Rahel Giger moderiert neu auf Radio SRF 3

Das Moderationsteam von Radio SRF 3 erhält mit Rahel Giger kompetente weibliche Unterstützung. Sie hat bereits langjährige Moderationserfahrung und freut sich auf die neue Herausforderung.

Rahel Giger ist seit Anfang März 2014 bei Radio SRF 3 im Moderationsteam und wird ab Mitte März on air zu hören sein. Vor ihrer Anstellung bei SRF war die 38-Jährige seit 2001 Moderatorin und Ausbildungsverantwortliche bei Radio Pilatus. Ihr Handwerk als Moderatorin und Moderationsleiterin erlernte sie bei Radio Grischa in Chur. Pascal Scherrer, publizistischer Leiter Radio SRF 3: «Mit Rahel Giger stösst eine versierte Radiojournalistin und gestandene Moderatorin zu SRF 3. Die hohen Anforderungen an eine On-air-Persönlichkeit erfüllt sie mit rund 15 Jahren Mikrofon-Erfahrung. Wir freuen uns auf die erfrischende Bündner Stimme.»

Für Rahel Giger ist Radiomachen eine Berufung und gleichzeitig pure Leidenschaft: «Als Vollblutmoderatorin freue ich mich sehr auf die neue Herausforderung. Es ist mir eine Ehre, für das SRF-3-Publikum hier sein zu dürfen; lebendig, aufgestellt und mit einer gesunden Portion Humor.»

Distriba: Andrea Obrist neue Geschäftsleiterin

Per 17. März 2014 übernimmt Andrea Obrist die Geschäftsleitung von Distriba, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Basler Zeitung Medien.

Andrea Obrist, die zuletzt als Leiterin Werbemarkt bei der Tageswoche tätig war, bringt laut Mitteilung fundierte Erfahrungen in Marketing, Werbung und Verkauf mit. Insbesondere war die sie verantwortlich für den Aufbau und die Leitung der Direktwerbung bei der AZ Medien AG in Aarau. Andrea Obrist ist 46 Jahre alt und verfügt über einen Abschluss als eidgenössisch diplomierte Verkaufsleiterin.

Distriba als Unternehmen für die Verteilung von Drucksachen, Warenmustern und anderen Werbemitteln verteilt am Donnerstag im Stadtgebiet Baz Kompakt sowie am Dienstag und Donnerstag lose Prospektbeilagen zusätzlich auch in stadtnahen Gemeinden gezielt in die Briefkästen des Zielpublikums. Die Aufgabe von Andrea Obrist wird es sein, das Unternehmen zu modernisieren, ein aktives Verkaufskonzept zu erstellen und weitere Geschäftsfelder zu eröffnen.

Zu guter Letzt: Mensch gegen Maschine

Kuka, ein Hersteller für Industrierobototer, lässt Tischtennis-Profi Timo Boll gegen einen Roboter antreten. Das Unternehmen wirbt mit dem Spot für die Neueröffnung einer Fabrik in China.

Zunächst sieht es so aus, als hätte der Mensch keine Chance gegen die Technik. Doch schliesslich holt Timo Boll auf und gewinnt das Spiel um Haaresbreite. Der Roboter ist nicht ganz, aber fast so präzis und schnell wie ein Mensch.

In Wahrheit ist der Roboter nicht einmal ansatzweise so gut, wie der Spot (sowie das dazugehörige Making-Off) weismachen will. Einige Tage nach der Lancierung lässt Kuko den Ball platzen und deckt auf, dass der Match ein Fake ist. Sämtliche Ballwechsel wurden zusammengeschnitten. Viele Fans bekamen diese Werbeaktion in den falschen Hals. Man hätte den Kommentaren zufolge besser gewartet, bis die technische Entwicklung wirklich so weit ist. (sis)
 

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Doris Leuthard wünscht sich «bissige Medien»

Bundesrätin Doris Leuthard wünscht sich «bissige Medien». In einer Rede zur 30-Jahr-Feier der Schweizer Journalistenschule Maz plädierte sie für kritische, unbequeme Medien. Diese seien unverzichtbar für die demokratische Meinungsbildung.

Rund 400 Personen, vorwiegend aus der Medienbranche, fanden sich am Donnerstagabend zur einer doppelten Feier: Einerseits besteht die Schweizer Journalistenschule Maz in Luzern seit 30 Jahren, anderseits hat sie mit dem 55-jährigen Diego Yanez einen neuen Direktor. Der bisherige Chefredaktor des Fernsehens SRF löst Sylvia Egli von Matt ab, die das Maz während 15 Jahren leitete (Werbewoche.ch berichtete).

Festrednerin Doris Leuthard zeichnete das kritische Bild einer Medienbranche vor grossen Herausforderungen. Die Ungewissheit werde sich noch verstärken und die Branche auf Trab halten. Bis jetzt hätten die Verlage vor allem mit Zu- und Aufkäufen reagiert; andere Branchen dagegen reagierten mit Aus- und Weiterbildung. Leuthard plädierte für Innovationen für neue Geschäftsfelder.

Gefahr: Informationshäppchen statt Information

Zwar stellte die Medienministerin den Schweizer Medien ein vergleichsweise gutes Qualitätszeugnis aus. Dennoch zeigte sie sich besorgt, dass diese Qualität unter dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck und der Überlastung der Redaktionen leiden könnte. Eine Gefahr sieht sie in der Reduktion der Information auf Informationshäppchen am Morgen und am Abend und auf reisserische Geschichten. Dies führe zu Halbwissen, zu Information ohne kommentierende und kritische Begleitung. Der Bürger sei auf den freien Zugang zu Informationen angewiesen. Ohne diese Vermittlung gebe es keine Öffentlichkeit, die Vermittlung sei unverzichtbar für die demokratische Meinungsbildung. Wichtig sei dabei weniger, wie sich der Bürger informiere, sondern dass er sich informiere. Leuthard verwies auf den bundesrätlichen Auftrag zu einem Förderkonzept für die Medien, das kurz- und langfristige Massnahmen vorsehe. Wenn man sich für eine direkte Förderung entscheide, brauche es allerdings eine Verfassungsgrundlage.

Über 1000 Studierende

Das MAZ nahm im September 1984 unter Gründungsdirektor Peter Schulz mit 27 Studierenden den Betrieb auf. Heute zählt die Journalistenschule über 1000 Studierende aus praktisch allen Medienunternehmen der deutschen Schweiz und Liechtensteins, 300 Dozierende und ein Team von 30 Festangestellten. Sie ist vernetzt mit in- und ausländischen Hochschulen. Das Maz bezeichnet sich selbst als «das führende Kompetenzzentrum für Journalismus in der Schweiz». Träger sind die Schweizer Verleger, die SRG SSR, die Berufsverbände sowie Stadt und Kanton Luzern. Der Stiftungsrat wird zurzeit von Iwan Rickenbacher präsidiert. Das jährliche Budget der Schweizer Journalistenschule liegt bei rund sechs Millionen Franken. Zu 80 Prozent finanziert sich das Maz von den Studierenden respektive deren Arbeitgebern. Je 10 Prozent tragen die öffentliche Hand (Bundesamt für Kommunikation sowie kantonale Schulgelder) und die Stifter bei. (SDA)

Bild: Keystone

Neuer Präsident der Chefredaktorenkonferenz

Christian Dorer, Chefredaktor der Aargauer Zeitung/Die Nordwestschweiz, ist neuer Präsident der Konferenz der Chefredaktorinnen und -redaktoren. Er wurde an der Generalversammlung vom Dienstag in Bern ohne Gegenstimme gewählt .

Der 39-jährige Dorer ist seit März 2012 Vorstandsmitglied der Konferenz, wie die Organisation in einer Mitteilung vom Mittwoch bekannt gibt. Er folgt auf Martin Spieler, ehemaliger Chefredaktor bei der Sonntagszeitung, der dem Verein vier Jahre vorstand.

Zum Vizepräsidenten wurde Daniel Weber, Chefredaktor NZZ Folio, ernannt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Stefan Regez, Chefredaktor Schweizer Illustrierte, und Arthur Rutishauser, Chefredaktor Sonntagszeitung. Die Konferenz der Chefredaktorinnen und -redaktoren zählt derzeit 52 Mitglieder.
 

Neue LGK: Jubiläumskampagne für Interio

Interio wird dieses Jahr 40. Aus diesem Grund schenkte das Einrichtungshaus seinen Kunden letzte Woche vier Tage lang 20 Prozent Rabatt auf das ganze Sortiment. Auch für Interio war die Aktion eine freudige Überraschung. Die Kundenfrequenz am POS konnte verdoppelt werden.

Konzipiert und realisiert wurde die Jubiläumsaktion von der Agentur Neue LGK. Die grosse Herausforderung für die Agentur lag darin, von «null auf hundert» möglichst viele Menschen zu erreichen. Denn da es sich um eine «Geburtstagsüberraschung» handelte, war höchste Geheimhaltung angesagt: Die Öffentlichkeit sollte im Vorfeld nichts von der Aktion erfahren.

Die crossmediale Kampagne erreichte durch dominante Massnahmen und eine hohe Reichweite innerhalb kürzester Zeit eine hohe Frequenz am POS und im Online-Shop. Das Massnahmenpaket, das für den Big Bang realisiert wurde, umfasste unter anderem eine Mantelanzeige im 20 Minuten, POS-Materialien von Papiertaschen über Postkarten bis hin zu Rotairs, Radiospots und Online-Banner. Unterstützt wurde die Kampagne von PR-Massnahmen und einer Promotion in der Zürcher Innenstadt.

Während des Jubiläumsjahres gibt es bei Interio 40 Wochen lang bis zu 40 Prozent Rabatt auf ausgewählte Möbel und Wohnaccessoires. Diese Aktionen werden in einem Newsletter und punktuellen Kampagnen kommuniziert. So können Reichweite und Frequenz des Big Bang erfolgreich bis Jahresende genutzt werden.

Verantwortlich bei Interio: Reto Waidacher (CEO), Bettina Korn (Leitung Marketing), Sabine Schneider (Marketing), Eric Salzmann (Leitung E-Commerce), Larissa Chee (Marketing E-Commerce). Verantwortlich bei Neue LGK: André Benker, Hans Tanner (Creative Direction), Stephan Wittwer (Art Direction), Heike Gross (Text), Marion Kähler, Miro Pfister, Jeannine Moser (Grafik), Lars Müller, Linda Frunz, Nick Schoberth, (Beratung), Ansichtsache (Druckvorstufe).

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Junge Botschafterin für Knies neuen Elefantenpark

Das Elefanten-Mädchen Kalaya, das am 1. November 2013 zur Welt kam, ist Botschafterin für den neuen Elefantenpark des Kinderzoos in Rapperswil. Eine Plakatkampagne macht auf das Aufrichtefest im Mai aufmerksam.

Der neu entstehende Elefantenpark Himmapan – das neue Zuhause der kleinen Botschafterin – ist das grösste Bauprojekt in in der über 50jährigen Geschichte des Zoos. Die Anlage versteht sich als Bekenntnis zur Arterhaltung der gefährdeten Asiatischen Elefanten und gleichermassen als Weiterführung einer 90jährigen Tradition des Hauses Knie, heisst es von Seiten des Kinderzoo’s Knie in Rapperswil.

Das Aufrichtefest findet Mitte Mai dieses Jahres im Kinderzoo statt. Ziel der aktuellen Kampagne ist es, plakativ darauf Aufmerksam zu machen. Der renomierte Fotograf Peter Hebeisen, der sich unter anderem mit dem Portraitieren von Tieren einen Namen gemacht hat, hat sie für den Kinderzoo konzipiert und umgesetzt.

Verantwortlich bei Kinderzoo Rapperswil: Franco Knie (Verwaltungsratspräsident), Benjamin Sinniger (Direktion). Peter Hebeisen: Konzeption, Gestaltung, Fotografie und Produktion.

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Blaues Kreuz muss Bild in Abstimmungszeitung ändern

Das Blaue Kreuz muss das Bild zur Initiative «Gegen Alkoholwerbung im Sport» in der Abstimmungszeitung für den 18. Mai ändern. Die Organisation zieht den Entscheid des Zürcher Regierungsrats bewusst nicht vor Bundesgericht weiter.

Auf dem Bild waren zwei Eishockey-Spieler zu sehen, auf deren Dress Werbung für zwei bekannte Biermarken prangt. Was das Blaue Kreuz als angemessen und realitätsgerecht empfand, stufte die Regierung als Verstoss gegen das Werbeverbot in der Abstimmungszeitung ein (Werbewoche.ch berichtete).

Obwohl sich das Blaue Kreuz gute Chancen vor dem Bundesgericht ausrechnet, verzichtet es doch auf eine Klage, wie es am Mittwoch mitteilte. Würden nämlich die Obersten Richter «den Zensur-Beschluss des Regierungsrates» korrigieren, könnte dies dazu führen, dass die Abstimmung wiederholt werden müsste. Dies wolle man den Stimmberechtigten «nicht zumuten». Aus diesem Grund wurde nun das Foto leicht verändert: Die Szene ist die gleiche. Statt die Namen konkreter Biermarken heisst es aber neu auf den beiden Dresswerbungen allgemein «Lager Bier» und «Bier».

Die Blau-Kreuz-Initiative will ein Werbeverbot für alle Alkoholika auf Sportplätzen und an Sportveranstaltungen. Bereits jetzt ist landesweit ein Spirituosen-Werbeverbot in Kraft. Die Initiative will das Werbeverbot im Kanton Zürich aber auf alle alkoholischen Getränke, insbesondere auf Bier, ausweiten. Sollte das Anliegen Erfolg haben, will es das Blaue Kreuz auch in anderen Kantonen lancieren. (SDA)
 

Beobachter-Beratungszentrum erhält neuen Chef

Markus Will wird neuer Chef des Beobachter-Beratungszentrums. Der 47-Jährige wird am 1. Juli die Nachfolge von Toni Wirz antreten, der im Sommer nach 23 Jahren beim Beobachter in Pension geht.

In seiner neuen Funktion ist Markus Will für die strategische Weiterentwicklung und die operative Leitung des Beobachter-Beratungsbereichs verantwortlich, wie der Axel Springer Verlag Schweiz in einer Mitteilung vom Mittwoch mitteilt. Will ist seit 20 Jahren in der Medienbranche tätig. Beim Beobachter war er schon früher: Von 1999 bis 2002 war er für dessen Verlagsmarketing und Online-Aktivitäten verantwortlich.

In den vergangenen Jahren leitete Markus Will Kundenkontakt-Center, sowie Logistik- und CRM Abteilungen verschiedener Schweizer Verlage. Parallel absolvierte er an der Universität St. Gallen Weiterbildungen im Bereich E-Commerce und den Diplomlehrgang Marketing Executive. In seiner letzten Funktion als Leiter Nutzermarkt bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) hat er die digitale Bezahlstrategie mitinitiiert.

Nationalratsdebatte um Radio- und Fernsehgesetz

Der Nationalrat hat am Mittwoch die Detailberatung über das geänderte Radio- und Fernsehgesetz aufgenommen. Hauptpunkt der Neuerung ist, dass künftig alle Haushalte Empfangsgbühren bezahlen - unabhängig davon, ob sie Radio- oder TV-Apparate besitzen.

Grund für den Systemwechsel ist die technologische Entwicklung. Auch wer keinen Fernseher und kein Radio besitzt, kann heute entsprechende Sendungen empfangen, etwa über ein Smartphone oder den Computer. Fast jeder Haushalt hat somit Radio- und Fernsehempfang. Die Gebührenregelung soll dieser Entwicklung angepasst werden.

Gebühr oder Steuer?

Eine SVP-Minderheit wollte nicht auf das Geschäft eintreten respektive es an den Bundesrat zurückweisen. «Es wird eine Mediensteuer eingeführt, die verfassungswidrig ist», begründete Natalie Rickli (SVP/ZH) die Anträge.Denn es gehe um eine Steuer, nicht um eine Gebühr, wie es der Bundesrat behaupte. «Eine Gebühr bezahlt man für eine Leistung, die Steuer ist voraussetzunglos.» Da neu alle zur Kasse gebeten würden, handle es sich klar um eine Steuer.

Rickli stellte zudem einen Rückweisungsantrag. Bevor die Finanzierung neu geregelt werde, müsse eine Diskussion über den Sercive Public geführt werden. Der Bundesrat solle zur Definition des Sercive Public von Fernsehen und Radio eine Botschaft erarbeiten. Und in einer Volksabstimmung solle geklärt werden, ob die Mehrheit von Volk und Ständen gewillt sei, eine verfassungsrechtliche Grundlage für eine Mediensteuer zu schaffen.

Parlament will keine Verzögerung

Die Mehrheit wollte aber am Mittwoch über die Vorlage beraten – der Nationalrat beschloss mit 119 zu 68 Stimmen «Eintreten» und wies die Vorlage nicht zurück. Kommissionssprecher Martin Candinas sprach von einer «unnötigen Verzögerung», wenn erst eine Volksabstimmung durchgeführt oder eine Grundsatzdiskussion über den Service Public geführt werde.

Das Parlament habe den Bundesrat beauftragt, ein neues, geräteunabhängiges Abgabesystem auszuarbeiten, sagte Viola Amherd (CVP/VS). Die Vorlage jetzt nicht zu diskutieren «wäre eine Spitzkehre, die an Inkonsequenz kaum zu überbieten ist». Darauf verwies auch Bundesrätin Doris Leuthard. Der Bundesrat verweigere sich der Diskussion über den Service Public überhaupt nicht. Doch im Moment gehe es einzig um die Finanzierung des Service Public, nicht um den Inhalt desselben.

Keine Kontrollen mehr nötig

Der Bundesrat schlägt im neuen Gesetz vor, dass künftig alle Haushalte und alle Unternehmen eine Gebühr zahlen müssen. Ausgenommen wären einzig Personen, die Ergänzungsleistungen beziehen und kleine Unternehmen mit einem Jahresumsatz unter 500'000 Franken. Kontrollen in den Haushalten wären so nicht mehr nötig. Die Gebühren könnten von heute 462 Franken pro Haushalt auf rund 400 Franken gesenkt werden – da mit der neuen Regelung mehr Haushalte und Unternehmen einzahlen müssten. Insgesamt blieben die Einnahmen gleich hoch.

«Opting-Out» gefordert

Die Gesetzesrevision ist allerdings umstritten. Gegner der Vorlage fordern eine sogenannte «Opting-Out-Möglichkeit» für Haushalte und/oder Unternehmen, die auch weiterhin keine Radio- und Fernsehprogramme konsumieren. Der Bundesrat und die vorberatende Kommission wollen von einer solchen Aufweichung aber nichts wissen. Der Verwaltungs- und Kontrollaufwand würde so wieder grösser, die Vorteile der Revision zunichte gemacht, argumentierten sie.

Weiterhin keine politische Werbung

Politische Werbung an Radio und TV bleibt auch weiterhin verboten. Der Nationalrat hat es im Rahmen der Debatte abgelehnt, die Werbebestimmungen zu lockern. Hans Killer (SVP/AG) hatte gefordert, das Verbot für politische Werbung im Radio und im Fernsehen müsse aufgehoben werden. Davon wollte eine Mehrheit im  Nationalrat aber nichts wissen. Die Gegner argumentierten, dass für Parteien  mit viel Geld ein Vorteil geschaffen würde. (SDA)

 

Process verstärkt das Führungsteam

Anfangs Juni wechselt Martin Fawer von Orell Füssli zu Process. Als Consulting Director wird er das Führungsteam verstärken und vermehrt die Sicht eines Auftraggebers einbringen. Als Leiter Marketing-Kommunikation bei Orell Füssli ist Fawer heute Kunde von Process.

Mit dem 46-Jährigen verstärkt Process ihr Beratungsteam mit einem ausgewiesenen Marken-Spezialisten. Die Agentur unterstreicht damit ihren Anspruch auf eine interdisziplinäre Betrachtungsweise im Branding: Jede Marke ist die Basis für eine breite Palette von Identität stiftenden Massnahmen über verschiedene interne und externe Kanäle hinweg. Process unterstützt ihre Kunden dabei mit ihren umfassenden und vernetzten Kompetenzen. Nach einer Phase von sechs Monaten wird Martin Fawer Mitglied der Geschäftsleitung und in dieser Funktion den Bereich Consulting verantworten.

Martin Fawer studierte an den Universitäten Basel und Fribourg Germanistik, Kunstgeschichte, Journalismus, Kommunikation und Multimedia. Fawer kennt sowohl die Auftraggeberseite wie das Denken und Handeln von Agenturen. Seine beruflichen Sporen verdiente er sich bei Futurecom, der Stiftung Pro Juventute, Ringier, Axel Springer und schliesslich Orell Füssli, wo er die gesamte Marketing- Kommunikation und die seit 2010 umgesetzte Neuausrichtung verantwortet. Seit vielen Jahren ist er zudem als Dozent für Marketing, integrierte Kommunikation, Verkaufsförderung und Direktmarketing an Fachhochschulen und verschiedenen Organisationen engagiert.

Mit dem Wechsel von Fawer in die Geschäftsleitung wird anfangs Dezember 2014 der heutige Consulting Director Rudolf Rodenburg das «Gesicht nach Aussen» der Process-Geschäftsleitung in Zürich. Er übernimmt die Rolle des Managing Director von Martin Kessler, der vor 19 Jahren das Unternehmen, zusammen mit Bärbel Fritz (Group Creative Director), gegründet hat. Kessler wird sich ab 2015 hauptsächlich mit der Führung der Process Group befassen und in dieser Rolle weiterhin die drei Unternehmen in Zürich, Shanghai und Taipeh präsidieren.
 

Neue Moderationsleitung bei Radio 1

Sharon Zucker wird neue Leiterin der Moderation beim Zürcher Privatsender Radio 1. Sie wird zudem Einsitz nehmen in die Geschäftsleitung.

Zucker ist laut Mitteilung vom Mittwoch seit vier Jahren als Moderatorin bei Radio 1 von Medienpionier Roger Schawinski tätig. Sie sei die erste Frau in der Geschäftsleitung des mittlerweile sechsjährigen Senders. Ihr neues Amt übernehme die 41-Jährige im April, hiess es auf Anfrage. (SDA)

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