SW: Selbstregulierung ja, generelles Verbot nein

Der Bundesrat will aggressive Werbung für Kleinkredite verbieten, überlässt die Definition jedoch der Branche. SW Schweizer Werbung unterstützt den Antrag, lehnt generelle Verbote von Konsumkreditwerbung an Jugendliche jedoch ab.

In seiner Stellungnahme zur Revision des Konsumkreditgesetzes (KKG) hat sich der Bundesrat Anfang April für ein Verbot aggressiver Werbung für Kleinkredite ausge­sprochen (Werbewoche.ch berichtete). Die Definition, was darunter konkret zu verstehen sei, überlässt er jedoch der Branche. SW Schweizer Werbung begrüsst den Entscheid für eine Selbstregulierung. Der Dachverband der kommerziellen Kommunikation ist dagegen nicht damit einverstanden, dass Konsumkreditwerbung an Jugendliche und junge Erwachsene generell verboten werden soll.

SW Schweizer Werbung könne die Probleme rund um die Verschuldung junger Erwachsener nachvollziehen, so der Dachverband in einer Mitteilung. Ein Werbeverbot für Konsum- beziehungsweise Kleinkredite erachte man jedoch in keiner Weise als zielführend. Man begrüsse es dagegen, dass gemäss jüngstem Entschied des Bundesrats die Finanzbranche die Kompetenz erhalten soll, im Rahmen einer privatrechtlichen Konvention – mit der Schweizerischen Lauter­keitskommission als Schiedsgericht – selber zu definieren, welche Wer­bung als ag­gressiv gelten soll und welche nicht. Die Absicht des Bundesrats, Werbung, die speziell Jugendliche und junge Erwachsene anspricht, generell als aggressiv ein­zustufen und deshalb zu verbieten, erachtete SW Schweizer Werbung jedoch als zu weit gehend. Dies umso mehr, als der Verband Schweizeri­scher Kredit­banken und Finanzierungsinstitute (VSKF) in seinem Entwurf für eine Selbstregulierung festhalte, dass gerade diese Ziel­gruppe nicht durch Werbung angesprochen werden solle. SW Schweizer Werbung habe den VSKF bei der Ausformulierung des Entwurfs unterstützt und stehe klar hinter der darin formulierten Position.

Selbstregulierung: schneller und kostengünstiger

Eine Selbst­regulierung mache umso mehr Sinn, als aussergerichtliche Regelungen erfahrungsgemäss schnel­ler, effizienter und kostengünstiger seien als jedes Straf- oder Zivilverfahren. Strafbestimmungen in anderen Bereichen, wie zum Beispiel diejenige für die Missachtung des Sterneintrages, hätten gezeigt, dass Gesetze untauglich sein können und das Problem im Gegenteil noch verschärfen. Ein Verbot mache zudem wenig Sinn, da sich der Bundesrat die Option offen lasse, in eigener Regie festzulegen, was unter aggressiver Werbung zu verste­hen sei, falls die Selbstregulierung scheitern sollte.

Werbeverbote lösen keine gesellschaftlichen Probleme

SW Schweizer Werbung erwähnt in der Stellungnahme, dass sogar Pro Juventute ein Werbeverbot der falsche Ansatz halte. Die Studie der Hoch­schule Luzern «Achtung, fertig, Schulden» zeige, dass prä­ventive Massnahmen die grösste Wirkung hätten. Dazu zählten zuvorderst die Thematisierung von Werten und Normen in der Familie und die Vermittlung von Finanzkompetenzen in der Schule. Pro Juventute dazu in einer Medieninformation vom 10. Dezember 2013: «Ein Verbot von Werbung für Kleinkredite ziele am eigentlichen Problem vorbei», so Stephan Oetiker, Direk­tor Pro Juventute: «Jugendlich sind heute konstant Konsummöglichkeiten ausgesetzt. Ein Verbot von Wer­bung für Kleinkredite ist da höchstens ein Tropfen auf einen heissen Stein.»

Vor diesem Hintergrund befürwortet SW Schweizer Werbung eine integrale Selbstregulierung im Rahmen des KKG wie sie von der Wirtschaftskommission des Nationalrats vorgeschlagen worden ist. Abgesehen davon gäbe es keinen Grund, Werbung für Produkte, die legal erworben werden können, einzuschrän­ken. Werbe­ver­bote seien zumeist populistisch begründet und widersprächen stets auch dem verfassungs­mässigen Recht auf Wirt­schaftsfreiheit, so der Dachverband.
 

13 Fragen an… Bernhard Herzig

Was Bernhard Herzig, Gründer und CEO von Maxomedia, nebst Buschpilot sonst noch für berufliche Alternativen zur Werbung in Betracht gezogen hat, verrät er in unserer Serie «13 Fragen an...».

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1. Fallen Sie auf Werbung herein? Wann?

Wenn ich meine aktuelle Armada an Gadgets betrachte: ja, offensichtlich häufig.

2. Die beste Eigenwerbung?

Beeindruckende Cases.

3. Was halten sie von Owned Media?

Viel 🙂

4. Ein Buzz-Wort, das Ihnen auf die Nerven geht?

Hashtag.

5. Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Büro?

Ein Nebelbrunnen.

6. Stimmt für Sie die kolportierte Meinung, dass man in Agenturen nicht alt werden kann, oder ist das ein Vorurteil?

Nun, das kommt sehr stark auf die Funktion und die persönliche Einstellung an. Je nachdem ist es einfach oder unmöglich, in einer Agentur alt zu werden.

7. Schon mal überlegt, die Werbebranche zu verlassen?

Darüber nachdenken, ob man in der richtigen Branche ist, sollte man immer wieder. Bisher war der Entscheid, zu bleiben, stets klar.

8. Wären Sie nicht Werber geworden – was dann?

Vielleicht dann doch Halbgott in Weiss. Oder Buschpilot.

9. Sagen Sie anderen Leuten, wie viel Sie verdienen?

Ich nicht, das übernimmt schon meine Frau.

10. Hat sich Ihr Medienverhalten in den letzten drei Jahren geändert? (Wenn ja, wie?)

Die Screen-Grösse für meinen Medienkonsum ist drastisch kleiner geworden. Ich hoffe, meine Sehstärke kann mit dem Trend mithalten.

11. Worauf können Sie unmöglich verzichten?

Humor.

12. Was möchten Sie nie über sich hören müssen?

Der versteht keinen Spass…

13. Wofür würden Sie unter keinen Umständen werben?

Für Nebelbrunnen.

Bernhard Herzig gründete 1996 mit Roman Hirsbrunner zusammen Maxomedia. In den vergangenen 17 Jahren bauten sie die Agentur vom 2-Mann Garagenbetrieb zur innovativen 50-Mann Agentur auf. Im Oktober 2013 wechselte Hirsbrunner zu Jung von Matt/Limmat. Seither ist der bisherige Leiter Digital Bernhard Herzig für die Geschäftsführung von Maxomedia verantwortlich.

Branders: Markendesign für Dominic Schmid Architektur

Dominic Schmid Architektur hat das auf Branding spezialisierte Beratungsunternehmen Branders mit der Entwicklung eines neuen Designsystems für den Webauftritt und alle Printmedien und Briefschaften sowie einer Anpassung des bestehenden Logos beauftragt.

Das Kerngeschäft des Architekturbüros sind der Um- und Neubau hochwertiger Wohnbauten. Ausserdem entwickelte das Büro bereits mehrere Gewerbebauten. Basierend auf der Unternehmensstrategie des inhabergeführten Unternehmens entwickelte Branders mit den Architekten die Grundlagen für ein neues Designsystem.

Ziel war es laut Mitteilung, den Auftritt des Büros modern zu gestalten, ohne dabei die klassischen Grundwerte zu vernachlässigen. Ausserdem wurde der Anspruch verfolgt, stets das Gleichgewicht zwischen einer persönlichen und einer technischen Erscheinung zu halten. Für das Redesign des Markenauftritts entwickelte Branders ein zurückhaltendes Designsystem, das die Arbeiten des Büros in den Vordergrund rückt.

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Verantwortlich bei Dominic Schmid Architektur: Dominic Schmid. Verantwortlich bei Branders: René Allemann (CEO) und Dennis Oswald (Senior Brand Designer).
 

Zwei Drittel der PR-Agenturen mit Umsatzrückgang

Zwei Drittel der PR-Agenturen verzeichneten 2013 einen Umsatzrückgang, wie die Marktstatistik 2013 des Bundes der PR-Agenturen der Schweiz (BPRA) zeigt. Zehn Agenturen verzeichneten einen Anstieg ihres Umsatzes bis um 23 Prozent.

Die 27 im BPRA zusammengeschlossenen führenden PR-Agenturen der Schweiz erarbeiteten im Geschäftsjahr 2013 einen Honorarertrag von 72,5 Millionen Franken. Zwei Drittel der PR-Agenturen verzeichneten 2013 einen Umsatzrückgang, wie die Marktstatistik 2013 des Bundes der PR-Agenturen der Schweiz (BPRA) zeigt. Immerhin zehn Agenturen verzeichneten hingegen einen Anstieg ihres Umsatzes zwischen 1 und 23 Prozent. Dies entspricht einem Umsatzrückgang der Branche von 4,4 Prozent. In allen Anbieterkategorien gab es laut Mitteilung Umsatzgewinner und -verlierer. Die Gründe für die Umsatzentwicklung der einzelnen Agenturen liegen nicht in übergeordneten Markttrends, sondern beim Zugang und Verlust einzelner grösserer Mandate, bei personellen Veränderungen in den Agenturen oder bei der Entwicklung in spezifischen Kundensegmenten. Die BPRA-Agenturen geben in der jährlich durchgeführten Markterhebung an, dass das Projektgeschäft zu Lasten der Basismandate zunimmt. Wie in den vergangenen Jahren werden Social Media und digitale Kommunikation als prägende Treiber für das Geschäft der Agenturen identifiziert.

In der Rangierung der grössten Agenturen hat sich keine Veränderung ergeben: Der Markt wird weiterhin von Farner Consulting (+5,5 Prozent) angeführt, gefolgt von Burson-Marsteller (-26 Prozent). Danach folgen YJOO Communications (+4,2 Prozent) und Furrer Hugi & Partner (+16,7 Prozent). Auf dem fünften Platz folgt das Neumitglied Wirz Corporate. Die treibenden Kundenbranchen sind gemäss Branchen-Umfrage das Gesundheitswesen, NGOs, Stiftungen, Verbände und Vereine, gefolgt von Banken, Versicherungen, Finanzgesellschaften, Pharmaindustrie und Energiewirtschaft. Besonders nachgefragte Dienstleistungskategorien sind Corporate Communications, strategische Beratung,Marketing Communication, Online Communications/Digital PR und Public Affairs.

23 Mitgliederagenturen sind CMS-zertifiziert, die restlichen Mitglieder stehen noch im (Re-) Zertifizierungsprozess. Der BPRA hat mit dem internationalen Qualitäts-Standards CMS II eine eigene, für Mitglieder obligatorische Zertifizierung, welche ethische und qualitative Standards definiert. Die BPRA-Mitglieder verpflichten sich somit, nach Standards zu arbeiten, die hohen wirtschaftlichen, ethischen und qualitativen Ansprüchen genügen müssen.
 

Ringier eröffnet ein Radio-Café

Das Medienhaus Ringier geht unter die Gastronomen. Es eröffnet am Hauptsitz in Zürich ein Café mit Lounge. Die Gäste können dabei gleich neben dem Studio von Radio Energy Zürich Kaffee trinken.

Der Ringier-Sender wird im Laufe dieses Jahres ins Pressehaus umziehen. Derzeit hat Radio Energy Zürich seinen Standort unweit des Hauptsitzes, ebenfalls im Seefeld-Quartier. Neu wird der Sender gleich neben dem Haupteingang seinen Sitz haben, wo sich heute unter anderem ein Kiosk befindet. «Wir wollten das Pressehaus schon länger für das Publikum öffnen und es verjüngen», sagte Ringier-Chef Marc Walder am Mittwoch vor den Medien. Mit dem Umzug des Studios an den Hauptsitz und der Eröffnung des Radio-Energy-Cafés habe man nun einen guten Weg gefunden, dies zu erreichen. (SDA)

Bild: Keystone

Ruf Lanz: Kampagne für Schweiz am Sonntag

Bereits im dritten Jahr wirbt Ruf Lanz für die Sonntagszeitung Schweiz am Sonntag der AZ Medien mit einer eigenständigen Textkampagne.

Das Konzept dahinter: Unter der Woche werden die Menschen Tag für Tag mit Nachrichten bombardiert – und dies online und offline in immer kürzeren Abständen. Diese tägliche Informationsflut kann einen ziemlich durcheinander bringen, wie die wild durcheinander gewirbelten Schlagzeilen zeigen. Dem gegenüber wird die «Schweiz am Sonntag» als jene Zeitung positioniert, welche die ganze Informationsflut auf Relevanz prüft und mit sauber recherchierten und gut geschriebenen Geschichten Orientierung schafft. Kurz: die Zeitung, mit der man den Überblick behält.

Momentan sind zahlreiche neue Sujets zu sehen, welche auch auf Aktualitäten und Aufgeregtheiten der letzten Wochen Bezug nehmen.

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Verantwortlich bei Schweiz am Sonntag: Patrik Müller (Chefredaktor), Tanja Laube (Leiterin Marketing), Tabea Riesen (Marketingmanagerin). Verantwortlich bei Ruf Lanz:  Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Florian Birkner, Markus Ruf (Text), Marcel Schläfle (Art Direction), Laura Hofer (Grafik), Tanja Felix (Beratung).

Ringier Digital investiert in Recommerce-Geschäft

Ringier Digital und die Venture Capital Gesellschaft b-to-v Partners investieren in das Schweizer Online-Startup Recommerce, das die Plattformen Verkaufen.ch, Vendre.ch und Vendere.ch betreibt.

Gemeinsam mit b-to-v Partners, einem Netzwerk für unternehmerische Privatinvestoren, beteiligt sich Ringier Digital mit 20 Prozent an der E-Commerce-Plattform Verkaufen.ch. Nebst einer finanziellen Beteiligung beider Partner erfolgt das Engagement von Ringier Digital auch in Form von Media-for-Equity. Das Prinzip, Werbezeiten und Werbeplätze im Tausch gegen Firmenanteile, ermöglicht jungen Unternehmen einen hohen Werbedruck aufzubauen sowie zielgruppengenaues Marketing und damit einen schnellen Markenaufbau, wie es in einer Mitteilung heisst. Thomas Kaiser, Chief Digital Officer Ringier: «Ringier Digital engagiert sich in wachstumsstarken Consumer-Märkten. Der Verkauf von privaten, gebrauchten Consumer-Produkten hat grosses Potenzial. Hinter der Recommerce steht zudem ein engagiertes und erfahrenes Team mit einer cleveren, skalierbaren Geschäftsidee.» Nebst Medialeistungen stellt Ringier auch sein Fachwissen als grösstes Schweizer Medienunternehmen zur Verfügung. Recommerce-COO Peter Oertlin ist erfreut: «Das Engagement zweier so erfahrener Partner ist ein schönes Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dank Media-for-Equity können wir unsere Dienstleistungen einer breiten Bevölkerung vorstellen.»
 

Frontwork: Alles andere als 08/15

Swiss Quality Broker bewirbt das eigene Schaffen mit 08/17. Kein Wunder, haben sich die Broker für die Gestaltung ihrer Räumlichkeiten Frontwork als Spezialisten in der kreativen Raumgestaltung ins Boot geholt.

Die neuen Räume der Swiss Quality Broker sollten deren Einzigartigkeit sowie Leidenschaft für Leistung, Ergebnisse und Lifestyle zum Ausdruck bringen. Frontwork nahm die Herausforderung an und entwickelte für die neuen Räume in Pfäffikon SZ ein Gesamtkonzept, wie eine Mitteilung vom Dienstag bekannt gibt.

Die Einzigartigkeit des Auftraggebers kommt überall zum Ausdruck: Auf den mit Kristallfolie beklebten Glastrennwänden, den grossflächigen Bildern und der von zwei Graffitikünstlern aus Paris gestalteten Wand. Das Highlight des Umbaus bildet die loftähnlich ausgestaltete Bar in der Dachetage. Diese verströmt industrielles Flair und ist ein idealer Ort für eine kreative Auszeit oder das gemeinsame Erdenken neuer, grosszügiger Visionen.
 

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Etextera beschäftigt drei neue Texterinnen

Etextera holt sich Verstärkung. Neu texten Sandra Meichtry, Dominique Anne Schuetz und Petra Cupelin für die Frauen-Textagentur. Damit ist das Unternehmen gewappnet für mehrere neu gewonnene Kunden.

Seit diesem Frühling verstärken drei neue Texterinnen das Team von Etextera. Mit Sandra Meichtry, Dominique Anne Schuetz und Petra Cupelin hat die Agentur drei erfahrene Texterinnen ins Boot geholt, wie eine Mitteilung vom Dienstag bekannt gibt.

Geschäftsführerin Ruth Hardegger-Wickli meint: «Die ersten Monate im 2014 sind positiv verlaufen. Mit der professionellen Verstärkung unseres Teams vermeiden wir, in den nächsten Monaten einen personellen Engpass zu riskieren. Ihre Kompetenz haben die drei Texterinnen bei Etextera bereits bewiesen. Die Kunden waren begeistert.»  

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Sandra Meichtry

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Dominique Anne Schuetz

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Petra Cupelin

Promotion für Emmi Energy Milk ist zum Schreien

Die On Pack-Promotion «Scream & Win» von Scholz & Friends für Emmi Energy Milk richtet sich direkt an die junge Zielgruppe der Marke und der Name ist Programm: Gewinnen kann, wer nach Herzenslust in sein Smartphone schreit.

Eine extra entwickelte App misst die Lautstärke und sichert die Teilnahme per Packungs-Gewinncode. Jeden Tag neu gibt es einen Gewinn, der womöglich noch lauter ist als die Teilnehmer – einen mächtigen Ion Block Rocker. Und wenn man ein paar Dezibel mehr investiert, winkt am Ende als Hauptgewinn auch noch ein USA-Trip.

Die Kampagne konzentriert sich konsequent auf Mobile und Web: Neben der App gibt es Mobile- und Online-Banner, die Microsite Screamandwin.ch sowie begleitende Aktionen auf der Emmi Energy Milk Facebook-Seite.

Und damit nicht nur die Schreier Spass haben, sondern auch die Zuschauer (und Hörer), gibt es Videos: Clips von besonders gekonnten Schreien bewerben die Aktion parallel auf ausgewählten Online-Kanälen, und viele weitere werden auf Facebook und Youtube zu bewundern sein.

Für die insgesamt viermonatige Ruhestörung entschuldigen sich die Verantwortlichen im Voraus.

Verantwortlich bei Emmi: Jolanda Vögeli, Marina Niederberger. Verantwortlich bei Scholz & Friends: Christian Vosshaben, Thomas Müller, Dan Nessler, Lorenzo Müller, Avsa Yildiz, Martina Miani, Manuela Miksa, Wim Lanz, Lukas Frei (Kreation), Mathias Rösch, Holger Schicke (Beratung).
 

//www.youtube.com/watch?v=DwluS-C2TdU

//www.youtube.com/watch?v=Hyp2-HoLiaw

Lisa Dänzig moderiert künftig Nachmittagssendung

Die 28-jährige Zürcherin begleitet die Hörerinnen und Hörer von Radio 1 künftig am Nachmittag und in den Feierabend. Lisa Känzig ist neu immer montags bis donnerstags zwischen 14 und 19 Uhr sowie freitags zwischen 14 und 18 Uhr zu hören.

Lisa Känzig arbeitet seit rund fünf Jahren bei Radio 1. Sie begann 2009 mit einem Redaktionspraktikum, war dann parallel zu ihrem ZHAW-Studium Teilzeit in der Redaktion angestellt und moderierte zuletzt verschiedene Tages-, Abend- und Wochenendsendungen wie etwa ihre eigene Show «Känzig am Samschtig».

Neu im Moderationsteam von Radio 1 ist Hannes Diggelmann. Der 30-Jährige war nach seinem Praktikum bei Kanal K in Aarau seit Januar 2014 in der Redaktion angestellt. Er wird bei Radio 1 künftig als Moderator von verschiedenen Tages-, Abend- und Wochenendsendungen zu hören sein.  

Pro Litteris-Preis 2014 im Bereich Journalismus

Der Pro Litteris-Preis 2014 geht an die beiden Journalisten und Autoren Al Imfeld und Viktor Parma. Der Pro Litteris-Förderpreis, den die beiden Preisträger bestimmen, geht an den Journalisten und Erklärung von Bern-Mitarbeiter Oliver Classen.

Die jährlich neu zusammengesetzte vierköpfige Jury aus anerkannten Fachleuten (diesjährige Jurymitglieder: Constantin Seibt, Lotta Suter, Gerhard Lob und Marie-Pierre Genecand) begründet ihren Entscheid damit, dass «aussergewöhnlich guter Journalismus» erst dann entstehe, wenn «die ausgetretenen Pfade» verlassen würden. Das hätten beide Preisträger auf ihre ganz eigene Art und Weise getan. Al Imfeld sei immer wieder weit gereist, habe seine Geschichten in Flüchtlingslagern, in Slums, in den Fabriken gefunden und «über die kleinen Leute, die Machtlosen» geschrieben, in kleinen Zeitungen und Büchern. Viktor Parma dagegen arbeite «seit 32 Jahren am meist beschriebenen Ort der Schweiz: dem Bundeshaus», von wo aus er «über die Mächtigen» vor allem in der auflagestärksten Zeitung der Schweiz, im Sonntagsblick, und in drei Büchern geschrieben habe.

Der 79-jährige Al Imfeld, Sohn einer kinderreichen Bergbauernfamilie aus dem Luzerner Napfgebiet, kam nach Studien der Theologie, Philosophie, Entwicklungssoziologie und Tropenlandwirtschaft zum Journalismus. Er hat für seine Recherchen viele Länder bereist und gilt als einer der besten Afrika-Kenner. Er gründete das Infozentrum Dritte Welt und ist Mitherausgeber der Reihe «Dialog Afrika». Seine Recherchen und Kolumnen erschienen in Tageszeitungen und Magazinen. Al Imfeld hat bis heute über 50 Sachbücher, Erzähl- und Gedichtbände veröffentlicht, oft zu entwicklungspolitischen Themen, darunter etwa «Hunger und Hilfe: Provokationen» (1985), «Wir weinen nicht mehr, Afrika: Frauenleben» (1994), «Fremde Heimat & tausend Grenzen: 101 Gedichte» (2005) oder «Mission beendet: Nachdenkliches zur religiösen Eroberung der Welt» (2012).

Der 64-jährige Viktor Parma begann seine journalistische Laufbahn in den 70er-Jahren bei der Schweizerischen Depeschenagentur. Danach arbeitete er bei der «Basler Zeitung». 1981 wechselte er als Bundeshausjournalist nach Bern, von wo aus er etwa für die Bilanz, die Weltwoch», die Basler Zeitung und den Sonntagsblick schrieb. Seit 2009 ist er als freier Publizist und Buchautor tätig. In seinem Kerngebiet, dem wirtschaftlichen und politischen System der Schweiz, veröffentlichte er die Bestseller «Machtgier – Wer die Schweiz wirklich regiert» (2007), «Schurkenstaat Schweiz? –Steuerflucht: Wie sich der grösste Bankenstaat der Welt korrumpiert und andere Länder destabilisiert» (2009, mit Werner Vontobel) und «Die käufliche Schweiz – Für die Rückeroberung der Demokratie durch ihre Bürger» (2011, mit Oswald Sigg).

Mit Oliver Classen zeichnen die beiden Preisträger ihrerseits einen engagierten Journalisten aus, den die Medienkrise wie andere «zunehmend zu einem Grat- und Grenzgänger» mache. Der frühere Journalist und Redaktor bei der Werbewoche und der Handelszeitung hat nämlich vor acht Jahren als Mediensprecher zur Erklärung von Bern gewechselt. Dort hat er massgeblich an der Publikation «Rohstoff: Das gefährlichste Geschäft der Schweiz» (2011) mitgearbeitet, die ein Bestseller wurde. Dies sei «eine genuin journalistische Leistung», wie Al Imfeld und Viktor Parma betonen.

Die Pro Litteris, die Schweizerische Urheberrechtsgesellschaft für Literatur und bildende Kunst, stiftet seit 2012 jährlich den Pro Litteris-Preis in der Höhe von CHF 40’000 und den Förderpreis im Wert von CHF 10‘000. Die Preise gehen an Personen, die durch ihr Wirken in den vier Bereichen Literatur, bildende Kunst/Fotografie, Journalismus und Verlagswesen Herausragendes und Bleibendes geleistet haben. Die Hauptpreisträger werden von einer unabhängigen Jury gewählt und bestimmen ihrerseits den Förderpreis.

Die diesjährige Preisverleihung findet am Sonntag, 18. Mai 2014, um 11.00 Uhr, im Kaufleuten Klubsaal in Zürich statt.
 

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