einer interdisziplinären Fachjury unter der Leitung von Peter Felser prämiert.

Kategorie Kleinunternehmen

Rent a Rentner mit dem gleichnamigen Projekt

Online-Arbeitsvermittlung für Rentnerinnen und Rent-ner hat alle Erwartungen übertroffen, wurde weiter professionalisiert und ausgebaut.

Initiant: Rent a Rentner
Involvierte Agentur: Werbeanstalt Schweiz, Zürich.

Kategorie Mittelunternehmen

KKL Luzern Management: A Pirate's Symphony – von der gesichtslosen No-Name-Veranstaltung zur integrierten Marketing Kampagne und Erschaffung eines Brands/2012 bis 2013

Ein Blockbuster, eine Konzertreihe und ein inszenier-tes Dinner haben ein neues Unterhaltungsgenre geschaffen.

Initiant: KKL Luzern Management
Involvierte Agentur: K-wer-K

Kategorie Grossunternehmen

Privatklinikgruppe Hirslanden: Kompetenz, die Vertrauen schafft. Hirslanden: eine Marke im akutmedizinischen Bereich

Unter der Dachmarke Hirslanden führt die Privatklinikgruppe Hirslanden Eigenmarken für spezifische Fachgebiete oder national standardisierte Dienstleistungen.

Initiant: Privatklinikgruppe Hirslanden
Involvierte Agentur: KSP Krieg Schlupp Partner

Kategorie NPO

Startzentrum Zürich: Startupfair 2013

Das Gründerzentrum von Stadt und Kanton Zürich schuf mit diesem Projekt die erste nationale Messe der Branche, wo sich Startups, Investoren, Behörden, Medien und Interessierte an einem Tag unter einem Dach zur Geschäftsanbahnung trafen.

Initiant: Startzentrum Zürich
Involvierte Agentur: Digital Marketing Schweiz

Sonderpreis

Coop Genossenschaft: 20 Jahre Coop Naturaplan
Das Projekt hat die Vision umgesetzt, allen Konsu-mentinnen und Konsumenten der Schweiz Zugang zu umwelt- und tiergerecht hergestellten Lebensmitteln zu erschwinglichen Preisen zu ermöglichen.

Initiant: Coop Genossenschaft

Publikumspreis

Migros-Genossenschafts-Bund

Projekt: Crowdsourcing als integriertes Marketinginstrument.
Involvierte Agentur: Atizo 360°

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Ruf Lanz erwärmt die Schweiz für Heizen mit Öl

Ruf Lanz präsentiert die ersten Arbeiten für die Kampagne «Heizen mit Öl» der Erdöl-Vereinigung. Entstanden sind TV-Spots, Printmotive und ein neuer Claim.

Ruf Lanz ist als Leadagentur neu verantwortlich für die Kampagne «Heizen mit Öl» (Werbewoche.ch berichtete). Rund die Hälfte aller Gebäude und Wohnungen in der Schweiz sind gemäss Gebäude- und Wohnungsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) mit einer Ölheizung ausgestattet. Mit gutem Grund, wie es in einer Mitteilung heisst: Heizöl ist der Garant für Versorgungssicherheit schlechthin, weil es im Unterschied zu den leitungsgebundenen Energieträgern Erdgas und Strom eingelagert werden kann. In der Schweiz sind entsprechende Pflichtlager, die den Heizöl-Bedarf für mindestens viereinhalb Monate abdecken, gesetzlich verankert. Der eigene Tank macht unabhängig und schützt vor Versorgungs-Engpässen. Dies kommuniziert die neue Kampagne prägnant und pointiert.

Die Kampagne startet in allen Landesteilen mit TV-Spots und wird von digitalen, Print- und POS-Massnahmen begleitet. In diesen werden auch weitergehende Informationen geliefert. Denn die Heizöl-Branche hat in den letzten Jahren ihre Geräte laufend weiterentwickelt. Dank der hohen Effizienz heutiger Heizungstechnologien kann Brennstoff sparsam eingesetzt werden, was dem Geldbeutel und der Umwelt zugute kommt. Mit dem Einsatz des neuen schwefelarmen Ökoheizöls kann die Effizienz noch zusätzlich gesteigert werden. Der ebenfalls von Ruf Lanz entwickelte neue Claim ist ein Destillat aller Vorzüge: Heizen mit Öl. Die raffinierte Energie.

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Verantwortlich bei der Erdöl-Vereinigung: Rolf Hartl (Präsident), Dr. Roland Bilang (Geschäftsführer), Tülay Ergin (Leiterin Marketing). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Thomas Schöb, Florian Birkner (Text), Cem van der Schaar (Agency Producer), Tanja Felix (Beratung), Sebastian Durband (Beratungsleitung). Fotografie und Bildbearbeitung: Staudinger + Franke. Media: Mediaplus. Verantwortlich bei Onfilm Schweiz: Michael Gloor (Produzent), Andreas Hoffmann (Regie), Armin Franzen (Kamera), Sven Budelmann (Schnitt), Stefanie Fuge (Styling), Post Production: Syndicate, Björn Benchert. Sounddesign: Hastings Zürich, Nadin Hadorn.

TV-Markt: Kabelfernsehen bleibt am populärsten

Ende 2013 zählte die Schweiz mehr als 2,69 Millionen Kabel-TV-Abonnenten. Damit bleiben die Kabelnetze weiterhin Marktführer in der Verbreitung von TV- und Radioprogrammen.

Erfolgreich verläuft weiterhin die Transformation der Kabelnetz-unternehmen zu Vollservice-Entertainment-Anbietern. So konnten die 220 Schweizer Kabelnetze im vergangenen Jahr die Schallmauer von einer Million Haushalten mit Kabelinternet durchbrechen. Auf Ebene der Telekommunikationsabos verzeichnete die Branche ein robustes Nettowachstum von 114'700 (+2,7 Prozent).

«Der Kabelanschluss ist und bleibt die erste Wahl für Fernsehen in der Schweiz. Davon profitieren die Kabelnetze auch beim Breitbandinternet, wie unsere neusten Zahlen zeigen», sagt Simon Osterwalder, seit dem 1. März 2014 Geschäftsführer von Swisscable, in einer Mitteilung. 2'692'400 Haushalte bezogen Ende 2013 ihre TV- und Radiosignale von ihrem Kabelnetzunternehmen. Dies ist weiterhin fast doppelt so viel wie alle anderen Anbieter zusammen (siehe Grafik unten). Fernsehen sei über den Kabelanschluss ist mit dem zunehmenden Ausbau digitaler Angebote im letzten Jahr noch attraktiver geworden, heisst es in der Mitteilung. Vorteilhaft sei insbesondere auch, dass die Kabelnetzunternehmen flächendeckend schnellstes Breitbandinternet, eine konstant hohe Bild- und Tonqualität und digitales Fernsehen ohne Zusatzgeräte (Set-Top-Box) anbieten können. Viele Kunden schätzten diese Vorteile auch deshalb, weil sie so in einem Haushalt gleichzeitig schnelles Internet und mehrere TV-Geräte nutzen können.

Mehr als eine Million Internetkunden

Beim Breitbandinternet und in der Festnetztelefonie verzeichneten die Kabelnetze ein starkes Wachstum von knapp 11 Prozent (+104'300 Kunden) und 12 Prozent (+68'700 Kunden). Ende 2013 bezogen damit 1'054'800 Kunden Internet und 642'000 Kunden ihre Festnetztelefonie über die Kabelnetzunternehmen. Sehr erfreulich ist vor allem das Wachstum beim Breitbandinternet, da immer mehr Angebote via Internet verbreitet und genutzt werden. Osterwalder: «Hier zeigt sich der Vorteil der sehr guten Präsenz der hochleistungsfähigen Kabelnetze in allen Landesteilen der Schweiz.» Auf Ebene der Telekommunikationsabos konnten die Kabelnetzunternehmen ein Nettowachstum von 114'700 verzeichnen, was einem Plus von 2,7 Prozent entspricht.

Grafik: TV-Markt Schweiz (per Ende 2013, Mehrfachnutzungen möglich)

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Teaserbild: UPC Cablecom
 

Uniplan: Neuer Director Customer Relations

Uniplan holt mit Hasan Haybat einen ausgewiesenen Sales- und Marketingexperten an Bord. Mit diesem Schritt will die Agentur für Live Communication die Kundenorientierung weiter verbessern und die Marktpräsenz stärken.

Hasan Haybat hat einen Master-Abschluss in Executive Marketing und war zuletzt in der Geschäftsleitung von Infront Ringier Sports & Entertainment. Als Head of Sales & Events verantwortete er neben den Marketing- und Verkaufsaktivitäten auch mehrere Eventprojekte des leitenden Sportmarketing-Unternehmens. Bei der IMG International Management Group war er zuvor als Kundenberater und Project Manager tätig. Für publisuisse, der führenden Vermarkterin elektronischer Schweizer Medien, entwickelte er als Key Account Manager sechs Jahre lang vernetzte Kommunikationsstrategien.

«Wir freuen uns sehr, dass Hasan Haybat Teil unseres Schweizer Teams wird. Dank seines Know-hows im Bereich Sales, Marketing und Eventmanagement und seinen mehr als 13 Jahren Berufserfahrung wird er uns maßgeblich unterstützen, unsere Wachstumsstrategie in der Schweiz umzusetzen», so Anna Herzig, Managing Director von Uniplan Switzerland.

Privatfernsehen: 35 Beanstandungen 2013

Im vergangenen Jahr sind bei den Ombudsstellen für die privaten Schweizer Radio- und Fernsehbetreiber 35 Beschwerden eingegangen. Bemängelt wurden ausschliesslich Deutschschweizer TV-Sendungen - am häufigsten jene von Tele M1 und Tele Züri.

In der Mehrheit der Fälle sahen die Beschwerdeführer das Sachgerechtigkeitsgebot verletzt. Bei anderen Beschwerden ging es unter anderem um die Gefährdung der öffentlichen Sicherheit, den Jugendschutz, die Achtung der Menschenwürde oder Gewaltverherrlichung. Das teilte die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) am Montag mit. Keine einzige Beanstandung registrierten die Ombudsstellen der privaten Radio- und Fernsehveranstalter in der französischen und italienischen Sprachregion. Für die UBI ist dies jedoch nicht unbedingt ein gutes Zeichen: Ein Grund dafür, dass keine Beschwerden eingingen, könne das ungenügende Wissen über die Möglichkeit zur Beanstandung sein, heisst es im Communiqué. Die Ombudsstellen haben die Aufgabe, bei Beanstandungen gegen Radio- und Fernsehsendungen zwischen den beteiligten Parteien zu vermitteln. Erst nach Abschluss des Verfahrens vor der Ombudsstelle kann allenfalls Beschwerde bei der UBI erhoben werden. Dies war im vergangenen Jahr jedoch nie der Fall. (SDA)

Bild: Keystone

Zu guter Letzt: iTisch für zwei

Gäste von Pizza Hut können ihre Wunsch-Pizzen bald auf schmucken interaktiven Tischen zusammenstellen und aufgeben. Darauf hat die Welt gewartet.

Die Restaurantkette Pizza Hut lanciert interaktive Tische, die medien- und touchscreenfreie Essenslücken künftig überbrücken. Das Resultat lässt sich zugegebenermassen sehen. Grafisch tadellos umgesetzt lässt sich mit dem Finger die Wunschpizza zusammenstellen. Erst wird die Grösse bestimmt, dann die Art des Randes. Die Käsemenge kann frei variiert und der Rest der Pizza nach Wunsch belegt werden. Fast wie ein echter Pizza-Plausch. Die Bestellung wird mit optionalen Beilagen ergänzt, ausgelöst und per Smartphone bezahlt.

Das Beste kommt danach: Wer sich anschliessend nicht mit Real-Life-Konversation abmühen will, muss nicht mehr die Flucht ins Smartphone antreten, sondern kann die Wartezeit mit Games auf dem Tisch seines Vertrauens überbrücken. Das wurde auch Zeit: Sich in einem Restaurant einfach nur gegenüber zu sitzen und zu unterhalten, ist längst nicht mehr zeitgemäss und soll Kunden künftig nicht mehr zugemutet werden. 

Noch ist es jedoch nicht so weit, das grosse Aufatmen lässt auf sich warten. Pizza Hut präsentiert den Touch-Tisch als Konzept, das von Chaotic Moon Studios entwickelt wurde und das die «Zukunft des Pizza Hut-Bestell-Erlebnis darstellen könnte». (hae)

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Vizner Borel setzt Kampagne für Denner Weine fort

Vizner Borel führt die Kampagne für das Denner Weinsortiment weiter und lässt wieder Kunden als Weinexperten zu Wort kommen.

Im vergangenen Herbst hat Denner eine gross angelegte Image-Kommunikationskampagne für das umfassende Weinsortiment und den Online-Wineshop lanciert (Werbewoche.ch berichtete). Im Zentrum der von Vizner Borel entwickelten Kampagne für den Schweizer Discounter stehen dabei die Kundinnen und Kunden, welche die Denner Weine online bewerten und kommentieren können und so zu Weinexperten werden. Weil bei Denner jeder sein eigener Weinexperte ist, lässt Vizner Borel ab sofort und bis auf weiteres wiederum die Kundinnen und Kunden zu Wort kommen. Auf Plakaten in der ganzen Schweiz und Online sowie auch im TV und in Kinos mit dem inzwischen mehrfach ausgezeichneten «Giacomo»-Spot.

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Verantwortlich bei Denner: Petra Gayko (Leitung Marketingkommunikation), Sabine Gassmann (Projektleitung Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Hanna Zimmermann (CD), Jürg Waeber (Konzept/Idee/Text), Gian Maurizio (AD), Markus Binggeli (Strategie), Andrea Vizzarro/Irene Stutz (Beratung), Gerry Nitsch (Fotografie), JBW Media, Nina Rolle (Media). Verantwortlich bei Stories Filmproduktion: Yves Bollag (Produzent), Michael Fueter (Regie), Barry Markowitz (Kamera), Laura Rindlisbacher (Produktion), Spacetrain (Musik), Gian Dolder (Sound Design), Gregor Rosenberger, Jingle Jungle (Tonstudio).
 

Dani Wüthrich moderiert Radio 1-Morgenshow

Ab Mai 2014 weckt der 29-jährige Stadtzürcher die Hörerinnen und Hörer von Radio 1. Dani Wüthrich ist seit 2012 bei Radio 1 tätig, aktuell ist er als Moderator der Nachmittagssendung zu hören. Zuvor war er Moderator bei Radio Top.

Radio 1-Chef Roger Schawinski über Dani Wüthrich: «Dani ist ein grosses Radiotalent, was er in den letzten Jahren als unser Nachmittagsmann bewiesen hat. Nun rückt er auf den so wichtigen Morgen vor, wo er uns weiterhin mit tollen Sendungen beglücken wird.» Dem neuen Morgenmoderator Dani Wüthrich steht Morgenshow-Produzentin und Sidekick Iris Ungricht zur Seite. Die Radio 1-Morgenshow gibt es montags bis freitags von 5 bis 10 Uhr und samstags von 7 bis 10 Uhr.

 

Radio Bern 1 präsentiert Politiker musikalisch

Radio Bern 1 fühlt den Kandidaten für den Regierungsrat auf den Zahn – und zwar musikalisch. Ab heute präsentiert Radio Bern jeden Mittag um 12.20 Uhr sowie freitags um 17.20 Uhr besondere Portraits sämtlicher Kandidaten für die Kantonsregierung.

Ganz nach dem Motto «Musig wo’s bringt» stellen sich die Kandidaten anhand ihres Lieblingsliedes vor. Bei diesem Wahlkampf in musikalischer Form geniessen alle Kandidaten die gleiche Ausgangslage und erhalten die Möglichkeit, sich den Wählern von einer ganz persönlichen Seite zu zeigen.

Zu Songs von Edith Piaf, Züri West, Xavier Naidoo und Mani Matter plaudern die Politiker aus dem Nähkästchen. Jugend, Familie, Freizeit und auch die politischen Ansichten und Herangehensweisen werden unterhaltsam präsentiert.

Ab sofort können die ausgestrahlten Porträts auf Radiobern1.ch nachgehört werden.
 

Zu guter Letzt: Enzensbergers Regeln für die digitale Welt

In einem FAZ-Artikel vom Samstag ruft Hans Magnus Enzensberger dazu auf, keine Kreditkarten mehr zu benutzen, das Handy wegzuwerfen und für vertrauliche Botschaften eine Postkarte zu schreiben. Kann das sein Ernst sein?

«Wer ein Mobiltelefon besitzt, werfe es weg», beginnt Enzensberger seine Streitschift. Es folgen neun weitere Aufforderungen, digitale Angebote wie Online-Banking, werbefinanziertes Privatfernsehen oder Soziale Netzwerke zu meiden, um sich der «Ausbeutung und Überwachung» durch Unternehmen und Geheimdienste zu widersetzen.

Der Artikel löst massenweise Kommentare aus – und sorgt vor allem für Befremden. «Einer der einst führenden Intellektuellen der Republik macht sich mit seinen 10 Thesen zum digitalen Leben fürchterlich lächerlich», schreibt Jürgen Kuri, stellvertretender Chefredakteur von Heise.de. Für einen weltfremden und antiquierten «Poet», «Rentner» oder «Pferdekutschenfahrer» halten ihn auch die meisten Leser.

FAZ-Mitherausgeber Frank Schirrmacher verteidigt seinen Autor: «Ironie scheint es schwer zu haben auf digitalen Endgeräten» twittert er. Tatsächlich könnte man den Artikel auch so verstehen, dass eine Einzelperson die negativen Seiten der Digitalisierung nur auf eine absurde Weise bekämpfen kann – so absurd, wie die «zehn einfachen Regeln». Denn: «Mit diesen simplen Massregeln kann das politische Problem, vor das die Gesellschaft gestellt ist, natürlich nicht gelöst werden», fügt Enzensberger zum Schluss an. Die Ironie ist ohne expliziten Hinweis aber schwer erkennbar. Dafür hat der Artikel nun eine hitzige Diskussion in Gang gebracht, wie sie sich Enzensberger wohl wünscht. (sis)

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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