Tessiner Printjournalisten verdienen zu wenig

Rund 51 Prozent der Tessiner Journalisten von Printmedien verdienen weniger als im zuletzt geltenden Gesamtarbeitsvertrag vorgesehen. In 19 Prozent der Fälle liegt der Lohn gar unterhalb der tiefsten Lohnstufe.

Dieses Ergebnis geht aus einer aktuellen Umfrage der Mediengewerkschaften Associazione Ticinese dei Giornalisti, Schweizer Syndicat Medienschaffender und Syndicom hervor. Die Studie, die auf den Antworten von 192 Gewerkschaftsmitgliedern (von total 780) basiert, wurde am Freitag veröffentlicht. Insgesamt liege der Lohn von Journalisten im Tessin (alle Kategorien, von Print bis Fernsehen) 17 Prozent unter dem Schweizer Mittel. Verdient ein Medienschaffender 2014 im Tessin durchschnittlich 6153 Franken, sind es (gemäss einer Studie von 2007) schweizweit 7200 Franken. Die durchschnittlich höchsten Löhne im Tessin gebe es beim Radio und Fernsehen RSI. Dort existiere aktuell noch ein Gesamtarbeitsvertrag. Allerdings gebe es bei der RSI, wie auch im Printbereich, ein deutliches Gefälle zwischen den Löhnen von Frauen und Männern.

Frauen verdienen weniger

Gemäss den Mediengewerkschaften machte der Unterschied bei den Zeitungen rund 17 Prozent aus (Frauen 5250 Franken, Männer 6153). Bei der RSI würden Frauen durchschnittlich 7769 Franken und Männer 8423 Franken verdienen. Ursache sei die häufigere Besetzung von Führungspositionen durch Männer. Die Mediengewerkschaften kritisieren die Verlagshäuser im Tessin. Seit im Jahr 2004 der Gesamtarbeitsvertrag auslief, hätten sich die Konditionen – trotz anderslautender Versprechungen – verschlechtert. Rund 51 Prozent der Journalisten von Printmedien erhalten gemäss Studie einen Lohn unterhalb der früheren GAV-Konditionen. In 19 Prozent der Fälle liege der Lohn sogar unterhalb der niedrigsten Lohnstufe. Gespart hätten die Verlage, indem sie im Verlauf der Arbeitsjahre die Löhne von Mitarbeitern nicht erhöhten. Eine zweite Methode sei die prozentuale Herabsetzung der Arbeitsverhältnisse gewesen.

Auf Abruf keine Garantien

Als besonders prekär werteten die Gewerkschaften die Situation von externen Mitarbeitern der RSI. Dabei handle es sich um rund hundert Personen. Sie seien durch Verträge gebunden, die das reale Arbeitspensum nur annähernd definieren. Wer «auf Abruf» arbeite, habe keine Garantien hinsichtlich eines Gesamtlohns. (SDA)

Kampaweb: Solidar-Kampagne polarisiert

Bei der aktuellen Aktion von Solidar Suisse sind bisher über 300 Buhruf-Videos eingegangen, gestern Mittwoch wurden am Paradeplatz weitere Buhrufe von Passanten gesammelt. Der Aufruf, Sepp Blatter auszubuhen, ist auf der Facebook-Fanpage nicht unumstritten.

Mit der interaktiven Buhruf-Aktion gab Solidar Suisse ihren UnterstützerInnen die Möglichkeit, ihren Unmut über das fehlende Engagement der Fifa für eine faire WM auf spielerische und persönlichen Weise auszudrücken. Bis heute sind bereits mehr als 300 Buh-Videos zusammengekommen und über 1‘700 Menschen haben die Buhruf-Aktion unterstützt. Der Aufruf, Sepp Blatter auszubuhen, ist auf der Facebook-Fanpage von Solidar nicht unumstritten. So reichten die Kommentare von «Tolle Aktion» bis hin zu «Wenn man schon andere kritisiert, dann doch bitte mit Niveau… Buhrufe sind respektlos.» «Gute Aktionen polarisieren eben», so die Agentur zur Aktion.

Auch medial konnte sich Solidar Suisse in den letzten Tagen Gehör verschaffen. So war Alexandre Mariéthoz letzte Woche Gast in der Sendung Infrarouge von Radio Télévision Suisse und die Solidar Suisse-Direktorin Esther Maurer vorgestern im Club von SRF. Kurz vor Beginn der WM lädt Solidar Suisse zu einem Torspende-Spiel ein. UnterstützerInnen wählen ihre Lieblingsmannschaft aus, legen den Spendenbetrag pro Tor fest und übermitteln diese Informationen zusammen mit ihren Adressangaben. Der fällige Spendenbetrag wird nach Abschluss der WM errechnet.

Solidar-Kampagnenleiterin Fabienne Widmer mag Fussball und schaut der WM mit gemischten Gefühlen entgegen: «Ich werde mir die WM-Spiele auch anschauen und mitfiebern. Es wäre schön gewesen, hätte die Fifa die Chance gepackt, und die WM zu einem Fest für alle gemacht. Doch wir bleiben am Ball – für die Turniere in Russland (2018) und Katar (2022), die auch unter einem schlechten Stern stehen.»

Verantwortlich bei Solidar Suisse: Eva Geel (Leiterin Kampagnen & Kommunikation). Verantwortlich bei Kampaweb: Andreas Freimüller (Konzept), Adrian Mahlstein (Projektleitung).
 

Amazon startet Gratis-Musikdienst für Prime-Kunden in den USA

Der Wettbewerb im Geschäft mit Musik-Streaming wird noch heisser. Der Online-Riese Amazon lässt seine Prime-Kunden in den USA mehr als eine Million Songs gratis und werbefrei hören.

Der Service, über den schon lange spekuliert wurde, ging am Donnerstag ohne grosse Ankündigungen online. Amazon verspricht zum Start über eine Million Songs im Angebot ohne Werbung. Der Konzern hatte in den USA den Preis der Prime-Mitgliedschaft, die eine schnellere kostenlose Lieferung beinhaltet, von 79 auf 99 Dollar im Jahr angehoben. Dafür wurde ein kostenloses Angebot an TV-Sendungen und Filmen integriert.

Der Prime-Musikdienst werde allerdings kaum Neuerscheinungen enthalten sowie keine Songs aus dem Katalog des Branchenführers Universal Music, schrieb die «New York Times» am späten Mittwoch. Die Verhandlungen mit der Musikbranche hätten vor rund einem halben Jahr begonnen und seien durch Differenzen über den Preis gebremst worden, hiess es. Mit Universal Music habe sich der Online-Händler bis zum Schluss nicht einigen können, die beiden anderen Schwergewichte Sony und Warner Music seien hingegen mit an Bord.

Musik-Streaming aus dem Netz ist ein schnell wachsender Markt. Die meisten Anbieter bieten einen uneingeschränkten Zugang zu Millionen Songs für eine monatliche Gebühr. Als Marktführer gilt die schwedische Firma Spotify. Apple kaufte jüngst den Kopfhörer-Anbieter Beats, der auch einen Streaming-Dienst hat. (SDA)
 

Publigroupe: Übernahmekommission legt neuen Zeitplan fest

Bezüglich der öffentlichen Kaufangebote von Tamedia und Swisscom für alle Aktien der Publigroupe hat die Übernahmekommission entschieden, den Zeitplan für die beiden Angebote zu harmonisieren.

Daraus ergeben sich folgende neue Termine: Swisscom muss den Angebotsprospekt bis spätestens 23. Juni 2014 veröffentlichen. Die Angebotsfrist für beide Angebote wird voraussichtlich vom 8. Juli 2014 bis zum 5. August 2014 laufen. Dies schreibt Publigroupe in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Der Verwaltungsrat von Publigroupe hat bis spätestens am 14. Juli 2014 Zeit, seinen Bericht zu beiden Angeboten zu veröffentlichen. Gleichzeitig mit der Veröffentlichung des Verwaltungsratsberichts wird Publigroupe ausserdem, wie von den übernahmerechtlichen Regeln verlangt, einen Zwischenabschluss per 31. März 2014 publizieren.
 

Schweizer Plakate des Jahres: APG präsentiert Siegersujets

Im Rahmen des «Swiss Poster Award» werden jedes Jahr die besten «Schweizer Plakate des Jahres» ausgezeichnet. Die APG präsentiert die Siegersujets noch bis am 18. Juni 2014 auf dem Hechtplatz in Zürich.

In dieser Ausstellung sind die Gewinnerplakate des Jahres 2013 in den Kategorien «Commercial National», «Commercial Local and Regional», «Culture», «Public Service», «Poster Innovation» und «Digital Out of Home» zu sehen.

Ausserdem gibt es einen Wettbewerb: Mit der Shortcut App das «Lieblingsplakat der Region» scannen oder via Website mitmachen und Ihren Favoriten aus den fünf Plakaten der Region wählen. Die zur Wahl stehenden Plakate sind an der Ausstellung mit roten Infotafeln gekennzeichnet. Nach der einwöchigen Plakatausstellung wird unter allen Teilnehmenden ein iPad mini verlost.

Swiss Poster Award 2013
 

Rekord-Einreichungen für Cannes Lions Festival

Mit über 37'000 Einreichungen ist das Cannes Lions Festival das grösste Kreativ-Festival der Welt. Am 15. Juni 2014 geht’s los.

Das Kreativ-Festival Cannes Lions, das vom 15. bis 21. Juni in Cannes stattfindet, verzeichnet mit 37'427 Einreichungen einen neuen Rekord. Aus 97 Ländern sind die folgende Anzahl an Arbeiten in den 17 Kategorien eingereicht worden:

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Die Top 10 Länder, welche die meisten Einreichungen abgegeben haben, sind die USA, Brasilien, Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Australien, Japan, Kanada, Indien und China. Zum ersten Mal mit von der Partie sind Albanien, Ghana und San Marino.

Die Einreichungen werden von 17 verschiedenen, international besetzten Jurys bewertet, welche sich aus 327 Fachleuten aus 44 verschiedenen Ländern zusammensetzen.

Publicitas ist Schweizer Repräsentantin der Festivals «Cannes Lions», «Lions Health», «Eurobest European Festival of Creativity», «Dubai Lynx» und «Spikes Asia» und unterstützt unter anderem die Festival-Teilnehmenden während der Vorbereitungen und die Organisatoren in der Umsetzung.
 

Terre des hommes sucht kleine Sklaven

Terre des hommes, das grösste Schweizer Kinderhilfswerk, hat gestern seine nationale Sensibilisierungskampagne gegen die Ausbeutung von Kindern durch Arbeit lanciert. Sie wurde von der Agentur Young & Rubicam Group Genf in Zusammenarbeit mit Jobup.ch umgesetzt.

Die Kampagne «Kleine Sklaven gesucht» fällt auf den Internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni. Dies ist zugleich der letzte Tag der Verhandlungen der Internationalen Arbeitsorganisation zur Überarbeitung der Konvention zur Zwangsarbeit aus dem Jahr 1930. «Junge Mädchen gesucht…» titeln die verstörenden Stellenanzeigen, die heute und gestern in der Schweizer Presse, im Netz und an verschiedenen Plätzen auftauchten.

Diese Anzeigen existieren nicht wirklich – die Situationen, die sie beschreiben, sind jedoch durchaus real. «Die Not der 5,5 Millionen Kinder, die weltweit Opfer von Zwangsarbeit sind, ist einem grossen Teil der Schweizer Öffentlichkeit unbekannt. Einerseits, weil dieses Problem in erster Linie in weit entfernten Ländern vorkommt, vor allem aber, weil diese Kinder nicht imstande sind, davon zu berichten. Was, wenn das mein Kind wäre?, lautet die Frage, die sich die Menschen stellen sollen», erklärt Vito Angelillo, Geschäftsführer von Terre des hommes.

Zur 103. Session der Internationalen Arbeitsorganisation versammelten sich Vertreter und Vertreterinnen von 185 Staaten sowie von Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen in Genf, um die Konvention zur Bekämpfung der Zwangsarbeit zu überarbeiten. Als Verteidigerin der Kinderrechte macht Terre des hommes die Bevölkerung sowie die Schweizer Behörden auf die grosse Verletzlichkeit der Kinder, die in der Schweiz und weltweit Opfer der modernen Sklaverei sind, aufmerksam: Um diese Problematik zu bekämpfen, müsse die Schweiz in den Bereichen Prävention, Schutz und Wiedergutmachung mit Beispiel vorangehen. So habe sie sich nicht nur bei der Ausarbeitung und Umsetzung der Mechanismen zu beteiligen, sondern auch die Verpflichtungen der Kinderrechtskonvention einzuhalten. Demzufolge sei ein Kind in erster Linie als solches zu anerkennen, mit uneingeschränktem Zugang zu Grundrechten, unabhängig des juristischen Status auf Staatsgebiet.

Doch nicht allein die Verurteilung einer inakzeptablen Situation ist das Ziel dieser Kampagne, die von der Agentur Young & Rubicam Group Genf in Zusammenarbeit mit Jobup.ch umgesetzt wurde. Terre des hommes ruft die Schweiz inständig auf, vor dem Hintergrund ihrer humanitären Tradition, ihre Vorbildfunktion gegenüber anderen Staaten wahrzunehmen. Sie soll die Behörden dazu aufrufen, die notwendigen Massnahmen, um die Opfer von Zwangsarbeit zu schützen, im Sinne der Kinderrechtskonvention so rasch wie möglich umzusetzen.

 

Bastian Baker wird Omega-Markenbotschafter

Omega hat den Schweizer Singer-Songwriter Bastian Baker offiziell in die Familie der Markenbotschafter aufgenommen.

Die Freundschaft zwischen Omega und Bastian Baker entstand an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi, wo der Schweizer Musiker im Olympia-Park am Pop-up-Aktivitätenhub der Marke vor einer Gruppe geladener Gäste auftrat. Dies schreibt Omega in einer Mitteilung vom Donnerstag. Auf die Frage, was es für ihn bedeute, mit OMEGA zusammenzuarbeiten, antwortet Bastian Baker: «Die Marke liegt mir am Herzen. Ich bin stolz darauf, unsere gemeinsamen Werte wie Engagement für Qualität und Weltoffenheit repräsentieren zu dürfen. Unser gemeinsames Schweizer Erbe ist sicherlich ein weiterer Faktor zur Stärkung dieser Verbindung».

 

«Stay unhappy» bringt Erfolg

Rund 350 Markenentscheider kamen beim diesjährigen Schweizer Markenkongress am 05. Juni 2014 in Zürich zusammen. Das Motto des Abends: Unzufriedenheit bringt Erfolg.

Ob Mercedes Benz Schweiz, Procter & Gamble Schweiz, Confiseur Läderach, SRF oder Heimat Werbeagentur – die Notwendigkeit zur Unzufriedenheit zog sich wie ein roter Faden durch Ihre Vorträge. Langanhaltenden Erfolg haben diejenigen, die dem Motto «stay unhappy» folgen.

Dietmar Dahmen, Berater von Marken und User Experiences, brachte es auf den Punkt: Marketing Best-cases von heute sind bereits veraltet, weil sie nicht die Märkte von Morgen berücksichtigen. Das zeigt sich am besten anhand der Mobilfunkindustrie, in der jede Innovationsstufe einen neuen Player hervorbringt, da die bestehenden Marktführer sich auf ihrem Erfolg ausruhten. Für ihn ist Unzufriedenheit heutzutage überlebenswichtig.

Beat Witschi, Bereichsleiter Multimediazentrum SRF, begleitet den „Digital Shift“ vom Teletext in das mobile Zeitalter. Er sieht den Trend des „Mitmachjournalismus“, für die momentan schnellstmöglich Angebote geschaffen würden. Bisher zeige sich allerdings, dass dies vorrangig bei der jungen Zielgruppe und bei interaktiven Shows wie „The Voice“ funktioniert, die explizit zum abstimmen und mitdiskutieren einladen.

Matthias von Bechtolsheim, Geschäftsführer Heimat Werbeagentur, zählt unter anderem die Swisscom zu ihren Kunden. Er warnte die Kongressteilnehmer eindringlich vor dem Trend, computergestützte Zahlen heranzuziehen um Zufriedenheit und Erfolg zu suggerieren. Mit Statements wie „Algorithmus gefährdet Marketing“ oder „Der (Computer-)Nerd von gestern ist heute Gott“ lieferte er zahlreiche Diskussionsanstösse für das abschliessende Get-together.

Von Swissness und Branded Entertainment

8 Fachforen, darunter „Marken und Medien im Jahr 2020“, „Crossmediales Dialogmarketing“,„Swissness“ oder „Branded Entertainment“ lieferten am Vormittag des Schweizer Markenkongress zahlreiche Inputs für die tägliche Markenarbeit. So warnte Ralph Siegl, CEO Confiseur Läderach, davor, Swissness als Ausgleich mangelnder Qualität zu benutzen. Die Aussage „You’ve been Switzerlanded“ für ein unverhältnismässiges Preis/Leistungsverhältniss sei Ausdruck und Warnung genug, diesem entgegenzusteuern.

Lars Hanf, Head of Marketing ricardo.ch, gab Einblicke in den Markenaufbau und die Markenführung im Digitalen Zeitalter des grössten Internet-Auktionshauses der Schweiz. 3 Millionen Visits pro Woche und 40`000 Transaktionen pro Tag würden u.a. durch „Dominate Google“ und „from interruption to interaction marketing“ erreicht. Markenführung
im Digitalen Zeitalter des grössten Internet-Auktionshauses der Schweiz. 3 Millionen Visits pro Woche und 40`000 Transaktionen pro Tag würden u.a. durch „Dominate Google“ und „from interruption to interaction marketing“ erreicht.
 

Goldbach Media erweitert Geschäftsleitung

Goldbach Media (Switzerland) ernennt Fredy Grau zum COO sowie stellvertretenden CEO und gibt den Neueintritt von Gabriel Blume und Guido Trevisan per 1. Juli 2014 in die Geschäftsleitung bekannt. Zeitgleich wird der Markt- und Medienforscher Mirko Marr als neuer Head of Research verpflichtet.

Nach Bekanntgabe des Unternehmensaustritts per 30. Juni 2014 von COO und stv. CEO Marcel Bosshard, der als Mehrheitsaktionär zukünftig das Zürcher Kaufleuten leiten wird, sind seine Aufgaben neu aufgeteilt worden.

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Fredy Grau, langjähriges Geschäftsleitungsmitglied der Goldbach Media übernimmt die Funktion als COO und Stellvertreter von CEO Alexander Duphorn. Die fachliche Nachfolge für das Marketing und die Kommunikation der Goldbach Media übernimmt Guido Trevisan als neuer Marketing Director zusätzlich zu seinen bestehenden Aufgaben in den Bereichen Strategy, Research und Compliance.

Nach der Berufung von Raoul Gerber als Director Schweiz und Österreich in die erweiterte Geschäftsleitung der Goldbach Group, geht dessen gesamter Verantwortungsbereich als Sales Director TV & Digital out of Home an Gabriel Blume, der damit ebenfalls neu Mitglied der Goldbach Media Geschäftsleitung ist.

Die Geschäftsleitung der Goldbach Media (Switzerland) setzt sich somit per 1. Juli 2014 wie folgt zusammen: Alexander Duphorn, CEO, Fredy Grau, COO & stv. CEO, Tobias Fehrlin, Strategic Sales Director, Guido Trevisan, Marketing Director und Gabriel Blume, Sales Director TV & Digital out of Home.

Auch per 1. Juli 2014 tritt der Kommunikations- und Medienwissenschaftler Mirko Marr als Head of Research bei Goldbach Media ein. Der Research-Spezialist mit Schwerpunkt Medienverbreitung, Mediennutzung sowie Medien- und Werbewirkung war in führenden Positionen unter anderem bei der Mediapulse, dem IAB Schweiz, der Publicitas und zuletzt beim Institut für angewandte Kommunikationsforschung (IaKom) in Zürich tätig. Er folgt auf Siri Fischer, die sich nach zehnjähriger erfolgreicher Leitung des Godbach Media Research Teams entschlossen hatte das Unternehmen zu verlassen.

Wir Bank: Neuer Leiter Digitale Medien und Mediensprecher

Die Wir Bank mit Hauptsitz in Basel verstärkt ihre Kommunikation: Volker Strohm (46) wird per 1. Oktober 2014 Leiter des neu geschaffenen Bereichs Digitale Medien und übt in dieser Funktion auch Aufgaben als Mediensprecher aus.

Für den gebürtigen Basler ist es eine Rückkehr in die angestammte Branche: Bereits von 1988 bis 1999 arbeitete Strohm für eine Grossbank, bevor er nach einem Engagement als Redaktor bei der Basellandschaftlichen Zeitung im Oktober 2000 zu Axel Springer Schweiz wechselte und dort bei der Lancierung des Anleger-Magazins «Stocks» an Bord war. Ab 2008 war Strohm Mitglied der Chefredaktion, ab 2010 Chefredaktor. Ende 2011 folgte der Wechsel in den Online-Journalismus, wo er seither als stellvertretender Chefredaktor Schweizer Wirtschaftsnetz die redaktionellen Inhalte von Handelszeitung.ch, Bilanz.ch und Finanzen.ch verantwortet.
 

Zu guter Letzt: Der SMS-Schocker im Kino

Im Kino sind Mobiltelefone normalerweise aus- oder stumm geschaltet, beim Autofahren aber nicht. Nur blöd, wenn das Auto dann plötzlich im Kino gegen den Baum fährt, weil ein SMS die ganze Aufmerksamkeit für sich beansprucht hat.

Wie das zusammengeht, beweist ein kreativer Promotionsfilm von Volkswagen:

//www.youtube.com/watch?v=JHixeIr_6BM

Seit 6. Juni auf Youtube, seit diesem Mittwoch auf Heftig.co, bereits über 200‘000 mal angeklickt und schon über 22‘000 Likes generiert: Geniale Idee oder wichtige Botschaft? Irgendwie wohl beides. (uma)
 

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