Pink Elefant: XL-S Medical Launch-Kampagne

Im Zusammenhang mit dem Produktlaunch von XL-S Medical zeichnete Pink Elefant für die Projektleitung, Planung, Konzeption und Umsetzung der Kampagne, sowie des Testimonial-Castings und der anschliessenden Begleitphase verantwortlich.

Die Firma Interdelta kam Ende Sommer 2013 auf ihre langjährige Agentur Pink Elefant zu und informierte über den bevorstehenden Launch von XL-S Medical im Schweizer Markt. Beim Produkt handelt es sich um ein Präparat, dessen pflanzlicher Wirkstoff einen Teil der Nahrungsfette bindet, was zu einer erleichterten Gewichtsabnahme führt. Der Mutterkonzern Omega Pharma hatte zu diesem Zeitpunkt den Brand XL-S Medical bereits in anderen Europäischen Märkten lanciert. Aus Gründen der Glaubwürdigkeit wurde dabei auf Testimonials als Markenbotschafterinnen, anstatt auf professionelle Models zurückgegriffen.

Was den Launch in der Schweiz von allen anderen Märkten laut Mitteilung unterschied, war der Umstand, dass die Marke XL-S Medical vor der Markteinführung aus rechtlichen Gründen zu keiner Zeit publik werden durfte. Mit möglichen externen Projektteammitgliedern musste deshalb jeweils vorab eine Vertraulichkeitserklärung abgeschlossen werden, bevor man über das Projekt sprechen konnte. Dies hatte Auswirkungen auf die ganze Kampagnen-Vorbereitung, die Testimonial Rekrutierung, sowie deren Begleitung. Mittels eines kreativen Kniffs, der Schaffung des fiktiven Brands «Slimmy», sowie der dazugehörigen Website Meinwunschgewicht.ch, wurde mit Print- und Onlineanzeigen umgehend damit begonnen, Kampagnen-Testimonials zu rekrutieren. Parallel dazu wurde eine Fragehotline eingerichtet.

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Aus den über 200, grossenteils weiblichen Bewerbern, wurden 25 an das Casting eingeladen. Nach Einzelgesprächen mit einem Arzt, BMI-Messungen, einem professionelles Make-Up mit anschliessendem Foto-Shooting wählte Pink Elefant zusammen mit dem Kunden zwölf Testpersonen aus.

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Unter der Aufsicht eines Ernährungs- und Fitnesscoachs, begannen die Testpersonen mit der Einnahme des Produkts. Dabei führten sie auf der dafür erstellten Online-Plattform Tagebuch zu Ernährung und Bewegung und Gewichtsreduktion. Ebenfalls konnten sich die Probandinnen mittels Forum gegenseitig austauschen. Monatliche Treffen dienten während der dreimonatigen Testzeit als Motivationshilfe und förderten das Gemeinschaftsgefühl der Teilnehmer. Auch der Spass kam dabei nicht zu kurz: Die Damen erhielten eine Stilberatung, tranken Sekt in einer Stretch-Limousine und wurden kulinarisch verwöhnt.

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Anhand eines ausgeklügelten Punktesystems wurden nach Ende der Testphase die fünf Kampagnen-Testimonials ermittelt. Petra, Salina, Lea, Martina und Corinna erhielten eine Einladung für das Kampagnen-Shooting an der Pink-Meile sowie für den TV-Spot Dreh, welcher Mitte Mai stattfand.

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Pink Elefant durfte in der Folge die nachstehenden Kommunikationsmassnahmen realisieren:

Print: Inserate in 20Min, 20Min Friday und diversen Fachzeitschriften

Online: Website Xlsmedical.ch mit Produktinformationen, Tipps zu Ernährung und Bewegung, Link zu Online Shops, Interview-Videos mit den Testimonials und dem betreuenden Arzt. BMI-Rechner und der Möglichkeit Fragen per Mail an die Testimonials zu richten. Targeting-Kampagne mit animierten Web-Bannern und In-Page / In-Stream Videoclips.

POS: Verpackungsdesign; Produktion von Verpackungs-Banderolen, Thekenstellern aus fluoreszierendem Acryl, lebensgrossen Pappfiguren, übergrossen Dummy-Verpackungen, und Konsumentenbroschüren, Ärztemailings, sowie eine Präsentations-Box für den Aussendienst.

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TV-Spot: Organisation des Filmdrehs mit den fünf Testimonials. Erstellen des Plots und des Off-Stimmen Textes, Integration von 3D-Animationen, Soundtrack und Jingle Produktion,

Guerilla-Aktion: Planung eines Promo-Events mit lebensgrossen Pappfiguren in den fünf grössten Schweizer Städten

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Anlässlich eines Kreativ Workshops wurde zusammen mit dem Kunden und externen, bei diesem Projekt hinzugezogenen Spezialisten, ein Brainstorming durchgeführt. Dabei wurden für die Zeit nach dem Launch Folgeaktivitäten zur Steigerung der Bekanntheit und der Markenidentität definiert.
 

Vandalenakte an Berner Medienhaus

Versprayte Fassaden und eingeschlagene Scheiben: Unbekannte haben in der Nacht auf Dienstag Vandalenakte am und um das Berner Medienhaus am Dammweg verübt. Dort befinden sich unter anderen Büros der Zeitungen Berner Zeitung und Der Bund.

Die mutmasslichen Täter, nach Angaben der Behörden waren sie schwarz gekleidet und vermummt, warfen Farbe und Steine gegen die Gebäude am Dammweg 3, 7 und 9. Dabei wurden Fassaden, Fenster, Storen und Eingangstüren beschädigt, wie die regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei mitteilten.

Auf Fotos der Onlineportale Bernerzeitung.ch/Newsnet und Derbund.ch/Newsnet ist die mit schwarzer Farbe verunstaltete Fassade zu sehen. Weiter wurden bei insgesamt acht parkierten Autos Scheiben eingeschlagen. Auf den veröffentlichten Fotos sind beschädigte Autos der Sender TeleBärn und Radio BE 1 zu erkennen. Die Täter sind flüchtig. Kurz vorher war an der Länggasse in Bern ebenfalls ein Gebäude inklusive Bancomat versprayt worden. In dem Haus befindet sich unter anderem eine Bank. Die Täter waren in beiden Fällen bereits verschwunden als die Polizei kam. Sie sucht deshalb Zeugen.

Der Journalistenverband Impressum und die Gewerkschaft Medien und Kommunikation, Syndicom, verurteilten am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung «die gezielten Vandalen-Akte». Angriffe auf freie Medien seien Angriffe auf Demokratie und Gesellschaft, heisst es in der Mitteilung weiter. (SDA)

Bild: Tamedia

Daniel Zehntner wird Partner bei Martin et Karczinski

Daniel Zehntner, Gründer und bis Ende April Geschäftsleiter von Eclat, wechselt zu Martin et Karczinski nach München. Er wird Partner,  Mitglied der Geschäftsleitung und übernimmt zudem die Verantwortung für das Geschäft in der Schweiz.

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«Trotz interessanter Optionen, die sich mir geboten haben, ist mir der Entschluss für Martin et Karczinski leicht gefallen», sagt Daniel Zehntner. Die gemeinsame Philosophie, die Möglichkeit, die hohe Beratungskompetenz auch für die Kunden in der Schweiz nutzbar zu machen und nicht zuletzt das Verbindende einer fast zwanzigjährigen Freundschaft mit den beiden Partnern Peter Martin und Daniel Karczinski sind denn auch überzeugende Argumente dieser erfolgsversprechenden Partnerschaft, die es zusammen auf über 300 internationale Designpreise bringt.

Wertschätzung und Vertrauen: das sind die unabdingbaren Elemente einer guten Partnerschaft. Dies hat in der Beziehung zum Investor und Teilhaber von Eclat laut Mitteilung zunehmend gefehlt und schliesslich zum Bruch geführt. Das Leben sei zu kurz, um es in Konstellationen zu verbringen, die nicht mehr stimmen, so Daniel Zehntner. Darum freue er sich riesig darauf, die neuen Herausforderungen anzupacken.

Seit die Stakeholder über Facebook, Twitter und Co kommunizieren und ihre Ansprüche gegenüber den Unternehmen geltend machen, sehen sie diese mit einer neuen Art von Transparenz und Verantwortung konfrontiert. Wollen sie wettbewerbsfähig bleiben, muss ihre Haltung gegenüber allen Anspruchsgruppen stimmig in Inhalt und Form zum Ausdruck kommen. Corporate Identity wird zum Steuerungsinstrument ganzheitlicher Unternehmensführung mit nachhaltiger Wirkung. «Martin et Karczinski» hat diesen Trend frühzeitig aufgenommen, die Beratung für empirisch abgestützte Identitätsentwicklungen und Positionierungsstrategien ausgebaut und mit einem hochklassigen Angebot an Design und Kommunikation verbunden. Der Erfolg gibt der Agentur Recht. Das zeigt nicht zuletzt der Entscheid von Lufthansa, Martin et Karczinski als Leadagentur zu beauftragen.

Für den nächsten Entwicklungsschritt wird nun das Topmanagement verstärkt und die Internationalisierung mit Schwerpunkt im deutschsprachigen Europa und erste Schritte Richtung Asien vorangetrieben. «Wir haben viel vor – der Einstieg von Daniel Zehntner als Partner ist darum für uns ein Glücksfall. Er bringt die Seniorität, Glaubwürdigkeit und Kompetenz mit, die uns die Betreuung unserer Kunden auf C-Level noch stärker macht», sagt Peter Martin. Zudem könne er mit seiner Erfahrung die organisatorische Entwicklung der stark wachsenden Agentur gut unterstützen.

Ganz nebenbei: die Liebe zu Schweiz hatte Peter Martin zu Beginn seiner beruflichen Karriere dazu gebracht in der Schweiz zu arbeiten. Und das nirgendwo anders als in der Agentur von Daniel Zehntner, dessen Ausstrahlung schon damals weit über die Landesgrenzen ging. Das war denn auch der Anfang der wunderbaren Freundschaft, die jetzt zu einer neuen Partnerschaft wurde.

M&C Saatchi lädt für Henniez wieder ins Restaurant

M&C Saatchi lanciert die zweite Ausgabe von «Henniez lädt ins Restaurant ein». 2300 Restaurants beteiligen sich an der Kampagne.

Henniez verdankt seinen Erfolg dem Sektor der Restauration – dort ist es das beliebteste Mineralwasser der Schweizer. Um diese Position zu stärken und seinen Konsumenten für ihr Vertrauen zu danken, hat Henniez im 2013 einen Wettbewerb zusammen mit den Schweizer Restaurants durchgeführt. Insgesamt gab es eine Million Schweizer Franken in Restaurant Gutscheinen zu gewinnen. Die Promotion verzeichnete auf allen Ebenen erstklassige Resultate.

Grund genug für Henniez, die Aktion dieses Jahr zu wiederholen und die Agentur M&C Saatchi in Genf mit der Umsetzung der Zweitausgabe zu beauftragen. Die kreative Idee wurde weiterentwickelt und den ausgewählten Medien angepasst. Im Mittelpunkt der Aktion steht die Website, auf welcher sich die Teilnehmer einschreiben. Die starke Sichtbarkeit der Kampagne wird mit den Packaging-Elementen wie Etiketten und Shrinks garantiert sowie Tischsets in den teilnehmenden Restaurants. Dazu kommt eine starke digitale Präsenz mit einer Banner-Kampagne, Youtube Videos und der Facebook Seite.

Dieses Jahr machen 2300 Restaurants an der Promotion mit. Drei Wochen nach dem Start des Wettbewerbs kann Henniez bereits 75'000 Teilnehmer zählen. Die Zweitausgabe von «Henniez lädt ins Restaurant ein» verspricht bereits jetzt ein riesiger Erfolg zu werden.

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Verantwortlich bei Nestlé Waters Suisse, Henniez: Detlef Schattner (Sales Take Home & Marketing), Christophe Kienberger (Senior Brand Manager), Natacha Kemball Kashama (Brand Manager). Verantwortlich bei M&C Saatchi: Olivier Girard (Creative Director), Romain Gilodi (Art Director), Vincent Schäublin (Digital Art Director), Boris Declerck (Copywriter), Nolwenn Tual (Graphic Design), Elodie Straub (Account Manager), Nina Hugentobler (Client Service Director), François-Louis Noël (Strategy Director). Illustration: WAI, Agentur Marie Bastille Paris. Media (inkl. Digital): Zenithoptimedia, Westschweiz: Guillaume De Grave (Client Director) – Fabien Speck, Performics Westschweiz.

KSP für CLVS: Gesamtauftritt für Gemeinwohl.ch

KSP ist strategischer Partner des CLVS-HSG, Center for Leadership and Values in Society der Universität St. Gallen, und hat dieses natürlich auch bei ihrem neusten und bisher wichtigsten Projekt tatkräftig unterstützt: Gemeinwohl.ch.

Der Gemeinwohl Atlas Schweiz hat bereits ein breites Medienecho ausgelöst. Hierbei hat die Bevölkerung im Rahmen einer breit angelegten Studie den Gemeinwohlbeitrag von Schweizer Institutionen bewertet: Welchen Beitrag leisten Schweizer Unternehmen und Organisationen zum Wohlergehen der Gesellschaft?

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Die Studie ist breit angelegt, insgesamt wurden 4500 Personen in der Deutschschweiz befragt, was sie über den Gemeinwohlbeitrag von 62 ausgewählten Institutionen denken. Die Ergebnisse sind erstmals in einem Gemeinwohl Atlas zusammengefasst. Dieser ist online unter Gemeinwohl.ch verfügbar, ebenso wie Erklärungen zur Methodik sowie dem wissenschaftlichen Bezugsrahmen. Die Umfrage wird in einem nächsten Schritt auf andere Regionen der Schweiz ausgedehnt. Ebenso ist geplant, den Kreis der untersuchten Organisationen zu erweitern.

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Die vorliegenden Ergebnisse der für die Deutschschweiz bevölkerungsrepräsentativen Studie zeigen:

– Die grosse Mehrheit der untersuchten Organisationen erfährt grossen gesellschaftlichen Rückhalt. Die Befragten machen diesen Organisationen regelrecht ein „Kompliment“.
– Die Befragten sind sehr wohl bereit und in der Lage, genauer zu differenzieren. Es wird zum Beispiel nicht pauschal «die Wirtschaft» in einen Topf geworfen.
– Die eher kritisch bis sehr kritisch beurteilten Organisationen haben es bisher nicht geschafft, ihre Tätigkeit so überzeugend zu gestalten und zu kommunizieren, dass ein ausgeprägter Gemeinwohlbeitrag für die Befragten erkennbar wird.
– Die Organisation mit der höchsten Wertschätzung in der Gesellschaft ist übrigens die Schweizer Reisekasse (Reka), dicht gefolgt von der Migros und dem Schweizerischen Roten Kreuz.

KSP zeigt sich bei diesem Projekt für den Gesamtauftritt verantwortlich. Vom CI/CD über Logo/Naming/Markenclaim «Kleines Land – Grosse Werte» bis zu vielfältigsten Umsetzungen von Werbemitteln und Unterlagen, inklusive dem Auftritt auf sozialen Medien wie Facebook und Twitter. Nicht zuletzt hat KSP als Leadagentur des CLVS auch in Zusammenarbeit mit Interactive Things, dem renommierten Design Studio für Datenvisualisierung und Interaktionsdesign, den Webauftritt mitverantwortet. gemeinwohl.ch ist klar strukturiert, dennoch spielerisch aufbereitet und lädt auf sehr neuartige Weise zur Interaktion ein. Insgesamt ist Gemeinwohl.ch genau das, was der Schweiz bisher gefehlt hat, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Kommunikationsschweiz, der Wirtschaftsschweiz, der nachhaltigen und sozialen Schweiz, der kompetitiven und offenen Schweiz. Unserem kleinen Land mit den grossen Werten.

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Verantwortlich bei CLVS: Peter Gomez (Präsident des Fachrates des Center for Leadership and Values in Society); Timo Meynhardt (Managing Director des Center for Leadership and Values in Society und Inhaber des Lehrstuhls für Management an der Leuphana Universität Lüneburg); Pepe Strathoff (seit 2013 Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center for Leadership and Values in Society); Carolin Hermann (Seit 2014 Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Leadership and Values in Society). Verantwortlich bei KSP: Benny Goldstein (Creative Direction); Kevin Zysset (Grafik); Christian Stüdi (Text); Manuela Julier (DTP); Audrey Isaak, Ileanna Davanzo (Beratung); Dany Kielholz (Beratungsleitung); Daniel Krieg (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei Interactive Things: Christian Siegrist (Founding Partner, Design Lead); Benjamin Wiederkehr (Founding Partner, Managing Director). Verantwortlich bei Intervista – Marktforschung und Consulting: Michael Schrackmann (Partner); Lena Korinth (Projektleiterin).
 

Mehr Sicherheit dank SW-Workshop

Rund vierzig Werbefachleute aus der Automobilbranche nahmen am SW-Workshop «Preisbekanntgabe für Motorfahrzeuge» teil. Das Hauptinteresse galt der konkreten Ausformulierung der «Legal Lines» und den immer komplexeren Richtlinien zur Preisauszeichnung.

In seinem Eröffnungsreferat des am 5. Juni im Zürcher Volkshaus stattfindenden Anlasses machte Guido Sutter, Leiter Ressort Recht im Staatssekretariat für Wirtschaft Seco, darauf aufmerksam, dass die Preisbekanntgabeverordnung (PBV) nicht speziell für die Automobilbranche ausgelegt worden sei, sondern für alle Branchen. Der «Hüter» der PBV erläuterte, dass die Verordnung vom Grundsatz ausgehe, dass die Konsumenten nicht irregeführt werden dürfen. Deshalb sei Transparenz das beste Rezept. Während die PBV für Automobilwerbung, die keine Preise nennt, sowie für Gewerbefahrzeuge nicht anwendbar sei, gelte es bei Leasingangeboten besonders aufzupassen. Dort würde nicht nur die PBV zur Anwendung kommen, sondern auch einzelne Paragrafen des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Feldweibel Georges Eigenmann von der Abteilung Gewerbedelikte der Stadtpolizei Zürich zeigte danach für die Anliegen der Werbung Verständnis. Es sei nicht die Aufgabe des Staates, jedes Komma zu kontrollieren. Deshalb gäbe es immer einen Spielraum. Auf alle Fälle spreche er beim ersten Verstoss gegen die PBV nicht gleich eine Busse aus. Zuerst kläre er die Verantwortlichen in einem freundlichen Brief auf. Bei einer weiteren Zuwiderhandlung leite er den Fall ans Stadtrichteramt1 weiter. Dieses könne eine Busse von maximal 500 Franken ausfällen. Erst bei gravierenderen Fälle komme das Statthalteramt ins Spiel. Seine Kompetenz gehe bis zu einer Busse von 5000 Franken. Die Maximalstrafe bei Verstössen gegen die PBV ist eine Busse von 20'000 Franken, verbunden mit einem persönlichen Eintrag des Verantwortlichen. Einen solchen Eintrag, der erst nach fünf Jahren gelöscht werde, hat niemand gerne.

An der anschliessenden Diskussion beteiligten sich die rund 40 Teilnehmenden sehr lebhaft. Sie bewiesen damit, wie wichtig das Thema für Agenturen und Auftraggeber ist, und wie gross die Unsicherheit über die korrekte Auslegung der Preisbekanntgabeverordnung war. Eine Unsicherheit, die – so der Tenor – dank dem Workshop wesentlich kleiner geworden ist.

Zu guter Letzt: Zieglers WM-Vorbereitung

Frisiertes Töffli, zugedröhnt, Flucht vor der Polizei – das hätten wir von Nationalspieler Reto Ziegler nicht erwartet.

Der zugedröhnte Fahrer unter Drogeneinfluss missachtete laut Blick.ch nicht nur verschiedene Fahrverbote (Wohnquartiere und Feldwege), sondern war auf einem 90km/h-fahrenden Töffli ohne Zulassung unterwegs. Zum Glück konnte die Kantonspolizei St. Gallen den in einer Kurve gestürzten Flucht-Grüsel nach längerer Verfolgung dingfest machen.

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Screenshot Blick.ch

Zum Glück? Betrachtet man das von Blick.ch gewählte Teaserbild, bleibt eine Fragen offen. Nämlich: Könnten wir den aus dem Verkehr gezogenen Deliquenten in den nächsten Wochen in Brasilien nicht besser gebrauchen als im Bezirksgefängnis Wil SG? Es handelt sich beim Gezeigten nämlich um Nati-Verteider Reto Ziegler. Die Mai/Juni Ausgabe des Schweizer Fussballmagazins Zwölf:

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Aber kein Grund zur Panik. Ziegler ist laut einer wertvollen Leser-Umfrage von 20 Minuten Online ohnehin der unbeliebteste Spieler («Nicht was das Aussehen betrifft, sondern auf die Spielpraxis bezogen»). «Das hat wohl damit zu tun, dass der Verteidiger in der Nati nur selten zum Einsatz kommt», interpretiert die Redaktion die Entscheidung des Fachpublikums. Eine echte Motivationsspritze  – Töffli hin oder her. Fehlt nur noch die Erklärung, wie Zieglers Turnschuhe zur Ehre kommen, in der fernen Heimat zugedröhnte Verkehrs-Rowdys repräsentieren zu dürfen. Wie Zwölf-Chefredaktor Mämä Sykora gegenüber Werbewoche.ch erklärt, handelt es sich beim ausgegrabenen Bild um eine Aufnahme des Sportfotografen Toto Marti. Sie ist folglich im Ringier-Bildarchiv zu finden und erlebt nun auch an der Dufourstrasse einen zweiten Frühling. Und das mag man diesem bemerkenswerten Zeitdokument auch gönnen.

Thomas Häusermann

Schweizer Agenturen erfolgreich in Wien

Beim österreichischen Dialogmarketingpreis Columbus dominierten Schweizer Agenturen die D(-A-)CH-Kategorie. Die Agentur am Flughafen gewann vier Awards, Wirz Wietlisbach Dialog einen.

Am vergangenen Donnerstag verlieh der Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ) in Wien seine begehrten Columbus-Trophäen. Zu den Siegern des Abends gehörte die Agentur am Flughafen. Als erste Schweizer Agentur überhaupt, durften die Kreativen aus Altenrhein gleich vier Awards (2 x Silber, 2 x Bronze sowie eine weitere Auszeichnung) entgegennehmen und zählten damit zu den erfolgreichsten Agenturen des Wettbewerbs.

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Einen weiteren Silber-Award durfte Wirz Wietlisbach Dialog mit nach Hause nehmen. Mit diesem Resultat dominierten die Schweizer Agenturen die Kategorie D(-A-)CH, in der in Österreich nur Agenturen aus der Schweiz und aus Deutschland ihre Arbeiten einreichen dürfen und die somit als am härtesten zu gewinnen gilt. Die Kategorie D(-A-)CH war in diesem Jahr so stark belegt, dass in ihr knapp ein Viertel aller Awards überreicht wurden.

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Radio 105 heisst jetzt Planet 105

Der Zürcher Jugendsender Radio 105 heisst ab sofort Planet 105.  Mit dem Namenswechsel will Inhaber und Radiopionier Roger Schawinski eine Klage und Geldforderungen der früheren Mitbesitzer des Senders verhindern.

Schawinski bestätigte am Dienstag eine entsprechende Meldung von 20 Minuten. Die ehemaligen Mitbesitzer pochten auf den Schutz des Namens Radio 105. Das lässt Schawinski aber nicht gelten: Geschützt seien nur Wort und Bild – nicht aber die Zahl. «Zahlen kann man nicht schützen», sagte er zur Nachrichtenagentur SDA. Kurzerhand wurde also der Name einer Frühabend-Show des Jugendsenders zu dessen Namen umfunktioniert: Planet 105. Jetzt gehe es darum, eine neue «Wort-Bild-Marke» zu finden, sagte Schawinski. Zu diesem Zweck führt der Sender einen internationalen Wettbewerb durch. Aus den eingereichten Vorschlägen wählen schliesslich die Hörerinnen und Hörer denjenigen, der ihnen am besten gefällt. Der Relaunch soll dann Mitte August
folgen.

Schawinski hatte den konkursiten Sender Anfang Jahr ersteigert. Im April genehmigte das eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation die Konzessionsübertragung. Damit wurde Schawinski zum Besitzer von zwei konzessionierten Radiostationen – mehr erlaubt das Radio- und Fernsehgesetz nicht. (SDA)

Bild: Keystone

Ruf Lanz: Kampagne für Hiltl Badi-Restaurants

Seit anfangs der Sommersaison geniesst man die Hiltl-Spezialitäten neu auch im Strandbad Mythenquai und im Seebad Kilchberg. Pünktlich zu den sommerlichen Temperaturen kommt auch die Lancierungskampagne von Ruf Lanz.

Hiltl ist das traditionsreichste vegetarische Restaurant der Welt. Es wurde 1898 von Ambrosius Hiltl gegründet und wird heute von der Familie Hiltl in vierter Generation geführt. Aus dem einstigen «Wurzelbunker» für eingefleischte Vegetarier ist längst ein angesagtes Haus für alle geworden, die gesunden Genuss lieben. Die Agentur Ruf Lanz arbeitet bereits seit acht Jahren für Hiltl und lanciert nun auch die neuen Badi-Restaurants mit einer Kampagne. Die plakativen Sujets kommen gemäss Rolf Hiltl bei seinen Gästen immer wieder von Neuem sehr gut an. Nebenbei punkten sie regelmässig bei Werbe-Juries. Davon zeugen mittlerweile über 80 Auszeichnungen, von ADC über Clio bis Cannes.

Für die Badi-Lancierungskampagne hat Ruf Lanz die bei Gross und Klein beliebten aufblasbaren Schwimm-Utensilien neu interpretiert: Diese kommen Hiltl-typisch in Form von Gemüse und Früchten daher. Die Sujets kommen online und offline in diversen Anwendungen zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Marsha Lehmann (Marketing + Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Florian Birkner (Text), Christian Brütsch (Beratung), Fotografie und Bildbearbeitung: Tobias Stierli, Flaeck.ch.

SDA/AWP Multimedia verstärkt Team

Corina Hany und Daniel Lüchinger verstärken das Team von SDA/AWP Multimedia, dem Corporate Publishing Unternehmen der beiden Schweizer Nachrichtenagenturen SDA und AWP Finanznachrichten.

Corina Hany studierte Medien- und Kommunikationswissenschaften, BWL und Geschichte an der Universität Fribourg. Sie arbeitete unter anderem als Inlandredaktorin bei der Winterthurer Tageszeitung Der Landbote. Danach wechselte die 34-Jährige als Redaktorin und Produzentin in den Magazinbereich und leitete später als Chefredaktorin ein Schweizer Pferdefachmagazin. Zuletzt arbeitete Hany als Senior Corporate Publisher bei Denon Publizistik. Dort verantwortete sie unter anderem als Projektleiterin und Redaktorin die Produktion von Kundenmagazinen. Für SDA/AWP Multimedia ist Corina Hany als Redaktorin und Beraterin tätig.

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Daniel Lüchinger absolvierte an der Universität Zürich ein Studium in Geschichte, BWL und Politikwissenschaft. Danach arbeitete Lüchinger als Wirtschaftsredaktor und wechselte später als Berater zur PR-Agentur Communicators. Dort betreute der 33-Jährige vornehmlich Mandate aus den Bereichen Asset Management, Personalvorsorge sowie Gesundheitsvorsorge. Auf Unternehmensseite war Lüchinger in der Kommunikations-abteilung der Notenstein Privatbank tätig und zeigte sich dort unter anderem für den Bereich Corporate Publishing mitverantwortlich. Daniel Lüchinger arbeitet in einem Teilzeitpensum für SDA/AWP Multimedia als Redaktor und Berater.

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AZ Medien: Neuer Geschäftsführer «Medien Schweiz»

Roland Kühne wird ab 01.09.2014 Geschäftsführer des Unternehmensbereiches «Medien Schweiz» und Mitglied der Unternehmensleitung der AZ Medien. In dieser Funktion verantwortet er ebenfalls die Verlagsservices der AZ Medien.

Roland Kühne verantwortet damit das Buchgeschäft (AT Verlag), das Zeitschriftengeschäft mit vier Publikumszeitschriften und sechs Fachzeitschriften und AZ Verlagsservice, mit Verlagsdienstleistungen für interne und externe Kunden. Er übernimmt den Bereich von Axel Wüstmann, der ihn seit dem Austritt von Christoph Marty interimistisch geführt hat.

Roland Kühne war laut Mitteilung seit 2001 in verschiedensten Funktionen bei der Ringier AG in Zürich tätig, unter anderem als Leiter Kundenkontaktcenter, Leiter Services & ICT und zuletzt stellvertretender Geschäfts-führer der Blick-Gruppe in Zürich. Kühne ist im Rahmen seiner Tätigkeit bei Ringier u.a. Verwaltungsratsmitglied bei Schober Direkt Media, Ringier Print Adligenswil und der SMD Schweizer Mediendatenbank. Vor seinem Wechsel zu Ringier war er für Mercedes Benz Schweiz tätig.

Der 41-Jährige ist eidg. dipl. Technischer Kaufmann und hat den Diplomlehrgang «Marketingleiter» an der St. Galler Business School abgeschlossen. Kühne ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Er beginnt seine Tätigkeit am 01.09.2014.
 

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