Ogilvy: Kampagne für Fleurop-Interflora

Fleurop-Interflora möchte die Awareness für den weltweiten Versand von Blumen steigern und die internationalen Bestellungen fördern. Erreicht werden soll dieses Ziel mit der internationalen Kampagne von Ogilvy One.

Insgesamt zählen über 40'000 Blumenfachgeschäfte in mehr als 140 Ländern zum «Blumenvermittler», der innerhalb von 24 Stunden ausliefert. Mit einer treffenden Kampagnenidee konnte Ogilvy One sich im Pitch gegen zwei Konkurrenten durchsetzen. Die Agentur überzeugte mit einem aufmerksamkeitsstarken Keyvisual: Eine Serie von Splitscreen-Bildern zeigt, wie zwei Menschen in verschiedenen Ländern durch einen Fleurop-Interflora-Strauss verbunden sein können.

Die internationale Frühjahrskampagne beinhaltet einen bunten Strauss an Off- und Online-Massnahmen: unter anderem Poster, Flyer, ein animiertes Kurzvideo, Banner, Performance-, Mobile- sowie Facebook-Ads und Webteaser. Neo@Ogilvy entwickelte passende Keywords und Ad copies dazu, die flankierend eingesetzt werden können. Der Kampagnen-Rollout startet im April in 21 Märkten weltweit. Die teilnehmenden Länder können über eine Shared Platform das Manual und die englischen Templates für sämtliche Werbemittel in zwei Farbversionen downloaden und für ihren Markt einfach und schnell adaptieren.

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Verantwortlich bei Fleurop-Interflora: Fleurop-Interflora Global Flower Services: Beat Bärlocher und Ana Leal. Internationales Marketing-Komitee: Jörg Beer, CH; Michael Barringer, UK; Jeroen de Zwart, NL. Verantwortlich bei Ogilvy One: Barbara Dürst und Björn Schneider (Gesamtverantwortung); Sandra Pellny (Beratung); Benjamin Franken (Creative Direction); Christoph Perner, Karl Badde (Art Direction); Karen Müller, Nadine Blaser (DTP/Bildbearbeitung); Beratung: Sandra Pellny; Simone Paulzen, Annemarie Auer (Text); Stephanie Klester (SEA); Matthias Studer (Fotograf).

 

Annabelle: Roger Federer in Öl

Gemi: Digital out of Home legt weiter zu

Die März-Ausgabe des Goldbach Index (Gemi) zeigt: Digital out of Home legt in einem stabilen Gesamtmarkt kräftig, TV leicht zu. Leicht rückläufig zeigt sich der Werbedruck bei Radio, Internet und Teletext.

Digital out of Home bleibt 2014 weiterhin auf Wachstumskurs und verzeichnet im März einen merklichen Anstieg von ganzen 31 Indexpunkten auf 733 (702). Ebenfalls anhaltend solide präsentiert sich der Werbedruck im TV mit einer Zunahme von einem Indexpunkt 641 (640) gegenüber dem Vormonat Februar. Im Vergleich dazu entwickeln sich die Medien Radio und Internet momentan weniger stark: Radio verliert weitere vier Indexpunkte 415 (423) und Internet büsst mit 725 (733) sogar acht Indexpunkte ein. Teletext bleibt ebenfalls leicht rückläufig und verliert einen Indexpunkt 57 (58). Die elektronischen Medien insgesamt bleiben bei 641 Indexpunkten hingegen stabil, ebenso wie der Gesamtmarkt bei 235 Indexpunkten.

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Rosarot lanciert Kampagne für AD.M

Zur Lancierung der Kollektion 2014 hat Rosarot einen komplett neuen Auftritt für das eigene Herrenmode-Label AD.M kreiert und umgesetzt.

Im Rahmen der Kampagne sind zwei neue TV-Spots, Image-Bilder, ein überarbeiteter Webauftritt sowie hochwertige Verkaufsunterlagen – alles im Schwarz-Weiss-Look – entstanden. Rosarot und deren Geschäftsführer, die gleichzeitig auch Gründer von AD.M sind, zeichnen damit erneut für die Gesamtkonzeption der Werbekampagne ihres eigenen Labels verantwortlich und übernehmen somit sowohl die Agentur- als auch die Kundenrolle.

AD.M verschreibt sich seit der Gründung 2010 der Kreation des perfekten Polos. Um die Marke weiter zu festigen, hat die Zürcher Agentur zur Lancierung der Kollektion 2014 eine umfassende Kampagne kreiert und umgesetzt. Sämtliche Kommunikationsmittel sind in Schwarz-Weiss gehalten und sollen die Kollektion auf dezente und elegante Weise präsentieren. Mit dem ungewöhnlichen Schwarz-Weiss-Auftritt und den polarisierenden Models will AD.M Mut zur Differenzierung beweisen und sich bewusst von anderen Mode-Labels abgrenzen. Damit soll das klar eigenständige Profil der Marke weiter geschärft werden.

Sowohl für die Classic- als auch für die Vintage-Kollektion hat rosarot zusammen mit der renommierten Fotografin und Regisseurin Patricia von Ah (Pumpkin Film) je einen TV-Spot realisiert. Während im Spot «The Date» zur Classic-Kollektion der moderne Geschäftsmann im Fokus steht, zeigt der zweite Spot «The Game» eine kollegiale Szenerie in Form eines Schach-Duells. Vermittelt wird in beiden Fällen die zentrale Botschaft des Brands: Mit dem Work Life Polo ist der moderne Mann für jede Herausforderung gerüstet – sei es im Beruf oder privat. Ergänzend zeichnete die Agentur zusammen mit Patricia von Ah für die Produktion der Kampagnenbilder verantwortlich und war um das Re-Design und die Inhalte des Webauftritts besorgt.
 

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«Unser Film hat eine eigene Haltung»

Rund hundert Jungtalente nahmen letztes Jahr in Zweierteams am ADC Young Creatives Award teil, um nebst der Trophäe einen Platz an der Young Lions Competition in Cannes zu ergattern. Die Werbewoche stellt in einer Serie die vier Siegerteams vor.

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Hauptsponsor und Aufgabensteller war die Suva. Gesucht wurden Kommunikationsideen, um Lehrlinge vor Unfallgefahren am Arbeitsplatz zu schützen. Den Anfang machen Chris Sapiain Wetter und Raymi Mendoza, die Gewinner der Kategorie Film. Wir sprachen mit ihnen über gelungene Provokationen und Grenzüberschreitungen in der Werbung.

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WW: Euer Film handelt von Hassan, der wegen eines unappetitlichen, amputierten Fingers seine Spielkonsole nicht mehr richtig bedienen kann oder den BH seiner Freundin nicht mehr aufkriegt. Der Film endet mit der Aufforderung «besser luegsch». Macht ihr euch über Ausländer und Behinderte lustig?

Chris: Auf gewisse Art machen wir uns lustig. Wir kommunizieren emotional und unzensiert, damit Jugendliche einen Bezug zur Thematik bekommen. Sie finden sich in Hassan wieder, gerade wegen dieses Humors. Wir haben die Zielgruppe vorgängig analysiert und dazu unsere Kollegen aus der Baubranche befragt. Einer von ihnen heisst Hassan – aus Dank dafür, dass er uns einen Einblick in seine Welt gegeben hat, haben wir dem Protagonisten seinen Namen verpasst. Dieser Humor funktioniert nicht für alle, aber bei der Zielgruppe der Kampagne kommt er sehr gut an. Hassan findet den Film lustig.
Raymi: Wir wollen nicht auftreten wie Eltern, die sagen, dies und das sollst du nicht machen oder pass gut auf. Das geht bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus.
Chris: Genau. Die Botschaft von unserem Film ist: Du musst es selber wissen, aber «besser luegsch».
 

WW: Aber verulkt ihr nicht ein ernstes Thema?

Raymi: Ich denke nicht. Man überlegt sich im Nachhinein schon, dass ein Arbeitsunfall nicht lustig wäre. Die ernste Botschaft bleibt erkennbar. Wir zeigen anhand von Alltagssituationen wie Rauchen, Trinken oder Gamen: Es könnte wirklich mühsam sein, alle diese Dinge ohne Finger machen zu müssen.
Chris: Jugendliche in unserem Alter sind ziemlich abgestumpft gegen krasse Tatsachen. Es ist nicht so leicht, uns zu schockieren. Darum haben wir keine warnenden Unfallbilder gezeigt, sondern uns auf lustige Weise Gedanken über die Folgen gemacht.
 

WW: Seid ihr der Meinung, dass Werbung im Allgemeinen zu brav ist?

Raymi: Wir finden Spots in der Schweiz meistens langweilig und anspruchslos. Gerade Versicherungswerbung repetiert oft dieselbe lieblose Geschichte. Sie erklärt, wie sicher man bei einem Anbieter ist und dass man sich keine Sorgen machen muss. Viele Unternehmen lehnen sich nicht gerne aus dem Fenster und führen lieber fort, was bis anhin funktioniert hat.
Chris: Das hat auch viel mit der Kultur zu tun. Wir kommen beide aus Südamerika. Dort schaut man sich Werbung gerne an. Sie ist gewagter und darum unterhält sie. Man sitzt mit der Familie vor dem Fernseher und diskutiert darüber. Solche Botschaften kommen dann auch an.
 

WW: Wo sind für euch die Grenzen, die ein provokativer Werbefilm einhalten muss, was ginge definitiv zu weit für euch?

Chris: Rassismus. Die SVP-Plakate finden wir geschmacklos. Man kann schon mit Klischees spielen, aber dann sollte man sich über alle lustig machen. Eine humorvolle Perspektive finde ich okay, aber nicht gegen eine bestimmte Gruppe. Unser Film schafft die Gratwanderung, weil jedem Jugendlichen passieren könnte, was Hassan passiert ist.
Raymi: Vielleicht finden wir das aber einfach, weil wir uns nicht mit der SVP-Botschaft identifizieren können. Wenn man deren Einstellung teilt, findet man wahrscheinlich auch die Provokation gelungen.
Chris: Das ist das Problem. Wenn man alle ansprechen will, wird es grau. Darum hat unser Film eine eigene Meinung und eine eigene Haltung – direkt, unverfälscht und lustig.

Interview und Foto: Simone Isliker

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Edelweiss: Alexandre Lanz neuer Chefredaktor

Alexandre Lanz wird neuer Chefredaktor der Zeitschrift Edelweiss. Er folgt auf Laurence Desbordes , die nach zehn Jahren an der Spitze des Hochglanz-Magazins beschlossen hat, Ringier zu verlassen, um sich neuen Projekten zu widmen.

Alexandre Lanz , 41, kam vor vier Monaten als Journalist , Leiter der Mode- und des Musikbereichs zu Edelweiss. Davor war er Chefredaktor des Frauenmagazins Profil und Verantwortlicher der Service- und Dienstleistungsseiten bei der Tageszeitung Le Matin. Lanz wird sein neues Amt am 1. Mai 2014 übernehmen. Laurence Desbordes wird die Einführung des neuen Layouts von Edelweiss, welches am 21. Mai lanciert wird, noch begleiten. Das neue Design wurde vom Pariser Grafik-Design- Studio Funny Bones entworfen. Edelweiss ist laut Mitteilung die führende monatliche Frauenzeitschrift der Westschweiz. Sie hat eine aktuelle Leserschaft von 63'000 (Mach Basic 2014-1) und feierte 2013 ihr 15-jähriges Bestehen.

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JvM/Limmat: Schuh-Gesichter für Max Shoes

APG: Konzernchef soll VR-Präsident werden

Bei der Plakatgesellschaft APG steht ein doppelter Führungswechsel an. Konzernchef Daniel Hofer soll in den Verwaltungsrat wechseln und dort das Präsidium übernehmen.

Zudem erhält er eine Führungsposition beim grössten Aktionär, der französischen Firma JCDecaux. Dessen Chef Jean-François Decaux tritt als APG-Verwaltungsratspräsident zurück. Bei JCDecaux, dem weltgrössten Aussenwerber, wird Hofer künftig für die Marktregion Deutschland, Österreich, Zentral- und Osteuropa sowie Zentralasien mit 14 Ländergesellschaften zuständig sein, wie APG am Dienstagabend mitteilte. Hofer ist seit bald vier Jahren Konzernchef von APG. Er hatte das Amt nach der gescheiterten Auslandexpansion des Unternehmens 2010 übernommen. Genau so lange  ist Jean-François Decaux Verwaltungsratspräsident. Die Interessen von JCDecaux soll künftig Laurence Debroux im APG-Verwaltungsrat vertreten. Sie ist seit 2011 Finanzchefin beim französischen Konzern.

Zum Nachfolger von Daniel Hofer hat der Verwaltungsrat Markus Ehrle bestimmt. Er leitet seit 2011 den Bereich Marketing und Business Development bei APG. Ehrle wird die Position voraussichtlich am 1. Juni antreten. Voraussetzung ist, dass die Aktionäre Daniel Hofer an der Generalversammlung am 21. Mai zum Verwaltungsratspräsidenten wählen. (SDA)

Zu guter Letzt: Familiärer Fernsehplausch

Wieso Teenager nicht gerne gemeinsam mit den Eltern vor dem Fernseher sitzen, verrät eine höchst amüsante Kampagne des amerikanischen Online-TV Anbieters HBO.

Das Problem wären ja eigentlich nicht die Eltern. Das Problem ist, dass die jungen Menschen längst nicht mehr im herkömmlichen Sinne fernsehen wollen. Ok, ein «Problem» ist das eigentlich nicht. Höchstens für das Passivste aller Medien, denn es wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten empfindlich an Relevanz und Reichweite einbüssen. Ein Segen ist es allerdings auch nicht wirklich, denn die jungen Leute spielen alternativ nicht im Wald oder lesen Bücher. Sie streamen, was sie sehen wollen: TV-Serien, Musik oder Youtube-Kanäle, deren Macher sie hinter dem Rücken ihrer Eltern zu Superstars klicken.

Der amerikanische TV-Anbieter und Kabelfernsehen-Pionier HBO weiss, wie und wo er die begehrte junge Zielgruppen abholen kann. Wer HBO-Abonnent ist, darf den «Service HBO Go» nutzen. Auf diese Weise lässt sich auf allen möglichen Endgeräten – von Spielkonsolen bis hin zu den Mobile Devices und Smart TVs – ein breites Video on Demand-Angebot nutzen. Also beispielsweise «Game of Thrones» schauen, wann immer und wie oft man möchte.

Da haben die traditionellen Fernsehabende mit Mutter und Vater einen schweren Stand. Nicht nur, dass man schauen muss, was geschaut wird… nicht selten wird das Ganze auch von tiefgründigen Gesprächen begleitet, auf die besonders Halbwüchsige im schwierigen Alter wenig Lust haben. Das muss natürlich nicht so sein. Zumindest in der Werbung eignet sich die Thematik aber hervorragend, um lustige Spots zu produzieren – wie die Agentur SS+K beweist. (hae)

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TBWA: Action Eating mit McDonald’s

TBWA\Zürich kreiert für McDonald's Plakatwerbung, die Kunst und Verpflegung an einen Tisch bringt: Action Eating – die Kunstform zeitgenössischer Verpflegung.

Unmittelbar, dynamisch, intensiv, spontan, unbeeinflusst, einfach, reduziert, tropfend oder klecksend sind Attribute, die man der Kunstrichtung Action Painting zuschreiben kann. Mischt man noch Appetit, Genuss und Geschmack dazu, sitzt man plötzlich bei McDonald's am Tisch und erlebt Action Eating. Denn bei McDonald's darf, ja soll mit den Händen gegessen werden. Hamburger, Nuggets und Fries werden dazu mit Ketchup und anderen Saucen genossen. Da wird gestikuliert, gekleckert, gelebt – letztlich ein Ausdruck eines zeitgenössischen, aktiven, sinnlichen Erlebnisses. Zu sehen an Plakatstellen mit Verweildauer, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Schönheit des Werkes liegt auch hier wie immer im Auge des Betrachters.

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Verantwortlich bei McDonald’s Schweiz: Thomas Truttmann (Marketing & Communications Director Switzerland & Head Sports Europe). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Thomas Ammann, Marietta Albinus (Creative Direction), Werner Schellenberg (Art Direction), Ilenia Peluso (Beratung), Kyle Dreier, Roland Kniel (Fotografie).
 

Bisher 90 Beschwerden gegen Gripen-Beitrag

Der Beitrag der «Rundschau» zum Kampfjet Gripen vom Mittwoch hat bei den Zuschauern und Zuschauerinnen äusserst heftige Reaktionen ausgelöst. Bei der SRG-Ombudsstelle trafen bis am Montagnachmittag per Mail nicht weniger 90 Beanstandungen ein.

Ob hinter der grossen Zahl eine orchestrierte Aktion stecke, konnte Ombudsmann Achille Casanova nicht bestätigen. Die vielen Beschwerden würden aber darauf hinweisen, dass dies der Fall sein könnte. Der Grossteil der Beanstandungen richtet sich laut Casanova gegen den «Rundschau»-Beitrag. Die Zuschauer kritisierten, der Beitrag sei einseitig gegen den Gripen gewesen, die Moderation der Sendung schlecht und aggressiv, es seien falsche Vergleiche gemacht und falsche Experten eingeladen worden. Rund zehn Beschwerden kritisieren das Verhalten von Maurer. Tristan Brenn, Chefredaktor TV von SRF, wies den Vorwurf der einseitigen  Berichterstattung klar zurück. «Beitrag und Interview sind immer als Einheit zu betrachten, das gehört zum journalistischen Konzept der Rundschau», teilte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA am Freitag mit. «Bundesrat Ueli Maurer konnte in einem neunminütigen Interview die Kritik am Gripen, welche im Beitrag geäussert wird, widerlegen.»

Vergleich Schweiz-Österreich

Das Politmagazin des Deutschschweizer Fernsehens hatte die Schweizer Flotte mit jener Österreichs sowie Tschechien und Ungarn verglichen, weil alle drei Länder eine mit der Schweiz vergleichbare Grösse haben. Österreichs Flotte besteht aus 15 Eurofightern, jene von Tschechien und Ungarn aus je 14 geleasten Gripen. Der Schwerpunkt des Berichts lag auf Österreich. Zu Wort kamen in dem Beitrag ein Testpilot der Schweizer Luftwaffe, der Chef der österreichischen Luftwaffe  und ein deutscher «Rüstungsexperte». Letzterer kritisierte die Gripen-Beschaffung als zu teuer und unnötig.

«Schwache Leistung»

Anschliessend strahlte die «Rundschau» ein Interview mit Verteidigungsminister Ueli Maurer aus, worin dieser den Beitrag als einseitig, tendenziös und schwache journalistische Leistung abkanzelte. «Ich finde das relativ tendenziös für ein Fernsehen, das von öffentlichen Geldern lebt», sagte Maurer. Die Sendung habe nur Länder herangezogen zum Vergleich, die über weniger Kampfjets verfügten, nicht jedoch Länder wie Belgien oder die Niederlande, die weit mehr Flugzeuge besässen. Die «Rundschau» erklärte zu diesem Vorwurf, man habe den Fokus auf Österreich gelegt, weil es ein Nachbarland sei, es ebenfalls nicht der Militärallianz Nato angehöre und auch Sicherheitsexperten die Schweiz und Österreich miteinander vergleichen würden.

Einen Monat vor der Abstimmung

Das Stimmvolk entscheidet in einem Monat, am 18. Mai, indirekt über den Kauf von 22 Gripen-Kampfjets des schwedischen Herstellers Saab. Zur Abstimmung gestellt wird mit dem Gripen-Fonds-Gesetz die Finanzierung des Kaufs. Die Ombudsstelle der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) wird die Beteiligten spätestens 40 Tage nach Eintreffen der Beschwerden über ihre Schlussfolgerungen und Empfehlungen informieren. Entscheidungs- oder Weisungsbefugnis hat Ombudsmann Casanova aber nicht. (SDA)

«SRF Meteo»: Zwei neue Stimmen für das Radio

Ivo Sonderegger und Joël Rominger sind neu zum Team von «SRF Meteo» gestossen. Die beiden Medienmeteorologen werden neu auf den SRF-Radiosendern die Wetterprognosen verlesen.

Ivo Sonderegger hat an der ETH Zürich Physik mit der Vertiefung Atmosphärenphysik studiert. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Meteorologe für diverse Schweizer Privatradios und Zeitungen ist er nun seit dem 3. März 2014 bei «SRF Meteo» als Prognostiker tätig.

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Joël Romingers studierte an der Universität Basel Meteorologie. Praxiserfahrung sammelte er bei den Enteisungsspezialisten des Flughafen Zürichs und als Prognose Assistent bei Meteotest in Bern. Am 1. April 2014 hatte er seinen ersten Arbeitstag bei «SRF Meteo».

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