Partner & Partner: Laute Technorama-Kampagne

Bereits im fünften Jahr wirbt Partner & Partner für das Technorama – aktuell für die Sonderausstellung «Klangwelten», welche pünktlich auf Ostern ihre Türen öffnet.

Das Swiss Science Center Winterthur, eines der grössten in Europa, lädt dazu ein, 40 neue Exponate, verblüffende Klangräume und Freihandexperimente rund um das Phänomen Schall hör-, fühl- und sichtbar zu erfahren. Diese unerhörten Klangerfahrungen bewirbt Partner & Partner mittels lauten Plakaten, Anzeigen, Tragtaschen und Flyern. Sechs bunte Sujets mit Comics als Eyecatcher untermalen die textlichen Klänge und bilden zusammen ein lautes Orchester. Dieser Mix soll alle neugierigen Menschen wecken – auch solche, die nicht immer den richtigen Ton treffen oder von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

Die Ausstellung dauert voraussichtlich bis Herbst 2015 und die Plakate sind in mehreren Wellen von April bis im Herbst zu sehen.

technorama_klangwelten_f4_x-1
technorama_klangwelten_f4_x-2
technorama_klangwelten_f4_x-3
technorama_klangwelten_f4_x-4
technorama_klangwelten_f4_x-5
technorama_klangwelten_f4_x-6

Verantwortlich beim Swiss Science Center Technorama: Thorsten D. Künnemann (Direktor), Roy Schedler (Leiter Marketing und Partnerschaften). Verantwortlich bei Partner & Partner: Gianfranco Acocella (CD), Nadine Aeby (AD), Philipp Bührer (Grafik), Benno Maggi, Kathrin Hofmann (Beratung), Mikael Krogerus (Text). Comic: Alex Macartney.

 

Christian Ortner verlässt Ostschweiz am Sonntag

Nur knapp ein Jahr nach der Lancierung gibt es einen Wechsel in der Leitung der Ostschweiz am Sonntag. Blattmacher Christian Ortner wechselt innerhalb der NZZ-Mediengruppe in eine neue Funktion.

Er wird künftig in der neuen Einheit Projektgruppe tätig sein. Dies teilte das St. Galler Tagblatt am Montag mit. Ortner war vor dem Wechsel zur Ostschweiz am Sonntag zehn Jahre lang Chefredaktor der Vorarlberger Nachrichten (Werbewoche.ch berichtete). Die Leitung der siebten Ausgabe des St. Galler Tagblatts und seiner Regionalausgaben übernimmt Silvan Lüchinger, der stellvertretende Chefredaktor des Tagblatts. Neu in die Chefredaktion berufen wurde Sarah Gerteis, die Leiterin der Tagblatt-Online-Redaktion. (SDA)

Teaserbild: Orf.at

SRG: Mit Campell-Werbespot das Gesetz verletzt

Die SRG SSR hat mit einem Werbespot, in dem die SRF-Moderatorin Annina Campell auftrat, das Radio- und Fernsehgesetz verletzt. Die SRG hat noch nicht entschieden, ob sie die Verfügung des Bakom akzeptiert.

Ausgestrahlt wurde der Spot für ein Sportartikelgeschäft (SportXX) im November und Dezember 2013, wie es in der im Internet veröffentlichten Verfügung des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) heisst. Im Spot war Annina Campell beim Wintersport zu sehen. Über die Verfügung berichtete am Montag die Newsplattform Watson. Ursprünglich hatte der Blick Campells Werbeauftritt thematisiert.

Unbenannt-11_19
Screenshot Werbespot

Befristet unter Vertrag

Campell war laut Bakom im vergangenen Jahr für verschiedene Sendungen von SRF 1 und SRF 2 als Moderatorin zu sehen, unter anderem bei «SRF bi de Lüt». Das Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) untersagt es ständigen Programmmitarbeiterinnen und -mitarbeitern eines Veranstalters, in dessen Werbesendungen aufzutreten. Die SRG war gemäss einer vom Bakom zitierten Stellungnahme davon ausgegangen, dass der Auftritt von Campell zulässig war. Sie sei 2013 vier Mal befristet für drei Sendegefässe unter Vertrag gewesen und mit Tagespauschalen bezahlt worden. Ihr Einsatz habe insgesamt rund 69 Tage betragen. Doch das Bakom sieht das anders: Der Begriff «ständige Programmmitarbeiterin» sei unklar, hielt es fest. Massgebend ist für das Bundesamt nicht mit der Zahl der Einsätze, sondern vielmehr die Wahrnehmung durch das Publikum. Campell werde öffentlich als SRF-Moderatorin wahrgenommen.

In Westschweiz und im Tessin zulässig

Der Spot war auch im Westschweizer Fernsehen RTS und im italienischsprachigen Fernsehen RSI gezeigt worden. An diesen Auftritten von Campell hatte das Bakom nichts zu beanstanden: Redaktionell in Sendungen eines Sprachraums tätige Moderatoren seien über die Sprachgrenzen hinweg nicht bekannt. Das Bakom stellt der SRG auf Grund der Verfügung Verfahrenskosten von 9870 Franken in Rechnung – das entspricht dem Zeitaufwand von 47 Stunden für das  Erarbeiten der Verfügung. Die SRG kann die Verfügung vor Bundesverwaltungsgericht anfechten. Ob sie das  tun wird, liess sie am Montag offen. Entschieden werde nach der Prüfung der Verfügung, sagte Sprecher Daniel Steiner. (SDA)

Teaserbild: SRF (Bild Annina Campell); Logo SportXX

Zu guter Letzt: Die Mutter aller Fotos

Kennen Sie dieses Foto? Es ist das vermutlich das meist betrachtete Bild aller Zeiten. Jetzt erfahren wir auch die Geschichte dahinter.

microsoft-windows-xp-bliss-wallpaper-charles-orear-1

Selbst hartgesottenen Apple-Jüngern dürfte diese Landschaftsaufnahme bekannt vorkommen. Richtig, es ist der Standard-Bildschirmhintergrund von Windows XP. Das Betriebssystem, das am längsten am Leben gehalten und erst kürzlich von Microsoft unter Tränen beerdigt wurde. Nach beinahe 13 Jahren (!) erhalten die immer noch äusserst zahlreichen Nutzer keine Updates mehr. Im Gegensatz zu den nachfolge Versionen Vista, Windows 7 und Windows 8 hat das alterwürdige XP viele echte Freunde. Freunde, die eigentlich soweit ganz zufrieden waren mit den Funktionen und der Oberfläche und keinen Grund sahen, auf das verpönte Vista umzusteigen.

Zum Abschied erzählt Microsoft Niederlande die Geschichte hinter dem Foto, das viele Menschen eine Dekade lang angestarrt haben, ohne sich zu fragen, wie, wo, was es mit der Landschaft auf sich hat. Eine (schöne!) Überraschung: Es handelt sich um ein echtes, unverändertes Foto. Aufgenommen von Charles O'Rear im Napa Valley, Kalifornien mit einer Mamiya RZ67 auf Fujifilm.

Unbenannt-9_25

Im achtminütigen Film «The story behind the Wallpaper we'll never forget» erzählt der sympathische ältere Mann, was hinter der Aufnahme steckt. Nämlich nicht, wie Mitarbeiter von Microsoft sieben Jahre nach dem XP-Release wetteten, Photoshop. Sondern die Natur und Material, das die Farben speziell gut festhielt. In dieser Region gäbe es, so O'Rear, eine gewisse Jahreszeit, in der die Wiesen nach der Regenperiode besonders grün seien. Wie jede Woche war er auch an jenem Freitag im Januar unterwegs zu seiner Freundin in die Region San Francisco. Ihm fiel der perfekte Blick auf die grünen Hügel auf und hielt den Moment fest. Microsoft kaufte das Bild über seinen Agenten. Da das Original-Negativ zu wertvoll war, weigerten sich die Kurrierdienste, es zu transportieren. Microsoft sendete O'Rear Flugtickets, um es persönlich zu überbringen. Der Rest ist Geschichte. Seine Hoffnung, für Windows 8 wieder ein Foto zur Verfügung stellen zu dürfen, erfüllte Microsoft nicht. Stattdessen dankte ihm die Firma aus aktuellem Anlass mit dieser filmischen Ehrung. Spät, aber schön. (hae)

Bildschirmfoto-2014-04-14-um-19.11.39

//www.youtube.com/watch?v=AVXY8OEZAEQ

Business4you expandiert nach Zürich

Mit der Integration des Ateliers C2 wird Business4you zur zweitgrössten Marketingagentur im Kanton Bern. Gleichzeitig expandiert das Bieler Unternehmen nach Zürich.

Der Grafikbereich von Business4you wird per 1. Mai 2014 durch die Integration des Ateliers C2 von Beat Cattaruzza gestärkt und ausgebaut, wie es in einer Mitteilung heisst. Die positive Entwicklung in den Bereichen Marketing und Online Marketing seit Beginn weg führte automatisch auch zu einem Wachstum der Grafikabteilung. Damit hatte dieser Bereich für Business4you zunehmend an strategischer Wichtigkeit gewonnen. Im Zuge der Integration des Ateliers C2 wird die Grafikabteilung neu zum Business4you Crealab, das unter der Leitung von Beat Cattaruzza steht. Von Atelier C2 stossen weiter ein Grafiker und zwei Lernende zum Business4you Crealab.

Mit dem Business4you Crealab wird in der Region Biel das grösste Kreativitätsteam geschaffen, das künftig aus zehn Grafikern und Designern besteht. Weiter hat sich Business4you auf die Fahne geschrieben, im Bereich Kreativität den Nachwuchs zu fördern und bildet parallel sechs Lernende in den Bereichen Grafik, Mediamatik und Interactive-Design aus.

Ab 1. Mai ist Business4you auch lokal vor Ort in der Stadt Zürich. Mit der Niederlassung will die Bieler Agentur ihren bewährten Marketingansatz direkt vor Ort den KMU in und rund um Zürich anbieten können. Grafik, Online Marketing, Texting und Communication Center bleiben am Hauptsitz in Biel. Die persönliche Kundenbetreuung mit der entsprechenden Projektleitung wird jedoch vor Ort in Zürich ansässig sein. Leiter der Niederlassung Zürich wird Rolando Fusco, ein ausgewiesener Marketingspezialist mit langjähriger Erfahrung. Andrea B. Roch, Geschäftsführerin von Business4you: «Wir freuen uns, das Abenteuer «Zürich» mit unserer Seeländer Intensität, Kreativität und dem gewohnten Business4you-Herzblut anzugehen.» Business4you unterstützt KMU-Kunden in allen Phasen und bietet den gesamten Marketingprozess aus einer Hand inhouse an, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse. Neben der Hauptzielgruppe KMU realisiert die Agentur auch Projekte für grössere Unternehmen.

b4y
Von links nach rechts: Patricia Bianco, Leiterin Admin & Finanzen, Beat Cattaruzza, Leiter CreaLab, Andrea B. Roch, Geschäftsführerin und Rolando Fusco, Leiter der Niederlassung in Zürich.

JvM/Limmat: Pencil bei der One Show

Nach dem Erfolg beim britischen D&AD ist Jung von Matt/Limmat mit der NZZ-Kampagne auch bei der amerikanischen One Show siegreich.

Einen Bronze-Pencil gab es in der Kategorie «Interactive – Other Digital Solutions» für den Digitalen Zeitungshalter der Neuen Zürcher Zeitung. Pro Infirmis schaffte es mit den Mannequins in der Kategorie «Interactive – Online Videos Public Service/Non-Profit» unter die Finalisten. Ein zweite Shortlist-Platzierung konnte Pro Infirmis in der Kategorie «Public Service Experiental Advertising – Ambient & Guerilla» verbuchen. Alexander Jaggy, der vor zwei Jahren selbst Juror bei der One Show war, freut sich enorm über den Pencil: «Unter die Finalists zu kommen, ist schon ein hartes Stück Arbeit. Ganz besonders für eine nicht-angelsächsische Agentur. Doch gleich einen der begehrten Pencils zu gewinnen, ist wirklich grossartig.»

JvM_Alexander_Jaggy

Die One Show gehört neben dem D&AD zu den härtesten Wettbewerben auf der Welt. 2013 hatte das Festival 20'000 Einsendungen aus 59 Ländern. Ebenfalls auf die Shortlist geschafft haben es Leo Burnett mit den «Slow Food»-Tieren (zwei mal) und Publicis mit der Renault-Kampagne «Rear-View Mirror».

Oneclub.org/finalists/showcase/
 

SRF: Neuer Bündner TV-Korrespondent

Gianluca Galgani wird neuer TV-Korrespondent für das Bündnerland. Er folgt im September auf Isabelle Jaeger, die zu Radiotelevisiun Svizra Rumantscha RTR wechselt.

Der 48-jährige Gianluca Galgani ist in Chur aufgewachsen und hat dort seine schulische Ausbildung bis zur Matura abgeschlossen. Seine ersten journalistischen Erfahrungen hat der gebürtige Bündner beim Tessiner Radio 3i gemacht, wo er ab 1988 tätig war. Eine weitere Station in seiner Radiokarriere war das Bündner Lokalradio Radio Grischa. Daraufhin wechselte er in den Printbereich und arbeitete bei der Bündner Zeitung (heute Südostschweiz). Von 1995 bis 1998 arbeitete er als Tessiner Korrespondent bei der Schweizerischen Depeschenagentur SDA.

Bei der SRG SSR ist Gianluca Galgani seit 1999 tätig. Seinen Einstieg machte er als Bündner Korrespondent für das Fernsehen der italienischen Schweiz RSI. Von 2002 bis 2008 war er als Korrespondent für das Schweizer Radio und Fernsehen SRF tätig. Der Bündner mit italienischen Wurzeln war zuerst im Tessin stationiert und ab 2005 als TV-Korrespondent in Italien tätig. Seit 2010 arbeitet Gianluca Galgani bei der «Rundschau» als Autor, Produzent und Themenplaner. Am 1. September 2014 tritt er das Amt des Bündner Korrespondenten an.

Gianluca Galgani: «Eau m’allegr da rapporter davart il chantun il pü multifari e culurieu.» («Ich freue mich, aus dem vielfältigsten und buntesten aller Kantone berichten zu dürfen.») Barbara Flückiger, Leiterin TV-Inlandkorrespondenten: «Ich freue mich sehr. Gianluca Galgani ist ein sehr erfahrener, kompetenter Redaktor und ist mit dem Bündnerland vertraut. Als ehemaliger Italienkorrespondent kennt er auch das Korrespondentenleben bereits bestens.»

Tamedia dominiert Westschweizer Lesermarkt

Tamedia kann die Übernahme von Le Temps durch Ringier locker verschmerzen. Mit einem Marktanteil von derzeit 76,8 Prozent bleibt das Verlagshaus bei der Westschweizer Tages- und Sonntagspresse unangefochtener Platzhirsch.

Tamedia gibt die Zeitungen Le Matin, Le Matin Dimanche, 24 heures und Tribune de Genève sowie die Pendlerzeitung 20 minutes heraus. Ringier war bisher in der Romandie mit Ausnahme der Beteiligung an Le Temps auf dem Markt der Tages- und Sonntagszeitungen nicht präsent. An zweiter Stelle folgt gemäss Media Trend Journal (MTJ) die Gruppe ESH Médias, eine Tochter des französischen Hersant-Konzerns, die 10,1 Prozent der Leserschaft hält. Zu ihr gehören die Blätter L'Impartial, L'Express und Le Nouvelliste.

Den Rest des Marktes teilen sich übrige Verlage. Der Gesamtmarkt einschliesslich Zeitschriften wird mit ein einem Anteil von 30,9 Prozent der Kontakte ebenfalls von Tamedia dominiert. Für Migros und Coop errechnete MTJ auf der Basis der Leserzahlen der Wemf einen Marktanteil von 21,6 Prozent. Ringier (L'Illustré, L'Hebdo) kommt auf 11,7 Prozent. (SDA)

Agentur am Flughafen: Erfolgreich in Österreich

Die Agentur am Flughafen, die sich dieses Jahr beim Schweizer Dialogmarketingpreis eine Auszeit nimmt, landet beim Österreichischen Dialogmarketingpreis «Columbus» erstmals mit fünf Arbeiten im Final.

Damit gehört sie zu den top drei aller Agenturen im gesamten Contest. Da sämtliche ausländische Agenturen bei den international ausgeschriebenen Dialogmarketing­wettbe­werben nur in der Kategorie D-A-CH einreichen dürfen, gilt diese in Österreich als die härteste Kategorie, da die Schweizer Arbeiten dort ausschliesslich gegen die besten aus der Werbegrossmacht Deutschland antreten können, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit Wirz Wietlisbach Dialog ist eine weitere Schweizer Agentur gleich mit zwei Arbeiten im Final. Der Columbus wird am 5. Juni in Wien verliehen.

Dmvoe.at/stage/dmvo-columbus-014-shortlist-ist-fixiert

Xing will Schweizer Kunden zurückgewinnen

Die Empörung der Schweizer Xing-Nutzer über eine Preiserhöhung war gross. In der Schweiz am Sonntag nimmt der Xing-CEO Thomas Vollmoeller Stellung.

Die Entrüstung war riesig: Die Mitteilung der Gruppe Xing Fail war auf Werbewoche.ch einer der meistgelesenen und –diskutierten Artikel der letzten Monate. In der Folge kündigten auf Twitter zahlreiche verärgerte User die Auflösung ihres Kontos an. Konkret wurde dem sozialen Netzwerk vorgeworfen, dass Xing im Rahmen der Umstellung von Euro auf Schweizer Franken eine versteckte Preiserhöhung für Schweizer Nutzerinnen und Nutzer vollzogen habe. Je nach Vertrag betrage die Ehrhöhung 65-85 Prozent. Im Vergleich zu deutschen Usern würden Schweizer Kunden neu fast doppelt so viel bezahlen.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitung Schweiz am Sonntag nimmt Xing-CEO Vollmoeller Stellung zum eidgenössischen Shitstorm, dem sein Unternehmen nach der Preiserhöhung ausgesetzt war. Er bedauert dabei nicht die Anpassungen, sondern die Kommunikation: «Heute würden wir klarer kommunizieren». Die Umstellung auf Schweizer Franken hätte laut Vollmoeller schon längst geschehen müssen. Die Erhöhung der Neukundenpreise für Schweizer «um rund 25 Prozent» sei eine übliche Anpassung. Gründe dafür seien das erneuerte Produkt, die Kosten und das Preisgefüge im Wettbewerb.

Rund 35 Prozent höher seien die Schweizer Preise nun als die deutschen. «Schweizer profitieren vom erneuerten Premiumprodukt und von Zusatzangeboten», so Vollmoeller. «Der höhere Preis kommt zustande, weil wir in der Schweiz höhere Kosten haben. Wir haben ein Team hier, wir schalten Werbung hier, nutzen die hiesige Infrastruktur.» Zudem sei das Produkt «deutlich günstiger als jenes der Konkurrenz».

Am meisten User hätten sich darüber geärgert, dass sie als bestehende Kunden auf das neue Preisniveau angehoben worden seien. Dieses Vorgehen sei üblich, argumentiert Vollmoeller – bei Zeitungen bezahle man auch den aktuellen Abopreis. Wie viele Schweizer ihr Abo gekündet haben, will der Xing-CEO nicht verraten. Man wolle diese Kunden aber zurückgewinnen. Ob das gelingt, wird die Zukunft zeigen. (hae/SaS)

Bild: ZVG
 

Festland: Traumstoffe digital verwoben

Zum Start der Frühlingssaison präsentiert sich Création Baumann, das weltweit erfolgreiche Schweizer Textilunternehmen, mit einem rundum erneuerten, von der St. Galler Agentur Festland kreierten Internet-Auftritt.

Der neue digitale Showroom ermöglicht es, das gesamte Sortiment – Einrichtungstextilien, Systeme für die Innenbeschattung sowie Hafttextilien – in Grossformat und hoher Bildqualität zu entdecken. Der interaktive Produktfinder reduziert Tausende von Artikeln in wenigen Klicks auf die gewünschten Textilien. Diese können als Favoriten gespeichert, als Stoffmuster bestellt oder via Händlersuche in einem echten Showroom begutachtet werden. Wer die Textilien am Werk erleben will, kann sich von Lösungen und Praxisbeispielen aus allen Einsatzbereichen inspirieren lassen. Dank Responsive Design bietet die neue Website den Besuchern auch auf Smartphone und Tablet ein optimales Erlebnis.

festland_creationbaumann_website

Als Leadagentur von Création Baumann zeichnet Festland für Informationsarchitektur, Screen Design, Interaction Design, Textelemente und Frontend-Programmierung (HTML, CSS, Javascript) verantwortlich. Backend-Programmierung und Datenbankeinbindung erfolgten durch IT X.
 

Republica: Präventionskampagne für FMS und BFU

Nach dem Pitchgewinn im letzten Sommer hat Republica in Zusammenarbeit mit der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz, FMS, sowie der BFU - Beratungsstelle für Unfallverhütung die Präventionskampagne «Stayinʼ Alive» konzipiert und umgesetzt.

Das Ziel: die Anzahl Kollisionsunfälle mit Motorrädern zu reduzieren. Die Kampagne startet Mitte April und ist auf drei Jahre (2014-2016) angelegt.

Wenn es wieder Frühling wird, fragt sich mancher Motorradfahrer: Ist die Jagdsaison wieder eröffnet? Genau der richtige Zeitpunkt also, um die Motorradpräventionskampagne «Stayinʼ Alive» zu lancieren. Claim und Visual der dreijährigen Kampagne basieren auf der Tatsache, dass Motorradfahrer aufgrund ihrer schmalen Silhouette oft von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden. Sie müssen damit rechnen, im schlimmsten Fall – wie im Biker-Jargon gesagt wird – «abgeschossen» zu werden. Mittels cleverer Überlebensstrategien vermittelt die Kampagne «Stayinʼ Alive» Bikern, wie sie sich durch eine defensiv-vorausschauende Fahrweise selber am besten schützen können – ohne dabei auf den Spass am Fahren verzichten zu müssen.

Nationale 360°-Kommunikation

«Stayinʼ Alive» wird national eingesetzt und spielt auf der gesamten Klaviatur der 360°- Kommunikation. Dazu gehören Plakate, Mahnwände, Messen und Branchenvents sowie ein TV-Spot. Der Effekt der Prävention wird verstärkt durch den sogenannten «Bikerguide». Darin werden einfache Verhal- tensregeln und -tipps beim Motorradfahren auf witzige Art ins Gedächtnis gerufen. Die Website und eine PR-Offensive runden die Aktivitäten ab. Vorgestellt wurde die «Stayinʼ Alive»-Kampagne erst- mals an der Swissmoto in Zürich an einem von Republica konzipierten Messestand mit integriertem und schweizweit einmaligem Fahrsimulator. Der Messestand wird an diversen Events während der gesamten Motorradsaison eingesetzt.

//www.youtube.com/watch?v=0LXNQ5CoA7E

bfu_F4_Staying_Alive_abschiessen_LassDichNichtAbschiessen_Racer_D
bfu_F4_Staying_Alive_abschiessen_LassDichNichtAbschiessen_Enduro_D
bfu_F4_Staying_Alive_abschiessen_LassDichNichtAbschiessen_Chopper_D
_GP_4826
_GP_4829
Stayin_Alive_Logo_black
BFU_Bikerguide_Case1_300dpi
BFU_Bikerguide_Case2_300dpi

Verantwortlich bei der FMS: Walter Wobmann (Zentralpräsident), Claude Clément (Vize-Präsident). Verantwortlich bei der BFU: Claudia Bucher (Kampagnenleiterin), Peter Matthys (Leiter Kampagnen/Marketing). Verantwortlich bei Republica: Mike Krüll, Chris Morgan (Creative Direction), Alexandre Jaquet (Se- nior-Beratung/Gesamtverantwortung), Rea Christ (Art Direction), Tugba Kirac (Junior-AD), Yves Kamber (Text), Raphaela Brühlmeier (Beratung), Daniela Zehr (Senior-Beratung PR), TopFuel GmbH (Filmproduktion), Eliane Clerc (Fotografie).
 

get_footer();