Andreas Schaub neuer CEO von GFS-Zürich

Der Verwaltungsrat des Forschungsinstituts hat Andreas Schaub zum neuen Geschäftsführer ernannt. Er übernimmt damit die Nachfolge von Peter Spichiger-Carlsson, der in der Geschäftsleitung verbleibt.

Der bisherige stellvertretende Geschäftsleiter Andreas Schaub ist per 7. April 2014 zum CEO befördert worden. Der 49-Jährige trat 1999 in die Dienste von GFS-Zürich ein, wo er kontinuierlich mehr Verantwortung übernahm. Seit dem Jahr 2005 ist er Mitglied der Geschäftsleitung.

Schaub hat eine wissenschaftliche Laufbahn hinter sich: nach einem Studium in Biologie an der Universität Zürich und einem Zweitstudium in Soziologie und Psychologie an der Fernuni Hagen promovierte er 2008 an der ETH Zürich zur Methodik von Ernährungsmittel-Erhebungen. Andreas Schaub ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Er wohnt in Benglen ZH.

Der promovierte Psychologe Peter Spichiger-Carlsson leitete das Institut während 20 Jahren und sichert mit dieser Nachfolgeregelung rechtzeitig die Zukunft des renommierten Markt- und Sozialforschungsinstituts. Er verbleibt aber in der Geschäftsleitung und bietet somit Gewähr für einen sorgfältigen Übergang und die nötige Kontinuität bei der Kundenbetreuung.
 

Beobachter TV: Neue Staffel

Am 13. April 2014 startet die dritte Staffel «Beobachter TV» auf SRF 1. Das Thema der acht neuen Folgen heisst «Pack die Chance». Experten des «Beobachter» beraten Menschen, die aus einer ausweglos scheinenden Situation heraus einen Neustart wagen.

Aus der Bahn geworfen, vom Schicksal überrumpelt, in eine Sackgasse geraten oder mit einem Projekt am Anschlag – in der dritten Staffel von «Beobachter TV» hilft Moderator und Experte Jürg Keim mit dem Beratungsteam der Zeitschrift «Beobachter» unterschiedlichen Menschen, die einen Neustart wagen und ihre Chance packen. Die neuen acht Folgen werden ab dem 13. April 2014 jeden Sonntag um 18.15 Uhr auf SRF 1 und am Mittwoch um 18.30 Uhr auf SRF zwei ausgestrahlt.

Die Internetplattform Beobachtertv.ch begleitet «Beobachter TV». Dort findet das Publikum weiterführende Informationen und Servicepakete zu den Themen der acht Folgen. Redaktionell geführt wird das Team durch die Chefredaktion des «Beobachters», produziert wird «Beobachter TV» im Auftrag von Schweizer Radio und Fernsehen durch Faro TV.
 

Zu guter Letzt: Werbung, die nicht stört

Zurzeit hängen in Zürich, Basel und Bern eine Handvoll unaufdringliche Plakate, die für «Nichtwerbung» werben. Mit einer einfachen Idee macht die Kampagne auf ein grosses Plus von Teleclub aufmerksam: Der Pay TV-Sender zeigt keine störende Werbung.

Die auffällig-unauffälige Teleclub-Kampagne umfasst bloss 14 Plakate und dafür genauso viele individuelle Sujets, die auch den der Werbung Überdrüssigen ins Auge stechen. Konzipiert und umgesetzt wurde die aufwändige Serie von der Agentur Advico Y&R. Seit dem 31. März sind die Plakate an gut frequentierten Stellen in Zürich, Basel und Bern zu sehen. Sie zeigen, dass es ohne Werbung geht, die stört. (sis) 

teleclub1
(Bild: David Gaus)

teleclub2
(Bild: Teleclub)

Rufener für SDV Award Night verantwortlich

Rufener zeichnet neu für die Austragung der SDV Award Night verantwortlich. Der Schweizer Dialogmarketing-Preis wird jährlich für herausragende Dialogmarketing-Arbeiten verliehen.

Dieses Jahr weht ein frischer Wind durch die Veranstaltung: eine überraschende und spannende Show unter dem Motto «Heroes» erwartet die Gäste an der Award Night vom 6. Juni 2014, heisst es in einer Mitteilung der Agentur vom Montag.

Rufener ist neu für die Konzeption, Organisation und Realisation der Award Night zuständig. Der Verband habe sich im März aufgrund des innovativen und zukunftsorientieren Konzeptes für die Agentur entschieden, heisst es weiter in der Mitteilung.
 

Polyconsult: EWB stellt sich allen Energiefragen

Energie Wasser Bern lässt keine Energiefragen unbeantwortet – egal ob zu umweltfreundlicher Wärmeenergie oder Mobilität, zu Wasser oder Sonnenergie. Das ist die Botschaft einer aktuellen Kampagne.

Die neue Imagekampagne unterstreicht die Kompetenz der Gesamtenergiespezialistin in allen Energiefragen. Laut Mitteilung lebt die Printkampagne von eigenständigen, frechen Sujets und von einem starken durchgängigen Duktus: «Noch Fragen? Fragen Sie uns.» Sie startet Mitte April.

Verantwortlich bei Energie Wasser Bern: Florian Knapp (Leiter Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Polyconsult: Silvio Truffer und Roger Ghezzi (Konzept), Ramon Niederhauser (Art Direction), Caroline Bühler (Beratung), Mediafactor (Media).

ewb.1
ewb.2
ewb.3
ewb.4
 

Baz mit Appetizer zur Fussball-WM in Brasilien

Seit Oktober 2013 erscheint die Wochenzeitschrift «The FIFA Weekly». Neu liegt ein exklusiver Auszug davon der Basler Zeitung bei.

Der achtseitige Auszug der Wochenzeitschrift «The FIFA Weekly» wird seit Samstag, 5. April, der Basler Zeitung (jeweils am Samstag) und in der BaZ Kompakt (jeweils am Dienstag) beigelegt. Die Gesamtauflage beträgt 130’000 Exemplare.
 

Buzzfeed: Scott Lamb zu Datenanalyse und geteilten Inhalten

In einem Interview mit der Sonntagszeitung spricht der Buzzfeed-Vize Scott Lamb über geteilte Inhalte und Datenanalyse. Er hält Übernahme von Watson für ein mögliches Szenario, eine Akquisition habe man aber bis jetzt nicht gemacht.

«Wir sind Anfänger in Sachen Expansion», führt Scott Lamb gegenüber der Sonntagszeitung aus. Wenn Buzzfeed so was tun würde, dann weil man an den Leuten interessiert sei, die dort arbeiten. Grundsätzlich wäre es möglich, schliesst er seine Überlegung.

Für den Erfolg braucht es gemäss Lamb drei Dinge: Eine gute Redaktion, eine solide Technik und ein Werbeprodukt, das die Leute kaufen. «Hat man nur zwei davon, wird es hart», sagt er gegenüber der Sonntagszeitung.

Für Buzzfeed ist der Inhalt am wertvollsten, der am meisten geteilt wurde. Da ist eine Datenanalyse unumgänglich. Man habe bereits mit eigenen Analysewerkzeugen angefangen zu studieren, wie weit die Leute in einer Geschichte runterscrollen oder wie viel Zeit sie bei einem Inhalt verbringen. «Ich denke, es geht zunehmend darum, zu analysieren, was die Leute eigentlich auf der Seite tun», führt er im Gespräch mit der Sonntagszeitung aus. Das bedeute auch, dass sich Medienunternehmen zukünftig auch vermehrt mit der Datenanalyse beschäftigen müssten. Alles andere sei kurzsichtig. Datenanalyse mache nicht nur das Produkt für den Leser besser, und könne Journalisten helfen, ihre Arbeit anders anzugehen, man könne ausserdem auch bessere Werbeprodukte liefern. «Man kann alles verbesseren, wenn man messen kann», so Lamb.
www.sonntaszeitung.ch
 

Zu guter Letzt: Hollywood und die Rauschmittelwerbung

Zwei russische Kinoketten sollen je rund 16'450 Euro Geldstrafe zahlen, nachdem sie das Drogen- und Alkoholdrama «The Wolf of Wall Street» gezeigt haben. Warum?: Rauschmittelwerbung.

Die Kinos hätten illegal Werbung für Rauschmittel gemacht, sagte Richterin Jelena Fjodorowa in Nowosibirsk am Freitag der Agentur Itar-Tass. Die Kinobetreiber betonten hingegen, das Kulturministerium in Moskau habe den Hollywood-Streifen freigegeben. In anderen russischen Städten war der Film nicht beanstandet worden.

Jelena Fjodorowa hätte dieser kleine Comic wohl besser gefallen:

//www.youtube.com/watch?v=ATgLgyjKMC0

 
 
Aber vermutlich hat die Richterin den Film «The Wolf of Wall Street» gar nicht gesehen. Sonst würde sie wohl kaum von «Rauschmittelwerbung» sprechen. Ansonsten müsste der Richterin vielleicht mal jemand erklären, was mit dem Wort «Werbung» eigentlich so gemeint ist. (uma/SDA)

Der schnellste Weg nach Europa führt über die SBB

Im Rahmen der aktuellen Europa-Kampagne der SBB wurde Statement mit einer Guerilla-Massnahme beauftragt. Die Agentur hat in 5 Deutschschweizer Städten über 250 Wegweiser an frequenzstarken Orten rund um die jeweiligen Bahnhöfe montiert.

Auf diesen waren ausgewählte europäische Städte inklusive der Reisezeit ab dem jeweiligen Abfahrtsbahnhof abgebildet. Alle Wegweiser zeigten natürlich in Richtung des jeweiligen Bahnhofs.

Verantwortlich bei SBB: Petra Thomann (Marketing-Kommunikation Personenverkehr). Verantwortlich bei Statement: Renato Auer (Gesamtverantwortung), Philipp Brunner und Roger Gebert (Strategie und Konzeption), Till Ramstein (Graphic Design).

SRG: 20 Millionen Franken Gewinn

Die SRG hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Gewinn von 20,1 Millionen Franken abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr sank vor allem der Produktions- und Personalaufwand. Auf der anderen Seite konnte die SRG aber auch weniger Werbegelder einnehmen.

Im vergangenen Jahr habe kein sportlicher Grossanlass in der Grössenordnung von Olympischen Spielen oder einer Fussball-Weltmeisterschaft stattgefunden, teilte die SRG am Freitag mit. Solche Grossanlässe würden den Aufwand jeweils in die Höhe treiben.
 
Der Personalaufwand betrug 2013 noch 673,9 Millionen Franken, im Jahr davor hatte er bei 814 Millionen Franken gelegen. Der Programm- und Produktionsaufwand sank um rund 11,4 Millionen Franken auf 593 Millionen Franken. Insgesamt betrug der Betriebsaufwand im vergangenen Jahr 1,60 Milliarden Franken.
 
Weniger Werbeeinnahmen
 
Gesunken ist aber nicht nur der Aufwand, sondern auch der Ertrag. Dies vor allem wegen sinkender Werbeeinnahmen. Mit 348,5 Millionen Franken nahm die SRG 2013 über die Werbung rund elf Millionen Franken weniger ein.
 
Mitverantwortlich dafür macht die SRG den Umstand, dass im Frühjahr wegen Problemen bei der Messung die Zuschauerzahlen nicht veröffentlicht werden konnten. Dies habe sich markant auf die Werbeeinnahmen ausgewirkt. Nach der Umstellung auf ein neues Messsystem für die TV-Zuschauerzahlen musste die Publikation der Zahlen im vergangenen Jahr verschoben werden.
 
Die wichtigste Einnahmequelle sind für die SRG aber die Empfangsgebühren. Mit diesen nahm die SRG im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Franken ein – rund 15 Millionen Franken mehr als im Jahr davor. Damit machen die Empfangsgebühren nach wie vor rund drei Viertel des Ertrags aus.
 
Insgesamt betrug der Betriebsertrag im vergangenen Jahr 1,62 Milliarden Franken – gegenüber 1,64 Milliarden Franken im Vorjahr.
 
Pensionskasse neu aufgestellt
 
Für das Jahr 2012 hatte die SRG noch ein Defizit von 117 Millionen Franken ausgewiesen. Rückstellungen für Pensionskassenleistungen im Umfang von 160 Millionen Franken belasteten damals die Rechnung. Der Grossteil dieser Rückstellungen betraf die Senkung des technischen Zinssatzes von 4 auf 3,25 Prozent.
 
Die Pensionskasse sei nun für die Zukunft aufgestellt und könne auf Schwankungen an den Anlagemärkten besser reagieren, teilte die SRG mit. Der Geschäftsbericht 2013 wird am 25. April der SRG-Delegiertenversammlung zur Genehmigung vorgelegt. (SDA)

Catherine Martin: Neuer Auftritt für den Ärzteball

Die freischaffende Art Directorin Catherine Martin ist dieses Jahr erstmals für den Zürcher Ärzteball-Auftritt verantwortlich. Sie konzipierte von der Ballbroschüre bis zur Menükarte sämtliche Massnahmen.

Am Samstag, 10. Mai 2014, geht im Dolder Grand zum dritten Mal der Zürcher Ärzteball über die Bühne. Bei diesem glanzvollen gesellschaftlichen Anlass handelt es sich um eine Benefiz-Gala. Mit dem Erlös wird jenen geholfen, die Hilfe am nötigsten haben: psychisch kranken Kindern und ihren Angehörigen. Der Gesamterlös wird in diesem Jahr dem Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst zur Errichtung eines Eltern/Kind-Hüüsli gespendet.

Der neue Auftritt zeichnet sich durch Prägnanz und Eleganz aus und verleiht dem Anlass so den Glanz, den er verdient.

01_ARZ
02_ARZ
03_ARZ
04_ARZ

Verantwortlich bei der Aerztegesellschaft des Kantons Zürich: Roger Wanner (Ballpräsident 3. Zürcher Ärzteball), Dr. med. Urs Stoffel (Präsident Aerztegesellschaft Kanton Zürich). Verantwortlich bei Catherine Martin Art Direction: Catherine Martin (Konzept und Art Direction)

Habegger gewinnt Export Award 2014

Switzerland Global Enterprise (S-GE) hat am 3. April den Export Award 2014 verliehen. Den Preis in der Kategorie «Step-in» erhielt das Unternehmen Habegger für ihren Markteintritt in die Golfregion, mit der Konzeption, Planung und Installation von Eventtechnik.

Das Unternehmen Habegger aus Regensdorf (ZH) konnte bereits drei riesige Eventprojekte in Katar umsetzen und gründete im Januar 2014 ihre eigene Niederlassung mit europäischem Geschäftsführer in Doha. Das Unternehmen realisiert seit Jahren komplexe Eventprojekte im internationalen Umfeld. Im arabischen Raum waren dies 2006 ein umfassendes Technik- und Beleuchtungsprojekt zu den Asian Games, 2013 ein aufwendiges Beleuchtungsprojekt für ein ganzes Stadtviertel in Doha und ein Dekorationsprojekt zum Nationalfeiertag mit grossflächigen Blumenteppichen im öffentlichen Raum von Doha. Aus der Zusammenarbeit in Katar wuchsen vertrauensvolle Geschäftskontakte im Golfstaat, die Habegger ermutigt haben, sich unmittelbar vor Ort als Dienstleister zu etablieren und neue Grossprojekte anzugehen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Dazu beigetragen habe die nationale Vision von Katar (Vision 2030), mit der das Land als Sport- und Wissenszentrum im arabischen Raum positioniert werden solle und wofür grosse, internationale Anlässe und Kongresse geplant seien. Thomas Wasshuber als Managing Director führt die Geschäfte von Habegger Productions LLC in Doha täglich vor Ort. Habegger sieht die Zukunft des Events im arabischen Raum und rechnet mit Grossprojekten für Sportanlässe und Kongresse in Katar.

Der Export Award wurde im Rahmen des jährlichen Aussenwirtschaftsforums von S-GE vor rund 700 Gästen bereits zum siebten Mal verliehen. Mit dem Award zeichnet S-GE (vormals OSEC) Unternehmen aus, deren Markteintritt oder deren Strategie für einen Markteintritt im Ausland als gelungen und innovativ bezeichnet wird. Eine zehnköpfige Jury beurteilt die eingereichten Projekte und ehrt mit diesem Anerkennungspreis je ein Schweizer Unternehmen in den Kategorien «Success» und «Step-in». Ruth Metzler-Arnold, Präsidentin von S-GE, überreichte den Award in der Messe Zürich den beiden Gewinnern.
 

get_footer();