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Somedia: Jahresgewinn auf Vorjahresniveau
Somedia konnte im vergangenen Geschäftsjahr bei sinkendem Umsatz den Cash flow steigern und einen Jahresgewinn auf Vorjahresniveau erzielen. Im Fokus der nächsten Monate steht der Einzug ins neue Medienhaus in Chur.
Das Medienjahr 2013 war branchenweit kein sehr erfolgreiches Jahr. Die Werbeeinnahmen gingen schweizweit weiter zurück und auch die Auflagezahlen der grossen Zeitungen bröckeln. Somedia, das Medienhaus zu dem auch die Werbewoche gehört, konnte sich im Markt gut behaupten, wie CEO Andrea Masüger in einer Mitteilung schreibt. Zwar verringerte sich der Umsatz, der Cash flow konnte gegenüber Vorjahr aber um 2,5 Millionen Franken verbessert werden. Der Jahresgewinn entspricht ungefähr demjenigen von 2012.

Somedia verstärkt in Zukunft die Konvergenzstrategie mit Tageszeitung, Radio, TV und online. Diese werden bis zum nächsten Jahr zur konvergenten Medienmarke «Südostschweiz» zusammengefasst. Daneben wird die bewährte Linie der Lokalzeitungen, der Gratiszeitungen und des Bündner Tagblatts weitergeführt. Im Dienstleistungsbereich wurde mit Somedia Promotion ein starker Brand für den Werbeverkauf geschaffen und mit Somedia Production für die Druckerei, die Webagentur und die Videoproduktion ein kraftvoller Auftritt lanciert. Weiter im Portfolio befinden sich zahlreiche Zeitschriften und der Buchverlag.
Nachdem das Bündner Tagblatt letztes Jahr ein neues Layout erhalten hat, wird in den kommenden Monaten ein Relaunch der Südostschweiz folgen. Dieser wird inhaltliche und grafische Neuerungen umfassen, welche die neue konvergente Medienmarke abbilden werden. Damit werden beide deutschsprachigen Tageszeitungen der Somedia zeitgemäss und modern auftreten, ohne ihre Tradition über Bord zu werfen. Auch Radio und Fernsehen werden sich mit inhaltlichen und optischen Neuerungen auf die neue Medienmarke vorbereiten.
Weit fortgeschritten ist der Bau des neuen Medienhauses in Chur. Der Rohbau ist derzeit bis zum zweiten Obergeschoss im Gange. Dank des guten Wetters in den Wintermonaten konnte der Zeitplan gut eingehalten werden. Das Medienhaus soll Ende dieses Jahres fertiggestellt sein. Der Umzug der Mitarbeiter von den vier heutigen Standorten in Chur und Umgebung an die neuen Arbeitsplätze im Medienhaus ist auf Anfang 2015 geplant, die vollständige Inbetriebnahme ist für März vorgesehen.
Schweiz Tourismus ernennt Marktleiter Japan
Schweiz Tourismus hat die Stelle des Markleiters Japan neu besetzt: Ab Herbst verantwortet Fabien Clerc von Tokyo aus sämtliche Marketingaktivitäten im japanischen Markt.
Der japanische Markt nimmt für die touristische Schweiz eine herausfordernde Stellung ein: Im Rahmen der von Schweiz Tourismus (ST) verfolgten Dualstrategie – Rückgewinnung der europäischen Gäste einerseits und Abschöpfen des vorhandenen Potentials in den neuen Fernmärkten andererseits – gilt Japan besonderes Augenmerk. Die vakante Stelle des Marktleiters Japan konnte ST mit einem versierten Asien-Kenner besetzen: Der 33-jährige Fabien Clerc tritt per 15. September 2014 die Nachfolge von Kasumi Abe in Tokyo an, die für ST Japan das Key Account Management leitet. Er war bis zuletzt Head of Business Asia beim World Economic Forum in Genf und trieb unter anderem die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Japan im internationalen Kontext voran.
Clerc lebte drei Jahre in Japan und arbeitete laut Mitteilung unter anderem als Projektmanager an der United Nations University in Tokyo oder am Asia Disaster Reduction Center der Vereinten Nationen in Kobe und unterrichtete Englisch an verschiedenen Sprachschulen in Osaka, Kyoto und Shiga. Weitere berufliche Stationen waren das Projektmanagement beim World Business Council for Sustainable Development in Genf oder die Position des Community Relations Manager für Japan beim World Economic Forum ebenfalls in Genf. Clerc hat an der Universität Lausanne Politik studiert und einen Master in Leadership, zudem erhielt Clerc 2007 ein Stipendium von der Schweizerisch-Japanischen Handelskammer.
Joiz gewinnt den Swiss Economic Award 2014
Joiz gewinnt in Interlaken den Swiss Economic Award 2014 in der Sparte Dienstleistung. Der Jungunternehmerpreis wurde dieses Jahr bereits zum 16. Mal verliehen.
Die Jury unter der Leitung von Präsidentin Carolina Müller-Möhl hat aus über 250 Bewerbungen die Sieger gekürt. In der Sparte Dienstleistung gewinnt das innovative «Social-TV» Joiz den diesjährigen Swiss Economic Award. Das neuartige «Social-TV» mit interaktivem Programm für die Zielgruppe der 15- bis 34-jährigen Menschen verknüpft TV mit Web, Mobile und Social Media. Das Jungunternehmen wurde 2009 von Alexander Mazzara und Dominik Stroppel gegründet und beschäftigt heute 129 Mitarbeitende. «Wir sind sehr stolz darauf, diesen Preis gewonnen zu haben,» freut sich Alexander Mazzara, Gründer und CEO von Joiz. «Er bedeutet eine grosse Anerkennung für unser Unternehmenskonzept, vor allem aber auch für die intensive Aufbauarbeit, die unser junges Team in den letzten drei Jahren geleistet hat!»

Joiz ist TV für die Generation Facebook. Das Jungunternehmen reagiert auf die veränderte TV-Nutzung, sucht den Dialog mit seiner Community und bietet seinen Nutzern seit 2011 eine Art Medienheimat. Anders als bei klassischen TV-Sendern partizipiert der «Viewser» (Wortspiel aus Viewer und User) mittels diverser Interaktionsmöglichkeiten aktiv am Programm. Über einen Second Screen wie zum Beispiel Tablet, Laptop oder Smartphone können die Viewser auch untereinander interagieren. Die selber entwickelte Technologie kombiniert mit attraktiven Inhalten und modernem Storytelling in TV, Web, Mobile und Social Media ermöglicht komplett neue Werbemöglichkeiten. Für die innovativen Branded-Entertainment-Konzepte und plattformübergreifenden Kampagnen ist Joiz bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Zuletzt mit Gold beim Goldbach Crossmedia Award für die interaktive Quizshow «Wer’s glaubt», die Joiz gemeinsam mit Wirz Werbung und PHD für Die Mobiliar konzipiert und realisiert hat.
2013 ist Joiz mit einem neuen Sender nach Schweizer Vorbild in Deutschland on air gegangen und erreicht bereits 35 Millionen Haushalte. Die Internationalisierung wird mit einem Franchise-Modell weitergeführt. Joiz wird finanziert von der Innovationsstiftung der Schwyzer Kantonalbank (SZKB). Nach Dacuda im Jahr 2011 gewinnt damit bereits zum zweiten Mal eine von der Innovationsstiftung finanzierte Unternehmung den bedeutendsten Jungunternehmerpreis der Schweiz, wie es in einer Mitteilung der Bank heisst. (pd/hae)
SDV Award 2014 – Die Sieger sind gekürt
Am 6. Juni feierte die Schweizer Dialogmarketing‐Branche an einer glanzvollen Award‐Night die frischgekürten Dialogmarketing‐Helden und sorgte so für einen weiteren Höhepunkt des Schweizer Dialogmarketing‐Preises 2014.
Gold, Silber und Bronze in 17 Kategorien plus der begehrte Junior‐Award (Spezialpreis) durften in diesem Jahr die 22 Jurymitglieder um Christian Huldi vergeben. Die Ehrung der Dialogmarketing Heroes 2014 wurde zwar nicht in Gotham‐City, dafür aber im comicshaft umgesetzten Skyline‐Dekor im Zürcher Kongresshaus zelebriert. Durch den Abend führte Knackeboul mit seiner Gudrun und die frisch und launig moderierende Melanie Winiger.

Grosser Wow‐Effekt erzielt
Drei Medaillen in Gold, elf in Silber und einundzwanzig in Bronze glitzerten bei der Heldenehrung auf der Bühne:
| Status | Kampagne | Agentur | Auftraggeber | Kat. |
| Bronze | Sparort | Ogilvy One | Sanagate | 1 |
| Bronze | UBS Check-in Mailing | Publicis Communications Schweiz | UBS | 2 |
| Bronze | BMW Soundtree | Serviceplan | BMW Schweiz | 2 |
| Silber | Helsana-Gruppe, Lead-Management | Four. Werbeagentur | Helsana-Gruppe | 2 |
| Bronze | Entfalten und Zukunft gestalten | RedWorks | Swiss Life | 3 |
| Silber | Das erste Couvert zum Backen & Garen | Wirz Wietlisbach Dialog | Betty Bossi | 4 |
| Gold | Werbe-Ikonen-Mailing | Wirz Wietlisbach Dialog | Post CH | 5 |
| Bronze | PostLogistics – Pakete versenden-Mailing | Leo Burnett Schweiz | Post Logistics | 5 |
| Bronze | SBB Werbung | SBB | 5 | |
| Bronze | Work Anywhere | Eyekon | Swisscom | 7 |
| Bronze | Parisienne Alphabet | Formeldrei | British American Tobacco Switzerland | 7 |
| Bronze | BMW Ecoist | Serviceplan | BMW Schweiz | 7 |
| Silber | Audi A1 Verkaufserfolg dank Shazam | Y&R Group Switzerland | Audi | 7 |
| Bronze | Heidi – Das Wandern ist des Heidis Lust | Y&R Group Switzerland | Migros-Genossenschafts-Bund | 7 |
| Silber | Heidi – Das Wandern ist des Heidis Lust | Y&R Group Switzerland | Migros-Genossenschafts-Bund | 8 |
| Silber | Advertiser Anonymous – ADC Highjack | Wirz Wietlisbach Dialog | Post CH | 9 |
| Bronze | Migros-Magazin – Autospecial | Leo Burnett Schweiz | Migros-Magazin (Redaktion) | 10 |
| Silber | Swiss / Seats for Switzerland / Microsite | Publicis Communications Schweiz | Swiss International Air Lines | 10 |
| Gold | Kuoni – Reise deinen Traum | Serranetga | Kuoni Reisen | 10 |
| Bronze | Denner: «Social Discount» | Notch Interactive | Denner | 10 |
| Bronze | Ikea Katalog-Preview | Wirz Werbung | Ikea | 10 |
| Bronze | Mobiler Versicherungsrechner | Ogilvy One | Mercedes-Benz Schweiz | 11 |
| Bronze | Bio Suisse – Kuhmarathon | Leo Burnett Schweiz | Bio Suisse | 12 |
| Silber | Micasa – Namensapp | Leo Burnett Schweiz | Migros-Genossenschafts-Bund | 12 |
| Silber | WOZ – Ultimatum | Leo Burnett Schweiz | Woz Die Wochenzeitung | 12 |
| Bronze | Tailormade Christbaumschmuck | Y&R Group Switzerland | Y&R Group Switzerland | 12 |
| Bronze | Hypnotisierende Festtags-Karte | Y&R Group Switzerland | Microsoft | 13 |
| Silber | Das erste Couvert zum Backen & Garen | Wirz Wietlisbach Dialog | Betty Bossi | 14 |
| Bronze | Metallbrief | Huguenin | Huguenin | 14 |
| Silber | Einsteigen. Abheben. Die Welt bewegen. | One Marketing Services | One Marketing Services | 14 |
| Gold | Werbe-Ikonen-Mailing | Wirz Wietlisbach Dialog | Post CH | 15 |
| Bronze | Stalburg Theater: «Bretter, die die Welt bedeuten.» | GKK Dialog Group | Stalburg Theater | 16 |
| Silber | CORTEC: „Das könnte Ihnen so passen.“ | GKK Dialog Group | Cortec | 16 |
| Bronze | Dialoge zwischen Menschen | GKK Dialog Group | GKK Dialog Group | 16 |
| Bronze | Wunsch frei für Bildung | One Marketing Services | Stiftung Kinderdorf Pestalozzi | 17 |
Dass Superhelden nicht automatisch vom Himmel fallen zeigt sich darin, dass die League of Justice in den Kategorien «Gedruckte, unpersonalisierte Massnahmen» (Kategorie 6), «Ambient‐Massnahmen» (Kategorie 9) und «Digital: Mobile Marketing inkl. App» (Kategorie 11) keinen solchen eruieren konnte, dafür aber konnten einundzwanzig Wettbewerbseingaben mit einem Zertifikat geehrt werden:
| Kampagne | Agentur | Auftraggeber | Kat. |
| Held eco Wäscheleinen-Mailing | Startbahnwest | Held | 2 |
| Post Logistics – Einfacher zum Paket Mailing | Leo Burnett Schweiz | PostLogistics | 4 |
| Äpfel statt Broschüren | Wirz Wietlisbach Dialog | ERZ Entsorgung + Recycling Zürich | 5 |
| Einsteigen. Abheben. Die Welt bewegen. | One Marketing Services | One Marketing Services | 5 |
| Säntispark: Fast wie Ferien. Nur viel näher. | Rembrand | Genossenschaft Migros Ostschweiz | 6 |
| Advertiser Anonymous | Wirz Wietlisbach Dialog | Wirz Wietlisbach Dialog | 7 |
| BMW Soundtree | Serviceplan | BMW Schweiz | 7 |
| Entfalten und Zukunft gestalten | RedWorks | Swiss Life | 8 |
| Dinosaurier Museum Aathal | Wirz Werbung | Sauriermuseum Aathal | 9 |
| BMW Ecoist | Serviceplan | BMW Schweiz | 10 |
| Stöckli – Das fliegende Fahrrad | Serviceplan | Stöckli Swiss Sports | 12 |
| Lotto-Millionär Heini Sutter | Contexta | Swisslos Interkantonale Landeslotterie | 12 |
| Ikea No empty chairs for christmas | Wirz Werbung | Ikea | 12 |
| Das Saville Row Mailing | Wirz Wietlisbach Dialog | Wirz Gruppe | 13 |
| Pro Infirmis Mannequins | Jung von Matt / Limmat | Pro Infirmis | 17 |
Das Gros der Helden wirkt in der Limmatstadt
Geballte Kraft in den Zürcher DM‐Hauptquartieren, hierhin wandern die meisten Medaillen und Zertifikate. So scheint es bei Wirz Wietlisbach Dialog kreativmässig stets zu blitzen und zu krachen, aber auch bei Leo Burnett Schweiz an der Ämtlerstrasse und bei Y&R Group Switzerland nahe Hardturm: 33 der insgesamt 50 Medaillen und Zertifikate können nun die dort wirkenden Heldinnen und Helden in ihre Shrines of Honor legen. Wie immer dürfen natürlich auch alle anderen Teilnehmenden stolz auf sich und ihre Leistungen sein. Herzliche Gratulation an alle – der Medaillenspiegel 2014:
| Punkte | Agentur |
| 20 | Wirz Wietlisbach Dialog |
| 13 | Leo Burnett Schweiz |
| 12 | Y&R Group Switzerland |
| 7 | GKK Dialog Group |
| 7 | Serviceplan |
| 6 | One Marketing Services |
| 5 | Publicis Communications Schweiz |
| 4 | Ogilvy One |
| 4 | Serranetga |
| 4 | Wirz Werbung |
| 3 | Four. Werbeagentur |
| 3 | RedWorks |
| 2 | Eyekon |
| 2 | Formeldrei |
| 2 | Huguenin |
| 2 | Notch Interactive |
| 2 | SBB |
| 1 | Contexta |
| 1 | Jung von Matt / Limmat |
| 1 | Rembrand |
| 1 | Startbahnwest |
Der Medaillenspiegel ergibt sich nach einem Punktesystem, so bringt eine Goldmedaille beispielsweise vier Punkte, eine Silbermedaille drei Punkte. Ein detailliertes Ranking (mit Unterteilung nach Auszeichnungen) finden Sie hier.
Kein Platin – Jury setzt auf Unbestechlichkeit
Was macht man, wenn der Sponsor der höchsten Auszeichnung eines Wettbewerbes den Preis selber gewinnt? Man setzt auf Fairness und bleibt korrekt. Seit Jahren wird der Platin‐Preis des Schweizer Dialogmarketing‐ Preises von der Schweizerischen Post gesponsert. In diesem Jahr gewinnt die Post den Platin‐Preis. Für die Verantwortlichen ein phänomenales Ergebnis, für die Jury aber ein klares Signal, im 2014 keinen Platin‐Preis zu vergeben. Unbestechlichkeit siegt. Gefeiert wurde an der Award‐Night das Nonplusultra aller Sieger trotzdem: An der Post‐Bar wurde bis tief in die Nacht freudig auf den nicht erkürten Sieger angestossen.
Junior‐Award greift nach den Sternen
Die Gewinner des SDV‐Junior‐Award, Luca Schneider (26) und Yannick Schaller (26), beide von Havas Worldwide Zürich, greifen nicht nur nach den Sternen, sondern zeigten der ganzen Branche, wo diese zu finden sind. Ihre Arbeit hat am meisten imponiert, sie wird somit an der nächsten Award‐Night für allgemeines Abheben sorgen. Denn, so schreiben die beiden Ausgezeichneten in ihrem eingereichten Konzept, vielversprechend : «Astronauten. Niemand steigt höher auf, niemand dringt weiter in unbekannte Welten vor. Ausser vielleicht die Kreativen. Die wirklich Guten unter ihnen schaffen aus dem grossen, drückenden Nichts grossartige Ideen und begeistern damit Massen. […] Deshalb sagen wir: Steig ein. Und greif nach den Sternen.» ‐ Wenn das kein Motivations‐Booster ist? Man darf gespannt sein …
Mehr Zeit, den Sieg zu geniessen
Möglicherweise hat sich der eine oder andere Besucher der Award‐Night im Voraus gefragt, ob es dieses Jahr wie an einer Comic‐Con her und zugehen wird, also ein Kongresshaus voller Dialogmarketing‐Asse in bunten, hautengen Ganzkörperanzügen à la Spider‐Man oder Iron Man. Dem war aber – zum Glück aller – nicht so. Dafür führte die quirlige Melanie Winiger gemeinsam mit dem rastlosen Rapper, Beatboxer und Joiz‐Moderator Knackeboul galant durch den Abend. Der Veranstalter Schweizer Dialogmarketing‐Verband stellte in diesem Jahr die Preisverleihung, die gemeinsame Party und das gemeinsame Feiern und Networken in den Vordergrund. Das kam bei den Teilnehmenden der Award‐Night sehr gut an und gipfelte in einer rauschenden After‐Party mit DJ Luzius Wespe.
Kein Heldentum ohne grosszügige Supporter im Hintergrund
Batman wäre ohne Alfred Pennyworth, den loyalen und still im Hintergrund wirkenden Butler, praktisch handlungsunfähig. Genauso ist der Schweizer Dialogmarketing‐Preis auf die Unterstützung von Partnern und Sponsoren angewiesen. Ihnen gilt genauso ein tosender Applaus wie den prämierten Helden der Award‐Night – ein herzliches Dankeschön an die «Fantastischen Achtundzwanzig», die Partner und Sponsoren des zurückliegenden Schweizer Dialogmarketing Preises.
Wenn Helden reisen …
… kann man viel entdecken. Deshalb können die Finalisten und ihre ausgezeichneten Kampagnen des diesjährigen Schweizer Dialogmarketing‐ Preises gebucht werden, beispielsweise für eine Wanderausstellung oder zu Lernzwecken. Interessenten wenden sich einfach an den SDV Schweizer Dialogmarketing Verband.
Zu guter Letzt: Trikot-Trick
Adidas präsentierte Ajax Amsterdam Vorschläge für das neue Trikot – und sorgte bei den anwesenden Spielern für grosse Augen.
Namhafte Verstärkung der NZZ-Redaktion
Die NZZ verstärkt die Redaktino mit mehreren Neuzugängen: Colette Gradwohl, Peer Teuwsen, Balz Bruppacher und Peter Sennhauser wechseln nach Zürich.
Im Rahmen der strategischen Investition in eine hochwertige Publizistik und der konsequenten Digitalisierung der Inhaltsangebote verstärkt sich die Redaktion der NZZ mit erfahrenen Journalistinnen und Journalisten. Zudem wird der Newsroom weiter ausgebaut, um sowohl digital als auch im Print noch besser auf die Kundenbedürfnisse und die Marktentwicklung reagieren zu können.
Colette Gradwohl, zuletzt Chefredaktorin und Geschäftsleiterin des Winterthurer «Landboten» und ehemalige Leiterin der Abteilung Information von Radio DRS, wird neu im Range einer stellvertretenden Chefredaktorin die publizistische Produktverantwortung Print/Replika übernehmen.
Als ihr Stellvertreter amtet neu Christoph Fisch, der bis dato Nachrichtenchef und Redaktor im Ressort Sport der «Neuen Zürcher Zeitung» ist und ebenfalls einen sehr vielseitigen journalistischen Werdegang, u.a. als Blattmacher, aufweist.
Von der Zeit in Hamburg nach Zürich wechselt Peer Teuwsen. Er hat zuletzt die Ausgabe für Hamburg betreut und war zuvor Leiter der Schweizer Ausgabe der Zeit. Ab Herbst wird er bei der NZZ für die Entwicklung publizistischer Produkte zuständig sein, mit Schwerpunkt Magazine und Long Tail.
Für die publizistische Produktverantwortung von NZZ.ch wird neu Peter Sennhauser zuständig, der auf eine langjährige internationale Karriere als Journalist, Online-Entwickler und Projektleiter zurückblickt. Er war unter anderem bei der Agentur Blogwerk und der «Tageswoche» tätig.
Die mobilen Angebote der NZZ werden künftig von Thomas Stamm verantwortet, der wie Sennhauser in das Leitungsgremium des Newsrooms wechselt. Er war zuletzt Nachrichtenchef im Ressort Wirtschaft und in dieser Funktion unter anderem bereits intensiv mit der Digitalisierung betraut.
Der ehemalige Chefredaktor der Nachrichtenagentur AP Schweiz, Balz Bruppacher, verstärkt die Redaktion im Bereich Ausbildung und Qualitätssicherung. Daneben wird er in seinen angestammten Spezialgebieten, vor allem im Bereich Wirtschaft, als Autor arbeiten.
Bereits vor einigen Wochen zur NZZ zurückgekehrt ist Jeroen van Rooijen. Er verstärkt den Bereich Lebensart mit Beiträgen für die digitalen Kanäle und für die NZZ-Lebensart-Plattform auf Facebook. Demnächst wird er zudem mit einer regelmässigen Print-Kolumne in Erscheinung treten.
Ebenfalls bereits seit einigen Wochen für die NZZ tätig ist Michael Fleischhacker, ehemaliger Chefredaktor der «Presse» in Österreich und einer der profiliertesten Journalisten im Nachbarland. Er betreut das Projekt einer sprachregionalen Angebotsausweitung in Österreich.
Fachliche Unterstützung erhält der NZZ-Newsroom zudem durch vier Front-End-Programmierer bzw. Interactive Designer. Personell verstärkt werden auch das Community-Management, die Nachrichtenredaktion und der Bereich Meinung & Debatte, der neu unter Leitung von Martin Senti, dem bisherigen stellvertretenden Inlandchef, ausgebaut und um eine digitale Präsenz ergänzt wird.
Ab Sommer wird die Redaktion der Neuen Zürcher Zeitung schrittweise in drei Bereiche organisiert; im Zentrum bleiben unter Leitung der zuständigen Ressortleiter die Fachredaktionen als Garanten für höchste inhaltliche Qualität. Der ausgebaute Newsroom bleibt unter der Leitung von Luzi Bernet als stellvertretendem Chefredaktor und Nachrichtenchef. Ihm steht als Stellvertreterin weiterhin Anja Grünenfelder zur Seite. Im Newsroom werden sämtliche Tätigkeiten konzentriert, die Querschnittsfunktionen wahrnehmen bzw. für die digitale Abdeckung über 20 Stunden à 7 Tage notwendig sind. Zum Dritten werden unter Leitung der jeweils zuständigen Produktverantwortlichen bestehende und neue Angebote hergestellt bzw. entwickelt.
Ehrung für Dominique von Matt
Am Markenkongress in Zürich hat die Swiss Academy of Marketing Science erstmals zwei Ehrenpreise vergeben. Ausgezeichnet wurden Dominique von Matt und Reto Hofstetter für besondere akademische Verdienste.
Unter dem Vorsitz der Professoren Torsten Tomczak, Direktor der Forschungsstelle für Customer Insight an der Universität St.Gallen (FCI-HSG), und Harley Krohmer, Direktor des Instituts für Marketing und Unternehmensführung an der Universität Bern, feierte die neu gegründete Swiss Academy of Marketing Science im Zürcher Grandhotel Dolder ihre Premiere. Während der Galaveranstaltung «Nacht der Marke», bei der auch die Krönung des Werber des Jahres stattfand, verlieh die Academy zwei Awards: Den «Swiss Academy of Marketing Science Award» für einen Marketingpraktiker, der sich durch besonderen Einsatz um die universitäre Lehre und Forschung verdient gemacht hat, sowie den «Rigour & Relevance Research Award» für einen herausragenden Forschungsbeitrag, der in der Praxis auf höchste Anerkennung stösst. Gewählt wurden die beiden Preisträger von Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Marketingpraktiker und Dozent
Für seine vorbildliche Unterstützung der akademischen Marketinglehre und -forschung an Schweizer Universitäten sowie seinen Einsatz für die Verbreitung der Idee des Marketing in der Öffentlichkeit erhielt Dominique von Matt den «Swiss Academy of Marketing Science Award 2014». Der VR- Präsident und Mehrheitseigentümer der Kommunikationsagentur Jung von Matt/Limmat gehört zu den renommiertesten Experten in Markenführung, Werbung und digitaler Kommunikation in der Schweiz. Dominique von Matt ist seit 2008 Dozent an der Universität St.Gallen und unterrichtet das Fach Marketingkommunikation im Master-Programm Marketing, Services and Communication. Seine Lehrveranstaltung wird von den Studierenden an der HSG jeweils mit der Höchstnote bewertet.
Auch an anderen Schweizer Hochschulen wirkt der an der Universität Zürich promovierte Markenexperte oft als Gastdozent oder Referent. Dominique von Matt ist zudem Autor zahlreicher Publikationen zu Markenführung. Kontinuierlich beteiligt er sich an Forschungsprojekten, wie der kürzlich erschienenen Studie «Swissness Worldwide». Gewählt wurde Dominique von Matt von einer Jury aus 16 führenden Marketingwissenschaftlern der Schweizer Universitäten und Hochschulen ETH Zürich, IMD Lausanne, Universität Basel, Universität Bern, Universität Fribourg, Université de Lausanne, Università della Svizzera italiana, Universität St. Gallen sowie der Universität Zürich.
Forschung mit praktischer Relevanz
Um das Bild zu korrigieren, dass exzellente wissenschaftliche Marketingforschung sich zu wenig mit aktuellen und relevanten Problemen der Marketingpraxis beschäftige, bewertete eine zehnköpfige Jury von führenden Persönlichkeiten aus der Marketingpraxis ‒ unter anderen Thomas Amstutz, CEO von Feldschlösschen; Nadine Borter, Geschäftsführerin von Contexta; Kjell Gruner, Vice President Marketing von Porsche; Emanuel Probst, CEO von Jura ‒ wissenschaftliche Beiträge
hinsichtlich ihrer praktischen Relevanz. Für den Artikel «Social ties and user-generated content: Evidence from an online social network», publiziert 2013 in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift «Management Science», erhielt Reto Hofstetter den «Rigour & Relevance Research Award». Der Berner, der sich an der Universität St.Gallen habilitierte, ist inzwischen Professor für Marketing am Institut für Marketing und Kommunikation an der Università della Svizzera italiana (USI).
Leo Burnett: Neue Kampagne für Sanitas
Für das Sanitas Unternehmensgeschäft hat Leo Burnett eine neue Kampagne kreiert. Sie verrät Unternehmen, was sie Sinnvolles für ihre Mitarbeitenden tun können.
Ein guter Arbeitgeber verwöhnt seine Mitarbeitenden nicht mit kleinen, unangebrachten Aufmerksamkeiten, sondern mit einer umfassenden Versicherungslösung. Ausgearbeitet von Experten, die sich in der jeweiligen Branche bestens auskennen. Das schützt Unternehmen und Mitarbeitende vor Deckungslücken und Deckungsüberschneidungen. Die von Leo Burnett Schweiz entwickelte Printkampagne dramatisiert genau diesen Insight. Sie erscheint in der Tages- und Wirtschaftsfachpresse und wird mit einer Bannerkampagne auf Finanz- und Wirtschaftsportalen begleitet.



Verantwortlich bei Sanitas: Valentin Hüsser (Leiter Zentrales Marketing), Claudia Haueter (Stv. Leitung Marketing). Verantwortlich bei Leo Burnett: Simon Staub (Creative Direction), Vinzenz Blaas (Art Direction), Mark Stahel (Text), Michael Gassler, Nino Zuberbühler (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying). Fotograf: Stefan Minder, Bildbearbeitung: Felix Schregenberger;. Verantwortlich für Online: Notch Interactive: Jeff Gerber (Creative Direction), Marco Klein (Art Direction), Vera Weber (Beratung); Media: mediaschneider: Annika Heuter, Sina Beeler, Sean Pfister (Mediastrategie und -planung).
Publigroupe: Hedge-Fund will mehr
Wie die NZZ am Sonntag berichtet, fordert der Schweizer Hedge-Fund RBR Capital Advisors von der Publigroupe, dass sie das Swisscom-Angebot von 200 Franken pro Aktie als zu tief ablehnt.
AZ Medien wollen Oltner Tagblatt ganz übernehmen
Die AZ Medien AG will die Herausgeberin des Oltner Tagblatts, die Dietschi AG, vollständig übernehmen. Das Aargauer Medienhaus von Peter Wanner bietet den übrigen Aktionären einen Preis von 2500 Franken pro Aktie, wie beide Unternehmen am Freitag gemeinsam mitteilten.
Die AZ Medien AG besitzt bereits heute eine Mehrheit an der Dietschi AG. Sie hatte sich vor zwei Jahren mit vorerst 33 Prozent am Aktienkapital beteiligt. Im Mai 2014 wurden ihr dann von verschiedenen Aktionären weitere Aktien angeboten, sodass sich die Beteiligungsquote auf über 50 Prozent erhöhte. Das Angebot an die restlichen Dietschi-Aktionäre läuft vom heutigen Freitag bis zum 6. August 2014.
Wieder Mitbesitzerin von Radio 32
Mit dem Kauf der Dietschi AG wird die AZ Medien AG erneut Mitbesitzerin von Radio 32. Ende 2012 musste das Aargauer Medienunternehmen seine damalige 11,3 Prozent-Beteiligung am Solothurner Lokalradio an die Gassmann AG (Bieler Tagblatt) verkaufen, weil es mit Radio 24 und Radio Argovia bereits zwei Radiostationen besass. Ihre Anwälte klärten derzeit ab, ob die AZ Medien AG die 21,9-Prozent-Beteiligung der Dietschi AG an Radio 32 behalten dürfe, sagte AZ-Verleger Peter Wanner auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Falls das Bundesamt für Kommunikation anderer Meinung sei, werde man sich von dieser Beteiligung trennen. Sämtliche Produkte und Beteiligungen der Dietschi AG würden weitergeführt, hiess es zudem bei der AZ Medien AG auf Anfrage. Zum Portefeuille der Dietschi AG gehört neben Radio 32 und dem Oltner Tagblatt mit einer Auflage von 14'800 Exemplaren auch die Oberbaselbieter Zeitung, ein wöchentlicher Gratisanzeiger mit einer Auflage von 44'000 Exemplaren.
Übernahmegespräche eingeleitet
Der Verwaltungsrat der Dietschi AG empfiehlt den Minderheitsaktionären, das Angebot der AZ Medien anzunehmen. Das Gremium leitete bereits Übernahmegespräche ein. Damit soll die Zukunft des Unternehmens mit seinen Publikationen langfristig gesichert werden. Dietschi hatte im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust gemacht. Ursache für die roten Zahlen waren gemäss Mitteilung Abschreibungen auf der Zeitungsdruckmaschine. Das Oltner Tagblatt wird von der Dietschi AG selber gedruckt. Die Dietschi AG hatte letzten Jahres einen Geschäftsbereich veräussert. Sie verkaufte den Bereich Akzidenzdruck per 1. September 2013 in einem Management-Buy-Out an den damaligen Dietschi-CEO Thomas Müller. (SDA)
