Clear Channel: Neuer Vice President Central Europe

Jürg Rötheli wird per 24. Juni zum Vice President Central Europe (Schweiz, Ungarn, Belgien, Holland) und Mitglied des neu formierten Clear Channel Europe Leadership Teams befördert.

Der ausgebildete Rechtsanwalt leitet seit vier Jahren Clear Channel Schweiz, zuvor war er als CEO von Swisscom Beteiligungen Mitglied der Konzernleitung von Swisscom. Er bleibt auch in seiner neuen Funktion CEO von Clear Channel Schweiz mit Arbeitsort in Zürich und Hünenberg.

Jürg Rötheli freut sich sehr auf die neue Herausforderung: «Ich erachte diese Ernennung primär als Anerkennung und Kompliment für unser gesamtes Team hier in der Schweiz. Ich bin stolz, dass wir in den letzten Jahren jedes Jahr ein neues Rekordergebnis erzielt haben. Die Schweiz ist mit einem Out-of-Home-Anteil von 12 Prozent ein absolutes Aussenwerbeland und ich freue mich darauf, meine Erfahrungen in meine neue Rolle einfliessen zu lassen und umgekehrt neue Erkenntnisse für den Schweizer Markt zu gewinnen. Gerade im digitalen Bereich sind uns Länder wie Belgien und Holland einen Schritt voraus.»
 

Ehemaliger NZZ-Ressortchef Sigi Schär ist gestorben

Der ehemalige Leiter des Ressorts Zürich der NZZ, Sigi Schär, ist tot. Der «Grandseigneur des Lokaljournalismus», wie er in einem Nachruf der NZZ bezeichnet wird, starb gemäss Todesanzeige am vergangenen Mittwoch nach langer Krankheit 72-jährig.

Thomas Ribi, der 2006 bei der NZZ die Ressortleitung von Sigi Schär übernommen hatte, bezeichnete seinen Vorgänger in der NZZ-Ausgabe vom Dienstag als «Zürcher durch und durch» – auch wenn Schär stets grossen Wert darauf gelegt habe, nicht Zürcher zu sein, sondern Solothurner. Schär wurde 1942 in Oensingen geboren und besuchte später die Mittelschule in Solothurn. Nach einer Verwaltungslehre arbeitete er einige Zeit bei General Motors Suisse SA in Biel, um das Französisch zu verbessern.

«Ich fühlte mich aber weder zu Autos noch zum Französischen hingezogen, sondern zu Kunst, Literatur, Jazz und Theater», erinnerte sich Schär in einer Gastkolumne, die er kurz nach seiner Pensionierung für den Altstadt Kurier geschrieben hatte. Deshalb habe er sich 1965 entschlossen, in die Stadt Zürich zu ziehen, die «all meine Sehnsüchte erfüllen konnte». Schär fand eine Teilzeitstelle bei einem Fachbuchverlag und arbeitete am Abend am Theater Hechtplatz. Nach einem Umweg über die Präsidialabteilung der Stadt Zürich landete er in den siebziger Jahren beim Verkehrsverein, wo nach seinen eigenen Worten «Zürich zum ersten Mal mein Beruf wurde.» Als stellvertretender Verkehrsdirektor war es seine Aufgabe, Zürich im Ausland als Kongressstadt anzupreisen und die grossen Hotels an den Mann und die Frau zu bringen. So reiste er als Zürich-Verkäufer mit dem Alphorn beladen vor allem nach Amerika und blies das Alphorn für Zürich.

Später Einstieg in den Journalismus

Zum Journalismus fand Sigi Schär erst mit 36 Jahren. 1978 trat er in die Lokalredaktion der NZZ ein. Da schrieb er über den Gemeinderat und über alles und jedes, was Zürich bewegte, über das Sechseläuten, über das Knabenschiessen, über Stadtplanung, Bauen und Architektur. 2001 wurde er Leiter des Ressorts Zürich der NZZ. Fünf Jahre später trat er aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand. Auch als Journalist blieb er seiner grossen Liebe, dem Theater, treu. Ausleben konnte er diese am Theater am Neumarkt. Während fast 20 Jahren gehörte er dem Verwaltungsrat an, davon acht Jahre als Präsident. Dabei war er massgeblich an der Rettung des von der Schliessung bedrohten Theaters beteiligt. Sigi Schär war mit Johanna Tremp verheiratet. Die ehemalige SP-Kantonsrätin und Stadtzürcher Gemeinderätin starb im vergangenen März knapp 68-jährig. (SDA)

Nachruf der NZZ: Grandseigneur des Lokaljournalismus

Dachser: Neuer Kommunikationsverantwortlicher

Lorenzo Rigliaco ist der neue Kommunikationsverantwortliche bei der Speditionsfirma Dachser Schweiz. Der 38-Jährige wird Senior Consultant for Promotion and PR.

Damit trägt er die Verantwortung für die Marketingkommunikation sowie für die Öffentlichkeitsarbeit der Schweizer Landesgesellschaft des Transport- und Logistikdienstleisters Dachser mit Hauptsitz in Kempten, Deutschland. Lorenzo Rigliaco berichtet direkt an Urs Häner, Managing Director Dachser Schweiz. Zuvor war Lorenzo Rigliaco als Gruppenleiter Public Relations für das Liechtensteiner Dentalunternehmen Ivoclar Vivadent tätig.

Yjoo: Gabi Badertscher leitet neu Standort St. Gallen

Gabi Badertscher übernimmt die operative Leitung des Standortes St. Gallen von Yjoo Communications und wechselt von Yjoo Zürich in die Ostschweiz. 

Als langjährige Parlamentarierin und Spezialistin im Bereich Public Affairs stärkt Gabi Badertscher die Agenturkompetenz im dynamischen Dreieck von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, wie es in einer Mitteilung heisst. Die gebürtige Ostschweizerin wird Partnerin bei Yjoo und wechselt nach einem Jahr in der Agentur Zürich innerhalb des Unternehmens nach St. Gallen. Dazu Yjoo VRP Martin Zahner: «Mit Gabi Badertscher setzen wir eine erfahrene Kommunikatorin da ein, wo sie ausgezeichnet vernetzt ist und ihre Leidenschaft hat».

Zurück zu den Ostschweizer Wurzeln

Die ehemalige Präsidentin des Thurgauer Grossen Rates und der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission des Thurgauer Kantonsparlaments wird den Standort St. Gallen mit seinen bestehenden Kunden führen und weiterentwickeln. Dabei wird sie von Sabine Bianchi unterstützt, die den Standort nach ihrer Rückkehr aus dem Mutterschaftsurlaub ad interim geleitet hat. «Ich freue mich, mit einem Rucksack voller Erfahrungen wieder in die Ostschweiz zurückzukehren», so Gabi Badertscher. «Unsere Region birgt enormes Potenzial, sei es als Lebensraum, aber auch als Standort für erfolgreiche Unternehmen mit interessanten Arbeitsplätzen. Das sollten wir selbstbewusst nach aussen tragen. Hier will ich ansetzen», so die Kommunikationsspezialistin Badertscher.

Vor ihrem Eintritt bei Yjoo im September 2013 leitete Gabi Badertscher als Geschäftsleitungsmitglied den Bereich Public Affairs bei Burson-Marsteller und war früher in verschiedenen Führungsfunktionen im Airline-, Gesundheits-, Erziehungs- und Ausbildungs- sowie im Finanzbereich tätig. Gabi Badertscher hält einen Executive Master in Communications Management der Universitäten Lugano, UCLA Anderson Business School Los Angeles und der Copenhagen Business School.

Haltung als Schlüssel erfolgreicher Kommunikation

Als KMU-Frau und langjährige Parlamentarierin und Public-Affairs-Spezialistin auf kantonaler und nationaler Ebene stärkt Gabi Badertscher die Kompetenz von Yjoo im dynamischen Dreieck von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Müssen an dieser Schnittstelle Blockaden überwunden und wirksame Lösungen gefunden werden, sind nebst der Kenntnis der Bedürfnisse aller Beteiligten die richtige innere Haltung als Treiberin für den Aufbau von Vertrauen und Reputation, sowie das Wissen, wie Prozesse erfolgreich gesteuert und begleitet werden, entscheidend für das Gelingen relevanter Kommunikation.

Management komplett aufgestellt

Mit VRP Martin Zahner und CEO Nina Krucker an der Spitze des Unternehmens sowie den Partnern Gabi Badertscher (St.Gallen), Sabine Bianchi (St.Gallen), Daniel Herrera (Lausanne), Marco Werder (Lugano), Martin Hofer (Zürich) sowie Samuel Güttinger (Art Director) ist das Management von YJOO komplett und für die nächste Phase optimal aufgestellt.

Leo Burnett: Emmentaler Schwingpromo

Emmentaler Switzerland und Leo Burnett bitten zum Kräftemessen mit Schwingerkönig Matthias Sempach.

Emmentaler Switzerland lanciert eine Promotion, bei der jeder die Chance gewinnen kann, einmal gegen Schwingerkönig Matthias Sempach anzutreten. Nicht im Sägemehl, sondern an einer waschechten Emmentaler Bauernhof-Olympiade. Neben Hufeisenwerfen stehen viele andere Disziplinen an, die mit Bravour und viel Spass gemeistert werden wollen.  Beworben wir die Promotion mit On-Pack-Stickern, Anzeigen und einem TV-Spot. Dort ist zu sehen, wie Schwingerkönig Matthias Sempach bereits eifrig für die Emmentaler Bauernhof-Olympiade trainiert.

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Verantwortlich bei Emmentaler Switzerland: Franziska Borer (Direktion), Sandra Jordi (Marketing/Kommunikation Schweiz). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Axel Eckstein (Executive Creative Director), Simon Staub (Creative Direction), Mark Stahel (Text), Johannes Dörig (Art Direction), Rolf Zimmermann (Strategie), Ivana Giannakis (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), Plan B (Filmproduktion), Chris Niemeyer (Regie), Gian Paul Lozza (Fotografie).
 

VSP begrüsst Entscheid des Ständerates

Der Verband Schweizer Privatradios VSP begrüsst die Entscheide des Ständerates, die im Rahmen der Diskussion über die Teilrevision des RTVG zu Gunsten der privaten Medienlandschaft gefällt wurden.

Die Beratungen und Entscheide im Ständerat zur Teilrevision des RTVG hätten gezeigt, dass die Leistungen der privaten Medien anerkannt und geschätzt werden, so der VSP in einer Mitteilung vom Montag. So wolle der Ständerat eine Möglichkeit schaffen, bisherigen Veranstaltern eine Konzessionsverlängerung zu gewähren und die bisherige Erfüllung des Leistungsauftrages zu berücksichtigen. Auch beim Thema des Gebührensplittings spreche sich der Ständerat klar für die privaten Veranstalter aus: Neu sollen anstelle des heutigen geltenden 4-Prozent-Anteils eine Bandbreite von vier bis sechs Prozent der neuen Abgabe für die berechtigten privaten Veranstalter zur Verfügung stehen. Der VSP geht davon aus, dass mit diesem grösseren Anteil sowohl die Radioveranstalter in Berg- und Randregionen wie auch die zweisprachigen Sender eine verbesserte finanzielle Unterstützung im Sinne eines Marktausgleiches erhalten werden. Der Ständerat wolle auch Ausbildung und neue Technologie fördern. So habe er einen Gesetzesartikel angenommen, der bisher zu wenig ausgeschüttete Gebührengelder den berechtigten Veranstaltern zur Verfügung stelle. Damit könne im Radiobereich die Grundausbildung und die Förderung der neuen Technologie DAB+ unterstützt werden.

Mit diesen Entscheiden seien verschiedene Anliegen der privaten Radios aufgenommen worden, die dazu dienen werden, die Privatradiolandschaft zu stärken, so die Mitteilung weiter. Mit Genugtuung stelle man zudem fest, dass der Ständerart die anstehende sachliche Diskussion um die zukünftige Rolle des Service Public der SRG wünsche; er hat ein entsprechendes Postulat der zuständigen ständerätlichen Kommission angenommen.
 

Eyeloveyou: Mit dem Colour Key auf Schatzsuche

Eyeloveyou hat für das 25-Jahre-Jubiläum der Basler Freizeitkarte Colour Key eine Schatzsuche mitsamt allen zugehörigen Werbemassnahmen – von klassisch bis Guerilla – entwickelt.

Am 1. Juni begab sich ganz Basel auf Schatzsuche. 20 Schätze waren in Basel und Baselland versteckt, die es zu jagen galt. Im Radioquiz auf Basilisk konnten Tipps zu den Verstecken erfragt werden. Die Tipps wurden ausserdem auf www.die-schatzsuche.ch publiziert. Die Basler Werbeagentur hat diese Aktion mit einer breiten Kommunikationskampagne zielgruppengerecht in Szene gesetzt.

Ein etwas anderes Keyvisual

Die Massnahmen für die Schatzsuche stellten den Jubiläums-Roboter in den Vordergrund. Bereits in der Gestaltung des Jubiläumslogos hatte Eyeloveyou den Roboter als Maskottchen eingeführt. Nun war es der Roboter, der die Schätze versteckte. Liebevoll in Szene gesetzt auf einem kultigen Filmplakat im Retro-Look zeigte sich der Roboter als übergrosse Figur, die mit ihrer Schatztruhe den Rhein durchwatet. Neben Plakaten wurden zahlreiche Werbemassnahmen wie Inserate, Plakate, eBoards, PR-Massnahmen und eine Guerilla-Aktion umgesetzt.

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Mobile-First für Schatzsuchende

Speziell für den Zweck der Schatzsuche wurde die Website für mobile Endgeräte optimiert. Dank einer sehr einfachen Benutzeroberfläche konnten die TeilnehmerInnen ihren Wunschpreis problemlos verfolgen und jederzeit die neusten erfragten Hinweise zu erhalten. Gleichzeitig konnte auf dem Basilisk Webradio die Schatzsuche gleich live verfolgt werden.

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Der Roboter unterwegs

In der Woche vor der Schatzsuche war der Roboter aus dem Keyvisual im Rahmen einer Guerilla-Aktion gleich persönlich unterwegs: im gesamten Einzugsgebiet befanden sich geheimnisvolle Spuren, die er auf der Suche nach geeigneten Verstecken hinterlassen hatte. Und wo er war, hinterliess er auch eine «Visitenkarte» in Form der Internetadresse Die-schatzsuche.ch.

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Verantwortlich bei Colour Key: Friederike Kaupp, Fabian Süess. Verantwortlich bei Eyeloveyou: Stevie Fiedler (Kreation), Gabriel Tenger (Screendesign), Oliver Kirschbaum (Beratung, Konzeption), Michael Schär (Konzeption, Text), our company (Programming).
 

KSP: Holcim bedankt sich bei den Regionen

Holcim bedankt sich in einer von KSP kreierten Kampagne bei den Regionen, in denen Zement hergestellt oder Kies abgebaut wird.

Was bedeutet es für die Umwelt und die Bewohner einer Region, ein Zementwerk oder einen Steinbruch zu beheimaten? Dieser Frage stellt sich Holcim ganz offen. Denn neben Arbeitsplätzen und Einkommen entstehen auch Belastungen, die minimiert aber nicht komplett vermieden werden können. Deshalb hat sich das Unternehmen nicht nur der Nachhaltigkeit, sondern auch dem aktiven Dialog verpflichtet.

Die neue Kampagne dramatisiert dies mit Skizzen von Bauwerken, die mit Zement und Kies aus Holcim Werken entstanden bzw. am entstehen sind. Jedes Sujet demonstriert, was am Anfang eines jeden Projekts steht. Auf dem Weg von der Idee bis hin zur Fertigstellung werden mitunter Millionen Kubikmeter Beton produziert und verbaut. Eingesetzt wird die Kampagne in Süddeutschland, der Schweiz und Italien. Sie unterstreicht den aktiven Dialog mit der Bevölkerung.

Der Dank geht an die Bewohner der Regionen, deren Werke den Zement für die Bauwerke lieferten. Zusammen mit umfassenden Massnahmen zur Emissions-Reduktion und Renaturierung.

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Verantwortlich bei Holcim (Schweiz): Susanne Sugimoto-Erdoes (Leiterin Communications & Public Affairs CE), Ingeborg Spillmann (Communications), Anja Simka (Leiterin Communications Central & West). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Charles Blunier, Sascha Borsai (Creative Direction), Rea Ammann (Grafik), Dany Kielholz, Audrey Isaak (Beratung), Natalija Fallocca-Bajric (Art Buying), Kornel Stadler (Illustration).
 

Swisscom will 475 Millionen für Publigroupe zahlen

Der geplante Kauf des Werbevermarkters Publigroupe durch die Swisscom wird konkreter. Der Telekomkonzern hat am Montag den Angebotsprospekt für die öffentliche Übernahme vorgelegt.

Demnach beginnt die Angebotsfrist am 8. Juli und läuft voraussichtlich bis 5. August. Pro Publigroupe-Aktie bezahlt die Swisscom – wie bereits früher bekanntgegeben – 214 Franken. Den Preis hatte sie vergangene Woche erhöht. Der Gesamtwert des Unternehmens beläuft sich damit auf 475 Millionen Franken. Laut dem Communiqué vom Montag haben sich Grossaktionäre der Publigroupe, die zusammen 25,28 Prozent der Anteile halten, verpflichtet, das Angebot zu den verbesserten Konditionen anzunehmen. «Damit bestehen Verpflichtungen zur  Annahme des Angebots der Swisscom im Umfang von rund 42,8 Prozent», schreibt der Konzern. Das Angebot gelte unter der Bedingung, dass der Swisscom mindestens zwei Drittel der Aktien angedient werden. Der Publigroupe-Verwaltungsrat empfiehlt den Aktionären, das Angebot anzunehmen.

Ende Mai hatte sich die Swisscom mit Tamedia auf ein gemeinsames Vorgehen für die Übernahme geeinigt. Der Zürcher Medienkonzern, der 17,6 Prozent der Aktien hält, hatte zuvor ebenfalls Interesse für Publigroupe angemeldet. Die Swisscom hat es vor allem auf die lukrative Werbeplattform Local.ch abgesehen. Das Filetstück der Publigroupe gehört bereits zur Hälfte dem Telekomriesen. (SDA)

Zwei Löwen für Y&R Schweiz und Y&R Dubai

Für den Kunden Amag Schweiz und die Marke Audi hat ein internationales Team der Y&R Group zwei weitere Silberne Löwen in Cannes gewonnen.

In der Kategorie «Press» wurde die Kampagne «World of quattro» prämiert. In der Kategorie Design sind die Plakate zur Kampagne auf der Shortlist. Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Kreativen in Dubai und der Schweiz ist laut Mitteilung von Y&R ein schönes Beispiel von Co-Creation, bei dem im Interesse des Kunden die besten zur Verfügung stehenden Ressourcen der Y&R Group zusammengezogen werden – auch über Ländergrenzen hinweg. Da die Arbeit von Y&R Dubai eingereicht wurde zählen die Löwen für die Vereinigten Arabischen Emirate.

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Zu guter Letzt: Pyramide der Schande

Eine in Cannes prämierte, eindrückliche WWF-Kampagne zeigt: Am illegalen Handel mit Tierprodukten sind viele Menschen beteiligt – und zuoberst steht der Endkunde.

Starke Aussage, starkes Artwork: «Stop one. Stop them all.» Tierarten wie Nashörner, Tiger oder Haie sind akut vom Aussterben bedroht. Das Abschlachten geht aber munter weiter: Solange es noch Tiere gibt, existiert auch ein Markt. Die von Leo Burnett konzipierte Pyramide der Schande zeigt: Wenn eine Stufe wegfällt, stoppt das Morden. Welche es ist, liegt in den Händen der Menschheit. Ändert sich nichts, verschwindet die unterste Schicht – die Tiere. Besser durchgesetzte Verbote und schärfere Kontrollen könnten allenfalls die zweitunerste Schicht – die Wilderer und illegalen Fischer – eindämmen. Die Erfahrung zeigt aber: Verschwinden die einen, kommen die Nächsten. Solange Geld fliesst, finden sich Menschen, die ohne Skurpel mitverdienen wollen. Die einfachere und effizienteste Lösung wäre – so die starke Aussage der Kampagne – bei der Spitze der Pyramide anzusetzen. Der Endkunde hat es in den eigenen Händen, ob er die Schnitzerei aus Horn, das Tiger-Produkt oder die Haifisch-Flosse kaufen will. Will er nicht, stürzt die Pyramide zusammen.

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Grössere Darstellung

Die brutalen, aber leider realistischen Darstellungen und die Aussage erinnern an eine Kampagne, die Lowe Singapur kürzlich für die Tierschutz-Organisation Peta lanciert hat. Auch sie nimmt den Endkunden schonungslos in die Verantwortung. Verdrängen hilft nichts – wer solche Produkte kauft, ist kein deut besser als die skrupellosen Wilderer. Vielleicht lernts die Menscheit ja doch noch – zum Beispiel dank guter Werbung. Wie Spiegel Online am Montag berichtet, sieht es momentan aber leider nicht so aus. (hae)

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NZZ.ch erhöht die Bezahlschranke

Ab Montag stehen auf NZZ.ch nur noch zehn, statt bisher 20 kostenlose Artikel pro Monat kostenlos zur Verfügung. Die NZZ setzt damit die Strategie, ihr publizistisches Angebot auch mittels Erträgen aus dem Internet zu finanzieren, schrittweise um.

Als die Neue Zürcher Zeitung 2012 die Bezahlschranke für NZZ.ch einführte, wurde das innerhalb der Branche mit Skepsis aufgenommen. Zwei Jahre später setzt sich die Erkenntnis durch, dass qualitativ hochstehender Journalismus auch im digitalen Bereich einen Preis haben muss und kann. Die hohe Anzahl von inzwischen 18'000 digitalen Abonnements zeigt laut Mitteilung, dass die NZZ-Kunden bereit sind, für Fachkompetenz, sorgfältige Recherche und professionelle Aufarbeitung zu zahlen. Eine kostenfreie Abgabe der digitalen Inhalte ist auf Dauer weder wirtschaftlich noch fair gegenüber zahlenden Leserinnen und Lesern.

Vor diesem Hintergrund hat die NZZ entschieden, die Bezahlschranke weiter zu erhöhen. Ab heute können Nicht-Abonnenten noch zehn statt wie früher 20 Artikel pro Monat gratis lesen. «Wie bisher wollen wir interessierten Menschen die Gelegenheit geben, sich auf NZZ.ch von unserem Angebot zu überzeugen, und bieten daher eine begrenzte Anzahl an Artikeln kostenfrei zum Lesen an», sagt Steven Neubauer, Leiter Marketing und Produkte im Geschäftsbereich Zürich der NZZ-Mediengruppe.

Mit der Erhöhung der Bezahlschranke wird ein vierwöchiges digitales Testabonnement lanciert, das die vollständige Nutzung der digitalen Angebote der Neuen Zürcher Zeitung zu einem attraktiven Preis von fünf Franken pro Woche ermöglicht. Zusätzlich wurde der Registrierungsprozess vereinfacht und die Bezahlung mit Kreditkarte eingeführt.

«In Zeiten der Nachrichtenflut setzt die NZZ auf hochwertigen Journalismus, der einordnet, analysiert und bewertet. Wir investieren darum konsequent in die Steigerung unserer Qualität und den Ausbau unseres kostenpflichtigen Angebots. Dabei achten wir auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Einnahmen aus Werbe- und Lesermarkt, um unsere publizistische Unabhängigkeit langfristig zu sichern», betont Steven Neubauer.

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